DE1683129B2 - Als Hohlkörper ausgebildeter, aus zwei Längsschalen zusammengesetzter Rolladenstab - Google Patents
Als Hohlkörper ausgebildeter, aus zwei Längsschalen zusammengesetzter RolladenstabInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B9/02—Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
- E06B9/08—Roll-type closures
- E06B9/11—Roller shutters
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Description
60
Die Erfindung betrifft einen als Hohlkörper ausgebildeten,
aus zwei Längsschalen zusammengesetzten RoII-Itdenstab,
dessen eine Schale aus einem Metallprofil Snd dessen zweite Schale aus einem Kunststoffprofil
gesteht, wobei diese beiden Profilschalen eine etwa gleiche Höhe aufweisen und durch Ineinanderstecken
zu einem Stab verbindbar sowie in Stablängsrichtung gegeneinander verschiebbar sind und zumindest eine
Schale mit hakenförmigen Randausbildungen versehen ist. die der Verbindung benachbarter Rolladenstäbe
dienen.
Ein Rolladenstab dieser Art ist aus dem DT-Gbm 18 70 965 bekannt. Bei diesem Rolladenstab sind die hakenförmigen
Randausbildungen am Kunststoffprofil vorgesehen, wobei die freien Endabschnitte dieser hakenförmigen
Randausbildungen abgewinkelt und gegeneinandergerichtet sind. In den freien Endabschnitten
der hakenförmigen Randausbildungen sind auf der der Innenseite des Kunststoffprofils zugewandten Seite
in Längsrichtung des Kunststoffprofils verlaufende Führungsschlitze angeordnet, in denen im montierten
Zustand die freien Enden des Metallprofils liegen. Zur Montage dieses bekannten Rolladenstabes wird das
Metallprofil mit seinen freien Enden seitlich in die Führungsschlitze des Kunststoffprofils eingesetzt und in
Längsrichtung des Kunststoffprofils in die Endlage verschoben.
Bei der Montage dieser Rolladenstäbe muß das Metallprofil gegenüber dem Kunststoffprofil genau ausgerichtet
werden, damit die freien t'ndabsciiniite des Me
tallprofils einwandfrei in die engen Führungsschlitze eingeschoben werden können. Da die Metallprofile nur
von der Seite in die Kunststoffprofile eingeschoben werden können, ist zur Montage dieser bekannten Rollladenstäbe
erheblicher Platz notwendig, und beim Verschieben des Metallprofils muß auf genaue achsparallele
Lage der beiden Profile zueinander geachtet werden, um ein Verkanten oder Hangenbleiben zu vermeiden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen zweiteiligen Rolladenstab der eingangs geschilderten
Art so auszubilden, daß die Montage erleichtert wird und unabhängig von der Länge der Profile ohne
Schwierigkeiten möglich ist.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Kunststoffprofil an seiner dem Metallprofil
zugewandten Seite mindestens einen vorspringenden Ansatz, vorzugsweise drei parallele, in Stablängsrichtung
verlaufende Ansatzleisten aufweist, und daß das aus Aluminium bestehende Metallprofil mit einer
bzw. mit drei entsprechenden, vorzugsweise leistenförmigen Klemmen auf seiner dem Kunststoffprofil zugewandten
Seite versehen ist, die mit den Ansatzleisten zusammensteckbar sind.
Das Kunststoff- und das Metallprofil des Rolladenstabes nach der Erfindung brauchen nicht umständlich
ineinandergeschoben zu werden. Die beiden Profile werden vielmehr aufeinandergelegt und zusammengedrückt,
wobei die Klemmen des Kunststoffprofils in die entsprechenden Ansatzleisten des Metallprofils eingreifen
und das Kunststoffprofil mit dem Metallprofil verbinden. Durch dieses Zusammendrücken wird insbesondere
bei langen Profilen, die mit geringem Zeit- und Arbeitsaufwand leicht miteinander verbunden werden
können, ein unbeabsichtigtes Verbiegen dieser Profile während der Montage weitgehend vermieden. Außerdem
wird zur Montage erheblich weniger Platz benötigt, da die Profile nicht mehr nebeneinander, sondern
platzsparend aufeinandergelegt werden können.
Zur sicheren Verbindung der beiden Profile miteinander sind die Ansatzleisten und/oder die Innenwandungen
der Klemmen profiliert, vorzugsweise im Querschnitt gezahnt.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand des in der Zeich ung im Querschnitt dargestellten Ausführungs-
beispiels näher erläutert.
Wie die Zeichnung zeigt, besteht ein Rolladenstab aus zwei etwa gleich breiten zusammengesteckten Profilschalen
1, 2 von denen die eine Profiischale 1 aus Kunststoff und die andere Profilscha! ? 2 aus Aluminium
besteht.
Das an der Außenseite, d. h. der Wetterseite des Rollladenstabes vorgesehene Aluminiumprofil 2 i,t als
im Querschnitt nach außen konvex gekrümmte, flächige Blende ausgebildet, an deren Innenseite drei in
Längsrichtung des Rolladenstabes und parallel zueinander verlaufende leistenförmige Klemmen 3 bis 5 vorgesehen
sind. Die Klemmen 3 bis 5 sind durch jeweils zwei leislenförmige Vorsprünge 6 gebildet, deren einander
zugewandte Innenflächen im Querschnitt gezahnt sind. Die oberste Klemme 3 liegt unmittelbar unterhalb
des oberen Längsrandes 7 des Aluminiumprofils 2, wobei die leistenförmigen Klemmen 3 bis 5 gleichen
Absland voneinander haben. Die unterste Klemme 5 liegt um etwa 1Ai der Höhe des Aiuminiumprofils
2 oberhalb von dessen unterem Längsrand 8.
Das Kunststoffprofil t ist an der Stabinnenseite vorgesehen, so daß es nicht unmittelbar der Sonneneinstrahlung
ausgesetzt ist und lediglich als Träger für die äußere, aus Aluminium bestehende Blende dient. Es
weist etwa im Bereich der beiden oberen Drittel seiner Höhe einen in gleicher Richtung wie das Aluminiumprofil
2, jedoch stärker als dieses gekrümmten Abschnitt 9 auf, der an seiner Oberseite in entgegengesetzter
Richtung gekrümmt ist und einen dachartigen oberen Längsrand tO des Rolladenstabes bildet. Dieser
obere Längsrand übergreift den oberen Längsrand 7 des Aluminiumprofils 2, so daß in das Stabhohlprofil
kein Wasser eindringen kann. Im Bereich des oberen und des unteren Endes des gekrümmten Abschnittes 9
des Kunststoffprofils 1 weist dieses an seiner dem Aluminiumprofil 2 zugewandten Innenseite parallel zueinander
und in Längsrichtung des Rolladenstabs verlaufende Ansatzleisten 11, 13 auf, deren Außenflächen im
Querschnitt gezahnt sind. Die Ansatzleisten 11, 13 sowie eine zwischen diesen liegende Ansatzleiste 12 greifen
in die leistenförmigen Klemmen 3 bis 5 des Aluminiumprofils 2 ein, so daß die beiden Profile 1, 2 sicher
miteinander verbunden sind und sich nicht unbeabsichtigt voneinander lösen können. Durch die formschlüssige
Verbindung des Kunststoffprofils 1 mit dem Aluminiumprofil
2 können die beiden Profile in Stablängsrichtung gegeneinander Spiel haben, so daß sie sich
nach den Ausdehnungskoeffizienten der verschiedenen Materialien bei Temperaturschwank'.ingen ungehindert
unterschiedlich ausdehnen können. Am dachartigen
jo oberen Längsrand 10 des Kunststoffprofils 1 ist ein in
dessen Längsrichtung verlaufendes und im Querschnitt hakenförmiges Verbindungsstück 14 vorgesehen, das
einstückig mit dem Kunststoffprofil 1 ausgebildet ist und dessen Haken in Richtung auf die vom Aluminiumprofil
2 abgewandte Seite des Rolladenstabes gekrümmt ist. Unterhalb der untersten Ansatzleiste 13
des Kunststoffprofils 1 ist an diesem im Anschluß an den gekrümmten Abschnitt 9 ein nach unten gerichtetes
und nach innen gekrümmtes, im Querschnitt hakenförmiges Leistenprofil 15 vorgesehen, das mit einem
Schlitzabstand hinter der ihm gegenüberliegenden Innenfläche des Aluminiumprofils 2 liegt. Dadurch kann
das hakenförmige Verbindungsstück 14 eines benachbarten, mit dem Rolladenstab zu verbindenen gleichartigen
Roiiadenstabes in das Leistenprofil 15 eingreifen und gegenüber diesem zur Bildung von Schlitzen zwischen
den Rolladenstäben verschoben werden. Die einzelnen Rolladenstäbe sind nur über Kunststoffteile miteinander
verbunden, wodurch die Rolladenstäbe ohne die Gefahr einer Beschädigung geräuscharm gegeneinander
bewegt werden können. Der Abstand des Leistenprofils 15 von der ihm gegenüberliegenden Innenfläche
des Aluminiumprofils 2 ist nur geringfügig größer als die Dicke des Verbindungsstückes 14.
Da das Kunststoffprofil 1 auf der Innenseite des Rollladenstabes liegt, ist vermieden, daß beim Aufwickeln
des aus diesen Rolladenstäben bestehenden Rolladens Metallflächen aufeinanderreiben können. Der Rollladenstab
hat bei leichtem Gewicht eine große Steifigkeit, so daß er sich auch bei stärkerer Erwärmung nicht
durchbiegen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Als Hohlkörper ausgebildeter, aus zwei Längsschalen zusammengesetzter Rolladenstab, dessen eine Schale aus einem Metallprofil und dessen zweite Schale aus einem Kunststoffprofil besteht, wobei diese beiden Profilschalen eine etwa gleiche Höhe aufweisen und durch Ineinanderstecken zu einem Stab verbindbar sowie in Stablängsrichtung gegen- to einander verschiebbar sind und zumindest eine Schale mit hakenförmigen Randausbildungen versehen ist, die der Verbindung benachbarter Rolladenstäbe dienen, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffprofil (1) an seiner dem Metallprofil (2) zugewandten Seite mindestens einen vorspringenden Ansatz, vorzugsweise drei parallele, in Stablängsrichtung verlaufende Ansalzleisten (11 bis 13), aufweist und daß das aus Aluminium bestehende Metallprofil mit einer bzw. mit drei entsprechenden, vorzugsweise leistenförmigen Klemmen (3 bis5) auf seiner dem Kunststoffprofil zugewandten Seile versehen ist, die mit den Ansatzleisten zusammensteckbar sind.2. Rolladenstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansatzleisten (11 bis 13) und/oder die Innenwandungen der Klemmen (3 bis5) profiliert, vorzugsweise im Querschnitt gezahnt sind.3 Rolladenstab nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffprofil (1) an der Stabinnenseite vorgesehen ist.4. Rolladenstab nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Aluminiumprofil (2) nach außen konvex gekrümmt ist.5. Rolladenstab nach Anspruch 3 oder 4. dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffprofil (1) wenigstens teilweise und vorzugsweise in seinem oberen Bereich einen konkav gekrümmten Abschnitt aufweist.6. Rolladenstab nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Längsrand des Stabes zwischen den beiden Profilen (1, 2) ein Abstand für die Aufnahme eines Verbindungsstückes (14) benachbarter Stäbe vorhanden ist.7. Rolladenstab nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die hakenförmigen Raiidausbildungen am Kunststoffprofil (1) angeordnet sind.8. Rolladenstab nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Längsrand (10) des Rolladenstabes durch das Kunststoffprofil (1) gebildet wird und daß dieser Längsrand (10) den oberen Längsrand (7) des Aluminiumprofils (2) wenigstens teilweise übergreift.9. Rolladenstab nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, daß an dem oberen Längsrand (10) das im Querschnitt hakenförmige Verbindungsstück (14) angesetzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| DEK0062055 | 1967-04-20 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19671683129 Ceased DE1683129B2 (de) | 1967-04-20 | 1967-04-20 | Als Hohlkörper ausgebildeter, aus zwei Längsschalen zusammengesetzter Rolladenstab |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2622905A1 (de) * | 1976-05-21 | 1977-11-24 | Grashei F Alukon Kg | Rolladenstab und verfahren zu seiner herstellung |
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