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DE1673080A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen des relativen Porenvolumens von mit Wasser gesaettigtem Sandboden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen des relativen Porenvolumens von mit Wasser gesaettigtem Sandboden

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DE1673080A1
DE1673080A1 DE19651673080 DE1673080A DE1673080A1 DE 1673080 A1 DE1673080 A1 DE 1673080A1 DE 19651673080 DE19651673080 DE 19651673080 DE 1673080 A DE1673080 A DE 1673080A DE 1673080 A1 DE1673080 A1 DE 1673080A1
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DE
Germany
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electrodes
probe
ground
measuring
cell
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DE19651673080
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DE1673080C (de
DE1673080B2 (de
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Auf Nichtnennung Antrag
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STICHTING WATERBOUWKUNDIG LAB
STICHTING WATERBOUWKUNDIG LABORATORIUM
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STICHTING WATERBOUWKUNDIG LAB
STICHTING WATERBOUWKUNDIG LABORATORIUM
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Publication date
Application filed by STICHTING WATERBOUWKUNDIG LAB, STICHTING WATERBOUWKUNDIG LABORATORIUM filed Critical STICHTING WATERBOUWKUNDIG LAB
Publication of DE1673080A1 publication Critical patent/DE1673080A1/de
Publication of DE1673080B2 publication Critical patent/DE1673080B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1673080C publication Critical patent/DE1673080C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D1/00Investigation of foundation soil in situ
    • E02D1/02Investigation of foundation soil in situ before construction work
    • E02D1/027Investigation of foundation soil in situ before construction work by investigating properties relating to fluids in the soil, e.g. pore-water pressure, permeability
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N15/00Investigating characteristics of particles; Investigating permeability, pore-volume or surface-area of porous materials
    • G01N15/08Investigating permeability, pore-volume, or surface area of porous materials
    • G01N15/088Investigating volume, surface area, size or distribution of pores; Porosimetry
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/02Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating impedance
    • G01N27/04Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating impedance by investigating resistance
    • G01N27/043Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating impedance by investigating resistance of a granular material

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen des relativen porenvolumens von mit Wasser gesättigtem Sandboden
    Die Erfindung betrifft eia Verfahren zum, Bestimmen des relativen
    Porenvolumens von mit Wasser ges ti isigtemi 9ü:d 1.ä1: Boden selbst und
    eine Vorrichtung zum Durchführen dieses üerfahrenso
    s relative Porenvolumen ist als Verhältnis zYYiachetd- dem r@'wF.@.iv#:..:1
    d.ho der Differenz--'"r@fro'.E@on dem #,o"saG& geprüften Boden uißt.S Co*?_
    Volumen des darin, enthaltenen ..Lr eetea S Uo.ie..t. esp - und demv@-Y#E7äa.
    2 ela tives Pore-@;r oltnien
    2s wird des :@fei@;°3e, ane?oa.er dad_or RLum -der o=. wo ?. .. .a
    mit GrundV'Tas:. er y,tsfüll. ti i-s tG
    ..üK,. die Auw'7er. @Unj@y de,5 Bodens in Bezug auf au- m
    istes das relative Porenvolumen Jn.
    einE:r S.andsch:@cht, in Oer das relt@:tiex'e:@,@ol.uen eines
    kriL.chen Nert nichi; Übersohreiteta besteht nicht die Gefahr =W.n. _.,
    Flic*ßenden G? eiter3 #, Außerdem s toigt der iliidäretand .es Bodens gegen
    Deformation. an, vienn das relative orerrfo?umll abnimmt. :s -:st fes'-@
    -estellt worden, daß die Bestimmung des relativen -Porenvolumens auf-
    grund von ausgehobenen Bodenproben nicht abisreichend genau. ist. Deahal.t
    besteht fair ein: genaueres und einfacheres Vertah.rcn zum Bestimmen
    des relativen Porenvolumens im Boden ein Bedürfnag
    Ein mit Wasser gesättigter Sandboden hat eine bestimmte elektrische Zeitfähigkeit, die von dem relativen Porenvolumen und von den Eigenschaften des Grundwassers abhängt. Die Leitfähigkeit'der Sandkörner ist in dieser Hinsieht vernachlässigbar, während die Leitfähigkeitdes in den Poren vorhandenen: Wassers von der. Art und der Lienge der darin gelösten Salze abhängt. Deshalb besteht eine Beziehung züis@chE dem relativen for.@envolumen des Sandbodens einerseits und dem Grad', Z dem die :Leitfähigkeit des Grundwassers durch die Anwesenheit von Sandkörnern beeinflusst wird, a.ndererscits m Das Verf ihren zach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß in dem Boden ein elektrisekx:@s Feld zwischen zwei Elektroden erzeugt wir die an. einer i1.. dtxi3,)c3_@,r getriebenen Sonde befestigt; sind und in ei gegebenen angeordnet sind, daß die :Poi,entz?.1;:cliii' Meßelektroden gemessen °;,JircJ, 'daß-@ir_L.#@`_'L@:@'Y). -e 'I'7!? f'?^pbe d@@ßodens eipr1_exl tJ.1rd@ Ciaß "'@@i:,..:11!_ @@-'--i.- Pxnbe gemessen wird, und däß das CEe=: Do;n?a@! 3.u9 diesen Messungen mit Eilfe von gx@:?>xaz:@cJr"z T@=,r°sto:l_1r@@:lgrn. <-,b,:@:@.s? fet ;@J=i_rc3., die aus Laborversuchen ex°-mi_'ttel'i: ,rc@:7= c oi'y. s in ri: n - - , ("l'n,re vo11. Schlamm ext@aäl t : T des Bodens bei, was bei d der , bc.r_ [Ir>hs.ichtigt werden kann, penn eine groß( J.s i;<. Die für. die Aus.rcrtung der hießer-@;e@z3.i.sse verwendete :(@:u@°.@@e@ vaird aiaf diese Weise genau aufgrund der Bodenprobe bectmiiit " Es ist jedoch iiiöglzch, die Spannung ztvischen einer Meßelelz-h"ode all der Sonde und einer festen Bezugselektrode an einem anderen Funkt des Bodens während des Eintreibens der Sonde in den Boden zu messen, wohe aufgrund dieser Messungen die für die Auswertung der Ergebnissse zu -verwendende Kurve genau bestimmt werden kann. Die Vorrichtung nach der Erfindung zum Durchführen des-Verfahrens ist f .
  • gekennzeichnet durch eine Sonde, die in den Boden getrieben wird und .aus Metallrohren besteht, durch Elektroden an der Außenfläche dieser Rohre und von.diesen isoliert zum Anlegen eines elektrischen Feldes und.zum Messen :des spezifischen elektrischen Widerstandes des dazwischen liegenden Bodens, durch eine MeBzelle im Inneren@der Sonde, durch eine Anzahl von Durchlässen, die sich nach der Außenfläche zwischen den Elektroden öffnen und mit dem Inneren der Zelle in Verbindung stehen, durch Meßelektroden in der Zelleund durch eine mit dem Inneren der Zelle in Verbindung stehende Rohrleitung,, wobei die Rohrleitung mit einer Druckquelle und nötigenfalls mit einer-Saugquelle-verbunden -werden kann und die verschiedenen Elektroden mit einer elektrischen Stromquelle oder mit MeB-und/oder Regist- rier-Instrumenten verbunden werden können, - . Insbesondere.sind die Elektroden an der Außenfläche der Sonde .zwei Stromelektroden und zwei dazwischen liegende Spannungsmeßelektroden. Die Öffnungen der Verbindungsdurchlässe sind-vorzugsweise in der Weise gebildet,`daß Sandkörner nicht in diese Durchlä,sse@eintreten können.-Vorzugsweise werden diese" Elektroden gegeneinander-und gegen die Metallrohre mittels einer hartenverschleißfesten"Schicht-die,kein Wasser absorbiert, isoliert, wobei der Außendurchmesser gleich dem Außendurchmesser der Teile der Sonde ist, die nicht von. der Schicht bedeckt sind. . Das untere Ende,der Sonde kann:miteiner kegeligen Spitze versehen sein, deren Ende-von dem` übrigen :Teil der Sonde elektrisch isoliert ist, um Spannungsdifferenzen zwischen dem von der.Spitze verdrängten Boden und-einer Bezugselektrode messen zu können.
  • Es ist vorteilhaft, diese Sonde-'mit einer kegelgen Spitze und einer in der Nähe angeordneten, gleitbaren Buchse zu versehen und die Spitze und: die Buchse mittels Kraftmeßelementen mit der Sonde zu verbinden, um eine gleichzeitige Messung des Kegelwiderstandes und des Reibungs- -widerstandes zu@ermöglichen.
  • Die Isolierschicht kann dadurch erzeugt werden, daß auf die ent= sprechenden Teile der Sondenrohre eine aus einer Mischung von .@uarzsand und Epoxyharz bestehende Paste aufgebracht wird und daß die Schicht in die gewünschte Form geschliffen wird, nachdem das Harz ausgehärtet ist.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer Ausführungsform, die in der Zeichnung dargestellt ist, in.der sind Fig. 1 eine schematische Seitenansicht des unteren Teils einer Sonde nach der Erfindung# Fig. 2 ein axialer Querschnitt einiger Teile der Sonde in größerem Maßstab und Fig. ein Diagramm der Beziehung zwischen dem spezifischen elektrischen Widerstand und dem relativen Forenvolumen einer Anzahl von Sandzusammensetzungen.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung enthält eine Anzahl von-Hohren 1 die miteinander mittels Schraubverbindung od. dgl. verbunden werden können. Eine kegelige Spitze 2 ist an dem unteren Ende der Rohranordnung befestig, um das Eindringen der Sonde in den Boden zu erleichtern. Die Sonde ist mit zwei Strom,_plektroden 3 und 4 versehen, die mit einer Wechselstromquelle durch elektrische Zeitungen) die durch die Bohrung der Rohranordnung laufen, verbunden sind. Zwei Meßelektroden 5 und 6 sind symmetrisch zwischen den Stromelektroden 3 und 4 angeordnet. Die Meßelektroden 5 und 6 können mit einem Anzeige- oder Aufzeichnungsinstrument mittels elektrischer Zeitungen, die durch die ßohrui:; der Rohranordnung 1 laufen, verbunden- sein. Wegen der Deutlichkeit sind die verschiedenen elektrischen V,prbtndungeu-iu der Zeichnung weggeUtssen. Die Sonde enthält des weiteren eine Mgßzelle 7 ; die innerhalb der Rohranordnung 1 angebracht ist, Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform ist die Zelle- irr einem Kupplungselement $ befestigte das zwischen zwei Abschnitte der Rohranordnung 1 geschraubt ist: Eine Anzahl von Durchlässen 9 öffnet sieh nach der Außenfläche des Kupplungselementes 8, wobei die Durchlässe mit einem eßhofraum 11 durch eine axiale, Bohrung 10 in Verbindung stehen. Die Durchlässe sind so ausgebildet, daß das Eintreten von Sandkörnern in das Innere der Zelle verhindert wird. Die Öffnungen können deshalb durch ein dünnes Messinggeoecht od. dgl. abgedeckt sein.
  • An dem anderen Ende ist die Meßzelle mit einem-Verlängerungsrohr 12 versehen, das mit einem flexiblen Rohr 13 verbunden ist. Dieses flexible Rohr kann mit einer Quelle von Druckluft öder einem anderen Gas über ein (nicht dargestelltes) Ventil verbunden eein.:,1n dem Hohlraum 11 sind zwei ringförmige Blektroden 14 und 15 vorgesehen, die mit einem Anzeige- oder Aufzeichnungsinstrument mittels elektrischer Leitungen, die durch die Bohrung der Rohranordnung laufen., verbunden sein können.: Es ist möglich, den Widerstand der Probe nur mittels zweier Elektroden zu messen. Da jedoch der Widerstand des Bodens durch?. zwei Strom- und. zwei Meßelektroden gemessen wird und da es erwünscht ist, dasselbe Meßinstrument für beide Messungen zu verwenden, sind zwei Meßelsktroden 1'6 in dem Hohlraum 11 vorgesehen, die in derselben Weise wie die .E;lektroden 5 und 6 verwendet werden. Mittels eines einfachen Kommutators können die Meß- und Anzeigeinstrumente mit.. jeder äußeren oder inneren Elektrode verbunden werden.
  • Die Zelle 7 ist als einheitlicher Teil dargestellt, besteht jedoch in der Fxaxis* aus mehreren feile.. Der den ?iohlraum 11 umgebende Teil besteht im allgemeinen aus einem leoliermaterial* Dae Kupplungeeloment 8 ist mit einer oder mehreren Längsbohrungen 17 versehen, durch welche die elektrischen Zeitungen, die zu den unteren Teilen der Sonde führen, gelegt werden können,.- In der fraxie kann auch das Kupplungselement äus verschiedenen Teilen bestehen.
  • .yie ringförmigen Elektroden 3, 4, 5 und 6 sind von dem metallischen Rohrabschnitt 1 mittels isolierender Zentrierringe 18 getrennt. In der Nähe dieser Elektroden sind die Rohrabschnitte überdies mit einemharten Isolierüberzug 19 versehen, dessen Außendurchmesser gleich dem Außendurchmesser der nicht überzogenen Abschnitte des Rohres ist. Somit ist der Außendurchmesser der Anordnung vollständig glatt.
  • Der Überzug 19 soll starken mechanischen Anforderungen genügen, da dieser Überzug der Schleifwirkung des Bandes widerstehen muß. Es hat sich herausgestellt, daß in einem Epöxyharz gebundener Quarzsand für diese Zwecke sehr gut ist. Eine Mischung aus Quarzsand und Epoxyharz wird in formbarem Zustand auf die entsprechenden Rohrabschnitte aufgebracht und auf den gewünschten Durchmesser geschliffan, nachdem das Epoxyharz ausgehärtet ist. Ein solcher Überzug hat überdies. auereichende Isoliereigenschaften, absorbiert kein. Wasser aus dem Boden und ist sehr verschleißfest.
  • Im Betrieb wird die Sonde in den Boden mittels einer.hydraulischen Vorrichtung eingetrieben,- bis die gewünschte Tiefe erreicht ist, Die Sande kann mittels Verlängerungsrohren:, die an der Oberseite der vorangehenden Rehre befestigt werden, verlängert werden. Bann wird: eine Wechselspannung zwischen die Elektroden 3 und 4 gelegt und der elektrische Widerstand des Bodens wird mittels der Meßelektrode5 und 6 gemessen. Während. der Einführung der Sonde in den Boden wird der Hohlraum 1 1 der Zelle 7 auf einem geeigneten Druck mittels dqs Rohres 11, gehalten, um zu verhinderne daß Grundwaseer in die Zelle eindringt, So-, bald die Sonde die gewüneöate Tiefs erreicht hat, wird der Hohlraum, mit der Atmosphäre uetbund n, so daß das Grundwasser in: die Zelle 7 über die Durchlässe 9.eindringen kann. Mittels der Elektroden 14i 15 . und 16 kann der spezifische elektrische Widerstand des Grundwassers bestimmt werden...
  • Ps ist im allgemeinen erwünscht, Messungen in verschiedenen Tiefen urchzuführen, in denen sich der spezifische elektrische Widerstand des Grundwassers ändern kann, so däß es notwendig ist, dessen Messung in jeder Tiefenlage zu wiederholen.. Der Hohlraum 11 der Zelle 7 und die Durchlässe 9 sind deshalb für jede neue Messung zu entleeren. Dies wird dadurch erreicht, daß der Hohlraum 11 wieder mit der Druakluftquelle verbunden wird, so daß der Inhalt der Zelle nach außen gepresst wird.
  • Fig. 3 zeigt eine beispielhafte graphische Darstellung zum Ableiten des relativen Porenvolumens-(V pore/vtotal) aus dem. spezifischen elektrischen Widerstand des Grundwasser (S w) und des Bodens ( .s). 3n diesem Diagramm stellt die ausgezogene Linie die mittlere Kurve einer großen Anzahl von im Laboratorium untersuchten Bodenproben dar. Diese Kurve verläuft im wesentlichen gerade. Aufgrund einer bestimmten -Abweichung in den Messungen und in der Zusammensetzung der grobe, z.B. dem Schlammgehalt, ist jedoch eine gewiss e. Ungenauigkeit unvermeidbar. Der Bereich der Abweichung ist in Fig. 3 durch die gestrichelten Linien-dargestellt. Aus dieser Figur ist zu ersehen, daB. dennoch eine gute Genauigkeit erzielt werden kann. Dieser Bereich ist tatsächlich durch eine große Anzahl von nebeneinanderliegenden, parallelen Lin.en ausgefüllt, von denen jede einer gegebenen Zusammensetzung des Badens entspricht.
  • Falls jedoch dieser Bereich für bestimmte kritische fälle. als zu groß angesehen wird, ist es notwendig zu bestimmen, welche der Kurven ausgewählt werden soll. Für den,.fraglichen Boden sollte de Beziehung zwischen der Dichte und dem spezifischen elektrischen Widerstand getrennt bestimmt werden. Aus diesem- Grund wird eine Bodenprobe entnommen, die in der üblichen Art bei einer niedrigen Temperatur getrocknet und gewogen wird, um die Menge der festen Substanz zu bestimmen, Anschließend wird die Probe mit Wasser gesättigt und de Dichte dieser Probe wird durch Vibration geändert. Brei oder vier Versuche sind im allgemeinen für eine genaue Bestimmung der entsprechenden Kurven ausreichend.
  • Es ist auch möglich,eweitere Informationen über-die Natur des Bodens zu erhalten, wenn, wie dies Eis. 1 zeigt, das untere Ende 20 des Kegels 1' von dem übrigen Teil der Sonde mittels einer Isolation 21 isoliert ist und mit einer elektrischen Verbindung versehen wird, wodurch es möglich wird) die Spannungsdifferenz zwischen der Elektrode 20 und einer Bezugselektrode zu messen, die in den Boden an einem von dem Sondierpunkt entfernten Punkt eingetrieben ist. Mit der Sonde wird schließlich eine Spannungsdifferenz gemessen,-die von konzentrationsunterschieden der in dem Grundwasser gelösten Salze zwischen den beiden Punkten abhängig ist. Diese Spannungsdifferenz ist für die vorliegenden Zwecke nicht von Bedeutung. Während des Eintreibens der Sonde in den Boden tritt eine zusätzliche Spannungsdifferenz auf, welche durch Verdrängung des Wassere-in dem Sandgerippe durch die sich bewegende Sonde verursacht-wird. Diese zusätzliche Spannungsdifferenz hängt von der Durchlässigkeit des Bodens für Wasser in dem Sandskelett und dä,mit von dem Schlammgehalt ab* Diese Verdrängungist nahe dem Kegel 2 am größten, so daß es bevorzugt wird, die Elektrode 20 an diesem Kegel anzuordnen. Aus diesen Messungen kann eine andere Eichkurve abgeleitet werden, die es ermöglicht, aufgrund dieser Messungen zu bestimiilen,-welche Kurve in dem Bereich der Pig. 3 auszuwählen ist, wenn eine genaue Messung erforderlich ist. Selbstverständlich ist die Spannungsdifferenz während der Bewegung der Sonde um die Spannungsdifferenz zu vel#;-ingern, die mit einer stationären Sonde gemessen wird Es ist deshalb vorteilhaft, einen aufzeichnenden. Spannungsmesser für die@5sn Zweck zu ver-
    :@. _ ri d en .
    Vorzugsweise wird der untere Teil der 30ude mit Eineichtungen zum Messen des Spitzen- und Reibunjswiäerstandes.veraehent wie diese z.B. in der holländischen Zatenfianmeld.g 289636 beschrieben sind auf diese Weise kann--eine-Anzahl von wichtigen Daten durdh einen innigen Sondiervorgan, erhalten, werden,, der die Messungen durch .
  • Störungen des Badens nur In. einem: minimalen Umfang beeinflußt. Die Vorrichtungen nach: der Erfindung kann in:-verschiedener Weise abgeändert werden.; z.8. ist es 'in einigen fällen zwenlmäßigt eine Quelle mit niedrigem Druck zu verwendenfi um: die Meßzelle schnell mit Grundwasser zu füllen. Zum Erzeugen eines elektrischen !`eldas kann ebenfalls- eine Gleichspannung verwendet werden:. Des weiteren können mehrere Meßelektrodenpaare zwischen den Stromelektroden vorgesehen sein. -

Claims (1)

  1. Zatentansprüehe Verfahren zum Mez en: des relativen Porenvolumens von mit Wasser gesättigtem Sandbaden, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Boden zwischen zwei in einem-gegebenen Abstand voneinander angeordneten: Elektroden., die an einer in den Boden eing:etrie:benen Sonde angebracht sind, ein elektrisches Feld erzeugt wird, daß die Spannungsdifferenz zwischen zwei dazwischen liegenden 14Ießelektroden gemessen wird daß eine Grundwasserprobe zwischen den Meßelektroden entnommen wird, daß der dieser Probe gemessen wird und daß das relative Porenvolumen aus diesen Messungen mit Hilfe von. graphischen Darstellungen abgeleitet wird, die durch.-Zaborversuche ermittelt worden sind 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Probe des Bodens auf -die .Beziehung zwischen Dichte und spezifischem esktrisohen Widerstand geprüft wird-, woraus bestimmt wird, welche Kurve für die BereahnunK der Meßergebnisse verwendet wird: -3: Verfahren nach Ansprucb:.1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß während des Eintreibens der-Sonde in: den Boden die elektrische Spannung zwischen einer.. Megelektrode auf dem Hoden und einer festen Bezugselektrode an einem ä.deren Punkt des Bodens gemessen wird und daß auar'grrund dieser Xessungen die Kurve, die für die Berechnung der Ergebnisse verwendet wirdgenau bestimmt wird.' 4:Vorriehtung zum, Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 gekennzeichnet durch: eine Sonde# d:.e- in den Boden eingetrieben wird und die Mus Metallrohren (1) Besteht, durch Elektroden (,3g,,5,6) an der Außenfläche dieser. Rohe und von di.seu: Isoliert zum Anlegen- eines - -elektrischen .J`eIdse und z= Venaen das spezifischen elektrio.ahen Wicerötandee dee' dazwisoben- liegenden Boden# durch eine Xeßzelle im lnn'eren der Sonde, 'durch eine Anzahl von Duxchläesin (9) , die sich nach der AUaenlläche zwischen den Elektroden öffnen und mit dem Inneren (11) der Zelle in Verbindung stehen, durch Meßelektroden (14,15,16) in der Zelle und durch eine mit dem Inneren., der Zelle in Verbindung stehende Rohrleitung (12,13):, die mit einer Druckquelle und nötigenfalls einer Saugquelle verbünden werden kann.. wobei die verschiedenen Elektroden mit elektrischen Stromquellen Dder Meß-»und/oder Aufzeichnungsitstrumenten verbunden werden. könnend 5. Vorrichtung nach Anspruch 4gekennzeichnet durch zwei Strom- ' elektroden (3,4) und zwei dazwischen liegende Spannungsmußelektroden (5,6)# 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen der Verbindungsdurchlässe (9) so ausgebildet sind, daß Sandkörner in diese Durchlässe nicht eintreten können. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6" dadurch gecennzeichnet, daß die Außenelektroden (3 bis 6) voneinander und von den Metallrohren (1) mittels einer harten, gegen Abnutzung verschleißfesten Schicht (1g), die kein Wasser absorbiert, isoliert sindf wobei der Außendurchmesser gleich, dem Außehdurehmesser der Teile der Sonde ist, die nicht-'von der Schicht bedeckt sind.` -B. Vorrichtung nach einem der Ansprüche ¢ bis 71 gekennzeichnet durch eine kegelige Spitze (2)-an dem unteren Ende der Sonde,: deren Endteil (24) von, dem übrigen Teil der Sonde elektrisch isoliert ist, um die Spannungsdifferenz zwischen dem Boden, der von der Spitze verdrängt ist, und einer Bezugselektrode messen zu können. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, gekennzeichnet durch eine kegelige Spitze (2) und einte benachbarte, gleitbare Büchse, wobei die Spitze und die Büchse mittels Kraftmeßelementen mit-der-Sonde verbunden sind, um eine gleichzeitige Messung des Kegelwiderstandes und des Reibungswiderstandes durchführen zu können.- 10. Verfahren zum. Aufbringen einer Schicht nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf die entsprechenden Teile der Sondenrohre eine aus einer Mischung von Quarzsand und Epoxyharz bestehende Faste aufgetragen wird und daß die Schicht in-die gewünschte Form geschliffen wird, nachdem das-Harz ausgehärtet ist.
DE19651673080 1965-08-09 1965-08-09 Vorrichtung zum Bestimmen des relativen Porenvolumens von mit Wasser gesättigtem Sandboden Expired DE1673080C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST024242 1965-08-09
DEST024242 1965-08-09

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1673080A1 true DE1673080A1 (de) 1970-05-21
DE1673080B2 DE1673080B2 (de) 1973-02-15
DE1673080C DE1673080C (de) 1973-09-06

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DE1673080B2 (de) 1973-02-15
FR1453425A (fr) 1966-06-03

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C3 Grant after two publication steps (3rd publication)