DE1683143C - Mehrteiliger Formkern, der aus einzelnen geraden, rechtwinklig aufeinander stehenden Abschnitten zusammengesetzt ist - Google Patents
Mehrteiliger Formkern, der aus einzelnen geraden, rechtwinklig aufeinander stehenden Abschnitten zusammengesetzt istInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen mehrteiligen Formkern, der aus einzelnen geraden, rechtwinklig aufeinanderstellenden
Abschnitten zusammengesetzt ist und dessen Abschnitte in Richtung ihrer Längsachse
nach außen entformbar sind, zum Herstellen von als cinstückiger Hohlkörper ausgebildeten Blend- oder
Flügelrahmen für Fenster oder Türen aus glasfaserverstärktem Kunststoff.
Es ist bereits ein aus mehreren, geraden Abschnitten rahmenartig zusammengesetzter Formkern
bekannt, dessen Abschnitte rechtwinklig gegeneinander stoßen und bei dem die Abschnitte mittels
Schrauben an ihren Berührungsstcllen zu einer Einheit
miteinander verbunden werden. Die Schrauben durchdringen dabei jeweils einen Abschnitt in Längsrichtung
und ragen aus diesem einseitig heraus, um seitlich in den rechtwinklig dazu stehenden benachbarten
Abschnitt eingeschraubt zu werden. Dies hat den Nachteil, daß das Zusammensetzen und Auseinandernehmen
des Formkerns umständlich ist und daß die Kernabschnitte mit einer die Schraube aufnehmenden
Längsbohrung versehen werden müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen mehrteiligen Formkern zu schaffen, der schnell zusammengesetzt
und auseinandergenommen werden kann und aus einfach herstellbaren Einzelteilen besteht
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Formkern der eingangs beschriebenen Art vorgeschlagen, der da-
durch gekennzeichnet ist, daß mindestens zwei det geraden Abschnitte aus mehreren nebeneinanderliegenden,
rechtwinkligen Kernteilen bestehen, deren Trennlinie parallel zu ihrer Längsachse verläuft, und
daß jedes Kernteil höchstens einmal quer zur Längsachse geteilt ist, wobei die beiden Enden dieses Kerate:'es
eine Aussparung freilassen, in die der rechtwinklig dazu stehende Abschnitt greift.
Nach einer vorteilhaften Ausbildungsart weisen die äußeren Kernteile mindestens eines Abschnittes Ausnehmungen
auf.
Durch eine solche Ausbildung läßt sich ein aus einfachen Teilstücken hergestellter Formkern schnell
und ohne zusätzliche Befestigungsmittel zu einer geschlossenen Einheit vereinigen. Darüber hinaus las-
ao sen sich die einzelnen Formkernabschnitte beim Entformen ohne weiteres herausnehmen.
Die Erfindung wird an Hand eine" Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen mehrteiligen Formkern in teilweiser Draufsicht,
Fig. 2 einen Längsschnitt nach H-II der Fig. 1,
F i g. 3 einen Formkernabschnitt mit Ausnehmungen an den äußeren Kernteilen.
F i g. 3 einen Formkernabschnitt mit Ausnehmungen an den äußeren Kernteilen.
Der Formkern nach Fig. I und 2, der nur teilweise
dargestellt ist, besteht aus zwei geraden Abschnitten 1 und drei rechtwinklig dazu stehenden Abschnitten
2, 3 und 4. Der Abschnitt 1 ist aus mehreren, nebeneinander liegenden, rechtwinkligen Kernteilen
5, 6 und 7 zusammengesetzt, deren Trennlinie 8 parallel zur Längsachse verläuft. Jedes Kernteil 5, 6
und 7 ist einmal quer zur Längsachse geteilt. Zwischen den beiden Enden 9 und 10 dieser Kernteile 5, 6
und 7 ist eine Aussparung freigelassen, in die jeweils ein vorstehendes Ende 11, 12 oder 13 der rechtwinklig
zum Abschnitt 1 stehenden Abschnitte 2, 3 und 4 greifen. Die einzelnen Abschnitte 1, 2, 3 und 4
lassen sich so einfach ineinander stecken und zu einem geschlossenen Rahmen vereinigen. Wie durch
die Pfeile angedeutet, lassen sich die Abschnitte beim Entformen ohne weiteres herausziehen.
Wie in Fig. 3 gezeigt, können die äußeren Kernteilt.
5, 7 Ausnehmungen 14 aufweisen, so daß sich an der Innenwandung des als Hohlkörper ausgebildeten
Blend- oder Flügelrahmens 15 Verstärkungen 16 ergeben. Beim Entformen wird zunächst das mittlere
Kernteil 6 herausgezogen und dann werden die äußeren Kernteile 5, 7, eins nach dem anderen, zur Mitte
geschoben und anschließend wie das mittlere Kernteil herausgezogen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Mehrteiliger Formkern, der aus einzelnen geraden, rechtwinklig aufeinander stehenden Abschnitten
zusammengesetzt ist und dessen Abschnitte in Richtung ihrer Längsachse nach
außen entformbar sind, zum Herstellen von als einstückiger Hohlkörper ausgebildeten Blendoder
Flügelrahmen für Fenster oder Türen aus glasfaserverstärktem Kunststoff, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens zwei der geraden Abschnitte (1) aus mehreren, nebeneinpjider
liegenden, rechtwinkligen Kernteilen (5, 6,7) bestehen, deren Trennlinie (8) parallel zu ihrer
Längsachse »'«rläuft, und daß jedes Kernteil höchstens einmal quer zur Längsachse geteilt ist,
wobei die beiden Enden (9,10) dieses Kernteiles eine Aussparung freilassen, in die der rechtwinklig
dazu stehende Abschnitt (2, 3,4) greift.
2. Mehrteiliger Formkern nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Kernteile
(5,7) mindestens eines Abschnittes Ausnehmungen (14) aufweisen.
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