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DE962232C - Verfahren zur Herstellung von festhaftenden, hartloetfaehigen Metallueberzuegen auf keramischen Koerpern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von festhaftenden, hartloetfaehigen Metallueberzuegen auf keramischen Koerpern

Info

Publication number
DE962232C
DE962232C DEP11412A DEP0011412A DE962232C DE 962232 C DE962232 C DE 962232C DE P11412 A DEP11412 A DE P11412A DE P0011412 A DEP0011412 A DE P0011412A DE 962232 C DE962232 C DE 962232C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slurry
ceramic
production
powder
firmly adhering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP11412A
Other languages
English (en)
Inventor
Rer Nat Viktor Vinzenz Schw Dr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DEP11412A priority Critical patent/DE962232C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE962232C publication Critical patent/DE962232C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/009After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone characterised by the material treated
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/45Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
    • C04B41/50Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements with inorganic materials
    • C04B41/51Metallising, e.g. infiltration of sintered ceramic preforms with molten metal
    • C04B41/5144Metallising, e.g. infiltration of sintered ceramic preforms with molten metal with a composition mainly composed of one or more of the metals of the iron group
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/80After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone of only ceramics
    • C04B41/81Coating or impregnation
    • C04B41/85Coating or impregnation with inorganic materials
    • C04B41/88Metals

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Ceramic Products (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von festhaftenden, hartlötfähigen Metallüberzügen auf keramischen Körpern Bei der Verwendung keramischer Bauteile in der Vakuumtechnik ist es erforderlich, h,ochvakuumdichte Lötverbindungen zwischen; keramischen und metallischen Teilen. oder zwischen keramischen Körpern untereinander herzustellen. Wenn die Vakuumhülle oder elektrisch isolierende Einführungen aus keramischen. Stoffen bei elektrischen; Entladungsröhren Verwendung finden, kommen unter anderem wegen der hohen Entgasungstemperaturen nur Lötverbindungen, mittels eines Hartlotes in Betracht. Hierzu müssen die keramischen Verbindungsstellen zunächst mit einem Metallüberzug versehen werden, der durch Aufsi.ntern eines Metallpulvers oder Metallpulvergemisches hergestellt wird. Es kommen, hierfür nur hochschmelzende, unedle Metalle in Betracht, weil sich die in, der Keramik bekannten Edelmetallüberzüge bei der Hartlötung von; ihrer Unterlage ablösen.
  • Bei den bekannten Sintermetallisierungen wird feinstes Wolfram- oder Molybdänpulver mit Beimengungen aus Eisen, Mangan oder Chrom vermischt auf die keramischen Oberflächen aufgebracht und durch Erhitzen, in einer Atmosphäre mit, geringem Sauerstoffpartialdruck eingebrannt. Die dazu erforderlichen Temperaturen liegen nur wenig -etwa 5o° C - unterhalb der Erweichungszone, der verwendeten Keramik. Hierbei bildet sich aus Silikaten und Metalloxyden eine die feste Verbindung zwischen Keramik und Metall verbürgende Zwischenschicht. In der Praxis liegen, die Sintertemperaturen im allgemeinen zwischen 125o und 135o° C, sie können je nach dem keramischen Werkstoff aber auch 1500 bis 1700° C betragen. Derartig hohe Temperaturen sind mit Rücksicht auf thermisch, empfindliche Teile nicht in allen. Fällen anwendbar, und zu ihrer Erzeugung sind auch oft Spezialöfen, erforderlich.
  • Man ist daher bestrebt, die erforderlichen Sintertemperaturen herabzusetzen und das feste, und vakuumdichte Haften der Metalllisierung auf ihrer Unterlage trotzdem nicht zu verschlechtern.
  • Die Erfindung zeigt einen Weg, auf dem dieses Ziel erreicht werden. kann.
  • Gemäß der Erfindung wird bei einem Verfahren zur Herstellung von festhaftenden, hartlötfähigen: Metallüberzügen, auf keramischen. Körpern durch Auftragen und Erhitzen. einer Aufschlämmung eines Pulvers aus einem oder mehreren hoch.-schmelzenden, unedlen Metallen der Aufschlämmung dies Metallpulvers vor dem Auftragen. auf die zu metallisierenden, keramischen Stallen Natriumsiliko@fluorid (N% Si F6) zugefügt.
  • Es ist bereits, bekannt, als Zus'ä'tze Fluoride der Alkalien, z. B. Natriumfluorid, zu verwenden. Damit können aber keine Metallisierungen hergestellt werden von der Güte der nach dem Verfahren, der Erfindung gewonnenen Überzüge. Die Erfindung verwendet ein. thermisch zersetzhares, komplexes Fluorid, wodurch sich der Vorteil ergibt, daß eine Komponente mit H20 unter Bildung von (HF)2 reagiert, deren Wechselwirkung sowohl mit der Keramik als auch mit dem Metall eine besonders gute. Haftung ergibt, und daß andererseits die zweite Komponente wiederum unter Abscheidung eines festen Stoffes, z. B. Si 02, reagiert. Hierbei wird eine zusätzliche Schmelzpunkterniedrigung der Keramik und, damit eine gute Haftung bei Temperaturen unterhalb des normalen Erweichungspunktes der Keramik erreicht.
  • ES hat sich. als zweckmäßig erwiesen, bei dem Verfahren, nach der Erfindung der Aufschlämmung des Metallpulvers etwa 5 bis 30°/o Natriumsilikofluorid zuzufügen. Die Aufschlämmung des Metallpulvers kann. in an sich. bekannten S usp ensionsmi tteln erfolgen, die auch ein organisches Bindemittel enthalten. Es läßt sich. z. B. Amylacetat und. Aceton. mit einem gelösten organischen Bindemittel verwenden, im einfachsten Falle kommt auch Alkohol mit einem Schellackzusatz in Betracht. Die durch das Verfahren nach der Erfindung hergestellten: Metallisierungen können aus Wolfram, Molybdün oder einem Gemisch dieser Metalle mit Beimengungen aus Eisen, Nickel oder Mangan bestehen. oder Fe bzw. Ni allein. Die Erhitzung der durch Aufstreichen., Aufspritzen oder durch Tauchen. aufgebrachteri Aufschlämmung erfolgt in einer Mischgasatmosphäre aus Stickstoff und Wasserstoff bei Temperaturen von höchstens l2oo° C. Es hat sich gezeigt, daß auch bei Erhitzungstemperaturen von 95o° C einwandfreie Metallisierungen erzielt werden. können. Die Erhitzungsdauer beträgt etwa 1/2 Stunde. Durch eine Regelung des Feuchtigkeitsgehaltes der Mischgasatmosphäre hat man es. in. der Hand, die für das feste Haften der Metallisierung verantwortliche Zwischenschicht hinsichtlich ihrer Stärke zu verändern. Eine Regelung des Feuchtigkeitsgehaltes kann in. einfacher Weise mittels einer Wasservorlage erfolgen.
  • Die durch das Verfahren nach der Erfindung erzielten. Metallüberzüge sind. hochvakuumddcht und haften, außerordentlich fest. Die Überzüge sind mechanisch und, thermisch, widerstandsfähig und lassen sich im Bedarfsfalle in an sich bekannter Weise verstärken..

Claims (3)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von festhaftendien, hartlötfähigen Metallüberzügen auf keramischen Körpern. durch Auftragen. und, Erhitzen einer Aufschlämmung eines Pulvers aus einem oder mehreren hochschmelzenden, unedlen, Metallen., dadurch gekennzeichnet, daß der Aufschlämmung des Metallpulvers vor dem Auftragen. auf die zu metallisierenden keramischen Stellen. Natriumsilikofluorid (Na.SiFs) zugefügt wird..
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufschlämmung des Metallpulvers. etwa 5 bis 3o Gewichtsprozent Natriumsililtofluorid zugefügt wird.
  3. 3. Verfahren nach. den Ansprüchen. 1 und, z, dadurch gekennzeichnet, daß eine Aufschlämmung aus Wolfram oder Molybdänpulver oder aus einem Gemisch beider mit Zusätzen aus einem oder mehreren Metallern der VIII. Gruppe des Periodischen. Systems, vorzugsweise Eisen, .,Nickel oder Mangan, verwendet wird.. .1.. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhitzung während der Dauer von. 1/2 Stunde in einer Mischgasatmosphäre aus Stickstoff und Wasserstoff bei Temperaturen von, maximal lzoo° C erfolgt. 5. Verfahren; nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da,ß der Feuchtigkeitsgehalt des Mischgases zwecks Erzielung einer gewünschten. Stärke der das feste Haften. der Metallisierung gewährleistenden Zwischenschicht beispielsweise mittels einer Wasservorlage geregelt wird. In, Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 873 375.
DEP11412A 1954-03-02 1954-03-02 Verfahren zur Herstellung von festhaftenden, hartloetfaehigen Metallueberzuegen auf keramischen Koerpern Expired DE962232C (de)

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Publications (1)

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Country Status (1)

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DE (1) DE962232C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1187175B (de) * 1958-07-19 1965-02-11 Telefunken Patent Verfahren zur Herstellung von festhaftenden metallischen UEberzuegen auf reinster Sintertonerdekeramik
DE1209481B (de) * 1957-05-16 1966-01-20 Csf Verfahren zur Metallisierung von Keramikkoerpern
DE1211981B (de) * 1958-11-19 1966-03-03 Telefunken Patent Verfahren zur Herstellung von festhaftenden metallischen UEberzuegen auf reinster Sintertonerdekeramik

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE873375C (de) * 1943-02-27 1953-04-13 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung von Metallueberzuegen auf Keramik

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