DE1671388B1 - Waschfluessigkeitsumlauf und klaerung von gasreinigungs anlagen fuer heisse periodisch von einem schmelzofen abge gebene staubfreie gase - Google Patents
Waschfluessigkeitsumlauf und klaerung von gasreinigungs anlagen fuer heisse periodisch von einem schmelzofen abge gebene staubfreie gaseInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft einen Waschflussigkeits- setzbehälter und ein diesem nachgeschalteter Fallumlauf
und eine -klärung von Gasreinigungsanlagen wasserbehälter zur Aufnahme der von den Gasen in
für heiße, periodisch von einem Schmelzofen abge- dem zweiten Gaswäscher abgetrennten Aufschlämgebene,
staubreiche Gase, die aus einem ersten Gas- mung anschließen, wobei der Fallwasserbehälter über
wäscher zur Abkühlung des Gases und Abscheidung 5 erne Rohrleitung mit zwischengeschalteter Pumpe
des grobkörnigen Staubs, einem zweiten Gaswäscher zur Zuführung eines Flüssigkeitsanteils mit einem
zur Auswaschung des feinkörnigen Staubs sowie verhältnismäßig hohen Feststoffgehalt mit dem
Absetzbehälter und einem Eindicker bestehen und ersten Gaswäscher und über eine zweite Rohrleitung
die eine Kreislaufführung von Waschflüssigkeit nach zur Zuführung eines weiteren Flüssigkeitsanteils mit
deren Dekantieren aus den Absetzbehältern zu den io einem verhältnismäßig niederen Feststoffge'halt geGaswäschern
vorsehen. genüber dem Feststoffgehalt des durch die Rohr-Wenn mit Staub angereicherte, heiße Gase von leitung hindurchgeleiteten Flüssigkeitsanteils mit dem
einem Schmelzofen od. dgl. abgegeben werden, ist Umlauftank verbunden ist, der über eine Rohrleitung
es wünschenswert, die Temperatur dieser Gase zu mit zwischengeschalteter Pumpe mit dem zweiten
verringern, bevor das Entfernen des Staubes durch- 15 Gaswäscher in Verbindung steht,
geführt wird. Zur Ableitung überschüssiger Flüssigkeit aus dem Das Entfernen dieser Feststoffe kann auf trocke- von dem ersten Gaswäscher abgezogenen Feststoffnem Wege, wie z. B. durch elektrische (elektrosta- Flüssigkeitsgemenge in den Zeiträumen, in denen tische Abscheider) oder mechanische (Staubsäcke kein Gasdurchgang stattfindet, ist der Speichertank u. dgl.) Vorrichtungen erfolgen, sobald die Gase auf 20 über eine Rohrleitung mit dem Umlauftank verbun-Temperaturen abgekühlt worden sind, die für das den, der Flüssigkeit zum zweiten Gaswäscher abgibt angewendete Verfahren geeignet und kennzeichnend und der eine Flüssigkeitszuflußvorrichtung aufweist, sind. Wenn das Entfernen des Staubes auf nassem durch welche die in dem ersten Gaswäscher durch Wege erfolgt, z. B. in einem Gaswäscher, werden Verdunstung verlorengegangene Flüssigkeitsmenge die Gase durch Verdunstung im allgemeinen auf eine 25 ausgleichbar ist.
geführt wird. Zur Ableitung überschüssiger Flüssigkeit aus dem Das Entfernen dieser Feststoffe kann auf trocke- von dem ersten Gaswäscher abgezogenen Feststoffnem Wege, wie z. B. durch elektrische (elektrosta- Flüssigkeitsgemenge in den Zeiträumen, in denen tische Abscheider) oder mechanische (Staubsäcke kein Gasdurchgang stattfindet, ist der Speichertank u. dgl.) Vorrichtungen erfolgen, sobald die Gase auf 20 über eine Rohrleitung mit dem Umlauftank verbun-Temperaturen abgekühlt worden sind, die für das den, der Flüssigkeit zum zweiten Gaswäscher abgibt angewendete Verfahren geeignet und kennzeichnend und der eine Flüssigkeitszuflußvorrichtung aufweist, sind. Wenn das Entfernen des Staubes auf nassem durch welche die in dem ersten Gaswäscher durch Wege erfolgt, z. B. in einem Gaswäscher, werden Verdunstung verlorengegangene Flüssigkeitsmenge die Gase durch Verdunstung im allgemeinen auf eine 25 ausgleichbar ist.
Sättigungstemperatur abgekühlt, die bei etwa 85° C Der Wasserkreislauf weist eine Reihe von zum
liegt. In den meisten Fällen werden die Gase durch Absetzen bestimmter Speichertanks und einen EinVerdunstung
von durch Düsen zugeführtem Wasser dicker auf, wodurch die in dem Eindicker zu be-
oder eingespritztem Wasserdampf abgekühlt. handelnde Wassermenge auf ein Mindestmaß be-Bekannt
ist ein Naßreinigungsverfahren von 30 grenzt wird. Die der Löschanlage und dem Ventun-Industriegasen,
bei dem das zu reinigende Gas, Gaswäscher zugeführte Wassermenge wird im wesentzweckmäßig
nach Durchströmen eines Großstaub- liehen konstant gehalten. Die Zufuhr von Wasser zu
abscheiders, einem oder mehreren nach dem Naß- dem Venturi-Gaswäscher erfolgt von einem Tank
system arbeitenden Feinstaubabscheidern zugeführt aus, in welchem das von den verschiedenen Wasserwird,
in denen wenigstens ein erheblicher Teil des 35 Sammelstellen der Anlage abgegebene Wasser ge-Wasser-Staub-Gemisches
in Schaum verwandelt sammelt wird und nachdem ein Teil dieses Wassers wird. Nach diesem Verfahren soll Wasser eingespart in einem Eindicker abgeklärt worden ist, so daß die
werden. Hier wird aber das Wasser für die beiden Qualität des dem Venturi-Gaswäscher zugeführten
Gaswäscher im gleichen Abschnitt des Gesamt- Wassers verhältnismäßig hoch ist. Normalerweise
Systems entnommen. Ein Unterschied zwischen der 40 enthält das dem Gaswäscher zugeführte Wasser
Notwendigkeit für relativ sauberes Waschwasser in weniger als 5000 mg Feststoffe pro 1 Liter Wasser,
dem zweiten Gaswäscher und dem in dem ersten so daß die Möglichkeit eines Verstopfens der Sprüh-Gaswäscher
verwendeten, teilweise gereinigten düsen des Gaswäschers stark vermindert wird.
Waschwasser, wird jedoch bei diesem bekannten In der Zeichnung ist in einer schematischen Dar-Verfahren nicht gemacht. 45 stellung der Gas-und Wasserkreislauf wiedergegeben, Bei einem weiteren bekannten Naßreinigungsver- wie dieser gemäß der vorliegenden Erfindung ausgefahren werden getrennte Behälter für den Wasser- legt ist.
Waschwasser, wird jedoch bei diesem bekannten In der Zeichnung ist in einer schematischen Dar-Verfahren nicht gemacht. 45 stellung der Gas-und Wasserkreislauf wiedergegeben, Bei einem weiteren bekannten Naßreinigungsver- wie dieser gemäß der vorliegenden Erfindung ausgefahren werden getrennte Behälter für den Wasser- legt ist.
verbrauch in den getrennten Gaswäschern verwendet. In der dargestellten Ausführungsform der Erfin-Hier
wird aber das eingesetzte Waschwasser nicht dung entstehen die heißen und mit Staub angevoll
ausgenutzt. Auch eine Einsparung von Wasch- 5° reicherten Gase in einem Sauerstoff-Schmelzofen 10,
wasser ist nicht möglich. in welchem flüssiges Metall, wie z. B. Eisen, durch Demgegenüber ist es das Ziel der Erfindung, die zugeführten Sauerstoff veredelt wird. Die den
bekannten Naßreinigungsverfahren durch vollen Ein- Schmelzofen verlassenden Gase enthalten in Suspensatz
des Waschwassers bei gleichzeitiger Wasch- sion Verunreinigungen oder führen Staubpartikel
wassereinsparung wirtschaftlicher zu gestalten. Zur 55 mit, die überwiegend aus Eisenoxyden bestehen. Die
Lösung dieser Aufgabe wird ein Waschflussigkeits- Gase mit den mitgeführten Feststoffen verlassen den
umlauf und eine -klärung von Gasreinigungsanlagen Schmelzofen mit einer Temperatur in der Größender
eingangs beschriebenen Art vorgeschlagen, die Ordnung von 1650° C und werden durch eine wassergemäß
der Erfindung in der Weise ausgebildet ist, gekühlte Abzugshaube 11 geführt. Die von der Abdaß
dem ersten Gaswäscher ein Ausfluß- bzw. Ab- 60 zugshaube abgegebenen Gase haben im allgemeinen
gabetrichter nachgeschaltet ist, der einerseits über eine Temperatur von etwa 1650° C und werden in
eine Rohrleitung mit einem Speichertank und eine eine Löschanlage 12 geleitet, in der die Gase in
sich an diesen anschließende Rohrleitung mit dem innige Berührung mit großen Mengen von Wasser
Eindicker, dem über eine Rohrleitung zur Zuführung kommen, das durch Düsen abgegeben wird. Dadurch
einer im wesentlichen von Feststoffen befreiten 65 wird die Temperatur der Gase auf etwa 85° C her-Flüssigkeit
ein Umlauftank nachgeschaltet ist, in abgesetzt. Bei der Berührung der Wasserstrahlen mit
Verbindung steht und der andererseits mit dem zwei- den Gasen werden die größeren Teilchen des mitgeten
Gaswäscher verbunden ist, an den sich ein Ab- führten Staubes durch Einwirkung der Schwerkraft
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ausgeschieden und können von dem Unterteil der so daß das durch einen Überlauf von dem Oberteil
Löschanlage 12 entweder durch einen besonderen des Eindickers und durch die Rohrleitung 34 zum
Auslaß für das Staub-Wasser-Gemenge abgezogen Umlauftank 23 geleitete Wasser verhältnismäßig
werden oder entlang der unteren Hälfte der Rohr- sauber ist. Das von dem Boden des Eindickers ableitung
13 abfließen, welche von der Löschanlage 12 5 gezogene Feststoff-Wasser-Gemenge wird zu einem
zu einem Gaswäscher 14 führt. Filter 35 gepumpt, in welchem die Feststoffe weiterin
der Löschanlage 12 stellt das zum Abkühlen hin Flüssigkeit entzogen bekommen und ein Filterder
Gase durch Verdunstung benötigte Wasser nur kuchen entsteht, der angenähert 2 kg Feststoff auf
einen Bruchteil der insgesamt zugeführten Wasser- 1 kg Wasser enthält. Dieser Filterkuchen kann als
menge dar, so daß eine erheblich Wassermenge mit io Rohmaterial bei der Herstellung von Eisen verwendet
darin befindlichen Feststoffen entlang der unteren werden. Wasser gelangt vom Filter 35 durch die
Hälfte der Rohrleitung 13 zu einem Ausfluß- oder Rohrleitung 36 und Pumpe 37 wieder zum Eindicker
Abgabetrichter 15 fließt. Die aus der Rohrleitung 13 25 zurück. Der Eindicker 25 ist mit einer, ein Ventil
in den Venturi-Gaswäscher 14 gelangenden Gase aufweisenden Zuleitung 38 versehen, durch welche
werden auf eine Geschwindigkeit in der Größenord- 15 dem Eindicker im Notfall oder beim Anlaufen der
nung von 30 bis 120 m/s beschleunigt und kommen Anlage Wasser zugeführt werden kann,
in Berührung mit Flüssigkeitsstrahlen, so daß sich Der Umlauftank 23 ist mit einem Pegelstands-
in Berührung mit Flüssigkeitsstrahlen, so daß sich Der Umlauftank 23 ist mit einem Pegelstands-
die feineren Staubteilchen zusammenballen, um an- regler 40 versehen, der auf den Pegelstand der
schließend in einem Abscheider 16 entfernt zu wer- Flüssigkeit im Umlauftank anspricht und die Zufuhr
den. Das verhältnismäßig saubere Gas kann dann zu 20 von Frischwasser durch die Rohrleitung 41 regelt,
einem in der Zeichnung nicht dargestellten Kühlturm Die Pumpe 42 zieht verhältnismäßig sauberes Wasser
geleitet oder vermittels des Absauggebläses 17 un- vom Boden des Umlauftankes ab und beschickt durch
mittelbar an die Atmosphäre abgegeben werden. die Rohrleitung 43 den Venturi-Gaswäscher 14. Nor-
Wasser und verhältnismäßig grobe Feststoffe, die malerweise beträgt die Konzentration der Feststoffe
in dem Abgabetrichter 15 aufgefangen worden sind, 25 in dem zu dem Gaswäscher geleiteten Wasser weniger
gelangen durch eine Rohrleitung 20 zu einem Spei- als 5 g Feststoff /11 Wasser.
chertank 21. Dieser Speichertank ist so bemessen, Die Rohrleitung 34 weist eine Ableitung 44 mit
daß sein Fassungsvermögen einem bestimmten Pro- einem Ventil auf, durch welche eine bestimmte
zentsatz der Wassermenge entspricht, welche in einer Wassermenge aus der Anlage abgezogen werden
Stunde der Löschanlage zugeführt wird, damit die 30 kann, um z. B. in der Flüssigkeit innerhalb der Andern
Speichertank 21 zugeführte Flüssigkeit und die lage einen bestimmten pH-Wert aufrechtzuerhalten.
Feststoffe lange genug darin verbleiben, um unter In vielen Fällen reicht ein Ablassen von Wasser für
dem Einfluß der Schwerkraft wenigstens eine teil- das Einstellen des pH-Wertes aus. In manchen Anweise
Trennung in grobkörnige Feststoffe und Wasser lagen ist es jedoch wünschenswert, eine Zuleitung
zu erzielen. Das abgeklärte Wasser fließt in einen 35 mit einem Ventil 45 z. B. am Umlauftank anzu-Überlauf
oder wird von dem Oberteil des Speicher- ordnen, um der Anlage chemische Zusätze zuführen
tankes durch eine Rohrleitung 22 abgezogen, die zu zu können. Chemische Zusätze dieser Art können
einem Umlauftank 23 führt. Die groben Teilchen für sich alleine oder in Verbindung mit einer Abbilden
mit dem restlichen Wasser ein Feststoff- leitung zum Einstellen des pH-Wertes dienen. Es
Wasser-Gemenge, das mit einer geregelten und im 40 können auch solche Zusätze in die Anlage eingewesentlichen
gleichförmigen Geschwindigkeit durch spritzt werden, welche zum Reinigen der Rohreine
Rohrleitung 24 abfließt, die zu einem Eindicker leitungen dienen.
25 führt. Zur Darstellung der Wirkungsweise der vorstehend
Flüssigkeit und Feststoffe, welche im Abscheider beschriebenen Erfindung soll angenommen werden,
16 abgetrennt worden sind, gelangen von dem 45 daß der Schmelzofen 10 während eines Zeitraumes
trichterförmigen Unterteil 26 des Abscheiders durch von etwa 20 Minuten mit Staub angereicherte, heiße
eine Ablaufleitung 27 in einen geschlossenen Tank Gase abgibt. Während des anschließenden Be-28,
der ebenfalls ein erhebliches Fassungsvermögen schickens gibt der Schmelzofen während etwa 30 Mibesitzt,
um unter dem Einfluß der Schwerkraft wenig- nuten keine Gase ab. Aus diesem Grunde ist die
stens eine teilweise Trennung in Feststoffe und 50 Gaszufuhr zu der Gasreinigungsanlage zyklisch.
Flüssigkeit zu gestatten. Das verhältnismäßig saubere Unter diesen gegebenen Bedingungen soll zum
Wasser fließt durch einen Überlauf oder wird von Zwecke der Beschreibung angenommen werden, daß
dem Oberteil des geschlossenen Tankes abgezogen der Schmelzofen etwa 5000 t/h Gas mit einem Staubund
durch eine Rohrleitung 30 zu dem Umlauftank gehalt von beispielsweise 4500 kg/h abgibt.
23 geleitet. Das Unterteil des geschlossenen Tanks 55 Auch dann, wenn die Zufuhr von Gas zu der Gas-28 ist durch eine Rohrleitung 31 mit einer Pumpe 32 reinigungsanlage zyklisch erfolgt, wird das zum verbunden, welche die eine geringe Menge von Fest- Sprühen bestimmte Wasser der Löschanlage 12 als stoffen enthaltende Flüssigkeit durch eine Rohr- auch dem Venturi-Gaswäscher 14 in einer im wesentleitung 33 unmittelbar zu den in der Löschanlage 12 liehen gleichmäßigen Menge und Geschwindigkeit befindlichen Sprühdüsen pumpt. Dieses durch die 60 zugeführt. Die Löschanlage soll z. B. 8705 l/min von Rohrleitung 33 zur Löschanlage 12 gelangende Sprühflüssigkeit erhalten, die eine Feststoff-Konzen-Wasser kann z. B. Feststoffe in einer Konzentration tration von etwa 7,7 g/l aufweist. Gleichzeitig erhält von 10 g Feststoff pro 1 Liter Wasser enthalten. Die der Venturi-Gaswäscher z. B. 17 410 l/min Sprüh-Sprühdüsen in der Löschanlage 12 sind entsprechend flüssigkeit mit einer Feststoffkonzentration, die nicht dimensioniert, um ein Zerstäuben der verhältnismäßig 65 mehr als 5 g/l beträgt.
23 geleitet. Das Unterteil des geschlossenen Tanks 55 Auch dann, wenn die Zufuhr von Gas zu der Gas-28 ist durch eine Rohrleitung 31 mit einer Pumpe 32 reinigungsanlage zyklisch erfolgt, wird das zum verbunden, welche die eine geringe Menge von Fest- Sprühen bestimmte Wasser der Löschanlage 12 als stoffen enthaltende Flüssigkeit durch eine Rohr- auch dem Venturi-Gaswäscher 14 in einer im wesentleitung 33 unmittelbar zu den in der Löschanlage 12 liehen gleichmäßigen Menge und Geschwindigkeit befindlichen Sprühdüsen pumpt. Dieses durch die 60 zugeführt. Die Löschanlage soll z. B. 8705 l/min von Rohrleitung 33 zur Löschanlage 12 gelangende Sprühflüssigkeit erhalten, die eine Feststoff-Konzen-Wasser kann z. B. Feststoffe in einer Konzentration tration von etwa 7,7 g/l aufweist. Gleichzeitig erhält von 10 g Feststoff pro 1 Liter Wasser enthalten. Die der Venturi-Gaswäscher z. B. 17 410 l/min Sprüh-Sprühdüsen in der Löschanlage 12 sind entsprechend flüssigkeit mit einer Feststoffkonzentration, die nicht dimensioniert, um ein Zerstäuben der verhältnismäßig 65 mehr als 5 g/l beträgt.
schmutzigen Flüssigkeit zu gestatten. Bei diesen Zuflußraten zu den Staubabscheidevor-
Im Eindicker 25 wird Wasser von dem darin an- richtungen der erfindungsgemäßen Anlage nimmt der
gesammelten Feststoff-Wasser-Gemenge abgezogen, Abgabetrichter 15 mindestens 6055 l/min mit einer
Feststoffkonzentration in der Größenordnung von 11,6 g/l auf. Wenn die aus dem Schmelzofen kommenden
heißen Gase durch die Löschanlage 12 hindurchgehen, werden etwa 2650 l/min der insgesamt
zugeführten 8705 l/min von Flüssigkeit durch Verdunstung entfernt. Wenn daher das Gas durch die
Rohrleitungen geführt wird, stehen nur 6055 1/min zur Verfügung, die vom Speichertank 21 zum Eindicker
fließen können. Gleichzeitig werden etwa 2650 l/min von Flüssigkeit in der Form von Dampf
zusammen mit verhältnismäßig sauberen Gasen von der Löschanlage 12 durch das Absauggebläse 17 in
die Atmosphäre abgegeben. In den Zeiträumen, in denen keine heißen Gase durch die Löschanlage 12
hindurchgeführt werden, erhält der Speichertank 21 einen Flüssigkeitsüberschuß von etwa 2650 l/min.
Dieses Wasser wird vom Oberteil des Speichertankes 21 abgezogen und durch die Rohrleitung 22 zum
Umlauftank 23 geführt. Auf diese Weise gelangt während eines Teiles des vollständigen Ofenkreislaufes,
vom Beschicken bis zum erneuten Beschicken des Schmelzofens, Flüssigkeit vom Speichertank zum
Umlauftank und während des übrigen Zeitraumes wenig oder keine Flüssigkeit durch die Rohrleitung 22.
Wenn die Venturi-Gaswaschanlagemitl7 410 l/min
beschickt wird, wird vom Abscheider 16 im wesentlichen die ganze Flüssigkeit abgezogen und zu dem
geschlossenen Tank 28 geleitet, da die der Venturi-Gaswaschanlage zugeführten Gase im wesentlichen
bereits gesättigt sind. Die Pumpe 32, welche Flüssigkeit von dem geschlossenen Tank 28 abzieht, pumpt
eine im wesentlichen gleichbleibende Menge von 8705 l/min zu der Löschanlage 12. Die überschüssige
Flüssigkeit wird vom oberen Ende des geschlossenen Tanks durch die Rohrleitung 30 zum Umlauftank 23
abgeführt.
Der Eindicker 25 erhält 6055 l/min in einem gleichmäßigen Zufluß vom Speichertank 21 und
scheidet den größten Teil der Feststoffe aus der Flüssigkeit aus. Das vom Eindicker abgegebene Wasser
hat eine Feststoff-Konzentration von etwa 200 mg/1.
Daher besteht die dem Umlauftank zugeführte Flüssigkeit aus verschiedenen Zuflüssen mit unterschiedlichen
Feststoff-Konzentrationen, die insgesamt eine Zuflußmenge von etwa 17 410 l/min mit einer
resultierenden maximalen Feststoff-Konzentration von 5 g/l oder darunter ergeben.
Infolge der Verdunstung des Wassers in der Löschanlage bei Zufuhr von heißen Gasen ist es erforderlich,
der Anlage frisches Wasser zuzuführen, dessen Menge der Flüssigkeitsmenge entspricht, die durch
Verdunstung beim Abkühlen der heißen Schmelzofengase
verlorengegangen ist. Diese Menge schwankt zwischen Null und 2650 l/min in Abhängigkeit von
der Wassermenge, die in der Löschanlage verdunstet ist. Der Zufluß von Frischwasser wird durch den
Pegelstandsregler 40 in bekannter Bauart gesteuert, der in Abhängigkeit vom Pegelstand im Umlauftank
ein Ventil in der Zuleitung 41 betätigt.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Umwälzgeschwindigkeit der Flüssigkeit durch Steuerung
der Absauggeschwindigkeiten der Pumpe 32 vom geschlossenen Tank 28 und der Pumpe 42 vom
Umlauftank 23 gesteuert. Alle anderen Flüssigkeitszuflüsse werden durch Düsen oder Mundstücke ge-
eigneten Querschnitts gesteuert, der so bemessen ist, daß durch die verbindenden Rohrleitungen ein im wesentlichen
gleichmäßiger Zufluß auf rechterhalten wird.
Durch diese Anordnung wird der Zufluß von Frischwasser zum Eindicker auf einem gleichmäßigen
und geringsten Wert gehalten, wobei das dem Venturi-Gaswäscher 14 zugeführte Wasser gleichzeitig
eine verhältnismäßig niedrige Feststoff-Konzentration behält. Für einen stabilisierten Umwälzbetrieb
sind lediglich die Pumpe 42 zwischen Umlauftank und Venturi-Gaswäscher und der Zufluß
von Frischwasser zum Umlauftank zu regeln.
Claims (3)
1. Waschflüssigkeitsumlauf und -klärung von Gasreinigungsanlagen für heiße, periodisch von
einem Schmelzofen abgegebene, staubreiche Gase, die aus einem ersten Gaswäscher zur Abkühlung
des Gases und Abscheidung des grobkörnigen Staubs, einem zweiten Gaswäscher zur Auswaschung
des feinkörnigen Staubs sowie Absetzbehälter und einem Eindicker bestehen und die
eine Kreislaufführung von Waschflüssigkeit nach deren Dekantieren aus den Absetzbehältern zu
den Gaswäschern vorsehen, dadurch gekennzeichnet, daß dem ersten Gaswäscher (12) ein Ausfluß- bzw. Abgabetrichter (15) nachgeschaltet
ist, der einerseits über eine Rohrleitung (20) mit einem Speichertank (21) und eine
sich an diesen anschließende Rohrleitung (24) mit dem Eindicker (25), dem über eine Rohrleitung
(34) zur Zuführung einer im wesentlichen von Feststoffen befreiten Flüssigkeit ein Umlauftank
(23) nachgeschaltet ist, in Verbindung steht und der andererseits mit dem zweiten Gaswäscher
(14) verbunden ist, an den sich ein Absetzbehälter (16) und ein diesem nachgeschalteter
Fallwasserbehälter (28) zur Aufnahme der von den Gasen in dem zweiten Gaswäscher (14) abgetrennten
Aufschlämmung anschließen, wobei der Fallwasserbehälter (28) über eine Rohrleitung
(33) mit zwischengeschalteter Pumpe (32) zur Zuführung eines Flüssigkeitsanteils mit einem
verhältnismäßig hohen Feststoffgehalt mit dem ersten Gaswäscher (12) und über eine zweite
Rohrleitung (30) zur Zuführung eines weiteren Flüssigkeitsanteils mit einem verhältnismäßig
niederen Feststoffgehalt gegenüber dem Feststoffgehalt des durch die Rohrleitung (33) hindurchgeleiteten
Flüssigkeitsanteils mit dem Umlauftank (23) verbunden ist, der über eine Rohrleitung
(43) mit zwischengeschalteter Pumpe (42) mit dem zweiten Gaswäscher (14) in Verbindung
steht.
2. Waschflüssigkeitsumlauf und -klärung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Ableitung überschüssiger Flüssigkeit aus dem von dem ersten Gaswäscher (12) abgezogenen Feststoff-Flüssigkeitsgemenge
in den Zeiträumen, in denen kein Gasdurchgang stattfindet, der Speichertank (21) über eine Rohrleitung (22) mit
dem Umlauftank (23) verbunden ist.
3. Waschflüssigkeitsumlauf- und -klärung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Umlauftank (23), der Flüssigkeit zum zweiten Gaswäscher (14) abgibt, eine Flüssigkeitszuflußvorrichtung
(40, 41) aufweist, durch welche die in dem ersten Gaswäscher (12) durch Verdunstung verlorengegangene Flüssigkeitsmenge ausgleichbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US592535A US3396514A (en) | 1966-11-07 | 1966-11-07 | Gas cleaning system |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1671388B1 true DE1671388B1 (de) | 1971-11-11 |
Family
ID=24371075
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671671388 Pending DE1671388B1 (de) | 1966-11-07 | 1967-10-04 | Waschfluessigkeitsumlauf und klaerung von gasreinigungs anlagen fuer heisse periodisch von einem schmelzofen abge gebene staubfreie gase |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3396514A (de) |
| DE (1) | DE1671388B1 (de) |
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| NL (1) | NL6714820A (de) |
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