DE1673462C - Regelventil mit Druckdifferenzregelung - Google Patents
Regelventil mit DruckdifferenzregelungInfo
- Publication number
- DE1673462C DE1673462C DE19671673462 DE1673462A DE1673462C DE 1673462 C DE1673462 C DE 1673462C DE 19671673462 DE19671673462 DE 19671673462 DE 1673462 A DE1673462 A DE 1673462A DE 1673462 C DE1673462 C DE 1673462C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- valve
- differential pressure
- piston
- valve seat
- actuator
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 9
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 5
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims 6
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims 1
- 239000007844 bleaching agent Substances 0.000 description 1
Description
Membransteiimotor 10 angeordnet, dessen Gehäuse 11 bei 12 an das Ventilgehäuse 1 angeflanscht ist, so
daß das Ganze eine konstruktiv Baueinheit bildet,
die aus dem den Ventilsitz 4 und da« Ventilverschlußstück 5 umfassenden eigentlichen Ventil und aus
einem im einzelnen noch zu beschreibenden, von dem Membransteiimotor IO teilweise gebildeten Differenzdruckregler
besteht. Zu diesem Zwecke isi. der Membranstellmotor
10 derart angeschlossen, daß seine Membrane 13. die zwei Kammern 14. 15 abtrennt,
\cn dem Differenzdruck zwischen dem Ventileinlaß 2 und dem Druck in der Bohrung 9 beaufschlagt ist. Die
Beaufschlagung .!er Membrane 13 durch den am Λ'·;η-tileinlaß
herrschenden Druck auf der einen Seite geschieht durch eine in die Kammer 14 mündende und
von dem Ventileinlaß 2 abgehende Leitung 16. Die Membrane 13 ist auf der anderen Seile mit einem
Federteller 17 verbunden, auf den eine Feder 18 drückt, die sich gegen das Gehäuse 11 abstützt und
eine im wesentlichen konstante Feder! raft vorgibt. Mit der Membrane 13 und dem Federteller 17 ist darüber
hinaus eine Spindel 19 gekuppelt, die bei 22 abgedichtet geführt ist. Da der Ventilsitz 4 bei 26 eine
Dichtfläche aufweist, kann die in Gestalt einer ringsumlaufenden Schneide ausgebildete Dichtkante 27
der Spindel 19 einen dichten Abschluß der Durchflußmenge, die bei 2 eintritt, herbeizuführen. Li die Durchgangsbohrung
9 des Ventilsitzes 4 mündet ein Kanal 20. der über eine Leitung 21 mit der Kammer 15 des
Stellmotors 10 verbunden ist.
Die Membrane 13 ist über die Leitung 16 und andererseits über den Kanal 20 und die Leitung 21 mit
der Differenz des Druckes p1 am Eintritt 2 und des
Druckes d1 in der Bohrung 9 des Ventilsitzes 4 beaufschlagt.
Die von der Differenz dieser Drücke auf die Membrane 13 ausgeübte Kraft ist im Ruhezustand
Bleich der den Sollwert vorgebenden Federkraft der Feder 18. die be. kleinen Auslenkungen als Konstant
anoesehen werden kann. Demgemäß herrscht an dem Ventilsitz 4 stets ein konstanter D.fferenzdruc^ der
über den selbsttätig veränderlichen Ringspalt 23 unabhängig
von den jeweiligen Betnebsverhaltn-ssen
aufrechterhalten wird.
In die Leitune 21 ist nun ein selbstschließendes Dreiwesemaanetventil 30 eingefügt, das im erregten
Zustand ^Leitung 21 geöffnet hält ,wahrend se.n
dritter, bei 31 in die Atmosphäre entlüftender Ausoan,
verschlossen ist. Sollte nun plötzlich die S rom-
«rsorgung ausfallen, so wird das Magnetventil 30
ebenfalls entregt. Es sperrt die Leitung 21 ab so daß
der Kanal 20 des Ventilsitzes4 verschlossen ,st. wahrend
gleichzeitig die dem Druck p* zugeordnete Kammer 15 des Membranstellmotors 10 mit der Atmosphäie
verbunden wird, was über die Entlu tungsleitU
31 geschieht. Da die K- ;mer 14 des Membran-
Stellmotors über die Leitung 16 rt.it dem Druck p>
am Ventileineane beaufschlagt ist und d.e auf der gegenüberliegenden
Seite der Membrane 13 befindliche Kammer entlüftet ist, wird die Membrane 13 nach
oben sedrückt, so daß die Spindel 20 bei 29 den
a5 Durchfluß dichtend absperrt. Bei dieser Abwärtsbewegung
der Spindel 20 wird die lediglich fur einen DifferJnzdruck p'-p2 bemessene Federkraft der Feder
18 überwunden, weil nun nach dem Wegfall des Drukk-s
p1 an der Membran 13 die volle Druckkraft des
Druckes p1 vom Ventileinlaß zur Wirkung kommt
Zur Wiederöffnen des Ventils braucht lediglich das Maenetventil 30 wieder erregt zu werden. Dann
wird die" Verbindung zwischen der Kammer 15 und dem Kanal 20 wieder hergestellt, so daß in der Kam-
mer 15 wieder der Druck p- herrscht und die Feder 18
die Spindel 20 wieder nach unten bewegen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Regelventil mit Druckdifferenzregelung, hei dem einem mit einem von außen verstellbaren
Ventilverschlußslück zusammenwirkenden Ventilsitz ein selbsttätig veränderlicher Ringspalt
nachgeordnet ist. de einseitig durch ein koaxial zu dem Ventilversch. 'stück verschieblich indem
Ventilgehäuse abgedichtet geführtes Stellglied be- ίο grenzt ist, das mit einem mit dem am Ventilsitz anstehenden
Differenzdruck beaufschlagten Membran- oder Kolbenstellrnotor eines den Differenzdruck
(p'-p-) an dem Ventilsitz konstant haltenden und mit dem Ventil zu einer konstruktiven
Einheit zusammengefaßten DUTerenzdruekreglers
verbunden ist. wet ei die Membran bzw. der Kolben des Stellmotors unter der Einwirkung einer
dem Sollwert der des einzustellenden Differenzdruckes (p'-p2) entsprechenden Federkraft steht,
dadurch gekennzeichnet, daß als.
Schneilschlußsicherheitseinrichtung in die die
Membran (13) oder den Kolben des Stellmotors. (10) mit dem hinter dem Ventilsitz (4) herrschenden
Druck p- beaufschlagende Verbindungslei·· tung (21) ein selbstschließendes Magnetventil (30)
eingefügt ist, das im nicht erregten Zustand die Verbindungsleitung (211 sperrt und die dem
Druck (p-) zugeordnete Membran oder Kolbenseite (15) mit der Atmosphäre verbindu.
2. Regelventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied als Spindel (20)
ausgebildet ist und an seiner den Ringspalt (23) begrenzenden Stirnseite eine ringsumlaufendi;
Schneide (27) trägt, die mit einer Dichtungsflächt: (29) an der Unterseite des Ventilsitzes (4) zusammenwirken
kann.
40
Die Erfindung betrifft ein Regelventil mit Druckdifferenzregelung,
bei dem einem mit einem von außen verstellbaren Ventilverschlußstück zusammenwirkenden
Veniiliiu ein selbsttätig veränderlicher
Ringspalt nachgeordnet ist, der einseitig durch ein koaxial zu dem Ventilverschlußstück verschieblich in
dem Ventilgehäuse abgedichtet geführtes Stellglied begrenzt ist, das mit einem mit dem am Ventilsitz anstehenden
Differenzdruck beaufschlagten Membran- oder Kolbenstellrnotor eines den Differenzdruck (p1-p-)
an dem Ventilsitz konstant haltenden und mit dem Ventil zu einer konstruktiven Einheit zusammengefaßten
Differenzdruckreglers verbunden ist, wobei die Membran bzw. der Kolben des Stellmotors unter der
Einwirkung einer dem Sollwert der des einzustellenden Differenzdruckes (pl-p'2) entsprechenden Federkraft
steht.
Ein Ventil dieser Art ist insbesondere für Fernheizanlagen
bestimmt und weist den Vorteil auf, dzß
es die Funktionen dreier getrennter Geräte in sich vereinigt, nämlich die eines Mengenreglers, eines Differenzdruckreglers
und eines Motorventils. Die Betätigung dieses Ventils geschieht unter Verwendung elektrischer
Energie. Es hat sich nun insbesondere bei Fernheizanlagen als nachteilig herausgestellt, daß
beim Ausfall dieser elektrischen Energie das Ventil in der S'ellung, die es gerade einnimmt, stehenbleibt
und ein Schließen des Ventils nurmehr vcn Hand möglich ist. Da unter diesen Umständen beispielsweise
in dem Fernheizungsabnehmerkreis eine unzulässige Temperatursteigerung eintreten kann, die dadurch
bedinet ist, daß die Temperatur im Fernhcizunesvorlauf
aus technischen Gründen wesentlich höher ist als die normalerweise im Abnehmerkreis vorhandene
Temperatur und der Abnehmerkreis bei Ausfall des Ventils die Fcrnheizungsvorlauftemperaiur
annimmt, wurden schon Sicherheitsvorkehrungen eetroffen. So ist es z. B. bekannt, dem eigentlichen Regelventil
ein direkt gesteuertes oder hilfsgesteuertes Magnetventil vorzuschalten, das bei Stromausfall
selbsttätig schließt. Dieser Weg ist aber sehr aufwendig und damit verhältnismäßig teuer.
Andererseits wurde auch schon, wie beispielsweise in der deutschen Auslegeschrift 1247 794 beschrieben,
einem Motorventil für Fernheizungsanlagen eine Sicherheitsvorrichtung unmittelbar zugeordnet. Zu
diesem Zweck wurde eine Trennung zwischen der eigentlichen Ventilspindel und der mit dem Hauptantriebsmotor
des Motorventils gekuppelten Antriebsspi.idel vorgenommen. Die beiden Spindeln sind über
einer, druckmittelbetäügbaren Hilfsantriebsmotor
miteinander gekuppelt, der bei Stromausfall die Ventilspindel im "Sinne des Schließens des Ventils verstellen
kann. Dieses Ventil benötigt aber eine eigene unabhängige Druckmittelquelle, was einen verhältnismäßig
großen Aufwand darstellt.
ZieVder Erfindung ist es, Has eingangs genannte
Regelventil in der Weise weiterzubilden, daß es beim Ausfall der elektrischen Engergie sofort selbsttätig
schließt.
Zu diesem Zwecke ist das Regelventil der eingangs genannten Art erfindungsgemäß de-art ausgebildet,
daß als Schnellschlußsicherheitseinrichtung in die die Membran oder den Kolben des Stellmotors mit dem
hinter dem Ventilsitz herrschenden Druck p1 beaufschlagende
Verbindungsleitung ein selbstschließendes Magnetventil eingefügt ist, das im nicht erregten Zustand
die Verbindungsleitung sperrt und die dem Druck p- zugeordnete Membran- oder Kolbenseite
mit der Atmosphäre verbindet.
Hierbei ist es zweckmäßig, wenn das Stellglied als Spindel ausgebildet ist und an seiner den Ringspalt begrenzenden
Stirnseite eine iingsumlaufende Schneide trägt, die mit einer Dichtungsfläche an der Unterseite
des Ventilsitzes zusammenwirken kann.
Das neue Ventil zeichnet sich durch eine schnell wirksame Sicherheitsvorrichtung aus, die beim Ausfall
der Stromversorgung ohne zusätzliches Antriebsmedium aus einer eigenen unabhängigen Quelle den
VentilverschluQ veranlaßt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Die Figur
zeigt ein Regelventil gemäß der Erfindung im axialen Schnitt in einer Seitenansicht.
In einem Ventilgehäuse 1, dessen Einlaß bei 2 und dessen Auslaß bei 3 angeordnet sind, ist ein auswechselbarer Ventilsitz 4 vorgesehen, mit dem ein kegelförmiges
VentilverschlußstückS zusammenwirkt, das
über eine Ventilspindel 6 von einem bei 7 schematisch angedeuteten, mit einer Stelleinrichtung zusammenwirkenden
Motor zur Veränderung des wirksamen Durchflußquerschnittes verstellbar ist. Die Durchgangsbohrung
9 verläuft koaxial zu dem Ventilverschlußstück 5.
An der Unterseite des Ventilgehäuses 1 ist ein
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB0095390 | 1967-11-14 | ||
| DEB0095390 | 1967-11-14 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1673462A1 DE1673462A1 (de) | 1971-10-07 |
| DE1673462B2 DE1673462B2 (de) | 1972-10-12 |
| DE1673462C true DE1673462C (de) | 1973-05-03 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2029912A1 (de) | Ventil | |
| DE2215150A1 (de) | Thermostatisches Expansionsventil | |
| DE3247325C2 (de) | Rohrtrenner | |
| DE1673462C (de) | Regelventil mit Druckdifferenzregelung | |
| DE1038356B (de) | Kombiniertes Absperr- und Rueckschlagventil | |
| DE3828002C2 (de) | ||
| DE2232664A1 (de) | Steuerventileinrichtung | |
| EP0133445A2 (de) | Ventilanordnung | |
| DE4001329C2 (de) | ||
| EP1979795B1 (de) | Ventilanordnung zum anschliessen eines wärmetauschers einer warmwasserentnahmevorrichtung an ein fernwärmenetz | |
| DE1673462B2 (de) | Regelventil mit druckdifferenzregelung | |
| DE3633660C2 (de) | ||
| DE2024145C (de) | Hilfsgesteuertes Magnetventil mit Mitteln zur Beeinflussung der Durchflußmenge | |
| DE2756881C2 (de) | Dampfbeheizte Wärmeübergabeeinrichtung | |
| DE1931835C3 (de) | Brennstoffregeleinrichtung für Gasturbinen | |
| DE565950C (de) | Membran-Spuelventil mit einer durch einen regelbaren Kanal mit der Druckleitung in Verbindung stehenden Gegendruckkammer | |
| EP0104272A1 (de) | Druckmediumbetätigte Stellmotoranordnung | |
| DE1917349A1 (de) | Pneumatisches Steuersystem | |
| AT396828B (de) | Servo-gasdruckregler | |
| DE1178655B (de) | Regelventil | |
| DE2649125C3 (de) | ||
| DE2740796C3 (de) | Anordnung zum Erzeugen zweier unterschiedlicher Durchflußmengen | |
| DE3038520C2 (de) | ||
| AT208791B (de) | Regelvorrichtung für Wasserturbinen | |
| AT92182B (de) | Selbsttätiges Druckausgleichventil für beide Zylinderenden von Lokomotiv-Dampfmaschinen. |