DE16737C - Mechanismus zur Umwandlung der geradlinigen Kolbenbewegung in die rotirende Bewegung der Welle - Google Patents
Mechanismus zur Umwandlung der geradlinigen Kolbenbewegung in die rotirende Bewegung der WelleInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H31/00—Other gearings with freewheeling members or other intermittently driving members
- F16H31/001—Mechanisms with freewheeling members
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
FRANZ RÖMPLER in BRESLAU.
der Welle.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1881 ab.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung an einer zweicylindrigen, einfach wirkenden Dampfmaschine
dargestellt.
Die Dampfcylinder α und b stehen parallel
neben einander, die Haupttriebwelle c befindet sich in waagrechter Lagerung über den Cylindern,
Fig. 1 und 2.
Auf der Welle c sitzt über jedem Cylinder eine feste Scheibe dd1 und eine lose Riemscheibe
e e1.
Auf jeder der Scheiben e el sind zwei ihrer
Länge nach genau dem Kolbenhub angepafste Riemen ff1 und g g1, nach entgegengesetzter
Richtung herabhängend, an dem einen Ende sicher befestigt, während das zweite Ende der
Riemen ff1 am Kopf der Kolbenstange, das der Riemen g g1 an einer der Verbindungsstangen
h h1 befestigt ist, welch letztere durch besondere Führungen o, Fig. 1 und 2, gegen
seitlichen Druck gesichert sind.
Auf den losen Scheiben e el sind die Mitnehmer
i ιΛ aufgeschraubt, welche über die festen
Scheiben d d1 hinüberreichen und sich gegen die Sperrklinken k k1 legen, sobald ein Zug
nach der Richtung des Pfeiles stattfindet.
Findet dagegen ein Zug in entgegengesetzter Richtung statt, so entfernen sich die Mitnehmer
von den Sperrklinken und umgekehrt, so dafs nach Vollendung einer halben Umdrehung der
Welle c beide wieder zusammentreffen, wobei die Mitnehmer mit ihren abgerundeten unteren
Flächen über die schiefen Ebenen der Sperrklinken hinweggleiten und letztere in die Vertiefungen
hinabdrücken, die in den Scheiben e el zu diesem Zweck ausgearbeitet sind, Fig. 3.
Die unter den Klinken angebrachten Federn drücken dieselben später wieder in die Höhe.
Wenn der Dampf den Kolben in a, Fig. 1, nach unten treibt, drückt der Zug des Riemens
f den Mitnehmer i gegen die Sperrklinke k fest an, und durch Vermittelung der
festen' Scheibe d wird die Welle c in der Richtung des Pfeiles mitgenommen.
Zu gleicher Zeit wird durch die Verbindungsstange h und den Zug des Riemens gl nach
unten der Mitnehmer i1 von der Sperrklinke k1
entfernt, die lose Scheibe e1 dreht sich entgegengesetzt
zur festen Scheibe dl, und der Riemen/1 zieht, indem er sich aufwickelt, den
Kolben des Cylinders b nach oben, wobei ihn der gleichzeitig auf der Scheibe e sich aufwickelnde
Riemen g unterstützt.
Die Längen der Riemen und die Durchmesser der Scheiben müssen so abgemessen
sein, dafs am Ende des Hubes der Mitnehmer i1, entgegengesetzt der Richtung des Pfeils ankommend,
nachdem er die Sperrklinke kx niedergedrückt hat, genau wieder in seine erste Lage
zurückgekehrt ist, so dafs er nach erfolgter Umsteuerung sich gegen die Klinke k1 stützt
und die Scheibe d1, also auch die Welle c nach
der Pfeilrichtung mitnimmt. In derselben Weise wiederholt sich jetzt der Vorgang auf der Seite
des Cylinders b.
Während sich die Riemscheibe e1 nach der
Richtung des Pfeils bewegt, dreht sich e entgegengesetzt durch den Zug des Riemens g
unter Mitwirkung der Stange h1.
Durch Aufwickeln der Riemen /und g1, beide
durch h verbunden, wird der Kolben in α gehoben,
bis nach beendigtem Hub der Mitnehmer i wieder nach Einschnappen der Sperrklinke
k seine ursprüngliche Lage gegen letztere eingenommen hat und mit der Umsteuerung das
Spiel von neuem beginnt.
Mit entsprechenden unwesentlichen Aenderungen läfst sich diese Einrichtung auch für
andere Maschinen anwenden, wobei für schwerere Maschinen statt der Riemen Taue und Ketten
benutzt werden können. Auch ist es gleich
gültig, ob die Cylinder waagrecht oder senkrecht liegen.
Claims (1)
- PATENT- Anspruch:Ein Mechanismus zur Umwandlung der hin- und hergehenden Kolbenbewegung in eine rotirende, bestehend aus den losen Scheiben e e1 mit den Mitnehmern ii1, den festen Scheiben dd1 mit den Sperrklinken k kl, den Zugriemen,; Seilen oder Ketten//1 und gg1 und den Verbindungsstangen h h1.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE16737C true DE16737C (de) |
Family
ID=293713
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT16737D Active DE16737C (de) | Mechanismus zur Umwandlung der geradlinigen Kolbenbewegung in die rotirende Bewegung der Welle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE16737C (de) |
-
0
- DE DENDAT16737D patent/DE16737C/de active Active
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