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DE1671265C3 - Aufschmelzlegierung - Google Patents

Aufschmelzlegierung

Info

Publication number
DE1671265C3
DE1671265C3 DE19671671265 DE1671265A DE1671265C3 DE 1671265 C3 DE1671265 C3 DE 1671265C3 DE 19671671265 DE19671671265 DE 19671671265 DE 1671265 A DE1671265 A DE 1671265A DE 1671265 C3 DE1671265 C3 DE 1671265C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
melting
metal
titanium
alloy
ceramic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671671265
Other languages
English (en)
Inventor
Chikara Franklin Township Murrysville Pa. Hirayama (V.StA.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinghouse Electric Corp
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westinghouse Electric Corp filed Critical Westinghouse Electric Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE1671265C3 publication Critical patent/DE1671265C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Zur besseren Veranschaulichung der Erfindung soll rungen durch nochmaliges Aufschmelzen homogenidie folgende Beschreibung dienen. siert.
Eine Aufr.chmelziegierung der vorliegenden Erfin- Von allen Legierungen wurde durch Test die Be-
dung erwies sich als besonders geeignet für das Auf- ständigkeit gegen Kaliumdampf bei hohen Temperaschmelzen von Aluminiumoxidkeramiken, wie z. B. 5 türen ermittelt. Hierzu wurde die Legierung luftdicht Saphir, und für hochreines heißgepreßtes Aluminium- zusammen mit Kalium in eine Kapsel aus kohlenstoffoxid auf schwerschmelzbare Metalle, wie z. B. Niob, freiem Stahl eingebracht und erhitzt, bis bei 85O°C der Tantal und Molybdän, wo es erforderlich ist, daß die Dampf in der Kapsel mit Kalium gesättigt war.
Bindung sowohl mechanisch fest als auch luftdicht Eine Aufschmelzlegierung der Erfindung gewährt
abgeschlossen ist. Besonders vorteilhaft erwies sich io eine gute Abdichtung gegen Helium zwischen Niob eine Aufschmelzlegierung enthaltend 50 bis 65% Titan und Aluminiumoxid und Niob und Tantal in Röhren und 20 bis 35% Nickel als Hauptbestandteile neben oder Kapseln.
wenigstens einem anderen hochschmelzenden Metall Zur Herstellung von Bindungen zwischen Keramiken
in einer Menge von 5 bis 30 %. aus Saphir oder hochreinem heißgepreßten Aluminium-
Jede der Aufschmelzlegierungen hat einen nominalen »5 oxid und hochschmelzenden Metallen mit einer AufSchmelzpunkt im Bereich von etwa 1000 bis 11200C, schmelzlegierung gemäß der Erfindung wird erfinbezogen auf die Temperaturen, die vährend des Auf- dungsgemäß das Aufschmelzen bei einer Temperatur schmelzens beobachtet wurden. Die gemessenen Tem- zwischen 50 und 100° C oberhalb des Schmelzpunktes peraturen können ein wenig höher liegen. der Aufschmelzlegierung durchgeführt. Ferner wird die
Die folgende Tabelle zeigt dreizehn spezifische Bei- ao Aufschmelzlegierung während der Bindung wenigstens spiele von Aufschmelzlegierungen der vorliegenden 1 min eingehalten, vorzugsweise soll sie nicht länger als Erfindung, aus welchen fest aufgeschmolzene Verbin- 5 min beibehalten werden. Es ist besonders vorteilhaft, düngen zwischen sehr reinen Aluminiumoxidkerami- das Aufschmelzen bei einer Temperatur von ungefähr ken und hochschmelzenden Metallen hergestellt wur- 50° C über dem Schmelzpunkt der Legierung durchzuden. 25 führen, da sich beim Aufschmelzen bei Temperaturen
Die Legierungen der vorliegenden Erfindung können um höher als 1000C, beispielsweise 1500C, keine hinleicht hergestellt werden durch Zusammenschmelzen reichend gute Verbindung zwischen der Keramik und der entsprechenden Mengen der Metalle oder Legie- dem Metali ergibt.
rungen, welche die Metallbestandteile enthalten. Dies Wie aus dem Vorangegangenen zu entnehmen ist,
kann entweder im Lichtbogen oder durch Vakuum- 3° erzeugt die Aufschmelzlegierung gemäß der Erfindung Schmelztechnik erfolgen. Die Ausgangsmetalle haben vakuumdichte Verbindungen von hoher mechanischer im allgemeinen einen hohen Reinheitsgrad. Wenn das Festigkeit, welche beständig sind gegen Alkalimetall-Metall nur als Pulver verfügbar war, wurde das Mate- dämpfe bei erhöhten Temperaturen zwischen hochrial tablettiert, um das Schmelzen im Lichtbogen zu schmelzenden Metallen und Keramiken mit hohem erleichtern. In den meisten Fällen wurden die Legie- 35 Aluminiumoxidgehalt.
Legierungsbestandteile in %
Schmelz-Nr Ti Ni Nb V Mo W Cr Al Fe Zr Mg punkt in 0C
4 - - 3 1040
7 1050
- 10 1100
- - 5 5 1100
- - 7 - 8 1100
- - - 2 1030 ----- 5 1020 4 - - 3-10 1040
1 60 30 10 7
2 60 25 15 .—
3 60 33
4 50 33 10 15
5 50 33 10
6 65 20 10
7 65 25
8 65 25
9 65 25 15
10 65 20 5
11 50 30 3
12 50 28 12
13 50 33

Claims (4)

die weniger als 96% Aluminiumoxid enthalten. Es ist ... allgemein bekannt, daß das Verbinden von Metall mit Patentanspruch. Aluminiumoxidkeramiken schwieriger wird, wenn die
1. Aufschmelzlegierung aus Titan, Nickel und **«*&*"'
^^^f^^u^^d^frh XZißnSä^K* ist ein Le£ie.
von Kerarmkte.ien m, ^f^fj^ J0./ rungslot zum Verbinden von Keramikteilen mit M .
gc k c η η ζ c ι c h η e: t,daß ™™#££j°56 tallteilen beschrieben, das neben Titan und Nickel ein
Titan, wenigstens 20/ N'ckt"len MetS en(- hochschmelzend« Metall wie z. B. Zirkonium enthält
wenigstens em« hochschmelzenden Metalls ent ^ η ^ ^ USA _Patentschrift 28 47 302 wird ^
2." Aufschmelzlegierung nach Anbruch 1, da- Verbinden von Titan^it^nderer»Meilen^ine Legiedurch gekennzeichnet, daß sie als hochschmelzen- rung enthaltend 60■ b«70/ Nickel undI 30 bis 40% des Metall Niob, Vanadium, Molybdän, Wolfram, Titan neben Kupfer Silber Chrom Mangan, Koba t s^ntiarium^^
3. Aufschmelzlegierung nach Anspruch 1 oder 2, Verbinden von Keramik mit Metall und mit Keramik dadurch gekennzeichnet, daß sie 5 bis 65% Titan, beschneben, wöbe, die zum Verbinden verwendete 20 bis 35% Nickel und 5 bis 30% an hoch- Legierung nebeniNicke und Titan 0,3 bis 10 /Silizium schmelzendem Metall enthält. und Kohlenstoff enthalt
4. Aufschmelzlegierung nach den Ansprüchen 1 «o Die gegenwärtig verfügbaren Schmelzlegierungen bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie noch 0,5 % sind im allgemeinen unzulänglich fur die Konstrukt.on Kohlenstoff enthält von luftdichten Verbindungen, wo die Keramik ein
Aluminiumoxid hoher Reinheit ist, welches auch eine geringe Resistenz gegen Alkalimetalldampf bei erhöb-
as ten Temperaturen hat. Diese Betrachtungen sind oftmals von ganz besonderer Bedeutung, z. B. bei der Konstruktion von Alkalimetalldampfllampen und von
Für viele Verwendungen ist heute das Aufschmelzen alkalimetalldampfgetriebenen Kraftsystemen. Die von Metallen auf Keramiken erforderlich, um ver- Schmelzlegierungen der vorliegenden Erfindung verschiedene Teile aus diesen zwei Materialien herzustel- 3<> bessern das direkte Aufschmelzen von hochschmelzenlen. Für viele Zwecke ist die Einsatztemperatur relativ den Metallen auf Keramiken. Dies gilt im besonderen niedrig, so daß die gegenwärtig verfügbaren Materia- für luftdichte Verbindungen von Aluminiumoxid hoher lien für die Konstruktion der Verbindungen hinreichend Reinheit auf solchen Metallen durch Aufschmelzen,
iind. Verschiedene Arten von Aufschmelzungen kön- Die Aufgabe der Erfindung besteht in einer Aufnen verwendet werdea. wenn die Metall-Keramik- 35 schmelzlegierung aus Titan, Nickel und einem hoch-Verbindung Temperaturen bis zu höchstens 4000C schmelzenden Metall zur Herstellung von Metalleusgesetzt wird und wenn kein Alkalimetalldampf zu- Keramik-Verbindungen, die für den Einsatz bei höhegegen ist. Eine dieser Aufschmelzungen enthält eine ren Temperaturen geeignet sind.
Molybdän-Mangan-Metallisierung. Die Keramik wird Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst metallisiert mit einer Molybdän-Mangan-Legierung, 4<> durch eine Aufschmelzlegierung, die wenigstens 50% welcher ein geeigneter Überzug aus Nickel oder Kupfer Titan, wenigstens 20% Nickel und mindestens 5% folgt und hierauf schließlich einer aus einer geeigneten wenigstens eines hochschmelzenden Metalles enthält. Aufschmelzlegierung. Ein anderes Verfahren, welches Vorzugsweise enthält sie als hochschmelzendes Metall viel verwendet wird, ist die Herstellung von Metall- Niob, Vadadium, Molybdän, Wolfram, Chrom, Alu-Keramik-Verbindungen durch einen Diffusionsprozeß. 45 nium, Eisen, Zirkonium und Magnesium. Es hat sich Titan oder Molybdän läßt man in die Keramik diffun- herausgestellt, daß man besonders gute Verbindungen dieren in einer Wasserstoffatmosphäre. Das Metall erhält, wenn die Aufschmelzlegierung 5 bis 65 % Titan, wird dann auf die metallisierte Keramikoberfläche mit 20 bis 35% Nickel und 5 bis 30% an hochschmelzeneinem geeigneten Schmelzmetall aufgeschmolzen. dem Metall enthält. Weiterhin kann es in manchen Geeignete Verbindungen sind auch erhalten worden 5» Fällen günstig sein, wenn die Aufschmelzlegierung zwischen Metallen und Keramiken ohne den Metalli- noch 0,5% Kohlenstoff enthält, um das Kornwachsfierungsschritt durch Verwendung einer aktiven Me- turn während des Verklebens zu regulieren,
tallaufschmelzlegierung, welche mit der Keramik re- Mit einer Aufschmelzlegierung gemäß der Erfindung agieren kann und eine chemische Bindung bildet. Mit können vakuumdichte Verbindungen, die gute mechadiesem Verfahren kann eine Aufschmelzung in einem 55 nische Festigkeit, gute Klebefestigkeit und eine hohe Schritt durchgeführt werden, da das Schmelzmateria so- Beständigkeit gegen Alkalimetalldämpfe bei hohen wohl Metall als auch Keramik miteinander verbindet. Temperaturen haben, insbesondere gegen gesättigten Eine Legierung für diesen Zweck muß im allgemeinen Kaliumdampf bei Temperaturen über 8500C erzeugt wenigstens eine aktive Komponente enthalten, wie z. B. werden. Es ist dabei von ganz besonderer Bedeutung, Titan oder Beryllium, welches mit der Keramik bei der 6o daß diese Vorteile auch bei Verbindungen von hoch-Aufschmelztemperatur reagiert. Verwendet wurde so schmelzenden Metallen mit Aluminiurnoxidkeramiken z. B. das Titan-Nickel-Eutektikum, welches ungefähr hoher Reinheit auftreten.
75,5 % Titan enthält. Mit der Legierung aus dem Titan- Ganz besonders geeignet erwies sich eine erfindungs-
Nickel-Eutektikum hergestellte Aufschmelzungen sind gemäße Aufschmelzlegierung bei Metall-Keramik-Ver-
jedoch nicht beständig gegen Metalldämpfe bei hoher 65 bindungen in luftdicht verschlossenen Kapseln in
Temperatur. Andere Legierungen, die auch im Handel Gegenwart von Alkalimetalldämpfen bei relativ hohen
erhältlich sind, sind im allgemeinen nur geeignet zum Temperaturen, wie sie z. B. in Alkalimetalldampfent-
Veirbinden von aluminiumoxidhaltigen Keramiken, ladungslampen erforderlich sind.
DE19671671265 1966-05-05 1967-04-12 Aufschmelzlegierung Expired DE1671265C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US54798966 1966-05-05
DEW0043739 1967-04-12

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Publication Number Publication Date
DE1671265C3 true DE1671265C3 (de) 1976-12-30

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