DE1671038C - Hochpermeabler Mangan-Zink-Ferritkern - Google Patents
Hochpermeabler Mangan-Zink-FerritkernInfo
- Publication number
- DE1671038C DE1671038C DE1671038C DE 1671038 C DE1671038 C DE 1671038C DE 1671038 C DE1671038 C DE 1671038C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- percent
- mol percent
- mno
- mole percent
- zno
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- JIYIUPFAJUGHNL-UHFFFAOYSA-N [O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[Mn++].[Mn++].[Mn++].[Fe+3].[Fe+3].[Fe+3].[Fe+3].[Fe+3].[Fe+3].[Fe+3].[Fe+3].[Fe+3].[Fe+3].[Zn++].[Zn++] Chemical group [O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[O--].[Mn++].[Mn++].[Mn++].[Fe+3].[Fe+3].[Fe+3].[Fe+3].[Fe+3].[Fe+3].[Fe+3].[Fe+3].[Fe+3].[Fe+3].[Zn++].[Zn++] JIYIUPFAJUGHNL-UHFFFAOYSA-N 0.000 title description 3
- 230000035699 permeability Effects 0.000 claims description 29
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 15
- 229910000859 α-Fe Inorganic materials 0.000 claims description 15
- 230000005294 ferromagnetic effect Effects 0.000 claims description 9
- 239000000126 substance Substances 0.000 claims description 7
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical compound [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 6
- 239000011701 zinc Substances 0.000 claims description 6
- 229910052725 zinc Inorganic materials 0.000 claims description 5
- 239000012535 impurity Substances 0.000 claims description 3
- 239000011162 core material Substances 0.000 description 54
- XLOMVQKBTHCTTD-UHFFFAOYSA-N zinc oxide Inorganic materials [Zn]=O XLOMVQKBTHCTTD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 17
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N iron Substances [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 238000005245 sintering Methods 0.000 description 4
- IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N Atomic nitrogen Chemical compound N#N IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- UQSXHKLRYXJYBZ-UHFFFAOYSA-N Iron oxide Chemical compound [Fe]=O UQSXHKLRYXJYBZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000011230 binding agent Substances 0.000 description 2
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 229910052760 oxygen Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 2
- 229910001289 Manganese-zinc ferrite Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910001053 Nickel-zinc ferrite Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002202 Polyethylene glycol Substances 0.000 description 1
- 239000004372 Polyvinyl alcohol Substances 0.000 description 1
- QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N atomic oxygen Chemical compound [O] QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 235000020127 ayran Nutrition 0.000 description 1
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 239000012154 double-distilled water Substances 0.000 description 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 description 1
- WPBNNNQJVZRUHP-UHFFFAOYSA-L manganese(2+);methyl n-[[2-(methoxycarbonylcarbamothioylamino)phenyl]carbamothioyl]carbamate;n-[2-(sulfidocarbothioylamino)ethyl]carbamodithioate Chemical compound [Mn+2].[S-]C(=S)NCCNC([S-])=S.COC(=O)NC(=S)NC1=CC=CC=C1NC(=S)NC(=O)OC WPBNNNQJVZRUHP-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 229910052757 nitrogen Inorganic materials 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 239000001301 oxygen Substances 0.000 description 1
- 239000012466 permeate Substances 0.000 description 1
- 229920001223 polyethylene glycol Polymers 0.000 description 1
- 229920002451 polyvinyl alcohol Polymers 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 230000002269 spontaneous effect Effects 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft ferromagnetische Ferrit- Curiepunkt zwischen 20 und UO0C und das Material
kerne auf Mangan-, Zink- und Eisenoxidbasis mit einer des anderen Kerns einen Curiepunkt oberhalb HO0C
hohen Anfangspermeabilität von mehreren 1000, aufweisen soll. Die darüber hinausgehende erfindungs-
Es sind bereits Mangan-Zink-Ferritkerne mit hoher gemäße Lehre führt jedoch über den bekannten Stand
Anfangspermeabilität in der Größenordnung von 5 der Technik hinaus. Erst deren Kombination mit den
μ = 1000 bis 10 000 bekannt, die ein oder mehrere vorbekannten Teilmerkmalen ist in der Lage, die der
Permeabilitätsmaxima in Abhängigkeit von der Tem- Erfindung zugrunde liegende Aufgabe vollständig zu
peratur aufweisen. Der Nachteil dieser hochpermea- lösen,
blen Ferritkerne besteht darin, daß die Curietemperatur Zweckmäßigerweise werden die Trennflächen beider
eine obere Grenze für die ferromagnetische Wirksam- xo Einzelkerne, d. h. die Flächen, an denen die Einzelkeit
darstellt und die höchsten Anfangsperraeabiii- kerne miteinander in Berührung kommen, im wesenttäten
in der Regel unmittelbar unterhalb dieser Curie- liehen entlang der im Betriebszustand verlaufenden
temperatur auftreten. Das bedeutet, daß der Ver- magnetischen Feldlinien angelegt. Dadurch wird Verwendungsmöglichkeit
solcher Ferritkerne in einem mieden, daß ein nicht unwesentlicher Anteil magnerelativ
großen Temperaturbereich Grenzen gesetzt 15 tischer Feldlinien von einem Einzelkern in den anderen
sind, da die Curietemperatur nicht überschritten wer- Einzelkern übertritt, was in der Regel zu nachteiligen
den darf uui auch unterhalb dieses sogenannten Ergebnissen führt. Selbst bei sehr glatter Oberfläche
ersten Permeabilitätsmaximums teilweise weitaus ge- wäre nämlich der Gesamtkern noch leicht »geschert«,
ringere Permeabilitätswerte auftreten. Die Entwick- so daß die Anfangspermeabilität des Kernmaterials,
lung ferromagnetischer Ferrite dieser Art mit einem 20 die am Gesamtkern gemessen wird, nicht der Kernsekundären
und sogenannten tertiären Permeabi- permeabilität entspräche.
litätsmaximum vermochte zwar die Anfangspermea- Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Zusammenbilität
auch in einem relativ größeren Temperatur- Setzungen für die Ausgangssubstanzen beider Einzelbereich
noch relativ hoch zu halten, den Anforderun- kerne derart ausgewählt sind, daß die Einzelkerne
gen, die durch verschiedene neue Techniken an hoch- »5 ihre sekundären und tertiären Permeabilitätsmaxima
permeable Ferritkerne gestellt werden, sind diese bei verschiedenen Temperaturen besitzen. Dadurch
bekannten Mangan-Zink-Ferritkerne jedoch noch wird eine mehr oder weniger starke Kompensierung
nicht vollständig gewachsen. Zu diesen Techniken von Maxima und Minima im Permeabilitäts-Tempezählen
unteranderem:Tieftenveraturverfahren,Raum- ratur-Verlauf erreicht und die Temperaturabhängigfahrzeugsteuerung,
Tiefs^etsstungen. 30 keit im Betriebstemperaturbereich vermindert.
Der Erfindung liegt die Aui^abe zugrunde, einen Es ist vorteilhaft, die Kerne als Ringkerne auszu-Mangan-Zink-Ferrit
mit mindestens zwei Einzelkernen bilden und für den Gesamtkern zwei oder mehr Einmit
unterschiedlichem Zinkgehalt zu schaffen, der in zelkerne gleicher oder verschiedener Höhe bei sonst
einem Temperaturbereich zwischen etwa —50 und gleichen Abmessungen zu verwenden. Die Wicklungen
+ 100°C eine hohe Anfangspermeabilität von mehr 35 werden dann über sämtlich.; Kerne gelegt, so daß
als μα = 5000 bei geringen Verlusten besitzt. Der- jeder Kern in gleicher Weise magnetisiert ist. Werden
artige Ferritkerne sollen insbesondere für breitbandige Einzelkerne in weiterer Ausoildung der Erfindung mit
Übertrager, Impulsübertrager, Leistungsübertragtr bei einer etwa gleichen Curietemperatur, jedoch unterhohen Frequenzen verwendet werden, und zwar auch schiedlicher Lage der Permeabilitätsmaximavenvendet,
dann, wenn diese Geräte erheblichen Temperatur- 40 so kann die Permeabilitäts-Temperatur-Kurve unter
Schwankungen ausgesetzt sind. Umständen so weit egalisiert werden, daß keine aus-
Zur Lösung der gestellten Aufgabe sieht die Er- geprägten sekundären bzw. tertiären Maxima trotz
findung vor, daß die Ausgangssubstanzen für die hoher Anfangspermeabilität des Gesamtkernes in
Einzelkerne weniger als 0,05 Gewichtsprozent Ge- einem weiten Temperaturbereich auftreten. Ein spon-Samtverunreinigungen
aufweisen und aus folgendem 45 tanes Absinken der Gesamtpermeabilität durch AusBereich
ausgewählt sind: fallen des einen Kernes mit der niedrigeren Curie-51,5 bis 53,0 Molprozent Fe2O3, temperatur findet dann ebenfalls nicht statt.
20 bis 30 Molprozent ZnO, An Hand der F ' 8- 1 bis 6, die Ausfuhrungsbeispiele 17 bis 28,5 Molprozent MnO. für die Erfindung darstellen, ist diese im folgenden ' 50 noch näher erläutert.
20 bis 30 Molprozent ZnO, An Hand der F ' 8- 1 bis 6, die Ausfuhrungsbeispiele 17 bis 28,5 Molprozent MnO. für die Erfindung darstellen, ist diese im folgenden ' 50 noch näher erläutert.
Es hat sich überraschenderweise gezeigt, daß bei In der F i g. 1 ist ein Übertrager mit einem erfin-
Anwendung der erfindungsgemäßen Lehre die oben dungsgemäßen Ferritkern im Schnitt dargestellt. Der
trörterte Aufgabe erfolgreich gelöst werden kann und Übertrager ist aus zwei Ringkernen 1, 2 gleicher Ab-
die Lösung der gestellten Aufgabe, d. h. über einen messungen zusammengesetzt, und beide Ringkerne
Sehr großen Temperaturbereich von etwa 150°C, 55 sind mit gemeinsamen Wicklungen 3 umgeben, von
eine sehr hohe Anfangspermeabilität ergibt. denen die Anschlußleitungen 4 an die entsprechenden
Die Verwendung reiner Ausgangssubstanzen ist Kontaktstellen führen. Spulenkörper und Befestigung!»·
an sich bereits bekannt, und es ist auch bekannt, im organe sind der Übersichtlichkeit halber nicht dar·
Bedarfsfall ferromagnetische Kerne aus verschiedenen gestellt. Der Einzelkern 1 weist eine Zusammensetzung
Schichten, beispielsweise mit unterschiedlichem Zink- 60 auf, die im Dreistoffdiagramm 5 der F i g. 2 mit dem
gehalt und mit unterschiedlicher effektiver Permeabi- Punkt \A dargestellt ist. Der Einzelkern 2 weist die
lität, auszubilden, um einen gewünschten Permeabi- dem Punkt IA gemäß F i g. 2 entsprechende Zusam·
bilitätsverlauf innerhalb eines relativ kleinen Betriebs- mensetzung auf. Die Zusammensetzung bezieht sich
temperaturbereiches zu erreichen. Dabei sollen zwei jeweils auf die Einwaage der Oxidgemische,
oder mehrere zusammenpassende Teilkerne aus 65 . .
Nickel-Zink-Ferrit mit verschiedenen Temppratur- Beispiel A
koeffizienten der Permeabilität miteinander vereinigt Nach diesem Ausführungsbeispiel besteht die Zu-
t erden, wobei das Material des einen Kerns einen snmmensctziing 1A aus 52 Molprozent FejO3, 28 Mol-
prozent ZnO und 20 MolprozentMnO, DieZusammensetzung
2 A besteht aus 53 Molprozent Fe,Oa, 26 MoI-prozent
ZnO und 21 Molprozent MnO, Die nicht ferritbildenden Verunreinigungen bei beiden Einzelkernen
betragen weniger als 0,02 Gewichtsprozent. Die Curietemperaturen (Te) der beiden Einzelkerne
liegen bei 75 bzw. 1050C.
Beiiic Einzelkerne werden in gleicher Weise hergestellt.
Die betreffenden Oxidgemische werden getrennt 1 Stunde bei 8700C kalziniert, danach 2 Stunden in
der Schwingmühle mit doppelt destilliertem Wasser gemahlen und nach dem Trocknen mit einer Bindemiuellösung
unter Verwendung von Polyäthylenglykol vermischt. Diese getrennten Mischungen werden
zu getrennten Einzelringkernen mit einem Außendurchmesser von etwa 5 mm, einem Innendurchmesser
von etwa 3 mm und einer Kernhöhe von etwa 1,· ,um zu einer Dichte von etwa 3 g/cm3 gepreßt.
Dl Preßlinge werden in jeweils getrennten Ferritbei-'.iltern
mit eingepaßtem Deckel ind den Preßlingen er. brechenden Zusammensetzungen eingesetzt und
n„·. ■■· 7stündigem Aufheizen bei 13000C zunächst
<)0 ,runden in Luft und anschließend 24 Stunden in
lv.-'sam strömendem reinem Stickstoff mit weniger
al 1.02 Volumprozent Sauerstoff gesintert. Der Sticksi
!'.'strom beträgt etwa 0,4 l/h bei einem Ofenvolumen
ν«·.-! 1,5 1. Die Abkühlung von der Sintertemperatur hi>
auf 6000C erfolgt in 2 Stunden, von 600 bis auf ?t'ü C in 3 Stunden und danach bis zur Zimmertemperatur
langsam.
in der F i g. 3 ist der. temperaturabhängige Permeabiiiiätsverlauf
des beschriebenen Ferritkernes \A und IA dargestellt. Die Anfangspermeabilität beträgt in
einem sehr großen Temperaturbereich von —50 bis ; 105 "C mehr als 10 000 bei einer Meßfeldstärke von
// — 1,6 mOc und einer Meßfrequenz von 5 kHz.
Ein ähnlich der in F i g. 1 dargestellten Anordnung zusammengesetzter Ferritkern weist bezüglich seiner
fiinzelkerne die folgenden Zusammensetzungen auf, die in F i g. 2 mit den Punkten XB und IB dargestellt
sind. Die Zusammensetzung XB beträgt 52 Molprozent
Fe2O3, 29 Molprozent ZnO und 19 Molpro-
■n nt MnO (Te= 55JC), die Zusammensetzung IB
52 Molprozent Fe1O3. 22 Molprozent ZnO und 26 Molprozent
MnO (Tc -= 130°C). Der Zinkgehalt weicht
daher bei beiden Einzelkernen IB und 2B stärker voneinander
ab, als der Zinkgehalt bei den Einzelkernen IA und 2/4. Die Eirazelkerne nach dem Beispiel b
werden in etwa gleicher Weise hergestellt. Als Bindemittel dient jedoch eine Polyvinylalkohollösung, und
die Abmessungen betragen 14 mm Außendurchmesser, 8 mm Innendurchmesser und 4,4 mm Kernhöhe. Der
Preßdruck beträgt 3 t/cm1, und die Abkühlung von der Sintertemperatur bis zur Zimmertemperatur erfolgt
langsam mit etwa 100°C/h.
In der F i g. 4 ist der temperaturabhängige Permeabilitätsverlauf
der in diesem Beispiel B beschriebenen Kernkombination dargestellt. Aus diesem Kurvenverlauf
ist ersichtlich, daß durch Wahl zweier Einzelkerne mit stark unterschiedlicher Curietemperatur
bei der niedrigeren Curietemperatur ein nicht unbeträchtlicher Sprung im Permeabilitätsverlauf auftritt.
Es ist jedoch gewährleistet, daß die Anfangspermeabilität
von —.10 bis +13O0C mehr als etwa 10 000 und in einem kleineren Betriebstemperaturbereich von
30 -J; 250C sogai mehr als 18 000 beträgt. Die Meßfeldstärke
bei diesem Beispiel beträgt N = 0,6 mOe, die Meßfrequenz 5 kHz,
Nach diesem Ausführungsbeispiel besteht die Zusammensetzung 1C aus 52 Molprozent Fe8O3, 24 Molprozent
ZnO und 24 Molprozent MnO (Te = 115°C),
die Zusammensetzung IC, wie beim Beispiel A als 2A bezeichnet, aus 53 Molprozent FeaO3, 26 Molprozent
ZnO und 21 Molprozent MnO (Tc = 1100C)
(s. F i g. 2). Gegenüber Beispiel A weist die Kern-Kombination IC + IC insgesamt einen geringeren
ZnO-Gehalt auf, und die Curietemperaturen der beiden Einzelkerne liegen etwa gleich. Die Lage der stark
ausgeprägten sekundären Permeabilitätsmaxima, der Permeabilitäts-Temperaturkurven der Einzelkerne ist
sehr unterschiedlich (F i g. 5).
Die Finzelringkernf (Außendurchmesser etwa
5 mm, Innendurchmessei etwa 3 mm, Kernhöhe etwa 1,5 mm) werden in gleicher Weise wie nach Beispiel A
hergestellt.
Aus der F i g. 6 ist der temperaturabhängige Permeabilitätsverlauf
der in vorliegendem Beispiel C angeführten Kernkombination ersichtlich. Die μ(7>
Kurve der Kernkombination ist weitgehend egalisiert, so daß keine ausgeprägten sekundären Permeabilitätsmaxima
trotz hohei Anfangspermeabilität von über 8000 in einem weiten Temperaturbereich von
— 50 bis +1150C mehr auftreten. Da die beiden Einzelkerne, wie oben angegeben, etwa gleiche Curietemperaturen
aufweisen, zeigt sich im Permeabilitätsverlauf der Kern-Kombination kein Sprung. Gemessen
wurde die Permeabilität bei einer Meßfeldstärke von H = 1,6 mOe und einer Meßfrequenz von 5 kHz.
Die Sinterzeit für die dickwandigen 14-mm-Ringkerne
(Beispiel B) wie für die dünnwandigen 5-mm-Ringkerne (Beispiele A und C) läßt sich erheblich verkürzen,
wenn in öfen mit Vakuumeinrichtung gesintert wird.
Claims (6)
1. Ferromagnetischer Ferritkern mit einer Anfangspermeabilität von mehr als μα = 5000 in
einem großen Betriebstemperaturbereich von etwa 25 ± 75°C für breitbandige Übertrager, Impulsübertrager, Leistungsübertrager od. dgl. bei hohen
Frequenzen, der aus mindestens zwei Einzelkernen mit unterschiedlichem Zinkgehalt zusammengesetzt
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangssubstauzen für die Einzelkcrne (1, 2)
weniger als 0,05 Gewichtsprozent Gesamtverunreinigungen aufweisen und aus folgendem Bereich
(5) ausgewählt sind:
51,5 bis 53,0 Molprozent FeAi.
20 bis 30 Molprozent ZnO,
17,0 bis 28,5 Molprozent MnO.
20 bis 30 Molprozent ZnO,
17,0 bis 28,5 Molprozent MnO.
2. Ferromagnetischer Ferritkern nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangssubstanzen
für die Einzelkerne derart gewählt sind, daß dw Einzelkerne (1, 2) ihre sekundären und
tertiären Permeabilitätsmaxima bei verschiedenen Temperaturen aufweisen.
3. Ferromagnetischer Ferritkern nach Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangssubstanzen für die Einzelkerne derart gewählt sind,
daß die Einzelkerne (1, 2) eine etwa gleiche Curie· temperatur aufweisen.
4. Ferromagnetischer Ferritkern mit hoher An« (angspermeabilität von mehr als etwa.^e = 10 000
bei Zimmertemperatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daßdie Ausgangszusammensetzung
des einen Einzelkernes (\A) «twa 52 Molprozent S Fe1O3, 28 Molprozent ZnO und 20 Molprozent
MnO und die Ausgangszusammensetzung des an deren Einzelkernes (IA) etwa 53 Molprozent
Fe1O,, 26 Molprozent ZnO und 21 Molprozent
MnO aufweist te
5. Ferfomagnetiseher Ferritkern mit hoher An*
fattgsperfneabilität ton mehr als etwa μ* = 10 000
bei Zimmertemperatur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daödle Ausgangszusammensetzung
des einen Einzelkette» (IB) etwa 52 Molprozent «s
Fe1O3, 29 Molprozent ZnO und 19 Molprozent
MnO und die Ausgangszusatnmensetzung des anderen Einzelkernes (IB) etwa 52 Molprozent
Fe1O3, 22 Molprozent ZnO und 26 Molprozent
MnO aufweist.
6. Ferromagnetischer Ferritkern mit hoher Anfangspermeabilität von mehr als etwa μα — 10 000
bei Zimmertemperatur T = 2O0C nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsiusammensettung des einen ßinzelkernes (IC) etwa
52 Molpfozent Fe1O1, 24 Molprozent ZnO und
24 Molprottnt MnO ufld die Ausgangszusamminsitzung des anderen Binzelkernes (IC = tA)
53 Molprozent Fe1On 26 Motprozent ZnO und
21 Molpfo«flt MnO aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69917088T2 (de) | Ferrit,und Tranformator und ihr Betriebsverfahren | |
| DE10050369A1 (de) | Ferrit auf NiMnZn-Basis | |
| DE1070540B (de) | ||
| DE69309503T2 (de) | Oxidisches magnetisches Material | |
| DE2149255A1 (de) | Magnetischer Modulator | |
| DE1671035C2 (de) | Ferromagnetisch hochpermeabler Mangan-Zink-Ferritkern mit großer zeitlicher und thermischer Konstanz der Anfangspermeabilität und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE1105213B (de) | Magnetostriktiver Vibrator | |
| CH629026A5 (de) | Drossel mit ringfoermigem eisenkern. | |
| DE1671038C (de) | Hochpermeabler Mangan-Zink-Ferritkern | |
| DE1073929B (de) | Verfahren zur Herstellung von geformten ferromagnetischen Werkstoffen | |
| DE3619659A1 (de) | Amorphe legierung auf fe-basis | |
| DE2755525A1 (de) | Weicher lithium-titan-zinkferrit | |
| DE2735440C3 (de) | Mangan-Zink-Ferrit | |
| DE2917602C2 (de) | ||
| DE1054597B (de) | Abschirmung fuer Kathodenstrahlroehren und Verfahren zur Herstellung der Abschirmung | |
| DE1671038B1 (de) | Hochpermeabler mangan zink ferritkern | |
| DE1239606B (de) | Verfahren zur Herstellung von ferromagnetischen Kernen mit weitgehend rechteckfoermiger Hysteresisschleife | |
| DE2012041C3 (de) | Mangan-Zink-Ferritkern und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE1950317B2 (de) | Piezoelektrische keramik | |
| DE361873C (de) | Eisenkern fuer Induktionsspulen | |
| DE691492C (de) | Hochfrequenzmassekernspule mit geteiltem Massekern | |
| DE2113344C3 (de) | Ferrit mit Granat-Kristallstruktur | |
| DE1571569A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von ferromagnetischem Material | |
| DE670181C (de) | Veraenderliche Hochfrequenzinduktanzvorrichtung | |
| DE1466123C (de) | Abstützvorrichtung mit einem Magnetkern |