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DE1598793A1 - Rollenfoermige Elektrodensonde fuer elektrische Feuchtigkeitsmessgeraete - Google Patents

Rollenfoermige Elektrodensonde fuer elektrische Feuchtigkeitsmessgeraete

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Publication number
DE1598793A1
DE1598793A1 DE19661598793 DE1598793A DE1598793A1 DE 1598793 A1 DE1598793 A1 DE 1598793A1 DE 19661598793 DE19661598793 DE 19661598793 DE 1598793 A DE1598793 A DE 1598793A DE 1598793 A1 DE1598793 A1 DE 1598793A1
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DE
Germany
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roll
electrical
paper
roller
instrument
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661598793
Other languages
English (en)
Inventor
Mcbrayer Marvin Lester
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MOISTURE REGISTER CO
Original Assignee
MOISTURE REGISTER CO
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Filing date
Publication date
Application filed by MOISTURE REGISTER CO filed Critical MOISTURE REGISTER CO
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Pending legal-status Critical Current

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    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/34Paper
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    • G01N27/02Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating impedance
    • G01N27/22Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating impedance by investigating capacitance
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Description

  • Rollenförmige Elektrodensonde fUr elektrische Feuchtigkeitsmeßgeräte Die Erfindung betrifft elektrische Feuchtigkeitsmesser im allgemeinen und insbesondere eine neue und verbesserte rollenförmige Sonde für ein Feuchtigkeitsmeßgerät zum Bestimmen des Feuchtigkeitsgehalts, beispielsweise in einer von einer bewegten Bahn aufgewickelten Papterrole.
  • Bekannt ist ein Instrument dieser Art, das eine Sonde in Form zweier paralleler Rollen verwendet, die mit dem Umfang einer rotierenden Papierrolle in Eingriff sind und die ein Hoch-Frequenz feld in das Papier senden; die Rollen sind die Ausgangselektroden eines HF-Oszillators, der gewöhnlich im Megahertz-Bereich arbeitet (vgl. US Patent Nr. 3 046 479).
  • Die beiden Rollen können als zwei Elemente eines elektrischen Kondensators wirken, die voneinander in Abstand angeordnet sind, so daß sich ein elektrisches HF-Feld zwischen ihnen ausbilden kann. Dieses Feld durchdringt eine Substanz, beispielsweise eine Papierrolle, bis zu einer gewissen Tiefe, wenn die Rollenelektroden gegen die Oberfläche der Rolle gehalten werden; irgendwelche in dem Papier enthaltene Feuchtigkeitbewirkt, daß das elektrische Feld zwischen den Elektroden beeinflußt wird, wodurch wiederum der elektrische Zustand im Oszillator selbst sich verändert, was durch ein geeignetes Anzeigegerät abgelesen werden kann. Die Rollen laufen frei mit der rotierenden Papierrolle um und gestatten, daß die Elektroden gegen die schnell laufende Umfangsoberfläche der Rolle ohne Schwingen oder Springen gehalten werden, so daß Ablesungen ungeachtet der Bewegung der Rolle durchgefahrt werden können. Bei dem genannten bekannten Instrument ist es erforderlich, daß die rotierenden, mit der Rolle in Eingriff befindlichen Rollen elektrisch mit den Ausgangsleitern des Oszillators verbunden sind oder daß zumindest eine der genannten Rollen an die eine Seite des Oszillators angeschlossen ist, wobei in diesem Falle die andere Elektrodenrolle oder -walze mit der Masse des Instrumentengehäuses verbunden sein kann. In jedem Fall ist es erforderlich, daß elektrische Verbindungen von den rotierenden Rollen mit stationären Teilen der Ausrüstung hergestellt werden, was bewegende Kontaktflächen oder BUrsten" bedingt. Es hat sich gezeigt, daß diese Sohleifkontakte oder -bürsten in der Praxis manchmal veränderliche und nicht vorhersehbare Widerstände In der Osgillatorschaltung bewirken, was in instabilen oder gar fehlerhaften Ablesungen resultiert. Diese Problem wächst infolge der Ansammlung von Staub und aus anderen Gründen mit der Zeit des Betriebes.
  • Es ist deshalb das Hauptziel der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Rollensonde für ein Feuchtigkeitsmeßinstrument der allgemein beschriebenen Art aufzuzeigen, bei dem elektrische Schleifkontakte zwischen den rotierenden Rollenelektroden und in der elektrischen Schaltung eingeschlossenenJstationären Teilen des Instrumentes vermieden werden.
  • Ganz allgemein undkurz gesagt ersetzt die Erfindung eine Elektrodenrolle oder -walze der bekannten Art durch zwei konzentrische Zylinder, von denen der äußere drehbar und mit der rotierenden Papierrolle in Eingriff bringbar ist, während der innere Zylinder stationär gelagert ist. Die beiden Zylinder sind durch einen Luftspalt voneinander beabstandet und durchgehend voneinander isoliert, so daß sie als Koppelkondensator wirken. Der äußere Zylinder ist von dem Instrumentengehäuse isoliert und eine elektrische Verbindung besteht zwischen dem Oszillator Uber feste mechanische Teile zu Jedem stationären Innenzylinder. Der Außenzylinder wird somit durch den Luftspalt zwischen den Zylindern von dem Innenzylinder aus erregt. Ein elektrisches Feldmuster erstreckt sich dann von jeder Elektrodenrolle zu geerdeten Teilen des benachbarten Gehäuses, ebenso zu einer gegebenenfalls verwendbaren, feldkonzentrierenden Ummantelung oder oder Abschirmung und/oder zu der anderen Rolle. Dieses Feld durchdringt die Papierrolle bei der Messung und gestattet die Durchführung von Messungen des Feuchtigkeitsgehaltes.
  • Manchmal ist es sehr erwünscht, daß das elektrische Feld nicht zu tief in die Papierrolle eindringt, so dß die Messungen nur an einem verhältnismäßigen geringen Teil des zu einer Rolle gewickelten Papiers vorgenommen werden; das zu Veranschaulichungszwecken in diesem Zusammenhang gezeigte Instrument besitzt eine feldkonzentrierende Ummantelung, die nicht Teil der -vorliegenden Erfindung ist, zur Begrenzung der Eindringungstiefe des elektrischen Feldes durch Ableitung zur dieser Ummantelung.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Es zeigen Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Autuhrungsbeispiels bei Anwendung auf eine rotierende Papierrolle, Fig, 2 eine perspektivische Ansicht der Unterseite des Instruments nach Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt längs der Linien 3-3 der Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 der Fig. 2, und Fig. 5 ein schematisiertes Schaltbild der elektrischen Erregungsschaltung und der Arbeltsteile der Erfindung.
  • In den Zeichnungen ist mit dem Bezugszeichen 10 eine abgebrochen gezeigte große Papierrolle bezeichnet, die von einer bewegten Bahn aufgerollt wird, wobei der Pfeil in Fig. 1 die Bewegungsrichtung des Papiers angibt. Wie in Fig. 1 gezeigt, sind gegen den zylinderischen Umfang dieser Papierrolle 10 zwei rollenförmige Elektrodensonden 11 und 12 eines mit der Hand trag-und haltbaren Feuchtigkeitsmeßinstrumentes 13angelegt. Letzteres besitzt ein äußeres Gehäuse, das allgemein mit 14 bezeichnet ist, mit einem Deckel 15 und einem entfernbaren Unterstück 16, das - wie später noch erwähnt -mittels geeigneter Schrauben lagegerecht gehalten werden kann.
  • Das Unterstück 16 besitzt zwei in Abstand und parallel zueinander angeordnete rechteckige ffnungen 17 in seinem Boden, durch die der größere Teil der Elektrodensonden 11 und 12 hindurchragt, zusammen mit einem Teil der Halterungsvorrichtungen für diese, die nun näher beschrieben werden sollen. Der Deckel 15 ist mit einem Handgriff 20, einem Anzeigegerät 21 und den aus Fig. 1 hervorgehenden, erforderlichen Steuerungsmöglichkeiten versehen. Die Elektrodensonden 11 und 12 sind identisch, so daß die Beschreibung für die Sonde 12 , wie sie in Längs- und Querschnitt in Fig. 3 bzw. 4 gezeigt ist, fUr beide ausreichend sein dürfte.
  • Die Elektrodensonde 12 besitzt einen äußeren Zylinder 24 aus elektrisch leitendem Material, beispielsweise rostfreiem Stahl oder Aluminium. Vorzugsweise besteht er aus Aluminium, das zur Erhöhung der Abnutzung für Härtungszweke an seiner äußeren Oberfläche anodisiert (eloxiert) ist. Die anodisierte Beschichtung ist an sich isolierend, was Jedoch nicht der gewünschten elektrischen Ausfahrung widerspricht. Diese Beschichtung ist in der Größenordnung von ca. 0,025 mm Dicke und die so gebildete Oberflächenschicht auf der Rolle besitzt praktisch die Impedanz O für Ströme im Megahertz-Bereich, mit denen das Instrument erregt wird. Der Spannungsabfall an der Schicht ist unbedeutend. Bei einem typischen Beispiel ist der Zylinder 24 ca. 93 mm lang und besitzt einen Duehmesser von ca. 37 mm. Die Elektrodensonden 11 und 12 besitzen einen ziemlichen Abstand voneinander, damit ein größerer Bogen der zylinderförmigen Papierrolle überspannt werden kann und zwar in Proportionen, wie sie annähernd gezeigt sind. Der Zylinder 24 ist an gegenUberliegenden Seiten in Kugellagern 25 gelagert, wobei die inneren Achsen Lagerringe in Isolierhülsen 26 passen, die wiederum 27 umgeben, die vollständig durch die Hülsen 26 und die Lager 25 Achse hindurchverlaufen, Am inneren Ende jeder 27 befindet sich ein radial vergrößerter topfförmiger Schaftendteil 28 und die Hülse 26 besitzt einen radialen Flansch 29 zwischen dem topfförmigen Teil 28 und dem Lager 25, der zur elektrischen Isolierung des Lagers 25 von dem Teil 28 dient. Ein Dichtungsring 30 befindet sich ebenfalls zwischen dem Isolierflansch 29 und dem inneren Lagerring des Kugellagers.
  • Auf den beiden radial vergrdBerten Sohaftendteilen 28 ist eine elektrisch leitende Zylinderhülle 34 befestigt, die typisoherweise aus Aluminium oder rostfeiem Stahl besteht, deren äußere Umfangsoberfläche von der inneren Umfangsoberfläche der äußeren zylindrischen Rolle 24 durch einen engen Luft- oder zylinderförmigen Spalt 35 mit der typischen Abmessung von 0,25 mm entfernt ist. Die Zylinderrolle 24 und die Zylinderhülle 34 sind somit voneinander getrennt und isoliert und bilden einen elektrischen Koppelkondensator mit einer für den vorliegenden Fall typischen Kapazität von 230Mikrofarad.
  • Wird das Instrument für relativ oberflächliches Eindringen des elektrischen Feldes in das Papier konstruiert, wie es gewöhnlich erwünscht wird, dann wird jede vorstehend beschriebene Rolienanordnung zum Teil von einer elektrisch leitenden kanalförmigen Abschirmung 36 aufgenommen. Diese Abschirmung besitzt bei der vorliegenden Konstruktion durchgehend rechteckigen Querschnitt mit einem Bodenglied 37 und zwei Seitenflanschen 38. Der Abstand der beiden Seitenflansche 38 ist am besten in Fig. 4 gezeigt und so bereesen, daß er beim Aufbau des gewitnschten elektrischen Feldmusters, wie es nachstehend noch im einzelnen beschrieben wird, beiträgt. Es ist ersichtlich, daß die oberen Kanten der Flansche 38 bei der vorliegenden Konstruktion sich gerade unter der Mittelachse der Rollensonde befinden. An den Seitenflanschen 38 sind elektrisch leitende Schienen 40 vorzugsweise aus Aluminium befestigt, die das entfernbare Utiterstück 16 halten und unter diesem verlaufen; das Unterstttck 16 kann mittels durch diese Schienen verlaufende Schrauben, wie sie mit 41 angezeigt sind, in Position gehalten werden (Fig. 2). Die Schienen 40 sind wieder auf den oberen Enden von Rahmenstäben 42 be-und die elektrisch mit den Rahmenteilen und dem Instrumentengehäuse auf Masse liegen. Somit wird der elektrisch leitende Kanal oder die Abschirmung 36 elektrisch mit den Schienen 40 verbunden, die wiederum beispielsweise mittels Schrauben 43 an den elektrisch auf Masse liegenden Rahmenstäben 42 befestigt sind. Die Abschirmungen 36, die Schienen 40, die Rahmenstäbe 42 und das Unterstück 16 sind somit alle elektrisch geerdet, wobei das Unterstück 16 des Gehäuses selbstverständlich durch Aufliegen oder mittels Schrauben 41 mit den Schienen 40 in Verbindung steht.
  • An den Enden jedes Kanals bzw. Jeder Abschirmung 36 befinden sich Isolationsendwände 45, die mit den Abschirmungen mittig Schrauben 45a (Fig. 3) befestigt sind; jede dieser Endwände besitzt bei 46 eine zentrale Ausnehmung zur Aufnahme der Enden der vorgenannten Wellen 27. Die Enden der Wellen 27 sind in-dem Bereich der Ausnehmungen 46 in den Enden 45 zur Aufnahme von langen Schrauben 47 durchbohrt, die durch die Endwände 45 bis zu Schlitzen 48 reichen, die Muttern 49 aufnehmen, in die die Schrauben eingeschraubt und angezogen werden. Die Muttern 49 besitzen vorstehende Ansätze 50 und die elektrische Verbindung zu dem inneren Zylinder 34 wird durch Anlöten oder Schweißen eines Ansatzes 50 pro Rolle 11 und 12 an einen elektrischen Leiter 52 (Fig. 2) hergestellt.
  • Es ist ersichtlich, daß die Schrauben 47 und die Muttern 49 mit uhren elektrischen Verbindungsansätzen 50 von der auf Masse @iegende@ Rahmen- und Gehäusestruktur des Instruments isoliert sind. Die Schaltung zum Zylinder 34 setzt sich Uber die Schraube 47, die Welle 27 und das Teil 28 fort.
  • Es wird nun auf Fig. 5 Bezug genommen, die schematisch das Instrument zeigt und die auch in einem einfachen Diagramm die Oszillatorschaltung darstellt, durch die das System erregt wird. Ein HF-Oszillator 60 (gewöhnlich im Megahertz-Bereich) ist in dem Instrument untergebracht und besitzt zwei Ausgangs leiter, die über die Schaltungsleiter 61 und die vorgenannten elektrischen Verbindungen 52 mit der Innenseite der Elektrodenzylinder 34 verbunden sind. Die zwei Elektrodenzylinder 34 besitzen somit immer entgegengesetzte Potentiale im bezug auf Masse oder Erde. Aus dem, was zuvor angegeben wurde, ist ersichtlich, daß die Abschirmungen 36 und das Instrumentenunterteil 16 sich, wie in Fig. 5 angegeben, auf Masse oder Erdpotential befinden. Die durch den schmalen Spalt 35 von den erregten Zylindern 34 getrennten elektrisch leitenden Rollen 24, die mit den Zylindern 34 kapazitiv gekoppelt sind, werden somit mit entgegengesetzten Potentialen relativ zu Masse belegt, wobei die Rückführung von den beiden erregten Elektrodenrollen 24 über elektris-ohe Pfade zu geerdeten oder auf Masse liegenden Teilen des Instrumentes verlaufen. Das mit dem Buchstaben F bezeichnete, elektrische Feld erstreckt sich von den Rollen 24 größtenteils zu den geerdeten AbÇahirrungen oder Kanälen 36, wobei ein beachtlicher Teil in Bogen zuerst durch die Papierrolle 1Q führt, wie dies durch du elektrische Feldlinienmuster in Fig. 5 angegeben wird. Wie dieses Diagramm zeigt, verlaufen wenige Feldlinien von einer Rolle oder Walze 24 zu der anderen durch das Papier, wobei diese etwas tiefer in das Papier eindringen können. Diese besonderen Feldlinien können manchmal nicht besonders erwünscht sein, insbesondere wenn nur eine verhältnismäßig oberflächliche Eindringung gefordert wird, sie können jedoch nicht vollständig vermieden werden und bringen keine beachtliche Schwierigkeiten mit sich. Die Feldlinien mn vorwiegender Bedeutung sind diejenigen, die von der Rolle oder Walze 24 in das Papier eindringen und dann zur Abschirmung 6 oder zu den unmittelbar benachbarten Teilen des Gehäuses 16 zurückverlaufen, wie dies überschlägig in Fig. 5 dargestellt ist. Es zeigt sich, daß die geerdeten Abschirmungen oder Kanäle in unmittelarer Nähe der Rollen Feldwege mit verhältnismäßig hohem Spannungsgradienten gegenüber Masse oder Erde vorsehen und damit das Feld in den Pfaden von den Rollen zu den Kanälen konzentrieren, was eine Schwächung desselben bei nennenswerten oefen in dem Papier bewirkt. Falls aus irgendeinem Grunde ein tieferes Eindringen erwünscht wird, reduziert das Weglassen der Abschirmungsseitenwände 38 eindeutig den Spannungsgradienten gegenüber den Bereichen der Glieder 38 und das elektrische Feld kann wesentlich tiefer in das Papier eindringen, bevor es zu dem geerdeten Gehäuse oder der anderen RoDe zurückgelangt.
  • Der Oszillator 60 kann einer von zwei Typen sein; beim ersten wird sein innerer Zustand praktisch durch die sich ändernde Dielektriziätskonstante eines Mediums innerhalb eines elektrisch Feldes in seiner Ausgangsschaltung beeinflußt, während bei dem zweiten sein inerter Zustand praktisch durch Leistungsabsorption des Oszillators durch Medien innerhalb eines elektrischen Feldes in seinem Ausgangskreis beeinflußt wird. Ein Beispiel für die erste Art von Instrument ist in dem US-Patent Nr. 3 046 479 vom 24. Juli 1962 von Sead and McBrayer for MOISTURE CONTENT METER gegeben. Ein Leistungsabsorptionsoszillator ist beispielsweise in dem US-Patent Nr. 2 231 035 vom 11. Februar 1941 von Stephens and Dalias figur POWER ABSORPTION METERING SYSTEM veröffentlicht. In beiden Fällen befindet sich das elektrische Anzeigeinstrument 21 in oder parallel zu einer Meßschaltung in dem Oszillator und zeigt einen Wert an, der sich beträchtlich mit der in dem Papier vorhandenen Feuchtigkeit ändert.
  • So hat im ersten Falle der Prozentsatz der Feuchtigkeit, in dem von dem elektrischen Feld durchdrungenen Teil der Papier rolle 10 einen Einfluß auf die Dielektrizitätskonstante dieses Teiles des Papiers und dieser Feuchtigkeitsgehalts-Prozentsatz kann direkt von de geeichten Instrument 21 abgelesen werden.
  • In ähnlicher Weise bestimmt im zweiten Falle der Feuchtigkeits-Prozentsatz in dei durch das Augangsfeld des Oszillators durchdrungenen Teils des Papiers die Leistungsabsorption in der Oszillatorsch@@tung und dieser Leistungsausgang kann von dem Anzeigegerät 21 abgelesen werden, das in Prozentsatz-Feuchtigkeitsgehalt geeicht Ist.
  • Es zeigt sich, daß die bei der vorliegenden Erfindung verwendete elektrische Erregungs- oder Versorgungsschaltung einen veränderbaren Oszillator verwendet, der über zwei Ausgangsbereiche des elektrischen Feldes mit Masse oder Erde verbunden ist, wobei jeder Bereich das Papier durchdringt, um den Feuchtigkeitsgehalt in diesem zu prüfen. -Es ist ersichtlich, daß auch die Möglichkeit besteht nur eine einzige erregte oder mit Spannung versorgte Rolle zu verwenden, obwohl vorzugsweise, wie oben beschrieben, jede der beiden Rollen an Spannung gelegt wird. Eine derartige Anderung würde lediglich die Trennung der einen Seite des Oszillators 60 von der entsprechenden Walze bedürfen und die Verbindung dieser Seite des Oszillators würde auf Masse gelegt. Das Instrument kann in dieser Weise verwendet werden, wobei die nicht an Spannung gelegte Rolle oder Walze lediglich als gewöhnliche Rolle oder als Stabilisierelement zum Andrücken gegen die rotierende Papierrolle dient. Bei einigen einfachen Anwendungsbeispielen ist es aber auch möglich, wenn die Papierrollengeschwindigkeit nicht zu hoch ist oder wenn die Papierrolle praktisch nicht in Rotation ist, die abgeklemmte Rolle vollständig wegzulassen. Die Erfindung ist anhand eines AusfUhrungsbeispiels beschrieben waden, aber es ist verständlich, daß die verschiedenstenA.nderungen im Entwurf, im Aufbau und in der Anordnung vorgenommen werden können, ohne vom Erfindungsgedanken und dem Schutzomfang der beiliegenden Ansprüche abz@wei@@@@@

Claims (6)

  1. PatentansprUche : 1. Gerät zum Messen des Feuchtigkeitsgehalts in einer rotierenden Papierrolle mit einer Elektrode in der Form einer Rolle, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode dadurch an einem Leistungseingang gekoppelt ist, daß sie als äußere Belegung eines zylindrischen Koppelkondensators ausgebildet ist, dessen innere Belegung stationär ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode aus Aluminium besteht und ihre äußere Oberfläche anodisiert ist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektrischer Oszillator vorgesehen ist, dessen eine Ausg@angsklemme geerdet und die andere mit der inneren Belegung des Koppelkondensators verbunden ist.
  4. 4. Gerät nach einem oder mehreren der Anspruche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Halterungskörper vorgesehen ist, der elektrisch leitend ist.
  5. 5. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzetohnetF daß zwei als parallele Rollen ausgebildete Elektroden vorgesehen sind.
  6. 6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten zwei Elektroden elektrisch parallel geschaltet sind.
DE19661598793 1965-06-01 1966-05-25 Rollenfoermige Elektrodensonde fuer elektrische Feuchtigkeitsmessgeraete Pending DE1598793A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US460191A US3375441A (en) 1965-06-01 1965-06-01 Roller electrode probe for electrical moisture-testing instrument having a rotatable outer cylinder concentric with fired inner cylinder electrode

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DE1598793A1 true DE1598793A1 (de) 1970-09-10

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DE19661598793 Pending DE1598793A1 (de) 1965-06-01 1966-05-25 Rollenfoermige Elektrodensonde fuer elektrische Feuchtigkeitsmessgeraete

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