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DE1494880A1 - Verfahren zum direkten Faerben von Glasfasererzeugnissen - Google Patents

Verfahren zum direkten Faerben von Glasfasererzeugnissen

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Publication number
DE1494880A1
DE1494880A1 DE19641494880 DE1494880A DE1494880A1 DE 1494880 A1 DE1494880 A1 DE 1494880A1 DE 19641494880 DE19641494880 DE 19641494880 DE 1494880 A DE1494880 A DE 1494880A DE 1494880 A1 DE1494880 A1 DE 1494880A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
direct dyeing
acid
fiberglass
treated
fiberglass products
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641494880
Other languages
English (en)
Inventor
Nawoyoshi Kageyama
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NAIGAI GARASU SENI KABUSHIKI K
Original Assignee
NAIGAI GARASU SENI KABUSHIKI K
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP39003695A external-priority patent/JPS4942859B1/ja
Application filed by NAIGAI GARASU SENI KABUSHIKI K filed Critical NAIGAI GARASU SENI KABUSHIKI K
Publication of DE1494880A1 publication Critical patent/DE1494880A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C25/00Surface treatment of fibres or filaments made from glass, minerals or slags
    • C03C25/66Chemical treatment, e.g. leaching, acid or alkali treatment
    • C03C25/68Chemical treatment, e.g. leaching, acid or alkali treatment by etching
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C25/00Surface treatment of fibres or filaments made from glass, minerals or slags
    • C03C25/10Coating
    • C03C25/24Coatings containing organic materials
    • C03C25/40Organo-silicon compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C25/00Surface treatment of fibres or filaments made from glass, minerals or slags
    • C03C25/10Coating
    • C03C25/465Coatings containing composite materials
    • C03C25/475Coatings containing composite materials containing colouring agents

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Surface Treatment Of Glass Fibres Or Filaments (AREA)
  • Chemical Or Physical Treatment Of Fibers (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description

Georg Hansmann VDI
Patent - Ing«nl*ur Hamburg 50 (Altana)
istraß. 2i 1494880
ρ iH f zu Aktz. P U 94 380.2
7. Juli 1969
Anmelderin: Naigai Garaau Seni Kabushiki Kaiaha 15 ^ukaijimatsuda-cho, Fuahini-kuf Kyoto-ahi, Japan
Verfahren zum direkten Färben von Glaafasererzeugniaaen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum direkten Färb von -ürzeu^nisaen wie Garnen, Geweben, Strickwaren uaw.f die aua Glaafaaern hergeatellt aind, und betrifft insbeaondere t Verfanren zum direkten Färben von (ilaafaaererzeugniaaen, di durch Säurebehandlung entschlichtet und weichgemacht wurden
Um Gewebe u. dgl. durch Verapinnen, Dublieren und Zuaai mendrehen von G-laafaaern und durch Verweben oder Vera tricker derselben herzuatellen, iat ea notwendig, die Faaern währenc ihrer Heratellung mit einem Schlichtmittel zu vereehen, das gleichzeitig auch ala ^leitmittel wirkt, um die Faaern zu vereinigen und aie vor Abnutzung und JSinreiaaen währsxl der mechanischen Arbeitavorgänge, wie Spinnen, Weben und Stricke zu schützen.
Durch dieses Schlichten ist das Gewebe unmittelbar nacfc dem Weben ao rauh und hart, dass es so nicht verwendet werde kann. Wenn das Gewebe zum Zwecke der farbmusterung gefärbt wird oder die Glasfasern zusammen mit Kunstharzen verwendet werden, ist es unbedingt notwendig, das Schlichtmittel zu entfernen. Zur Entschlichtung von Glasfasergeweben wird im allgemeinen ein Verfahren, Koronisieren genannt, angewendet,
009811/0539 f
BAD ORIGINAL
bei dem das Schlichtmittel verbrannt wird, indem die Gewebe durch einen hochbeheizten Ofen geschickt werden. Dieses Koronisierverfahren hat jedoch den Nachteil, dass die Festigkeit des Gewebes beträchtlich vermindert wird. Ausserdem hat das Verfahren viele andere »länge 1.
Der Erfinder hat festgestellt, dass durch Säurebehandlung bessere Ärfolje als durch das Koronisierverfahren erzielt werden. Bei weiteren Untersuchungen des Säurebehandlungsverfahrens hat der Erfinder herausgefunden, dass es möglich ist, Glasfasern direkt zu färben, indem sie nach der Säurebehandlung mit der Lösung eines metallischen Salzes behandelt werden. Hierin besteht die Erfindung.
Glasfasergewebe haben den Vorzug, dass sie nicht brennen, nicht leicht schmutzig werden, nicht einlaufen und nicht durch Mikroorganismen usw. beschädigt werden. Daher eignen sich Glasfasergewebe sehr gut für Vorhänge, Wandbespannung usw. Zu diesem Zweck ist es oft notwendig, gefärbte Glasfasergewebe herzustellen. Da zwischen Glasfasern, im Gegensatz zu organischen fasern, und farbstoffen jedoch keine Affinität besteht, kann man erstere nicht direkt färben. Daher wurde früher eine indirekte Methode angewendet, bei der Pigmente auf Glasfasergeweben befestigt wurden, indem die Glasfasergewebe mit Kunstharz überzogen wurden, nachdem sie in eine flüssigkeit getaucht worden waren, in der Pigmente dispergiert waren.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum direkten färben Ton Glasfasererzeugnissen und besteht darin, dass die ölasfasererzeugnisse, nachdem sie so mit Säure behandelt wurden,
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U9A880
dass die -^xtraktionsmenge 5-25 % beträgt ι mit der Lösung eines metallischen Salzes behandelt werden.
Wenn geschlichtete Glasfasern mit Säure behandelt werden, wird zuerst daa Schlichtmittel entfernt, dann werden die Kichteilicakomponenten aus den Oberflächenteilen extrahiert, und das Gewicht wird verringert.
Wenn in diesem Fall die Grewichtsverminderungsmenge auf 5-25 begrenzt wird, werden die Fasern glänzend, sehr weich und wärmebeständig, wobei ihre Festigkeit erhalten bleibt, und auch in ihrer Form gefestigt. «Venn die Gewichteverminderungsmenge unter 5 > liegt, sind die oben erwähnten »irkungen nicht ausreichend, und wenn sie über 25 ν liegt, ist die Festigkeit der Fasern beträchtlich verringert.
Als für die Behandlung verwendbare Säuren können entweder anorganische Säuren, wie Salzsäure und Schwefelsäure, oder organische Säuren, wie essigsäure und Oxalsäure, eingesetzt werden. Da organische Säuren jedoch eine sehr lange üehandlungszeit erforderlich machen, ist ihre Verwendung nicht zweckmässig. Die für die Säurebehandlung erforderliche Zeitdauer ist von der -Art der Säurekonzentration, der Temperatur usw. abhängig.
Nach der Säurebehandlung werden die Glasfasern mit »V'asser gewaschen, danach mit der Lösung eines metallischen Salzes behandelt und gefärbt.
Als metallische Salze können diejenigen verwendet werden, die in wässriger Lösung in ein Farbion dissoziierbar sind, wie z. B. Eisenchlorid, tferrosulfat, Kaliumpermanganat, Kaliumbichromat usw.
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U94880
Der Mechanismus des Färbens ist nicht klar, aber es steht fest, das irgendeine chemische Reaktion erfolgt. I>enn wenn metallisches Salz nur mechanisch auf Glasfasern angebracht wird und die Glasfasern über die Verdampfungstemperatur des metallischen Salzes hinaus erhitzt werden, müssten sie entfärbt werden, was tatsächlich aber nicht erfolgt. Als z. B. durch Behandlung mit einer ^isenchloridlösung gefärbte Glasfasern auf 400° Uf was über der Verdampfungstemperatur von Eisenchlorid, d.h. 320° G, liegt, erhitzt wurden, verschwand ihre Farbe nicht, sondern wurde kräftiger.
Um die -Behandlung mit metallischem Salz durchzuführen, genügt es, die Glasfasererzeugnisse in eine wässrige Löaung des metallischen Salzes zu tauchen} jedoch sollte man die Lösung zur Beschleunigung der Reaktion vorzugsweise erhitzen. 2Ian kann die Konzentration und Temperatur des Bades, die Dauer der Behandlung uew. entsprechend dem gewünschten Grad der Färbung in geeigneter V/eise festsetzen.
V/enn ulasfasererzeugnisse gleichzeitig mit Säure und einem metallischen Salz behandelt werden, werden sie nicht genügend gefärbt, obwohl in einigen Fällen eine leichte Färbung erfolgen kann, was von der Art des metallischen Salzes abhängt. Auoh bei Behandlung der Glasfasererzeugnisse mit der Lösung eines metallischen Salzes ohne Säurebehandlung werden keine guten Erfolge erzielt.
Gewebe, die entsprechend der Erfindung behandelt worden sind, können so wie eie sind verwendet werdenj wenn sie jedoch wie gewöhnlich mit Kunstharz behandelt werden, wird ihr Abr 1 ebwiderstand erhöht und ihr Lockerwerden beschränkt.
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Der Alkaliwideretand der Glasfasern vermindert eich sehr, wenn die Glaefaeern der Säurebehandlung unterzogen werden, da ihre Oberflächen Silioagerippe werden; wenn aie aber einige Minuten lang einer Wärmebehandlung bei einer Temperatur von etwa 600° C unterzogen werden, werden die Oberflächen fein und können daher sohwaohem Alkali widerstehen.
Wie oben ausgeführt, ist es nach der Erfindung äusserst leicht, ohne besondere Vorrichtungen und teuere Chemikalien gefärbte Glasfasererzeugnisse herzustellen, die an Festigkeit, Weichheit, Glanz, Wärmebeständigkeit usw. weit Überlegen sind.
Die Erfindung wird an Hand des folgenden Beispiels näher erläutert, ist jedoch nicht auf dieses beschränkt. Beispiel»
100 g aus Garnen gewebtes geschlichtetes Gewebe, wobei jedeβ Garn 200 Fäden mit einem Durohmesser von 9u umfasste, wurden 4 Stunden in 2 1 3 Hormalsalzsäure getaucht, die bis zu 90° C erhitzt worden war. Sann wurde das Gewebe genügend mit Wasser gewasohen und danaoh 30 Minuten in 1 1 einer 10 igen wässrigen Kaliumpermanganatlösung getauoht, die bis zu 90° G erhitzt worden war} dann wurde das Gewebe genügend mit Wasser gewasohen und getrocknetf Man erhielt ein welches braunes Glasfasergewebe, das an festigkeit» Glanz usw. weit überlegen war.
(Die GewichtsTerminderungsmenge bei Säurebehandlung betrug 20 H und der Silicagehalt 68 *).
BAD
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Claims (1)

  1. ^atentansuruch
    Verfahren zum direkten Färben ron lilasfasererzeugnissen, dadurch gekennzeichnet, dass die ulaefasererzeugnisae mit der Lösung eines metallischen Salzes behandelt werden, nachdem sie mit Säure so behandelt worden sind, dass die Extraktionamenge 5-25 & beträgt.
    ΕΛΐ) ORIGINAL
    009811/0539
DE19641494880 1964-01-11 1964-12-10 Verfahren zum direkten Faerben von Glasfasererzeugnissen Pending DE1494880A1 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP102264 1964-01-11
JP39003695A JPS4942859B1 (de) 1964-01-27 1964-01-27
JP1819664 1964-04-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1494880A1 true DE1494880A1 (de) 1970-03-12

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ID=27274731

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DE19641494880 Pending DE1494880A1 (de) 1964-01-11 1964-12-10 Verfahren zum direkten Faerben von Glasfasererzeugnissen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4748121A (en) * 1984-11-30 1988-05-31 Ppg Industries, Inc. Porous glass fibers with immobilized biochemically active material
US4933307A (en) * 1988-04-21 1990-06-12 Ppg Industries, Inc. Silica-rich porous substrates with reduced tendencies for breaking or cracking
CN102926183A (zh) * 2012-10-31 2013-02-13 上海宏和电子材料有限公司 一种助剂在电子级玻璃纤维布退浆中的应用及其退浆工艺

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GB1066257A (en) 1967-04-26

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