[go: up one dir, main page]

DE167926C - - Google Patents

Info

Publication number
DE167926C
DE167926C DENDAT167926D DE167926DA DE167926C DE 167926 C DE167926 C DE 167926C DE NDAT167926 D DENDAT167926 D DE NDAT167926D DE 167926D A DE167926D A DE 167926DA DE 167926 C DE167926 C DE 167926C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
openings
channels
attachment
wind
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT167926D
Other languages
English (en)
Publication of DE167926C publication Critical patent/DE167926C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/02Special adaptation for protection against draughts ; Draft controllers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Aufsatz für Schornsteine von Lampen, insbesondere von Eisenbahnlampen, der in bekannter Weise aus einem Gehäuse mit öffnungen gebildet ist. Die Erfindung besteht in der Anordnung von Kanälen, welche zur direkten Verbindung der in dem Gehäuse vorgesehenen Öffnungen dienen. Dadurch wird erreicht, daß in das Gehäuse eindringende Windstöße auf dem
ίο kürzesten Wege unter Vermeidung einer Einwirkung auf die Flamme wieder nach außen geleitet werden und hierbei ein Absaugen der Verbrennungsgase aus dem von dem Gehäuse gebildeten Sammelraum bewirken. Es ist wichtig, daß ein Eindringen von Windstößen in das eigentliche Laternengehäuse vollkommen ausgeschlossen ist. Der Wind streicht durch die schräg liegenden Kanäle hindurch und erzeugt in dem Gehäuse, in welchem die Kanäle liegen, unter allen Umständen einen Abzug; es ist vollkommen . ausgeschlossen , daß er auf die Flamme einwirken könnte. Bei der Erfindung werden Windstöße, welche in das Gehäuse eindringen, gewissermaßen geteilt, so daß sie gleichzeitig durch zwei Kanäle hindurchgeleitet werden. Auf diese Weise wird dann durch den in das Gehäuse eindringenden Wind an zwei Stellen eine Saugwirkung auf die Abgase ausgeübt, wodurch die Sicherheit für die Abführung der Abgase wesentlich erhöht wird. Auf den Zeichnungen sind beispielsweise zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Fig. 1 zeigt die äußere Ansicht und Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach Linie x-x in Fig. 1 von der einen Ausführungsform. Fig. 3 und 4 veranschaulichen einen senkrechten Schnitt bezw. eine Ansicht der anderen Ausführungsform.
Der Aufsatz besteht aus dem Gehäuse 1, dessen Mantel mit Öffnungen 4 versehen ist, von denen bei den dargestellten Ausführungsbeispielen je drei vorgesehen sind. Jede Öffnung 4 ist durch Kanäle 2 mit den beiden anderen Öffnungen verbunden und im Querschnitt etwas kleiner als die Summe der Querschnitte zweier Kanäle 2. An den Kanälen 2 sind Ubertrittsöffnungen 3 vorgesehen. An dem Gehäuse 1 sind kegelförmige Ansätze 5 und 6 angebracht, von denen der eine 6 mit einem Ring 7 an dem Gehäuse 1 geführt ist. Der Ring 7 wird durch Nietbolzen 8 in seiner Lage am Gehäuse ι gesichert. Die Bolzen 8 sind am Gehäuse I befestigt und reichen durch rechtwinklig verlaufende Schlitze 9 des Ringes 7· Der Ring 7 kann durch Drehen in verschiedene Lage zum Gehäuse 1 gebracht werden. Der innere Rand des Ringes 7 greift unter einen Ring 10 des Gehäuses 1. Der Ring 7 ist mit öffnungen 11 versehen, die über die öffnungen 4 des Gehäuses 1 gebracht werden können. Durch Drehen des Ringes 7 können die öffnungen 4 des Gehäuses 1 mehr oder weniger verdeckt werden, wodurch die Saugkraft des Lampenaufsatzes geregelt wird. Die Übertrittsöffnungen 3 der Kanäle 2 wer-
den von Lappen 12 überdeckt, durch welche der Eintritt von Feuchtigkeit in den Hohlraum des Gehäuses verhindert wird.
Bei der Verwendung des Aufsatzes wird das Gehäuse ι an dem oberen Teil 14 der Lampe befestigt. Die Verbrennungsgase treten durch die untere Öffnung 15 in den Hohlraum des Gehäuses 1 ein und gelangen dann durch die Öffnungen 3 in die Kanäle 2,
aus denen sie durch die öffnungen 4 entweichen; Zweckmäßig wird vor der Öffnung 15, wie aus Fig. 2 ,ersichtlich, ein Verteilungskegel 16 angebracht. Es ist ersichtlich, daß durch die besondere Anordnung der Kanäle 2 in dem Gehäuse 1 jeder nachteilige Einfluß von Windstößen, welche in das Gehäuse ι eindringen, auf die Flamme vermieden wird. In das Gehäuse 1 eindringende Windstöße werden durch die Kanäle 2 auf dem kürzesten Wege unter Vermeidung einer Einwirkung auf die Flamme wieder nach außen geleitet. Hierbei bewirken sie ein Absaugen' der Abgase aus dem Gehäuse. Es ist auch ersichtlich, daß jeder Windstoß,
welcher durch eine Öffnung 4 in das Gehäuse eintritt, z. B. bei der Einrichtung nach Fig. 2 an der rechts unten liegenden Öffnung 4, gleichzeitig durch zwei Kanäle hindurchgeleitet wird. Ein Teil des Windes strömt durch den wagerechten Kanal 2 und der übrige Teil durch den schräg ansteigenden Kanal 2. Der in das Gehäuse eintretende Wind wird also an zwei Stellen, nämlich bei der Öffnung 3 des wagerechten Kanals 2
und bei der Öffnung 3 des schräg ansteigenden Kanals 2, eine Saugwirkung auf die Abgase ausüben.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist bei dem wagerechten Kanal 2 die
öffnung 3 an der Unterseite vorgesehen und von Flanschen oder Lappen 17 begrenzt, "die den Zutritt von Feuchtigkeit verhindern. Die Einrichtungen zur Regelung der Größe der Öffnungen 4 sind bei dieser Ausführungsform weggelassen.
Wenn der Lampenaufsatz bei einer bewegten Lampe angebracht wird, dann wird er zweckmäßig derart angeordnet, daß die Achse der kegelförmigen Ansätze 5 und 6 in der Bewegungsrichtung liegt, damit dem Lampenaufsatz ein möglichst geringer Luftwiderstand geboten wird.
Bei der Erfindung ist es wichtig, daß ein direkter Abzug der Verbrennungsgase gesichert ist. Es findet kein Auf- und Absteigen der Gase statt, und infolgedessen brennt die Lampe, ob sie nun bewegt wird oder nicht, ob der Luftzug groß oder gering ist, mit ruhiger Flamme. Es ist ganz gleichgültig, wie die Lampe bewegt wird und in welcher Richtung sie bewegt wird; es kommt nicht weiter in Betracht, von welcher Seite der Wind bläst, der Aufsatz gewährleistet stets einen gleichmäßigen Luftzug und infolgedessen eine ruhige und gleichmäßige Flamme. Wichtig ist auch, daß der neue Aufsatz eine große Oberfläche hat, welche ständig von der Luft bestrichen wird, so daß der Aufsatz gegen .Heißwerden gesichert ist. Dies ist insbesondere dann von wesentlicher Bedeutung, wenn der Aufsatz bei Handlaternen oder Handlampen zur Anwendung kommt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Aufsatz für Lampenschornsteine aus einem Gehäuse mit Öffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß jene Öffnungen (4) durch Kanäle (2), welche mit Übertrittsöffnungen . (3) für die Abgase versehen sind, paarweise derart miteinander verbunden sind, daß in das Gehäuse eindringende Windstöße auf dem kürzesten Wege unter Vermeidung einer Einwirkung auf die Flamme geteilt wieder nach außen geleitet werden und hierbei ein Absaugen der Abgase aus dem durch das Gehäuse gebildeten Sammelraum an mehreren Stellen bewirken.
2. Eine Ausführungsform des Lampenaufsatzes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Kanälen (2) vorgesehenen Übertrittsöffnungen (3) von Lappen o. dgl. (12) überdeckt werden, um den Eintritt von Feuchtigkeit in den Hohlraum des Gehäuses zu verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT167926D Active DE167926C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE167926C true DE167926C (de)

Family

ID=433192

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT167926D Active DE167926C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE167926C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10036458B4 (de) Staubfangvorrichtung für eine Kreissäge
DE3013147A1 (de) Abluftleuchte fuer unterdruckdecken
DE3130292C2 (de) Schalldämpfer zur Verwendung an druckluftbetriebenen Einrichtungen
EP2796770B1 (de) Leuchte mit einer Lichterzeugungseinheit und einem Rahmenelement
DE7707291U1 (de) Vorrichtung zum abblenden einer lichtquelle
DE167926C (de)
DE69414061T2 (de) Gasabfuhreinrichtung
EP0226875A1 (de) Ventil der Ringplattenbauart für einen Kolbenkompressor
DE1753282B1 (de) Entlueftungsaufsatz fuer Schornsteine,Entlueftungsa.lagen od.dgl.
EP0293332B1 (de) Schornsteinaufsatz
DE102006014683B4 (de) Luftausströmer
EP0322570A1 (de) Aufsatz für Kamine
DE69404723T2 (de) Rauchabzugsgerät insbesondere für Schornsteine und Kamine
DE3518787C1 (en) Internals for mixing gas flows in a cooling tower
DE102014001757A1 (de) Aufsatz für eine Kannentülle oder einen Schlauch
DE2924963C2 (de) Kaminkopf für Luft-Abgas-Schornsteine
DE10212725A1 (de) Haltevorrichtung für Bauteile auf einer Leiterplatte vor und während eines Lötvorgangs, insbesondere für Lötrahmen
DE93105C (de)
DE102023117670A1 (de) Belüftungsvorrichtung
DE152080C (de)
DE101312C (de)
DE428926C (de) Brennerkopf fuer Gaskocher
DE102007031878B4 (de) Anzünder
CH669989A5 (de)
DE944757C (de) Gemieteter Fingerring