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DE1679267A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Waermebehandlung von stueckigen Nahrungsmitteln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Waermebehandlung von stueckigen Nahrungsmitteln

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DE1679267A1
DE1679267A1 DE19671679267 DE1679267A DE1679267A1 DE 1679267 A1 DE1679267 A1 DE 1679267A1 DE 19671679267 DE19671679267 DE 19671679267 DE 1679267 A DE1679267 A DE 1679267A DE 1679267 A1 DE1679267 A1 DE 1679267A1
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metal container
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    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J39/00Heat-insulated warming chambers; Cupboards with heating arrangements for warming kitchen utensils
    • A47J39/003Heat-insulated warming chambers; Cupboards with heating arrangements for warming kitchen utensils with forced air circulation
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21DTREATMENT OF FLOUR OR DOUGH FOR BAKING, e.g. BY ADDITION OF MATERIALS; BAKING; BAKERY PRODUCTS
    • A21D8/00Methods for preparing or baking dough
    • A21D8/06Baking processes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L5/00Preparation or treatment of foods or foodstuffs, in general; Food or foodstuffs obtained thereby; Materials therefor
    • A23L5/10General methods of cooking foods, e.g. by roasting or frying
    • A23L5/17General methods of cooking foods, e.g. by roasting or frying in a gaseous atmosphere with forced air or gas circulation, in vacuum or under pressure

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Wärmebehandlung von stükkigen Nahrungsmitteln Zusatz zu Patent ... (Patentanmeldung V 27 631 X/36b) Das Patent ... (Patentanmeldung V 27 631 X/36b) bezieht sich auf ein Verfahren zur Wärmebehandlung von stückigen Nahrungsmitteln, insbesondere von Kartoffeln, Fleisch und Brot, in einem wärmeisolierten Gehäuse unter Verwendung von darin umgewälzten, mit hoher Geschwindigkeit strömenden, erwärmten Gasen, wobei diese Gase ständig auf der kritischen, zwischen 80 und 4000 C liegenden Temperatur, bei welcher die zu behandelnden Nahrungsmittel die für den Verzehr günstigsten Geschmackseigenschaften annehmen, gehalten und mit dieser Temperatur sowie Strömungsgeschwindigkeiten von 3 bis 10 m/sec allseitig an den Oberflächen der Nahrungsmittel vorbeigeführt werden.
  • Weiterhin betrifft das Patent ... (Patentanmeldung V 27 631 X/36b) eine Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens, welche aus einem wärmeisolierten Gehäuse mit Tür, einem darin untergebrachten unten, oben und an der der Tür zugekehrten Seite offenen, allseitig im Abstand zu den Gehäusewan,-lungen angeordneten Blechbehälter; einem im Zwischenraum zwischen dem Gehäusedach und der oberen Blechbehälteröffnung vorgesehenen Gebläse, Heizelementen im Zwischenraum zwischen den seitlichen Gehäuse- und Behälterwandungen, und einem Temperaturregler zur Einhaltung der eingestellten Behandlun-stemperatur besteht und sich durch waagerechte,'im Beh.;#@.lter gelagerte Roste, Tragrahmen, Gitterbleche für die Aufnahme und Lagerung der Nahrungsmittel auszeichnet. Die Einrichtung kann einen mit der Gehäusetür gekoppelten Stromschalter aufweisen,der beim Öffnen der Tür die Stromzufuhr unterbricht. Weiterhin kann ein Behälter für abtropfendes Fett, ',1'asser usw. am Boden des Gehäuses herausziehbar angeordnet sein. Schließlich kann die Einrichtung mit einem Abzugsrohr fvr die beim Betrieb entstehenden Dünste versehen sein.
  • Zur Verbesserung dieses Verfahrens und dieser Einrichtung zu seiner Durchführung ist bereits vorgeschlaen worden (Patent Patentanmeldung V 32 779 X/36b), die zu behandelnden stUckigen Nahrungsmittel während der ';J@r.!iebehandl-ung auf Rosten zu lagern, die gerättelt ""terden, vorzui;sweise mit einer Frequenz von 200 bis 300 Hübe/min um einige Millimeter in horizontaler Richtung; hin- und herbewegt werden.
  • Damit ist erreicht, daßdi.e zu behandelnden Teilchen nicht auf den Rosten fej-Cbacken und allseitig mit den umgewälzten heißen Gasen in Berührung kommen können, so daß eine gleichmäßige Behandlung un-bhängig von Form und Größe der Teilchen sichergestellt ist, und zwar ohne das Gehäuse der Behandlungseinrichtung öffnen zu müssen, wodurch Zeit und Wärmeenergie gespart werden.
  • Die Durchführung dieses verbesserten Behandlunsverfahrens kann vorteilhafterweise in einer Einrichtung der oben bereits beschriebenen Art erfolgen, die eine an der GehäuserCickwand senkrecht gelL:@_;erte Jelle mit @x":enterri z:ufwei.t, welche über die Gehäuserückwand durchsetzende Stößel mit den Rosten verbunden sind. Diese-Stößel können an ihrem inneren Ende einen senkrechten Stift tragen, in den die Roste mit einer :Lasche einhängbar sind. Die Roste können mit Polytetrafluoräthylen überzogen sein.
  • Die Erfindung hat eine weitere Verbesserung des Verfahrens und der Einrichtung nach Patent ... (Patentanmeldung V 27 631 X/36b) zum Gegenstand.
  • Die Wärmebehandlung vieler Nahrungsmittel ist insofern ch:-!ierig, als eine äußerst gleichmäßige Erwärmung des Gutes vorgenommen und eine möglichst. überall gleiche Temperatur aufrechterhalten werden muß. Beispielsweise bei der Behandlung von Kartoffeln zur Herstellung von pommes frites oder Bratkartoffeln ergibt sich die Schwierigkeit, daß bei einer mittleren Gutstemperatur von etwa 150o C bereits Temperaturunterschiede von nur etwa 10o C ausreichen, um an einzelnen Ober-`lächenteilen der Kartoffeln einen leicht bitteren Geschmack hervorzurufen, während andere noch nicht die gewünschte lichte Bräunung zeigen, d.h. lediglich den Charakter gekochter Kartoffeln haben.
  • Mit der Erfindung ist eine völlig gleichmäßige Berührung aller Teile des zu behandelnden stückigen Nahrung sgutes mit dem schnell strömenden, erwärmten Gas oder Gasgemisch sichergestellt. Die erwähnten Nachteile werden vermieden.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erzielt, daß die zu behandlenden Nahrungsmittelstücke in gasdurchlässigen, um jeweils eine waagerechte Achse rotierenden Trommeln den erwärmten, schnell strömenden Gasen ausgesetzt werden. Die in den während der Behandlung ständig umlaufenden und von heissen Gasen durchströmten Trommeln enthaltenen Nahrungsmittelstücke werden ständig bewegt, so daß sie laufend ihre Zage zur Strömungsrichtung,des durchlaufenden Gases ändern und eine gleichmäßge Wärmeübertragung an alle Oberflächenteile des behandelten Gutes erfolgt.
  • Besonders vorteilhaft kann erfindungsgemäß bei der Herstellung von pommes frites vorgegangen werden, die dann gleichmäßig gelb werden und eine vom Kern etwas abgelöste, schmackhafte Haut aufweisen. Das erfindungsgemäße Verfahren ersetzt damit die sogenannten.Fritturen, die bisher für die Herstellung von pommes frites üblich waren und bei denen die Kartoffelstückchen in einem Behälter in hoch erhitzte Fette getaucht wurden. Dabei war es nicht zu vermeiden, daß die Fette allmählich einen etwas ranzigen Geschmack annahmen, der sich auch auf die einzubringenden Kartoffelstückchen übertrug und so ihre Genießbarkeit verminderte. Darüber hinaus ist das erfindungsgemäße Verfahren auch aus ernährungsphysiologischen Gründen dem bekannten Vorgehen und auch dem Braten in Pfannen vorzuziehen, da keinerlei Fettaufnahme eintreten kann oder gar krebserzeugende und den Geschmack beeinträchtigende Fettzerfallsprodukte entstehen.
  • Die Erfindung ermöglicht insbesondere auch die Aromatisierung kleinster Nahrungsmittelteilchen, insbesondere Fleischteilchen. Diese aromatisierten grieß- oder reiskorngroßen Teilchen können dann zu größeren Stücken verpreßt oder verklebt werden. Es ergeben sich auf diese Weise neuartige Nahrungsmittel, die nicht nur an der Oberfläche, sondern in ihrem ganzen Inneren gleichmäßig aromatisiert sind.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird in einer Vorrichtung durchgeführt, die aus einem wärmeisolierten Gehäuse mit Tür und einem darin untergebrachten, unten, oben und an der der Tür zugekehrten Seite sowie gegebenenfalls auf der Rückleite offenen Blechbehälter besteht, der zumindest oben und au= beiden Seiten Abstand von den Gehäusewändungen hat, und vaelcher ferner im Zwischenraum zwischen Gehäusedach und oberer Blechbehälteröffnung ein Gebläse aufweist sowie mit Heizelementen im Zwischenraum zwischen den seitlichen Gehäuse-und Behälterwandungen sovrie einem Temperaturregler zur Einhaltung der eingestellten Behandlungstemperatur versehen und erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß in dem besagten Blechbehälter mindestens eine gasdurchlässige Trommel für die Aufnahme des zu behandelnden Gutes um eine waagerechte Achse drehbar gelagert ist, die mit einem Antrieb für ihren Umlauf in Verbindung steht. Dabei kann in vorteilhafter Weise jede Trommel auswechselbar gelagert und auch mit dem zugehörigen Antrieb auswechselbar verbunden sein, insbesondere können die Trommeln jeweils auf drehbaren, antreibbaren Rollen gelagert und/oder mit einer Antriebsachse durch eine Kupplung auf ihrer Rückseite verbunden sein.
  • In weiterer Vervollkommnung der Erfindung können die Trommeln jeweils eine periphere Wandung aus engperforiertem Blech oder aus engmaschigem Drahtgeflecht aufweisen. Als günstig hat es sich weiterhin herausgestellt, wenn die Trommeln mit einem Polytetrafluoräthylen-Überzug versehen sind.
  • In vorteilhafter 'lJeiterbildung der Erfindung können mehrere Trommeln in dem erwähnten Blechbehälter übereinander oder nebeneinander angeordnet sein. Weiterhin kann die erfindungs@emäße Vorrichtung aus mehreren Baueinheiten bestehen, (Patentanmeldung von denen wenigstens eine gemäß Patent ...
  • V 27 631 X/36b) ausgebildet ist, welche mit den Abgasen mindestens einer in vorstehend beschriebener Weise aufgebauten Baueinheit beaufschlagbar ist.
  • Nachstehend wird die Erfindung anhand der beigefLigten Zeichnungen beispielsweise beschrieben. In diesen zeigt Fig. 1a schematisch die Vorderansicht einer aufgeschnittenen ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einer umlaufenden Trommel. , Fig. 1b stellt die Ansicht des Schnittes entlang der Linie I-I in Fig. 1a dar.
  • F iCD g. 2a gibt die Ansicht eines Längsschnittes durch eine Trommel für das zu behandelnde stückige Nahrungsmittel wieder.
  • Fig. 2b zeigt die Vorderansicht der Trommel nach Fig. 2a. Fig. 2c zeigt die Ansicht des Längsschnittes durch die Trommel nach Fig. 2a und 2b mit aufgesetztem Einfülltrichter für das zu behandelnde Gut.
    Fig. 3a zeigt die Vorderansicht einer aufgeschnittenen,
    zweiten Ausführungsfcrm der erfindungsgemäßen Vorrichtung in schematischer Wiedergabe.
  • Fig. 3b zeigt die Ansicht des Schnittes entlang der Linie III-III in Fig. 3a.--, Fig. 4 gibt schließlich die Vorderansicht einer aufgeschnittenen dritten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung wieder.
  • Wie aus den Pig. 1a, b sowie 3a, b und 4 hervorgeht, seist die erfindungsgemäße Vorrichtung ein wärmeisoliertes -ehäuse 1 auf, das sich Biber Füße 2 auf dem Erdboden abstützt. )as Gehäusedach ist mit einer Bohrung 3 versehen, durch die die Welle eines einen Ventilator 4 antreibenden Motors 5 hindurchragt, der auf dem Dach des Gehäuses 1 befestigt ist.
  • In den vom Gehäuse 1 umschlossenen Raum ragt teilweise ein einstellbarer Thermoregler 14 hinein, der zur Einstellung und Konstanthaltung der günstigsten Rösttemperatur dient. leiterhin ragen Heizkörper 17 in das Innere des Gehäuses 1 hinein. Sie sind in den Zwischenräumen vorgesehen, welche von den beiden Seitenwandungen des Gehäuses 1 und den beiden Seitemjandungen eines Blechgefäßes 18 gebildet werden. Das Belchgefäß 18 ist unten, oben und vorne offen sowie bis üuf seine Rückseite im Abstand von den Wandungen des Gehäuses 1 angeordnet.
  • Ein mit einem Temperaturfühler ausgestattetes, erschütterungsfrei montiertes Meßgerät 19 dient zur Feststellung der tatsächlich vorhandenen Temperatur der im Gehäuse 1 umgewälzten Gase, vorzugsweise Luft bzw. ein Luft/Wasserdampf-Gemisch.
  • Bei der in den Fig. 1a, b dargestellten Vorrichtung ist eine gasdurchlässige Trommel 21 um eine waagerechte Achse drehbar angeordnet. Dazu sind zwei zueinander parallele, in derselben waagerechten Ebene liegende, im. Gehäuse 1 drehbar gelagerte ."lellen 22 vorgesehen, welche Reibräder 23 aufweisen, auf denen die Trommel 21 mit ihrer zylindrischen Mantelfläche aufliegt. An ihrem auf der Rückseite des Gehäuses 1 aus diesem herausragenden freien Ende ist jede Welle 22 mit einem Kettenrad 24 versehen, das jeweils in eine Gelenkkette (Fahrradkette) 25 eingreift, Cie von einem Ritzel 26 getrieben ist, das mit einem Motor 27 in Verbindung steht. Der Motor 27trejbt also die lest auf den Wellen 22 sitzenden Reibräder 23 und damit auch die Trommel 21. Die gewünschte Drehzahl derselben kann beispielsweise durch-geeignete Abstimmung der Räder 23, 24 und des Ritzels 26 unter Berücksichtigung des Umfangs der Trommel 21 eingestellt werden. -An seiner-Vorderseite ist das Gehäuse 1 mit einer wärmeisolierten Tür 28 versehen, welche das Einlegen der Trommel 21 in den einen Wärmeschacht bildenden Blechbehälter 18 ermöglicht. Aus dem Innenraum des Gehäuses 1 werden überflüssige Gase durch das mit einer Regelklappe 29 versehene Abzugsrohr 30 entfernt, welches ins Freie bzw. zu einem Kamin führt. Wasserdämpfe und sonstige Gase von oft unangenehmem Gerüch werden auf diese Weise@abgezogen, ohne in den die Vorrichtung umgebenden Arbeitsraum zu gelangen. Teilchen, welche von dem in der Trommel 21 enthaltenen, zu behandelnden Gut abbröckeln und durch die Öffnungen der Trommelwandung hindurchtreten, sammeln sich auf dem konischen Boden 31 des Gehäuses 1. Durch eine mit einem SchraubverschluB 32 versehene Bodenöffnung können sie im Bedarfsfalls leicht entfernt, beispielsweise ausgespült werden.
  • In der Vorrichtung nach den Fig. 1a, b wird vorzugsweise Luft oder ein Luft/Wasserdampf-Gemisch in Richtung der eingezeichneten Pfeile umgewälzt, d.h. mit hoher Geschwindigkeit aus dem Schacht- oder kanalförmigen Blechbehälter 18 oben abgesaugt und an den Heizkörpern 17 vorbei nach unten gedrückt, wo der Eintritt in den Behälter 18 und die darin untergebrachte Trommel 21 erfolgt. Mit Hilfe der Heizkörper 17 wird das umlaufende Strömungsmittelständig auf der gewünschten, am Regler 14 einstellbaren und am Meßinstrument 19 ablesbaren Temperatur gehalten. Während der Dauer der Wärmebehandlung läuft die Trommel 21 ständig in Richtung des in Fig. 1a eingezeichneten Pfeiles um.
  • Der Aufbau der Trommel 21 ist den Fig. 2a, b und c zu entnehmen. Zumindest ihre periphere Wandung ist gasdurchlässig und besteht vorzugsweise aus einem engmaschigen Drahtgewebe bzw. -gefleckt oder einem beispielsweise durch Stanzen engperforierten Blech. Auf der Vorderseite ist sie mit einer verschließbaren Einfüllöffnung 33 sowie zwei Griffen 34 versehen, um sie dem Gehäuse 1 nach Öffnung der Tür 28 leicht entnehmen zu können. Die Füllung der Trommel 21 geschieht am besten mit Hilfe eines Trichters 35, wie in Fig. 2c dargestellt. Die Trommel darf nur bis etwa zur Hälfte gefüllt werden, um eine ständige Umlagerung des eingefüllten Gutes während der Drehung der Trommel 21 auf den Reibrädern 23 sicherzustellen. Um jedes .Ankleben der zu behandelnden Nahrungsmittelstückchen oder -teilchen mit Sicherheit auszuschließen, kann die Trommel 21 mit einem entsprechenden Überzug, beispielsweise einem Polytetrafluoräthylen-Überzug versehen sein.
  • Für größere Durchsätze eignen sich.besonders Vorrichtungen der in den Fig. 3a, b dargestellten Art mit mehreren übereinander angeordneten Trommeln 36, 37 und 38. Stattdessen können die Trommeln jedoch auch nebeneinanderliegend vorgesehen sein. Große Durchsätze müssen beispielsweise in Gaststätten bewältigt werden, die während der Essenszeit immer frisch geröstetes Gut, beispielsweise geröstete Kartoffeln oder Fleischstücke, zur Verfügung haben müssen. Die Trommeln werden daher in zeitlichen Abständen gefüllt und in die Vorrichtung eingebracht, so daß stets frisch geröstetes Gut vorhanden ist.
  • Bei Kartoffeln dauert es beispielsweise bei entsprechendem Energieaufwand etwa 5 bis 15 Minuten, bis sie gar sind. Es ist also zweckmäßig, in Abständen von etwa einer Viertelstunde die einzelnen Trommeln zu füllen, so daß dann zu den gewünschten Zeiten stets frisch geröstete Kartoffel vorhanden sind. Bei Kartoffeln ist im übrigen insofern besondere Sorgfalt geboten, als alle Kartoffelarten nur über etwa eine Viertelstunde knusprig erhalten werden können und danach weich werden und an Geschmack einbüßen.
  • Die Trommeln sind bei den für einen großen Durchsatz geeigneten Vorrichtungen dem gleichen Luft- bzw. Gasstrom ausgesetzt, der vorzugsweise eine Temperatur zwischen 120 und 1600 C aufweist. Vorteilhafterweise können die Trommeln, wie in Fig. 3a, 3b dargestellt, in demselben Blechbehälter 18 angeordnet sein. Die Trommeln 36, 37 und 38 werden jeweils durch ein Wellenpaar 22 mit Reibrädern 23 in Rotation versetzt, welche mit den Kettenrädern 24 an ihren auf der Rückseite aus dem Gehäuse 1 herausragenden Enden in eine gemeinsame Gliederkette 25 eingreifen, die von einem mit dem Motor 27 verbundenen Ritzel 26 angetrieben ist (Fig. 3a). Der Antrieb der Trommeln kann jedoch auch mit Hilfe einer in der Längsachse der auf den Rädern 23 ruhenden Trommeln liegenden, im Gehäuse 1 auf dessen Rückseite drehbar gelagerten Antriebsachse erfolgen, die innerhalb des Gehäuses 1 über eine geeignete Kupplung an der zugeordneten Trommel angreift und außerhalb des Gehäuses 1 mit einem Antriebsmotor in Verbindung steht, beispielsweise über ein Kettenrad und eine Gliederkette. In Fig. 3b ist ein solcher Antrieb für die oberste Trommel 38 dargestellt.
  • In den Fig. 3a, b ist die Richtung der vom Ventilator 4 umgewälzten Heizgase ebenso wie die Umlaufrichtung der Trommeln 36, 37 und 38 durch Pfeile angedeutet.
  • Insbesondere beim Rösten von Kartoffeln muß Energie aufgewendet werden, um die in dem zu behandelnden Gut enthaltene Feuchtigkeit zu verdampfen. Diese Energie kann zumindest teilweise zurückgewonnen vierden, indem das gebildete Luft/lasserdampf-Gemisch zur Behandlung von Nahrungsmitteln in einer Vorrichtung gemäß Patent ... (Patentanmeldung V 27 631 X/36b) verwendet wird. Dies geschieht in einer gemäß Fig. 4 autebauten Vorrichtung.
  • Diese hesteht aus einer Baueinheit A mit zwei um jeweils eine waagerechte Achse umlaufenden Trommeln 21 und einer Baueinheit B, die gemäß Patent ... (Patentanmeldung V 27 631 X/36b) ausöebildet ist. Die Baueinheiten A und B sind in einem gemeinsamen wärmeisolierten Gehäuse 1 ausgebildet und durch eine gemeinsame Mittelwand voneinander getrennt. Jede Baueinheit meist einen schachtförmigen Blechbehälter 18, einen Ventilator 4 nebst Antriebsmotor 5, Heizkörper 17 sowie ein Meßgerät 19 auf und ist ferner mit einem konischen Boden 31 sowie einer verschraubbaren Bodenöffnung 32 und einer nicht dargestellten TUr 28 versehen.
  • Während die Baueinheit A zwei umlaufende, auf den Reibrädern 23 jeweils eines Wellenpaares 22 gelagerte und von einem Antriebsmotor 27 in Umdrehung versetzte Trommeln 21 im Blechbehälter 18 aufweist, sind bei der Baueinheit B im Behälter 18 drei Roste mit senkrechten Spießen übereinander angeordnet, auf die beispielsweise hähnchen aufgesteckt sein können. Die Mittelwand des Gehäuses 1 ist von einem Verbindunr-srohr 39 durchsetzt; das durch einen Schieber 40 je nach Bedarf geöffnet oder geschlossen werden kann. Die Baueinheit A ist mit einem Abzugsrohr 41 versehen, desgleichen die Baueinheit B mit einem Abzugsrohr 42. Die beiden Abzugsrohre sind jeweils mit regelbaren Verschlußklappen ausgestattet, um die günstigsten Temperatur- bzw. Gaszirkulationsbedingungen einstellen zu können.
  • Der nach Inbetriebnahme der Baueinheit A entstehende "rasserdampf gelangt durch das Verbindungsrohr 39 in die Baueinheit B, kondensiert dort und gibt seine Wärme an die darin vorhandenen Nahrungsmittel ab, die dadurch auf annähernd 80 bis 900 C erhitzt werden. Während dieser Zeit ist es nicht erforderlich, in der Baueinheit B Wärmeenergie zuzuführen. Durch die Ausnutzung der im Bauteil A aufzubringenden Verdampfungswärme im Bauteil B wird hier Energie gespart. Durch das auf dem Geflügel niedergeschlagene Wasser wird auch einer möglichen Austrocknung vorgebeugt, so daß das auf diese Weise zubereitete Geflügel besonders saftreich bleibt.
  • Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung lassen sich bei entsprechend feinmaschigen Trommelwänden besonders kleine, millimetergroße Fleischteilchen so behandeln, daß sie allseitig aromatisiert werden. Aus diesen aromatisierten Teilchen können größere Nahrungsmittelstücke durch Verpressen, Zusammenkleben mit Hilfe von Gelatine usw. erzeugt werden. Diese Stükke sind nicht nur an der Oberfläche aromatisiert, sondern auch gleichmäßig im gesamten_Inneren. Die pulverförmigen aromatisierten Fleischteilchen eignen sich auch hervorragend zur Herstellung von Suppen oder als Zusatz zu Speisen, deren Geschmack verbessert werden soll.
  • Mit der Erfindung wird die Aufbereitung von stückigen Nahrungsmitteln wesentlich erleichtert, ferner ermöglicht sie die Herstellung neuartiger Nahrungsmittel mit besonders hohem Anteil an Aromastoffen und gewährleistet eine hohe Gleichmäßigkeit des Geschmackes beim behandelten Gut. Es ist jede gewünschte Nahrungsmittelkombination herstellbar, beispielsweise können Kartoffelteilchen mit Fleischstückchen in Mischung behandelt werden, ferner auch Fleischstückchen vermischt mit Brotteilchen usw. Weiterhin ist der Zusatz von irgendwelchen Fetten völlig überflüssig. Schließlich wird der Bedienungsaufwand auf ein Minimum herabgesetzt.

Claims (13)

  1. Ansprüche 1. Verfahren zur Wärmebehandlung von stückigen Nahrungsmitteln, insbesonders von Kartoffeln, Fleisch und Brot, in einem wärmeisolierten Gehäuse unter Verwendung von darin umgewälzten, mit hoher Geschwindigkeit strömenden, erwärmten Gasen, welche ständig auf der kritischen, zwischen 80 und 400o C liegenden Temperatur, bei welcher die zu behandelnden Nahrungsmittel die für den Verzehr günstigsten Geschmackseigenschaften annehmen, gehalten und mit dieser Temperatur sowie Strömungsgeschwindigkeiten von 3 bis 10 m/sec allseitig an den Oberflächen der Nahrungsmittel vorbeigeführt werden, nach Patent ... (Patentanmeldung V 27 631 X/36b), dadurch gekennzeichnet, daß die Nahrungsmittelstücke in gasdurchlässigen, im Gehäuse um jeweils eine waagerechte Achse rotierenden Trommeln (21; 36, 37,38) den erwärmten, schnell strömenden Gasen ausgesetzt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Nahrungsmittelteilchen von Grieß- oder Reiskorngröße an ihrer Oberfläche aromatisiert werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aromatisierten Nahrungsmittelteilchen zu größeren Verzehreinheiten agglomeriert werden.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bestehend aus einem wärmeisolierten Gehäuse mit Tür und einem darin untergebrachten, unten, oben und an der der Tür zugekehrten Seite sowie gegebenenfalls auf der Rückseite offenen Blechbehälter, der zumindest oben und auf beiden Seiten Abstand von den Gehäusewandungen hat, ferner aus einem im ZwiOchenraum zwischen Gehäusedach und oberer BlechbehälteröffnunJ angeordnetem Gebläse sowie Heizelementen im Zwischenrauen zwischen den seitlichen Gehäuse- und Behälterwandungen und einem Temperaturregler zur Einhaltung der eingestellten Behandlungstemperatur, nach Patent ... (Patentanmeldung V 27 631 X/36b), dadurch gekennzeichnet, daß in dem Blech-Behälter (18) mindestens eine gasdurchlässige Trommel (21; 36, 37,38) für die Aufnahme des zu behandelnden Gutes um eine waagerechte Achse drehbar gelagert ist, die mit einem Antrieb (27) für ihren Umlauf in Verbindung steht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Trommel (21; 36, 37, 38) auswechselbar gelagert und mit dem zugehörigen Antrieb auswechselbar verbunden ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (21; -'>6, 37.38) auf drehbaren, antreibbaren Rollen (22, 23) gelagert ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (33) mit einer Antriebsachse durch eine Kupplung auf ihrer Rückseite verbunden ist. B.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (21; 36, 37738) eine periphere Wandung aus eng perforiertem Blech aufweist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (21; 36, 37,38) eine periphere Wandung aus engmaschigem Drahtgeflecht aufweist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (21; 36, 37,38) mit einem Poiytetrafluoräthylen-dberzug versehen ist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere-in dem Blechbehälter (18) übereinander angeordnete Trommeln (36; 37; 38) vorgesehen sind.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere in dem Blechbehälter (18) nebeneinander angeordnete Trommeln (21) vorgesehen sind.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens-eine gemäß Patent ... (Patentanmeldung V 27 631 X/36b) ausgebildete Baueinheit (B) vorgesehen ist, welche mit den Abgasen mindestens einer Baueinheit (A) gemäß einem der vorstehenden Ansprüche 4 bis 12 beaufschlagbar ist.
DE19671679267 1967-08-31 1967-08-31 Verfahren und Vorrichtung zur Wärme- Expired DE1679267C (de)

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