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DE1671310B2 - Horizontalverkokungsofen - Google Patents

Horizontalverkokungsofen

Info

Publication number
DE1671310B2
DE1671310B2 DE1967G0051855 DEG0051855A DE1671310B2 DE 1671310 B2 DE1671310 B2 DE 1671310B2 DE 1967G0051855 DE1967G0051855 DE 1967G0051855 DE G0051855 A DEG0051855 A DE G0051855A DE 1671310 B2 DE1671310 B2 DE 1671310B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fire
furnace
puffs
channels
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1967G0051855
Other languages
English (en)
Other versions
DE1671310A1 (de
DE1671310C3 (de
Inventor
Nikolaj Konstantinovitsch; Ivnizkaja Nina Sergejevna; Charkow Kulakov (Sowjetunion)
Original Assignee
Gosudarstvennyj Vsesojuznyj Institut Po Proektirovaniju Predprijatij Koksochimitscheskoj Promyschlennosti Giprokoks, Charkow (Sowjetunion)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from SU1117024A external-priority patent/SU342881A1/ru
Application filed by Gosudarstvennyj Vsesojuznyj Institut Po Proektirovaniju Predprijatij Koksochimitscheskoj Promyschlennosti Giprokoks, Charkow (Sowjetunion) filed Critical Gosudarstvennyj Vsesojuznyj Institut Po Proektirovaniju Predprijatij Koksochimitscheskoj Promyschlennosti Giprokoks, Charkow (Sowjetunion)
Publication of DE1671310A1 publication Critical patent/DE1671310A1/de
Publication of DE1671310B2 publication Critical patent/DE1671310B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1671310C3 publication Critical patent/DE1671310C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B5/00Coke ovens with horizontal chambers
    • C10B5/02Coke ovens with horizontal chambers with vertical heating flues

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
  • Inert Electrodes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Horizontalverkokungsofen, der zu beiden Seiten der Kokskammern Heizwandungen mit senkrechten Feuerzügen besitzt, in welche in den Überdeckungen des Ofens und der Feuerzüge befindliche und zu den senkrechten Feuerzügen hin zunehmenden Querschnitt aufweisende Schaukanäle münden.
Ein Horizontalverkokungsofen, der diese Merkmale aufweist, ist in der DTPS 6 77 101 beschrieben. Die Überdeckung der Feuerzüge weist Sch.iukanäle mit von oben nach unten geringfügig zunehmendem Querschnitt auf.
Der Konstruktion des bekannten Horizontalverkokungsofens lag die Aufgabe zugrunde, die Einstellung der Temperatur im Gassammeiraum, der sich in den Verkokungskammern oberhalb der Beschickung befindet, in besonders einfacher Weise zu ermöglichen. Zu diesem Zweck dienen in die Überdeckung der Feuerzüge einsetzbare Schiebersteine, die entweder kurz sind und dadurch die Verbindungsöffnung zwischen den beiden Feuerzügen jedes Zwillingspaares groß gestalten, wodurch die Wärme weiter nach oben gelangt; die Schiebersteine können aber auch länger sein, wodurch die obere Verbindungsöffnung zwischen den beiden Zügen jedes Zwillingspaares verringert wird, so daß die Erhitzung des Gassammeiraumes in geringerem Maße erfolgt. Durch das Einsetzen eines längeren Schiebersteines entstehen im nunmehr verringerten Teil der Verbindungsöffnung Strahlungsräume, wodurch immer noch eine gewisse Erhitzung im oberen Bereich des Gassammeiraums möglich ist. Um dies zu vermeiden, können diese Strahlungsräume bei dem bekannten Horizontalverkokungsofen mit weiteren Einsetzsteinen ausgefüllt werden.
Bei dem bekannten Horizontalverkokungsofen ist es somit zwingend, daß die Schiebersteine und gegebenenfalls auch die Überdeckungssteine der Feuerzüge herausnehmbar sind. Durch unterschiedliches Ausfüllen des oberen Raumes der Feuerzüge wird eine unterschiedliche Erwärmung des Gassammeiraumes oberhalb der Beschickung und damit die gewünschte Temperatur erzielt.
Man erkennt bei dem bekannten Horizontalverkokungsofen, daß die Erhitzung der Überdeckungssteine
der Feuerzüge dann am größten ist, wenn die kurzen Schiebersteine zwischen den Überdeckungssteinen angeordnet sind und damit die Übergangsöffnung in ihrer vollen Größe freigegeben ist. Da die Überdeckung der Feuerzüge zumindestens teilweise nicht als zusammenhängendes Mauerwerk, sondern in Form herausnehmbarer Steine ausgeführt ist, wirkt sich eine Überhitzung dieser Steine auf das Überdeckungsmauerwerk in Form von Wärmespannungen nicht aus. Eine solche Konstruktion der Überdeckung der Feuerzüge ist aber kompliziert und hat sich wohl aus diesem Grunde, aber auch aus anderen Gründen in der Praxis nicht durchgesetzt, z. B. weil die Einstellung der Temperatur im Gassammeiraum auch einfacher durch unterschiedliche Beheizung der Feuerzüge und damit ohne das notwendige Auswechseln der Steine möglich ist.
Wird bei dem bekannten Horizontalverkokungsofen ein längerer Schieberstein eingesetzt, der die Übergangsöffnung verringert und bei dem deshalb noch Strahlungsräume im oberen Teil der Feuerzüge verbleiben, so ist die Erhitzung der Überdeckungssteine der Feuerzüge geringer als im Falle des Einsetzens eines kurzen Schiebersteines und bei voller Größe der Übergangsöffnung.
Aufgrund dieser Gegebenheiten, nämlich Einsetzen von Schiebersteinen zwischen den Überdeckungssteinen und unterschiedliche Größe der Übergangsöffnung zwischen einem Zwillingspaar von Feuerzügen, erhält der Fachmann keinen Hinweis zur Lösung der Aufgabe, die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegt.
Bei bekannten und in der Praxis eingesetzten Horizontalverkokungsofen, die eine Überdeckung der Feuerzüge aus Mauerwerk aufweisen, erfährt der obere nicht beheizte Mauerwerksteäl der Kokskammerwände, der sich auf der Koks- und der Maschinenseite befindet, größere Wärmespannungen als das Mauerwerk an den übrigen Heizwandungsabschnitten.
Deshalb treten in erster Linie Beschädigungen des Mauerwerks der Kammerwände in der Überdeckungszone der ganz außen liegenden Feuerzüge auf.
Die genannten Beschädigungen des Mauerwerks resultieren aus einer stärkeren Abkühlung, da der Mauerwerksabschnitt in der Überdeckungszone der ganz außen liegenden Feuerzüge nur von der aus diesen Feuerzügen in die Schaukanäle gelangenden geringen Wärmemenge durchwärmt v.ird. Bekanntlich weisen die Schaukanäle einen kleinen Querschnitt auf, der es nicht gestattet, eine genügende Wärmemenge der Überdekkungszone außen liegender senkrechter Feuerzüge zuzuführen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Horizontalverkokungsofen anzugeben, der eine stärkere Durchwärmung des Überdeckungsmauerwerks über den ganz außen liegenden Feuerzügen und somit auch die Verhinderung der Mauerwerkszerstörung gewährleistet.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Horizontalverkokungsofen der eingangs angegebenen Art erfindungsgemaß dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Maschinen- und der Koksseite des Ofens am nächsten zur Außenseite befindlichen Schaukanäle über die ganze Dicke der Überdeckung der senkrechten Feuerzüge einen im Vergleich zu den übrigen Schaukanälen vergrößerten Querschnitt aufweisen.
Auf diese Weise werden die Temperaturen im äußeren Bereich der Feuerzugüberdeckung demjenigen im. mittleren Bereich angenähert und damit die
Wärmespannungen verringert.
Es ist vorteilhaft, wenn zusätzlich zu der Reihe der außen liegenden Schaukanäle auch noch die benachbarte Reihe der Schaukanäle einen vergrößerton Querschnitt aufweist. r>
Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß eine größere Wärmemenge in den vergrößerten Teil der Schaukanäle eindringen kann und damit das Überdekkungsmauerwerk der außen liegenden senkrechten Feuerzüge besser durchwärmt wird.
Außerdem ermöglicht die Erfindung, den oberen Teil des Kokskuchens auch in diesem Teil der Verkokungskammern besser zu durchwärmen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles und der beigefügten Zeichnungen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 den Querschnitt des erfindungsgemäßen Horizontalverkokungsofens,
F i g. 2 den Schnitt längs der Linie A-A in F i g 1.
Beiderseits der Kammer 1 in der die Charge verkokt wird, befinden sich die Heizwandungen 2, weiche durch Trennwände 3 getrennte senkrechte Feuerzüge 4 aufweisen, denen mit Hilfe der Vorrichtung 5 Heizgas und Luft zugeführt werden.
Die senkrechten Feuerzüge 4 sind in ihrem Oberteil durch eine Überdeckung 6 geschlossen, auf der die Überdeckung 7 des Ofens angeordnet ist. In den Überdeckungen 6 und 7 sind Schaukanäle 8 ausgeführt, die in die erwähnten senkrechten Feuerzüge 4 münden.
Die auf der Maschinen- und der Koksseite des Ofens äußerst liegenden Schaukanäle 8' weisen über die Dicke der Überdeckung 6 einen größeren Querschnitt als in der Überdeckung 7 und als die weiter innenliegenden Schaukanäle 8 auf.
Auch die angrenzende Reihe der Schaukanäle 8r/ kann so gestaltet sein. Die anderen Schaukanäle 8 haben über die ganze Dicke der Überdeckungen 6 und 7 einen gleichen minimalen Querschnitt.
Wie Fig.2 zeigt, wird die Mauerwerksmasse der Überdeckung 6 der außen liegenden Feuerzüge 4 wegen der Querschnittsvergrößerung der Schaukanäle 8' und ggf. 8" etwas kleiner sein und besser durchgewännt werden, da die Möglichkeit gegeben ist, eine größere Wärmemenge aus den Feuerzügen 4 zuzuführen.
Die Erfindung ermöglicht es, die Lebensdauer des Mauerwerkskopfes an der Überdeckung 6 der Heizwandungen 2 zu verlängern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Horizontalverkokungsofen, der zu beiden Seiten der Kokskammern Heizwandungen mit senkrechten Feuerzügen besitzt, in welche in den Überdeckungen des Ofens und der Feuerzüge befindliche und zu den senkrechten Feuerzügen hin zunehmenden Querschnitt aufweisende Schaukanäle münden, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Maschinen- und der Koksseite des Ofens am nächsten zur Außenseite befindlichen Schaukanäle (8') über die ganze Dicke der Überdeckung (6) der senkrechten Feuerzüge (4) einen im Vergleich zu den übrigen Schaukanälen (8) vergrößerten Querschnitt aufweisen.
2. Horizontalverkokungsofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu der Reihe der außenliegenden Schaukanäle (8') auch noch die benachbarte Reihe der Schaukanäle (8") einen vergrößerten Querschnitt aufweist.
DE1967G0051855 1966-12-17 1967-12-08 Horizontalverkokungsofen Expired DE1671310C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SU1117024A SU342881A1 (ru) 1966-12-17 Устройство для перекрытия отопительных каналов

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1671310A1 DE1671310A1 (de) 1971-09-09
DE1671310B2 true DE1671310B2 (de) 1978-02-02
DE1671310C3 DE1671310C3 (de) 1978-10-05

Family

ID=20439917

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1967G0051855 Expired DE1671310C3 (de) 1966-12-17 1967-12-08 Horizontalverkokungsofen

Country Status (4)

Country Link
BE (1) BE708026A (de)
DE (1) DE1671310C3 (de)
FR (1) FR1558990A (de)
GB (1) GB1178899A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR1558990A (de) 1969-03-07
DE1671310A1 (de) 1971-09-09
BE708026A (de) 1968-06-17
DE1671310C3 (de) 1978-10-05
GB1178899A (en) 1970-01-21

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Legal Events

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