DE1679539B2 - Verteilkanal für übersättigte Luft für eine Lüftungs- oder Klimaanlage - Google Patents
Verteilkanal für übersättigte Luft für eine Lüftungs- oder KlimaanlageInfo
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Description
gestattet nicht, den Luftaustritt nur an bestimmten
gewünschten Stellen vorzusehen. D»r Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
inen Verteilkanal der eingangs genannten Gattung so
gestalten, daß die Anzahl und Verteilung der Luftauslasse
dem jeweiligen Bedarf ohne größere Schwieekeiien angepaßt werden kann und auch nachträglihe
Änderungen in der Anordnung der Luftaustrittsstellen jederzeit möglich sind. Dies wird erfindungsgemäß
dadurch erreicht, daß die Auslaßelemente zusammen mit Abdecke lementen wahlweise wechselnd in die
den Kanalseitenwänden angeordneten Schlitze einsetzbar sind. Hierdurch wird eine gegenseitige Austauschbarkeit
der Auslaß- und der Abdeckelemente ermöglicht, wodurch die Luftauslässe in Anzahl und Verteilung
jederzeit den Bedürfnissen angepaßt werden können, die bei unterschiedlichen Projekten oder auch
nach der Montage bei nachträglich sich ergebenden Änderungen entstehen können.
Um die gegenseitige Austauschbarkeit der Auslaßelemente und der Abdeckelemente zu verbessern, stehen
die Längen dieser Elemente zueinander zweckmäßig in einem ganzzahligen Verhältnis, wobei es besonders
vorteilhaft ist, daß diese beiden unterschiedlichen Elemente jeweils gleiche Länge aufweisen.
Die Auslaß- und Abdeckelemente können aus der Betriebslage im Kanal um eine Längsachse des Schlitzes
in der jeweiligen Kanalseitenwand ausschwenkbar und heraushebbar sein. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft,
wenn die Elemente einen die untere Längsseits. dieses Schlitzes übergreifenden Kragen und einen an
der oberen Längskante des Schlitzes anliegenden Rand aufweisen und der Schwerpunkt der Elemente sich im
Innern des Kanals befindet. Die Abdeckelemente können durch geschlossene Hohlkörper gebildet sein, während
#e Auslaßelemente front· und rückseitige Luftdurchlässe
aufweisen können, die seitlich durch Profilabschnitte begrenzt sind.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kanals dargestellt,
welche im folgenden näher beschrieben wird:
F i g. 1 zeigt einen horizontalen Längsschnitt durch
diesen Kanal längs der Linie 1-1 in F i g. 2;
F i g. 2 veranschaulicht einen Querschnitt durch den Kanal entlang der Linie H-II in Fig. 1;
F i g. 3 zeigt einer senkrechten Schnitt durch ein einzelnes Auslaßelement mit Luftumlenk- und Tropfenabscheideorganen
entlang der Linie Hl-IIl in F i g. 1;
F i g. 4 ist eine perspektivische Teilansicht der Innenseite des Kanals in Richtung des Pfeils IV in F i g. 1;
F i g. 5 zeigt einen horizontalen Schnitt durch ein Auslaßelement entlang der Linie V-V in F i g. 3.
Der in der Zeichnung dargestellte Verteilkanal für übersättigte Luft bildet einen Teil einer Lüftungs- oder
Klimaanlage und ist an eine Luftaufbereitungsanlage 50 angeschlossen, welche nicht dargestellte Mittel zur Beeinflussung
von Temperatur und/oder Feuchtigkeit der Luft sowie einen Ventilator 11 enthält. Ein Ubergangskonus
12 leitet von der Luftaufbereitungsanlage 50 in den Kanal 10 über. Der Kanal 10 weist über seine Lange
in regelmäßigen Abständen Tragelemente 13 auf, mit welcher er an der Decke des zu klimatisierenden
bzw zu belüftenden Raumes aufgehängt ist. Die zwischen den Tragelementen 13 befindlichen Kanalteil- ^
stücke sind mit 37 bezeichnet.
In ihrem unteren Teil sind die Seitenwände 19 des Kanals 10 mit einem Längsschlitz 9 versehen, in welchem
mehrere Einsatzelemente 14, 15 auswechselbar eingesetzt sind. Diese Einsatzelemente sind im Innern
des Kanals 10 angeordnet und in dessen Längsrichtung stirnseitig aneinandergereiht und teilen sich auf in Abdeck-
oder Blindelemente 14 und in Auslaßelemente 15, wobei die Auslaßelemente mit Mitteln zur Luftumlenkung
und Tropfenabscheidung ausgestattet sind.
Der Kanal 10 besteht aus einer Deckfläche 16, einem eine Rinne 18 bildenden Kanalboden 17 sowie Seitenflächen
19, die im Bereich der Einsatzelemente nach dem Kanalinnern über die ganze Länge jedes Kanalteilstückes
37 derart abgekröpft sind, daß sie die obere Wand 20 eines Kastens 29 für die Aufnahme der Einsatzelemente
bilden, an welche sich in Wandknick 21 der obere Teil 22 der hinteren Kastenwand 23 anschließt.
Die Kanalteilstücke 37 stoßen stumpf aneinander und sind durch die Tragelemente 13 miteinander verbunden.
Im Bereich jeder Stoßstelle 24 geht der obere Teil 22 der hinteren Kastenwand in einen Steg 25 über,
welcher die Stoßstelle sowie die Enden der benachbarten Einsatzelemente 14, 15 beidseitig überlappt und
einen weiteren Teil der hinteren Kastenwand bildet. Der Steg 25 erstreckt sich parallel zur Seitenwand 19
nach unten und ist unterhalb der Einsatzelemente 14,15 horizontal abgeknickt, um einen Teil des Kastenbodens
41 zu bilden. Er ist mit einer vom Kanalboden 17 ausgehenden, sich nach oben erstreckenden Bodenleiste 27
verbunden, die den unteren Teil der Kanalseitenwand bildet.
Die restlichen Teile des Kastens 29 werden durch Teile der Einsatzelemente 14, 15 gebildet, welche später
noch einzeln beschrieben werden. Somit bilden Teile des Kanals 10 mit Teilen der Einsatzelemente in ihrer
Gesamtheit den Kasten 29, welcher sich im wesentlichen auf die ganze Länge des Kanals 10 erstreckt, wobei
durch die Stege 25 fensterartige öffnungen in der Kanalwand gebildet sind. Das dem Ventilator 11 zugekehrte
Ende des Kastens 29 ist durch ein Einlaufblech 30 gegen die den Kanal 10 durchströmende Luft abgeschirmt.
Die Auslaßelemente 15 weisen zwei rohrartige Abschnitte 42 und die Abdeckelemente 14 einen Hohlkörper
mit demselben viereckigen Querschnitt auf. Sie sind in den Längsschlitz 9 wahlweise abwechselnd einsetzbar
und trennen das Kanalinnere gegenüber dem zu klimatisierenden Raum ab. Eine Frontplatte 31, welche
eine sich nach oben erstreckende Verlängerung der mit der Seitenwand 19 im wesentlichen bündigen Frontfläche
32 der Einsatzelernente bildet, liegt in der Betriebslage der Elemente von außen an der Kanalseitenwand
19 dichtend an. Gegen das untere Ende der Frontfläche 32 ist an dieser ein bogenförmiges Blechstück angebracht,
welches sich in Längsrichtung des Kanals erstreckt und einen Kragen 33 bildet, welcher mit der
oberen Kante der Bodenleiste 27 eine Drehachse definiert. Die Einsatzelemente 14, 15 sind zwecks Reinigung
oder Austausch um diese Achse schwenkbar und anschließend aus dem Kanal 10 bzw. dem Schlitz 9 heraushebbar.
Vorteilhaft sind die Kragen 33 im Bereich der stirnseitigen Enden der Einsatzelemente angebracht.
Um das Ausschwenken der Einsatzelemente 14, 15 zu ermöglichen, ist ein freier Abstand zwischen der
oberen Kastenwand 20 und der oberen Begrenzung der Einsatzelemente vorhanden.
Die getroffene Anordnung bewirkt, daß in der Betriebslage jedes Einsatzelements dessen Schwerpunkt
36 bezüglich der genannten Schwenkachse auf der Bodenleiste 27 in das Innere des Kastens 29 fällt, wodurch
das Einsatzelement durch das schließende Moment der Schwerkraft in der Betriebslage festgehalten wird.
Die Abdeckelemente 14 sind als dichtende Blindelemente
ausgebildet, bei welchen keine Luft aus dem Kanal austritt. Während diese Blindelemente einen durchgehenden
Rohrabschnitt 42' mit viereckigem Querschnitt aufweisen, sind in den Luftumlenkungs- und
Tropfenabscheidungsmittel enthaltenden Auslaßelementen 15 zwei Rohrabschnitte 42 vorhanden, die den
gleichen Querschnitt wie die Abschnitte 42' der Blindelemente aufweisen und zwischen welchen sich Ausnehmungen
in der Front- und Rückwand der Elemente 15 befinden. Die Ausnehmungen werden durch die Zwischenräume
zwischen Zargen 39, 47 gebildet, welche einen Teil der oberen Begrenzung 34, einen Teil der
Bodenfläche 40 eines Ausiaßelements und zugleich einen Teil des Kastenbodens 41 bilden. Die Zargen 39,
47 sind beidseitig in die Rohrabschnitte 42 einsetzbar und weisen Lappen 43 auf, welche die Mittel zur Luftumlenkung
und Tropfenabscheidung festhalten. Die Rückwände der Rohrabschnitte 42 bzw. 42' der Elemente
14,15 sowie deren Bodenflächen bilden ebenfalls Teile der hinteren Kastenwand 22 und Teile des Kastenbodens
41.
Die Organe zur Luftumlenkung und Tropfenabscheidung bestehen aus einer Mehrzahl von vorzugsweise
vertikal stehenden Blechstücken 44, welche eine gewölbte Prallfläche 45 zum Abscheiden großer Wassertropfen
sowie vertikal und parallel zueinander verlaufende, im wesentlichen sinusförmige Rillen 46 zum Abführen
des abgeschiedenen Wassers aufweisen. Eine Mehrzahl solcher Bleche 44 sind in die Lappen 43 der
Zargen 39, 47 eingesteckt und bilden Auslaßkanäle 49, welche einerseits in das Kanalinnere, andererseits in
den zu belüftenden bzw. zu klimatisierenden Raum münden. Um die Luftmenge, welche durch die Auslaßelemente
15 austritt, zu regulieren, kann eine Regulierfahne 51 verwendet werden, welche durch Scharniere
52 auf der Kanalinnenseite am Element 15 befestigt ist und in bekannter Weise verstellbar und fixierbar ist.
Die untere Zarge 47 weist Ablauföffnungen 48 für das abgeschiedene Wasser auf, welche in das Innere des
Kanals 10 münden.
Da die Auslaßelemente 15 und die Blindelemente 14 unter sich gleich groß sind, können sie ohne weiteres
gegeneinander ausgetauscht werden. Es können auch je nach Bedarf der Anlage längs des Kanals jeweils zwei
oder mehr Abdeckelemente auf ein Auslaßelement oder zwei oder mehr Auslaßelemente auf ein Abdeckelement
folgen. Die Anpassung des Kanals an die jeweiligen Gegebenheiten läßt sich auch bei unterschiedlichen
Längen der Auslaß- und der Abdeckelemente erreichen, die jedoch in einem ganzzahligen Verhältnis
zueinander stehen sollten.
Im Betrieb des Kanals wird die in der Luftaufbereitungsanlage
50 aufbereitete Luft durch den Ventilator It durch den Kanal 10 gefördert. Die Einlaufbleche 30
verhindern, daß die Luft auch in den Kasten 29 und in Längsrichtung durch diesen hindurchströmt. In den Teilen
des Kastens 29, in denen Auslaßelemente 15 eingesetzt sind, strömt die Luft quer durch die Auslaßkanäle
49 aus dem Kanalinnern in den zu klimatisierenden Raum. Dabei prallen die in der Luft enthaltenen Wassertropfen
gegen die Wölbung 45 der Bleche 44 und werden an denselben abgeschieden und zu einem Film
vereinigt, welcher entlang den Rillen 46 nach unten fließt. Das Wasser, welches sich auf dem Kastenboden
41 im Innern der Auslaßelemente 15 ansammelt, fließt durch die öffnung 48 in den Kanal 10 zurück, wo es in
der Rinne 18 in die Luftaufbereitungsanlage 50 zurückgeführt wird.
Die Einsatzelemente 14, 15 brauchen nicht notwendigerweise im unteren Bereich der Seitenwand 19 zu
Hegen, sie können ebensogut in deren oberen Bereich angeordnet und stirnseitig abgedeckt sein. Es ist auch
möglich, daß die Auslaßelemente 15 auf deren ganzer Länge zum Durchtritt von Luft ausgebildet sind, so daß
die Abschnitte 42 praktisch fehlen.
Durch die besondere konstruktive Ausbildung des sich auf die ganze Länge des Kanals erstreckenden Kastens
und durch den gleichartigen Querschnitt der beiden Arten von Einsatzelementen 14 und 15 entstehen
während des Betriebes der Anlage keine störenden Wirbel, so daß der Kanal einen geringer Druckverbot
und die Klimaanlage entsprechend geringe Betriebskosten aufweist.
Die beliebige Veränderbarkeit der Lage der Auslaßelemente 15 und die Abdeckelemente 14 ist von besonderer
Bedeutung, da die Berechnung euer Anlage nur näherungsweise möglich ist zumal bei der Projektierung
nicht immer sämtliche Parameter berücksichtigt werden können oder häufig noch nicht bekannt sind.
Daher ist ein nachträgliches, einfach durchzuführendes Versetzen der Auslässe längs des Kanals häufig notwendig.
Die Versetzbarkeit ermöglicht ferner, den Veränderungen der durch die Klimaanlage abzuführenden,
im zu klimatisierenden Raum entstehenden Wärmemenge und Änderungen der Maschinenaufstellung
Rechnung zu tragen. Die Einsatzelemente 14, 15 können zur Reinigung und zur Inspektion des Kanals mil
einem einzigen Handgriff ohne Lösen von Schrauber u. dgl. aus dem Kanal entfernt werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Verteilkanal für übersättigte Luft für eine Lüftungs- oder Klimaanlage, mit sich über die Länge
der Seitenwände der Anlage erstreckenden Schlitzen und im Bereich der Schlitze angeordneten Auslaßelementen
zur Aufnahme von Luftumlenk- und Tropfenabscheidungsorganen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auslaßelemente (15) zusammen mit Abdeckelementen (14) wahlweise wechselnd in die Schlitze (9) einsetzbar sind.
2. Verteilkanal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Auslaßelemente (15)
und der Abdeckelemente (14) zueinander in einem ganzzahliger. Verhältnis stehen.
3. Verteilkanal nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßelemente (15) und die Abdeckelemente
(14) gleiche Länge aufweisen.
4. Verteilkanal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Elemente (14,15) aus der Betriebslage im Kanal (10) um eine Längskante des Schlitzes
(9) ausschwenkbar und heraushebbar sind.
5. Verteilkanal nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (14, 15) eine die untere
Längskante des Schlitzes (9) übergreifenden Kragen (33) und einen an der oberen Längskante des
Schlitzes (9) anliegenden Rand (31) aufweisen und daß der Schwerpunkt (36) der Elemente sich im Innern
des Kanals befindet.
6. Verteilkanal nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (31) eine sich nach oben erstreckende
Verlängerung der mit der Seitenwand (19) des Kanals im wesentlichen bündigen Außenfläche
der Elemente (14,15) bildet.
7. Verteilkanal nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckelemente
(14) durch geschlossene Hohlkörper gebildet sind.
8. Verteilkanal nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßelemente
(15) front- und rückseitige Luftdurchlässe aufweisen, die seitlich durch Profilabschnitte (42) begrenzt sind.
9. Verteilkana! nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckelemente (14) durch geschlossene
Hohlkörper gebildet sind, deren dem Kanalinnern zugekehrten Flächen in der Betriebslage
mindestens eine der fensterartigen öffnungen abdecken.
10. Verteilkanal nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auslaßelemente (15) front- und rückseitige Luftdurchlässe aufweisen, die seitlich
durch Profilrohrabschnitte (42) begrenzt sind, welche die genannten Profilstege (29) überlappen.
10
15
SÄ*
vorsiehenden Küsten
25
3°
35
40 e BeLtungen im zu klimatisierenden Raum
durch kostspielige Spenglerarbeit erfolgen.
durch kostspielige Spenglerarbeit erfolgen.
45
5°
55
Die Erfindung betrifft einen Verteilkanal für übersättigte Luft für eine Lüftungs- oder Klimaanlage, mit sich
über die Länge der Seitenwände der Anlage erstrekkenden Schlitzen und im Bereich der Schlitze angeordneten
Auslaßelementen zur Aufnahme von Luftumlenk- und Tropfenabscheidungsorganen. Diese Luftumlenk-
und Tropfenabscheidungsorgane dienen dazu, eine möglichst gleichmäßige Verteilung der ausströmenden
Luft in den zu belüftenden Raum zu erzielen und nur Wassertröpfchen solcher Größe durch die
Auslässe in den Raum gelangen zu lassen, die bei der
und ADscneioeDictiicn an6.-~
—
eine senkrechte Achse drehbar und einstellbar sind, wobei, in Strömungsrichtung der Luft, das äußere Ende
der Bleche abgewinkelt ist, um die Wassertropfen aus dem Luftstrom zu entfernen. Die Stellung der IJmlenkbleche
wird durch einen in Längsrichtung der öffnung angeordneten Kamm, in welchen die Bleche einrasten,
fixiert. Dabei beträgt der Abstand der einzelnen Umlenkbleche voneinander, längs des Kammes gemessen,
25 bis 50% der Tiefe des Auslasses. Die Nachteile dieser Ausführung bestehen darin, daß die Herstellungskosten
sehr hoch sind und ein Versetzen der Auslässe auch hier nur mit großem Aufwand möglich ist.
Ein weiterer bekannter Kanal weist an den Seitenwänden einen Schlitz geringer Höhe auf, welcher sich
praktisch über die ganze Länge des Kanals erstreckt. Auf der ganzen Länge des Schlitzes sind im Kanalin-
nern festmontierte Bleche zur Luftumlenkung und Tropfenabscheidung angeordnet. Die auf die ganze
Länge des Kanals verteilten Umlenkbleche verursachen jedoch einen erhöhten Luftwiderstand und erfordern
einen entsprechend höheren Energieaufwand zu.
Luftförderung. Eine Reinigung der festmontierten Um lenkbleche ist schwierig und eine Inspektion des Kanal
innern erschwert. Vor allem aber sind die Montageko sten eines solchen Kanals relativ hoch, und die Anord
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