DE1673645A1 - Wecker mit wiederholter Ausloesung des Wecksignals - Google Patents
Wecker mit wiederholter Ausloesung des WecksignalsInfo
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Description
General Time Corporation, Stamford, Connecticut, V.St.A.
Wecker mit wiederholter Auslösung des Wecksignals
Die Erfindung betrifft einen Wecker mit wiederholter Auslösung des Wecksignalsβ Fach Ertönen des Wecksignale
betätigt der erwachte, meist noch im Halbschlaf befindliche Schläfer einen leicht erreichbaren provisorischen
Abstellknopf od.dgl., der das Signal verstummen lässt. Nach
Ablauf einer vorherbestimmten Zeit ertönt das Signal von neuem. Es kann beliebig oft auf die gleiche Weise abgestellt
werden. Die endgültige Abstellung erfolgt nach dem Aufstehen durch einen besonderen, vorzugsweise etwas schwieriger
erreichbaren endgültigen Abstellhebel od.dgl.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten
Wecker mit wiederholter Auslösung dee Wecksignals
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zu schaffen, bei welchem die provisorische Abstellung
des Signals vorzugsweise durch einen leichten Druck auf die Oberseite des Gehäuses erfolgt und die Oberseite der
Uhr frei von Knöpfen, Hebeln od.dgl· ist, wie sie die
bisher bekannten Wecker dieser Art aufweisen. Es soll also ein verbesserter Wecker mit wiederholter Auslösung des
Wecksignals geschaffen werden, der sich leichter betätigen lässt als die bekannten Uhren, und der ein unkompliziertes,
glattes und ansprechendes Aussehen aufweist. Die Uhr soll dabei einfach und billig und vor allem derart ausgebildet
sein, dass eine bestehende Fertigung mit verhältnismässig
geringen Abänderungen auf die neue Art von Uhren umgestellt werden kann. Darüber hinaus soll die Uhr zuverlässig arbeiten
und eine lange Lebensdauer haben.
Das Wesen des Weckers nach der Erfindung besteht in der Kombination der folgenden Merkmale: Ein Eingriffshebel, der
mit einem Zeitrad (doh· einem kontinuierlich angetriebenen Bad des Zeitwerkes) derart zusammenwirkt, dass er aus einer
Ruhestellung, in welcher er ausser Eingriff mit dem Zeitrad
steht, in eine Arbeitsstellung gebracht werden kann, in welcher er mit dem Zeitrad in Eingriff kommt, wobei er durch
das bewegte Zeitrad mitgenommen und in die Ruhestellung zurückgeführt wird| eine durch den Eingriffshebel betätigte
Steuerkurve odedgl·, die das Wecksignal in der Ruhestellung
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des Eingriffshebels freigibt und in der Arbeitsstellung
abstellt ι und ein vorzugsweise an der Unterseite der Uhr aus dem Gehäuse herausragendes Betätigungsglied, durch
welches der Eingriffshebel aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung gebracht werden kann.
Weitere Einzelheiten gehen aus der folgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung
hervor.
Figo 1 ist eine Seitenansicht der Uhr, teilweise im Schnitt·
Fig. 2 ist eine Seitenansicht wie Fig. 1, welche die
Uhr in einer Stellung zeigt, in welcher das Weckwerk durch Druck auf die Oberseite des Gehäuses abgestellt ist.
Fig. 3 ist eine perspektivische, sohematische Ansicht
der wichtigsten Teile des Werkes·
Fig. 4 ist eine vereinfachte perspektivische Darstellung der Einrichtung zur Betätigung und Abstellung des
Weckwerkes·
Fig. 5a bis 3d sind schematische Aufsichten der Einrichtung
zur Betätigung und Abstellung des Weckwerkes in verschiedenen Stellungen.
Fig. 6a bis 6d sind entsprechende Seitenansichten.
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7 zeigt in schematischer Aufsicht die Einrichtung
zur endgültigen Abstellung des Weckwerkese
Fig. 8 ist eine schematisehe perspektivische Ansicht
wie Fig. 4j die eine abgeänderte Ausftihrungsform zeigt»
Figo 9a bis 9c sind schematische Seitenansichten, welche die Einrichtungen der Figo 8 in verschiedenen
Stellungen zeigen.
Wie aus Figo 1 bis 7 ersichtlich, enthält das Werk der Uhr ein tragendes Gestell 21, das von einem Gehäuse
aus Kunststoff ododgl. umgeben ist« Das Gehäuse hat einen Sockel 23, der auf einer Tischfläche 24 ododgl. aufruht. In
bekannter Weise enthält die Uhr einen Stundenzeiger 31, einen Minutenzeiger 32 und einen Sekundenzeiger 33 (Fig. 3)
sowie ein (in der Zeichnung nicht dargestelltes) Zifferblatt, An der Eückwand des Gehäuses befindet sich ein Einstellknopf
34 zum Einstellen der Weckzeit und ein Abstellschieber 35 zum endgültigen Abstellen des Weckwerkes, welches die Form
eines Summers hat. Da die Einzelheiten des Werkes eines
Synchron-Weckers bekannt sind, sind die üblichen Einzelteile in Fig. 3 bzwo 4 nur schematisch dargestellt. Der Antrieb
der Uhr erfolgt durch einen kleinen Synchronmotor 40 (Fig.3) mit einem Ausgangsritzel 41, das mit einem Sekundenrad 42
in Eingriff steht. Das Sekundenrad ist mit dem Sekundenzeiger 33 verbunden. Ein mit dem Sekundenrad verbundenes
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Ritzel 43 steht mit einem Zahnrad 44 in Eingriff« Das Zahnrad
44 ist mit einem Ritzel 45 verbunden, welches das Minutenrad 46 antreibt. Das Minutenrad ist mit dem Minutenzeiger
32 verbunden.
Ein mit dem Minutenrad 46 verbundenes Ritzel 47 treibt ein Zahnrad 48 an. Das Zahnrad 48 ist mit einem Ritzel 49
verbunden, welches mit dem Stundenrad 50 in Eingriff steht«, Das Stundenrad ist mit dem Stundenzeiger 31 verbundene
Das Wecksignal wird durch einen Summer erzeugt. Zur Erzeugung des Summertones dient eine Summerfeder 55 (Figo 1)
in der üblichen Form, die aus einem Stück Federstahl besteht und an einem mit dem Gestell verbundenen Haltewinkel 56
befestigt ist. Das freie Ende der Summerfeder wird durch einen vorspringenden Polschuh 57 (Fig. 4) in Schwingung
versetzt, welcher ein Teil der Statoranordnung des Motors 40
ist. Der Summerton eitsteht stets dann, wenn das Ende der Summerfeder freigegeben wird. Um den Summerton an- und abzustellen,
ist ein Betätigungshebel 60 (Fig. 5a) für den Summer vorgesehen, der einen ersten Arm 61 und einen zweiten
Arm 62 enthält. Der Betätigungshebel 60 ist in einer horizontalen Ebene schwenkbar. Zu diesem Zweck ist er in einem
Einschnitt 63 schwenkbar gelagert, der in einem Teil des Gestells angeordnet ist. Eine Feder 64 sucht den Betätigungshebel
im Uhrzeigersinn der Fig. 5a bis 5d zu verschwenken»
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Um den Summerton normalerweise abzustellen, so dass er erst bei Erreichen der eingestellten Weckzeit ertönt, ist
ein zweites Stundenrad 70 vorgesehen, welches gleichachsig neben einem Einstellrad 71 angeordnet ist» Das Stundenrad
steht in Eingriff mit dem Ritzel 49, welches das erste Stundenrad 50 antreibt. Das Einstellrad 71 ist normalerweise
stillstehend; es kann durch den Einstellknopf 34 auf die gewünschte Weckzeit eingestellt werden. Um eine relative
Axialverschiebung des Stundenrades 70 gegenüber dem Einstellrad 71 zu ermöglichen, wenn die eingestellte Weckzeit erreicht
ist, ist das Einstellrad mit einem Steuervorsprung
versehen, der in einen Einschnitt 73 des Stundenrades eintreten kann· Solange die eingestellte Weckzeit nicht erreicht
ist, drückt der Steuervorsprung das Stundenrad 70 von dem
Einstellrad fort,, Hierbei wird der Betätigungshebel 60 für
den Summer entgegen dem Uhrzeigersinn der 3?ig0 5a verschwenkt,
so dass der Arm 61 des Betätigungshebels die Summerfeder aus der Huhestellung fortdrückt und somit eine Schwingung
derselben verhindert, doh. der Summerton ist abgestellte
Wenn jedoch die eingestellte Weckzeit erreicht ist, tritt der Steuervorsprung 72 in den Einschnitt 75 des Stundenrades
ein, so dass der Betätigungshebel 60 unter dem Einfluss der Feder 64 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird und die Summerfeder
freigibt, was zur Folge hat, dass das Wecksignal ertönt.
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An der Unterseite des Gehäuses ist ein vorspringender
Stift mit einem Knopf vorgesehen, der bei einem Druck auf die Oberseite des Gehäuses eingedrückt wird und den Summerton provisorisch, d.h. für eine vorherbestimmte Zeitspanne,
abstellt, wenn auf die Oberseite des Gehäuses ein Druck ausgeübt wird» Zu diesem Zweck ist ein Zahnradsegment vorgesehen,
das mit einem Zeitrad, d.h0 einem der Zähnräder
des Uhrwerkes, in Eingriff kommen kann und derart mit der Summerfeder zusammenarbeitet, dass der Summerton ertönt,
wenn das Zahnradsegment sich nicht in Eingriff mit dem Zeitrad
befindet, dass der Summerton aber vorübergehend abgestellt wird, wenn das Zahnradsegment nach einem Druck auf das
Gehäuse mit dem Zeitrad in Eingriff kommto Sobald dies geschehen
ist, wird das Zahnradsegment durch das Uhrwerk langsam
verschwenkt, bis es das Zeitrad verlässt, wodurch der Summerton wieder angestellt wird. Das Zeitrad, mit welchem
das Zahnradsegment in Eingriff kommt, kann ein Zahnrad der Minutenwelle oder ein anderes Zahnrad des Zeitwerkes sein,
welches das Zahnradsegment derart verschwenkt, dass der Summerton nach Ablauf einiger Minuten erneut ertönt. Wie aus
der Zeichnung, insbesondere Fig. 4 und 6a, ersichtlich, ist ein Zahnradsegment 80 mit Zähnen 81 vorgesehen, die mit einem
Ritzel 45 zusammenarbeiten, welches mit dem Minutenrad 46 in Eingriff steht. Das Zahnradsegment 80 ist an seinem oberen
Ende beim Bezugszeichen 82 (Fig. 4) an einem Scherenhebel
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angelenkt, der um eine mit dem Gestell verbundene Achse 84
verschwenkt werden kann. Hinter dem ersten Scherenhebel 83 ist ein zweiter Scherenhebel 85 vorgesehen, der um eine
feste Achse 86 verschwenkt werden kann,, Die Federn 87 und
88 der beiden Scherenhebel suchen diese nach unten der
Mg. 6a in eine Stellung zu drücken, in welcher das Zahnradsegment 80 mit dem Ritzel 45 in Eingriff steht. Eine Feder
89 sucht das Zahnradsegment gegenüber dem ersten Scherenhebel
im Uhrzeigersinn der Figo 6a zu verschwenken.
Um die Scherenhebel bei Ausübung eines Druckes auf das Gehäuse zu verschwenken, ist ein Stift 90 (Fig. 1 und 4)
vorgesehen, welcher einen Knopf 91 trägt, der mit der Tischflache in Eingriff kommt. Das obere Ende des Stiftes
ist um 90° abgebogen und stellt einen Mitnehmerstift 93 (Fig» 4) dar, der beim Bezugszeichen 94 durch übereinander
angeordnete, schmale Ausschnitte der Scherenhebel und des Zahnradsegments hindurchragt_„ Die Federn der Scherenhebel,
insbesondere die Feder 88, suchen den Stift 90 mit ausreichender Kraft nach unten zu drücken, so dass der hintere
Teil des Gehäuses, wie aus Figo 1 ersichtlich, etwas oberhalb der Tischplatte gehalten wird»
Wird mit dem Finger auf die Oberseite des Gehäuses, wie in Fig„ 2 angedeutet, ein Druck ausgeübt, so wird dar Stift
90 nach oben verschoben, was zur Folge hat, dass die
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Scherenhebel um ihie Schwenkpunkte nach oben verschwenkt
werden und das Zahnradsegment 80 anheben. In dieser Stellung
ist das Zahnradsegment von seinem Ritzel abgehoben, so dass
es unter der Wirkung der Feder 89 im Uhrzeigersinn der Figo 6c verschwenkt wird. !Die beiden Scherenhebel im Verein
mit dem Stift 90 wirken wie ein Kniehebelgelenk·, sie können
daher auch als Kniehebel bezeichnet werden·
Um den Summerton abzustellen, wenn das Zahnradsegment ausser Eingriff mit seinem Ritzel gebracht ist und verschwenkt
wird, ist am Scherenhebel 83 eine Steuerkurve 95 angeordnet, die mit einer G-egenflache 96 (Fig. 4 und 6c)
des Betätigungshebels 60 zusammenarbeitet. Wenn das Zahnradsegment in die Stellung der Figo 6c gebracht wird, drückt
daher die Steuerkurve 95 gegen die Gegenfläche 96 des Betätigungshebels
60, so dass dieser entgegen dem Uhrzeigersinn der Figo 5a verschwenkt wird, wobei sein Arm 62 die Feder
55 des Summers abdrückt und somit den Summerton abstellt,
Im einzelnen geht die Arbeitsweise der beschriebenen Einrichtung aus der Darstellung der Fig. 5a bis 5d und 6a
bis 6d hervor» Es sei angenommen, dass das Einstellrad 71 auf eine bestimmte Weckzeit eingestellt ist, und dass der
Abstellschieber 35 herausgezogen ist. Vor Erreichen der eingestellten
Weckzeit haben die Teile die Stellung der Fig. 5a und 6a. Daa frtundenrad 70 wird durch den Steuervorsprung
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des Einstellrades von diesem abgedrückt, so dass der Betätigungshebel 60 die Stellung der Fig. 5a hat, in welcher
der Summerton abgestellt ist.
Sobald die eingestellte Weckzeit erreicht ist, tritt, wie in fig. 5b dargestellt, der Steuervorsprung 72 in den
Einschnitt 73 des Stundenrades 70 ein, wodurch der Betätigungshebel
60 freigegeben wird, der sich unter der Wirkung der Feder 64 in eine Stellung bewegt, in welcher die Summerfeder
freigegeben wird, so dass der Summerton ertönt» Wenn der Benutzer der Uhr nicht sogleich aufzustehen wünscht,
drückt er, wie in Pig. 2 dargestellt, mit dem Pinger leicht auf die Oberseite des Gehäuses. Hierdurch wird der Stift 90
nach oben verschoben, wie in Pig« 5c und 6c dargestellt, so dass die Scherenhebel und das Zahnradsegment 80 nach oben
bewegt werden. Hierbei hebt das Zahnradsegment sich von seinem Ritzel ab, so dass es unter der Wirkung der Feder 89
im Uhrzeigersinn der Fig. 6c verschwenkt wird. Dadurch kommt
die Steuerkurve 95 des Scherenhebels 83 in Eingriff mit der Gegenfläche des Betätigungshebels 60, so dass der Betätigungshebel
entgegen dem Uhrzeigersinn der Fig. 5c verschwenkt wird und den Summerton abstellt» Sobald der Druck des Fingers
auf das Gehäuse aufhört, bewegen die Scherenhebel sich unter der Wirkung ihrer B'edern 87 und 88 etwas zurück, so dass
die Zähne des Zahnradsegmenba mit dem Ritzel 45 in Eingriff
I 0 ü 8 /» U /1) .3 j 7
kommen, wie in Figo 6c punktiert dargestellt. Da das Zahnradsegment
durch den Zahneingriff in dieser Winkelstellung gehalten wird, verbleiben die Scherenhebel in ihrer oberen
Stellung, so dass das Summersignal abgestellt bleibt.
Während der nächsten Minuten kommt das Zahnradsegment infolge der langsamen Drehung des Kitzös 45 nach und nach
in die Stellung der Mg« 6do Kurz darauf kommen die Zähne
des Zahnradsegments ausser Eingriff mit dem Eitzel, so dass
das Zahnradsegment in die Stellung der Fig. 6a herabfällt, was zur Folge hat, dass die Scherenhebel sich unter der
Wirkung der Federn 87 und 88 nach unten bewegen, so dass der Scherenhebel 83 in die Stellung der Fig. 6a kommt„ Dies hat
zur Folge, dass der Betätigungshebel 60 in die Stellung der Fig. 5b zurückkehrt, in welcher das Summersignal ertönto Zu
dieser Zeit kann der Abstellschieber 35 betätigt werden, um das Summersignal endgültig abzustellen.
Wie aus Figo 4 und 7 ersichtlich, hat der Abstellschieber 35 vorzugsweise die Form eines flachen Streifens mit einem
in Längsrichtung verlaufenden Einschnitt 100 (Figo 4), welcher einen Vorsprung 101 (Figo 4 und 5a) des Armes 62 des Betätigungshebels
60 aufnimmt. Wird der Abstellschieber 35 einwärts gedruckt, so wird der Betätigungshebel 60 entgegen dem
Uhrzeigersinn in die Stellung der Fig« 7 verschwenkt, wodurch der Summerton endgültig abgestellt wird. Gewünsentenfalls
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können an der oberen Kante des Abstellschiebers Einschnitte 102 (Mg» 4) vorgesehen sein, die mit der Feder 64 in
Eingriff kommen, so dass der Abstellschieber in seinen beiden Stellungen einrastet.
Wenn der Benutzer der Uhr einen weiteren Aufschub wünscht, kann er statt der Betätigung des Abstellschiebers
35 abermals einen Druck auf die Oberseite des Gehäuses ausüben, um den Summerton vorübergehend abzustellen, der dann
nach Ablauf einiger Minuten von neuem ertönt» Die Länge der Zeitspanne bis zum wiederholten Ertönen des Summertons kann
vom Konstrukteur beliebig gewählt werden; sie hängt von der Grosse der Überlappung zwischen dem Zahnradsegment 80 und
dem Ritzel 45 in der Stellung der Fig. 6c ab. Das wiederholte Ertönen des Summersignals kann beliebig oft durch
einfachen Druck auf die Oberseite des Gehäuses bewirkt werden.
Die beschriebene Anordnung ist einer Reihe von Abänderungen fähig. Ein Beispiel einer solchen Abänderung ist in
Fig. 8 und Fig. 9a bis 9c dargestellt. Die entsprechenden
Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen wie bei der ersten Ausführungsform, jedoch unter Hinzusetzung des Buchstabens a
bezeichnete
Statt des Zahnradsegments 80 der ersten Ausführungsform
ist ein Klinkenhebel 80a vorgesehen, der am Gestell gelagert ist» Eine Feder 87a sucht den Klinkenhebel entgegen dem
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Uhrzeigersinn der Mg. 9a "bis 9c zu verschwenken, bis er
einen Anschlag 84a berührt. Die Klinke hat eine Feder 89a.
Anstelle einer Mehrzahl von Zähnen des Zahnradsegments
hat der Klinkenhebel nur einen einzigen Zahn, der mit dem Minutenrad 46a in Eingriff kommt.
Wie bei der ersten Ausführungsform ist ein Stift vorgesehen, der aus der Unterseite des Gehäuses herausragt und
bei seiner Betätigung den Klinkenhebel in Eingriff mit einem Zahnrad bringt, welches den Klinkenhebel nach Ablauf einiger
Minuten in eine Stellung zurückführt, in welcher der Summerton wieder angestellt wird. Bei der Ausführungsform nach
Figo 8 und 9a bis 9c wird dies dadurch erreicht, dass der Stift 90a mit einem Kipphebel 110 (Figo 8) in Eingriff steht,
der in einem Einschnitt 111 der Platte 21a des Gestells gelagert ist«. Das vordere Ende 112 des Kipphebels greift in
einen Einschnitt 113 eines Schiebers 114 ein0 Der Schieber
114 hat Einschnitte 115 und 116, in welche Stifte 117 und 118 an der Vorderplatte des Gestells eingreifen, so dass der
Schieber 114 sich nur geradlinig in vertikaler Richtung verschieben kann. Eine Feder 119 sucht den Schieber in seine
obere Stellung zu verschieben. Zum Zwecke der Mitnahme des Klinkenhebels hat der Schieber einen Stift 121, der in einen
Ausschnitt 122 des Klinkenhebels eingreift. Wenn der Stift 90a nach oben bewegt wird, wird daher der Schieber nach
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unten bewegt, wobei er den Klinkenhebel mitnimmt. Der Einschnitt 122 ist etwas vergrössertj der Stift 121 verschiebt
daher den Klinkenhebel nur in einer Richtung. Der Stift und der Klinkenhebel können in ihre Ausgangsstellung zurückkehren,
wenn der Druck auf die Oberseite des Gehäuses aufhört o
Um den Summerton abzustellen, hat der Klinkenhebel eine
Steuerkurve 95a, die mit einer Gegenfläche 96a des Betätigungshebels 60a zusammenwirkt.
Die Arbeitsweise geht aus der Darstellung der Figo 9a
bis 9c hervor.
Wie aus Figo 9a ersichtlich, hat das Summersignal gerade zu ertönen begonnen, da das Steuervosprung 72a soeben
in den Einschnitt 73a eingetreten ist, wodurch der Betätigungshebel 60a freigegeben wurde, so dass das Wecksignal
ertöntο
Wird ein Druck auf die Oberseite des Gehäuses ausgeübt, so wird der Stift 90a nach oben gedrückt, was zur
Folge hat, dass eier Schieber 114 entgegen der Wirkung der
Feder 119 nach eben bewegt wird» Dies hat zur Folge, dass
der Klinkenhebel 80a im Uhrzeigersinn um seinen Drehpunkt 82a verschwenkt wird und die Klinke 81a über die Zähne des
Minutenrades 56a hinweggleitet, wobei sie in die Stellung der
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Figo 9b gelangt. Gleichzeitig wird der Steuervorsprung 95a
nach oben verschwenkt, so dass er mit der Gegenfläche 96a in Eingriff kommt und den Betätigungshebel 60a für den
Summer entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt0 Hierdurch
wird der Summerton abgestellt. Durch den Druck auf die Oberseite des Gehäuses wird daher der Summerton für eine
vorherbestimmte Zeit abgestellte
Während der folgenden kurzen Zeitspanne in der Grössenordnung von fünf bis zehn Minuten bewirkt die Drehung des
Minutenrades 46a, dass die Klinke 81a in Richtung des Pfeiles der Fig. 9c in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt wirde
Hierbei wird ein Punkt erreicht, bei welchem die Klinke die Zähne des Zahnrades 46a verlässt, so dass sie unter der
Wirkung der Feder 87a in die Ausgangsstellung der Pig· 9a zurückkehrt, in welcher der Betätigungshebel 60a freigegeben
wird, so dass der Summerton wieder ertönto Der Benutzer kann
jetzt den Abstellschieber 35a zur endgültigen Abstellung
des Wecksignals betätigen oder, falls gewünscht, erneut einen Druck auf die Oberseite des Gehäuses ausüben, um zu erreichen,
dass das Summersignal nach Ablauf einer vorherbestimmten Zeit abermals ertönt. Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel
kann der Druck auf die Oberseite des Gehäuses beliebig oft wiederholt werden, um jeweils ein abermaliges Ertönen des
Wecksignals zu veranlassen. Die Ausführungsform nach Pig,
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ist besonders geeignet zur Abänderung einer bestehenden
Fertigung von Weckeruhren» Der Schieber 1H, der in der Nähe der Vorderplatte des Gehäuses angeordnet ist, nimmt
keinen nennenswerten Raum ein. Der Klinkenhebel 80a in Form eines weiten "C" vermeidet eine Kollision mit den Zahnrädern
des Antriebsmechanismus, und der Kipphebel 110 ist in einem Raum an der Unterseite der Uhr angeordnet, der normalerweise
von Rädern U0 dgl« frei ist. Eine bestehende Fertigung von Weckeruhren kann daher unter Hinzufügung weniger Teile
und ohne nennenswerte Erhöhung der Kosten leicht auf die
beschriebene Anordnung umgestellt werden.
Die beiden beschriebenen Ausführungsformen sind langlebig und üben ihre Funktion während vieler tausender von Arbeitsgängen aus, so dass sie ohne weiteres die Lebensdauer der
übrigen Teile der Uhr erreichen.
Die Uhr, die keine äusseren Hebel oder Knöpfe zur wiederholten Betätigung des Weckwerkes aufweist, ist äusserlich
einfach und ohne vorspringende Bedienungsteile; sie kann jede gewünschte künstlerische Form erhalten. Vorhandene Gehäusemuster
können voll ausgenutzt werden. Die Arbeitsweise ist einfach; ein leichter Druck auf die Oberseite des Gehäuses
bewirkt die Aufwärtsbewegung des Stifteso
Bei beiden beschriebenen Ausführungsformen wird ein Eingriffshebel in Form eines Zahnradsegmets oder eines
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Klinkenhebels verwendet, der mit einem Zeitrad, d.ho mit dem
Minutenrad oder einem anderen Rad des Zeitwerkes, in Eingriff kommt, sei es ein verhältnismässig grosses Zahnrad
oder ein kleines Ritzel. Die Erfindung ist jedoch nicht auf die genannten Ausführungsbeispiele beschränkte Statt
des Eingriffes eines Zahnradsegments oder eines Klinkenhebels mit den Zähnen eines Zeitrades, was einen zwange- ^
läufigen Eingriff darstellt, kann auch ein Reibeingriff und somit eine nicht zwangsläufige Verschiebung vorgesehen
sein, vorausgesetzt nur, dass der Eingriffshebel, doho das
Zahnradsegment oder der Klinkenhebel, nach einer vorherbestimmten Zeit freigegeben wird.
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Claims (1)
- 8 München 5 7o November 1967Buttermelcherstraße 19Patentansprüche/Tw Wecker mit wiederholter Auslösung des Wecksignals, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale: Ein Eingriffshebel (Zahnradsegment 80; Klinkenhebel 80a), der mit einem Zeitrad (Ritzel 45; Minutenrad 46a), d.he einem kontinuierlich angetriebenen Rad des Zeitwerkes, derart zusammenwirkt, dass er aus einer Ruhestellung (Stellung der Fig. 6a bzwe 9a), in welcher er ausser Eingriff mit dem Zeitrad steht, in eine Arbeitsstellung (punktierte Stellung der Fige 6c bzwo Stellung der Figo 9b) gebracht werden kann, in welcher er mit dem Zeitrad in Eingriff kommt, wobei er durch die Drehung des Zeitrades in die Ruhestellung zurückgeführt wird; eine durch den Eingriffshebel betätigte Steuerkurve (95» 95a) odedglo, die das Wecksignal in der Ruhestellung des Eingriff shebels freigibt und in der Arbeitsstellung abstellt; und ein vorzugsweise an der Unterseite der Uhr aus dem109840/033GeMuse herausragendes Betätigungsglied (Stift 90; 90a), durch welches der Eingriffshebel aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung gebracht werden kann.2e Wecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriffshebel als mit einem Ritzel (45) des Zeitwerkes zusammenarbeitendes Zahnradsegment (80) ausgebildet ist, welches an einem schwenkbaren Scherenhebel (83) angelenkt iwst, der durch das Betätigungsglied (Stift 90) von dem Ritzel (45) abgehoben werden kann, wobei eine zwischen dem Zahnradsegment und dem Scherenhebel angeordnete Feder das Zahnradsegment in die Arbeitsstellung zu verschwenken sucht ο3ο Wecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein schwenkbarer Klinkenhebel (80a) mit einer Klinke (81a) vorgesehen ist, die mit einem Minutenrad (46a) Od0dgl· zusammenarbeitet, wobei der Weg der Klinke derart gewählt ist, dass diese in der Ruhestellung des Klinkenhebels von dem Minutenrad abgehoben ist, bei Verschwenkung desselben in die Arbeitsstellung jedoch mit dem Minutenrad in Eingriff kommt, worauf der Klinkenhebel infolge der Drehung des Minutenrades in die Ruhestellung zurückgeführt wird β1 Q9840/0337
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