DE1671592C - Elektrisch perforierbare Schablone - Google Patents
Elektrisch perforierbare SchabloneInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vervielfältigungsschablone, die geeignet ist, durch elektrische Funkenentladung
perforiert zu werden, und die aus einem Unterlagebogen und einem Schablonenbogen besteht, wobei
der Schablonenbogen am Unterlagebogen befestigt ist.
Solche Schablonen geben richtig ausgeführt, eine besonders feine und exakte Wiedergabe einer Vorlage.
Das \ollständig glatte, faltenfreie Aufliegen do-SchahluneiihuL'ciis
aut dem Unterlagebogen, οΐιικ
/uischciiiicginile Luftblasen, wahrend die Schabion,
auf der i rommcl des Schablonenhcfunkapparaies
aufgespannt ist und befunkt wird, ist eine Voraussetzung
hierfüi.
Ks sind \ei-clnedene Ausiührungsloniicn solche,
elektrisch pcrloncrharcr Schahionen bekannt, wn-
ίο /B. aus einer Schmelze einen filmbindenden kiins:
stoff, der elektrisch leitfähige Partikeln enthält, au!
den Unlcrlaueiiuiien aufzutragen. Auf diese WcIs1-liegt
der Sch.iblonenbogen vollständig fehlerfrei, d. h
ohne jeden Zwischenraum auf dem Unterlagcbogen
Das Verfahren hai aber den Nachteil, dafi die Hei
stellung solcher Schablonen sehr kostspielig ist und
komplizierte und Platz erfordernde Kabrikalionsciurichtungen
verlangt. l-erner reiben die Schablone
beim Ablösen von der Unterlage leicht ein und
schrumpfen auch immer etwas, so daß es nicht möglich ist, genau maßhaltige Kopien zu erzielen
Hs ist auch bekannt, ein elektrisch leitfähiges Papier
von bestimmter, geringer Porösität auf beiden Seiten mit einer elektrisch leitfähige Partikeln enthaltenden
Kunststoffschicht zu überziehen und diesen Schablonenbogen wie üblich an einem Schablonenkopf
zu befestigen. Diese Schablonen haben den Nachteil, daß zwischen Schablonenbogen und Untcr-Iagebogen
kein vollständiger Kontakt hergestellt wer-
den kann, was — besonders bei Vorlagen mit sehr feinen Linien und Zwischentönen— Unregelmäßigkeiten
in der Bildwiedergabe zur Folge hat.
Ferner sind Elektroschablonen bekannt, die auf die gleiche Weise wie herkömmliche Schablonen auf-
gebaut sind, jedoch elektrisch leitfähige Partikeln wie z. B. Aluminiumstaub oder Kohlenstoff enthalten.
Mit diesen Schablonen könuc.i nur sehr grobe, unansehnliche
Bildwiedergaben erzielt werden, weil die Schablonen an sich ziemlich inhomogen sind und daher
schlecht auf dem Unterlagebogen anliegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektrisch perforierbare Schablone zu schaffen, die
die obenerwähnten Nachteile nicht besitzt und die darüber hinaus billig in der Herstellung ist. Dies wird
erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Schablonenbogen am Kopf und am unteren Ende des Unterlagebogens
befestigt ist, und zwar nur an diesen beiden Stellen.
Zur Herstellung einer solchen Schablone vcrwendet
man einen Unterlagebogen üblicher Art, der aus einem steifen, völlig glattliegenden Kartonpapier im
Gewicht von etwa 80 bis 100 g/m2 besteht und einem passenden Schablonenbogen, der straff gespannt am
oberen und unteren Ende des Unterlagebogens befestigt ist, so daß der gewünschte Kontakt zwischen
Schablonenbogen und Unterlagebogen überall gewährleistet ist. Die Befestigung besteht vorzugsweise
aus einer Klebung. Unmittelbar oberhalb der unteren Klebung kann die Schablone eine durchgehende Perforation
aufweisen, um nach dem Befunken der Schablone ein Abtrennen der unteren Befestigungszone zu ermöglichen.
Schablonenbogen und Unterlagebogen können danach ohne Einreißrisiko voneinander getrennt werden.
Die untere Klebung kann zwischen der Oberseite des Unterlagebogens und der Unterseite des Schablonenbogens
angebracht sein.
Eine vorteilhafte Ausführungsfoini schafft einen
Schablonenbogen, der langer ist als der l'nlerlagebogen
und um dessen unteres Ende umgebogen und aut der Rückseite festgeklebt ist. ilierduicli ist ein besonders
straffes Anliegen des Sehablonenhogens aul dem I interlagebogen gewährleistet. Will man die Perforation
vermeiden, kann ein leicht lösbarer klebstoff \er"'cndet werden, der ein leich'cs Trennen der
beiden Bogen erlaubt.
Vorteilhafterweise kann beim Kleben der Unterlage bogen an einem oder beiden Enden, wo die KIebiing
erfolgen soll, leicht gegen den Schablonenbogen angehoben werden, wodurch der Schablonenbogen
beim folgenden Planlegen slraffge/ogen und ein besonders guter Kontakt zwischen Schablonen- und
I imerlagebogen erzielt wird. Dies gilt besonders dann, wenn der Unterlagebogen zumindest die
gleiche Dehnung besitzt wie der Schablonenbogen.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht die Schablone
aus einem Unterlagebogen üblicher Art und einem Schablonenbogen aus einem mäßig porösen
Papier im Gewicht von 10 bis 12 g/m-, das auf seiner vom Unterlagebogen abgewendeten Seite mit einer
elektrisch leitfahigcn Kunststoffschicht versehen ist,
während eine zweite elektrisch leitfähige Beschichtung zwischen Schablonen- und Unterlagebogen angebracht
ist.
Elektrische leitfähige Kunststoffbeschichtungen dieser Art können entweder aus einem an sich leilfähigcn
Kunststoff oder aus einem anderen Material, z. B. Vinylpolymcrisat, welches elektrisch leitfähige
Partikeln wie Ruß enthält, bestehen.
Der besondere Vorteil dieser Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schablonenbogens ist darin
zu sehen, daß die leitfähige Schicht auf Grund des erfin.lungsgemäß gewährleisteten festen Flächenkontakts
auch auf dem Unterlagebogen angebracht sein kann, wodurch der Schablonenbogen dunner wn,!
uutl dadurch schailcic und nuancenreicheic Vcmel
lältigungen lieleri.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erlinduii-
sind aus der Zeichnung ciMLhilich. in welcher die I i-
findung an Hand \oii Ausfuhiungsbcispiclcn ve: i
schaulicht ist. Is /eigi
Ei u. I eine Diautsicht aul eine Schablone n.tj
tier Erfindung,
ίο E ig. 2 eine SeiteiKi Mehl del Schablone A.
ίο E ig. 2 eine SeiteiKi Mehl del Schablone A.
E.g. I.
Hg..'* eine Seitenansicht eines Endes einer andren
Ausführuiiüsl'umi der Schablone der l· ig. I im.:
I·'i g. 4 eine Seitenansicht eines Endes einer weile
leu Aiisfiihrimusfomi der Schablone nach E ι μ Ι.
Die in der Zeichnung dargestellte Schablone !■_■
sieht aus einem l'nterlaijcbogen 1 und einem Sch.i
b'onenbogen 2. Diese beiden liogeu sind an zwei einander
gegenüberliegend·' - Seiten bei 3 durch KIebung
miteinander verbunden. Eine Perforation 4 ermöglicht die Trennung der beiden Bögen 1 und 2
voneinander, wenn es gewünscht wird.
In Fig. 3 ist eine Ausfülirungsfonn dargestellt, bei
welcher das eine Ende des Schablonenbogens 2 um den Unterlagebogen herumgeschlagen ist und unten
an diesem bei 3 festgeklebt ist. Bei dieser Ausführungsform verläuft die Perforation 4 in der dargestellten
Weise sowohl durch den Schablonenbogen 2 als auch durch den Unterlagebogen 1. Die Ausführungsform der Fig. 4 unterscheidet
sich von derjenigen der Fig. 3 dadurch, daß die Perforation 4 α nur an der Unterseite unmittelbar angrenzend
an die Verklebung 3 durch den umgelegten Schablonenbogen verläuft.
In Fig.2 ist die elektrisch leitfähige Beschichtung
auf der dem Unterlagebogen angewendeten Seite mit 5 und zwischen dem Unterlagebogen und dem
Schablonenbogen mit 6 bezeichnet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Elektrisch perforierbare Schablone, bestellend
aus einem Unterlagebogen und einem Schabloncnbogcii. der an dem Unlerlagcbogen befeshut
ist, (1 a d u rch u'ktn η /. e ι c I) net. daß
iler Schablonenbogen (2) an nur zwei gegenüberliegenden
Seilen am I 'nierlagebogen (1) befestigt
ist.
2. Kiek! lisch perforierbare Schablone nach
Anspruch I. dadurch gekennzeichnet. daL! die Befestigung
(3) des Schablonellbogens (2) am Untcrlagebogcn
(1) durch eine Klebung zv. iscliei«
der Oberseile des Unlerlagebogens und der Unterteile
des Schablonenbogens bewerkstelligt ist.
3. Kiekirisch perforierbare Schablone nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß der
langer als der Unterlagebogen (I) ausgebildete Schablonenbogen (2) um die untere Kante des
Unterlagebogens umgeschlagen auf dessen Rückseite festgeklebt wird.
4. Elektrisch perforierbare Schablone nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar
oberhalb der unteren Klebung (3) eine durch Schablonenbogen (2) und Unterlagebogen
(1) hindurchgehende Perforation (4) angebracht ist.
5. Elektrisch perforierbare Schablone nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar
angrenzend an die Verklebung eine Perfora'ion (4 a) in dem Schablonenbogen (2) vorgesehen
ist.
(■>. Elektrisch perforierbare Schablone nach
Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Klebung (3) ein leicht lösbarer Klebstoff verwendet
wird.
7. Elektrisch perforierbare Schablone nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Unterlagebogen (1) mindestens die gleiche Dehnbarkeit besitzt wie der Schablonenbogen
(2)
8. Elektrisch perforierbare Schablone nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schablonenbogen (2) aus einem mäßig porösen Papier und einer elektrisch leitfähigen Beschichtung
(5) auf der dem Unterlagebogen (1) abgewendeten Seite besteht und daß zwischen Unterlagebogen (1) und Schablonenbogen (2)
eine zweite leitfähige Beschichtung (6) angebracht ist.
9. Verfahren zur Herstellung einer elektrisch perforierbaren Schablone nach Anspruch I bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß man beim Festkleben des Schablonenbogens (2) auf dem Unterlagebogen
(1) diesen an dem einen Ende oder an beiden Enden gegen den Schablonenbogen (2) anhebt, wodurch der Schablonenbogen (2) beim
Planlegen straff am Unterlagebogen (1) anliegt.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK661766A DK118511B (da) | 1966-12-22 | 1966-12-22 | Elektrostencil. |
| DK661766 | 1966-12-22 | ||
| DEA0057759 | 1967-12-21 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1671592A1 DE1671592A1 (de) | 1971-10-28 |
| DE1671592B2 DE1671592B2 (de) | 1973-01-11 |
| DE1671592C true DE1671592C (de) | 1973-08-23 |
Family
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