DE1679932A1 - Verfahren zur Herstellung von gereckten Kunststoffbaendchen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von gereckten KunststoffbaendchenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C55/00—Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor
- B29C55/02—Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets
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Description
- Verfahren zur Herstellung von gereckten Kunststoffbändchen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von ereckten Kunststoffbändchen aus einer Kunststoff-Folie.
- Kunststoffbändchen finden in neuerer Zeit für die zerschiedersten Zwecke Verwendung, beispielsweise für Gewebe und Gewirke sowie zur Faserherstellung.
- Die Herstellung gereckter Kunststoffbündchen erfolgt bisher in der Weise, da# eine Rohfolie zunächst in Bändchen geschnitten wird und diese Bändchen anschlie#end in Längsrichtung gereckt werden. Dieses Verfahren ist mit verschiedenen Nachteilen behaftet: Die einzelnen Bändchen springen beim Längsreckvorgang stark ein, unterliegen also einer erheblichen Querkontraktion, die naturgemä# auf Kosten der erwilnschten Starkeverringerung geht. Es ergeben sich infolgedessen zwischen den t'i einzelnen, in der Längsreckzone nebenelnander liegenden Bändchen beträchtliche freie Zwischenräume, was die Zahl der pro eingespeiste Folienfläche erzeugten Bändchen ungünstig beeinflußt.
- Da ferner die starke Querkontraktion, der die einzelnen Bändchen ausgesetzt sind, der erwünschten Stärkenverringerung des Bändchenmateriales entgegenwirkt, ma# bei vorgegebener Endstärke der Bändchen mit einer unerwünscht kleinen Rohfolienstärke gearbeitet erden.
- Ein weiterer schwerwiegender flachteil des bekannten Verfahrens besteht darin, daß Inhomogenitüten und Einschlüsse aller Art, die in der Rohfolie vorhanden sind, beim Längsrecken der Bändchen leicht zu einen Abreißen der Bändchen führen, da derartige Störstellen oft einen beträchtlichen Teil des tragenden Querschnitts des Bändchens ausmachen. Ein solches Abreißen von Bändchen führt meist zu sehr unerwünschten, zeitraubenden Betriebsstörungen.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von gereckten Kunststoffbändchen zu entwickeln, das die dargelegten Mängel des bekannten Verfahrens vollständig vermeidet.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemä# # dadurch gelöst, daß die Folie erst nach Beendigung der Längsreckung in Bändchen zerschnitten wird.
- Durch tficsc Ma#nahme werden alle Nachteile des geschilderten hekarlnten Verfahrens in idealer Weise vermieten: Da die beim Längsreckvorgang auftretende Querkontraktion in bestimmten Grenzen absolut, d. h. unabhängig von der Breite des gereckten Materiales ist (vorausgesetzt, daß Temperatur, Zugkraft, Reckverhältnis und Recklänge konstant sind), ist die beim erfindungsgemäßen Verfahren auftretende Querkontraktion der noch nicht zerschnittenen Folie wesentlich kleiner als die Summe der bei dem bekannten Verfahren an den einzelnen Bändchen beim Längsreckvorgang auftretenden Querkontraktionen, Man erhält infolgedessen mit dem erfindungsgemäßen Verfahren eine wesentlich größere Anzahl von Bändchen pro eingespeiste Folienfläche, erzielt somit eine erhebliche KapazitEtssteigerung.
- Günstig ist ferner, daß sich durch die verringerte Querkontraktion eine größere Stärkeverminderung des Materiales beim Längsreckvorgang ergibt. Man kann infolgedessen bei vorgegebener Endstärke mit einer größeren Rohfolienstärke arbeiten, was die Anwendung eines Extruders mit verhEltnismäßig großem Querschnitt ermöglicht.
- Inhomogenitäten und Einschlüsse aller Art, die in der Rohfolie vorhanden sind, können sich beim LEngsreckvorgang nicht störend auswirken, da sie nur einen ganz kleinen Anteil am gesamten tragenden Quersch@httder Folie darstellen.
- Das gefährliche Abreißen von Material in der Längsreckzone wird infolgedessen vermieden.
- Das erfindungsgemäße Verfahren führt ferner zu Bändchen, deren Querschnitt sich weitgehend einem Rechteck nähert, was besonders zur Herstellung flächendeckender Gewebe erwünscht ist.
- Die mit dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Bändchen zeichnen sich weiterhin durch große flleichmäßigkeit aus, da in der Längsreckzone durch den dort noch vorhandenen Zusammenhang des Materiales sehr gleichmäßige Temperatur-und Zugkraftverhältnisse über den ganzen Querschnitt (abgesehen von einer schmalen Randzone) herrschen.
- Näherte Untersuchungen der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Bändchen zeigten demgemäß, daß sie hinsichtlich aller wesentlichen physikalischen Eigenschaften, insbesondere in ihrer Bruchdehnung, elastischen Dehnung und elastischen Festigkeit, den nach dem bisherigen Verfahren hergestellten Bändchen mindestens gleichwertig sind.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigen Fig.1 eine Schemadarstellung einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens; Fig.2 eine Aufsicht auf die Vorrichtung gemä# Fig. 1 ; Fig.3 einen Querschnitt durch einige Bändchen.
- Die in den Fig. 1 und 2 ganz schematisch veranschaulichte Vorrichtung zur Herstellung von gereckten Kunststoff-Bändchen nach dem erfindungsgemäßen Verfahren enthält eine Längsrec kzone 1, die von zwei Zugwalzenpaaren 2 und 3 begrenzt wird. Hinter der Längsreckzone 1 (in Bewegungsrichtung der Folie 4 betrachtet) ist eine Schneideinrichtung 5 angeordnet, die die längsgereckte Folie 4 in einzelne schmale Bändchen 4a,4b,4c usw. zerschneidet.
- Fig.3 zeit das Querschnittsprofil der entstehenden Bändchen, das sich einem Rechteck weitgehend annähert.
Claims (1)
- Patentansprüch 1.) Verfahren zur Herstellung von gereckten Kunststoffbän bandchen aus einer Kunststoff-Folie, d a d u r c h g e k e n n z e i c h e n t , daß die Folie erst nach Beendigung der Längsreckung in Bändchen zerschnitten wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB0092757 | 1967-05-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1679932A1 true DE1679932A1 (de) | 1971-07-08 |
Family
ID=6986574
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671679932 Pending DE1679932A1 (de) | 1967-05-29 | 1967-05-29 | Verfahren zur Herstellung von gereckten Kunststoffbaendchen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1679932A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2011069910A1 (de) * | 2009-12-08 | 2011-06-16 | Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von folienbändchen |
-
1967
- 1967-05-29 DE DE19671679932 patent/DE1679932A1/de active Pending
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