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DE1669577A1 - Verfahren zum Veredeln von Glasfasern und Formgebilden aus ihnen - Google Patents

Verfahren zum Veredeln von Glasfasern und Formgebilden aus ihnen

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DE1669577A1
DE1669577A1 DE19671669577 DE1669577A DE1669577A1 DE 1669577 A1 DE1669577 A1 DE 1669577A1 DE 19671669577 DE19671669577 DE 19671669577 DE 1669577 A DE1669577 A DE 1669577A DE 1669577 A1 DE1669577 A1 DE 1669577A1
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DE
Germany
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glass fibers
shapes made
drying
fabric
finishing
Prior art date
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Granted
Application number
DE19671669577
Other languages
English (en)
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DE1669577C3 (de
DE1669577B2 (de
Inventor
Wolfgang Stabel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19661494861 external-priority patent/DE1494861C/de
Priority to DE19661494861 priority Critical patent/DE1494861C/de
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DE1669577A priority patent/DE1669577C3/de
Priority to NL6704188A priority patent/NL6704188A/xx
Priority to US624700A priority patent/US3551186A/en
Priority to FR99776A priority patent/FR1516619A/fr
Priority to GB13420/67A priority patent/GB1143067A/en
Priority to BE695972D priority patent/BE695972A/xx
Publication of DE1669577A1 publication Critical patent/DE1669577A1/de
Publication of DE1669577B2 publication Critical patent/DE1669577B2/de
Publication of DE1669577C3 publication Critical patent/DE1669577C3/de
Application granted granted Critical
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C25/00Surface treatment of fibres or filaments made from glass, minerals or slags
    • C03C25/10Coating
    • C03C25/24Coatings containing organic materials
    • C03C25/26Macromolecular compounds or prepolymers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C25/00Surface treatment of fibres or filaments made from glass, minerals or slags
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    • C03C25/465Coatings containing composite materials
    • C03C25/475Coatings containing composite materials containing colouring agents

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Composite Materials (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Coloring (AREA)
  • Surface Treatment Of Glass Fibres Or Filaments (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

BADISCHE ANILIN- &
Unser Zeichen: O* Z. 24 673
: ■ : = Rt/Ht
Ludwigshafen/Rh., 11.1.I967
Verfahren zum Veredeln von Glasfasern und Formgebilden aus ihnen
Zusatz zu Patent . „„.,.. (Patentanmeldung B 86 326 IVc/32b)
Das Patent . .,, ...- (Patentanmeldung B 86 326 IVe/32b) betrifft ein Verfahren zum Veredeln von Glasfasern und Formgebilden aus ihnen durch Imprägnieren mit einem wäßrigen Bad, das wenigstens einen filmbildenden hochmolekularen Stoff und gegebenenfalls ein oder mehrere feinverteilte Pigmente und bzw. oder übliche Zusatzstoffe enthält, und Trocknen des imprägnierten Gutes, das dadurch gekennzeichnet ist,, daß man das Gut vor, während oder nach der Behandlung mit wäßriger Fluorwasserstoffsäure imprägniert und bei einer Temperatur von mindestens 5O0C trocknet. Mit diesem Verfahren gelingt es, Glasfasern und Gebilde aus ihnen außergewöhnlich stark zu mattieren und dabei ihre Scheuerfestigkeit beträchtlich zu erhöhen. Außerdem verbessert es die Waschechtheit der bisher mit filmbildenden hochmolekularen Stoffen erzielbaren Effekte und vermittelt ungefärbten Glasfasern einen besonders hohen Weißgrad,
Es wurde nun gefunden, daß man nach dem Verfahren des Hauptpatents Glasfasern und "Forragebilden- aus ihnen neben den genannten.fortschrittlichen Eigenschaften außerdem einen besonders "weichen Griff
■ " $88/a.'"" 101832/0312 . ". ■ -
-» 8ÄDORK31NAC 2
--S - ',.-.. 0.2. 24 673
verleihen kann, wenn man das Gut nach der Trocknung einem mechanisehen Preß- oder Biegevorgang unterwirft.
Das mechanische Pressen oder Biegen kann mit Hilfe verschiedener handelsüblicher Geräte vorgenommen werden. Bewährt haben sich dafür beispielsweise Rollkalander, bei denen ein Teil der Walzen mit einer elastischen Bombage aus Papier oder gepreßtem Baumwollmaterial versehen ist. Auch mit Foulardwalzen kann man den· Preßvorgang'durchführen« Für das Biegen kann eine Brechmasehine verwendet werden. Die Behandlung mit einem Kalander wird meist bevorzugt. Besonders beim Veredeln von Flächengebilden aus Glasfasern, z.B. von Vliesen und Geweben, erzielt, man mit einem Kalander auf einfache Weise besonders gleichförmige Ergebnisse. Einen gewissen Einfluß auf das Resultat der Behandlung hat die Höhe, des Kalanderdruckes. Kalander üblicher Größe stellt man vorzugsweise auf einen Liniendruck von 10 bis 50 kg/cm ein. "
Der mechanische Preß-' oder Biegevorgang wird im allgemeinen bei normaler Temperatur durchgeführt. Man kann zwar auch bei höheren Temperaturen, beispielsweise bis zu 23O0C arbeiten, doch bringt das in der Regel keine besonderen Vorteile»
Das erfindungsgemäße Verfahren liefert Glasfasern und Porrngebilde aus ihnen, die die gleichen vorteilhaften Eigenschaften haben wie. diejenigen, die nach dem Verfahren des Happtpatentes veredelt worden sind,=und die sich darüber hinaus durch einen außergewöhnlich-weichen Griff auszeichnen. Durch die mechanische Behandlung wird die Scheuerfestigkeit der gemäß dem Hauptpatent veredelten Glasfasern nicht vermindert» Das ist überraschend, denn nicht vorbehandelte oder nach
10 9 8 3 2/03 52 ^0 oBtö\NAV-
: - . - 3 - ■■■." O.g. 24
bisher üblichen Verfahren mattierte oder gefärbte Glasfasern erleiden bei glei chartiger mechanischer Beanspruchung eine so hohe Schädigung, daß sie unbrauchbar werden.
Hie in den Beispielen genannten Teile und Prozente sind Gewichtseinneitc-n, . - - ^ " -.
Beispiel 1
Ein Glasfasergewebe wird auf einem Foulard mit einem wäßrigen Bad
"■■' ■■'■' ■ " ""-■■' ·
imprägniert"^ das folgende Bestandteile enthält: .
50 g/l !Fluorwasserstoffsäure (32 #ig) ' 50 g/l einer 40 ^igen wäßrigen Dispersion eines Mischpolymerisates aus
90 Teilen Acrylsäure-n-butylester 7.Teilen Acrylnitril
3 Teilen J-Chlor-2-hydroxypropylacrylat 2Q g/l CI. Pigment Blue 15
2 g/l N-ii-Aminoäthvl-y'-aminopropyl-trimethoxysilan
Das imprägnierte Gut wird auf ^O % Flottenaufnahme abgequetscht, bei 80°C getrocknet und 2 Minuten auf 15O0C erhitzt. Nach dem Abkühlen läßt man das Gewebe bei 20°C durch einen Stahl-Papier-Kalander (Walzendurchmesser 40 cm, Walzenlänge 200 cm) bei einem Liniendruck von 40 kg/cm laufen.
Man erhält ein weiches, gut waschecht gefärbtes Gewebe mit sehr guter Scheuerfestigkeit,- '
109832/0352
- 4 > ■ O.Z. 24 673
.;;■' ; ;. --.:'■'■' Beispiel 2
Ein Glasfasergewebe wird auf dem Foulard mit: einem wäßrigen Bad im- . prägniert, das folgende Bestandteile enthält:
100 g/l Fluorwasserstoffsäure (32 $ig) 50 g/l der im Beispiel 1 genannten Mischpolymerisatdispersion 50 g/l einer 30 #igen wäßrigen Paste eines mit Dimethylsulfat
quaternierten Gemisches aus Estern des Triäthano!amins
·'■"-. " mit Stearinsäure.
Das Gewebe wird auf JO $ Flottenaufnahme abgequetscht, bei 80°C getrocknet und 1,5 Minuten auf 15O0C erhitzt. Dann läßt man es bei 20°C durch einen Stahl-Bäumwolle-Kalander (Walzendurchmesser 40 cm, Walzenlänge 200 cm) bei einem Liniendruck: von 60 kg/cm laufen.
Man erhält ein sehr weiches, stark mattiertes Gewebe mit sehr guter Scheuerfestigkeit.
Beispiel 3
Ein taslanisiertes Glasfasergewebe wird auf dem Foulard mit einem wäßrigen Bad imprägniert, das folgende Bestandteile enthält:
50 g/l Fluorwasserstoffsäure (32 #ig) 50 g/l der im Beispiel 1 genannten Mischpolymerisatdispersion 20 g/l C»I. Pigment Blue 15 . 2 g/l N-ß-Aminöäthyl-y-aminopropyl-trimethoxysilan
Das Gewebe wird auf 50$ Flottenaufnahme abgequetscht, bei IOO0C getrocknet und 1,5 Minuten auf 150°C erhitzt. Nach dem Abkühlen läßt man das Gewebe über eine Brechmaschine mit 15 Brechwälzen (Tourenzahl ungefähr 600/Min.) laufen. ; V- -
' ■■ ■ - 5 - . Ο,ζ; 24 (373
1S69577
Man erhält ein weiches, gut waschecht gefärbtes Gewebe mit sehr guter Scheuerfestigkeit.
109832/0352

Claims (1)

  1. -β - 0.Z-,- 24 673
    Verfahren zum Veredeln von Glasfasern und Formgebilden aus ihnen durch Imprägnieren mit einem Bad, das wenigstens einen filmbildenden hochmolekularen Stoff und gegebenenfalls ein oder mehrere feinverteilte Pigmente und/oder übliche Zusatzstoffe enthält, und mit wäßriger Fluorwasserstoffsäure und Trocknen des imprägnierten Gutes bei einer Temperatur von mindestens 50 C nach Patent .
    (Patentanmeldung B 86 326 IVc/32b), dadurch gekennzeichnet, daß man das Gut nach der Trocknung einem mechanischen Preß- oder Biegevorgang unterwirft.
    BADISCHE ANILIN- & SODA-FABRIK AG
    109832/0352
    Jt
DE1669577A 1966-03-23 1967-01-12 Verfahren zum Veredeln von Glasfa sera und Formgebilden aus ihnen Expired DE1669577C3 (de)

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US4086387A (en) * 1976-09-03 1978-04-25 Triolo Rocco P Hot compressed fabric conditioning product
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