DE1680016U - Drehvorrichtung zum umwaelzen eines gefaessinhaltes. - Google Patents
Drehvorrichtung zum umwaelzen eines gefaessinhaltes.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
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- B63H5/00—Arrangements on vessels of propulsion elements directly acting on water
- B63H5/07—Arrangements on vessels of propulsion elements directly acting on water of propellers
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Description
Hans Larsson, Hamburg 59, Sierichstr. 42
Drehvorriehtung zum. Umwälzen eija.es S-efässinhai tee
Gegenstand der Erfindung ist eise Drehvorrichtung zu dem Zweck,
«inen SefäEsiahalt au beliebigem Arbeitszweek umzuwälzen, beispielsweise
ein. Seiniguagsmittel zum Beifiigen des Crefässes
selbst ©der «in ic das Sefäss eingefülltes Sat beliebiger
iOrmart darin z& mischen ©der ziir oberflächenbehandlung bejsw,
zürn JOrmen von stackigeja leetem irut, Sie Erfindung ist dadoren
gekennzeieimet, daß ^om antrieb ^er Torriciitang Drehbewegungen
am verscniedene beliebig zaeinander geneigt« Drenacnsen -wahlweise land in beliebiger Zusajamenstellang der Sinzeldrenon^en
ableitbar sind*
Dadurch wird in erster Linie eine dreidimensional« Bewegung
des Umwälzgutee im &efaß erreichbar jDlttels gleichseitiger
Drehbewegung am mehr als eine der "verschieden gerichteten
Achsen· Dies kann gemgß der Erfindung in der ¥eise erreicht
werden, daß von einer unmittelbar vom Motor abgeleiteten
Primärdrehung xsfr eine der Achsen eine damit gleichzeitige
Bewegung um eine Achse anderer Neigung als Sekundär-Drehung
abgeleitet wird, z* B* wie unten des jaäheren besehrieben mittels
einer mit der Primär-Drehung gleiehaehsigen ruhenden Eiemen-
oder sonstigen l^raftiibertragungssciieibe. irmöglicht andererseits
die Anordnung, verschiedene Drehbewegungen unabhängig voneinander vom Motor abzuleiten, dann kann eine davon Einstellbewegung
sein, um das &efäß mit seiner Drehachse vor
Beginn der Arbeitsdrehung in eine beliebig gewollte Winkellage einzustellen·
Soweit diese Winkellage von der Schwerkraftrichtung abweicht,
ergibt die Einstellung dann beim Umwälzen des G-efäß inhalt es
ohne zusätzliche Drehbewegung eine zusätzliche Bewegungskomponente,
so daß dem G-efäßinhalt auch dann eine dreidimensionale
Umwälzbewegung erteilt wird·
Eine für jeden dieser 5"älle geeignete Ausführung kann gemäß
der Erfindung dadurch erzielt werden, daß auf die Welle der PrimäS-Brehung ein Rahmen aufgesetzt, und in diesem Bahmen
quer zur primär—Drehung die Welle der Sekundär-Drehung gelagert
ist. 1st der Bahmen dabei an die Welle der primär-Drehung
fliegend angeschlossen und an seiner dieser "Welle gegenüberliegenden
Seite offen, daran wird eine in jedem Pail handliche
und zugleich für verschiedene Anwendungszwecke besonders an-
-2-
passungsfähige Ausfährung der Vorrichtung erzielt. s
Die Anpassungsfähigkeit der Vorrichtung an verschiedene —*
Verwendungszwecke wird weiter gefördert, wenn d«r offene Eahmen
an die inn tragende Welle mit einem beiderseits lösbar Mt je
einem Kahmenarm verbundenen Mittelstadt angeschlossen ist, und
am Gestell der Vorrichtung TJmlenkrollen iür den Siemen zum
Antrieb von Riemenscheiben am Eahmen unmittelbar vom Antriebsmotor
der Vorrichtung angeordnet sind.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung an verschiedenen Ausführungsbeispielen
veranschaulicht, di£ zugleich Beispiele für verschiedene
Anwendungsmögliehkeiten zeigen« Pigur 1 zeigt die Vorrichtung mit einem üechgefäß in Antriebsanordnung,
das Mischgefäß gleichzeitig zwei verschiedenen Drehbewegungen zu unterwerfen·
Pigur 2 zeigt dieselbe Anordnung mit einer Anzahl zylindrischer Einzelgefäße»
Pigur 3 iincl 4
sind weitere Beispiele für G-efäßeinspannungeji in die Vorrichtung,
vorzugsweise bei Antrieb der Anordnung nach Pigur 1 und 2. 5
zeigt als Beispiel eine mit der Vorrichtung zu. drehende Kugelmühle«
Pigur 6 zeigt die Vorrichtung mit Antriebsanordnung fax eine anfängliche
Einstellbewegung und spätere Arbeitsdrehung des G-efäßes in der
eingestellten Winkellage, z. B· eines Dragiergefäßes,
Pigur 7 zeigt eine andere Ausführung der in Pigur 6 dargestellten
Antriebsart zum Betrieb eines nicht mit dargestellten Rührwerkes.· Im Gestell G der Vorrichtung ist, wie besonders Pigur 1,2
und 7 zeigt, etwa auf halber Höhe eine Lagerung 1 angeordnet
und in dieser eine kurze Welle 1 .,^eisLgert-. An der Außenseite
des Gestells ist eine Riemenscheibe 2 und einwärts das Mittel—
stück 4 eines geteilten offenen Eahmens 5 fliegend gelagert.
Ebenfalls an der Innenseite des Gestells ist eine Riemenscheibe auf den Außenumfang der lagerung 1 ruhend aufgesetzt. Unterhalb
—3—
-" ■ ·5-
der Eiemenscheibe 1 ist ander Außenseite des &estells der
Antriebsmotor JI der Vorrichtung mit Eiemenscheibe B angeordnet,
von der bei den Ausführungsbeispielen nach Pigur 1 und 2 die
Welle 1 über die Eiemenscheibe 2 angetrieben wird· Zwei Eahmen—
arme 5*, 5* sind an ^e einem Ende des Hittelstücks 4 an der
Innenseite des gestelle S- angeechl©ssen and bilden mit diesem
den bügelartig offenen Bahmen 5* $er Bshmenarm 5* trägt an
seinem freien Bade ein einstellbares 'Widerlager 6*, iuadaer
Eahmenarm 5* eine Lagerung €*♦ Xn der !Lagerung läuft eine kurze
Welle 9 mit fliegender Eiemenscheibe 7 an der Eah
während an der Eahmen-Xnnenseite bei den Beispielen nach
1, 2 und S ein Seiler 20 auf die Welle 9 aufgesetzt ist. Endlich
ist am Enick des EahmenarmeB 5n ^u beiden Seiten des Eahmens
je eine Umlenkrolle 11 für den um die fliegende Scheibe 7 gelegten
Eiemen angeordnet» Das andere Ende dieses Siemens ist
um die ruhende Scheibe 5 gelegt, Bei dem Beispiel nach ügur
ist dem gelier 10 gegenüber ein» gleicher !D eil er 10* am Widerlager
6* angeordnet, und zwischen beide !Seller ist ein Misch—
gefäß E gefaßt.
Wird die Welle 1 vom Motor M über den Eiementrieb 8,·2 angetrieben, dann dreht sieh der Sahmen 5 mit dem eingelegten Mischgefäß
K um die Achse der ¥elle 1· Zugleich wälzt sich der um
die Scheibe J> und 7 gelegte Eiemen ständig am Umfang der
Scheibe 3 ab und erteilt bei der dadurch hervorgerufenen.JpQrtbewegung
in sich der Scheibe 7 und damit dem Mischgefäß Σ
sekundär eine zusätzliche Drehbewegung um die Achse der Welle Desß. ISisehgefäß Z wird also primär ilne Drehbewegung um seine
Querachse und sekundär eine solche um seine !Längsachse erteilt, und damit der &efäßinhalt einer dreidimensionalen Bewegung
unterworfen. Bei den Beispielen nach !Figur 2 ist anstelle des Mischgefässes K ein Bürettenhalter B mit Einzelgefässen E
zwischen die lagerung 6K und das verstellbare Widerlager 6*
eingelegt. Die einzelnen &efässe E können, beliebig Schüttel—
oder Mischzylinder oder beispielsweise zu reinigende Eeagenegläser
mit Eeinigungsflüssigkeit darin sein, Wie Figur 2 zeigt,
sind dabei gemäß der Erfindung die üiinzelgefäße E mit ihrem
offenen Ende beliebig unmittelbar oder mittels eingesetzter Stöpsel auf den Seller 10 aufgestützt, so daß der geller 10
alle Gefäße gemeinsam verschlossen hält» Die Arbeite— und
?/irkungsweise ist im wesentlichen dieselbe wie bei dem Beispiel
nach jEigur Is Die gefäße E führen eine primäre Drehbewegung
um eine quer zu ihnen gerichtete Achse .aus* während
durch die sekundäre Drehung nicht um ihre eigene Achse
gedreht werden, sondern um die Si^Legeachse zwischen der
Lagerung 6fl und dem "Widerlager β1 kreisen·
Die Plguren 3 und 4 zeigen Beispiele für das !Einlegen anderer
Sinzelgefäße+ Z9 B. einer flasche 3? oder eines kalibrierten
Zylinders Z* .An dem Widerlager 6» der Torrichtung ist für
diese Gefäße ein Hohlkegel angeschlossen, der sich bei Wieder— sehrauben des Widerlagers zentrierend libs* äen G-efäBstöpsel stülpt,
■Ehrend der S-efäßboden auf den keller 1.0 aufruht·
Bei der Kugelmühle nach 1?igur 5 1st zwischen die S&gelmiihle und
dem Seiler 10 ein Otters tack 12 eingefügt* Während das Widerlager
6.' mit einem flaoh ausgebildeten Badstiick aufgestützt ist»
Figur 6 und 7 zeigen Ausführungen» bei denen von dem Motor verschiedene Drehbewegungen abhängig voneinander abgeleitet
sind, und eine der Drehbewegungen dazu dient, das jeweilige
G-efäS vor Beginn der A.r1?eitBdrehung in eine gewollte "Winkellage
im Raum einzus*fcellen· Bei dem Beispiel nach jFigor 6
ist der Eahmenarm 5* mit dem Widerlager 61 weggenommen, und
auf den feller 10 am Sahmenarm 5" ein Dragiergefäß D auf gesetzt
j das Mi'ttelstück 4 mit dem RahraenaiH 5" ist dann aus
der Senkrechten um etwa 6d° seitwärts geschwenkt and in dieser
gehalten, z» B* durch eine ire^schi^bbare G-abel 12, wie sie
im oberen 2?eil der i'igur 7 in anderer Anordnung mit dargesi»ellt
ist· Die !Riemenscheibe 7 wird, dann vom Motor nicht mehr über
die Welle 1 angetrieben sondern unmittelbar,, beispielsweise
ebenfalls von der Scheibe 8 aus über ein Paar dazu am gestell
G angeordnete Umlenkrollen 13* Wird nun Teller 10 mit &em
Dragiergefäß gedreht, dann ist die Drehbewegung stets bestrebt, den Grefäßinhalt um die schräge Drehachse mitkreisen zn lassen,
während die schwerkraft ständig senkrecht abwärts zn ziehen
sucht.* So wird auch hier eine dreidimensionale TJmwälzbewegung
für den G-efäßinhalt erzielt, und zwar bei nur einer Arbeitsdrehbewegung mit Hilfe der vorher um eine andere Drehachse
eingestellten Winkellage·
Bei dem Beispiel nach Figur 7 ist der Eahmenarm 5 ^ebenfalls vom
Mittelstück 4 gelöst., und der Rahmenarm 5fl mit der lagerung 6"
und der Faemenseiieibe 7 hochgeschwungen und in der gehobenen
lage durch die TerriegelungBgabel 12 gehalten, ^a rahaeneinwärtsgekehrten
Bn&e der Welle 9 ist bei dem dargestellten
-5-
Claims (1)
- Beispiel ein Spannfutter 14 zum Einspannen eines Eührpropellers angeordnet, während das BihrgefäB auf den wegen der einfaeherenr / Darstellung hier ortsfest am Gestell & gelagerten Teller lOn aufzustellen ist. Im Sinne der !Erfindung kann auch der Bahmenarm 5* an seiner Stelle belassen sein, und das Bührgefäß statt auf dem Ortsfesten Seiler 10*1 auf dem mm aufwärts gekehrten 3}eHer XO* am BahmenariE 5f stehen*fesprüehe»1* Drehvorrichtung sum "Umwälzen eines Sefäßinhaltes dadurch gekennzeichnet, daß Ton ihrem Antrieb Drehbewegungen um ver-BChiedene beliebig zueinander geneigte Drehachsen -wahlweise and in beliebiger Sasasomenstelluag -der J&nzel&rehungen ableitbar sind«2« Drehvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß auf der lagerung für die angetriebene "Welle einer der Drehbewegungen als primär-Drehung eine Sraftübertragungsscheibe (3) aufgesetzt* und über diese eine zusätzliche Sekundär—Drehung von der Eelativ—Bewegung der durch die IPrimär-Drehung gedrehten 2?eile zu der Zraftübertragungsscheibe abgeleitet ist., beispielsweise durch Heiheingrifi mit dieser.3» Drehvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung/Snabhängig voneinander vom Antrieb ableitbar sind*, und die durch eine der Bewegungen gedrehten Teile in beliebig vorgegebener Winkellage dieser Drehung feststellbar sind, 4· Drehvorrichtung nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Eraftübertragungssclieibe eine ruhende Eiemenscheibe;als Antriebsscheibe, und die getriebene Eiemenseheibe an einem durch die Primärdrehung darum umlaufenden Teil gelagert ist« 5· Drehvorrichtung nach Ansprach 2 oder 4 dadurch gekennzeichnet, daß auf die Y/elle (1) der primär—Drehung ein Rahmen (5) aufgesetzt, und in diesem Eahmen quer zur primär-Drehung die Welle (9) der Sekundär-Brehung . elagert ist»6« Drehvorrichtung nach Anspruch 5 dadurdh gekennzeichnet, daß der die Welle (9) der Sekundär-Drehung tragende Eahmen (5) an die Welle (1) der Primär—Drehung fliegend angeschlossen und an seiner dieser Welle gegenüberliegenden Seite offen ist« 7* Drehvorrichtung nach Anspruch 3 und 6 dadurch gekennzeicnet,. daß der offene Sahmen an die ihn tragende Welle mit einem beiderseits lösbar mit je einem Eahmenarm verbundeneiiMittel—-6-sttick angeschlossen ist, und am S-esteH der Torrichtung Um — lenkrollen für den. Biemen sam Jjitriei) von EiemenseJieibeji am Rahmen unmittelbar vom intriebsmotoT der Torricirtong angeordnet8. Drehvorrichtung nach einem der JUispräehe 1-7 dadurch net, daß mehrere linzelgefäße in einem Bürettenhalter gehalijen waß.mit ihrem offenen lad© gegen die &efäSstandfläche geetützt sind* (?ig. 2)I>erfei
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL10275U DE1680016U (de) | 1954-03-27 | 1954-03-27 | Drehvorrichtung zum umwaelzen eines gefaessinhaltes. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEL10275U DE1680016U (de) | 1954-03-27 | 1954-03-27 | Drehvorrichtung zum umwaelzen eines gefaessinhaltes. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1680016U true DE1680016U (de) | 1954-07-22 |
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Family Applications (1)
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| DEL10275U Expired DE1680016U (de) | 1954-03-27 | 1954-03-27 | Drehvorrichtung zum umwaelzen eines gefaessinhaltes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1680016U (de) |
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1954
- 1954-03-27 DE DEL10275U patent/DE1680016U/de not_active Expired
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