DE1670282A1 - Antidiabetisch wirksame Sulfonamide sowie Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
Antidiabetisch wirksame Sulfonamide sowie Verfahren zu deren HerstellungInfo
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- DE1670282A1 DE1670282A1 DE1967B0095111 DEB0095111A DE1670282A1 DE 1670282 A1 DE1670282 A1 DE 1670282A1 DE 1967B0095111 DE1967B0095111 DE 1967B0095111 DE B0095111 A DEB0095111 A DE B0095111A DE 1670282 A1 DE1670282 A1 DE 1670282A1
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- C07D239/28—Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings not condensed with other rings having three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, directly attached to ring carbon atoms
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Description
Aus der deutschen Patentschrift 1 147 948, den britisohen Patentschriften
913 716 und 939 608 und den belgisohen Patentschriften 609 270» 622 085,
622 086 und 637 083 sind substituierte 2-Benzoleulfonylamino-pyrimidine
mit blutzuokersenkender Wirkung bekannt geworden. Es wurde nun gefunden,
daß Hydrindenaulfonylamino-pyrimidine, die einen Acylamino- bzw. Carbamidorest
tragen, sich durch eine besonders starke und langanhaltende
Wirkung auszeichnen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind diese neuen blutzuokersenkenden
Hydrindensulfonylamino-pyrimidine der allgemeinen Formel I
(D.
in welcher bedeutenι
A einen gegebenenfalls substituierten Alkyl-, Alkenyl-, Aryl-,
Aralkyl-, Aryloxyalkyl-, Arylmeroaptoalkyl-, Cycloalkyl-, Cycloalkenyl-, Thionyl-, Furyl-, Alkoxy-, Alkenyloxy-,
Aralkyloxy-, Gycloalkoxy-, Gyoloalkylalkoxy-,· Gyoloalkenylalkoxy-Rest
,
oder den Rest
wobei V und W-Wasserstoff oder gegebenenfalls substituierte
Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl- bzw. Aralkyl-Reste vorstellen,
die gleich oder verschieden sind und auoh zusammen mit dem
Stickstoffatom einen gegebenenfalls substituierten he-terocyolisohen
Ring bilden können,
JL Wasserstoff oder einen niederen Alkyl- bzw. Aralkyl-Rest,
" =" ■
R- einen gegebenenfalls duroh Halogen-, Hydroxyl- oder Alkyl-res te
substituierten Alkyl-, Cycloalkyl-, Cyoloalkylalkyl-, Aryl-, Aralkyl-, Alkoxy-, Alkoxyalkyl-, Alkoxyalkoxy- oder Alkyl-φ
mercapto-Rest,
R- Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe, wobei R« und R*
auoh auaammen tinen Ring von 3-5 Methylengruppe» bilden
können ·
und deren physiologisch verträgliche Salze sowie Verfahren zur Herstellung
derselben.
Als mögliche SubstiQuanten für die als A, V und W definierten* Gruppen
kommen insbesondere Halogenatome, Hydroxyl-, Alkyl-, Alkoxy-, Alkylmercapto-,
Alkoxyalkoxy-, Aryloxy-» Arylmercapto- und Trifluormethylfe
gruppen infrage.
Bas erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung der Verbindungen (i) ist
dadurch gekennzeichnet, daß man entweder
a) Substanzen der allgemeinen Formel II
A-OO-N
"S(O) „01
(II),
in der A und R1 die oben angegebene Bedeutung haben und.
η die Zahl 0 bis 2 ist»
■it 2-Aaino-pyri«idinen der allgemeinen Forael III
"2 (KI).
■ . », ; ;■ ■ ■ ■ ^
in der Rj und R, tie oben angegebene Bedeutung haben«
umsetzt, wobei gegebenenfalls nachträglion sub Sulfonanid oxydiert
wird, oder
b) Hydrindeneulfonyl-guanidine der allgemeinen fonel IT
in der A und R. die oben Angegebene Bedeutung haben t
» ■it Substanzen der allgemeinen Forael 7
Z-C-CH-G-Z*. bett. Z-C-CH-C-R.
win nt«?
0 R2 0 0 Rg 0
in der R- und R. die oben angegebene Bedeutung habenf
und Z bzv. Z1 Wasserstoff oder Alkoxygruppen roratellen,
oder deren funktioneilen Derivaten umsetzt, vorauf nan anschließend
die gegebenenfalls in 4- und / oder 6-Steilung hydroxyliertan Pyrimidine
duroh Überführung in die Halogenverbindungen und anschließende
reduktive Enthalogenierung in die gewünschten Pyrimidine tiberführt,
oder
009885/2182
·} Sabetansen der allgemeinen Forael VI
(π)ι
in der I1, lf *ftd I* 41· eben angegeben· Bedeutung heben,
■li reaktionsfähigen Derivaten von Säuren der Fomel A-OOOH ua-•et·ti
webei A die oben angegebene Bedeutung hat» oder
d) Sulfonamide der -allgeaeinen Fora·! YII
(τπ)#
in der A und R. die oben angegebene Bedeutung haben»
■it Pjrriaidin-Derivaten der allgemeinen Formel Till
(▼HI)»
in der R. und R- die oben angegebene Bedeutung haben
und T eine reaktive Estergruppe oder eine niedeniolekulare
Trialkylamnoniogruppe bedeutet,
uneetzt und gewüneohtenfalla in physiologisch unbedenkliche Salze
überführt.
Die Umsetzung der Verbindungen II und III wird zweckmäßig in einem
inerten Lösungsmittel in Gegenwart einer Base durchgeführt, Vorzugs^
weise Pyridin oder Trimethylaain. Han kann aber auch alt einen
molaren übersohuß des Aminopyrimidine arbeiten, um den bei der
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Reaktion entstehenden Chlorwasserstoff abzufangen. Die anschließende
Oxydation der Sulfonamide bzw. Sulfinamide erfolgt in üblioher Weise,
z.B. durch Behandlung mit Wasserstoffperoxid, Kaliunpermanganat oder
Salpetersäure.
Die als Ausgangsverbindungen benutzten Hydrindensulfonylguanidine IV
können z.B. durch Zusammenschmelzen der Hydrindensulfonamide mit Guanidincarbonat
erhalten werden. Die Kondensation mit den ß-Dioarbonylverbindungen V
kann z.B. mittels Alkalialkoholat in Alkohol durchgeführt werden. Die ß-Dicarbonylverbindungen werden hierbei in freier Form oder als funktionelle
Derivate, z.B. Acetale, eingesetzt; sie können aber auch im "Eintopfverfahren" nach Vilsmeier aus Aldehydacetalen oder Ketalen bzw. entsprechenden
Enaminen, anorganischen Säureohloriden und Dialkylformamid hergestellt
werden. Verwendet man anstelle der Dioarbonylverbindungen entsprechend substituierte Malonsäurediester, Malon-esteraldehyde, ß-Ketoester oder
deren funktionelle Derivate, so müssen anschließend die in 4- und / oder
6-Steilung des Pyrimidinrings befindliohen Hydroxylgruppen m%\ Hilf·
eines anorganischen Säürechlörids durch Chlor ersetzt werden, das sioh
dann reduktiv z.B.-mit Zinkstaub leioht wieder entfernen läßt.
Die Acylierung der Verbindungen VI wird in üblioher Weise durchgeführt,
z.B. duroh·Umsetzung rait den entsprechenden Säuren (oder mit deren reaktionsfähigen
Derivaten,z.B. mit Säurehalogeniden), vorzugsweise in Gegenwart
eines Säureacoeptors.
man zweckmäßig von Chlorkohlensäureeetern bzw. den entsprechenden ortho-
Vv^ Kohlensäureestern aus, während der Rest „^N-CO- sioh duroh Umsetzung
mit Carbamidsäurehalogeniden bzw. den entsprechenden Isocyanaten einführen läßt. Man kann aber auch die Verbindungen VI zunächst mit Phosgen
behandeln und die so erhaltenen Zwischenprodukte mit einem entsprechenden Alkohol bzw. einem Amiη W^NH umsetzen.
Als Ausgangsverbindungen der Formel VIII kommen insbesondere 2-Halogenpyrimidine
infragej sie können z.B. duroh Umsetzung von 2-Hydroxypyrimidinen
mit Phoöphoroxyohlorid gewonnen werden»
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Die erfindungsgemäße Kondensation mit den Hydrindensulfonamiden VII
findet bevorzugt in Anwesenheit einer Base» wie Kaliumcarbonat, statt· Anstelle der 2-Halogen-pyrioidine kann auoh das entsprechende Trialkylamaonio-pyrimidin
mit dem Sulfonamid unter Austritt von Trialkylaain
zu den Hydrindensulfonylaoino-pyrimidinen umgesetzt werden.
Als physiologisch unbedenkliahe Salze kommen insbesondere Alkali-,
Erdalkali- und Ammoniumsalze infrage, die in an sioh bekannter Weise
hergestellt werden, beispielsweise durch Umsetzung mit Natronlauge, Alkalilauge, wässrigem Ammoniak bzw. den entsprechenden Carbonaten.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird anhand der nachstehenden Beispiele
näher erläutert.
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lillBlil 1
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au· M«th»«ol nakritUlliiUrt. Auebeut·! 5,1 f (75 ^ d.Th.) t-(5-Chlör-l
torn Soheelepunkt 122-124°· 9·· «ux Oaaetsune fftlanfte 2-(5-Ghlor-2-■•thoxy-b*n«a»ino)-iv*ri»4«i-5-aelfo«Bl*rtt
(f»· 155°) t^U\ m
duroh Sulfoohlori«runc το» t-(5-Ctalor-2>»«ilioxxt««s«ain6)«h/AriBitat
Pp. 124°.
5~attlfonaald
behandeltt ait Terdttnnter Salsaäure auegefillt und aue Methanol ua- j
krietalliaiertiFp. 138°. f
2-(5-Chlor-2-»ethoxTbenzaaino)-H-r5-iaobutyl-pyri»ldln3rl-(2))»h3rdrlnden-5-8ulfonaaid
Das Produkt vird in Terdünnter Hatronlauge gelöat, ait SalsaKure auegefällt
und anschließend ait heieea Äthanol extrahiert| Fp. 122-124°.
2-(5-Chlor-2-aethoxybenzaaino)-H-f5-oyolohexylaeth3rl-pyriaidinTl-(2)1-hydrinden-5-BuIfonaaid
Zur Reinigung wird in Terdttnnter Sodalöaung gelöst, ait Aktirkohle behandelt,
filtriert, ait Terdttnnter Saltsäure gefällt und danaoh au·
Isopropanol uakristallisiertt Fp. I74-I760.
009885/2/182
2-( 5~Chlor-2-methoxybenzamino)-N-Γ5.6.718-tetrahydroohlnazolinyl-C 2 ) Ir
hydrinden-5-sulfonamid
Das Rohprodukt wird in verdünnter Natronlauge gelöst, mit Aktivkohle
behandelt und mit verdünnter Salzsäure gefällt. Naoh Umkristallisieren
aus Methanol wird das Produkt in verdünnter Natronlauge gelöst und mit verdünnter Salzsäure gefällt; Fp. 122°.
2-(5-Chlor-2-methoxybenzamino)-N-r5-(ß-methoxyätho3cy)-pyriroidinyl-(2) 1-hydrinden-5-sulfonamid
Zur Reinigung wird das Rohprodukt in verdünnter Natronlauge gelöst,
mit Aktivkohle behandelt, mit verdünnter Salzsäure ausgefällt und aus Methanol umkristallisiert; Fp. 108°.
2-(Äthoxycarbonylamino)-N-f5-isobutylpyrinridinyl-(2) ]-hydrinden-5-8ulfonamid
τ
Zur Reinigung wird das Rohprodukt in verdünnter Sodalösung gelöst, mit
Aktivkohle behandelt, mit verdünnter Salzsäure ausgefällt und aneohlieesend
aus Eseigester umkristallisiertj Fp. I60-I6I0.
Bas ale Auegangssubstanz verwendete 2-(Äthoxycarbonylamino)-hydrinden-5-sulfoohlorid
(Fp. 72-74°) wird duroh Sulfoohlorierung von 2-(Äthoxycarbonylamino)-hydrinden
(Fp. 68°) erhalten.
2-(Äthoxycarbonylamino)-N-r5-äthoxypyrimidinyl-(2) 1-hydrinden-5-eulfonamid
Zur Reinigung wird das Rohprodukt in verdünnter Natronlauge gelöst,
mit verdünnter Salzsäure gefällt und aus Äthanol umkristallisiert)
Fp. 165°.
2-(5-Chlor-2-äthoxybenzamino)-N-f4-methyl-5-isobutyl-pyrimidinyl-(2)1«·
hydrinden-5-Bulfonamid
Das Produkt wird zur Reinigung in verdünnter Natronlauge gelöst,mit
Aktivkohle behandelt und mit verdünnter Salzsäure gefällt. Naoh nochmaligem umfallen liegt der Schmelzpunkt bei 103-108°.
Das zur Umsetzung gelangte 2-(5-Chlor-2-äthoxy-benzamino)-hydrinden-5-sulfoohlorid
(Fp. 6Ο-650) wird durch Sulfoohlorierung von 2-(5-Chlor-2-äthoxybenzaeino)-hydrindan
(Fp. 128°)gewonnen.
0 0 9 8 8 5 Jβ 1 8 2
2-(5-Brom-2-methoxybenzamino)-N-[5-propoxypyrimidinyl-(2)]-hydrinden-5-Bulfonamid
Zur Reinigung wird daa Rohprodukt in verdünnter Natronlauge gelöst,
mit Aktivkohle behandelt, mit verdünnter Salzsäure wieder ausgefällt
und aus Methanol umkristalliaiert. Es wird anschließend noohmals in
verdünnter Natronlauge gelöst und mit verdünnter Salzsäure gefällt) Pp. 133-134°.
Das als Ausgangssubstanz verwendete 2-(5-Brom-2-methoxy-benzamino)-hydrinden-5-sulfoohlörid
(Fp. 128-129°) wird duroh Sulfoohlorierung von 2-(5-Brom-2-methoxy)-hydrinden (Pp. 121-123°) erhalten.
2-(5-Brom-2-methoxybenzamino)-N-r5-propylmeroapto-pyrimidinyl-(2)1-hydrinden-5-Bulfonamid
Das Rohprodukt wird duroh Lösen in verdünnter Natronlauge, Behandeln
mit Aktivkohle, Ausfällen mit verdünnter Salzsäure, Umkristallisieren aus Methanol und nochmaliges Umfallen gereinigt; Fp. 110°.
2-(N-Meth.vl-5-chlor-2~niethox.ybenzamino)-N-r5-iaobutylpyrimidinyl-(2)1-hydrinden-5-Bulfonamid
Zur Reinigung wird in verdünnter Sodalösung gelöst, mit Aktivkohle behandelt,
mit verdünnter Salzsäure ausgefällt und aus Äthanol/Vasser
umkristallisiert} Fp. 130-134°.
Das als Ausgangsaübstanζ verwendete ölige 2-(N-Methyl-5-ohlor-2-methoxybenzamino)-hydrinden-5-sulfoohlorid
erhält man 2-(N-Methyl-5-ohlor-2-methoxybenzamino)-hydrinden (Fpc 114-116°).
Dieses wird durch Reduktion von 2-Formylaminohydrinden (Fp. 73-74°)
zu 2-N-Methylaminohydrinden (Kp. n n:67-7O°) und anschließende
Acylierung erhalten.
Beispiel 2
2-(lndolin-l-oarbonylamino)-N~r5-isobutylpyrimidinyl-(2)1-hydrinden-^
sulfonamid
2 g 2-ABino-N-[5-isobutylpyrimidinyl-(2)]-hydrinden-5-eulfonamid
00988 S/2182
werden in 3,4 ml, 2n Natronlauge und 5 ml Wasser gelöst und tropfenweise
mit einer Lösung von 1,2 g Indolin-l-oarbonsäureohlorid in 10 ml Methylenohlorid
versetzt. Nach kurzem Rühren wird das Methylenchlorid abgedampft, die ausgefallene Substanz abgesaugt, in verdünnter Sodalösung gelöst,
filtriert und duroh Zusatz von verdünnter Salzsäure wieder gefällt; Ausbeute» 1,7 g (59f8 # d.Th.)) Fp· 247-249°·
Das als Ausgangsprodukt verwendete 2-Amino-N-[5-isobutylpyrimidinyl-(2)]-hydrinden-5-sulfonamid
(Fp. 235-240°) wird duroh alkalische Hydrolyse von 2-(Äthozyoarbonylamino)-N-[5-isobutylpyrimidinyl-(2)]-hydrinden-5-eulfonamid
erhalten.
2-(CyGlohezanoarbonylamino)-N-r5-isobutylpyriniidinyl-(2)1-hydrinden-5-sulfonamid
Zur Reinigung wird in verdünnter Sodalösung gelöst, filtriert, mit verdünnter
Salzsäure gefällt, abgesaugt und aus Isopropanol umkristalliaiertj
Pp. 190°.
2-(m-Toluoylamino)-N-r5-isobutylpyrimidinyl-(2)1-hydrinden-5-eulfon-
Zur Reinigung wird in verdünnter Sodalösung gelöst, filtriert, mit
verdünnter Salzsäure gefällt, abgesaugt und aus Xthanol umkristallisiert)
Pp. 193°.
2-(m-Chlorbenzamino)-N-[5-isobutylpyrimidinyl-(2)1-hydrinden-5-sulfonamid
Zur Reinigung wird in verdünnter Sodalösung gelöst, filtriert, mit
verdünnter Salzsäure gefällt, abgesaugt und aus Methanol umkristallisiert)
Pp. 213-215°.
2-CPhenylmercaptoaoetamino)-N-r5-isobutylpyrimidinyl-(2)1-hydrinden-5-sulfonamid
Zur Reinigung wird in verdünnter Sodalösung gelöst, filtriert, mit verdünnter
Salzsäure gefällt, abgesaugt und aus Isopropanol umkristallisiert;
Pp. 138-140°.
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2-r3-Methoxy-thenoyl-(2)..ainino1-N-f5-iaobutyl-OyriiDidinyl-(2)1-hydrinden-5»
Bulfonatnid
Zur Reinigung wird in verdünnter Sodalösung gelöst, filtriert, mit verdünnter
Salzsäure gefällt, abgesaugt und aus Isopropanol umkrietallisiertj
Fp. I3O-I320.
2- f Furoyl-(2)-amino "1-N-Γ5-iaobutyl-pyrimidinyl-(2) "l-hydrinden-sulf onamid
Zur Reinigung wird in verdünnter Sodalösung gelöst, filtriert, mit
verdünnter Salzsäure gefällt, abgesaugt und aus Äthanol umkristallisiertf
Fp. 194-195°.
2-(Phenoxyaoetylamino)-N-f5-isobutyl-pyrimidinyl-(2)1-hydrinden-5-sulfonamid
Zur Reinigung wird in verdünnter Sodalösung gelöst, filtriert, mit verdünnter
Salzsäure gefällt, abgesaugt und aus Methanol umkristallisiert}
Fp. 137-138°.
2-(2-Methoxy-5-niethyl-benzainino)-N-r5-äthoxy-pryiniidinyl-(2)1-hydrinden-5-sulfonamid
Zur Reinigung wird in verdünnter Sodalösung gelöst, filtriert, Bit
verdünnter Salzsäure gefällt, abgesaugt und aus Äthanol umkristallisiert}
Fp. 1ΘΟ-1Θ10.
Das als Auegangsprodukt verwendete 2-Amino-N-[5-äthoxy-pyrinidinyl-(2)]-hydrinden-5-Bulfonanid
(Fp. 232°)» erhält man durch alkalische Hydrolyse von 2-(Äthoxy-oarbonylaniino-)H-[5-äthoxy-pyriBidinyl-(2) ]-hydrinden-5-sulfonamid.
2-(M'-Methyl-H'-o-tol3r3areido)-H-r5-isobutylpyriaidlnyl-(2)1-hydrinden-5-sulfonamid
Zu 1,7 g 2-Ainino-H-[5-ieobutylpyrieidinyi-(2)]-hydrinden-5-eulfonaeid,
gelöst in 10 al wasserfreien Pyridin, werden 0,93 g H'-Methyl-H'-otolylcarbamoylohlorid
gegeben. Die Mischung bleibt bei Zimerteeperatur
über Hacht stehen, wird dann eine Stunde auf den Dampfbad erhitzt und
" 009885/2182
naoh dem Abkühlen in WaBeer gegossen. Die ausgefallene Substanz wird
in verdünnter Sodalösung gelöst, über Aktivkohle filtriert und duroh
Zusatz von verdünnter Salzsäure wieder ausgefällt. Naoh umkriatalli-, sieren aus Isopropanol beträgt die Ausbeute 1,25 g (51,5 $>
d.Th.)| Fp. 194-195°.
2-(o-Methoxybenzaniino>-N-r5-iBobutylpyrimidlnyl-(2)1-hydrinden-5-Bulfonaniid
Die ausgefallene Substanz wird in verdünnter Sodalösung gelöst, über
Aktivkohle filtriert und duroh Zusatz von verdünnter Salzsäure wieder ausgefällt. Anschließend wird aus Propanol/Waseer umkrietallisiert.
Die Verbindung enthält 1 Mol Krietallwasserj Fp. 107°.
2-f3-Chlor-thenoyl-(2)-aniino1-N-r5-iBobutyl-pyrimidinyl-(2)1-hydrinden-5-sulfonamid
Die ausgefallene Substanz wird in verdünnter Sodalösung gelöst, über
Aktivkohle filtriert und duroh Zusatz von verdünnter Salzsäure wieder ausgefällt. Anschließend wird aus Isopropanol umkristallisiertj
Fp. 159-161°.
2-(Hydrocinnamoylaaiino)-N-r5-i8obutylpyriiDidinyl-(2)1-hydrinden-5-sulfonamid
2,3 B 2-Hydrooinnamoylamino-hydrinden-5-sulfonamid, 1,15 g 2-Chlor-5-p
isobutylpyriaidin und 0,9 g Kaliumcarbonat werden bei 190 verschmolzen.
Ha cn Umfallen aus verdünnter Sodalösung mit verdünnter Salzsäure
und Umkristallisieren aus Essigester liegt der Schmelzpunkt bei 202-204°.
2-(3-Trifluormethyl-benzamino)-N-r5-isobutyl-pyrimidinyl-(2)1..hydrinden-5-sulfonamid
In analoger Weise wie im Beispiel 2 beschrieben, erhält-man aus 2-Amino-N-[5-ieobutyl-pyrimidinyl-(2)
]-hydrinden-5-sulfonamid und 3-Trifluormethylbenzoylchlorid
das 2-(3-TrifluorBethyl-benzamino)-N-[5-ieobutyl-pyriinidinyl.
(2)]-hydrinden-5-eulfonanid, Fp. 206-209°. Ausbeute 58 i» d.Th.
98 8
Claims (3)
1. Hydrindensulfonylamino-Pyrimidine der allgemeinen Formel I
N-
■mi..J-
H
3 (D
in weloher bedeutent
A einen gegebenenfalls substituierten Alkyl-, Alkenyl-, Aryl-, Aralkyl-, Aryloxyalkyl-, Arylmeroaptoalkyl-, Cycloalkyl-,
Cycloalkenyl-,. Thienyl-, Furyl-, Alkoxy-, Alkenyloxy-, Aralkyloxy-, Cyoloalkoxy-, Cyoloalkylalkoxy-, Cyoloalkenylalkoxy-Rest
oder den Rest
wobei 7 und V Wasserstoff oder gegebenenfalls substituierte Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl- bzw. Aralkyl-Reste vorstellen,
die gleich oder verschieden sind und auoh zusammen mit dem Stickstoffatom einen gegebenenfalls substituierten heterocyclischen
Ring bilden können,
R. Wasserstoff oder einen niederen Alkyl- bzw. Aralkylfiest,
R2 einen, gegebenenfalls durch Halogen-, Hydroxyl- oder Alkyl- rests
substituierten Alkyl-, OycLoalkyl-, Gycloalkylalkyl-, Aryl-,
Artiik/I-, ALkoxy-, Alkox/alfcyl-, ilko,ty alkoxy- oder Alkylneroap10-
00988 w I 1-8-2
1*70282
R- Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe, wobei Rg und R,
auoh'zusammen einen Ring von 3-5 Methylengruppen bilden
können,
sowie deren physiologisch verträgliohe Salze.
2. Verfahren zur Herstellung von Hydrindensulfonylamino-Pyrimidinen
der allgemeinen Formel X
A-CO-N,
^CO—"v-O».
(D.
in weloher bedeuten«
A einen gegebenenfalls substituierten Alkyl-, Alkenyl-, Aryl-, Aralkyl-, Aryloxyalkyl-, Arylmeroaptoalkyl-,
Cyoloalkyl-, Cycloalkenyl-, Thionyl-, Furyl-, Alkoxy-,
Alkenyloxy-, Aralkyloxy-, Cyol*oalkoxy-, Cyoloalkylalkoxy-,
Gyoloalkenylalkoxy-Reet
oder den Rest
wobei V und W Wasserstoff oder gegebenenfalls substituierte Alkyl-, Cyoloalkyl-, Aryl- bzw. Aralkyl-Reste vorstellen,
die gleich oder verschieden sind und auoh zusammen mit dem
Stickstoffatom einen gegebenenfalls substituierten heterocyclischen Ring bilden können,
R, Wasserstoff oder einen niederen Alkyl- bzw. Aralkyl-Rest,
Rg einen gegebenenfalls durch Halogen-, Hydroxyl- oder Alkylsubstifcuierten
Alkyl-, Cycloalkyl-, Cyoloalkylalkyl-, Aryl-, Aralkyl-, Alkoxy-, Alkoxyalkyl-, Alkoxyalkoxy- oder Alkylmercapto-Reat,
0 0 9885/2 182
1Γ70?8
R- Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe, wobei Rg und R,
auch zusammen einen Ring von 3-5 Methylengruppen bilden können«
daduroh gekennzeichnet, daß man entweder a) Substanzen der allgemeinen Formel II
(II),
in der A und R1 die oben angegebene Bedeutung haben und
η die Zahl 0 bis 2 ist,»
mit 2-Amino-pyrimidinen der allgemeinen Formel III
H" " *=( 2 (in),
3
in der R„ und R- die oben angegebene Bedeutung haben,
in der R„ und R- die oben angegebene Bedeutung haben,
umsetzt, wobei gegebenenfalls nachträglioh zum Sulfonamid oxydiert wird,
oder
b) Hydrindensulfonyl-guanidine der allgemeinen Formel IT
A-CO-N
in der A und R^ die oben angegebene Bedeutung haben,
mit Substanzen der allgemeinen Formel T
Z-C- CH -C-Z1 bzw, Z-C-CH-C-R-
MlH It I ti 3
0 R2 0 O R2 0
./.'00988 5/2
• ·' in der R. und R die oben angegebene Bedeutung haben,
und Z bzw. Z1 Wasserstoff oder AlkoxyGruppen vorstellen,
oder deren funktlonellen Derivaten umsetzt, worauf man anschließend
die gegebenenfalls in 4- und / oder 6-8teilung hydroxyl!erten Pyrimidine
durch überführung in die Halogenverbindungen und anschließende
reduktive Enthalogenierung la die gewünschten Pyrimidine überführt,
oder
o) Substanzen der allgemeinen Formel TI
in der R.» Rg und.R. die oben angegebene Bedeutung haben,
mit reaktionsfähigen Derivaten von Säuren dir Formel A-COOH um-■
setzt, wobei A die oben angegebene Bedeutung hat, oder
d) Sulfonamide der allgemeinen Formel TII
(VII),
in der A und R^ die oben angegebene Bedeutung haben,
mit Pyrimidin-Derivaten der allgemeinen Formel Till
(VIII),
in der R und R die oben angegebene Bedeutung haben
* 3
und T eine reaktive Estergruppe oder eine niedermolekulare Trialkylammoniogruppe bedeutet,
umsetzt und ge wünschtenfalIs in physiologisch unbedenkliche Salze
überführt.
009885/2182
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