DE1673867C2 - Gelenkbeschläge aus Kunststoff für Gliedermaßstäbe - Google Patents
Gelenkbeschläge aus Kunststoff für GliedermaßstäbeInfo
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Description
ersten Gelenkbeschlages (2, 22) eine öffnung (8, Hegt.
9; 25, 26) und zwischen den beiden öffnungen Es sind ferner Gliedermaßstäbe bekannt, bei denen
(11, 12; 25') des zweiten Gelenkbeschlages (10, as die Enden der Maßstabsglieder nicht besonders be-
22') eine die Berührungsebene (E) der beiden arbeitet sind, sondern bei denen an diesen Enden
Gelenkbeschläge überschreitende Erhebung (13, lediglich vorgefertigte Gelenkbeschläge mit Erhebun-
14; 23') angeordnet sind. gen bzw. öffnungen z. B. mit kreisförmigem oder
2. Gelenkbeschläge nach Anspruch 1, dadurch rechteckigem Querschnitt befestigt, beispielsweise
gekennzeichnet, daß die Erhebungen (6, 7; 13, 30 aufgeschoben werden. Diesen Ausführungen ist je-14)
und Öffnungen (8, 9; 11, 12) jedes Gelenk- doch gemeinsam, daß die Einrasttiefe der zusammenbeschlages
(2, 10) symmetrisch zur mittleren wirkenden Gelenkfelder im wesentlichen maximal
Längsachse der Maßstabsglieder angeordnet sind. auf die einfache Dicke des Materials der Gelenkbe-
3. Gelenkbeschläge nach Anspruch 1, dadurch schlage begrenzt ist, was sich naturgemäß nachteilig
gekennzeichnet, daß jeder Gelenkbeschlag (22, 35 auf die Starrheit der Scharniere in ein- und ausge-22')
auf beiden Seiten der Bohrung für den Niet klapptem Zustand auswirkt, insbesondere, wenn diese
jeweils eine gerade Anzahl von abwechselnd ne- Rasterungen nach längerem Gebrauch mehr oder
beneinander angeordneten Erhebungen (23, 24) weniger abgenutzt sind. Das gilt sowohl für die alt-
und öffnungen (25, 26) aufweist, wobei die Er- bekannten Beschläge aus Metall, meistens aus Meshebungen
(23 bzw. 24) auf der einen Seite der 40 sing, als auch für neuere Beschläge aus Kunststoff.
Bohrung für den Niet spiegelsymmetrisch zu den Zweck der Erfindung ist die Schaffung von Geöffnungen
(26 bzw. 25) auf der anderen Seite lenkbeschlägen für Gliedermaßstäbe mit einer verder
Bohrung für den Niet in bezug auf eine in besserten Rastkonfiguration, wodurch dem Maßstab
Querrichtung durch den Mittelpunkt der Boh- eine erhöhte Starrheit vor allem in aufgeklapptem
rung für den Niet gelegten Symmetrieachse lie- 45 Zustand gegeben werden kann, ohne die Höhe der
gen. neben- bzw. übereinanderliegenden Maßstabglieder,
insbesondere in dem Gelenkbereich, gegenüber be-
kannten Ausführungen zu vergrößern.
Hierzu sind Gelenkbeschläge der eingangs erwähn-
Die Erfindung betrifft aus Kunststoff gefertigte, 50 ten Art erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
elastisch federnde Gelenkbeschläge für Gliedermaß- daß von den beiden jeweils zusammenwirkenden
stäbe mit einer Bohrung für den Verbindungsniet und Gelenkbeschlägen zu beiden Seiten der Bohrung der
mit beiderseits der Bohrung bezüglich der Längs- eine in Querrichtung des Maßstabsgliedes nebeneinrichtung
der Maßstabsglieder befindlichen, sich in anderliegend wenigstens zwei Erhebungen und der
Längsrichtung erstreckenden Erhebungen bzw. öff- 55 andere Gelenkbeschlag in Querrichtung des Maßnungen
mit rechteckigen Querschnitten zum gegen- stabsgliedes nebeneinanderliegend wenigstens zwei
seitigen Einrasten im aufgeklappten und im zusam- öffnungen auf weist-und daß zwischen den Erhebunmengelegten
Zustand des Gliedermaßstabes. gen des ersten Gelenkbeschlages eine öffnung und
Unter öffnungen sind dabei sowohl Vertiefungen zwischen den beiden öffnungen des zweiten Gelenk-
als auch durchgehende Löcher zu verstehen. 60 beschlages eine die Berührungsebene der beiden Ge-
Es sind Gliedermaßstäbe bekannt, bei denen an lenkbeschläge überschreitende Erhebung angeordnet
den Enden der Maßstabsglieder im Bereich der Ge- sind.
lenke und des Niets Vertiefungen bzw. Erhöhungen Durch diese besondere Anordnung und Ausbil-
eingearbeitet sind, um einmal· eine Rasterung zu er- dung von Erhebungen und Vertiefungen wird in
möglichen und zum anderen federnde Elemente un- 65 überraschend einfacher und wirkungsvoller Weise
terzubringen bzw. Raum zu schaffen für eine ela- erreicht, daß die Eingrifftiefe der Rasterung maximal
stische Deformierbarkeit der innerhalb dieser Ver- doppelt so groß wie die Dicke des Materials eines
tiefungen liegenden Bereiche der metallischen Ge- Gelenkbeschlages sein kann. Ferner wird die Festig-
keit der Rasterung noch dadurch erhöht, daß wenigstens zwei, durch eine öffnung getrennte Erhebungen
bzw. zwei, durch eine Erhebung getrennte Öfflungen
vorgesehen sind.
Die erfindungsgemäße Anordnung der Erhebun- 5 gen und Öffnungen erfolgt vorzugsweise in der Art.
daß die Erhebungen auf dei einen Seite der Bohrung für den Niet spiegelsymmetrisch zu den Öffnungen
auf der anderen Seite der Bohrung für den Niet in bezug auf eine in Querrichtung durch den Mittel- io
punkt der Bohrung für den Niet gelegten Symmetrieachse liegen, so daß für die praktische Anwendung
der erfindungsgemäßen Gelenkbeschläge mit einer geraden Anzahl von abwechselnd nebeneinander angeordneten
Erhebungen und öffnungen nur eine ein- 15
Ige Ausführungsforni erforderlich ist, von welcher
jeweils zwei Elemente spiegelbildlich zusammenarbeiten
In den Zeichnungen sind zwei beispielsweise Ausfuhrungsformen
erfindungsgemaß ausgebildeter Ge- ao lenkbeschläge dargestellt, wobei zeigt
F i g. 1 die Draufsicht auf einen Gelenkbeschlag in TAf1hUnI
.seits einen einwandfreien Eingriff und andererseits
eine leichte Handhabung des Gerätes.
Der Gelenkbeschlag 16 nach den Fig.4, 5 unaο
sitzt nun gegenüber dem vorstehend J*8^*?"*
Gelenkbeschlag 2 und ist etwa m der gleichen Weise,
jedoch spiegelbildlich ausgebildet. Er weist «men Jf
sprechend zwei Paare von Öffnungen 11 und lz aui,
die beiderseits von zwei Erhebungen «""*""■
geordnet sind. Die öffnungen,11 undId.Erhebung
13 sowie die Öffnungen 12 und die Erhebung14 sino
hierbei symmetrisch zu der Ebene B-B *"georan«.
die ebenfalls durch die Gelenkachse und rechtwinklig
zu einer Längsebene O-D ve"■»"·
Die Formen und Abmelsunge p n^pn
und 12 entsprechen denjenigen Former sungen der Erhebungen 6 und11an den
schlag 2, wahrend in gleicher W"^ ^ f
13 und 14 den Öffnungen 8 und 9 an dem
beschlag 2 entsprechen. Auf Jjf^
einen einwandfreien R-^g
Maßstabsgheder,
Maßstabsgheder,
g enüang der Linie ΙΙ-Π nach
1Iig: 3 einen Schnitt entlang der Linie IH-IU nach
1A g. 4 die Draufsicht auf einen weiteren mit dem
Gelenkbeschlag nach Fig. 1 zusammenarbeUenden
^Ä entlang der Linie V-V nach ^^^^l dieser ErlÄ3jungen
verändert werden, faHsd.es
erforderlich scheint.
jgjr
Gelenkbeschlages, wobei jedoch ****** ^ ^Ä
einen Schnitt entlang der Linie VI-VI nach
Ii8: 7 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Gelenkbeschlages,
Fig 8 einen Schnitt entlang der Linie VIII-VIIl
nachFig.7und .
Fig. 9 einen Querschmtt durch zwe. miteinander
in Eingriff stehende Gelenkbeschlage nach Fig. 7.
Das in F i g. 1 dargestellte Ende eines Maßstabsgliedes
1 trägt hierbei einen Gelenkbeschlag 2 weleher aus einem geeigneten Kunststoff besteht. Das
Ende des Maßstabsgliedes 1 und des Gelenkbeschlages 2 weisen ferner eine Bohrung 3 auf durch welehe
die Gelenkachse in Form e.nes Nietes od. dgl. für eine schwenkbare Verbindung mit dem benachharten
Maßstabsglied geht. Die beiden umgebogenen
Längskanten 4 und 5 des Gelenkbeschlages 2 gestatten eine sichere Befestigung des Beschlages an dem
Maßstabsglied 1.
Dieser Gelenkbeschlag 2 besitzt nun erfindungsgemäß
zwei Paare von Erhebungen 6 und 7 von denen die beiden Erhebungen 6 be.derse.ts einer öffnung
8 und die beiden Erhebungen 7 be.derse.ts
einer Öffnung 9 angeordnet s.nd.
Die Erhebungen 6 und die öffnung 8 sowie die
Erhebungen 7 und die öffnung 9 liegen symmetrisch
zu der Linie A-A und in Richtung dieser Lm.e nebeneinander.
Diese Linie A-A geht durch die>
Gelenkbeschlage meist mehr als das Uoppe.ie
♦"
45
g; Vergrößerung der Anzahl ineinander-Elemente
an den beiden Gelenkbeschlagen
^naturgemäß gleichzeitig auch die An-1J5 (F B ig 6)
die einer Abnutzung am sind^Durch die Vermehrung diel
daher die Abnutzung wesentlich f . ößere Anzahl Von
gj^ JS Gteichzeitig können hierbei ohne
Kanten vert^ ^ ^ erfindungsgema.
L" GeienkbcschSgen ausgestatteten Zollstockes die
Ben G^nkbescmagen g ^ ö[fnungen
Höh s der ^eDung^ ]bstverständlich auch die
der Slenkbeschläge und damit des gan^ j£ B d konnen
^£ der Slenkbeschläg
Bauhohen^ j£ ω w B erden konnen.
Bauhohen^ j£ ω w B erden konnen.
Fi), 7 bis 9 dargestellten Gelenkbe-21'
sind im wesentlichen ähnlich den
i), 7 bis 9 darges
rw 21' sind im wesentlichen ähnlich den
g . Gelenkbeschlägen ausge-
vontehend be«nn ^ ^ paaren Erhe.
^ bzw. 23>
sowie abwechselnd hierPaaien Öffnungen 25 und 26 bzw. 25'
^S^^ad öffnungen 23 und
£;J^JJJ B Und öffnungen 24 und 26
J.5 sowe die t«" 8 falls wie(Jer me-
60 πκ^ be. dieser Ausi Bkachse „,ηβ1.
äs
sungen ι
wie
i» _,ge-
klapptem Zustand des Zollstockes einwandfrei miteinander in Rasteingriff treten.
Durch die Ausführung vereinfacht sich daher die Herstellung von mit diesen Gelenkbeschlägen ausgestatteten
Zollstöcken sehr wesentlich, da hierbei nur eine einzige Ausbildung von Gelenkbeschlägen angefertigt
zu werden braucht. Auch hierbei können selbstverständlich die Anzahl und die Anordnungen
der Öffnungen und Erhebungen variieren unter der einzigen Voraussetzung, daß sie jeweils symmetrisch
zu der Gelenkachse angeordnet werden.
Die Schnittdarstellung der F i g. 9 zeigt ferner den
gegenseitigen Rasteingnff der Erhebungen 23 und 23' und der Öffnungen 25 und 25', und zwar bis weit
über die Horizontalebene E-E der beiden Gelenkbeschläge 22 und 22' hinaus und damit auch einen weit
tieferen, als er der Materialdicke e eines Gelenkbeschlages
entspricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Aus Kunststoff gefertigte, elastisch federnde Gliedermaßstäbe haben jedoch den schwerwiegenden
Gelenkbeschläge für Gliedermaßstäbe mit einer 5 Nachteil, daß einerseits ihre Herstellung- infolge der
Bohrung für den Verbindungsniet und mit bei- besonderen Bearbeitung der Gliederenden verhältderseits
der Bohrung bezüglich der Längsrich- nismäßig aufwendig ist, was bei einem Massenartikel,
tung der Maßstabsglieder befindlichen, sich in der in Serienfertigung hergestellt wird, außerordent-Längsrichtung
erstreckenden Erbebungen bzw. lieh ungünstig ins Gewicht fällt, und daß andererseits
öffnungen mit rechteckigen Querschnitten zum io wegen der an den Maßstabsgliederenden selbst vorgegenseitigen
Einrasten im aufgeklappten und im gesehenen Vertiefungen gerade die im Bereich des
zusammengelegten Zustand des Gliedermaßsta- Niets besonders beanspruchten Stellen stabilitätsmäbes,
dadurch gekennzeichnet, daß ßig geschwächt werden, da dort die Materialdicke
von den beiden jeweils zusammenwirkenden Ge- eines Maßstabsgliedes nur einen Bruchteil der Norlenkbeschlägen
(2, 10; 22, 22*) zu beiden Seiten 15 maldicke beträgt Schließlich ist auch die Montage
der Bohrung (3) der eins (2, 22) in Querrichtung dieser Gliedermaßstäbe verhältnismäßig kompliziert,
des Maßstabsgliedes nebeneinanderliegend wenig- weil oft zusätzliche federnde Elemente angebracht
stens zwei Erhebungen (6, 7; 23, 24) und der an- werden müssen.
dere Gelenkbeschlag (10, 220 in Querrichtung Bei unmittelbar an die Gliederenden angeformten
des Maßstabsgliedes nebeneinanderliegend wenig- ao Rasten ist es bereits bekannt, vier Rasteinheiten etwa
stens zwei Öffnungen (11, 12; 25') aufweist und an den Ecken eines gedachten Rechteckes vorzu-
daß zwischen den Erhebungen (6, 7; 23, 24) des sehen, in dessen Zentrum der Verbindungsbolzen
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