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DE1675401C - Rohrverbindung mit zwei Kupplungsenden und einer Verriegelungsvorrichtung - Google Patents

Rohrverbindung mit zwei Kupplungsenden und einer Verriegelungsvorrichtung

Info

Publication number
DE1675401C
DE1675401C DE1675401C DE 1675401 C DE1675401 C DE 1675401C DE 1675401 C DE1675401 C DE 1675401C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
socket head
piston
locking ring
pipe
ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
James William Ellison Ventura Calif. Hanes (V.StA.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vetco Inc
Original Assignee
Vetco Offshore Industries Inc
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung betrilTt cine Rohrverbindung mit Ansiitz zum Botttigen des Sicherungsringes angeordeinem als Muflfenkopf ausgebildeten ersten Kupp- net ist, und daß die Zylinder miteinander durch eine lungsende und einem als in den Muffenkopf einsetz- Druckleitung verbunden sind, bares Rohrendstlick ausgebildeten zweiton Kupp- Eine nach der Erfindung ausgebildete Ronryerbmlungsende und mit einer Verriegelungsvorrichtung, S dung hat infolge der vorgeschlagenen Ausführung die jeweils eine an der Innenseite des Mullenkopfos der Stellvorrichtung nur wenig zusätzlichen Raumund eine an der Außenseite des Rohrendstückes bedarf in radialer Richtung. Es wird die Anwendung verlaufende Umfangsnut und einen in diese Umfangs- einzelner Stellvorrichtungen für jedes Druckelement nuten eingreifenden, in seinem Durchmesser ver- vermieden, so duß sich auch im Bereich der Steiländerbaren Sicherungsring aufweist, der zum Lösen io vorrichtung eine geschlossene Bauform ergibt. Auch des Rohrendstückes aus dem Muffenkopf durch eine wird der nutzbare Innenraum der Rohrverbindung Stellvorrichtung aus der Umfangsnut des Muffen- durch die Stellvorrichtung nicht verkleinert. Im kopfes herausdrückbar ist, wobei die Stellvorrichtung übrigen ist die Rohrverbindung einfach und betnebsüber durch den Muffenkopf hindurchgrdfende sicher aufgebaut. Ein weiterer Vorteil besteht darin, Druckelemente am Sicherungsring angreift und zur 15 daß eine bereits vorhandene Rohrverbindung Betätigung eine Kolben-Zylinder-Anordnung dient verhältnismäßig leicht in eine Rohrverbindung nach und wobei als Kolben ein Stufenkolben vorgesehen der Erfindung umgebaut werden kann, wobei gegeist, dessen gegenüber dem Kolbenkörper abgesetzter benenfalls nur die Durchführungen für die Druck-Ansatz /um Betätigen des Sicherungsringes dient, elemente angepaßt werden müssen, und die Druckmittelzufuhr zum Betätigen des KoI- ao Bei einer praktischen Ausführungsform der Erfinbens oberhalb und unterhalb eines Kolbenkö'rpers dung ist die Druckleitung als die Zylinder verbindurch in den Zylinder mündende Kanäle erfolgt. dende, im inneren Ring verlaufende Umfangsnut
Es ist bekannt, die beiden Kupplungsenden einer ausgebildet.
derartigen Rohrverbindung durch das Festziehen Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist mehrerer Stellschrauben zu verbinden bzw. durch das as gegeben, wenn eine die Lage der Zylinder und
Lösen dieser Stellschrauben voneinander zu trennen. Druckelemente am Umfang des Muffenkopfes gegen-
Wenn das Betätigen der Stellschrauben, was vielfach über der Lage des Sicherungsringes auf einen kleinen
der Fall ist, unter Wasser erfolgen muß, ist stets der Verdrehbereich beschränkende Arretierung vorge-
Einsatz eines Tauchers erforderlich. sehen ist. Durch diese Beschränkung wird sicher-Es ist ferner eine Rohrverbindung bekannt, bei 30 gestellt, daß der Sicherungsring sich nicht so weit
der der Sicherungsring mit Hilfe einzelner, außen verdrehen kann, daß sein Schlitz vor einem der
am Muffenkopf befestigter Kolben-Zylinder-Anord- Druckelemente liegt.
nungen aus der Umfangsnut herausgedrückt werden Die Arretierung wird zweckmäßig so ausgebildet, kann, wenn die beiden Kupplungsenden voneinander daß sie einen ersten Teil mit mindestens einer, sich getrennt werden sollen. Diese Kolben-Zylinder- 35 in Richtung des Umfangs des Sicherungsringes in Anordnungen können bei entsprechender Leitungs- diesem erstreckenden Ausnehmung und mit mindeführung von einer oberhalb des Wasserspiegels lie- stens einem am Rohrendstück befestigten Führungsgenden Stelle aus betätigt werden, so daß der Ein- stift und einem zweiten Teil mit einem das Rohrsatz eines Tauchers nicht erforderlich ist. Es ist endstück mit einem Schlitz am Muffenkopf in Eingriff jedoch bei dieser Rohrverbindung nachteilig, daß 40 bringenden Markierungsstift aufweist, die Befestigung der einzelnen Kolben-Zylinder- Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Anordnungen am Umfang des Muffenkopfes zu Erfindung an Hand einer Zeichnung näher beschrieeinem zusätzlichen Raumbedarf führt, der den zum ben. Es zeigt
Einsatz dieser Rohrverbindungen erforderlichen F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine Rohrverbin-Raum im Durchmesser erheblich vergrößert. Nach- 45 dung entlang der Linie 1-1 in F ig. 2, teilig ist es ferner, daß die Kolben-Zylinder-Anord- F i g. 2 einen Querschnitt durch die Rohrverbinnungen infolge der Einzelbefestigung Vorsprünge und dung entlang der Linie 2-2 in F i g. 1, Einschnitte am Muffenkopf bilden, an denen sich F i g. 3 in vergrößertem Maßstab einen Teil-Längsunter Wasser befindliche Hindernisse leicht ver- schnitt durch den die Verriegelungsvorrichtung enthaken können. Entsprechendes gilt für die Führung 50 haltenden Teil der Rohrverbindung, der einzelnen hydraulischen Leitungen. F i g. 4 eine der Darstellung nach F i g. 3 entspre-Hiervon ausgehend lag der Erfindung die Aufgabe chende Ansicht, bei der der Sicherungsring jedoch zugrunde, eine Rohrverbindung zu schaffen, bei der aus der Umfangsnut des Muffenkopfes herausgedie Anordnung einer den Sicherungsring aus der drängt ist,
Umfangsnut des Muffenkopfes herauszudrückenden 55 Fig. 5 in einem stärker vergrößerten Maßstab
Stellvorrichtung den Durchmesser des Muffenkopfes einen Querschnitt entlang der Linie 5-5 in Fig. 2,
in nur verhältnismäßig geringem Maße vergrößert, F i g. 6 eine Teilansicht des Steckteils entlang der
ohne dabei Einschnitte und Vorsprünge zu bilden. Linie 6-6 in F i g. 5,
Zur Lösung dieser Aufgabe wird für eine Rohr- F i g. 7 ein der Darstellung nach den F i g. 3 und 4
verbindung der eingangs genannten Art erfindungs- 60 entsprechender Teil-Längsschnitt, jedoch bei ent-
gemäß vorgeschlagen, daß die Stellvorrichtung zwei riegeltem Sicherungsring,
in radialer Richtung aufeinander angeordnete, den F i g. 8 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt
Muffenkopf umgebende Ringe aufweist, von denen entlang der Linie 8-8 in Fig. 2,
der innere als Zylinder wirkende, gleichmäßig um F i g. 9 eine Teilansicht in Richtung der in F i g. I
den Umfang verteilte Bohrungen enthält und der 65 mit 10 bezeichneten Pfeile.
außen gelegene Deckring die obere Seite des Zylin- Mit der Rohrverbindung wird das untere Ende
ders begrenzt, und in jeder Bohrung ein Stufenkolben eines Rohrabschnitts Λ mit eiern oberen Ende eines
mit durch eine Bohrung im Muffenkopf greifendem angrenzenden Rohrabschnitts Ii verbunden. Die
als der Innendurchmesser der unteren d MfTkfs 10
Rohrabschnitte A und B gehüren zu einer Unter- als der Innendurchmesser der unteren *yi
wasser-Hohrleitung, die von einer hier nicht darge- Innenwandung 18 des MufTenkopfes 10. in u» Ψ"»'
fitellten schwimmenden Plattform in ein im Meeres- ter Stellung ragt der Sicherungsring 30 in um. w>
boden befindliches Bohrloch herabgelassen wird, Umfangsnut 31 gegenüberliegende Innennm μ m >
Jeder Rohrabschnitt hat an seinem unteren Ende ih d MulleiiKoplu.
einen MulTcnkopf 10, während er an seinem oberen
Ende jeweils in ein RohrendslUck Il übergeht. Der
lTkr 10 ist an seinem oberen Ende mit dem
Ende jeweils in ein RohrendslUck Il übergeht. Der
MulTcnkopr 10 ist an seinem oberen Ende mit dem
darüber befindlichen Rohrabschnitt A durch eine
i
tllung gt der Sicherung
Umfangsnut 31 gegenüberliegende Innennm μ s ein, die sich im unteren Bereich des MulleiiKoplu. befindet und sieh von der zylindrischen '""^ dung 18 aus in diesen hinein erstreckt. W »ini""'7 32 hat eine radiale Tiefe, die wesentlich 8 als die radiale Stilrke des Sicherungsringes, d hlb dialen λι ι
darüber befindlichen Rohrabschnitt A durch eine als die radiale Stilrke des Sicherungsringesj
Schweißnaht 12 verbunden. In gleicher Weise erfolgt >ο in diesem Falle etwa der halben radialen λι ιπα. u ·
auch die Befestigung zwischen dem unteren Ende Sicherungsringes 30 entspricht. Somit Kann ui · >
L RohrehdsUlckes 11 und dem unteren Rohr- zu etwa gleichen Teilen seiner SWrKe jewuih
Ii It 32 d der Umfangsnut 31 hegen.
gg
zu etwa gleichen Teilen seiner W j Innennut 32 und der Umfangsnut 31 hegen Der Sicherungsring 30 hat cine ""^ 33 di f i unteren
f ^j der
abschnitt Ii.
Ein oberer Abschnitt 13 des Rohrendstückes 11 Der Sicherungsring 30 hat cin
weist eine zylindrische Außenfläche 14 auf, die in 15 zungsfläche 33, die auf einer unteren g
eine zylindrische Innenwandung 15 paßt, welche Umfangsnut 31 gleiten und «cn tabu ιmtam»
ihrerseits in einem oberen Bereich des MulTenkopfes Richtung bewegen kann, während das oner-
10 vorgesehen ist und an ihrem oberen Ende in eine des Sicherungsringes 30 längs einer oberen wanaunt
Schulterlliiche 16 übergeht. Das Rohrendstück 11 hat 35 der Umfangsnut 31 verschoben wud, wenn
eine untere zylindrische Außenfläche 17, deren Durch- *o Sicherungsring 30 zusammengedruckt wird oaer .1
messer wesentlich größer ist als der Durchmesser der ausdehnt. . rwrsehnitts des
Seren zylindrischen Außenfläche 14 und die in eine Der obere innere Eckbere.ch des Qu«.rschn,us α
Lit korrespondierende zylindrische Innenwandung Sicherungsringes 30 ist nach unten und nmn yj t _
Ϊ8 paßt; letztere verläuft am äußeren Ende des Dieser Eckbere?ch36,legt sie,an^e inkorrρ Rohrendstückes U und geht in eine sich nach außen ,5 rende Schragflache 37 der Uitanf™u^ ^ W
hin erweiternde Kegelfläche 19 über. Zwischen der sich der Sicherungsring 30 i
«lindrischen Außenfläche 17 und der zylindrischen h3 Außenfläche 14 des Rohrendstückes U erstreckt sich
Z Zwischenabschnitt 20 mit kegeliger Außenfläche, den
Sie in eine korrespondierende kegelförmige Innen- 30 und oben ^^^^38 der eb
wandung 21 des Muffenkopfes 10 paßt; die.Innen- einen »^«äS^JS^tenhin verjüngende
wandung 21 verjüngt sich von der zylindrischen geneigt runden«™*ÄflSi de. Eckbereicte
lnnenwandung 18 aus zu der Innenwandung 15 hin. und das obere Ende <to Schragna ^ des
Der Abstand zwischen dem unteren Ende der oberen 36 schneidende Teilflache wia«. h 39 zu_ zylindrischen Außenfläche 14 des Rohrendstückes U 35 Eckbennclit»^*^™,/^*«» des
und dem oberen Ende der unteren zylmdnschen wnmen, die J Oiberseite « Außenfläche 14 ist im wesentlichen gleich dem Abstand zwischen dem unteren Ende der Innenwandung
15 und dem oberen Ende der unteren zylmdnschen
nnenwandung 18, so daß, wenn das Rohrendstück 40
11 ganz von dem Muffenkopf 10 aufgenommen wird
"d8somit das obere Ende des Rohrendstückes 11 an
der Schulterfläche 16 anstößt, die obere und untere
zylindrische Außenfläche 14 bzw. 17 satt in die obere
b tre zylindrische Innenwandung 15 bzw 18
rende Schragflach
sich der Sicherungsring 30 in ^F\g
ausdehnt. Die»Schragflache31 bildet ernero B
der quer zur Achse *sJf°h n rJnf"u_Xi nach außen den oberen Wandung 35 und ,, radml nun
b ^^^^ der ebenfalls
nut 32 ^^ Wenn das
zylindrische Außenfläche 14 bzw. 17 satt i
bzw. untere zylindrische Innenwandung 15 bzw 18 45 Jf eingepaßt sind. Der Abstand zw.schen den Außenflächen 14 und 17 bzw. den Innenwandungen 15 und i t d uch größeren
sich der
über du'
nut 32 eing
und der Muffenkopf 10
der Innen. ^^^ 10.
„ £eim Einsetzen voll-" e-ngeführt ist, dehnt S^^ er teilweise ^ und in die Innen-Se Endstück U kuppelt, wobei Jh ^ßnfläche
17 des
KS 11 ganz in de.Muffen-
kopf 10 eingesetzt ist, liegt die f"e zyhndnsche Außenfläche 14 an einem .elastischen D"hun^nng 25 aus Gummi an, der in eine Innennut 26 im oberen fkf 1· tt ist Die^
daß er
mensetzcn
oJenSuckes 11 satt an der oberen ohremwuc dupg ,5 bzw 18
flächen 14 und 17 bzw. den Inneng ^^^« 10'anliegen. In dieser Lage is· e.ne
18 ist groß genug, um eine starre und auch größeren dc ^ Muffenkopfes 1«^an g sicnerungsringes 30
B,egekräf.en gegenüber widerstandsfähige Verbm- ^"dn*h ^nnenfl- ^ UmfBng5nut31 ein Stuck SS ^^^
verläßt.
dcr Rohrverbindung
25 aus Gummi an, der in ein ren *or rJ. d sicnerungsring 30 in seiner entBereich des Muffenkopfes 1· eingesetzt ist. Die^55 befind, «α,du ^ J^ di Ufut untere zylindrische Außenfläche 17 hegt in ähnlicher spannttn Lay., m Weise an einem zweiten elastischen Dichtungsring < d
27 an, der sieh in einer Innennut 28 im unteren Bereich des Muffenkopfes 10 befindet.
Das Rohrendstück U und der Muffenkopf 10 werden miteinander durch einen geschlitzten, sprengringartigen Sicherungsring 30 verriegelt, der sich «nt, der Wirkung seiner Eigenspannung auszudehnen bcstrebt ist und in einer Umfangsnut 31 im unteren k 11 lt D S.chcrungs
bcstrebt ist und in einer Umfag gg
Bereich des Rohrendstückes 11 liegt Der S.chcrungs- 65 nuj^nng ring 30 kann in der Umfangsnut 31 in W»*™ "
in dic Urnfangs„ut p ^ außen „^ ^
f} ™f™< l und ^Χ.ηΚορί )0 des oberen Rohrhm-us«gt. D Mu. ^ P ohrendstlick ,, gcslülpt,
SS id die sieh nach außen erweiternde Kegel- und sobald^s. h KeM^hc des Deck-
flache .9 «uf die htrilTt< wird der
Serun„sring 30 vollständig in die Umfangsnut 31 Sicil unfes μ nt Mulicnkopf 10 am Siche-
gtdrangt, ^J ^a ^ 1 , 32
nng 30 t χ bMcX ,„ diesem
! bH el ■ Ln. sich der Sicherungsring 30 aus, so
5 6
Schultcrfläche 16 an dem oberen Ende des Röhrend- die in Ausnehmungen 77 des Deckringes 69 versenkt
Stückes II an. und die obere bzw. untere zylindrische sind.
Außenfläche 14 bzw. 17 des Rohrendstückes 11 sind Die Umfangsnut 68 ist über einen Durchgang 80 von dem eisten bzw. zweiten Dichtungsring25 bzw. und eine Einlaßbohrung 81 mit einem Zuführrohr 82 26 dichtend umgeben. 5 für ein hydraulisches Medium verbunden. Die auf Beim Absenken der durch die Rohrverbindung der Niederdruckseite liegende Nut 67 steht über einen verbundenen Rohrabschnitte A und B wird das Ge- Durchlaß 83 und einen Durchgang 84 mit einer AB-wicht der unteren Rohrabschnitte über den Siehe- flußleitung 85 in Verbindung. Das Zuführrohr 82 riingsring 30 einer jeden Rohrverbindung auf den und die Abflußleitung 85 führen zu einer hier nicht Muflenkopf 10 des jeweils oberen Rohrabschnitts io dargestellten Bohrplattform. An der Kopfseite der übertragen. Infolge dieser auf die Rohrverbindung Stufenkolben 64 stehen somit alle Bohrungen 62 über wirkenden Zugbeanspruchung kann ein unbeabsich- die Umfangsnut 68, den Durchgang 80 und die Eintigtes Austreten des Sicherungsringes 30 aus der laßbohrung 81 mit dem Zuführrohr 82 in Verbindung. Innennut 32 nicht erfolgen. Durch die Zugbeanspru- während die Bohrungen 62 auf der Niederdruckseite chung wird nämlich der Sicherungsring in seine ent- 15 über die Nut 67, den Durchlaß 83 und den Durchspannte, aufgeweitete Lage gedrückt, in der er voll gang 84 mit der Abflußleitung 85 in Verbindung in die Innennut 32 des MurTenkopfes 10 eingreift. stehen.
Dies wird durch eine ausreichend große Abschrägung Die Ansätze 65 aller Stufenkolben 64 greifen am des Eckbereiches 36 bzw. der Schrägfläche 37 er- Umfang des Sicherungsringes 30 an. Um sicherzureicht. Die Schrägung muß so groß sein, daß radial 20 stellen, daß der die Dehnbarkeit des Sicherungsringes nach innen gerichtete Kraftkomponenten, die den 30 ermöglichende Schlitz 89 nicht vor einem der AnSicherungsring 30 aus der Innennut 32 herausdrücken sätze 65 liegen kann, wird der Sicherungsring 30 können, nicht auftreten. gegenüber dem Rohrendstück 11 durch zwei radiale Zum Lösen der Rohrverbindung dient eine Stell- Führungsstifte 90 in seiner Drehbeweglichkeit bevorrichtung, die hydraulisch betätigbar ist und einen 25 grenzt. Die Führungsstifte 90 liegen jeweils teilweise den Muffenköpf 10 umgebenden, zylindrischen Ring in entsprechenden Ausnehmungen 91, die sich an die 60 Liitliält, der durch Schweißnähte 61 an seinen Oberseite der Umfangsnuten 31 anschließen. Die oberen und unteren Kanten mit dem Muffenkopf 10 Führungsstifte 90 ragen in die Umfangsnut 31 hinein verbunden ist. Der Ring 60 hat mehrere, in Umfangs- und werden von Ausnehmungen 92 an der Oberrichtung verteilt angeordnete, radial verlaufende 30 seite des Sicherungsringes 30 aufgenommen. Die zylindrische Bohrungen 62, die zu korrespondieren- Führungsstifte 90 verhindern somit nicht nur eine . den Bohrungen 63 des Muffenkopfes 10 ausgerichtet unerwünschte Verdrehung des Sicherungsringes 30, !'sind und in eine Bodenfläche 55 der Innennut 32 sondern auch ein falsches oder verdrehtes Einlegen übergehen. In jeder Bohrung 62 ist ein Stufenkolben desselben. Beim Einlegen des Sicherungsringes 30 64 gleitend angeordnet, der mit einem nach innen 35 in umgekehrter Lage nämlich würden due Führungsgerichteten Ansatz 65 von verringertem Durchmesser stifte 90 an der Innenfläche 41 angreifen, so daß dei durch die Bohrungen 63 hindurchragt und den Um- Sicherungsring 30 nicht in die Umfangsnut 31 einfang des Sicherungsringes 30 berührt. Jeder Stufen- dringen kann.
kolben 64 ist mit einem Dichtungsring 66 versehen. Da der Sicherungsring 30 sich stets in der Umder ihn gegenüber der Wandung der zugehörigen 40 fangsnut 31 befindet und die Lage seines Schlitzes 89
Bohrung 62 gleitend abdichtet. in bezug auf den Muffenkopf 10 noch unbestimmt
Der zylindrische Ring 60 ist an seinem Umfang ist, wird ein Markierungsstift 95 am Rohrendstück 11
mit einer durchgehenden Nut 67 veisehen, die an befestigt und von einem Schlitz 96 des Muffenkopfes
ihrer Oberseite eine Verbindung zu den Bohrungen 10 aufgenommen. Der sich nach unten öffnende 62 und damit zu der Niederdruckseite der Stufen- 45 Schlitz 96 hat nach unten divergierende seitliche
kolben 64 hat. Durch die Nut 67 werden alle Bohrun- Wandungen 97, die am Markierungsstift 95 angreifer
gen 62 miteinander verbunden. In ähnlicher Weise und den Muffenkopf 10 relativ zu dem Rohrendstücl
ist der zylindrische Ring 60 auf der Hochdruckseite 11 so drehen, daß der Markierungsstift 95 in der
der Stufenkolben 64 mit einer durchgehenden Um- verhältnismäßig engen oberen Bereich 98 des Schiit fangsnut 68 versehen, über die alle Bohrungen 62 im 50 zes 96 eindringt, wenn der Sicherungsring 30 in die
Bereich der Zylinderköpfe miteinander in Verbin- Innennut 32 des Muffenkopfes 10 einschnappt. Hier
dung stehen. durch sind das Rohrendstück U und der Muffenkopl
Die in radialer Richtung gesehenen äußeren Enden 10 in ihrer Lage zueinander markiert und ausgerich
der Bohrungen 62 sind durch einen Deckring 69 ab- tet. Da der Sicherungsring 30 in Umfangsrichtunj geschlossen, an dessen Innenfläche 69a oberhalb und 55 durch die FUhrungsstifte 90 in einer vorbestimmter
unterhalb der Bohrungen 62 Dichtungsringe 70 bzw. Lage gehalten ist, wird sich der Schlitz 89 stets zwi
71 anliegen. Der Deckring 69 ist an dem Ring 60 mit- sehen zwei Bohrungen 62 bzw. zwei Ansätzen 6i
tcls eines Bundes 72 befestigt, der in eine Umfangsnut befinden.
73 des Ringes 60 eingreift. Die Umfangsnut 73 geht Die Länge der Stufenkolben 64 bzw. der Ansetzt an ihrem äußeren Ende ihrerseits in einen Bund 74 60 65 ist so bemessen, daß die Stufenkolben 64 der
über, der an dem Bund 72 anliegt und diesen umgibt. Sicherungsring 30 zwar ganz aus der Innennut 3]
Der Deckring 69 ist im Verhältnis zu dem zylindri- herausdrängen können, daß sie aber hierbei nicht ii
sehen Ring 60 außerdem mittels radial verlaufender den lichten Innendurchmesser des Muffcnkopfcs K
und über den Umfang verteilter Inncnkopfschrauben hineinragen und da« Lösen der Rohrverbindunj 75 festgelegt, die sich durch den Deckring69 hin- 63 beeinträchtigen. Bei dieser in Fig. 4 dargestellte!
durch erstrecken und oberhalb des oberen Dichlungs- Lage sind die Stufenkolben 64 durch über das Zu
ringes 70 in den zylindrischen Ring 60 eingeschraubt fllhrrnhr 82 zugeführten hydraulischen Druck bcauf
sind. Die Inncnkupfsdimuben 75 haben Köpfe 76, schlagt, wllhrcnd die auf der Niederdruckseile befind
liehe hydraulische Flüssigkeit über die Abflußleitung zurückgeflossen ist. Wenn sich der Sicherungsring beim Zusammensetzen der Rohrverbindung in die Innennut 32 hinein ausdehnt, schiebt er alle Stufenkolben 84 in ihre linke Endlage, so daß die auf der Hochdruckseite befindliche hydraulische Flüssigkeit über das jetzt jedoch druckentlastete Zuführrohr 82 zurückfließt, während auf der Niederdruckseite hydraulische Flüssigkeit aus der Abflußleitung 85 angesaugt wird.

Claims (4)

Patentansprüche: IO
1. Rohrverbindung mit einem als Muffenkopf ausgebildeten ersten Kupplungsende und einem als in den Muffenkopf einsetzbares Röhrendstück ausgebildeten zweiten Kupplungsende und mit einer Verriegelungsvorrichtung, die jeweils eine an der Innenseite des Muffenkopfes und eine an der Außenseite des Rohrendstückes verlaufende Umfangsnut und einen in diese Umfangsnut ao eingreifenden, in seinem Durchmesser veränderbaren Sicherungsring aufweist, der zum Lösen des Rohrendstückes aus dem Muffenkopf durch eine Stellvorrichtung aus der Umfangsnut des Muffenkopfes herausdrückbar ist, wobei die Stell- as vorrichtung über durch den Muffenkopf hindurchgreifende Druckelemente am Sicherungsring angreift und zur Betätigung einer Kolben-Zylinder-Anordnung dient und wobei als Kolben ein Stufenkolben vorgesehen ist, dessen gegenüber dem Kolbenkörper abgesetzter Ansatz zum Betätigen des Sicherungsringes dient, und wobei die Druckmittelzufuhr zum Betätigen des Kolbens oberhalb und unterhalb seines Kolbenkörpers durch in den Zylinder mündende Kanäle erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung zwei in radialer Richtung aufeinander angeordnete, den Muffenkopf (10) umgebende Ringe (60, Deckring 69) aufweist, von denen der innere (60) als Zylinder wirkende, gleichmäßig um den Umfang verteilte Bohrungen (62) enthält und der außen gelegene Deckring (69) die obere Seite des 21ylinders begrenzt, daß in jeder Bohrung (62) ein Stufenkolben (64) mit durch eine Bohrung (63) im Muffenkopf (10) greifendem Ansatz (65) zum, Betätigen des Sicherungsringes (30) angeordnet ist und daß die Zylinder miteinander durch eine Druckleitung (Umfangsiuit 68) verbunden sind.
2. Rohrverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckleitung als die Zylinder (Bohrungen 62) verbindende, im inneren Ring (60) verlaufende Umfangsnut (68) ausgebildet ist.
3. Rohrverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Lage der Zylinder (Bohrungen 62) und Druckelemente (Kolbenansätze 65) am Umfang des Muffenkopfes (10) gegenüber der Lage des Sicherungsringes (30) auf einen kleinen Verdrehbereich beschränkende Arretierung (Führungsstift 90, Ausnehmung 92, Markierungsstift 95, Schlitz 96) vorgesehen ist.
4. Rohrverbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierung einen ersten Teil mit mindestens einer, sich in Richtung des Umfangs des Sicherungsringes (30) in diesem erstreckenden Ausnehmung (92) und mit mindestens einem am Rohrendstück (11) befestigten Führungsstift (90) und einen zweiten Teil mit einem das Rohrendstück (11) mit einem Schlitz (96) am Muffenkopf (10) in Eingriff bringenden Markierungsstift (95) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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