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DE1679090A1 - Koch-,Brat-oder Backgeschirr - Google Patents

Koch-,Brat-oder Backgeschirr

Info

Publication number
DE1679090A1
DE1679090A1 DE19651679090 DE1679090A DE1679090A1 DE 1679090 A1 DE1679090 A1 DE 1679090A1 DE 19651679090 DE19651679090 DE 19651679090 DE 1679090 A DE1679090 A DE 1679090A DE 1679090 A1 DE1679090 A1 DE 1679090A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
corrosion
layer
resistant material
dishes
diameter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651679090
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Arthur Burkhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WMF Group GmbH
Original Assignee
WMF Group GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WMF Group GmbH filed Critical WMF Group GmbH
Publication of DE1679090A1 publication Critical patent/DE1679090A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/002Construction of cooking-vessels; Methods or processes of manufacturing specially adapted for cooking-vessels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Koch-, Brat- oder Backgeschirr Die Erfindung betrifft die Herstellung von Koch-, Brat-oder Backgeschirren und insbesondere solchen Geschirreng bei denen das ganze Gefäß oder zumindest der Boden aus mindestens zwei Schichten besteht. Bei gweischichtigen Geschirren besteht eine Schicht aus einem korrosionsfesten Werkstoff, vorzugsweise rostfreiem, austenitischem oder ferritischem Edelstahl, die mit einer weiteren Schicht aus einem genügend festen, gut wärmeleitenden Werkstoff kombiniert ist. Die wärmeleitende Schicht wird dabei vorzugsweise auf die Außenseite des Geschirrs gelegt, die mit der Heizquelle in Berührung steht. Die Innenseite des Geschirrs, die mit den Nahrungsmitteln in Berührung kommt, besteht aus dem korrosionsfesten Material. Bei Geschirren aus drei Schichten liegen die korrosionsfesten Schichten vorzugsweise auf der Innen- und Außenseitl und die gut wärmeleitende Schicht befindet sich dazwischen.
  • Bekannt ist, daß bei derartigen Geschirren das ganze Geschirr aus einer oder mehreren Schichten eines nicht korrodierenden Werkstoffs und einer Schicht aus festem, gut wärmeleitendem Material besteht, und daß dieses mit konventionellen, aus der Lliteratur bekannten Walzverfahren hergestellt und zu den gewünschten Gegenständen umgeformt werden kann. Außerd-em ist bekannt, derartige Geschirre aus korrosionsfesten Werkstoffen herzustellen und auf dem Topfboden gut wärmeleitende Schichten aus vorzugsweise metallischen Werkstoffen durch Löten, Gießen, galvanische oder andere geeignete Verfahren aufzubringen.
  • Der Grund für die Verwendung derartiger Schichtwerkstoffe oder für die Aufbringung des gut wärmeleitenden Werkstoffs auf den Geschirrboden liegt in der schlechten Wärmeleitfähigr keit der normalerweise für derartige Geschirre verwendeten korrosionsfesten Werkstoffe. Um ein Anbrennen des Kochgute in derartigen Geschirren durch örtliche Überhitzur.#_#en zu vermeiden, wird durch Verwendung von Schichtmaterial mit gut wärmeleitenden Zwischenschichten oder durch Aufbringen eines gut wärzeleitenden Bodens erreichtg daß die dem Geschirr zugeführte Wärme über das ganze Geschirr oder zumindest über den Geschirrboden gleichmäßig vertdilt dem Kochgut zugeführt wird.
  • Die Herstellung von Schichtwerkstoffen der beschriebenen Art, bei der die Verschweißung durch Auswalzen unter hohem Druck erfolgt, erfordert einen hohen technischen Aufwand, ist zeitraubend und teuer. Wenn Kochgeschirre aus derartigen Schichtwerkstoffen ungeformt wepden, fällt außerdem Schichtmaterial als Abfallmaterial an, das technisch praktisch nicht mehr für den dem Auagangewerkstoff entsprechenden Zweck verarbeitet werden kann. Bei den aufgeführten Verfahren den Aufbringens einer gut wärmeleitenden Bodenfläche durch Auflöten, Aufgießen, Flammspritzen, durch galvanische Behandlung oder andere geellMet-d Verfahren ist ebenfalls ein hoher technischer Aufwand erforderlich. Außerdem sind diese Verfahren zeitraubend und teuer.
  • Es wurde weiterhin versucht, Verschweißungen derartiger Schichtwerkstoffe im kalten Zustand unter der kurzzeitigen Einwirkung sehr großer Energiemengen durchzuführen, die bei der Zündung von Explosiv- oder Sprengstoffen frei werden. Außerdem wurden derartige Versuche mit elektrischen Hochspannungsentladungen und intensiven magnetischen Impulsen durchgeführt. Mit diesen Mitteln konnten zwar Verschweißungen erreicht werden, aber der Einführung dieser Verfahren in die Praxis stehen noch sehr große Schwierigkeiten im Wege. Deshalb wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen# Koch-v Baok-oder Bratgegehirre aus einen Sohiohtverketoff tue korrosionnfentea Material mit einer Zwischenschieht au* gut wärmeleitendem Werkstoff oder au* korrozionafentem Werkutoff mit einer Bodenplatte aus gut wärzeleitendem Material in der Weine herzustellen, daß eine dem Platinendurchmenser des herzustellenden Gegenstandes entsprechende Ronde aus korrosionabeständigelft Verkstoff mit einer Ronde au@ gut wärmeleitendem Werkatoff gleichen oder kleineren Durchmessern und gegebenenfalls mit einer weiteren Ronde aus korrosionabeständig« Verkstoff gleichen oder kleineren Durchmessern wie die Aungangeronde einzeln oder im Stapel-unter Binbringung entsprechender# eine Verschweijung verhindernder Zwischenschichten-«it Hilfe einer bekannten Hochgeaohwindigkeitsprenne verschweißt wird# und daß aus diesem so hergestellten zwei- oder mehrsehiohtigen Werkatoff durch bekannte Unformverfahren das Geschirr in der gewUnschten Form hergestellt wird, ohne daß nach der Umformung den plattierten Verkstoffe noch ein bemerkenswerter Ab- fall an Schichtmaterial auftritt. Dabei wird vorzugeweine der korroaionabeständige Werkstoff bei ärei- und mehrechichtigen Geschirren die Außen- und Innenseite den Geschirre bildeng während die Zwiechenschichten aus gut wärmeleitenden Material hergestellt werden.
  • Nach einer anderen Aunführungsform der Erfindung wird von einer Ronde aus korrogionafestem Werkstoff ausgegangen, deren Durchmesser durch die Abmessungen den herzustellenden Geaohirre bentimmt iat. Auf dieser Ronde wird eine Ronde aus gut wärmeleitendem Material mit einem dem späteren Geschirr-#o,den--entsprechenden Durchmesser und g egebenenfalle darüber eize weitere Ronde aue korrosionabeatändigem Material gleichen Durchmessern angeordnet, so daß die Ronden koaxial aufeinander liegen. Die Ronden werden auf einer Hochgeschwindigkeitspresse ooÄiteinander verbunden, daß die aufeinanderliegenden Schichten fest und innig miteinander verachweißt sind. Im Änsohluß daran wird die so hergestellte Platine in an sich bekannten Verfahren zu dem gewünachten Geschirr umgeformt, so daß die wärmeleitende Schicht bzw. die wärmeleitende und die darüber aufgeschweißte korrosionafeste Schicht auf der Außenseite des Gefäßes liegen und Boden sowie Innenwand des Geschirrs durchgehend aus rostfreiem Material bestehen.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform gemäß der Erfindung wird auf den Boden des bereits nach an sich bekannten Verfahren hergestellten Geschirren eine Schicht aus gut wärmeleitendem Werkstoff und gegebenenfalls auf diene eine Schicht aus einem korrosionobeständigen Werkstoff mit gleichem Durchmesser mit Hilfe einer Hochgeschwi4digkeitspresse in einem Plattiervorgang aufgeschweißt.
  • Bei den beiden zuletzt genannten Verfahren tritt wegen der leichten Durchführbarkeit in Produktiänawerketätten und der Vermeidung von als Abfallmaterial praktisch nicht mehr verwertbarem Schichtwerkstoff zusätzlich noch der Vorteil auf, daß die Bodenfläche des Geschirre 1 die beim Kochprozeß etarken Wärmeapannungebeanspruchungen ausgesetzt ist, verstärkt wird.
  • Die für die beschriebenen Verfahren eingesetzten HÖchgeschwindigkeitspreseen sind zur Umformung von Metallen an sieh bekannt. Sie wurden für die Mansivumformung im Geaenkschmieden entwickelt und ermöglichen die einfache Herstellung relativ komplizierter Maschinenteile und dgl. vorzugsweise durch Warmumformung, seltener durch Kaltumformung. Im Falle der erfindungegemäßen Verfahren wird eine Hochgeschwindigkeitspresoe verwendet, die entweder gleichzeitig mit einer Umformvorrichtung versehen ist oder die unmittelbar neben einer Umformmaschine aufgestellt sein kann. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, die Herstellung von Schichtwerkstoffen bzw. das Plättieren von Ronden und die Weiterverarbeitung derselben zu Kochgeschirren und dgl. direkt nacheinander durchzuführen. Die Ronden aus den für die Verschweißung vorgesehenenverschiedenen Werkstoffen werden vor der Hochgeschwindigkeitsmaschine auf einer Presse ausgestanzt, an die Hochgeschwindigkeitsmaschine weitergegeben, dort verschweißt und anschließend umgeformt, bzw. aus der Ronde aus korrosionabeständigem Material wird zuerst das Geschirr durch Tiefziehen hergestellt, dann dieses an die Hochgeschwindigkeitsmaschine weitergegeben und j dort der wärmeleitende Boden und gegebenenfalls die korrosionsfeste Deckschicht aufgeschweißt. Die beim Ausstanzen der jeweiligen Ronden auftretenden Abfälle fallen getrennt nach korrosionefestem Material und gut wärmeleitendem Material an und können o auf einfache Weine weiter verwertet werden. Nennenswerte Ab- fälle an nicht mehr verwertbaren Verbundwerkstoffen treten nicht auf. Neben diesem wirtschaftlichen Vorteil bringt die Goechirrheretellung nach den genannten Verfahren*große Zeitersparnione, da die Durchlaufzeiten kurz gehalten werden können und die Pertigung nicht mehr in so großem Maß wie bisher von Zulieforanten abhängig ist.
  • Weiterhin ist en gemäß der Erfindung möglichq die bei* Verlöten zweJerverschiedener Materialschichten auftretenden Schwierigkeiten# z.B. Verwerfen des Materials, ungenUgende Verbindungg Verunreinigung in der lätschicht-u.ä", zu vermeiden. Die durch die Hochgeschwindigkeiteprosse erzielte Bindung zwischen den einzelnen Materialschichten int so innig, daß sie auch den höchsten Temperaturwechselbeanspruchungen genügt. Dazu läßt sich eine örtliche Plattierung im Bereich den Geschirrbodens mit jedem beliebigen Rondendurchmenner und ,verschiedensten Kombinationen durchführen.
  • Naihntehend wird die Brtindung in Verbindung mit der Zeichnung anhand von AusfUhrungebeispielen erläutert. Es zeigen: Fig. la) schematisch eine für die Bearbeitung auf der Hochgeschwindigkeitsprenne vorgesehene Schichtung aus drei Ronden gleichen Durchmessers im Querschnitt, Fig. lb) die Anordnung nach Fig. la in Aufsicht, Fig. le) den fertigen Gegenstand nach der Bearbeitung in der Hochgeschwindigkeitspresse und nach der Formgebungt Fig. ld) eine schematische Darstellung der Anordnung zum Plattieren mehrerer Ronden im Stapel, Fig. 2a) schematisch eine Anordnung dreier Ronden verschiedenen Durchmessers, die in der Hochgeschwindigkeitapresee bearbeitet werden im Querschnittg Fig. 2b) eine Aufsicht auf die Anordnung nach Fig. 2a, Fig. 2e) das fertige Geschirr nach der Bearbeitung in der HochgeschwindigkeitapreoBe und nach der Formgebung, Fig. 2d) eine schematische Darstellung der Anordnung zum Plattieren mehrerer Ronden im Stapel bei Ronden verschiedenen Durchmessers, Fig. 3a) schematisch ein Geschirr, auf dessen Unterseite mit Hilfe eiher Hochgeschwindigkeitspresee ein Boden aufgebracht worden soll, der aus zwei verschiedenen Materialschichten besteht, Fig. 3b) das Geschirr nach Fig. 3a) in fertig bearbeitetem Zustand, Fig. 4) eine Anordnung für das erfindungegemäße Verfahren, bestehend aus Zuschnei.depresse, Hochgeschwindigkeitspresse und Presse für die Umformung, Fig. 5) eine Einrichtung für das erfindungsgemäße Verfahren bestehend aus Zuschneidepresse und Hochgeschwindigkeitspresse mit einer Formgebungseinrichtung, die mit der Hochgeschwindigkeitspresse eine Einheit bildet. Die Figuren 1, 2 und 3 zeigen verschiedene Ausführungsformen für die Herstellung eines Geschirrs gemäß der Erfindung. Nach den Fig. la, b, c wird das Geschirr aus drei gleich großen Ronden gefertigt. Fig. la zeigt, wie die drei Ronden aufeinandergelegt sind, wobei die oberste Ronde 1 und die unterste Ronde 2 jeweils aus einem korrosionsbeständigen Werkstoff hoher mechanischer und chemischer Güte, vorzugsweise aus rostfreiem/ ferritischemoder austenitio-.-'#-iemEdelstahl besteht; als besonders vorteilhaft hat sich die Verwendung von X 12 CrNi 18/8 Stahl herausgestellt. Die Schichten 1 und 2 schließen eine Schicht 3 aus gut wärmeleitendem Material, z.B. aus Aluminium, Kupfer oder Eisenein. Bei der Bearbeitung auf der jlochgeschwindigkeitspresse werden die Schichten 1 und 3 sowie 3 und 2 durch Kaltumformung unlösbar miteinander verbunden. Wird die aus den Schichten 1, 2 und 3 bestehende Ronde in einer Formgebungsmaschine, z.B. einer Tiefziehpresse, weiter bearbeitet, ergibt sich ein schematisch in Fig. le angedeutetes Geschirr, das eine beliebige Gestalt aufweisen kann. Beim Verschweißen der in Fig. la dargestellten drei aufeinanderliegenden Ronden werden entweder in einem Arbeitsgang die drei Ronden gemäß Fig. la verschweißt oder es werden mehrere solcher Rondenlagen gemäß Fig. ld übereinander geschichtet, wobei immer die unterste Schicht 2 der oberen Lage auf der Schicht 1 der darunterliegenden Lage aufgesetzt ist; dabei muß zwischen die einzelnen Rondenpakete eine Schicht aus einem Werkstoff eingelegt werden, der ein Verschweißen der Rondenpakete untereinander verhindert. Auf diese Weise wird dann nicht nur eine, sondern es werden gleichzeitig mehrere aus drei Schichten bestehende Ronden in einem Arbeitsgang auf der Hochgeschwindigkeitspresse erzeugt.
  • In Fig. 2a, b, c sind drei Ronden 1, 2 und 3 übereinandergelegt, wobei die beiden obersten Ronden 1 und 3 einen dem Boden des herzustellenden Gefäßes bzw. Geschirre entsprechenden Durchmesser aufweisen. Nach der Bearbeitung in der Hochgeschwindigkeitspresse erfolgt der Formgebungsvorgang in der Weise, daß vorzugsweise lediglich die unterste Schicht 2 verformt wird und die Wandung des Geschirrs bildet. Die beiden anderen Schichten 1 und 3 sind somit nur im Bereich des Bodens vorgesehen. Bei dieser Anwendung des genannten Verfahrens ist es ebenfalls möglich, entweder eine aus drei Schichten bestehende Ronde je Arbeitsgang auf der Hochgeschwindigkeitspresse herzustellen oder es können mehrere solcher Rondenpakete gemäß Fig. 2d aufeinandergelegt und in einem Arbeitsgang verschweißt werden. Durch eine Zwischenschicht ist ebenfalls dafür zu sorgen, daß die oberste Schicht des unteren Paketes nicht mit der un'.ersten Schicht des darüberliegenden Paketes verschweißt. In Fig. 3 ist von einem Geschirr ausgegangen, das bereits in seiner Form vor der Bearbeitung durch die Hochgeschwindigkeitepresse festliegt, und auf dessen Boden die beiden Schichten 1 und 3 durch Einwirkung der Hochgeschwindigkeitspresse aufgebracht werden. Ein weiterer Formgebungsvorgang nach dein Aufbringen des Bodens ist deshalb nicht mehr erforderlich.
  • In Fig. 4 ist eine mögliche Anordnung der zur Durchführung des Verfahrens erforderlichen Maschinen und Einrichtungen dargestellit. Auf der Vorschnittpresse 1 werden mit dem Werkzeug 2 die Ronden ausgeschnitten. Vor der Hochgeschwindigkeitapresee 3 sind auf der Palette 4 die zu verschweißenden Ronden der verschiedenartigen Werkstoffe in den Stapeln 5 und 6 aufgeschichtet. In der Hochgeschwindigkeitsprease ist das Werkzeug für die Plattierung mit seinem Unterteil 7 und seinem Oberteil 8 eingespaqnt. Die Presse ist in der oberen Stellung dargestellt. Hinter der Hochgeschwindigkeitspresse befindet sich ein Stapel 9 mit bereits verschweißten Platinen. Daneben steht die Ziehpresse 10 mit Ziehring 11, Stempel 12 und Blochhalter 13 in der oberen Stellung. Neben der Ziehpresse befindet sich eine Palette 14, auf der die bereite umgeformten Kochgeschirre gestapelt sind.
  • In Fig. 5 ist die Einrichtung für das erfindungsgemäße Verfahren, bestehend aus einer Zuschnittpresse und einer Hochgeschwindigkeitapresse mit eingebauter Umformeinrichtung dargestellt. Mit dem Werkzeug 2, das in die Vorschneidepresse 1 eingespannt ist, werden die Ronden aus den-zu verschweißenden Werkstoffen ausgeschnitten. Anschließend stehen die Ronden auf der Palette 4 in mehreren Stapeln 5, 6 je nach der Anzahl der zu verechweißenden Ronden aufgeschichtet vor der Hechgeschwindigkeitspresse 3. In der Hochgeschwindigkeitepresse sind die für das Plattieren erforderlichen / unteren und oberen Werkzeugteile 7, 8 und Umformeinrichtung 15, bestehend aus Stempel, Ziehring und Blechhalter, eingespannt. Beim ersten Niedergang der Maschine, der mit sehr hoher Geschwindigkeit erfolgt, werden die zuvor auf das Plattierwerkzeug aufgelegten Ronden verschweißt. Anschließend wird die Ronde im Umformwerkzeug mit normaler Geschwindigkeit umgeformt. Die fertig umgeformten Geschirre 16 werden nach der Umformung auf der Palette 14 neben der Maschine abgestellt.

Claims (2)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e Verfahren zur Herstellung von Koch-, Back- oder Bratgeschirren aus korrosionsbeständigem Material, z.B. Schichtwerkstoffen mit Außenschichten aus ferritischen oder austenitischen, rostfreien Edelstählen und Zwischenschichten aus einem gut wärmeleitenden Material, z.B. Kufper, Aluminium, Eisen oder aus einschichtigem korrosionsbeständigem Material mit einer oder mehreren auf den Geschirrboden aufgebrachten Schichten aus gut wärmeleitendem und/oder korrosionsbeständigem Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, daß die nach der Umformung die Behälterwand bildende Ronde aus korrosionsbeständigem Werkstoff mit mindestens einer weiteren Ronde gleichen oder kleineren Durchmessers koaxial zusammengelegt und mit Hilfe einer an sich bekannten Hochgeschwindigkeit#Epresse fest und innig verschweißt wird, und daß erforderlichenfalls aus diesem geschichteten Material durch an sich bekannte Formgebungsverfahren das Geschirr in die gewünschte Form gebracht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Außen-und Innenschicht korrosionsbeständiges Material und als mittlere Schicht gut wärmeleitendes Material verwendet wird. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ronde aus korrosionsbeständigem Material einen für die Abmessungen des Geschirrs erforderlichen Durchmesser erhält, daß die koaxial zur ersten Ronde angeordnete Ronde aus gut wärmeleitendem Material und gegebenenfalls einem dem Topfboden des ieschirrs entsprechenden'Durchmesser mit einer auf ihr koaxial liegenden, aus korrosionsbeständigem Material bestehenden Ronde hergestellt wird, wobei die verschiedenen Ronden mit Hilfe einer Hochgeschwindigkeitspresse fest und innig miteinander verschweißt werden, und daß aus diesem plattierten Katerial durch an sich bekannte Umformverfahren das Geschirr in die gewünschte Form gebracht wird. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus korrosionebeständigem Material bestehendes Koch-, Back-oder Bratgeschirr auf der Bodenseite mit einer den Boden des Geschirrs verstärkenden und mit einer einen dem Boden entsprechenden Durchmesser aufweisenden gut wärmeleitenden Schicht, z.B. aus Aluminium, Kupfer oder dgl., mit Hilfe einer Hochgeschwindigkeitspresse fest und innig verbunden wird, wobei auf die gut wärmeleitende Schicht ein Material gleicher oder ähnlicher Beschaffenheit wie für das Geschirr, vorzugsweise ebenfalls durch Einwirkung der Hochgeschwindigkeitspresse im gleichen Arbeitsvorgang aufgebracht wird. Koch-, Back- oder Bratgeschirr hergestellt nach dem Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch eine innere Wandung aus einem korrosionsbeständigem Haterial, vorzugsweise ferritischen, austenitischen Edelstählen, mindestens eine Schicht aus einem aufplattierten, gut wärmeleitenden 1-Laterial, z.B. Aluminium oder Kupfer, und wahlweise einer Außenschicht gleichen oder ähnlichen Materials wie die Innenschicht, wobei die einzelnen Schichten mit Hilfe einer Hochgeschwindigkeitspresse fest und innig miteinander verschweißt sind. 6. Geschirr nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Wandung aus einem korrosionabeatändigen Material, eine im Durchmesser dem Boden des Geschirrs entsprechende Ronde aus gut wärmeleitendem Material auf der Bodenseite und wahlweise zusätzlich einer Ronde gleichen Durchmessers aus korrosionsbeständigem Material, wobei die einzelnen Ronden mit Hilfe einer Hochgeschwindigkeitepresse fest verbunden sind. 7. Verwendung einer an sich bekannten Hochgeschwindigkeitspresee zur Herstellung eines Koch-, Back- oder Bratgeschirrs bestehend aus mindestens einer Schicht aus kor;-zsionsbeständigem Material und mindestens einer Schicht aus gut wärmeleitendem Katerial. 8. Maschine zur Durchführung des Verfahrens nacn Ansprüchen 1 - 49 bzw. zur Herstellung der Gegenstände nacii den Anspruchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochgeschwinaigkeitspresse (3) und die Umformeinrichtung (10) zu einer Einheit zusammengebaut sind. I
DE19651679090 1965-04-14 1965-04-14 Koch-,Brat-oder Backgeschirr Pending DE1679090A1 (de)

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