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DE1671592C - Elektrisch perforierbare Schablone - Google Patents

Elektrisch perforierbare Schablone

Info

Publication number
DE1671592C
DE1671592C DE19671671592 DE1671592A DE1671592C DE 1671592 C DE1671592 C DE 1671592C DE 19671671592 DE19671671592 DE 19671671592 DE 1671592 A DE1671592 A DE 1671592A DE 1671592 C DE1671592 C DE 1671592C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
stencil
perforable
electrically
template
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671671592
Other languages
English (en)
Other versions
DE1671592B2 (de
DE1671592A1 (de
Inventor
Alfred Dr Jenbach Fröhlich (Osterreich)
Original Assignee
Aktieselskabet for Kontor Kemi, Glostrup (Danemark)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DK661766A external-priority patent/DK118511B/da
Application filed by Aktieselskabet for Kontor Kemi, Glostrup (Danemark) filed Critical Aktieselskabet for Kontor Kemi, Glostrup (Danemark)
Publication of DE1671592A1 publication Critical patent/DE1671592A1/de
Publication of DE1671592B2 publication Critical patent/DE1671592B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1671592C publication Critical patent/DE1671592C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vervielfältigungsschablone, die geeignet ist, durch elektrische Funkenentladung perforiert zu werden, und die aus einem Unterlagebogen und einem Schablonenbogen besteht, wobei der Schablonenbogen am Unterlagebogen befestigt ist.
Solche Schablonen geben richtig ausgeführt, eine besonders feine und exakte Wiedergabe einer Vorlage. Das \ollständig glatte, faltenfreie Aufliegen do-SchahluneiihuL'ciis aut dem Unterlagebogen, οΐιικ /uischciiiicginile Luftblasen, wahrend die Schabion, auf der i rommcl des Schablonenhcfunkapparaies aufgespannt ist und befunkt wird, ist eine Voraussetzung hierfüi.
Ks sind \ei-clnedene Ausiührungsloniicn solche, elektrisch pcrloncrharcr Schahionen bekannt, wn-
ίο /B. aus einer Schmelze einen filmbindenden kiins: stoff, der elektrisch leitfähige Partikeln enthält, au! den Unlcrlaueiiuiien aufzutragen. Auf diese WcIs1-liegt der Sch.iblonenbogen vollständig fehlerfrei, d. h ohne jeden Zwischenraum auf dem Unterlagcbogen
Das Verfahren hai aber den Nachteil, dafi die Hei stellung solcher Schablonen sehr kostspielig ist und komplizierte und Platz erfordernde Kabrikalionsciurichtungen verlangt. l-erner reiben die Schablone beim Ablösen von der Unterlage leicht ein und
schrumpfen auch immer etwas, so daß es nicht möglich ist, genau maßhaltige Kopien zu erzielen
Hs ist auch bekannt, ein elektrisch leitfähiges Papier von bestimmter, geringer Porösität auf beiden Seiten mit einer elektrisch leitfähige Partikeln enthaltenden Kunststoffschicht zu überziehen und diesen Schablonenbogen wie üblich an einem Schablonenkopf zu befestigen. Diese Schablonen haben den Nachteil, daß zwischen Schablonenbogen und Untcr-Iagebogen kein vollständiger Kontakt hergestellt wer-
den kann, was — besonders bei Vorlagen mit sehr feinen Linien und Zwischentönen— Unregelmäßigkeiten in der Bildwiedergabe zur Folge hat.
Ferner sind Elektroschablonen bekannt, die auf die gleiche Weise wie herkömmliche Schablonen auf-
gebaut sind, jedoch elektrisch leitfähige Partikeln wie z. B. Aluminiumstaub oder Kohlenstoff enthalten. Mit diesen Schablonen könuc.i nur sehr grobe, unansehnliche Bildwiedergaben erzielt werden, weil die Schablonen an sich ziemlich inhomogen sind und daher schlecht auf dem Unterlagebogen anliegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektrisch perforierbare Schablone zu schaffen, die die obenerwähnten Nachteile nicht besitzt und die darüber hinaus billig in der Herstellung ist. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Schablonenbogen am Kopf und am unteren Ende des Unterlagebogens befestigt ist, und zwar nur an diesen beiden Stellen.
Zur Herstellung einer solchen Schablone vcrwendet man einen Unterlagebogen üblicher Art, der aus einem steifen, völlig glattliegenden Kartonpapier im Gewicht von etwa 80 bis 100 g/m2 besteht und einem passenden Schablonenbogen, der straff gespannt am oberen und unteren Ende des Unterlagebogens befestigt ist, so daß der gewünschte Kontakt zwischen Schablonenbogen und Unterlagebogen überall gewährleistet ist. Die Befestigung besteht vorzugsweise aus einer Klebung. Unmittelbar oberhalb der unteren Klebung kann die Schablone eine durchgehende Perforation aufweisen, um nach dem Befunken der Schablone ein Abtrennen der unteren Befestigungszone zu ermöglichen.
Schablonenbogen und Unterlagebogen können danach ohne Einreißrisiko voneinander getrennt werden.
Die untere Klebung kann zwischen der Oberseite des Unterlagebogens und der Unterseite des Schablonenbogens angebracht sein.
Eine vorteilhafte Ausführungsfoini schafft einen Schablonenbogen, der langer ist als der l'nlerlagebogen und um dessen unteres Ende umgebogen und aut der Rückseite festgeklebt ist. ilierduicli ist ein besonders straffes Anliegen des Sehablonenhogens aul dem I interlagebogen gewährleistet. Will man die Perforation vermeiden, kann ein leicht lösbarer klebstoff \er"'cndet werden, der ein leich'cs Trennen der beiden Bogen erlaubt.
Vorteilhafterweise kann beim Kleben der Unterlage bogen an einem oder beiden Enden, wo die KIebiing erfolgen soll, leicht gegen den Schablonenbogen angehoben werden, wodurch der Schablonenbogen beim folgenden Planlegen slraffge/ogen und ein besonders guter Kontakt zwischen Schablonen- und I imerlagebogen erzielt wird. Dies gilt besonders dann, wenn der Unterlagebogen zumindest die gleiche Dehnung besitzt wie der Schablonenbogen.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht die Schablone aus einem Unterlagebogen üblicher Art und einem Schablonenbogen aus einem mäßig porösen Papier im Gewicht von 10 bis 12 g/m-, das auf seiner vom Unterlagebogen abgewendeten Seite mit einer elektrisch leitfahigcn Kunststoffschicht versehen ist, während eine zweite elektrisch leitfähige Beschichtung zwischen Schablonen- und Unterlagebogen angebracht ist.
Elektrische leitfähige Kunststoffbeschichtungen dieser Art können entweder aus einem an sich leilfähigcn Kunststoff oder aus einem anderen Material, z. B. Vinylpolymcrisat, welches elektrisch leitfähige Partikeln wie Ruß enthält, bestehen.
Der besondere Vorteil dieser Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schablonenbogens ist darin zu sehen, daß die leitfähige Schicht auf Grund des erfin.lungsgemäß gewährleisteten festen Flächenkontakts auch auf dem Unterlagebogen angebracht sein kann, wodurch der Schablonenbogen dunner wn,! uutl dadurch schailcic und nuancenreicheic Vcmel
lältigungen lieleri.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erlinduii-
sind aus der Zeichnung ciMLhilich. in welcher die I i-
findung an Hand \oii Ausfuhiungsbcispiclcn ve: i schaulicht ist. Is /eigi
Ei u. I eine Diautsicht aul eine Schablone n.tj
tier Erfindung,
ίο E ig. 2 eine SeiteiKi Mehl del Schablone A.
E.g. I.
Hg..'* eine Seitenansicht eines Endes einer andren Ausführuiiüsl'umi der Schablone der l· ig. I im.: I·'i g. 4 eine Seitenansicht eines Endes einer weile leu Aiisfiihrimusfomi der Schablone nach E ι μ Ι.
Die in der Zeichnung dargestellte Schablone !■_■ sieht aus einem l'nterlaijcbogen 1 und einem Sch.i b'onenbogen 2. Diese beiden liogeu sind an zwei einander gegenüberliegend·' - Seiten bei 3 durch KIebung miteinander verbunden. Eine Perforation 4 ermöglicht die Trennung der beiden Bögen 1 und 2 voneinander, wenn es gewünscht wird.
In Fig. 3 ist eine Ausfülirungsfonn dargestellt, bei welcher das eine Ende des Schablonenbogens 2 um den Unterlagebogen herumgeschlagen ist und unten an diesem bei 3 festgeklebt ist. Bei dieser Ausführungsform verläuft die Perforation 4 in der dargestellten Weise sowohl durch den Schablonenbogen 2 als auch durch den Unterlagebogen 1. Die Ausführungsform der Fig. 4 unterscheidet sich von derjenigen der Fig. 3 dadurch, daß die Perforation 4 α nur an der Unterseite unmittelbar angrenzend an die Verklebung 3 durch den umgelegten Schablonenbogen verläuft.
In Fig.2 ist die elektrisch leitfähige Beschichtung auf der dem Unterlagebogen angewendeten Seite mit 5 und zwischen dem Unterlagebogen und dem Schablonenbogen mit 6 bezeichnet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Elektrisch perforierbare Schablone, bestellend aus einem Unterlagebogen und einem Schabloncnbogcii. der an dem Unlerlagcbogen befeshut ist, (1 a d u rch u'ktn η /. e ι c I) net. daß iler Schablonenbogen (2) an nur zwei gegenüberliegenden Seilen am I 'nierlagebogen (1) befestigt ist.
2. Kiek! lisch perforierbare Schablone nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet. daL! die Befestigung (3) des Schablonellbogens (2) am Untcrlagebogcn (1) durch eine Klebung zv. iscliei« der Oberseile des Unlerlagebogens und der Unterteile des Schablonenbogens bewerkstelligt ist.
3. Kiekirisch perforierbare Schablone nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß der langer als der Unterlagebogen (I) ausgebildete Schablonenbogen (2) um die untere Kante des Unterlagebogens umgeschlagen auf dessen Rückseite festgeklebt wird.
4. Elektrisch perforierbare Schablone nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar oberhalb der unteren Klebung (3) eine durch Schablonenbogen (2) und Unterlagebogen (1) hindurchgehende Perforation (4) angebracht ist.
5. Elektrisch perforierbare Schablone nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar angrenzend an die Verklebung eine Perfora'ion (4 a) in dem Schablonenbogen (2) vorgesehen ist.
(■>. Elektrisch perforierbare Schablone nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Klebung (3) ein leicht lösbarer Klebstoff verwendet wird.
7. Elektrisch perforierbare Schablone nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterlagebogen (1) mindestens die gleiche Dehnbarkeit besitzt wie der Schablonenbogen
(2)
8. Elektrisch perforierbare Schablone nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schablonenbogen (2) aus einem mäßig porösen Papier und einer elektrisch leitfähigen Beschichtung (5) auf der dem Unterlagebogen (1) abgewendeten Seite besteht und daß zwischen Unterlagebogen (1) und Schablonenbogen (2) eine zweite leitfähige Beschichtung (6) angebracht ist.
9. Verfahren zur Herstellung einer elektrisch perforierbaren Schablone nach Anspruch I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß man beim Festkleben des Schablonenbogens (2) auf dem Unterlagebogen (1) diesen an dem einen Ende oder an beiden Enden gegen den Schablonenbogen (2) anhebt, wodurch der Schablonenbogen (2) beim Planlegen straff am Unterlagebogen (1) anliegt.
DE19671671592 1966-12-22 1967-12-21 Elektrisch perforierbare Schablone Expired DE1671592C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DK661766A DK118511B (da) 1966-12-22 1966-12-22 Elektrostencil.
DK661766 1966-12-22
DEA0057759 1967-12-21

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1671592A1 DE1671592A1 (de) 1971-10-28
DE1671592B2 DE1671592B2 (de) 1973-01-11
DE1671592C true DE1671592C (de) 1973-08-23

Family

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