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DE1673222A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Messung von Reaktionszustaenden in Verbrennungsraeumen,vorzugsweise von Ofenanlagen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Messung von Reaktionszustaenden in Verbrennungsraeumen,vorzugsweise von Ofenanlagen

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Publication number
DE1673222A1
DE1673222A1 DE19661673222 DE1673222A DE1673222A1 DE 1673222 A1 DE1673222 A1 DE 1673222A1 DE 19661673222 DE19661673222 DE 19661673222 DE 1673222 A DE1673222 A DE 1673222A DE 1673222 A1 DE1673222 A1 DE 1673222A1
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DE
Germany
Prior art keywords
gas
measuring
concentration
furnace
oxygen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19661673222
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English (en)
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DE1673222B2 (de
DE1673222C3 (de
Inventor
Arnold Dipl-Ing Max
Fritz Warscyscek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mess und Regelungstechnik VEB
Original Assignee
Mess und Regelungstechnik VEB
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Filing date
Publication date
Application filed by Mess und Regelungstechnik VEB filed Critical Mess und Regelungstechnik VEB
Publication of DE1673222A1 publication Critical patent/DE1673222A1/de
Publication of DE1673222B2 publication Critical patent/DE1673222B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1673222C3 publication Critical patent/DE1673222C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/26Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
    • G01N27/403Cells and electrode assemblies
    • G01N27/406Cells and probes with solid electrolytes
    • G01N27/407Cells and probes with solid electrolytes for investigating or analysing gases

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Regulation And Control Of Combustion (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Non-Biological Materials By The Use Of Chemical Means (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Messung von Reaktionszuständen in Verbrennungsräumen, vorzugsweise von Ofenanlagen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erfassung von Meusdaten Uber den Zustand chemischer Reaktionen in Verbrennungsräumen von Ofenanlagen, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. lvlit den bisher bekannt gewordenen Mittel und Einrichtungen war es nicht möglich, Me#daten von Reaktionen innerhalb des Ofenraumes unmittelbar zu gewinnen. aus dem Verbrennungsraum des Ofens war es bisher nur möglich, Gasproben periodisch oder fortlaufend zu entnehmen. Die entnommene Gasprobe ist aber mit der ursprunglichen, im Ofenraum vorhandenen Gaszusammensetzung nicht identisch, weil beispielsweise eine unbekannte Konzentration Wasserdampf auskondensiert. Außerdem treten weitere Konzentrationsveränderungen durch chemische Nachreaktionen ein. Die Gasprobenentnahme ist in der Analysenmeßbechnik of-t die Quelle von Funktionsstörungen, weil Verunreinigungen die Entnahmeeinrichtungen zusetzen. Die laufende Kontrolle der Ofengaszusammensetzung ist in allen Anlagen mit Verbrennungsreaktionen von technischer und ökonomischer Bedeutung. Meßdaten über die iteaktionsgleichgewichte in den einzelnen Verbrennungsraumabschnitten sind Voraussetzung für eine systematische Verbesserung der Feuerführung. Da die eingesetzte Brennstoffmenge bei Großkesselanlagen und Industrieöfen erheblich gro# sein kann, ergibt jede Verbesserung des Wirkungsgrades des Verbrennungsprozesses einen überraschenden ökonomischen Nutzen. Bisher ist es üblich, anstelle einer Messung komplexer Reaktions-Gleichgewichtszustände wie z. B. der Luftverhältniszahl im Ofenabgas spezielle Gasanalysenmessungen an Abgasproben vorzunehmen. So wird beispielsweise eine Analyse auf CO2 ; CO oder-02 im Abgas vorgenommen, Die Analyse des CO-imAbgasalleineliefertdoppeldeutigeAngaben, weil sowohl Mangel als auch Überschuß an °2 gleiche CO2 Konzentrationen ergeben können, Die Analyse des-02 sagt nichts über die gleichzeitige Anwesenheit von Univerbrannten z.B. CO im Abgas aus. auch die. Analyse von CU ist von geringem Wert für eine optimale Ofenfuhrung, weil bei ungleichmäßiger Feuerung nicht nur gerin6e Mengen CO entstehen können, sondern gleichzeitig O2 im Überschu# vorhanden sein kann.
  • Zur Durchführung solcher Gasanalysen sind neben einer Reihe anderer Geräte und Verfahren Meßfühler far gaspotentiometrische Zwecke bekanntgeworden, die ein elektrisches Signal in iPorm einer Gleichspannung liefern, dereil Spannung ein Haß für die Konzer.-trationsdifferenz des freien Sauerstoffes an 2 Elektroden eines sauerstoffionenleitenden Festelektrolytelementes ist.
  • Für eine optimale Ofenfuhrung ist von entscheidender Bedeutung, Verfahren und Vorrichtungen anzuwenden, mit denen man chemische Eigenschaften der Ofengase unter Betriebstemperaturen messen kann.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu grunde, chemische Reaktionen und Zustandsänderungen der in Flammen-bzw. Verbrennungsräumen von Ofenanlagen primeur vorhandenen Gaszusanmensetzungen sowie Abweichungen vom stochiorimetischen Gleichgewicht meßtechnisch zu erfassen, ohne aus diesen Reaktionsbereichen Gasproben zu entnehmen. Ferner umfaßt die technische Aufgabenstellung der Erfindung die Ausbildung eines Me#fühlersystems, das bei großer Ansprechempfindlichkeit, auch bei Konzentrationen im Spurenbereich, mittels der gewonnenen Meßimpulse eine selbstundige Regelung der optimalen ProzeBführung ermöglicht.
  • Das wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren erreicht, bei dem die Sauerstoffkonzentration eines im Ofenraum vorhandenen meusgases mit der Sauerstoffkonzantration eines in dem Ofenraum eingeleiteten Yergleichsgases mittels eines unmittelbar im Ofenraum angeordneten Meßfühlers verglichen wird und bei Sauerstoffkonzentrationsunterschieden beispielsweise über einen elektrisch gesteuerten Gaserzeuger dem Meßgas oder dem Vergleichsgas soviel Hilfsgaszudosiertwird,daß der Konzentrationsuntersehied oder die abs@lute Sauerstoffkonzentration des Me#gases gegen Hüll divergiert, und die benötigte Hilfsgasmenge das Maß für die jeweilige Hesgröge, beispielsweise der Luftverhältniszahl oder der positiven o er negativen Sauerstoffkonzentration ist, @emä# der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, gek@@nzeich@et durch einen Me#fühler, bestehend aus ei @@@, darcn Schutzfilter abgeschirmten Detektor, beispiel@veise ein@@ Festelektrolytelement, Zuleitungen und @bl@itun@@n Für M@#-, Vergleichs- und Hilfsgas und einer Misch- @@d @@@k@ionskammer, der mit einem Me#stromverstärker, einer @@fsg@serreager, einer Desiervorrichtung und einer @e@date@a@zeige- bzw. Auswerteinrichtung einen selbsttätigen @@ elk@@is b@ldet.
  • Erfindangsgemä# ird der @@fühler @nmittelbar im Ofenraum angeordnet und @e nach Programm entweder das Me@gas oder das Vergleichsgas durch Zudosierung von Hilfsgas so in der Z@sammensetzung ve@@ndert, da# mittels eines @ergleiches die Konzcntration von freiem Sauerstoff im Ofenrau@ ouc@ die davon ableitvaren Me#grö#en be@@immt werden. c. s ist möglich, die Me#gasprobe in der Menge kontinuierlich k@nstant ru haltes und durch eine von Meßfühler geregelte Menge elektrisch erzeugten Wasserstoffes eine @eaktion des freien Sauerstoffes im Me#gas @u erzwingen, @bei die erf@rderliche Strommenge ein Ma# für die Konzentration des freien Sauerstoffes ist, Ist die Vergleic@sgaszusammensetzung so ge@ählt, da# deren O2-Konzentration sehr klein ist, z.B. zwischen 0,01 und 0,0001 Vol. @ 02 liegt, dann ergibt sich bei ausgeführter"Titration"eine sehr kleine Kon@cntrationsdifferenz zwischen Me#- und Vergleichsgas, die den Xert Null zustrebt. Die des Festelektrolytelementes wird dabei ebenralls gegen Null gehen. Damit entfällt z.B. Jeder Temperaturefhler für die Messung, : : ach den Erfindungsgedanken kann natürlich auch Luft mit einer Konzentration von 21 Vol. % 0 als Vergleichsgas verwendet werden.
  • In diesem Fall wird die im MeBgas fehlende 02-Konzentration durch elektrolytische 02-Erzeugung und Zudosierung zum definierten eßgasstrom aufgefüllt und die O2-Differenz bildet ein Ma# fur 'die Ofengaszusammensetzung, Nach dem Erfindungsgedanken ist es auch möglich, die Vergleichsluft genau zu dosieren und deren Op-Konzentration der freien 02-Konzentration des MeBgases anzugleichen. Ist das Vergleichsgas z. B. frei ton Sauerstoff, dann wird die entsprechende O2-Menge dem Vergleichsgas durch elektolytische Op-Erzeugung zudosiert.
  • Der Elektrolysestrom ist dabei proportional der verglichenen freien 02-Meßgaskonzentration. Wird Luft als Vergleichsgas verwendet, dann wird durch zudosierten Wasserstoff und entsprechende teilweise Verbrennung des Op die Konzentrationsgleichheit hergestellt.
  • Es gibt in der Praxis viele Fälle, in denen eine vorgegebene Zusammensetzung der Ofenatmosphare mit einer genau konstanten Konzentration freien Sauerstoffes eingehalten werden soll In diesen Fällen t'ird nach dem Erfindungsgedanken die Konzentration des Vergleichsgases entsprechend der geforderten MeBgaszusammensetaung gewählt und das elektrische Signal des Meßfühlers steuert einen Regler, hzw. ein Stellorgan, in der Art, da# eine konstante gleiche Konzentration von Me#- und Vorgleichsgas unter allen Betriebsbedingungen aufrecht erhalten bleibt.
  • Das Verfahren ermöglicht dabei verschieden Me@- und Regelbedingungen nach vorgegebenem Programm einzuhalten.
  • Dabei losen alle Meßimpulse, die von Null oder einem vorgegebenen Wert abweichen, einen Befehl für die. Regeleinrichtung der kontrollierten Anlage aus. Der Befehl fuhrt zur Korrektur der Fahrweise der Ofenanlage.
  • Die zur Durchführung des Verfahrens erforderlichen Vorrichtungen bestehen aus einem MeBfühlery einem Me3signal-Verstärker einem Hilfsgaserzeuger (Elektrolyseur), Dosiervorrichtungen für Me#-oder Vergleichsgas und einer der Auswertung angepa#ten Anzeige-Registrier-und Regeleinrichtung, Die einzelnen Bauteile der Vorrichtung sind in. Form eines Regelkreises miteinander verknüpft und liefern entweder das Meßsignal über den Ist-Zustand der Reaktion oder das Steuersignal zur Einhaltung einer vorgegebenen Konzentration in Reaktionsraum. Der MeßfUhler kann in Abhäagigkeit vonher Meßaufgabe unterschiedlich ausgebildet sein. Er kann beispielsweise aus einen Festelektrolytelement, das Rohrform oder Plattenform aufweist, bestehan. Das Festelektrolytelement steht mit einer Elektrode mit des Meßgas in Verbindung, wihresd die andere Elektrode mit des Vergleichsgas in Verbindung stehts Durch ein feines Filter ist das Festelektrolytelement gegen Verunreinigungen durch das Meßgas geschützt.
  • Anhand von Ausführungsbeispielen soll der Gegenstand der Erfindung näher erläutert werden.
  • Es zeigen : Figur 1 : Meßfühler mit schematischer Darstellung des vollständigen Regelkreises innerhalb der Meßanlage Figur 2: Me#fühler mit schematischer Darstellung des Regelkreises unter Einbeziehung der Ofenanlage Figur 3 : Me#fühler mit plattenförmigen Detektor Figur 4 : Me#fühler mit Meßgasdosierpumpe Die Figur 1 zeigt eine mögliche Ausführungsform der Meßanlage.
  • Sie besteht aus des Me#fühler 11 mit dem Festelektrolytelement 12 als Detektor, den Schutzfilter 13, dem Zuleitungsrohr 14 für Hilfs-und Vergleichsgas und dem Anschlußverteiler 15. Über elektrische Leitungen ist das Festelektrolyt-Element 12 mit dem Steuereingang des Meßstromverstärkers 16 verbunden. la Stromkreis des Verstärker-Ausganges liegt der Hilfagaserzeuger 1? und Uber entsprechende Widerstände im Nebenschlu# der Strommesser als Anzeige-und Auswertegerät 18. Die Sauerstoffseite des Hilfsgaserzeugers 17 ist über eine entsprechende Rohrleitung mit dem Anschlu#verteiler 15 derartig verbuaden, da# die im Elektrolyseur entwickelte Sauerstoffmenge als Hilfsgas zwischen dem rohrförmigen Detektorvund dem Zuleitungsrohr 14 bis zur Vereinigungsstelle für Hilfs- und Vergleichsgas strömt und sich dort nach einer Reaktion der Sauerstoffüberschu# an der Me#stelle des Detektors herausbildet, der einer gegebeaen Sauerstoff-Uberschu#konzentration in Meßgas entspricht. Nähert sich die Spannung im Festelektrolyt-, element dem Wert Null, dann entsprechen die Sauerstoff-Partialdrucke auf der Me#gas- und auf der Vergleichsgasseite einander.
  • Ist die Sauerstoffkonzentration aufder Vergleichsgasseite geringer als auf der Meßgasseite, dann entsteht eine der Konzentrationsdifferenz entsprechende JLMK, die außerdem von der absoluten Konzentration des Sauerstoffes abhängig ist. uer Me#stromvers Wrker 16 ist nun so geschaltet, daß jede Konzentrationsdifferenz, bei der die Sauerstoffkonzentration auf der Vergleichsseite geringer ist als auf der Heßgasseite, zu einer ErhUhung der Sauerstoff-Hilfsgasentwicklung und jeder Überschuß von Sauerstoff auf der Vergleichsgasweite zu einer Senkung der Sauerstoff-Hilfsgasentwicklung führt.
  • Je nach Hohe der absoluten Sauerstoffuberschuß-Konzentration im Meßgas stellt sich eine der absoluten Sauerstoffüberschuß-Konzentratiqn proportionale-kleine Differenz der Sauerstoff-Partialdrücke als bleibende Abweichung am Detektor des Meßfühlers 11 ein, Diese proportionale kleine Differenz wird bei der Eichung der Anlage entsprechend berücksichtigt.
  • Die Figur 2 zeigt nun eine Anlage, die nur aus dem Meßfühler 11 mit dem Festelektrolyt-Element 12 als Detektor, dem Schutzfilter 13, dem Zuleitungsrohr 2o nur für Vergleichsgas, der Vergleichs-Speiseeinrichtung 21, dem Meßstromverstarker 16 und einer Servo-Steuerainrichtung 22 besteht, Die Vergleich@gas-Speise-Einrichtung liefert in kleinen Mengen ein in der Zusammensetzung genau definiertes Gas, welehes aut der inneren Seite des Detektors im Me#fühler anliegt.
  • Sobald die Meßgaskonzentration unzulässige Abweichungen des freien Sauerstoffes aufweist, steuert der Me#fühler 11 über den HeBstromverstärkör 16 die Servo-Steuereinrichtung 22, die z. B. die Regulierklappe der Frischluftzuführung steuert. Eine Abweichung der freien Sauerstoff konzehtration auf zu gro#e Konzentrationen steuert die Regulierklappe so, da# der Sauerstoffüberschu# im Brennraum sinkt.
  • Ist die Konzentration des freien Sauerstoffes miedriger als die im Vergleichsgas, dann kehrt die Signalspannung ihre Vorzeichen un und die Steuereinrichtung ist in an sich bekannter Fern so geschaltet, daß auch die Stellrichtung der Regulierklappe ungskohrt wird. Datait die Stelloperationen in dex für dem Ofenbetrieb notwendigen Intervallen erfolgen, ist eine entsprechende Begrenzung der einzelnen Stellntervalle vorgesein, die z. B. von don Grad der Konzentrationsabweichuag und damait von der Signalspannung in bekannter Form beeinflu#t wird.
  • Die Figur 3 zeigt Einzelheiten eines Me#fühlers. Der Detektor 3o ist plattenformig ausgebildet uad die Elektroden sind in Form eines Metallnetzes aufgedämpft oder elektrogalvanisch aufgetragen. Ubsr das Zuleitungsrohr 31 sit FuD wird der Detektor gasdicht as den Dichtring 32 und an die Filterplatten 33 angepa#t.
  • Der Anpreßdruck wird durch dis Feder 34 in sagen Grenzen konstaat gehalten. Der hoch-warmfeste Metallmantel35verleihtdem Me#fühler nach Figur 3 Chuta, Figur 4 zeigt die Anordnung der Dosiereinrichtung 41 innerhalb des Me#fühlers 42 in schematisoher Darstellung Diese From der Anordaung bietot die Gewahr, dan die Me#gaszusammeasetzung au f dem Weg des Me#gases durch den Me#fühler nicht durch Kondensation verfälscht wird, wenn die Kondensationsgrenze an Linie 43 nicht is Richtuag Dosiereinrichtung 41 überschritten wird, Die Dosiervorrichtung ka natürlich auch anders ausgebildet sein. Es ist lediglich erforderlich, da# innerhalb des Me#gasweges der Taupunkt nicht unterschritten wird,

Claims (5)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Verfahren zur Messung von Reaktionszuständen in Verbrennungsraumen vorzugsweise von Ofenanlagenr dadurch gekennzeichnet, daß die Sauerstoffkonzentration eines im Qfenraum vorhandenen Meßgases mit der Sauerstoffkonzentration eines in den Qfenraum eingeleiteten Vergleichsgases mittels eines unaittelbar im Ofenrtum angeordneten Me@fü@lers verglichen wird und bei Sauerstoffkonzentrationsunterschieden beispielsweise über einen elektrisch gesteuerten Gas@rzeuger dem@ Me#gas oder dem V@rgleichsgas @oviel Hilfsgas zudosiert wird,, rIaP. de@ Ko@zentrationsurterschied oder die absolut Sauerstoffkonzvntration des Me#gases gegen @ull divergiert, und die benötigte Hilfsgasmenge die @e@grö#e ergibt.
  2. 2. Verf@bren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, da# als Vergleichsgas vorzugsweise Luft, Wasserdampf oder gemischte Gase verwendet und in beka@nter @eise dem Me#fühler @udosicrt wird.
  3. 3. Verfahren genä# A@sprach 1 - 2 dadurch geke@seichnet, da# jede Kenzentrationsdifferenz zwischen dem Vergleichsgas und dem Ee#gas ein Signal zur V@r#nderung des Betriebszustandes der Ofenanlage derart auslöst, da# die Me#gassusammensetzung auf die Vom Vergleichsgas vorgegebenen Konzentration geregelt wird.
  4. . Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemä# Ans@ruch 1 - 3 gekennzeicnnet durch inen Heßfühler (li) bestehend aus einem, durch Schutzfilter (13 abgeschirmten Detektor, beispielsweise einem FesteleXtrolytelement (12), Zuleitungen und Ableitungen (14) für Me#-, Vergleichs- und Hilfsgas und einer @isch- und Reaktionshammer, der nit eeinem Me#stromverstärker (16), @inem Hilfsgaserzeuger (17), einer Dosiervorrichtung (19) und einer Me#datenanzeige- bzw. Auswerteinrichtung (18) einen selbsttätigen-egelkreis bildet.
  5. 5. Vorrichtung gemäß Anspruch 1-4 dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsgaserzeuger (17) und die Dosiervorrichtung für Vergleichsgas eine Funktionseinheit bilden und aus einem Elektrolyseur mit einer konstanten und einer vom Me#stromverstärker (16) gebildeten steuerbare, Stromquelle verbunden ist und für die Sauerstoffentvicklung eine gemeinsame Gazelle, für die Wasserstoffentwicklung jedoch getrennte Gaszellen aufweist und die He#daten-Anzeige- bzw. Answertevorrichtung (1@) als Strommesser in den steuerbaren Stromkreis geschaltet ist.
    6<VorrichtungnachAnspruch4und5dadurchgekennzeichnet,daß der Detektor elektrische Heiz- oder Kühleinrichtungen aufneist, die mit Schaltvorrichtungen für die Stabilisierung der Temperatur ausgerüstet sind.
DE19661673222 1966-05-16 1966-05-16 Verfahren und Vorrichtung zur Messung von Reaktionsgleichgewichtszuständen in Verbrennungsräumen unter hohen Temperaturen, vorzugsweise in Ofenanlagen Expired DE1673222C3 (de)

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DE3033428A1 (de) * 1980-09-05 1982-04-15 Bbc Brown Boveri & Cie Verfahren zum veraendern des messbereichs und/oder der empfindlichkeit einer elektrochemischen sauerstoff-messvorrichtung sowie messvorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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DE1673222B2 (de) 1975-02-13
DE1673222C3 (de) 1975-10-02

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