DE1680808B2 - Schwenkarm für Scheibenwischer - Google Patents
Schwenkarm für ScheibenwischerInfo
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60S—SERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60S1/00—Cleaning of vehicles
- B60S1/02—Cleaning windscreens, windows or optical devices
- B60S1/04—Wipers or the like, e.g. scrapers
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Description
55
Die Erfindung betrifft einen Schwenkarm für Scheibenwischer mit einer dem vorbeistreichenden
Luftstrom eine geneigte Fläche bietenden und ihn für ein Andrücken des Scheibenwischers an die Windschutzscheibe
ausnutzenden Leitfläche.
Es ist eine Leitfläche für einen Scheibenwischer bekannt, die unter dem Einfluß des Fahrwinds den
Scheibenwischer an die Windschutzscheibe drückt und zwischen zwei Stellungen durch die Luftströmung
hin- und herbewegt werden soll. Jeder Scheibenwischer ist dabei mit einer dem Wind ausgesetzten
Fläche versehen, auf welche die entsprechenden, seitlich abfließenden Windströme einwirken, indem
sie den Wischer nach unten auf die Windschutzscheibe drücken, um ihn fester in Arbeitsberührung
mit der Windschutzscheibe zu halten. Die aiii Flosse
oder Flügel ausgebildete Leitfläche ist entweder unter dem günstigsten Winkel festgelegt oder beweglich
so angebracht, daß sie den Luftströmen einen nachgiebigen Widerstand leistet, indem sie mit einem
Drehzapfen in eine Stützfeder gesetzt ist, weiche die Leitfläche bei mäßigem Wind in ihre gewöhnliche,
unwirksame Stellung zurückführt, bei erheblichen Windgeschwindigkeiten aber wirksam werden läßt.
Während der eine Drehzapfen in einer Spiralfeder in der Endwand eines Verbindungsstückes sitzt, ist der
andere Drehzapfen in einen Ansatz eines Hilfsbügds gesetzt.
Ein anderer bekanntgewordener Vorschlag geht auf eine Platte zur Anpreßdruckerhöhung des Scheibenwischerblatts,
die auf dem Haltearm des Scheibenwischers so befestigt werden soll, daß der Fahrwind
frontal auf die Platte wirkt, die ein Gelenk hat. um sie dem Fahrwind gegenüber in beliebigem Winkel
einstellen zu können; für diese Einstellung dient eine Klemmvorrichtung. Die Plattenfläche soll noch
eine keilförmige Erhöhung haben, damit die auftreffende Luft gleichmäßig nach oben und unten auf die
Fläche wirkt.
Die Praxis hat jedoch erwiesen, daß in diesem Fall der vom Fahrzeug erzeugte Luftstrom nicht, wie behauptet,
in der Nähe der Windschutzscheibe senkrecht zu dieser verläuft, sondern sich in einiger Entfernung
von der Windschutzscheibe teilt, wobei die Wirkung dieser Teilströme von Konstruktionseinzelheiten
einschließlich der Karosserieform und der Wischform abhängen, ohne den gewünschten Anpreßdruck
zu erzeugen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, zu vermeiden, daß das Wischerende in der Nähe der
Leitfläche an die Scheibe gedrückt und das von der Leitfläche entfernte Ende von der Scheibe abgedrückt
wird. Sie löst diese Aufgabe dadurch, daß die Leitfläche auf dem Wischerarm, den größten Teil
seiner Länge einnehmend, sitzt und relativ zu dem Arm zwischen zwei Stellungen beweglich ist, die dem
Luftstrom geeignete Schräglagen bieten, wenn er auf die eine oder andere Seite des Armes trifft. Als ein
weiterer Vorteil ergibt sich dadurch eine Kostenersparnis, weil die Leitfläche nicht bei jedem Auswechseln
eines Wischblattes mit ausgewechselt werden muß.
Der äußere Teil des Schwenkarms kann ein Metallstreifen sein und die an der Außenfläche des
Streifens anliegende Leitfläche aus dünnem Blech bestehen und zum freien Ende des Arms hin eine zunehmende
Breite sowie einen gebogenen Querschnitt haben, so daß die dem Luftstrom zugewandte Fläche
konkav ist, wobei die Leitfläche an dem Arm mittels zweier Befestigungen an ihrem inneren und äußeren
Ende befestigt ist, die innere Befestigung ein relatives Verschwenken und die äußere Befestigung ein relatives
Gleiten quer zum Arm gestattet.
Zweckmäßig ist die Leitfläche flach und um eine Längsachse beweglich an dem Arm befestigt, so daß
sie vom Luftstrom auf die eine oder andere Seite geblasen werden kann, wobei die Kippbewegung durch
Anschläge begrenzt wird, welche die Leitfläche dem Luftstrom eine richtig geneigte Fläche bieten lassen.
Die Leitfläche kann einen sich nach innen zur Wi-
scherwelle hin erstreckenden Betätigungsfinger haben, dessen seitliche Bewegung die Kippbewegung
der Leitfläche veranlaßt. Eine andere Möglichkeit ist die, daß die um eins Längsachse bewegliche Leitfläche
eine sich nach innen erstreckende Spindel mit einer Getriebeverbindung zu einem mit der Wischerwelle
konzentrischen Schwingantrieb hat, durch den die Leitfläche in die eine oder andere Richtung gekippt
wird.
Die Zeichnungen geben Ausführungsbeispiele der Erfindung wieder.
In den Zeichnungen ist
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines Schwenkarms
und
Fig. 2 eine perspektivische Tcilansicht eines zweiten
Schwenkarms.
Bei dem Ausführungsbeispiel der F i g. 1 hat der Schwenkarm einen äußeren Teil, der von einem Metallstreifen
2 gebildet wird, und einen inneren Teil 4 aus gebogenem Blech, der beweglich an einer Nabe 6
sitzt, welche auf die Wischerwelle paßt.
Eine Leitfläche 8 aus dünnem Blech ist an der Außenfläche des Streifens 2 befestigt. Die Vorderkante
14 der Leitfläche, d. h. die Kante, weiche der Mitte der Windschutzscheibe zugewandt ist, wenn zj
der Schwenkarm hochsteht, liegt an der Kante des den Schwenkarm bildenden Streifens, und die Hinterkante
16 der Leitfläche steht von dem äußeren Ende des Schwenkarms zu dessen Ende hin ab, wobei
die geringste Breite der Leitfläche der Breite des Streifens 2 gleich ist.
Die beiden Scheibenwischer, die üblicherweise an einem Kraftwagen gebraucht werden, müssen »eingestellt«
werden, d. h., die beiden Wischer müssen unterschiedlich eingestellte Leitflächen haben, deren
eine für die eine Seite der Windschutzscheibe, und deren
andere für die andere Seite der Windschutzscheibe geeignet ist. Um das zu ermöglichen, ohne ausgesprochen
linke und rechte Arme zu benötigen, sitzt die Leitfläche in der Weise auf dem Schwenkarm,
daß sie ohne weiteres von dem Benutzer in die eine oder andere Stellung gebracht weiden kann.
Die Leitfläche hat einen gekrümmten Querschnitt, so daß die dem Windstrom ausgesetzte Fläche konkav
ist. Die Leitfläche ist an dem Arm mittels zweier Niete befestigt, nämlich eines Niets 15 am inneren
Ende der Leitfläche (d. h. dem Ende nächst der Wischerwelle), um den die Leitfläche etwas aus der
einen in die andere Stellung gegen einen Reibungswiderstand geschwenkt werden kann, den ein Niet 17
am andern Ende der Leitfläche erzeugt, der djrc'u einen seitlichen Schlitz 19 in der Leitfläche hindurchgeht.
Es ergibt sich, daß der zweite, die Leitfläche an dem Streifen haltende Niet 17, während er ein Gleiten
der Leitfläche quer zum Arm gestattet, die Leitfläche sich bei der Bewegung aus der einen seitlichen
Endstellung in die andere verschwenken läßt, so daß in den beiden seitlichen Außenstellungen der Leitfläche
jeweils die eine oder andere Kante von dem Streifen absteht.
Weitere abgewandelte Ausführungen sind möglich. Beispielsweise kann, wie F i g. 2 zeigt, die Leitfläche
20 flach und um eine Längsachse 22 schwenkbar an dem Arm angeordnet sein, so daß sie von dem Luftstrom
auf die eine oder andere Seite geblasen werden kann, wobei die Kippbewegung durch Anschläge 24
begrenzt werden kann, so daß die Leitfläche dem Luftstrom die richtig geneigte Fläche bietet. Diese
Bauart kann gegenüber einer feststehenden Leitfläche einen Vorteil bei einem Fahrzeug bieten, bei
dem die Neigung der Windschutzscheibe zur Senkrechten beträchtlich ist, so daß die aufwärtsgerichtete
Komponente des Luftstroms längs der Windschutzscheibe von Bedeutung ist, und bei dem der
Weg des Wischerarms ,-:h ein gutes Stück über die Senkrechte hinaus nach au3en erstreckt. Der Grund
dafür ist, daß bei einem nach außen aus der Senkrechten herausliegenden Arm eine Luftströmung
längs der Windschutzscheibe nach oben den Wischerarm von der entgegengesetzten Seite (d. h. statt von
der der Scheibenmitte zugekehrten Seite) treffen würde, und deshalb müßte die Leitfläche in entgegengesetzter
Richtung geneigt sein, um eine Windkraft hervorzurufen, die den Arm an die Scheibe
drückt.
Die Leitfläche kann zwangläufig gesteuert werden, so daß ihre Neigung aus der einen Richtung in
die andere geändert wird, wenn der Wischerarm von der einen Seite der Senkrechten auf die andere übergeht.
Beispielsweise kann eine Leitfläche, wie sie die Abbildungen zeigen, einen Retätigungsfinger haben,
der sich nach innen zur Wischerwslle hin erstreckt. In diesem Fall erzeugt eine seitliche Bewegung des
inneren Endes des Fingers zur einen oder andern Seite hin die erforderliche seitliche Bewegung der
Leitfläche und infolgedessen auch die erforderliche Kippbewegung der Leitfläche in dem einen oder andern
Sinn. Der Finger kann durch irgendeine Einrichtung gesteuert werden, die ihre Bewegung von
der Wischerwelle oder sonstwoher ableitet. Zum Beispiel kann der Finger in Eingriff mit einem festen
Punkt kommen, der radial gegen die Achse der Wischerwelle versetzt ist.
Weiter kann die Leitfläche beispielsweise um eine Längsachse beweglich an dem Arm befestigt sein und
eine sich nach innen erstreckende Spindel mit einer Getriebeverbindung zu einem mit der Wischerwelle
konzentrischen Schwingantrieb haben, durch den die Leitfläche in die eine oder andere Richtung gekippt
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnuneen
Claims (5)
1. Schwenkarm für Scheibenwischer mit einer dem vorbeistreichenden Luftstrom eine geneigte
Fläche bietenden und ihn für ein Andrücken des Scheibenwischers an die Windschutzscheibe ausnutzenden
Leitfläche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitfläche (8, 20) auf dem Wischerarm (4), den größten Teil seiner Länge
einnehmend, sitzt und relativ zu dem Arm zwischen zwei Stellungen beweglich ist, die dem
Luftstrom geeignete Schräglagen bieten, wenn er auf die eine oder andere Seite des Armes trifft.
2. Schwenkarm für Scheibenwischer nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere
Teil des Schwenkarms ein Metallstreifen (2) ist und die an der Außenfläche des Streifens (2)
anliegende Leufläche (8) aus dünnem Blech besteht und zum freien Ende des Anns hin eine zunehmende
Breite sowie einen gebogenen Querschnitt hat, so daß die dem Luftstrom zugewandte
Fläche (18) konkav ist, wobei die Leitfläche an dem Arm mittels zweier Befestigungen
(15, 17) an ihrem inneren und äußeren Ende befestigt ist, die innere Befestigung (IS) ein relatives
Verschwenken und die äußere Befestigung ein relatives Gleiten quer zum Arm gestattet.
3. Schwenkarm für Scheibenwischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitfläche
(20) flach und um eine Längsachse (22) beweglich an dem Arm (2) befestigt ist, so daß
sie von dem Luftstrom auf die eine oder andere Seite geblasen werden kann, wobei die Kippbewegung
durch Anschläge (24) begrenzt wird, welche die Leitfläche dem Luftstrom eine richtig
geneigte Fläche bieten lassen.
4. Schwenkarm für Scheibenwischer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leitfläche (8, 20) einen sich nach innen zur Wischerwelle hin erstreckenden Betätigungsfinger
hat, dessen seitliche Bewegung die Kippbewegung der Leitfläche veranlaßt.
5. Schwenkarm für Scheibenwischer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die um
eine Längsachse bewegliche Leitfläche (20) eine sich nach innen erstreckende Spindel mit einer
Getriebeverbindung zu einem mit der Wischerwelle konzentrischen Schwingantrieb hat, durch
den die Leitfläche in die eine oder andere Riehtung gekippt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Family
ID=9853843
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (2)
| Country | Link |
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| GB (1) | GB1105704A (de) |
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| US5276937A (en) * | 1993-01-15 | 1994-01-11 | Lan Ching Hwei | Windshield wiper pressure increasing and warning aid |
| US6453505B1 (en) * | 1997-04-28 | 2002-09-24 | Asmo Co., Ltd. | Windshield wiper for automobile |
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1965
- 1965-02-26 GB GB851065A patent/GB1105704A/en not_active Expired
-
1966
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