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Diebstahlsicherer Kleiderbügel. Die Erfindung bezieht sich auf einen
diebstahlsicheren Kleiderbügel, mit einer Schließvorrichtung in
| Gestalt eines, durch einen Schlüssel/6edienbaren Sicher- |
heits-Zylinderschlosses. Abschließbare, aus einem Unter- und einem Oberbügel bestehende
Kleiderbügel. mit einem Schließglied in Gestalt eines Sicherheits-Zylinderschlosses
sind in mannigfaltiger Ausführung bekannt. Zur Benutzung eines solchen Kleiderbügels
ist es erforderlich, daß der Benutzer den in den Schließzylinder eines solchen Zylinderschlosses,
welches sich an diesem Bügel befindet, passenden Schlüssel dazu besitzt. Der Benutzer
kann nun bei der Benutzung des--Kleiderbügels seine Bekleidung, z.B. seinen Mantel,
auf den Unterbügel hängen und durch Betätigen der Schließvorrichtung
am
oder im Oberbügel ihn gegen Diebstahl sichern.
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Diese Ausführung eines abschließbaren Kleiderbügels ist in dem Falle
höchst sinnvoll, wenn eine Garderobenablage zentral angeordnet ist, und alle Benutzer
der Garderobe ihre Bekleidung an dieser Stelle aufzubewahren pflegen.
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Es kommt nun in der Praxis aber voZ, daß der Benutzer solcher
Kleiderbügel seine Bekleidung, z.B. seinen Mantel od. dgl. nicht nur an einer Stelle,
nämlich an der vorgeschriebenen zentralen Stelle, aufbewahren muß, sondern es kommt
beispielsweise in den Verwaltungsgebäuden einer Universität od. dgl. vor, daß Dozenten,
Studenten od. dgl. ihre Bekleidung einmal im Hauptgebäude und zum anderen in einem
oder gar in mehreren, die einzelnen Institute beherbergenden Nebengebäuden aufbewahren
muß.
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In einem solchen Falle müßte der Benutzer solcher Garderoben jeweils
soviel Schlüssel bei sich haben, wie er Kleiderbügel an den einzelnen Garderobenstellen
benutzen will.
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Der hierfür erforderliche Aufwand ist daher sehr
groß,
so daß die Erfindung hier eine wesentlich bessere Lösung dergestalt vorschlägt,
indem sie die Schließvorrichtung solcher Bügel durch einen mitsamt dem Schlüssel
aus dem Schlossgehäuse herausnehmbaren Einsteckzylinder bildet.
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Dieser Erfindungsvorschlag bringt nun für die Praxis den außerordentlich
großen Vorteil, daß jeder Benutzer solcher Kleiderbügel nur einen einzigen Einateckzylinder
mit dem dazu passenden Schlüssel bekommt, womit er dann alle vorhandenen abschließbaren
Kleiderbügel jeder Garderobenablage, nämlich sowohl der zentralen Garderobenablage
im Hauptgebäude als auch an allen Garderobenablagen in Nebengebäuden benutzen kann.
Da hierbei alle vorhandenen Kleiderbügel jeweils nur den Schließriegel der Schließ-Vorrichtung
besitzen, kann jeder Benutzer seinen eigenen Einsteckzylinder auch in jeden Kleiderbügel
einführen und den Schließriegel somit bedienen. Hat er dann einen Bügel ausgewählt,
kann er mit seinem Schlüssel selbstverständlich nur diesen Bügel benutzen. Be ist
hiermit gelungen, daß man nunmehr insbesondere dann, wenn Garderobenablagen von
8e-
| nutzern nich-#4n einer zentralen Stelle, sondern an |
mehreren Stellen innerhalb von mehreren Gebäuden benutzt werden
müssen, der Benutzer an jeder dieser Garderobenablage ohne großen Aufwand sein Kleidungsstück
diebstahlsicher aufhängen kann.
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Hinzu kommt noch, daß diese neue Anordnung aus dem Grunde höchst wirtschaftlich
ist, weil man nicht für jeden möglichen Besucher einen bestimmten Kleiderbügel benötigt,
sondern für jeden augenblicklichen Besucher einen beliebigen Kleiderbügel bereitzuhalten
hat. Die zu investierende Kleiderbügelzahl richtet sich somit nicht nach der Zahl
sämtlicher Besucher, sondern nach der durchschnittlichen Anwesenheitsquote. Man
braucht also für alle Benutzer ein Einsteckschloß, aber nur eine beschränkte Zahl
von verschließbaren Kleiderbügeln.
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Zusammenfassend wird aber das primäre des Anmeldungegegenetandes darin
gesehen, daß es gelungen ist, mit ein und demselben Einsteckzylinder alle Kleiderbügel
je nach Belieben benutzen zu können, und zwar sowohl die Garderobenablage im einen,
als auch im andern Gebäude des Gebäudekomplexes. Gerade darin wird das Besondere
der Erfindung gesehen, weil jeder Benutzer der Garderobe, wenn er ein
Einsteckschloss
besitzt - an jeder Stelle sein Kleidungsstück diebstahlsicher aufbewahren kann.
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Auf den beiliegenden Zeichnungen ist nun ein Ausv führungsbeispiel
eines abschliessbaren Kleiderbügels wiedergegeben; und zwar zeigen Fig. 1 eine Vorderansicht
eines aus Ober- und Unterbügel bestehenden, abschließbaren Kleiderbügels, bei herausgenommenem
Einsteckzylinder, Fig. 2 die gleiche Darstellung eines Kleiderbügels mit eingeführtem
Einsteckzylinder im verschlossenen Zustand, und Fig. 3 eine entsprechende Stirnansicht
des Kleiderbügels,ebenfalls mit eingestecktem Einsteckzylinder.
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Bei dem auf den beiliegenden Zeichnungen dargestellten abschließbaren
Kleiderbügel handelt es sich um einen Kleiderbügel, der aus einem als Haube
ausgebildeten Oberbügel 10 und
einem abnehmbaren, die Bekleidung aufnehmenden
Unterbügel 11
gebildet ist. Der Unterbügel 11 ist an einer Tragachse
12 des Oberbügels aufhängbar. Der Oberbügel besteht dabei aus zwei Schenkeln, nämlich
einem festen Schenkel 10 und einem Schwenkschenkel 10a, welcher im entriegelten
Zustand. um die Achse 12 angehoben werden kann, wie dieses die Pfeilrichtung A in
Fig. 1 zeigt.
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Die Schließvorrichtung bei einem solchen Bügel ist erfindungsgemäß
aus einem Einsteckzylinder 13 gebildet, der - wie Fig1 zeigt, mitsamt seinem Schlüssel
1¢ aus dem eigentlichen Schloßgehäuse 15 des Oberbügels 10 herausnehme bar ist.
Der eigentliche - hier nicht dargestellte -Schließriegel solcher Schlösser verbleibt
im Oberbügel 10.
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Jeder Benutzer eines solchen Kleiderbügels erhält nun seinen eigenen
Schließzylinder 13 und kann mit diesem sämtliche Kleiderbügel der Garderobenablage
ohne weiteres bedienen. Er kann nun - von der Fig. 1 ausgehend - den beweglichen
Schenkel 10a des Oberbügels 10, 10a um die Achse 12 in Pfeilrichtung A schwenken
und den Unterbügel 1@ aushaken. Nachdem der Benutzer nun seine Bekleidung auf diesen
Unterbügel 11 gehängt hat, hakt er diesen Bügel 11
wieder auf die
Tragachse ein, klappt den Schenkel 10a bei, steckt seinen Einsteckzylinder in das
Schloßgehäuse.15 des Oberbügels 10 und betätigt seinen Schlüssel in Schließrichtung,
wobei eine Verriegelung eintritt.
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Den Schlüssel kann der Benutzer nunmehr aus dem Einateckzylinder 13
herausziehen, während dieser im Schloßgehäuse 15 verbleibt.
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Will nun der Benutzer sein Bekleidungsstück vom Unterbügel 11 wieder
abnehmen, bedient er mit seinem Schlüssel seinen Schließzylinder und kann somit
die Entriegelung der Schließvorrichtung herbeiführen, wobei er dann im entriegelten
Zustand Schlüssel und Zylinderschloß wieder aus dem SchloBgehäuse herauszieht und
mitnimmt. Der Schenkel 10a kann jetzt wieder angehoben werden.
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Es versteht@sich nicht zuletzt von selbst, daß die dargestellte und
beschriebene Ausführungsform nur ein Beispiel für die Verwirklichung der Erfindung
ist, das jedoch keinesfalls allein hierauf beschränkt sein soll, vielmehr sind im
Rahmen der Erfindung noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich,
dies bezieht sich insbesondere auf die Ausführung und Gestaltung der
Schließvorrichtung.
Auch könnte diese mit anderen herausnehmbaren Schließvorrichtungen abweichend von
Einateckzylindern bewirkt werden.
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Und schließlich könnte diese Art der Kleiderbügelverriegelung auch
bei Kleiderbügel mit von der Darstellung abweichender Gestalt verwirklicht werden.