DE1671310B2 - Horizontalverkokungsofen - Google Patents
HorizontalverkokungsofenInfo
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- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B5/00—Coke ovens with horizontal chambers
- C10B5/02—Coke ovens with horizontal chambers with vertical heating flues
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Description
Die Erfindung betrifft einen Horizontalverkokungsofen, der zu beiden Seiten der Kokskammern
Heizwandungen mit senkrechten Feuerzügen besitzt, in welche in den Überdeckungen des Ofens und der
Feuerzüge befindliche und zu den senkrechten Feuerzügen hin zunehmenden Querschnitt aufweisende Schaukanäle
münden.
Ein Horizontalverkokungsofen, der diese Merkmale aufweist, ist in der DTPS 6 77 101 beschrieben. Die
Überdeckung der Feuerzüge weist Sch.iukanäle mit von oben nach unten geringfügig zunehmendem Querschnitt
auf.
Der Konstruktion des bekannten Horizontalverkokungsofens lag die Aufgabe zugrunde, die Einstellung
der Temperatur im Gassammeiraum, der sich in den Verkokungskammern oberhalb der Beschickung befindet,
in besonders einfacher Weise zu ermöglichen. Zu diesem Zweck dienen in die Überdeckung der
Feuerzüge einsetzbare Schiebersteine, die entweder kurz sind und dadurch die Verbindungsöffnung zwischen
den beiden Feuerzügen jedes Zwillingspaares groß gestalten, wodurch die Wärme weiter nach oben
gelangt; die Schiebersteine können aber auch länger sein, wodurch die obere Verbindungsöffnung zwischen
den beiden Zügen jedes Zwillingspaares verringert wird, so daß die Erhitzung des Gassammeiraumes in
geringerem Maße erfolgt. Durch das Einsetzen eines längeren Schiebersteines entstehen im nunmehr verringerten
Teil der Verbindungsöffnung Strahlungsräume, wodurch immer noch eine gewisse Erhitzung im oberen
Bereich des Gassammeiraums möglich ist. Um dies zu vermeiden, können diese Strahlungsräume bei dem
bekannten Horizontalverkokungsofen mit weiteren Einsetzsteinen ausgefüllt werden.
Bei dem bekannten Horizontalverkokungsofen ist es somit zwingend, daß die Schiebersteine und gegebenenfalls
auch die Überdeckungssteine der Feuerzüge herausnehmbar sind. Durch unterschiedliches Ausfüllen
des oberen Raumes der Feuerzüge wird eine unterschiedliche Erwärmung des Gassammeiraumes oberhalb
der Beschickung und damit die gewünschte Temperatur erzielt.
Man erkennt bei dem bekannten Horizontalverkokungsofen, daß die Erhitzung der Überdeckungssteine
der Feuerzüge dann am größten ist, wenn die kurzen Schiebersteine zwischen den Überdeckungssteinen
angeordnet sind und damit die Übergangsöffnung in ihrer vollen Größe freigegeben ist. Da die Überdeckung
der Feuerzüge zumindestens teilweise nicht als zusammenhängendes Mauerwerk, sondern in Form herausnehmbarer
Steine ausgeführt ist, wirkt sich eine Überhitzung dieser Steine auf das Überdeckungsmauerwerk
in Form von Wärmespannungen nicht aus. Eine solche Konstruktion der Überdeckung der Feuerzüge
ist aber kompliziert und hat sich wohl aus diesem Grunde, aber auch aus anderen Gründen in der Praxis
nicht durchgesetzt, z. B. weil die Einstellung der Temperatur im Gassammeiraum auch einfacher durch
unterschiedliche Beheizung der Feuerzüge und damit ohne das notwendige Auswechseln der Steine möglich
ist.
Wird bei dem bekannten Horizontalverkokungsofen ein längerer Schieberstein eingesetzt, der die Übergangsöffnung
verringert und bei dem deshalb noch Strahlungsräume im oberen Teil der Feuerzüge
verbleiben, so ist die Erhitzung der Überdeckungssteine der Feuerzüge geringer als im Falle des Einsetzens eines
kurzen Schiebersteines und bei voller Größe der Übergangsöffnung.
Aufgrund dieser Gegebenheiten, nämlich Einsetzen von Schiebersteinen zwischen den Überdeckungssteinen
und unterschiedliche Größe der Übergangsöffnung zwischen einem Zwillingspaar von Feuerzügen, erhält
der Fachmann keinen Hinweis zur Lösung der Aufgabe, die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegt.
Bei bekannten und in der Praxis eingesetzten Horizontalverkokungsofen, die eine Überdeckung der
Feuerzüge aus Mauerwerk aufweisen, erfährt der obere nicht beheizte Mauerwerksteäl der Kokskammerwände,
der sich auf der Koks- und der Maschinenseite befindet, größere Wärmespannungen als das Mauerwerk an den
übrigen Heizwandungsabschnitten.
Deshalb treten in erster Linie Beschädigungen des Mauerwerks der Kammerwände in der Überdeckungszone
der ganz außen liegenden Feuerzüge auf.
Die genannten Beschädigungen des Mauerwerks resultieren aus einer stärkeren Abkühlung, da der
Mauerwerksabschnitt in der Überdeckungszone der ganz außen liegenden Feuerzüge nur von der aus diesen
Feuerzügen in die Schaukanäle gelangenden geringen Wärmemenge durchwärmt v.ird. Bekanntlich weisen die
Schaukanäle einen kleinen Querschnitt auf, der es nicht gestattet, eine genügende Wärmemenge der Überdekkungszone
außen liegender senkrechter Feuerzüge zuzuführen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Horizontalverkokungsofen anzugeben, der eine stärkere
Durchwärmung des Überdeckungsmauerwerks über den ganz außen liegenden Feuerzügen und somit auch
die Verhinderung der Mauerwerkszerstörung gewährleistet.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Horizontalverkokungsofen der eingangs angegebenen Art erfindungsgemaß
dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Maschinen- und der Koksseite des Ofens am nächsten
zur Außenseite befindlichen Schaukanäle über die ganze Dicke der Überdeckung der senkrechten Feuerzüge
einen im Vergleich zu den übrigen Schaukanälen vergrößerten Querschnitt aufweisen.
Auf diese Weise werden die Temperaturen im äußeren Bereich der Feuerzugüberdeckung demjenigen
im. mittleren Bereich angenähert und damit die
Wärmespannungen verringert.
Es ist vorteilhaft, wenn zusätzlich zu der Reihe der außen liegenden Schaukanäle auch noch die benachbarte
Reihe der Schaukanäle einen vergrößerton Querschnitt aufweist. r>
Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß eine größere Wärmemenge in den vergrößerten Teil der
Schaukanäle eindringen kann und damit das Überdekkungsmauerwerk
der außen liegenden senkrechten Feuerzüge besser durchwärmt wird.
Außerdem ermöglicht die Erfindung, den oberen Teil des Kokskuchens auch in diesem Teil der Verkokungskammern besser zu durchwärmen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles und der beigefügten Zeichnungen
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 den Querschnitt des erfindungsgemäßen Horizontalverkokungsofens,
F i g. 2 den Schnitt längs der Linie A-A in F i g 1.
Beiderseits der Kammer 1 in der die Charge verkokt wird, befinden sich die Heizwandungen 2, weiche durch
Trennwände 3 getrennte senkrechte Feuerzüge 4 aufweisen, denen mit Hilfe der Vorrichtung 5 Heizgas
und Luft zugeführt werden.
Die senkrechten Feuerzüge 4 sind in ihrem Oberteil durch eine Überdeckung 6 geschlossen, auf der die
Überdeckung 7 des Ofens angeordnet ist. In den Überdeckungen 6 und 7 sind Schaukanäle 8 ausgeführt,
die in die erwähnten senkrechten Feuerzüge 4 münden.
Die auf der Maschinen- und der Koksseite des Ofens äußerst liegenden Schaukanäle 8' weisen über die Dicke
der Überdeckung 6 einen größeren Querschnitt als in der Überdeckung 7 und als die weiter innenliegenden
Schaukanäle 8 auf.
Auch die angrenzende Reihe der Schaukanäle 8r/
kann so gestaltet sein. Die anderen Schaukanäle 8 haben über die ganze Dicke der Überdeckungen 6 und 7 einen
gleichen minimalen Querschnitt.
Wie Fig.2 zeigt, wird die Mauerwerksmasse der
Überdeckung 6 der außen liegenden Feuerzüge 4 wegen der Querschnittsvergrößerung der Schaukanäle 8' und
ggf. 8" etwas kleiner sein und besser durchgewännt werden, da die Möglichkeit gegeben ist, eine größere
Wärmemenge aus den Feuerzügen 4 zuzuführen.
Die Erfindung ermöglicht es, die Lebensdauer des Mauerwerkskopfes an der Überdeckung 6 der Heizwandungen
2 zu verlängern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Horizontalverkokungsofen, der zu beiden Seiten der Kokskammern Heizwandungen mit
senkrechten Feuerzügen besitzt, in welche in den Überdeckungen des Ofens und der Feuerzüge
befindliche und zu den senkrechten Feuerzügen hin zunehmenden Querschnitt aufweisende Schaukanäle
münden, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Maschinen- und der Koksseite des Ofens am
nächsten zur Außenseite befindlichen Schaukanäle (8') über die ganze Dicke der Überdeckung (6) der
senkrechten Feuerzüge (4) einen im Vergleich zu den übrigen Schaukanälen (8) vergrößerten Querschnitt
aufweisen.
2. Horizontalverkokungsofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu der Reihe
der außenliegenden Schaukanäle (8') auch noch die benachbarte Reihe der Schaukanäle (8") einen
vergrößerten Querschnitt aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SU1117024A SU342881A1 (ru) | 1966-12-17 | Устройство для перекрытия отопительных каналов |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1671310A1 DE1671310A1 (de) | 1971-09-09 |
| DE1671310B2 true DE1671310B2 (de) | 1978-02-02 |
| DE1671310C3 DE1671310C3 (de) | 1978-10-05 |
Family
ID=20439917
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967G0051855 Expired DE1671310C3 (de) | 1966-12-17 | 1967-12-08 | Horizontalverkokungsofen |
Country Status (4)
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| DE (1) | DE1671310C3 (de) |
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| GB (1) | GB1178899A (de) |
-
1967
- 1967-12-08 DE DE1967G0051855 patent/DE1671310C3/de not_active Expired
- 1967-12-13 GB GB5666267A patent/GB1178899A/en not_active Expired
- 1967-12-15 BE BE708026D patent/BE708026A/xx not_active IP Right Cessation
- 1967-12-15 FR FR1558990D patent/FR1558990A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1558990A (de) | 1969-03-07 |
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| BE708026A (de) | 1968-06-17 |
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