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DE168036C - - Google Patents

Info

Publication number
DE168036C
DE168036C DENDAT168036D DE168036DA DE168036C DE 168036 C DE168036 C DE 168036C DE NDAT168036 D DENDAT168036 D DE NDAT168036D DE 168036D A DE168036D A DE 168036DA DE 168036 C DE168036 C DE 168036C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
water level
boiler
contact
end positions
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT168036D
Other languages
English (en)
Publication of DE168036C publication Critical patent/DE168036C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/42Applications, arrangements or dispositions of alarm or automatic safety devices
    • F22B37/426Feed-water supply alarm devices using electric signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Measurement Of Levels Of Liquids Or Fluent Solid Materials (AREA)

Description

<?ία hct (ϊφ u-^It Ivm t ί ιτ ι π Ii,
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Meldevorrichtung für Überschreitung des höchsten und
■ tiefsten Wasserstandes bei Dampfkesseln, bei welcher ein außerhalb des Kessels ausbalaneiert aufgehängter und mit dem Kesselinnern oben und unten etwa durch biegsame Rohrleitungen in Verbindung stehender Behälter Anwendung findet, durch dessen Steigen oder Fallen ein Signal ausgelöst wird. Das
ίο Wesentliche der Erfindung besteht nun darin, daß der Behälter in der Mitte verengt, nach oben und unten zu dagegen entsprechend erweitert ist, so daß in seinen Endlagen die Änderung des Wasserstandes eine größere Kraftwirkung veranlaßt. Der Behälter kommt beim Steigen oder Fallen mit gespannten Kontaktfedern in Berührung, die ihn infolge ihrer Vorspannung in dieser Lage erhalten, sofern der Heizer pflichtgemäß die Speisung in Tätigkeit setzt bezw. unterbricht. Falls jedoch der Heizer seine Pflicht versäumt, und daher die zulässigen Wasserstandsgrenzen überschritten werden, so ändert sich das Gewicht des Behälters infolge seiner oben erwähnten eigenartigen Gestalt so stark, daß die Kraft der vorgespannten Feder überwunden und hierdurch ein Kontakt geschlossen wird. Infolgedessen ertönt bei Überschreitung der zulässigen Wasscrstandsgrenzen ein Alarmsignal und setzt den Aufsichtsbcatntcn von der Pflichtversäumnis des Heizers in Kenntnis. Da der Behälter nur einen sehr geringen Ausschlag zu machen braucht, so beansprucht er einerseits außerhalb des Kessels nur einen geringen Platz und kann andererseits eine sehr empfindliche Aufhängung, beispielsweise auf Schneiden, erhalten.
Die neue Meldeeinrichtung ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht. Es findet ein Behälter α Anwendung, welcher an dem einen Ende eines um den Bolzen b drehbaren Hebels c angebracht ist. Am anderen Ende des letzteren ist ein Gegengewicht d befestigt. Der Behälter α steht durch die biegsamen Rohrleitungen e e oben mit dem Dampfraum, unten mit dem Wasserraum des Kessels in Verbindung, so daß im Kessel und im Behälter α der gleiche Wasserstand vorhanden ist. Je nach dem Steigen und Sinken des letzteren ändert sich daher das Gewicht des Behälters a, so daß sich der letztere in seine ' obere oder untere Endstellung bewegt. Bei der dargestellten Ausführungsforni ist oberhalb und unterhalb des Behälters α je eine Kontaktfeder f angeordnet, welche der Kontaktschraube g gegenübersteht und eine entsprechende Vorspannung besitzt. Ein jeder dieser Kontakte liegt in einer elektrischen Leitung //, in welche irgend eine Signalvorrichtung, beispielsweise je eine Alarmglocke i eingeschaltet ist. Legt sich der Behälter a beispielsweise in seine untere Endstellung um, so kommt er mit der unteren Kontaktfeder/ in Berührung und wird durch diese
zunächst in seiner Lage erhalten, ohne daß der Kontakt geschlossen wird. Falls somit der Heizer rechtzeitig die Speisung unterbricht, kommt das Alarmsignal nicht zum Ertönen. Versäumt jedoch der Heizer seine Pflicht, so steigt das Wasser im Kessel noch weiter und der Behälter α wird so schwer, daß er die Feder / zurückdrängt und den Kontakt schließt. Ähnliches findet natürlich
ίο auch in der oberen Endlage des Behälters statt.
Der Behälter α ist nun, wie erwähnt, nach oben und unten entsprechend erweitert, während er in seinem mittleren Teil nur ein geringes Volumen besitzt. Diese Einrichtung hat den Zweck, daß innerhalb der mittleren Wasserstandsgrenzen das Gewicht des Behälters sich nicht so stark ändert als in seinen Endlagen, daß dagegen, wenn der
ao Behälter seine Endlagen erreicht hat, die weitere Änderung des Wasserstandes eine entsprechend große Kraftwirkung zu veranlassen imstande ist.
Es können ferner über und unter dem Behälter mehrere, beispielsweise drei, Kontaktstücke derart angeordnet sein, daß der Behälter beim Steigen oder Sinken zunächst den einen Kontakt schließt und hierdurch ein erstes Signal in Tätigkeit setzt. Wird jedoch dies Signal nicht beachtet, so daß der Behälter α weiter steigt oder sinkt, so schließt er hierdurch den zweiten Kontakt und veranlaßt die Auslösung eines Alarm- f signals.
Natürlich könnte die Auslösung der Signale auch auf mechanischem Wege erfolgen, beispielsweise derart, daß der Behälter a, wenn er in seiner oberen oder unteren Endstellung anlangt, zunächst mit einem Winkelhcbel in Berührung kommt und alsdann den letzteren bei weiterer Änderung des Wasserstandes umwirft, wodurch eine Glocke zum Ertönen . gebracht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Melden einer Überschreitung der Wasserstandsgrenzen in Dampfkesseln mit einem außerhalb des Kessels ausbalanciert aufgehängten Behälter, der mit dem Kessel durch biegsame Rohrleitungen verbunden ist und durch seine Hebung oder Senkung ein Signal ertönen läßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (a) in der Mitte verengt, nach oben und unten dagegen erweitert ist, damit in seinen Endlagen die Änderung des Wasserstandes eine größere Kraftwirkung veranlaßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT168036D Active DE168036C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE168036C true DE168036C (de)

Family

ID=433299

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT168036D Active DE168036C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE168036C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1042251B (de) * 1953-06-11 1958-10-30 Karl Eduard Hannemann Reglerba Vorrichtung zum Abtasten des Fluessigkeitsstandes in Behaeltern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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