DE103941C - - Google Patents
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- DE103941C DE103941C DENDAT103941D DE103941DA DE103941C DE 103941 C DE103941 C DE 103941C DE NDAT103941 D DENDAT103941 D DE NDAT103941D DE 103941D A DE103941D A DE 103941DA DE 103941 C DE103941 C DE 103941C
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/14—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for fastenings for doors; for turnstiles
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung hat den Zweck, eine Verbesserung der Anlagen für zeitweise Aufbewahrung
von Garderobestücken, Stöcken, Schirmen u. dergl. in Theatern, Concerten,
Corridoren von Hochschulen u.s.w. zu schaffen. Zum grofsen Theil fehlt diesen Anlagen die
bequeme Zugänglichkeit bei grofsem Andrang; infolge dessen ist auch der Verkehr mit dem
die Garderobestücke aushändigenden Personal unbequem, ein Drücken der Kleidungsstücke,
auch Verwechselung solcher unausbleiblich. Ferner soll das in den Garderobeanlagen beschäftigte
Personal gespart werden. Die Ausführung vorliegender Erfindungsidee wäre folgende:
Eine Reihe numerirter Schränke ist je nach Zahl und Ort der Ausgänge und Ansammlungspunkte, Etagen u. s. w. auf die Gesammträume
proportional vertheilt und fortlaufend numerirt. Obwohl diese Schränke nun auch aufgestellt
oder auch aufgehängt werden können, so ist bei vorliegender Idee doch wesentlich an ein
Einmauern derselben gedacht, derart, dafs die eventuell architektonisch ausgestatteten Thüren
zugleich eine als Zierde dienende Holztäfelung bilden. Es ergeben sich hieraus Raumersparnisse
und Vermeidung von Staubansammlung auf den Schränken. Zu jedem Schrank gehört ein
mit gleicher Nummer versehener Schlüssel.
Neu und eigenartig ist die automatische Verschlufseinrichtung für derartige Garderobeanlagen.
Die Zeichnung stellt die Ansicht des Schlosses vom Innern des Schrankes aus gesehen dar.
Der Riegel e, sowie die Feder h und das
Schlofs sind an der Innenseite der Thür, Gegenriegel k und Feder g in der Verlängerung
derselben an der Innenseite des Schrankes angebracht. Vor Benutzung liegt der durch die
Feder g in der Zeichnung nach links gedrängte Gegenriegel k hinter dem Riegel e,
so dafs die Thür verschlossen ist. Der Bart des in der Thür steckenden Schlüssels liegt
zwischen dem Angriff e1 des Riegels e und dem Winkelstück ca der Zuhaltung c. Ein Herausziehen
des Schlüssels in dieser Lage ist unmöglich, da der Bart nicht vor das Schlüsselloch
gedreht werden kann. Wirft man dagegen ein Geldstück in eine an der Aufsenseite der Thür entsprechend angebrachte Oeffnung,
so fällt dasselbe auf die Schale a, drückt diese und die mit ihr verbundene Zuhaltung c nach
unten, wobei die Nase c1 den Riegel e freigiebt.
Dreht man nun den Schlüssel, von aufsen gesehen, nach rechts, also in der Zeichnung nach
links im Sinne der Pfeilrichtung der Fig. 1, so greift derselbe im Punkt e1 des Riegels e
ein und schiebt denselben über das linke Kopfende ^ des Riegels k hinweg, worauf die Thür
des Schrankes geöffnet werden kann. Läfst man den Schlüssel los, so wird der Riegel e
durch den Druck der Feder h wieder nach rechts getrieben, während der Bart des Schlüssels
auf der frei beweglichen Zuhaltung c an dem Winkelstück c3 ruht. Hat man die betreffenden
Gegenstände in dem Schrank untergebracht, so dreht man den Schlüssel wieder (in der
Zeichnung) nach links, wodurch der Riegel e
wieder zurücktritt und ein Zudrücken der Thür ermöglicht ist. Die Lage der beiden Riegel e
und k zu einander ist nunmehr wieder dieselbe wie in Fig. 4.
Da nun in der Lage der Zuhaltung c eine Aenderung nicht eingetreten ist, so kann man
den Schlüssel durch Rechtsdrehung (in der Zeichnung) von dem beweglichen Winkelstück
c3 abgleiten lassen und weiter in die Lage bringen, in welcher man ihn herausziehen
kann. Der jeweilige Benutzer des Schrankes nimmt darauf den Schlüssel zu sich, da die Nase cl der Zuhaltung c nicht gegen
den Ansatz d anliegt, damit ein Unbefugter den Schrank mittels des im Schlosse steckenden
Schlüssels nicht öffnen kann. Bei der Wiederentnahme der Gegenstände aus dem Schrank
wird der Schlüssel ins Schlüsselloch eingeführt und nach links (in der Zeichnung) gedreht.
Dabei greift sein Bart unterhalb des Punktes c unter das Winkelstück c3, wodurch die Zuhaltung
c noch mehr wie zuvor nach unten und dabei die Schale α auf den Stiftf gedrückt
und gedreht wird, so dafs sie die in Fig. 2 punktirte Lage einnimmt und das Geldstück
abrollen läfst. Die Thür kann nun wieder geöffnet werden, während die Zuhaltung c in
ihre ursprüngliche Lage, also mit der Nase c1 in den entsprechenden Ausschnitt d des Riegels
e tritt, und nach Zudrücken der Thür ist der Schrank zur erneuten Benutzung wieder
vorbereitet. Der Schlüssel befindet sich jetzt wieder in der Lage wie vor Benutzung des
Schrankes. Diese Einrichtung ist von !ganz besonderem Werth, da der Schlüssel in erster
Linie nicht benutzt werden kann, ohne dafs vorher der Einwurf des Geldstückes erfolgte,
andererseits aber auch nur von dem hierzu Befugten und ohne Beeinträchtigung der Sicherheit
abgezogen werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Fallenriegelschlofs mit Vorrichtung zum Auslösen der Falle durch Münzeneinwurf und zum Festhalten des Schlüssels in der Sperrlage der Falle, dadurch gekennzeichnet, dafs an der in bekannter Weise durch Einwurf einer Münze auszulösenden Zuhaltung c ein Winkelstück c3 einseitig drehbar aufgehängt ist, so dafs es in der Sperrlage der Falle eine Drehung des im Schlosse steckenden Schlüssels nicht zuläfst, während nach Einwurf einer Münze sein Drehpunkt eine zum Schlüsselangriff veränderte Lage einnimmt, so dafs der Schlüssel nunmehr gedreht und aus dem Schlosse entfernt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE103941C true DE103941C (de) |
Family
ID=374386
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT103941D Active DE103941C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE103941C (de) |
-
0
- DE DENDAT103941D patent/DE103941C/de active Active
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