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Warmwasserbereiter Die Erfindung bezieht sich auf einen Warmwasserbereiter
zum Erhitzen einer wählbaren Wassermenge auf eine stufenlos einstellbare Endtemperatur
unter dem Siedepunkt# mit einem druckfenten Wasserbehälterg einer-elektrischen Heizung
und mit einem Wärmefühler zum selbsttätigen Abschalten der Heizung bei Erreichen
der eingestellten Endtemperature
. Ein solcher Warmwasserbereiter hat den
Zweckg eine benötigte Wassermenge rasch auf eine gewünschte Temperatur zu erhitzen,
Er wird besonders gern dort verwendet, wo nur
gelegentlich heißes
Wasser in kleineren Mengen benötigt wird und daher ein Boiler, der seinen gesamten
Inhalt ständig auf der gewünschten Temperatur hält, von der Anschaffung und vom
Stromverbrauch her zu aufwendig ist. Solche Plätze sind neben Küchen insbesondere
Geschäfts-und Büroräume, in denen keine Kochgelegenheit zur Verfügung steht, jedoch
warmes Wasser zum Händewaschen oder zum Reinigen von Brotzeitgeschirr und dergleichen
gebraucht wird. Erfahrungsgemäß besteht an diesen Orten auch das Bedürfnis Kaffee
bereiten zu können. Dies ist mit Hilfe des Warmwasserspeichers, der kein kochendes
Wasser liefert, auf rashce Weise eigentlich nur mit Kaffee-Extraktpulver möglichv
was nicht jedermanns Geschmack ist, Das Aufbrühen von Kaffeemehl ergibt mit nicht
kochendem Wasser eine schlechtere Ausnützungt weniger guten Geschmack und erfordert,
insbesondere beim Aufbrühen im Filter, Zeit und Aufmerksamkeit bei der Zubereitunge
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Warmwasserbereiter der eingangs beschriebenen
Art mit einfachen Mitteln so auszugestalten, daß er eine rasche und allen Ansprüchen
genügende Kaffeebereitung ermöglicht, Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch geleatt
daß der Warmwasserbereiter mit einer
Kaffeemachine baulich verschmolzen
ists indem er sowohl mit einer an sich bekannten Brüheinheit mit einer FilterÖffnung
durch eine vom Inneren des Wasserbehälters zur Filteröffnung führende Leitung verbunden
istg welche Leitung nur bei Überdruck im Wasserbehälter Wasser oder Dampf zur Brüheinheit
leitet, als auch einen auf eine über dem Siedepunkt liegende Endtemperatur einstellbaren
Wärmefühler und eine Schalteinrichtung aufweist, die eine Umstellung der Funktion
des Wärmefühlers vom Abschalten der Heizung bei Endtemperatur auf Thermostatwirkungl
also Aufrechterhaltung einer Endtemperatur, ermöglicht. Die bauliche Verschmelzung
zwischen dem Warmwasserbereiter und einer Kaffeemaschine bringt eine wesentliche
Platzersparnis gegenüber zwei getrennten Geräten mit sichv da das im wesentlichen
größenbestimmende Bauteil, der Wasserbehälterl nur einmal gebraucht wird.
Ferner
ist sowohl die Heizung als auch eine Anzahl der Schaltgeräte nur einmal erforderlich.
Dazu gehören beispielsweise der Wärmefühler und die von ihm betätigten Abschaltvorrichtungen,
der Trockengehschutz mit-seinem Stromkreis und die Einschaltvorrichtung für die
Heizung. Der Warmwasserbereiter mit Kaffeemaschine kann somit zu einem Preis hergestellt
werden, der im Verhältnis zum Preis einen Wasserbereiters allein oder einer gesonderten
Kaffeemaschine vorteilhaft niedrig liegt. Das Anbringen einer Leitung, die in der
beschriebenen Art zur Brüheinheit führt, ist auf einfache Weise möglich, wobei die
Leitung zusätzlich als Sicherheitsventil für Störungen bei Uer Warmwasserbereitung
und als Überlauf dienen kann.
| Um die Wirkung der Schalteinrichtung.für |
| Wärmefühler zu erläutern, ist hier kurz der |
| -z--gang der Kaffeebereitung geschildert. Bei be- |
| zannten Kaffeemaschinen wird im Wasserbehälter |
eine beim oder über dem Siedepunkt liegende Temperatur und damit ein Druck erzeugt,
der
das heiße Wasser aus einer Filteröffnung ausströmen läßt.
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An der Filteröffnung ist eine geeignete Filtereinrichtung# die das
Kaffeemehl aufnimmt, so anbringbarg daß der fertige Kaffee darunter in einem Gefäß
aufgefangen werden kann. Die Heizung des Wasserbehälters einer solchen Kaffeemaschine
bleibt
solange eingeschaltetl bis der Wasserbehälter leer Ist und ein Trockengehschutz
die Heizung abschaltet. Der im Wasserbehälter noch vorhandene, unter Druck stehende
Dampf strömt gleichfalls noch durch die Filteröffnung aus und trocknet
das Kaffeemehl aus. Die gleiche Arbeitsweine wird bei dem erfindungsgemäßen
Warmwasserbereiter erzielt, indem der Wärmefühler die Funktion eines Thermostaten
übernimmt und auf eine Endtemperatur über dem Siedepunkt eingestellt wird. Die Thermostatwirkung,
also das Abschalten bei der eingestellten Temperatur und das Wiedereinschalten bei
abgesunkener Temperaturt verhütet einerseits einen zu großen Druckanstieg im Wasserbehälter
und andererseits das Absinken des Drucken auf einen Punkt, bei dem kein Heißwasser
mehr aus der Filteröffnung austritt._ Vorteilhaft besteht die Schalteinrichtung
aus einem Umschalterg der derart mit einer Temperaturwähleinrichtung für den Wärmefühler
gekuppelt istg daß er beim Wählen oder Überwählen einer vorbestimmten Temperaturt
vorwiegend im Bereich den Siedepunktesl betätigt wird. Die beiden Einstellvorgängeg
einerseits die Wahl der Endtemperatur und andererseits das Umschalten den Wärmefühlers
auf Thermostatwirkung, gehören zur Umstellung von der Warmwasserbereitung auf Kaffeebereitung.
Ihre Kupplung erspart
damit einen Bedienungsgriff und verhindert,
daß beim Einstellen der höheren Temperatur die Thermostatschaltung vergessen wird.
Das Vergessen wÜrde zur Folge haben# daß die Heizung nach Erreichen der Endtemperatur
ab- und nicht wieder eingeschaltet wird, so daß die Temperatur und der Druck
im Warmwas'nerbereiter abfällt und nicht die ganze Wassermenge durch die Filteröffnung
ausströmt. Der Brühvorgang müßte also erneut in Gang gesetzt worden, In vorteilhaft
einfacher Weine ist die Tomperaturwähleinrichtung in einem Schaltbereich "Heißwasser"
stufenlos einstellbar und auf eine Stellung 'tK&ffeebereitungt' schaltbar.
Das vereinfacht die Einstellung der Tomperaturwähleinrichtung und gewährleistetg
daß zur Kaffeebereitung immer die günstige Höchattemperatur eingestellt ist.
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Vorteilhaft ist der Umschalter beim Schalten der Tomperaturwähleinrichtung
auf oder aus der Stellung "Kaffeabereitungit selbsttätig mitschaltbar. Die Umstellung
den Wärmefühlers ist somit auf ein--fache Weine gesichert.
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Bei einer anderen vorteilhaften AusfÜhrungsform kann die Schalteinrichtung
aus einem unabhängig von der Temperaturwähleinrichtung betätigbaren Schaltelement
bestehen. Der Wärmefühler kann damit in allen Temperaturbereichen auf thermostatische
Funktion
eingestellt werden. Wenn das Schaltelement im Bereich der Brüheinheit angeordnet
istl Ist eine gewisse Sicherheit gegeben, daß das Umschalten nicht vergessen wird*
Besonders vorteilhaft weist der Warmwasserbereiter eine das unbeabsichtigte
Ausströmen von Heißwasser oder Dampf an der Filteröffnung verhindernde Sicherheitsvorrichtung
auf. Die vorerwähnten Schaltanordnungen bieten keine Gewähr, daß nicht einmal aus
Versehen sowohl der Umschalter als auch die Temperaturwähleinrichtung auf "Kaffeebereitung"
geschaltet sind, ohne daß wirklich Kaffee gefiltert werden soll. In diesem
Fall besteht die Gefahr$ daß unter der Filteröffnung der Brüheinheit kein
Gefäß steht und das ausströmende heiße Wasser und der Dampf Schaden anrichten. Vorteilhaft
auf einfache Weine läßt sich dies dadurch vorhinderng daß die Sicherheitsvorrichtung
aus einem elektrischen Schalter besteht, der beim Umschalten den Wärmefühlers auf
Thermostatfunktion zusätzlich bedient werden muß, um das Einschalten der
Heizung zu ermöglichen. Ein solcher Schalter kann vorteilhaft an der Brüheinheit
angeordnet seing so daß seine Betätigung bei Beginn und am Ende der Kaffeebereitung
zu einem gewohnten Griff wird.
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Bei einer besonders vorteilhaften Ausführung ist der Schalter durch
Einsetzen einen an sich
bekannten Filtersieben an der Filteröffnung
betätigbar. Das Filtersieb mit dem Kaffeemehl wird mit Sicherheit zu Beginn einer
beabsichtigten Kaffeebereitung eingesetzt und nach Beendigung wieder entfernt. Damit
ist gewährleistet, daß bei Schaltstellung 9'Kaffeebereitungli die Heizung nur dann
einschaltbar ist, wenn die Kaffeebereitung tatsächlich vorgesehen und damit auch
ein Gefäß untergestellt-ist.
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Die Sicherungsvorrichtung kann auch aus einer einstellbaren Vontilanordnung
bestehen# die den Dampf an einer unschädlichen Stelle ausströmen läßt. wenn trotz
entsprechender Schaltung keine Kaffeabereitung gewünscht wird.
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Eine weitere Kontrolle der Schaltstellungen ist dadurch gegeben, daß
dem Schaltbereich "Heißwasserl' und der Schaltstellung "Kaffeebereitung" der Temperaturwähleinrichtung
je eine zusammen mit der Heizung einschaltbare Kontrollampe zugeordnet ist.
Zwei Kontrollampen mit vorschiedenfarbiger Anzeige oder verschiedene Aufschrift
sind auf einfache Weine in die entsprechenden Stromkreise einzubauen und erinnern
gegebenenfalls die Bedienungsperson an die vorzunehmenden Schaltungen$ insbesondere,
wenn bei unbeabsichtigter Kaffeebereitungsstellung die Heizung nicht einschaltbar
ist. In an sich bekannter Weine kann die elektrische Heizung
mittels
einer Drucktante einschaltbar sein. Vorteilhaft ist die Drucktaste mit einem Abschaltrelain
gekoppelt, welchen Abschaltrelais bei "Heißwasserbereitungtt durch den Wärmefühler
und bei "Kaffeebereitungt' durch einen Trockengehschutz abschaltbar ist. Auf einfache
Weine wird so erreicht, daß bei Kaffeebereitung der Wärmefühler die Temperatur thermostatisch
auf der notwendigen Temperatur hält# während bei Warmwasserbereitung jeweils ein
Wiedereinschalten durch betätigen der Drucktaste erforderlich ist.
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In vorteilhaft einfacher Form besteht die Leitung zwischen dem Wasserbehälter
und der Brüheinheit aus einem vom unteren Teil. den Was-
serbehältern ausgehenden%
die Höhe den Wasserbehälters übersteigenden und dann zur BrÜheinheit abwärts
führenden Steigrohre Das Wasser aus dem Wasserbehälter kann somit nur bei
Überdruck durch die Leitung zur Brüheinheit und dort ausfließen. Einmal wirkt die
Leitung damit als Überlauf für zuviel eingefüllten kalten Wasser. Heißen Wasser
oder Dampf$ das zu Verbrühungen führen kann, wird erst bei entsprechendem Dampfdruck
im Wasserbehälter zur Brüheinheit geführt, Die dafür vorgesehenen Sicherungen wurden
oben besprochen. Die Ausbildung der Leitung als Steigrohr ermöglicht den
Verzicht auf ein Ventil in der Leitung. Die Bauform wird dadurch vereinfacht und
ein störanfälligen Element eingespart.
Der ginlauf den Steigrohres
liegt günstigerweine etwa in Höhe den den Abschaltvorgang den
Trockengehschutzes
bewirkenden Wasserstandene Bei über diesem Wasserstand angeordnetem Einlauf verdampft
das Wasser noch so lange# bis der Trockengehschutz anspricht. Es wird
also unnötig Strom verbrauchtg außerdem strömt längere Zeit' Heißdampf aus der Filteröffnung
auel was bei unvorsichtigem Wegnehmen den Kaffeegefäßen zu Verbrühungen führen
kann. Liegt der Einlauf den Steigrohres tiefer als der Wasserstand fÜr den
Trockengehochutz, so kann nur Heißwasser durch die Vilteröffnung strömen. Der Vorteil,
daß etwas nachsträmender Heißdampf das Kaffeemehl trocknet, entfällt.
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In der Leitung kann ein Ventil angeordnet sein# das bei einem
Druck öffnet, der etwa bei Siedetemperatur im Wasserbehälter in diesem auftritt.
Ein solchen Ventil kann vorteilhaft als Teil einer Vontilanordnung wirken, die als
Sicherung gegen unbeabsichtigten Ausströmen von Heißwasser an der FilterÖffnung
eingebaut ist. Ferner ist ein solchen Ventil in der Leitung dann anzubringen, wenn
die Leitung nicht als Steigrohr ausgebildet ist, insbesondere, wenn die Brüheinheit
unter dem Wasserbehälter angeordnet ist,
Der Warmwasserbereiter
ist gÜnstigerweise mit der Brüheinheit in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht*
Damit ist ein einfacher Aufbau und ein ansprechendes, leicht zu pflegendes Äußere
gegeben. Vorteilhaft weist das Gehäuse unter der Filteröffnung eine Nische mit einer
Stellfläche auf. Die Kaffeekanne oder ein anderen Gefäß ist somit gut unter der
Filteröffnung aufzustellen und durch die Nische weitgehend gegen Umstoßen gesichert.
In der Nische kann außerdem ein Tassentisch höhenverstellbar anbringbar sein.
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Er erlaubt eng kleine Auffanggefäße näher an die Filteröffnung heranzustellen
unddamit ein Verspritzen des Kaffees zu vermeiden.
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Vorteilhaft erfolgt die WasserzufÜhrung zum Wasserbehälter aus einer
an sich bekannten Mischbatterie, wodurch es möglich ist, auch während den Brühvorgangs
kalten Wasser aus der Leitung zu entnehmen. Dies ist wichtig, da sich normalerweise
nur eine Zapfstelle in einem Raum befindet, die sonst bei Kaffeebereitung blockiert
wird.
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Weitere Einzelheiten den erfindungsgemäßen Warmwasserbereiters gehen
aus der Beschreibung und der Zeichnung hervor.
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Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Warmwasserbereiters
ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen: Figur 1 die perspektivische
Ansicht eines Warmwasserbereitern mit Kaffeemaschine, Figur 2 den inneren Aufbau
eines Warmvasserbereiters in schematischer Darstellung und grö-Berem Maßstab# Figur
3 einen Schaltplan für die elektrische Einrichtung 'einen erfindungsgemäßen
Warmwasserbereiters.
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Der in Figur 1 dargestellte Warmwasserbereiter weist ein Gehäuse
1 aus Kunststoff aufg zu dem elektrischer Strom mit einer Anschlußleitung
2 und Wasser durch eine Mischbatterie 3 gefÜhrt wird, In bekannter Weise
ist die Mischbatterie mit drei Wasserhähnen 4 ag b und c versehen,
wobei 4 a und 4 b
zur Entnahme von kaltem, bzw. heißem Wasser am Schwenkauslauf
5 dienen, während 4 c zum Füllen eines im Gehäuse untergebrachten Wasserbehälters
6
bestimmt ist. Die Kontrolle den Füllvorganges wird durch einen an der Vorderseite
den Gehäuses 1 angeordneten Wasserstandsanzeiger 7 ermöglicht, der
eine Literskala 7 a und eine Tassenskala 7 b aufweist.
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An der Vorderseite den Gehäuses sind ferner eine Tomperaturwähleinrichtung
8 in Form einen Drehknopfes# eine Drucktaste 9 zum Einschalten einer
elektrischen Heizung 10 und zwei Kontrollampen 11
und
12 angebracht. Die Oberseite des Gehäuses weist einen Siebeinsatz aufg der als Abzug
für Luft und Dampf aus dem Gehäuseinneren vorgesehen ist, und bei Reinigungs- und
Entkalkungsarbeiten entfernt werden kann.
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Das Gehäuse 1 weist eine Nische 14 auf, an deren Ecke eine
FilterÖffnung 15 einer als Ganzes mit 16 bezeichneten Brüheinheit
angeordnet ist. An der Filteröffnung ist ein Filtersieb 17
abnehmbar angebracht.
Der Boden -18-der Nische 14 ist als Stellfläche ausgebildet und mit einem Raster
19 belegt. Die rückwärtige Wand der Nische 14 weist Ausnehmungen 20 aufg
die das Anbringen einen Tassentischen 21 in verschiedenen Höheneinstellungen ermöglicht,
Der innere Aufbau den Warmwasserbereitern ist schematisiert in Figur 2 in vergrößertem
Maßstab dargestellt. Das Gehäuse 1 ist dabei nur als Rahmen angedeutet und
die elektrische Zuleitung und die Nischbatterie weggelassen* Das Gehäuse
1 enthält den Wasserbehälter 6, der durch die Leitung 22 von der Nischbatterie
her gefüllt wird. An elektrischen Minrichtungen sind im Inneren den Wasserbehältern
6 die Heizung 10,
ein WärmetUhler 23 und ein Trockengehochutz
24 *
eingebaut. Ferner weist der Wasserbehälter 6 ein
Steigrohr
25 auf, das in einem Sicherheitsventil 26 endet.
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Ein Stelgrohr 27, dessen Einlauf 28 etwa in der Höhe
den Trockengehschutzes 24 angeordnet ist, tritt an der Oberseite den Wasserbehälters
6
aus diesem aus und führt in einem Bogen, der die Höhe den Wasserbehälters
übersteigt, zur Filteröffnung 15 der Brüheinheit 16. Die Steigleitung
27
leitet somit bei Überdruck im Vasserbehälter Flüssigkeit oder Dampf zur
Brüheinheit.
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Der elektrische Schaltplan des Warmwasserbereiters ist aus Figur
3 ersichtlich, und zwar in der Schaltetellung 1tHeillwasserbereitung11. Die
Schaltstellung "Kaffeebereitung" ist durch gestrichelte Linien angedeutet.
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Der die Heizung enthaltende Stromkreis besteht aus dem Leit.ungsabschnitt
ag einem Einschaltkontakt 29, der durch die Drucktante 9
schließbar ist, einem
Leitungsabschnitt b. einem vom Irärmefühler 23 in Abhängigkeit von
der Temperaturwähleinrichtung 8 gesteuerten Ausachalter 30, einem Leitungsabschnitt
c. der Heizung 10, dem Leitungaabschnitt d. einen über Temperaturschutz
mit Wiedereinschalttaste 31 und dem Leitungsabschnitt e. der zum Netz führt.
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Von dem Leitungsabschnitt o aus führt ein
Leitungsabschnitt
f zu einem Umschalter 32,
der durch eine Nocke von der Temperaturwähleinrichtung
8 geschaltet wird, Der Umschalter 32 ist ein vierpoliger Wechselschalter.
Die Fortsetzung den Leitungsabschnitts f Ist ein Leitungsabschnitt g, der
über die Kontrollampe 11 für Heißwasserbereitung zum Leitungsabschnitt
d führt. Vom Leitung79abschnitt g zweigt ein Leitungsabschnitt h ab,
der zu einem dreipoligen Schalter 32 führt. Ein Leitungsabschnitt i führt
vom Schalter 33 über einen Trenntransformator 34 zum Leitungsabschnitt
de
Vom Leitungsabschnitt b zweigt eine Leitung k
abv die zum
zweiten Pol den Umschalters 32 führt und sich im Leitungsabschnitt
1 fortsetzt9 der über die Kontrollampe-12 für Kaffeebereitung zum Leitungsabschnitt
d führt. Von Leitungeabschnitt 1
fÜhrt ein Leitungsabschnitt m zum
dritten, in Schaltstellung "Helßwasserbereitung#l freien Pol den Schaltern
33.
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Der Trenntrafo 34 verbindet den Leitungsabschnitt i mit einem Stromkreis
n, der einen Widerstand 35, den Trockengehochutz 24 und ein Relais
36 enthält* Das Relais 36 wirkt auf den Schaltkontakt 292 der
mit dem Einschalter für die Heizung verbunden ist.
Die Schaltanordnung
funktioniert folgendermaßen: 1. Schaltstellung l'HeißwasserbereitungIle Durch
Betätigen der Drucktaste 9 wird der Kontakt 29 geschlossen und die
Heizung über den geschlosseneng von der Temperaturwähleinrichtung 8 gesteuerten
Ausschalter 30 mit Strom versorgt.
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Gleichzeitig fließt Strom aus dem Leitungsabschnitt c über den Leitungsabschnitt
f über den Umschalter 32 in den Leitungsabschnitt d#
so daß
die Kontrollampe "Heißwasser" aufleuchtet. Ferner geht der Strom vom Leitungsabschnitt
d
über den Leitungsabschnitt h und den Schalter 33
zum Transformator
'34, Der Stromkreis n steht damit unter Spannung und das Relais 36 hält den
Schaltkontakt 29 geschlossen. Bei Erreichen der an der TemperaturwähleinrIchtung
eingestellten Endtemperatur öffnet der Wärmefühler den Ausschalter 30,
Die
Heizung schaltet aus und gleichzeitig werden die Leitungen f, h und i und der Transformator
34 stromlos. Damit wird auch der Stromkreis n stromloag das Relais 36 fällt
ab und Öffnet den Schaltkontakt 2ge Damit ist die gesamte Stromversorgung ausgeschaltett
auch bei Abkühlen kann der Wärmefühler die Heizung nicht mehr einschalten. Selbstverständlich
ist gleichzeitig die Kontrollempe für Heißwannerbereitung erloschen.
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2. Schaltstellung "Kaffeebereitung#l, Die Temperaturwähleinrichtung
8 weist einen
Schaltbereich 'tHeißwasserbereitung#t auf,
in dem sie auf verschiedenen Temperaturen einstellbar istl und eine Schaltstellung
"Kaffeebereitung89 die bewirktg daß der Wärmefühler 23 den Ausschalter
30 bei etwa 115 0 betätigt. Wird die Temperaturwähleinrichtung
8 in Schaltstellung "Kaffeebereitunglt gebracht, betätigt sie gleichzeitig
über einen Nocken den Wechselschalter 32
so, daß die Verbindung zwischen den
Leitungsabschnitten f und d unterbrochen wird und der Leitungsabschnitt
k mit dem Leitungsabschnitt m verbunden, Solange nun der Schalter
33 nicht ebenfalls umgeschaltet wird, bleibt der Leitungsabschnitt i und
der Transformator stromlosg also auch der Stromkreis n. Das Relais 36 bleibt
abgefallen und ein Einschalten der Heizung durch die Drucktante 9 ist nicht
möglich. Der Schalter 33 dient somit als Sicherungl daß bei unbeabsichtigtem
Umschalten der Temperaturwählvorrichtung auf "Kaffeebereitung" an der Filteriiffnung
15 kein Heißwasser auftreten kann. Erst nach zusätzlicher Betätigung
den Schaltern 33 kann die Drucktaste 9
den Schaltkontakt 29
schließen und damit die Helzung einschalten. Damitist auch die Kontrollampe 12 eingeschaltet*
In dieser Schaltstellung übernimmt der Wärmefühler 23 mit dem Ausschalter
30 die Punktion einen Thermostaten, dehe, er kann die Heizleitung aus
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und bei abgesunkener Temperatur wieder einschalten. Der
Stromkreis n bleibt unabhängig von der Schaltstellung des Ausschalters
30 immer unter Stromg der Schaltkontakt 29 geschlossen. Das endgültige
Abschalten des Stromes durch Öffnen den Schaltkontakts 29 bei Beendigung der Kaffeebereitung
erfolgt durch den Trockengehschutz 24. Er spricht an, wenn das zur Kaffeebereitung
bestimmte Wasser vollständig verbraucht ist und schaltet den Stromkreis n abg wodurch
das Relais 36 den Kontakt 29
Öffnet.
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Der Trockengehschutz 24 und der Übertemperaturschutz mit Wiedereinschaltetaste
31 sind für beide Schaltvorgänge als zusätzliche Sicherungseinrichtungen
eingebautt um ein Überhitzen den Wasserbehälters zu verhindern, Der Schalter
33 ist beim Ausführungsbeispiel an der Filteröffnung 15 so angeordnet,
daß er durch das Einsetzen den zur Kaffeebereitung notwendigen Filtersieben
17 betätigt wird,und zwar derart, daß bei herausgenommenen Sieb der Schalter
in der fUr die Heißwasserbereitung richtigen Stellung steht, während er bei Minsetzen
den Sieben in die zur Kaffeebereitung notwendige Stellung gebracht wird*
Da das Sieb 17 normalerwelne vor der Kaffeebereitung eingesetzt und
danach wieder herausgenommen wird# ist eine falsche Betätigung diesen Schaltern
normalerweise
nicht zu befürchten.
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Die Heißwasserbereltung erfolgt in bekannter einfacher Weise durch
Aufheizen des Wassers, wobei die Heizung 10 nach Erreichen der an der Temperaturwählvorrichtung
8 eingestellten Endtemperatur abgeschaltet wird. Im Falle einer Störung wirkt
die Leitung 27 als Dampfablaß, für den'Fall einer Verstopfung der Filteröffnung
ist zusätzlich im Wasserbehälter das Ventil 26 angebracht.
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Die Kaffeebereltung verläuft derarte daß die Heizung eine Temperatur
bis etwa 1150
im Wasserbehälter erzeugt und der dabei auftretende Druck das
heiße Wasser durch die Leitung 27 zur Filteröffnung 15 und durch
das
Sieb 17 preßt9 das das Kaffeemehl enthält* Die Heizung
10 hält die Temperatur im Wasserbehälterg durch den Wärmefühler
23 thermostatisch gesteuert" solange aufrecht, bis der Wasserstand unter
die Ansprechhöhe den Trockengehschutzes 24 gesunken ist. Dann wird in der oben beschriebenen
Weine die Heizung endgültig abgeschaltet. Um den Brühvorgang nicht zu stören, muß
das Ventil 26
auf einen Druck eingestellt werden, der über dem bei Kaffeebereltung
im Wasserbehälter auftretenden Druck llegt,o Im Rahmen der Erfindung sind noch andere
AusfÜhrungsformen
des Warmwasserbereiters und der Brüheinheit möglich. Beispielsweise kann die Brüheinheit
unter dem Wasserbehälter angeordnet sein, wenn in die Leitung ein Ventil eingebaut
wirdo Die Sicherungsvorrichtung gegen das Ausströmen von Heißwasser an der Filteröffnung
bei unbeabsichtigter Schaltung auf "Kaffeebereitung" kann an Stelle einer elektrischen
Schaltung als Ventilkombination ausgebildet sein. Als Beispiel sei hier die
Lösung genannt# daß das Ventil des Wasserbehälters so verstellbar ist.' daß es in
einer Normalstellungg die für äie Warmwasserbereitung bestimmt ist, bei eine#n Druck
öffnetg der unter dem zur Kaffeebereitung notwendigen Druck liegt. Eine Kaffeebereitung
ist dann nur möglich, wenn das Ventil auf einen höheren als den zur Kaffeebereitung
notwendigen Druck umgeschaltet wird* Eine einfache Sicherungsmöglichkeit ist der
Einbau einer Pfeifvorrichtung in den Wasserbehälter, die kurz vor dem Ausströmen
heißen Wassers an der Brüheinheit anspricht.
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Sämtliche aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervorgehende Merkmale
können auch in anderen Kombinationen erfindungewesentlich sein.