DE1675375U - Elektromagnetisch betaetigtes abschlussventil, vorzugsweise fuer dampfheizungsleitungen in eisenbahnfahrzeugen. - Google Patents
Elektromagnetisch betaetigtes abschlussventil, vorzugsweise fuer dampfheizungsleitungen in eisenbahnfahrzeugen.Info
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Description
Elektromagnetisch, betätigtes AbSchlußventil, vorzugsweise
für· Dampfheizungsleitungen in Eisenbahnfahrzeugen
Gegenstand des Gebrauchsmusters ist ein vorzugsweise für
Dampfheizungsleitungen In Eisenbahnfahrzeugen geeignetes elektromagnetisch, betätigtes Ab Schluß ventil» Es ist bekannt
f für solche Zwecke elektromagnetische Tentile zu benutzen,
die als Siellerventil ausgebildet sind,= wobei der
Tentilteller über einen Schaft mit dem .!Tauchanker eines
Soienoides verbunden ist und bei Erregung des Soienoides gegen seinen Sitz (oder von seinem Sitz weg) gezogen wird»
Irotz verschiedener Haßnahmen,: die getroffen werden , um das
Hängenbleiben des Tentiltellers in der Anzugstellung bei Abschaltung
des Elektromagneten zu. verhüten,, scheint es in der
Serienfabrikation schwierig^ diese Tentile so herzustellen,
- daß sie zuverlässig arbeiten. Einer der Gründe für das Hängenbleiben
1st wohl der, daß der Solenoidanker über seine ganze Wegstrecke gleitend geführt werden muß.,, go daß die Immer auftretenden
Terschmutzungen zusammen mit Abnutzungsersehelnungen
die leichte Beweglichkeit des Solenoidankers selbst beeinträchtigen,,
womit dann natürlich, auch die übliche Anordnung
einer Schleppkupplung zwischen Tentilteller und Solenoidanker
gegen das Hängenbleiben der Tentile keine Abhilfe bringt.
Dx der* !Technik sind auch, schon elektromagnetisch, betätigte
Tentile bekannt, deren Ten tilkör ρ er als ferr omagne tischte Kugel
ausgebildet istr die- gleichzeitig den. Magnetanker darstellt
und. bei Erregung des Elektromagneten gegen ä.en Tentilsitz ge-•
zogen wird* Da sich, bei derartigen Kugelventilen ffuhrungs-'
und damit Reibungsf lachen gänzlich, vermeiden lassen,, so war
es der Zweck der Erfindung, ein solches Ten til so auszubilden»
daß es sich, im besonderen zur- AnwenäxuLg in Dampfheizungsanlag
en in Eigenbahnfahrzeug en eignet«
Erfindungsgemäß, ist der Elektromagnet als 3Jopfmagnet mit In
ί der- Achsrichtung durchbohrtem, und als Leitungsrohr dienendem
/ Magnetkern ausgebildet und an ihn ein Sohrteil angeflanscht,.
worin sich in der Nähe der Trennsteile die Kugel "befindet,
die in angezogenem Zustand zusammen mit diesem Rohrteil den magnetischen Schluß zwischen Magnetkern und Mantel des Topfmagneten
herstellt, dabei jedoch so auf den aus nichtferro— magnetischem Stoff "bestehenden Yentilsitz gepreßt wird, daß
sie Ton dem Magnetkern und der Flanschwandung einen geringen Abstand hat, während sie in abgefallenem Zustand' die Innenwandung
des Rohrflansches und einen dort "befindlichen Anschlag
berührt. -Die Ausbildung des Elektromagneten als Topfmagnet
gewährleistet eine volle Ausnutzung des von der Magnetspule erzeugten Flusses» Die Ausführung des Ventilsitzes aus nichtferromagnetischem
Stoff verhindert ein magnetisches Kleben der Kugel nach Abschaltung des Magneten, da aber der Sestluftspalt
nur gering ist, wird die Kugel trotzdem mit großer Kraft gegen ihren Yentilsitz gezogen. Der Ansehlag ist so angebracht, daß die
Kugel nach ihrem Abfall einen genügend großen Durchgangsquerschnitt freigibt, dabei aber in solcher Fähe des Magnetkernes bleibt,
daß sie beim Einschalten der Spule mit Sicherheit angezogen wird. Da die Kugel in abgefallenem Zustand also innerhalb der lichten
j; Weite des Rohrflansches viel Spiel haben muss, so ist es zweck—
! mäßig, wenn sich die lichte Weite des Rohrflansches in der Richtung ; zum Yentilsitz dergestalt verjüngt, daß die Kugel auch bei waage—
j rechter Lage des Abschlußventiles beim Anzug gegenüber dem Yentil-
\ sitz zentriert wird und beim Abfall an den Anschlag rollt. Der
Durchmesser der Kugel ist gegenüber dem Durchmesser des ring—
förmigen Yentilsitzes um so viel größer, daß der Schwerpunktr der Kugel in deren angezogenem Zustand genügend weit von der Yentilsitzebene
entfernt ist, so daß das Eigengewicht der Kugel aus- reicht r um sie von dem Yentilsitz in stromlosem Zustand des Mag-
j neten auch bei etwaigem mechanischem Kleben abzuziehen.
j Die durch die beschriebene Ausbildung des Topfmagneten erzielbare
Schließkraft ist so groß,, daß es mit massigem Auf?/and an
) elektrischer Energie möglich ist, die Kugel auch entgegen dem Druck des Leitungsfludes auf ihren Yentilsitz zu ziehen und
festzuhalten.
Besonders bei Dampfheizungsleitungen werden von dem Dampfstrom
oft an den Sehrv/änden sich bildende Eostteilehen mitgerissen-
TJm zti -vermeiden, daß diese sich an der Kugel infolge Semanenzerscheinungen
festsetzen, wird die Kugel zweckmäßigerweise mit einem Überzug aus einem nichtferromagneti sehen Stoff verseilen,
beispielsweise also hartverehromt, womit sie gleichzeitig gegen
Korrosion geschützt ist» Die Remanenz der Kugel wird zweckmäßig
von vornherein dadurch sehr klein gehalten, daß sie aus
Weicheisen besteht- Im übrigen werden gröbere Terunreinigungen durch einen an der Eintrittstelle des Ten tiles angebrachten
Schmatzfänger abgefangen»
In der Abbildung ist der Gegenstand des Gebrauchsmusters an einem Aasführungsbeispiel dargestellt*
1 ist die Erregerspule des Elektromagneten waß. 2 eine Kugel
aus Weicheisen» Bei 5 strömt das Leitungsflad in das Tentil ein
\xaä. bei 4- fließt es ab. Der als ÜTopfmagnet ausgebildete Elektromagnet besteht aus dem in der Achsrichtung durchbohrten Magnetkern
5 und dem Io pfmantel 6, worin die Erreger spule 1 einge—
;. bettet liegt- In dem. Saum 7 befinden sich die Anschlüsse für
die elektrische Zuleitung« 8 ist der an den lopfmagneten angeflanschte
Eohr teil, der noch mittels Sehrauben befestigt zu denken ist- 9 ist der- beispielsweise aus Messing bestehende
ringförmige Tentilsitz, der- an dem Magnetkern 5 befestigt ist.
'; Die Kugel; 2 ist in angezogenem Zustand,, also bei erregter Magnetspule
X dargestellt; von der Innenwand des Eohrteiles S
und von. der/ Endfläche des Magnetkernes 5 befindet sie"' sich
; noch, in einem geringen. Abstand T der den Eestluftspalt darstellt.
Die schräge fläche 10 in dem Sohrteil 8 dient zur Zentrierung
der- Kugel beim Anzugs Der; eingeschraubte Stift 11 bildet den
Anschlags den. die Kugel in geöffnetem Zustand, des Tentiles berührt»
12 ist ein gitter£ormiger Schmutzfänger,, der gröbere
Bestandteile von dem Tentil· fernhält*
Claims (5)
- WAGENUKNEUFELDT * KuTnKE G.M.B.H. „ S^^S^07503^ Pa/Mf/*aSchutzansprüche1») Slektromagnetisch betätigtes Abschlußventil·, vorzugsweise für OampfiLeizungsleitungen in Eisenbahnfahrzeugen, dessen Tentiikörper als ferromagnetische Kugel ausgebildet ist, die gleichzeitig den Magnetanker darstellt und bei Erregung des Elektromagneten gegen den Ventilsitz gezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet als Topfmagnet mit in der Achsrichtung durchbohrtem und als Leitungsrohr dienen dem Magnetkern ausgebildet und an ihm ein Rohrteil· angeflanscht ist, worin 3ich in der ITähe der Trennstelle die Kugel· befindet, die in angezogenem Zustand zusammen mit diesem Rohrteil· den magnetischen Schluß zwischen Magnetkern und Mantel des Topfmagneten herstellt, dabei jedoch so auf den aus nichtferromagnetisehern Stoff bestehenden Tentilsitz gepresst wird, daß sie von dem Magnetkern und der Planachwandung einen geringen Abstand hat ("Hestluft— spalt") j- während sie in abgefallenem Zustand die Innenwandung des Rohrflansches und einen dort befindlichen Anschlag berührt.
- 2.)Elektromagnetisch betätigtes Abschlußventil· nach Anspruch If dadurch gekennzeichnet, daß sich die iichte 'Feite des Rohrflansches in der Fähe des Ventilsitzes dergestalt verjüngt", daß die Kugel beim Anzug gegenüber dem Ventilsitz zentriert wird und beim Abfall an (Len. Anschlag rollt»
- 3.)Elektromagnet!sch betätigtes Abschlußventil· nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel· einen Überzug aus nichtferromagnetischem Stoff (beispeiisweise Chrom) trägt.
- ^.^Elektromagnetisch betätigtes Abschlußventil· nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel· aus Weicheisen besteht.
- 5.)El·ektromagnet!sch betätigtes Abschlußventil· nach den Ansprüchen 1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet, daß an seiner Eintrittsstelle ein Schmutzfänger angeordnet ist·
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH14024U DE1675375U (de) | 1954-02-19 | 1954-02-19 | Elektromagnetisch betaetigtes abschlussventil, vorzugsweise fuer dampfheizungsleitungen in eisenbahnfahrzeugen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH14024U DE1675375U (de) | 1954-02-19 | 1954-02-19 | Elektromagnetisch betaetigtes abschlussventil, vorzugsweise fuer dampfheizungsleitungen in eisenbahnfahrzeugen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1675375U true DE1675375U (de) | 1954-04-22 |
Family
ID=32081354
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH14024U Expired DE1675375U (de) | 1954-02-19 | 1954-02-19 | Elektromagnetisch betaetigtes abschlussventil, vorzugsweise fuer dampfheizungsleitungen in eisenbahnfahrzeugen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1675375U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1041755B (de) * | 1956-04-25 | 1958-10-23 | Gerhard Seulen Dr Ing | Stopfbuchsloses Magnetventil, insbesondere fuer Heizungsanlagen |
| DE1103100B (de) * | 1956-03-16 | 1961-03-23 | Rech Etudes Prod | Dreiwege-Magnetventil |
-
1954
- 1954-02-19 DE DEH14024U patent/DE1675375U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1103100B (de) * | 1956-03-16 | 1961-03-23 | Rech Etudes Prod | Dreiwege-Magnetventil |
| DE1041755B (de) * | 1956-04-25 | 1958-10-23 | Gerhard Seulen Dr Ing | Stopfbuchsloses Magnetventil, insbesondere fuer Heizungsanlagen |
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