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DE1683704A1 - Dichtvorrichtung fuer die Fluegel von Fenstern,Tueren od. dgl. - Google Patents

Dichtvorrichtung fuer die Fluegel von Fenstern,Tueren od. dgl.

Info

Publication number
DE1683704A1
DE1683704A1 DE1967V0034688 DEV0034688A DE1683704A1 DE 1683704 A1 DE1683704 A1 DE 1683704A1 DE 1967V0034688 DE1967V0034688 DE 1967V0034688 DE V0034688 A DEV0034688 A DE V0034688A DE 1683704 A1 DE1683704 A1 DE 1683704A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing strip
sealing device
sealing
wing
movable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1967V0034688
Other languages
English (en)
Other versions
DE1683704B2 (de
DE1683704C3 (de
Inventor
Brigitte Sittmann-Voester
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
Original Assignee
Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH filed Critical Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
Priority to DE1683704A priority Critical patent/DE1683704C3/de
Priority to DE19671683711 priority patent/DE1683711A1/de
Priority to BE722334D priority patent/BE722334A/fr
Publication of DE1683704A1 publication Critical patent/DE1683704A1/de
Priority to AT99973A priority patent/AT356863B/de
Publication of DE1683704B2 publication Critical patent/DE1683704B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1683704C3 publication Critical patent/DE1683704C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/16Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
    • E06B7/18Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of movable edgings, e.g. draught sealings additionally used for bolting, e.g. by spring force or with operating lever

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

  • "Dichtvorrichtung für die Flügel von Fenstern, Türen od. dgl. " Zur Abdichtung der Flügel von Fenstern oder Türen, insbesondere mit Hebeflügeln, sind Dichtvorrichtungen bekannt, bei der an einer waagerechten Kante des Flügels eine Dichtnut vorgesehen ist, in die eine Dichtleiste des feststehenden Rahmens abdichtend eingreift. Damit der Flügel geöffnet werden kann, ist dieser entweder als Hebeflügel ausgebildet, oder es ist eine aus dem Bereiche der Dichtnute herausbewegbare Dichtleiste vorgesehen. Die erstgenannte Bauart mit Hebeflügeln bedingt ein verhältnismäßig großes anzuhebendes Gewicht mit verstärkter Ausbildung der die Kräfte übertragenden Teile sowie einen durch den Hub des Flügels bestimmten vergrößerten unteren und oberen Fälz, während die bisherigen Ausführungen der zweiten Bauart eine zusätzliche Bedienung erfordern und infolge Schrägführung oder bogenförmiger Führung mittels Lenker od. dgl. nur ungenügend abdichten.
  • Aufgabe der Erfindung ist es vor allem, eine einfache Bedienung bei zuverlässiger Abdichtung zu erhalten, ohne daß es hierbei notwendig ist, den gesamten Flügel anzuheben. Die Erfindung besteht demgemäß im wesentlichen darin, daß die Dichtleiste durch ein gleichzeitig eine Riegelvorrichtung und/oder eine Umstellvorrichtung betätigendes Stellgestänge in an sich bekannter Weise zwischen einer dichtenden Stellung in eine den Flügel zum Öffnen freigebende Stellung verstellbar ist.
  • " Durch eine solche Kombination können besondere Gestänge und Betätigungsglieder für die Verstellung der Dichtleiste zusätzlich zu dem auch sonst erforderlichen Riegel- bzw. Stellgestänge vermieden werden. Entsichern des Flügels an der Dichtkante, Entriegelung des Flügels und/oder Umstellung desselben, z. B. aus einer Stellung Kippbereitschaft in eine Stellung Schwenkbereitschaft od. dgl., kann mit einem einzigen Bedienungsgestänge und gegebenenfalls einem einzigen Bedienungsgriff vorgenommen werden.
  • Vorzugsweise ist die Dichtleiste in lotrechter Richtung, in einfachster Ausführung z. B. mittels Zapfen und lotrechter Schlitze, mit " Bezug auf den feststehenden Rahmen geführt. Durch eine solche Führung kann auch an den Enden der Dichtleiste eine einwandfreie Dichtung erhalten werden.
  • Zur Betätigung der Dichtleiste dient zweckmäßig ein an sich bekanntes waagerecht schiebbares, etwa stangenförmiges Schiebeglied, das z. B. die Dichtleiste mittels Zapfen und Schrägschlitze verstellt und seinerseits durch ein Umlenkgetriebe, z. B. ebenfalls mittels Zapfen und Schrägschlitze, von einem lotrechten Riegel- oder Stellgestänge betätigt wird.
  • Insbesondere zur Entriegelung des Flügels weist der Stellhub des Stellgestänges bzw. des Schiebegliedes einen Leerhub auf, z. B. durch Anordnung eines in Bewegungsrichtung verlaufenden Schlitzabschnittes von Schrägschlitzen, innerhalb dessen die Dichtleiste in oder im wesentlichen in ihrer dichtenden Lage verbleibt.
  • Vorzugsweise ist das Schiebeglied im Flügelrahmen geführt. Bei Verwendung von Metallrahmen können hierzu unmittelbar Profilteile desselben dienen, wodurch sich eine besonders einfache Konstruktion ermöglichen läßt.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen zu entnehmen. Hierbei zeigen Fig. 1 ein Schema einer erfindungsgemäßen Anordnung, Fig. 2 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung für einen Schiebeflügel in konstruktiverer Darstellung, teilweise im Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 3 und Fig. 6, Fig. 3 einen Teilschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 2, Fig. 5 einen waagerechten Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 2, Fig. 6 einen Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. 2, Fig. 7 eine andere Ausführungsform der Erfindung etwa entsprechend einem Teilausschnitt aus Fig. 2, Fig. 8 einen Schnitt nach Linie 8- 8 der Fig. 7, Fig. 9 einen Schnitt nach Linie 9- 9 der Fig. 7 und Fig. 10 einen der Fig. 4 etwa entsprechenden Schnitt durch eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
  • In Fig. 1 ist mit 20 der feststehende Rahmen, mit 21 der Flügelrahmen bezeichnet. Der Flügel kann beispielsweise als Kipp-Schwenk-Flügel ausgebildet sein. Im Innern des Flügelrahmens ist (in Fig. 1 der Deutlichkeit halber ausgezogen gezeichnet) eine bewegliche Dichtleiste 22 heb- und senkbar gelagert, welche in Riegelstellung des Flügels mittels einer Dichtnut 23 über eine feststehende Dichtleiste 24 am feststehenden Rahmen 20 greift und mit dieser abdichtend im Eingriff steht. Die Dichtleiste 22 wird in lotrechter Richtung durch Zapfen 25 am feststehenden Rahmen mittels in der beweglichen Dichtleiste 22 vorgesehener lotrechter Schlitze 26 geführt. Das Heben und Senken der
    Dichtleiste 22 erfolgt durch ein Stellgestänge 27, das z. B. gleichzeitig
    oder deren mehrere
    eine Riegelvorrichtung 28/mit Riegelzapfen 29 und Riegelschlitz 30
    nach Art eines Rollzapfengetriebes betätigt und gegebenenfalls gleichzeitig zur Kupplung bzw. Entkupplung eines (nicht dargestellten) oberen Schwenkgelenkes des Flügels dient, das z. B. in der Schwenkachse A-A des Flügels angeordnet ist, derart, daß bei entkuppeltem (nicht darge-@ri4eilten) Schwenkgelee.:; des= lf'@tr: , tim die waagerechte Achse B-B ge-
    kippt werden kann. An das Gestänge 27 ist mittels eines beliebigen
    oder im
    Umlenkgetriebes 31, beispielsweise mittels eines am/feststehenden
    Rahmen gelagerten Winkelhebels, ein Schiebeglied 32, z. B. eine Schiebestange, angeschlossen, deren Zapfen 33 in winkelförmigen Schlitzen 34 der beweglichen Dichtleiste 22 verschiebbar sind und dadurch diese heben oder senken. Die Winkelschlitze 34 meisen einen waagerechten Abschnitt 34a und einen schrägen Abschnitt 34b auf, so daß bei Verschiebung der Schiebestange 32 ein Anheben bzw. Senken der Dichtleiste 22 nur bei Bewegung der Zapfen 33 innerhalb der Schlitzabschnitte 34b stattfindet. Ein an sich bekanntes Eckgelenk 35 im Schnitt der lotrechten Schwenkachse A-A und der waagerechten Kippachse B-B ermöglicht ein Öffnen des Flügels um die einender andere dieser beiden Achsen. Die Kippbewegung des Flügels kann hierbei in beliebiger bekannter Art, z. B. durch einen oberen oder seitlichen Ausstellarm, begrenzt sein.
  • Das Gestänge 27 kann durch Betätigung mittels Handgriffes 36 od. dgl. und z. B. mittels zwischengeschalteten Zahnstangengetriebes drei ,Stellungen einnehmen, die durch die Stellungen a, b und c des Riegelzapfens 29 gekennzeichnet sind. In der Riegelstellung a ist der Zapfen 29 gegen Austritt in Schwenk- oder Kipprichtung verriegelt, wobei sich die im Flügel lotrecht geführte bewegliche Dichtleiste 22 in ihrer unteren Stellung befindet, in der sie mit der feststehenden Dichtleiste 24 in dichtem Eingriff steht. Wird das Gestänge 27 in Pfeilrichtung x verstellt, gelangt der Riegelzapfen 29 in die Stellung b, in der gleichzeitig auch das gegebenenfalls vorgesehene obere Schwenkgelenk des Flügels entkuppelt wird, sofern es nicht auch in Riegelstellung des Flügels entkuppelt war. Durch diese Verstellung der Stellstange 27 wird das Schiebeglied 3 2 in Pfeilrichtung y verschoben, wobei sich die Zapfen 33 je in dem waagerechten Schlitzabschnitt 34a der Steuerschlitze 34 verschieben. Die bewegliche "Dichtleiste 22 bleibt infolgedessen in ihrer gesenkten Stellung, so daß der Flügel mittels der beweglichen Dichtleiste 22 um die etwa durch die Oberkante der feststehenden Dichtleiste 24 bestimmte Kippachse B-B gekippt werden kann. Der Riegelzapfen 29 kann hierbei aus der Öffnung der Riegelführung 30 nach vorn austreten.
  • Soll der Flügel um die lotrechte Achse A-A geschwenkt werden, wird der Handgriff 36 in eine dritte Stellung gedreht, wodurch das Stellgestänge 27 weiter in Pfeilrichtung x verschoben und der Riegelzapfen 29 in die Stellung c bewegt wird. Gleichzeitig wird gegebenenfalls das obere Schwenkgelenk gekuppelt bzw. wieder gekuppelt, so daß der Flügel außer im unteren Eckgelenk 35 auch im oberen Schwenkgelenk gehalten wird. Ferner werden die Zapfen 33 auf dem Schiebeglied 32 weiter in Pfeilrichtung y verschoben, indem sie in den schrägen Schlitzabschnitten 34b der beweglichen Dichtleiste 22 gleiten und diese dadurch in den Führungen 26 lotrecht anheben. Die bewegliche Dichtleiste 22 gelangt hierdurch über die feststehende Dichtleiste 24, so daß der Flügel unbehindert durch diese um die Achse A-A geschwenkt werden kann. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 bis 6 sind entsprechende Teile wie in Fig: 1 mit gleichen Bezugszeichen, jedoch -um 100 vermehrt, versehen. Der Flügelrahmen 121 und zweckmäßig auch der nur angedeutete feststehende Rahmen 120 sind als Metallrahmen ausgebildet. Im Innern des Flügelrahmens 121, dessen U-förmiger Querschnitt an den Seiten z. B. durch Deckschienen 137 abgeschlossen ist, sind in Führungsansätzen 138 des unteren waagerechten Rahmengliedes 121a, 139 des einen lotrechten Rahmengliedes 121b und 140 des oberen waagerechten Rahmengliedes 121c ein unteres Schiebeglied 132, eine lotrechte Stellstange 127 und oberes waagerechtes Schiebeglied 132a je in Längsrichtung verschiebbar gelagert. Das untere Schiebeglied 132 ist mit der lotrechten Stellstange 127 durch eine Umlenkplatte 131, die lotrechte Stellstange 127 mit dem oberen Schiebeglied 132a durch eine Umlenkplatte 131a kinematisch verbunden. Die Platten sind mittels Nieten 141 äuf die Schiebeglieder 132 bzw. 132a aufgenietet und mit Steuerschlitzen 142 bzw. 143 versehen. Diese Schlitze weisen jeweils einen geradlinigen Teil 142a bzw. 143a, einen schrägen Teil 142b bzw.143b und gegebenenfalls einen weiteren geradlinigen Teil 142c bzw. 143c auf.
  • In die Schlitze greifen Steuerzapfen 144 bzw. 145 ein, derart, daß sich diese Zapfen jeweils wieder in einer Stellung, e" blund elinnerhalb der Schlitze 142 bzw. 143 befinden können. Die Steuerzapfen 144 und 145 sind hierbei an der Stellstange 127 angeordnet. Der als Schiebeflügel ausgebildete Flügel trägt an seinem unteren Quer-
    glied 121a einen oder mehrere Lagerböcke 146, die mit ihm in belie-
    geeigneter
    biger/Weise verbunden sind, sowie mittels Lagerbolzen 147 und z. B.
    tragen,
    mittels Kugellager 148 Führungsrollen 149/, die z. B. auf einer am un-
    teren Rahmenglied des feststehenden Rahmens angeordneten abgerundeten Führungswulst 150 abrollen können.
  • Die verbreiterten Enden 125 der Lagerbolzen 147 dienen als Führungszapfen für die lotrechte Führung der beweglichen Dichtleiste 122, die mittels der lotrechten Schlitze 126 auf den Führungszapfen 125 geführt sind. Mit dem unteren Schiebeglied 132 steht die bewegliche Dichtleiste 122 mittels Zapfen 133 und Schrägschlitze 134 in kinematischer Verbindung. Die Abdichtung an der Unterkante erfolgt mittels Dichtelemente 151, die in diesem Falle auf ebenen Flächen des feststehenden Rahmens 120 laufen. -Eine ähnliche Abdichtung wie an der unteren Flügelkante -ist auch an der oberen Flügelkante vorgesehen. Das obere Schiebeglied 132a steht zu diesem Zweck mit einem der beweglichen Dichtleiste 122 ähnlichen beweglichen Dichtleiste 152 mittels Zapfen 153 am Schiebeglied 132a und Schlitze 154 an der Dichtleiste 152 in kinematischer Verbindung, wobei die Dichtleiste 152 mittels lotrechter Schlitze 155 und Führungs-
    z--pfen i 56 am feststehenden Rahmen in lotrechter Richtung geführt ist
    .@_.. ._ -ich mittels Dichtei@_,ieites 157 in gehobenem Zustande gegen eine
    enr 120 ai
    Eckversteifungen 158 und 159 dienen dazu, die Rahmenglieder 121a, 121b und 121c des Flügelrahmens fest und ecksteif miteinander zu verbinden. Eine in ein Führungsprofil 160 des oberen Flügelrahmengliedes 121c bzw. der oberen Eckversteifungen 159 eingreifende Führungsleiste 161 des feststehenden Rahmens 120 dient zur oberen Führung des Flügels.
  • Zur Verriegelung des Flügels gegenüber dem feststehenden Rahmen dient eine Riegelvorrichtung 128 mit einem am Stellgestänge 127 befestigten Riegelglied 129 und einem mit diesem zusammenwirkenden, am feststehenden Rahmen angeordneten Gegenriegelglied 130, wobei die Riegelglieder 129 und 130 hakenförmig in Eingriff gebracht werden können und die Unterkante des Riegelgliedes 129 die Stellungen 91"b2 und c1 einnehmen kann.
  • In der dargestellten Lage der Ausführungsform nach Fig. 2 bis 6 befindet sich der Flügel in entriegelter, jedoch noch abgedichteter Stellung. Die Stellstange 127 befindet sich in Mittelstellung (b21, das untere Schiebeglied 132 (entsprechend Fig. 2) mit seinem Zapfen 133 in seiner linken Endstellung, desgleichen das obere Schiebeglied 132a mit dem Steuerzapfen 153, so daß die obere bewegliche Dichtleiste 152 mittels des Dichtelementes 157 am oberen Glied des feststehenden Rahmens 120 ebenfalls anliegt. Die Riegelglieder 129,130 befinden sich außer Eingriff, so daß der Flügel zwar zur Verschiebung in Pfeilrichtung y1 bzw. y2 entriegelt ist, ein solches Verschieben jedoch nur unter Reibung an den Dichtelementen 151,157 erfolgen könnte. Damit das Verschieben ohne die Dichtreibung an diesen Dichtelementen stattfinden kann, ist die Stellstange 127 in Pfeilrichtung x2 anzuheben, wodurch die in die Stellungen cl gelangenden Führungszapfen 144, 145 mittels der schrägen Schlitzabschnitte 142b bzw. 143b die Schiebeglieder 132 bzw. 132a in Pfeilrichtung y1 und damit die bewegliche Dichtleiste 122 etwas nach oben und die bewegliche Dichtleiste 152 nach unten verstellen.
  • Soll der Flügel verriegelt werden, wird das Stellgestänge 127 aus der Lage b1 der Zapfen 144, 145 in deren Lage a1 in Pfeilrichtung x1 verschoben, wodurch das Riegelglied 129 in der Stellung 1291 hinter das Gegenriegelglied 130 tritt und dadurch den Flügel gegen Verschieben in
    Pfeilrichtung y1@ verriegelt. Hierbei ist angenommen, daß sich der
    - insbesondere geschlossenen -
    Flügel in seiner linken/Endstellung befindet. Da sich hierbei die Füh-
    rungszapfen 144 und 145 in den geradlinigen lotrechten Schlitzabschnitten 142a bzw. 143a bewegen, bleiben die Schiebeglieder 132 und 132a und damit auch die beweglichen Dichtleisten 122 bzw. 152 in ihrer abdichtenden Stellung, in denen die Dichtelemente 151 bzw. 157 dicht an den zugeordneten waagerechten Rahmengliedern des feststehenden Rahmens 120 anliegen. Zwischen den Stellungen a1 und b1 führt infolgedessen das Stellgestänge 127 mit Bezug auf die beweglichen Dichtleisten 122 und 152 einen Leerhub aus.
  • Gegebenenfalls kann die Bewegung des Stellgestänges 127 aus der Stellung b1 in die Stellung c1 auch dazu benutzt werden, eine weitere Bewegung des Flügels, z. B. ein Kippen desselben, zu ermöglichen. In diesem Falle ist das Führungsprofil 161 an der oberen Flügelkante derart anzuordnen und zu bemessen, daß es beim Senken der oberen beweglichen Dichtleiste 152 freigegeben wird, d.h. diese an dem Führungsprofil in Kipprichtung des Flügels vorbeibewegt werden kann. Der Flügel kann alsdann mittels der Laufrollen 149 um die untere Führungswulst 150 gekippt werden.
  • Anstelle einer solchen Ausführung kann gegebenenfalls auch das Führungsprofil 161 anhebbar gelagert und entsprechend steuerbar sein. Soll der Flügel stattdessen oder zusätzlich als Schiebe-Schwenk-Flügel oder Schiebe-Kipp-Schwenkflügel auch um eine lotrechte Achse geschwenkt werden können, ist dafür Sorge zu tragen, daß die Laufrollen beim Schwenköffnen des Flügels die Führungswulst 150 od. dgl. in Schwenkrichtung verlassen können, z. B. durch entsprechende Ausbildung der Rollenführung, durch Anheben der Rollen über die Führungswulst oder durch eine entsprechende andere Maßnahme.
  • Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 bis 9 sind entsprechende Teile wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 bis 6 mit gleichen, jedoch um weitere 100 erhöhten Bezugszeichen versehen. Unterschiedlich gegenüber dem vorherigen Ausführungsbeispeil ist vor allem die Umlenkung der horizontalen Bewegung deis Schiebegliedes 232 in Pfeilrichtung y1, y2 in die vertikale Bewegung x1, x2 der Dichtleiste 222. Hierzu ist e<.:- Kniehebelsystem 262 vorgesehen, das aus den beiden Hebeln bzw. Hebelpaaren 263 und 264 besteht, von denen das Hebelpaar 263 an einem mit dem Flügelrahmen 221 fest verbundenen Lagerbock 246 mittels Gelenkzapfens 265 gelagert und mittels eines Querbolzens 266 an das stangenförmige Schiebeglied 232 gelenkig angeschlossen ist. Das dem Gelenkbolzen 265 gegenüberliegende Ende des Hebels-bzw. Hebelpaares 263 ist des weiteren mittels Gelenkzapfens 267 mit dem Hebel 264 verbunden, dessen anderes Ende mittels Gelenkzapfens 268 an die im Querschnitt U-förmige bewegliche Dichtleiste 222 angelenkt ist. Der Lagerbock 246 dient gleichzeitig zur Lagerung einer Rolle 249 mittels Zapfens 247, deren Enden Büchsen 225 tragen, die als Führungszapfen in den lotrechten Schlitzen 226 gleiten können.
  • Im Gegensatz zu dem vorherigen Ausführungsbeispiel liegt ferner die bewegliche Dichtleiste 222 in Abdichtstellung nicht auf ebener Fläche, sondern beiderseits der Führungsleiste 250 auf geneigten Flächen 269 und 270 des feststehenden Rahmens 220 auf, so daß beim Absenken der beweglichen Dichtleiste 222 eine besonders wirksame Dichtung durch Keilwirkung mittels der Dichtelemente 251 erzielt wird. Selbstverständlich ist es möglich, auch in diesem Falle ebene Dichtflächen vorzusehen, wie auch umgekehrt bei den übrigen Ausführungsbeispielen Schrägflächen für die Dichtung angeordnet sein können.
    rg: =Altenst.u ;ä -- ` c@r° cht@:r ist das Kniehebelsystem 262
    in Dichtstellung ües F?i' -ls x-zeigt. Die beiden Iiebel 263 und 264
    befinden sich in durchgedrückter, fluchtender Lage, wodurch die bewegliche Dichtleiste 222 fest gegen die feststehende Dichtleiste 224 mit den Schrägflächen 269 und 27 0 gedrückt wird. Soll die bewegliche Dichtleiste 222 vom feststehenden Rahmen abgehoben werden, wird das Schiebeglied 232 in Pfeilrichtung y2 gezogen, wodurch die Hebel 263 und 264 in die strichpunktierte Lage 263t , 2641 gelangen, der Zapfen 268 mit der beweglichen Dichtleiste 222 also um den Hub h angehoben wird. Der Flügel kann dadurch wieder um die untere Führungsleiste 250 gekippt werden.
  • In Fig. 10 ist des weiteren ein Ausführungsbeispiel für Holzrahmen dargestellt. Der Flügelrahmen 321 weist in diesem Falle eine verhältnismäßig schmale Aussparung 371 auf, in die ein Gehäuse 372 mit im wesentlichen U-förmigem Profil eingesetzt und mittels Schrauben 373 am Flügelrahmen befestigt ist. Das Gehäuse 372 ist mit Führungsprofilteilen 338 versehen, welche zur waagerechten Führung des Schiebegliedes 332 dienen, das mittels eines Führungszapfens 333 in einen Schrägschlitz 334 der beweglichen Dichtleiste 322 eingreift. Letztere bildet mit dem Überschlag 321a des Flügel-
    rahmens 321 die Dichtnut 323 und stützt sich mittels Dichtelemen-
    370
    täs 351 auf einer Schrägfläche/der durch eine Sattelschiene gebilde-
    ten, mit dem feststehenden Rahmen 320 fest verbundenen feststehenden Dichtleiste 324 ab.
  • Wird das Schiebeglied 332 in Längsrichtung in der Führung 338 verschoben, wird mittels dep_ Zapfens 333 die bewegliche Dichtleiste 322 gehoben, beispielsweise um den Hub h etwa in die Stellung 322e . Der Flügel kann dann über die feststehende Dichtleiste 324 hinweg in Pfeilrichtung f geöffnet werden.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern kann in vielfacher Form variiert werden. So kann beispielsweise das Umlenkgetriebe in verschiedenster Form ausgebildet sein, z. B. auch als Zahnstangengetriebe mit einem an der Umlenkstelle angeordneten Zahnrad, in welches die lotrechte Stellstange und die waagerechte Schiebestange als Zahnstangen eingreifen, als Schubstangengetriebe od. dgl. Auch können beispielsweise die Merkmale der vorstehend beschriebenen verschiedenen Ausführungsbeispiele gegeneinander ausgetauscht und miteinander kombiniert werden. Auch läßt sich die Erfindung für alle Arten von Flügeln anwenden, bei denen ein Abdichten an einer waagerechten Kante erwünscht ist.

Claims (13)

  1. Ansprüche: 1. Dichtvorrichtung für die Flügel von Fenstern, Türen od. dgl. mit einer den Flügel an einer waagerechten Kante abdichtenden, mit einer Gegendichtfläche zusammenwirkenden heb- und senkbaren beweglichen Dichtleiste, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Dichtleiste (22, 122, 152, 222, 322) durch ein gleichzeitig eine Riegelvorrichtung (28, 128) und/oder eine Umstellvorrichtung betätigendes Stellgestänge (27, 127) verstellbar ist.
  2. 2. Dichtvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Dichtleiste (22, 122, 222, 322) in lotrechter Richtung, z. B. mittels Zapfen (25, 125, 155, 225) und lotrechter Schlitze (26, 126, 156, 226), mit Bezug auf den feststehenden Rahmen (20, 120, 220, 320) geführt wird.
  3. 3. Dichtvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Dichtleiste, z. B. mittels Zapfen (33, 133, 153, 333) und Schrägschlitze (34, 134, 154, 333), von einem waagerecht schiebbaren Schiebeglied (32, 132, 132a, 232, 332) verstellt wird, das mittels eines Umlenkgetriebes (31, 131, 131a) von einem lotrechten Riegel- oder Stellgestänge (27, 127) betätigt wird.
  4. 4. Dichtvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellhub des Stellgestänges bzw. des Schiebegliedes einen Leerhub (a-b, a 1-b1), insbesondere zur Entriegelung des Flügels und z. B. durch Anordnung eines in Bewegungsrichtung verlaufenden Schlitzabschnittes (34a, 142b, 143b) von Schrägschlitzen (34, 142, 143), aufweist, innerhalb dessen die bewegliche Dichtleiste in oder im wesentlichen in ihrer dichtenden Lage verbleibt.
  5. 5. Dichtvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiebeglied (32, 132,132a, 232, 332) im Flügelrahmen (21, 121, 221, 321) geführt ist.
  6. 6. Dichtvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Metallrahmen das Schiebeglied (132,132a, 232) unmittelbar von Profilteilen (138, 140) des Metallrahmens gebildet wird und die Dichtleiste (122, 152, 222) beispielsweise innerhalb des Metallprofiles zwischen dem Schiebeglied und Rahmen-Eckversteifungen (158, 159), Lagerböcken od. dgl. geführt ist.
  7. 7. Dichtvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Holzrahmen (321) dieser mit einer schlitzartigen Ausnehmung (371) mit einem in die Ausnehmung eingesetzten U-förmigen Gehäuse (372) versehen ist, in welchem das Schiebeglied (332) und die bewegliche Dichtleiste (322) geführt sind. B.
  8. Dichtvorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Umlenkgetriebe zwischen lotrechtem Stellgestänge (127) und waagerechten Schiebegliedern (132, 132a) an einem dieser beiden Teile (z. B. 132, 132a) angeordnete Steuerplatten (131, 131a) mit Schrägschlitzen (142, 143) vorgesehen sind, in die Zapfen (144, 145) am anderen der beiden Teile (z. B. 127) eingreifen.
  9. 9. Dichtvorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, insbesondere für Schiebeflügel, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl. an der unteren als auch an der oberen Flügelkante eine heb- und senkbare bewegliche Dichtleiste (122, 152) vorgesehen ist.
  10. 10. Dichtvorrichtung nach Anspruch 1 bis 9 für Schiebeflügel, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerzapfen (147, 247) der zur Verschiebung des Flügels dienenden Laufrollen (149, 249) gleichzeitig Führungszapfen (125, 225) zur lotrechten Führung der beweglichen Dichtleisten (122, 222) ist.
  11. 11. Dichtvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur lotrechten Verstellung der beweglichen Dichtleiste (222) durch das waagerecht schiebbare Schiebeglied (232) ein Kniehebelsystem (262) vorgesehen ist.
  12. 12. Dichtvorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Dichtleiste (122, 152) mittels ebener Dichtflächen (z. B. bei 151, 157) am feststehenden Rahmen (120) anliegt.
  13. 13. Dichtvorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Dichtleiste (222, 322) einseitig oder beidseitig mittels Schrägflächen (260, 270, 370) an einer feststehenden Dichtleiste (224, 324) des feststehenden Rahmens anliegt.
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