DE1671764B1 - Verfahren zum ersatz von natriumionen durch kaliumionen in einer kristallinen struktur, die ein strukturgitter und natriumionen, we - Google Patents
Verfahren zum ersatz von natriumionen durch kaliumionen in einer kristallinen struktur, die ein strukturgitter und natriumionen, weInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ersatz ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von durch
von Natriumionen durch Kaliumionen in einer Kaliumionen leitenden keramischen Stoffen. Erfinkristallinen
Struktur, die ein Strukturgitter und dungsgemäß wird ganz allgemein der Ersatz der
Natriumionen, welche bezüglich dieses Gitters unter Natriumionen durch die Kaliumionen bewirkt, indem
Einfluß eines elektrischen Feldes wandern, aufweist, 5 das Ausgangsmaterial oberhalb etwa 9000C erhitzt
wobei mindestens der größere Anteil des Gitters aus und der Ersatz durch Kontaktierung der Ausgangs-Ionen
des Aluminiums und Sauerstoffs in Kristall- materialien mit einer auf die gleiche Temperatur oder
gitterbindung aufgebaut ist. darüber erhitzten Quelle für Kaliumionen bewirkt wird.
Aus Metalloxiden hergestellte kationisch leitende Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird der die
kristalline Materialien können als feste Elektrolyte bei io Natriumionen enthaltende Kristall oder der hieraus
einer Vielzahl von elektrischen und/oder elektro- gefertigte polykristalline Gegenstand bei Temperaturen
chemischen Vorrichtungen und Verfahren angewandt oberhalb etwa 9000C und vorteilhafterweise zwischen
werden und sind besonders zur Verwendung als etwa 1000 und etwa 14000C mit Kaliumionen in
Halbzellentrennschichten in elektrochemischen Zellen, Berührung gebracht. Auf Grund des erfindungsbei
denen ein Alkalimetall als Reaktionspartner ver- 15 gemäßen Vorgehens wird die sonst üblicherweise
wendet wird, geeignet. Diejenigen mit Kaliumionen auftretende kristalline Rißbildung oder Kristallbrüche
als leitendem Ion sind von Bedeutung sowohl in dieser vermieden.
Form als ionische Leiter für Kaliumionen und als Das erfindungsgemäße verbesserte Verfahren zum
Zwischenprodukte, woraus andere Ionenleiter durch Ersatz von Natriumionen durch Kaliumionen in einer
Ionenaustausch hergestellt werden können. Eine für 20 kristallinen Struktur, die ein Strukturgitter und Naderartige
Verwendungszwecke geeignete Art eines triumionen, die bezüglich des Gitters unter Einfluß
kristallinen Materials besteht aus einem Kristall mit eines elektrischen Feldes wandern, enthält, wobei Λ
einem Strukturgitter, das Ionen des Aluminiums und mindestens der größere Teil des Gitters aus Ionen des "
Sauerstoffs in Kristallgitterbindung und Alkalikat- Aluminiums und Sauerstoffs in Kristallgitterbindung
ionen, die bezüglich dieses Gitters bei Anlegung einer 25 aufgebaut ist, besteht darin, daß diese kristalline
elektrischen Potentialdifferenz an gegenüberstehenden Struktur auf eine Temperatur oberhalb etwa 9000C
Seiten des Gitters wandern, enthält. Derartige Ma- erhitzt wird und diese Struktur mit einer auf eine
terialien lassen sich aus Al2O3 und Na2O herstellen, Temperatur oberhalb von etwa 900° C und im wesentbeispielsweise
Na2O · 11 Al2O3 und können durch liehen gleich der Temperatur der kristallinen Struktur
Ersatz bestimmter anderer Kationen an Stelle des 30 erhitzten Quelle für Kaliumionen in Berührung
Natriumions modifiziert werden. Derartige Stoffe, gebracht wird und die Struktur und die Quelle für
ihre Herstellung und bestimmte Verwendungen hierfür, Kaliumionen bei einer Temperatur oberhalb etwa
sind Gegenstand der älteren Patentanmeldung 9000C gehalten werden, bis mindestens etwa 50%
P 15 960 77.7-45. Eine weitere Art vom kationisch der Natriumionen in dieser Struktur durch Kaliumleitendem kristallinem Material für dieses Gebiet 35 ionen ersetzt sind.
besteht in aus mehreren Metalloxiden aufgebauten Bei einer ersten Ausführungsform wird der kristalline
Kristallen, die im wesentlichen aus einem größeren Gegenstand auf diese Temperatur in einer geschlossenen
Anteil von Ionen des Aluminiums und Sauerstoffs und Substitutionszone erhitzt und in Berührung mit
einem kleineren Anteil von Ionen eines Metalls mit Kaliumionen in der Dampfphase gehalten, bis mindeeiner
Wertigkeit nicht größer als zwei, beispielsweise 40 stens etwa 50 % der Natriumionen durch Kaliumionen
Lithium und/oder Magnesium, in Kristallgitter- ersetzt sind. Anschließend hieran kann der restliche
bindung sowie aus Alkalimetallkationen, die bezüglich Kaliumionenersatz durchgeführt werden, indem der
dieses Gitters unter Einfluß eines elektrischen Feldes Gegenstand in eine flüssige Quelle für Kaliumionen, wandern,
aufgebaut sind. Diese beiden Materialien beispielsweise ein geschmolzenes ionenlieferndes Ka- \
wurden von Anfang an hergestellt, wobei Natrium- 45 liumsalz, eingetaucht wird.
ionen als das leitende Ion eingesetzt wurde. Bei einer zweiten Ausführungsform wird der
Die meisten größeren Kationen können nicht direkt kristalline Gegenstand auf diese Temperatur erhitzt
an Stelle des Natriumions in Kristallen der hier und mit einer flüssigen Quelle für Kaliumionen in
beschriebenen Arten ausgetauscht werden. Die zur Berührung gebracht, die auf die gleiche Temperatur
Sinterung derartiger Kristalle zu Gegenständen der 5° erhitzt wurde.
gewünschten Form und Größe erforderlichen Tempe- Das Kaliumion zeigt eine größere Affinität zur
raturen machen die direkte Herstellung derartiger kristallinen Struktur, als dies bei dem Natriumion der
Materialien mit Kalium als beweglichem Ion unvorteil- Fall ist, und ist in Konzentrationen vorhanden, die
haft. Die Versuche zur Herstellung kristalliner Gegen- ausreichen, einen praktisch vollständigen Ersatz zu
stände mit Kalium als beweglichem Ion mittels der 55 bewirken. Da ein Gleichgewichtszustand auftritt, muß
zur Herstellung der Ausführungsform mit Natrium- die Konzentration der Kaliumionen im Überschuß
ionen angewandten Verfahren ergaben schlecht ge- über diejenige der Natriumionen sein,
sinterte, relativ poröse Materialien mit relativ hohen Die erfindungsgemäß erhaltenen, durch Kaliumelektrischen Widerständen. Es ist schwierig, einen ionen leitenden keramischen Formstücke finden unter Austausch in der flüssigen Phase nach üblichen 60 anderem Anwendung in Alkalimetall-Schwefel-Ele-Methoden in vernünftigen Austauschgeschwindig- menten. In der beiliegenden schematischen Zeichnung keiten zu erzielen, ohne daß die kristalline Struktur ist eine Ausführungsform für eine Zelle zur Erzeugung einer übermäßigen Beanspruchung oder Spannung von elektrischer Energie gezeigt, bei der als Halbzellenausgesetzt wird. trennschicht ein Kaliumionen enthaltendes Rohr,
sinterte, relativ poröse Materialien mit relativ hohen Die erfindungsgemäß erhaltenen, durch Kaliumelektrischen Widerständen. Es ist schwierig, einen ionen leitenden keramischen Formstücke finden unter Austausch in der flüssigen Phase nach üblichen 60 anderem Anwendung in Alkalimetall-Schwefel-Ele-Methoden in vernünftigen Austauschgeschwindig- menten. In der beiliegenden schematischen Zeichnung keiten zu erzielen, ohne daß die kristalline Struktur ist eine Ausführungsform für eine Zelle zur Erzeugung einer übermäßigen Beanspruchung oder Spannung von elektrischer Energie gezeigt, bei der als Halbzellenausgesetzt wird. trennschicht ein Kaliumionen enthaltendes Rohr,
Auf Grund der Erfindung ergibt sich ein verbessertes 65 welches ein Produkt des vorliegenden Verfahrens
Verfahren zum Austausch von Kaliumionen an Stelle darstellt, verwendet wird.
von Natriumionen in kristallinen Materialien der hier Die Erfindung wird an Hand der folgenden Beispiele
beschriebenen Arten. Die Erfindung betrifft deshalb weiter erläutert.
3 4
Beispiel 1 Pellets berechnet. Der Widerstand dieses Pellets bei
p 30O0C betrug 8,26 01Im-Cm. Die Probe wurde, wie
Ein Gemisch, das 9,75 Gewichtsprozent Na2O im vorstehenden Beispiel, zerbrochen. Die Röntgen-(eingebracht
als Na2CO3), 3,92 Gewichtsprozent MgO beugungspulveraufnähme ergab, daß das Material
und 86,33 Gewichtsprozent Al2O3 enthält, wurde 5 dieselbe Art der kristallinen Struktur wie der kaliummechanisch
während 30 Minuten geschüttelt, auf haltige Pellet nach Beispiel 1 hatte. Die Elementar-12500C
während 1 Stunde erhitzt, mit einem Wachs- analyse dieses Pellets ergab folgende Bestandteile:
binder vermischt und zu zylindrischen Pellets ver- K2O 12,76 Gewichtsprozent, Na2O 0,66 Gewichtspreßt.
Die Pellets wurde isostatisch bei 6330 kg/cm2 prozent, Rest Al2O3.
verpreßt. Der Binder wurde durch allmähliche Erhö- io .
hung der Temperatur der Pellets auf 5500C entfernt. Beispiel 3
Dann wurden die Pellets in einem elektrischen Ofen Natriumionen enthaltende gesinterte Kristallpellets
bei einer Temperatur von 13500C während etwa wurden wie im Beispiel 1 aus 10 Gewichtsprozent Na2O
2 Stunden gesintert. Während der Sinterung wurden (eingebracht als Na2CO3) und 90 Gewichtsprozent
die Pellets in einem bedeckten Schmelztiegel gehalten, 15 Al2O3 hergestellt. Das Verfahren des Kaliumionender
auch Na2O · Al2O3 als Packungspulver enthielt. ersatzes wurde dann mit getrennten einzelnen Pellets
Ein Pellet als Probestück wurde in einen sauberen unter Anwendung der Verfahren nach Beispiel 2 mit
Platinschmelztiegel gebracht. Der offene Schmelztiegel dem einzigen Unterschied durchgeführt, daß der
wurde auf ein Bett von trockenem K2O · Al2O3 in Ersatz nach der Eintauchstufe in geschmolzenes KNO3
einem größeren Platinschmelztiegel gesetzt. Der grö- 20 beendet wurde, die in diesem Fall auf 20 Stunden
ßere Schmelztiegel wurde bedeckt und auf 138O°C ausgedehnt wurde.
während 64 Stunden erhitzt. Nach dem Abkühlen wurde Es wurde ein Produkt mit sehr guten Eigenschaften
der als Probe dienende Pellet kurz in Wasser gewaschen erhalten.
und getrocknet. Die Dichte des erhaltenen Pellets R · · , A
betrug 2,92. 25 ^
Die gegenüberstehenden flachen Flächen dieses Ein Natriumionen enthaltender Pellet wurde nach
Pellets wurden mit einer Lösung von AgJ in einer dem Verfahren von Beispiel 1 hergestellt und bei
Äthylendiaminlösung bestrichen. Der Pellet wurde 15600C gesintert. Der Pellet in Form einer kreis-
dann auf 4000C zur Entfernung des Äthylendiamins förmigen Scheibe von 12 mm Durchmesser und 3 mm
erhitzt, wobei das AgJ als glatte anhaftende Schicht 30 Stärke wurde in einem sauberen Platinschmelztiegel
hinterblieb. Das AgJ wurde dann mit einer Schicht gebracht, der auf ein Bett von trockenem KCl in
eines Silberanstriches bedeckt, um einen guten elek- einem großen Platinschmelztiegel gesetzt wurde. Der
irischen Kontakt sicherzustellen. Der Widerstand der große Schmelztiegel wurde bedeckt und auf etwa
Probe wurde dann bei 300° C unter Verwendung eines 982° C während 45 Minuten erhitzt und die Temperatur
Wechselstroms von 1,5 mc gemessen und der Wider- 35 dann auf etwa 11500C während 15 Minuten erhöht,
stand berechnet. Der Pellet zeigte einen Widerstand Nach dem Abkühlen wurde der Pellet in 500 ml
von 22,1 Ohm-cm. Der Pellet wurde dann abge- einer2n-HCl von 8O0C während 18 Stunden gebracht,
schliffen, um den Silberanstrich und die Silberjodid- Nach der Lufttrocknung zeigte der Pellet eine Dichte
elektroden zu entfernen, und zerbrochen. Eine von 3,01. Der Pellet wurde langsam auf 3000C zur
Röntgenbeugungspulveraufnahme wurde von diesem 40 Entwässerung erhitzt.
Material unter Verwendung eines Kobaltrohres Der elektrische Widerstand des erhaltenen Pellets
(Röntgenwellenlänge von etwa 1,7902 Angstrom) ge- wurde wie in den vorstehenden Beispielen bestimmt,
fertigt. Hierbei zeigten sich verschiedene Gipfel, die Der Widerstand dieses Pellets bei 3000C betrug
mit dem entsprechenden Muster von Na2O · 11 Al2O3 352 Ohm-cm. Die Elementaranalyse des Pellets ergab,
gemeinsam sind, jedoch zeigt sich eine charakteristische 45 daß praktisch die Gesamtmenge an Natrium und
Spitze bei 53,5 bis 54°. Natrium-^-Aluminiumoxyd, Kalium entfernt war.
Na2O · 11 Al2O3, ist bei diesem Versuch durch Spitzen . . .
bei 52 bis 53 und bei 55 bis 56° ausgezeichnet, zeigt Beispiel 5
jedoch keine solche Spitze bei 53,5 bis 54,5°. Die Natriumionen enthaltende gesinterte Kristallpellets
Elementaranalyse des zerbrochenen Pellets ergab die 5° wurden, wie im Beispiel 1, aus den gleichen Stoffen
folgenden Bestandteile: 11,80 Gewichtsprozent K2O, und in den gleichen relativen Konzentrationen her-
1,14 Gewichtsprozent Na2O, Rest Al2O3. gestellt.
. · 1 -j EiQ Pellet als Probestück wurde einem Ionenaus-
Beispiel 2 tausch in der gleichen Weise, wie im Beispiel 1, unter
Der natriumhaltige gesinterte Pellet nach Beispiel 1 55 Verwendung von KCl als Quelle für Kaliumionen
wurde in einen ersten Schmelztiegel, wie im vorstehen- unterworfen. Die Substitution wurde bei 1100° C
den Beispiel, gebracht und auf ein Bett von trocknem während 4 Stunden durchgeführt.
KCl in einem größeren Schmelztiegel gesetzt. Der Die erhaltene Probe wurde zerkleinert und einer
größere Schmelztiegel wurde bedeckt und auf 11000C Elementaranalyse unterworfen, die ergab, daß etwa
während 3 Stunden erhitzt. Dieser Pellet wurde dann 60 68 bis 69 % der Natriumionen in dem Pellet durch
in geschmolzenes KNO3 von 4000C während 16 Stun- Kaliumionen ersetzt waren,
den gesetzt und dann in KCl-Dampf bei 11000C . · 1 fi
während 3 Stunden wieder erhitzt. Die Probe wurde Beispiel 6
mit Wasser gewaschen und getrocknet. Die Dichte Natriumionen enthaltende gesinterte Knscallpellets
dieses Pellets wurde bestimmt und betrug 2,75. Die 65 wurden, wie im Beispiel 1, hergestellt und auf etwa
Widerstandsmessungen mit diesem Pellet wurden in 10500C erhitzt. Kaliumsulfat wurde auf diese Temder
gleichen Weise wie im vorstehenden Beispiel peratur erhitzt und die Pellets in das flüssige Kaliumvorgenommen
und der elektrische Widerstand des sulfat eingetaucht. Diese Temperatur wird während
etwa 6 Stunden beibehalten und die erhaltenen, Kaliumionen enthaltenden Pellets aus der Flüssigkeit
abgenommen.
Ganz allgemein sind im Rahmen der Erfindung Kaliumsalze, die beim Schmelzen oder im Dampfzustand
Kaliumionen liefern und sich oberhalb etwa 9000C im Schmelzzustand oder Dampfzustand befinden,
geeignet, und besonders bevorzugt werden die leicht zugänglichen anorganischen Kaliumsalze.
In der Zeichnung ist eine Zelle 10 gezeigt, die eine Einheit einer Mehrzahl von elektrisch in Reihe
und/oder parallelgeschalteten Zellen sein kann, die eine Batterie bilden.
Bei dieser Ausführungsform ist der negative Reaktionsteilnehmer, geschmolzenes Kalium 11, in
einem Kaliumionen enthaltenden Rohr 13 dargestellt. In Berührung mit dem Äußeren des Rohres 13
befindet sich ein poröser Leiter 15, der in dem schwefelhaltigen, als positiver Reaktionsteilnehmer dienenden
Elektrolyten eingetaucht ist. Sowohl das Rohr 13 als auch den porösen Leiter 15 umgebend ist ein
Metallgehäuse, der positive Pol 17, vorhanden. Innerhalb des Rohres 13 in Kontakt mit dem geschmolzenen
Kalium 11 befindet sich ein Leiter 19, beispielsweise ein Platindraht, der als negativer Leiter für einen
äußeren Stromkreis, nicht gezeigt, dient, der einen Widerstand, beispielsweise eine Blitzlichtlampe, einen
Gleichstrommotor u. dgl. enthält und in elektrischer Verbindung mit einem positiven Leiter, dem Leiter 21,
steht. Der Leiter 21 ist in elektrischem Kontakt mit dem Pol 17. Die Zelle kann unter einer Schutzschicht
eines Inertgases oder unter geeigneter Abdichtung mit einem Deckel, nicht gezeigt, betrieben werden. Die
Kaliumatome des Reaktionsteilnehmers 11 geben Elektronen an den Leiter 19 ab und wandern als
Ionen durch das Rohr 13 zu dem positiven Reaktionsteilnehmer, beispielsweise K2S5 in dem porösen Leiter
15. Die Schwefelatome innerhalb des porösen Leiters 15 nehmen die Elektronen von den äußeren Stromkreis
über den Pol 17 und den porösen Leiter 15 auf.
Der poröse Leiter des Raumes 15 kann aus einem fasrigen Bogenmaterial bestehen, welches aus Graphit
oder Kohlenstoffasern hergestellt ist oder hieraus zu Tüchern oder Filzen gefertigt ist, porösen Kohlenstoffplatten
u. dgl. bestehen. Ein Beispiel für derartige Materialien ist in der USA.-Patentschrift 3 214 647
beschrieben.
Der positive Pol 17 muß aus einem Metall oder einer Legierung od. dgl., die dem Angriff durch den
schwefelhaltigen Reaktionsteilnehmer widersteht, gefertigt sein, beispielsweise aus mit Chrom, Titan oder
Chromel überzogenem oder ausgekleidetem Aluminium.
Das Rohr 13 wurde in der gleichen Weise wie die Pellets der vorstehenden Beispiele hergestellt, wobei
jedoch die Kristalle und Wachsbinder in einer Form von der entsprechenden Gestalt vor dem Verpressen
gepackt wurden, beispielsweise zwischen einer rohrförmigen Kautschukform und einem Metallkern.
Claims (5)
1. Verfahren zum Ersatz von Natriumionen durch Kaliumionen in einer kristallinen Struktur, die ein
Strukturgitter und Natriumionen, welche bezüglich dieses Gitters unter Einfluß eines elektrischen
Feldes wandern, aufweist, wobei mindestens der größere Anteil des Gitters aus Ionen des Aluminiums
und Sauerstoffs in Kristallgitterbindung aufgebaut ist, dadurch gekennzeich- Λ
net, daß diese kristalline Struktur auf eine ™
Temperatur oberhalb etwa 9000C erhitzt, die Struktur mit einer auf eine Temperatur oberhalb
etwa 9000C und praktisch gleich der Temperatur der kristallinen Struktur erhitzten Quelle für
Kaliumionen in Berührung gebracht wird, und die Struktur und die Quelle für Kaliumionen bei einer
Temperatur oberhalb etwa 900° C gehalten werden, bis mindestens etwa 50 % der Natriumionen in der
Struktur durch Kaliumionen ersetzt sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kaliumionen im Dampfzustand
vorliegen und der Ersatz innerhalb einer geschlossenen Substitutionszone durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kaliumionen im flüssigem Zustand
verwendet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens 50% des Ersatzes
mit Kaliumionen im Dampfzustand durchgeführt wird und der zusätzliche Ersatz durch Kontaktierung
der Struktur mit einer Quelle für Kalium- \ ionen im flüssigen Zustand durchgeführt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ersatz bei einer Temperatur
im Bereich von etwa 1000 bis etwa 14000C durchgeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |