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DE1673691C - Montagevorrichtung fur wasserdichte Uhrgehäuse - Google Patents

Montagevorrichtung fur wasserdichte Uhrgehäuse

Info

Publication number
DE1673691C
DE1673691C DE19681673691 DE1673691A DE1673691C DE 1673691 C DE1673691 C DE 1673691C DE 19681673691 DE19681673691 DE 19681673691 DE 1673691 A DE1673691 A DE 1673691A DE 1673691 C DE1673691 C DE 1673691C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
section
watch glass
die
cross
sections
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681673691
Other languages
English (en)
Other versions
DE1673691B2 (de
DE1673691A1 (de
Inventor
Der Anmelder Ist
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Priority claimed from CH275067A external-priority patent/CH487449A/fr
Priority claimed from CH784967A external-priority patent/CH504042A/fr
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1673691A1 publication Critical patent/DE1673691A1/de
Publication of DE1673691B2 publication Critical patent/DE1673691B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1673691C publication Critical patent/DE1673691C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Montage eines wasserdichten Uhrgehäuses, wobei wenigstens ein Teil, und zwar Uhrglas und bzw. oder Boden, an das Gehäusemittelteil unter Zwischenlage einer elastisch zusammendrückbaren Ringdichtung in gegenüberliegenden Nuten am Innenumfang des Gehäusemittelteiles und am Außenumfang des betreffenden Teiles angesetzt wird.
Bei einer derartigen Montage ist es mitunter schwierig, den anzusetzenden Teil so in seinen Sitz zu bringen, daß eine einwandfreie, insbesondere axial unverdrehte und gleichmäßig zusammengedrückte Zwischenlage der Ringdichtung gewährleistet ist, um mit Sicherheit eine wasserdichte Abdichtung zu erzielen. Das gilt vor allem für Ringdichtungen aus einem besonders harten Material, welche dann nach Ansetzen des betreffenden Teiles diesen ohne weitere sonstige Maßnahme in seinem Sitz halten.
Dem Gegenstand des Anspruchs 1 liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, womit dieser Montageschritt in einfacher Weise erleichtert und sicherer ausführbar wird.
Zum Einsetzen eines Uhrglases ohne besondere Ringdichtung ist eine Vorrichtung bekannt, wobei das Uhrglas zunächst in einem ersten Arbeitsgang unter flexiblem Zusammendrücken seines Außenumfanges in ein Rohr mit geringerem Durchmesser gepreßt, dann das Rohrende auf den Uhrglassitz aufgesetzt und anschließend das Uhrglas mittels eines Stempels aus dem Rohr in seinen Sitz gedrückt wird, wo es sich dann wieder teilweise entspannt.
Demgegenüber erfolgt bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung keine Verformung des anzusetzenden Teiles, so daß hierdurch möglicherweise auftretende Beschädigungen von vornherein vermieden werden, und die ganze Montage erfordert nur einen einzigen Arbeitsgang, welcher ohne Schwierigkeiten automatisch oder halbautomatisch ausgeführt werden kann.
Eine solche Vorrichtung zur Montage eines wasserdichten Uhrgehäuses, wobei wenigstens ein Teil, und zwar Uhrglas und bzw. oder Boden, an das Gehäusemittelteil unter Zwischenlage einer elastisch zusammendrückbaren Ringdichtung in gegenüberliegenden Nuten am Innenumfang des Gehäusemittelteiles und am Außenumfang des betreffenden Teiles angesetzt wird, ist hierzu erfindungsgemäß gekennzeichnet durch eine rohrförmige Matrize mit einem zylindrisch ausgebildeten Innenwandabschnitt an ihrem unteren Ende, dessen Querschnitt demjenigen der Gehäusemittelteilöffnung entspricht und welcher sich nach oben bis über den größten Außenumfang der auf den anzusetzenden Teil aufgezogenen Ringdichtung erweitert.
Der Übergang zwischen den beiden verschiedenen Querschnitten der rohrförmigen Matrize kann hierbei in Form von Abschnitten zweier tangierender Kreise mit beiderseits der Matrizeninnenwand liegenden Krümmungsmittelpunklen ausgebildet sein.
Weiterhin ist zweckmäßigerweise ein Druckstempel über dem erweiterten Teil der rohrförmigen Matrize zum Eindrücken des einzusetzenden Teiles vorgesehen.
In den Zeichnungen sind zweckmäßige Ausführungs- und Anwendungsmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Es zeigen
F i g. 1 bis 4 in Teilschnitten verschiedene Verfahrensstufen bei der Montage eines Uhrglases unter Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. 5 im Schnitt eine abgewandelte Ausführungsform der Vorrichtung,
F i g. 6 einen Teilschnitt durch ein Uhrgehäuse, dessen Boden erfindungsgemäß eingesetzt ist, und
F i g. 7 einen Teilschnitt durch ein Gehäuse in abgewandelter Ausführung, wobei das Uhrglas ebenfalls erfindungsgemäß in das Gehäusemittelteil eingesetzt ist.
In den Darstellungen nach den F i g. 1 bis 4 besteht der einzusetzende Teil aus einem Uhrglas 1, welches von seiner Herstellung her mit einer Einkerbung 2 zum Abziehen des Uhrglases und einer Ringnut 3 versehen ist, welche beim Gießen des Uhrglases in einfacher Weise eingearbeitet werden können. Bei polygonalen Uhrgläsern wird je eine Einkerbung zum Abziehen des Uhrglases auf zwei gegenüberliegenden Seiten vorgesehen, während bei runden oder ovalen Formen diese Einkerbung entweder um den ganzen Außenumfang oder nur an bestimmten Stellen hiervon angebracht werden kann.
Der zusammendrückbare Dichtungsring 4 kann einen beliebigen Querschnitt aufweisen und sitzt in dieser Ringnut 3, deren Querschnitt etwa rechtwinklig sein kann. Die Abmessungen sind hierbei so gewählt, daß der Ring 4 in die Ringnut 3 unter Druck vollständig eingedrückt werden kann.
Dieser Druck auf die Ringdichtung 4 erfolgt durch eine axiale Verschiebung des einzusetzenden Teiles in einer erfindungsgemäß ausgebildeten Matrize Diese Matrize ist rohrförmig, wobei ihr Querschnitt im in den Zeichnungen unteren Teil 6 dem Querschnitt der öffnung 7 des Gehäusemittelteiles 8 entspricht (F i g. 2). Am unteren Ende des rohrförmigen
Teiles 6 ist eine ebene Radialfläche 9 vorgesehen, während das obere Ende dieses Abschnittes 6 in eine radiale Erweiterung 10 übergeht. Dieser Übergang 10 kann von den Abschnitten zweier tangierender Kreise mit beiderseits der Matrideninnenwand liegenden Krümmungsmittelpunkten gebildet werden, woran sich nach oben ein Abschnitt 11 mit größerem Durchmesser als der Abschnitt 6 anschließt.
Das Gehäusemittelteil8 ist an seiner Innenfläche? mit einer im Querschnitt rechtwinkligen Ringnut 12 und einer Auflage 13 für das Zifferblatt 14 versehen.
In den F i g. 1 bis 4, welche aufeinanderfolgende Verfahrensstufen der Montage des Uhrglases darstellen, ist zu erkennen, wie die Ringdichtung 4 in der Ringnut 3 des einzusetzenden Teiles 1 zusammengedrückt wird, sobald in diesem Fall das'Uhrglas 1 in die Matrize 5 eingepreßt wird. Nachdem das Uhrglas in das Gehäusemittelteil 8 eingesetzt ist, bleibt die Ringdichtung 4 zwischen den Böden der Ringnuten 3 und 12 zusammengedrückt, so daß einerseits eine einwandfreie Abdichtung zwischen diesen Teilen und andererseits eine sichere Befestigung des Uhrglases auf dem Gehäusemittelteil erzielt wird.
Wie Fig.4 erkennen läßt, sind die beiden Ringnuten 3 und 12 in axialer Richtung leicht gegeneinander versetzt angeordnet, so daß sich die Ringdichtung 4 zwischen der unteren Kante der Ringnut 3 und der oberen Kante der Ringnut 12 abstützt und eine elastische Kraft nach zwei Richtungen gemäß dem Doppelpfeil F ausgeübt wird.
Die Tiefe der Ringnut 3 beträgt etwa Va der für die Aufnahme der Ringdichtung 4 erforderlichen Ausnehmung, so daß diese Ringdichtung an dem Uhrglas 1 bleibt, wenn dieses mittes eines in die Einkerbung 2 eingreifenden Werkzeuges abgezogen wird. Um die Ringdichtung 4 in der Ringnut 3 des Uhrglases 1 zu halten, kann diese unter starker Spannung in die Ringnut 3 eingezogen werden.
F i g. 5 zeigt die Wirkungsweise einer anderen Ausführung der Vorrichtung zum Einsetzen eines Uhrglases 1 in das Gehäusemittelteil 8, und zwar in
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Montage eines wasserdichten Uhrgehäuses, wobei wenigstens ein Teil, und zwar Uhrglas und bzw. oder Boden, an das Gehäusemittelteil unter Zwischenlage einer elastisch zusammendrückbaren Ringdichtung in gegenüberliegenden Nuten am Innenumfang des Gehäusemittelteiles und am Außenumfang des be- xo treffenden Teiles angesetzt wird, gekennzeichnet durch eine rohrförmige Matrize (S) mit einem zylindrisch ausgebildeten Innenwandabschnitt (6) an ihrem unteren Ende, dessen Querschnitt demjenigen der Gehäusemitteltcilöffnung (7) entspricht und welcher sich nach oben bis über den größten Außenumfang der auf den anzusetzenden Teil (1) aufgezogenen Ringdichtung (4) erweitert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeich- ao net durch einen Übergang (10) zwischen den beiden verschiedenen Querschnitten der rohrförmigen Matrize (5) in Form von Abschnitten zweier tangierender Kreise mit beiderseits der Matrizeninnenwand liegenden Krümmungsmittelpunkten. »5
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Druckstempel (18) über dem erweiterten Teil der rohrförmigen Matrize (5) zum Eindrücken des einzusetzenden Teiles (1).
DE19681673691 1967-02-24 1968-02-23 Montagevorrichtung fur wasserdichte Uhrgehäuse Expired DE1673691C (de)

Applications Claiming Priority (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH275067 1967-02-24
CH275067A CH487449A (fr) 1967-02-24 1967-02-24 Procédé de fabrication d'une boîte de montre étanche et dispositif pour la mise en oeuvre de ce procédé
CH784967A CH504042A (fr) 1967-06-01 1967-06-01 Dispositif pour le montage d'une boîte de montre étanche
CH784967 1967-06-01
DEP0044098 1968-02-23

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1673691A1 DE1673691A1 (de) 1971-07-29
DE1673691B2 DE1673691B2 (de) 1973-01-04
DE1673691C true DE1673691C (de) 1973-08-09

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