DE1669497C - Fasern aus einem Gemisch von Polypropylen und einem Pfropfmisch polymerisat - Google Patents
Fasern aus einem Gemisch von Polypropylen und einem Pfropfmisch polymerisatInfo
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ji^poU me; lip iTropfmi-thpo''.
R. OP
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iu-ΓΓιΊ !ν. ·'- und R-. jeweils einen Alkvi-. A:\iode:
.-\!-a!':.\!re>! und X eip. Sauerstoff- oder
Sein1, jfei.itoin d '!"--ivlii. der allgemeinen !-oniic!
(. H-O
P - Ci-- R5 ill:
OCH- ΠΊ;ί)
or;η R^ und R, iewei!>
einen W \!-. Ai-) i- cdei" \ra!k\ircs! dur-ieüeii. oder der allgemeinen Forme!
P O
R- -O
worin R,.. R-. Rs und R., jeweils einen AIkU-. Ar).- oder Aralkylre?ι und R1,, und R11 jeweils ein Wasseisioflaiom
oder einen AlkUrest darstellen enthüllen
Die Windung betrifft l-a>ern auf iler Grundlaue
von modifiziertem Polypropylen, die gegenüber Licht. Hit/.e und Oxydation beständig und ausgezeichnet
linfürbbar sind und die eine gute Farbechtheit, insbesondere
eine ausgezeichnete Lichtechtheit aufweisen.
kristallines Polypropylen hat bekanntlich ausgezeichnete
physikalische und ehemische Ligenschalten und eignet sich als Material zur Herstellung von
Fasern und Filmen. Änderetseits besitzt es jedoch
infolge seiner chemischen Struktur den Nachteil, daß seine Affinität gegenüber Farbstoffen gering ist:
weiterhin ist es gegenüber Hitze. Licht und Oxydation unbeständig.
Zur Beseitigung dieser Nachteile wurden bereits viele Verfahren vorgeschlagen. Zum Heispiel wird
Polypropylen zur Verbesserung seiner Anfaibbarkeit
mit einem anfärbbaren Polymeren, beispielsweise
einem Polyamid. Polyester oder einem pol)nieren Vinylpyridin vermischt. Die nach diesem Verfahren
erhahenen Produkte sind jedoch wegen der l'tnerträglichkcil
Ί,τ Polymeren unbefriedigend. Is treten
Fadenrisse beim Spinnen und Recken auf. Weiterhin ist die gebildete Faser grob und im (iriff rauh und
läßt sich nur schwierig tief färben: das zugcmisehie
"olymere schwitzt beim Färben und PntsehwviHcn
!iii1 . so da"; kein gleichmäUii: gefärbtes Produki erhalten
werden kann. Weiterain ist es unmöglich, das gefärbte Produkt nochmals zu färben, da das zugeniischte
Polymere ausschwitzt.
In der britischen Patentschrift 850 471 und in der USA.-Patentschrift 3 073 667 sind Verfahren beschrieben,
nach denen zur Verminderung dieser Nachteile Vinylpyridine, die gegenüber Farbstoffen eine Affinität
aufweisen, auf das Polypropylen aufgepfropft werden, wobei anlarbbare Fasern und Polypropylen-Formgegcnslände
erhalten werden. Die nach diesen Vet fahren erhaltenen Fasern lassen sich wesentlich
besser anfärben, besitzen jedoch noch folgende Nachteile:
1. Die Aufpfropfung von Vinylpyridin auf Polypropylen ist schwer zu regeln, und die gebildete
Faser ist nicht gleichmäßig und wird ungleichmäßig gefärbt.
2 Hei tier Pfropfpolymerisation muß das Polypropslen
aktiviert werden; während des Akt ivierungspio/esses
wi;d das Polypropylen abgebaut, und die erhaltene Faser hat schlechtere mechanische
F.igenst. haften.
3. Das Polypropylen, auf das anschließend Vinylpyridin
aulgepfropft wurde, isl schlecht \erspinnbar:
ein gefärbtes Produkt aus dieser Faser hat
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Ch.C l!. . .Pid'.- l.clllhon llO-ICIh;!'';:!" V>.i}iv_-· \;,j[\[ ;;;;J
■*' "π' (Vn pi..kitchen UohraUi.ii .iiciii gceiiine'
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.•.ι:: _ ^jTiV. ·ρΓι -vurd:. hai da*. Zw eigpolv πΐί.·ι oiiv-n
!li'Üj;'. !" h;-t^.:;^sp-:nr;' /UcÜcr Old-HIP. C lüli i
ein.· -Mir Strukuir: v. ic Me^imi.,-;: der d>:ianmciiei;
\ isk''.'ia-,π/Η ;' und der BclaMiin'js-Ke-
!■'\.i!ions,pek;rcri zeiger, hai sich eine vernetzie
"''■■■ikuir /\\ )>■:>)!■■{ den 1'iVt'πΓρ>
>!\nvrcu a^Nszeo:\ici.
μ.e>':v.i!H die Schmd/viskoMU' d<->
Pfrop!'· κ> p. ■·;.. propi IcIV höher al·, die des nicht ΐΤΐ■ -ti■ 11 zier.en
Polyprop; lens ι-' Desiuiib κι J,ι·. Pl'rop!"-p
>Kpr;-p\!eii iiii' mdi' mod'fiz;-rieir, Pol-, p:\i-P->
I-"- ^lv-.TlKii.hv he;\ ν· J;;i.i ^Ci der I kT^leüllili:
'•'Ή I■ it.*._■ α au·- einen; ■ ienu\el". vcn 1ΊΥυρ'"ροί\- κ
ρΓί·ί:'-!ν'ΐ· und nicht mo ijü/k-i lc:ii i'n'v prop·, !en
!viii Spinner, !nil Recken /.!«,. I"aJenbruche.
ι-·λ .-uKriMec
\i'- dei i->rrLisehen I'iiiöiiNchn!'! 1 1)25 4"4 und der :o
1»:'nei.'-Kc'nen Paien^chnil 1 !S .·ι)7 siiid Ie: nei iJol\-
propylenfa-icrn bekuiuu. aiii dem η iiachuiiiiiieh lJercxv'Jjiriippen
civeiKl und larbsioitiilTüie NlomMncie
iiii'^ep'ropli werden. Die Piiopfpohmerisaiion. auf
iLt I;a-.er '"cdirigl aber eine niedrige I'l'-idiiklionsue- :s
^v-hwintügkeit. und der Pimp|\sirkune\t!rad isi >v.-hr
L'j-nng Weiicrhin ist /ur f:r/eugunu der PeroxvJ-ciupp:n
auf der l'aser eine besondere Vorrichtung zur /ufulir von Sauerstoff notwendig. Hie bekannten
l-'asern können schließlich nur mit Dispersionsfarb },o
Stoffen gcHirbt werden
Aus der japanischen AuMegeschrift 1;.-. 197 (i5 isi
es weiterhin bekannt, ein Ciemisch von Polypropylen und einem Polvath\ len-Vinvlacetat-Pfropfniischpolyniensai
aus der Schmelze ^u verspinnen. Die hierbei erhaltenen l-'asern können nur mit Dispersionsfarbstoffe!!,
dagegen nicht mit sauren Farbstoffen gefärbt werden, so daß die Leuchtkraft und die rchtheitseigcnsehaften
der gefärbten Fasern unbefriedigend sind.
Γ.» wurde nun gefunden, daß Fasern ir.ii ausgezeichneter
Hii/.e-. Licht- und OxydationsbeständigKcit.
Anfarbharkeit durch Dispersionsfarbstoffe und saure Farbstoffe sowie Farbechtheit durch geeignete Auswahl
der Zusammensetzung und des M'ilckul'irgewichts
des auf das Polypropylen aufgepfropften Zweigpolymcreii
sowie des Tviolekulargcwichts und der Anzahl der aktiven Gruppen des zum Aufpfropfen
verwendeten aktivierten Polypropylens und de>
Gehalls an Zvveigpolymcren erhalten werden können
i. ι eg-j inland der !-.riindiing sind --omii fasern be-■-.!eluiid
aus einen. t:e:ni.e!i \ργ. , ·ί\ pi ορ·. ;e:i ui;d
e::iein I1Ii upfmi^c!ipi-'\ πι·-Π>ιιι. da·· aus einer Poi\
pri--p\lenh;iui--lkc!le mit aafgepfropiien Seiienkelteil
aus Vinylpyridin- und Aer\iai- oder NLtIi,'cryiat-'.-jiihciien
PeS1Ch; und e.;i'.. f-igen·· iski^nai \ι·η υ.Γ
bi. 2.H aufweist, sc·.' u· gegehenenfam /u-.al'li:h ii.C;!
hi- I.i 1 ('<<:',·. icl^.'.prozeni cine ^ [Hcht:or!:sc!ii.:i oberiliivli'.'nar.l!-.
en Niitie!^ und c.deι mindestens einer
t"irL:.inop!iosphor\er!"'indiiP.i'.. wobei da>
IMroplm:·v.-lipo'\ir;eris:\t
ί·Λ bi> iO ί iev. iciitsprvVent des Zweigpohmers
eni'.ia'M. das zu M) bi, l)üi κ\ν icutspro.'eni
aib \ mi ,Ij" ndir.en und
>u Ti bis -O ' ie11- ichispri./eni
,'.u> Λ..!\':ϋοη oder Methacryiater. a:jigcrau! 1^.'
und ■ ':'-'i ferner dci Anteil de.-. Zweinp· '!jiiiu·;, be-7ogc:;
.ι-·! da:. gcsaiVi; im Geni'-.ch vorhaiKieui* Pol·,-pr..'P>!ei
! b;s I 5 Gev-icht-~pro. .ιϋ hei'.iut.
Diese i :i--ern sind \ Mvugsweise dadurch gckena-'.eiciinei.
«.iaß die Piropfnuschpoh r.K risai -Κι'πιρο-iicnte
eine l'iis'enviskosiiiit von Π.3 hi- ].O auf\veis;
und das Zweigpol'·, nier im Pfropfmiseiipolymeriiat
zu Nr b^ 8i' ( icv\ ichtsprozeiU aus V'ipvlp' ridinen und
zu 5t) bi- .U (jewicht-.prozent aus Acryiaton oder
Meihaerylaten :iu!\.ebaut is!.
D1C I a;eni enthalten als niehlionisehes oberflächenaktives
Mittel vorzugsweise l'olyoxyiiihylenalkylpl·::..·-
nolather. Polyo.wiithyleiialkylather. i'rlyüv.yäthvSenalkyiester.
Soibitanalkylester. l'olyoxyäthylensorbilanaiky
!ester. Pol y oxy ü thy !en. Polyoxy propylen,
Polyoxyisobutylen, Mischpolymerisate von Athylenoxvd
und Propylenoxyd oder Polyoxytctramethylen und oder als Organophosphorverbindungen vorzugsweise
solche der allgemeinen Formel
R1-X
R2-X-P (1)
R3-X
worin R1, W1 und R3 jeweils einen Alkyl-, Aryl- oder
Aralkylrest und X ein Sauerstoff- oder Schwefelatom darstellt, der allgemeinen Formel
R4-O-P
OCH,
OCH,
CH,O
CH, O
P-O-R,
UI)
worin R4 und R5 jeweils einen Alkyl-. Aryl- oder Aralkylrest
darstellen, oder der allgemeinen Formel
R„ O
R- O
If,.,
-C-
OR«
(UI)
worin R,,. R-. RH and Ry jeweils einen Alkyl-, Ar\l- ho
oder Aralkylrest und R10 und Rn jeweils ein Wasserstoffatom
ncler einen Alkvlrest darstellen.
/.um Aufpfropfen der Vinylpyridine und Acrylate
oder Methacrylate a;.f Polypropylen können erlindungsgcmnll
verschiedene Wege eingeschlagen wer- <>s den. Beispielsweise kann Pfropfpolypropjlen durch
Aktivierung von I'olvftropylenpulver mit Sauerstoff.
I Lift (Hier einer ionisierenden Strahluni!, w ie R ontucnstrahlen,
,.-Stranten oder ;-Strahlen und Zusammenbringen
des aktivierten Pol\ propylenpulvers mit Vinylpyridinen und Acrylaten oder Methaerylaten erhalten
werden. Vorzugsweise wird kristallines Polypropylenpulver in einer wiiürigen Fmulsion, die ein
nichtionisches oberllachenaklives Mittel enthält, dispcrgiert.
worauf das Polypropylen mit einem organischen Radikalinitiator und molekularem Sauerstoff
aktivier! i"id dieses dann mit Vin\Ipyridinen und
Acrylaten oder Methacrylaten in Berührung gebracht wird.
Im allgemeinen muH bei der Pfropfpolymerisation
das Polypropylen aktivier! werden. Hei der Avisierung
des Polypropylens isl jedoch die Spaltung der
llauptketle unvermeidlich, und falls tier Spaltungsgrad der Hauptkette hoch ist. besitzt das gebildete
Pfropfpolypropylen schlechte mechanische Fügen schäften.
Zur Verhinderung dieses Abbaus wurde gefunden, daß Polypropylen bevorzugt unter den folgenden
Bedingungen aktiviert wird: die Eigenviskositäten des aktivierten Polypropylens [i/]p und des
Polypropylens vor der Aktivierung [;,],, sollen die
Beziehung \>t ]ρ·['/]η ä 0.4 (Verhältnis der Molekulargewichte
im aktivierten Polypropylen) erfüllen und weiterhin soll die Menge der aktiven Gruppe (als
Peroxydgruppe) im aktivierten Polypropylen im Bereich von 0,02 bis 0,20 Gewichtsprozent, vorzugsweise
von 0,04 bis 0,08 Gewichtsprozent, liegen. Wird Polypropylen so aktiviert, daß diese Bedingungen erfüllt
sind, so erhält man Pfropfpolypropylen mit ausgezeichneter Oxydations- und Witterungsbeständigkeit,
ohne daß sich die mechanischen Eigenschaften verschlechtern; weiterhin kann die Pfropfmischpolymerisation
glatt durchgeführt werden. Die Eigenviskosität dieser Polypropylene wurde in Telralinlösung
bei 135'1C gemessen (das gleiche gilt für alle nachstehend angegebenen Fälle). Dieses aktivierte
Polypropylen kann dadurch hergestellt werden, daß Polypropylen mit einer EigenviskosiUit [ »,]„ im Bereich
von 1,3 bis 3,0 I bis 5 Stunden in Luft bei 80 bis 130 C behandelt wird; falls das Polypropylen in
Form einer wäßrigen Emulsion vorliegt, so kann diese 2 bis IO Stunden bei 70 bis 120 C in Gegenwart eines
organischen Radikalinitiators, wie Bcnzoylpcroxyd oder Azobisisobultersäurcnitril in Mengen von 0,1
bis 1,0 Gewichtsprozent, bezogen auf das Polypropylen,
als Katalysator behandelt werden.
Das so aktivierte Polypropylen wird mit Vinylpyridin und Acrylaten oder Methacrylaten in Beruhrung
gebracht, und die Pfropfpolymerisation wird so durchgeführt, daß das Zweigpolymere im gebildeten
Pfropfpolypropylen zu 90 bis 30 Gewichtsprozent aus Vinylpyridinen und zu 10 bis 70 Gewichtsprozent aus
Acrylaten oder Methacrylaten besteht und eine Eigenviskosität
[»/] im Bereich von 0,2 bis 2.0. vorzugsweise
von 0.3 bis 1.0. aufweist.
Bei dieser Pfropfpolymerisation ist es erwünscht, das Polypropylenperoxyd in Gegenwart von Methanol
oder einer wäßrigen Metanollösung bzw. einer wäßrigen Lösung von organischen Carbonsäuren,
wie Ameisen-, Essig-, Propion-, Butter-. Isobutter-. Milch-, Glykol-, Oxal-, Malon-, Bernstein-. Malein-.
Wein-, Zitronen- oder Benzoesäure als Lösungsmittel und in Gegenwart einer Verbindung, wie Ferrosulfat.
Ferrooxalat, Ferroacetat, Ferroammoniumsulfat, Aminen. Schwefelverbindungen oder 1-Ascorbinsäure als
Reduktionsmittel mit Vinylpyridinen und Acrylaten und Methacrylaten in Berührung zu bringen.
Im allgemeinen kann bei der Durchführung der Pfropfpolymerisation das Molekulargewicht des
Zweigpolymeren als praktisch gleich dem eines nicht gepfropften Polymeren angesehen werden, das bei der
Pfropfpolymerisation als Nebenprodukt anfällt; man kann dieses durch Messung der Eigenviskosität [»,]
des nicht gepfropften Polymeren bestimmen. Erfindungsgemäß ist deshalb das Molekulargewicht des
Zweigpolymeren im Pfropipolypropyien durch die l-igenviskosität [ι,] (gemessen in Melhanolli'iMiug
bei 2.S C) des Vinylpyridins-Melhacrylal- oder VMyI-pyridin-Acrylat-iVlischpolymerisals
bestimmt, das als nicht aufgepfropftes Nebenprodukt bei der Pfropf-
> polymerisation anfällt. Bei dem so erhaltenen Pl'ropfpolypiiipylen
hat das Zweigpolymere keine starre Struktur, anders als hei einem Pfropfpolypropylen,
auf das nur Vinylpyridin aufgepfropft wurde. Weiterhin zeigen Messungen der dynamischen Viskoclastizität
des Pfropfpolypropylens keine vernetzte Struktur. Deshalb hat das Zweigpolymere eine geeignete
Schmelzviskositäl und einen geeigneten Übergangspunkt zweiler Ordnung, wodurch das Schmelzverhalten
des Pfropfpolypropylens sehr viel besser ist und sich dem des nicht modifizierten Polypropylens
stark annähert. Das Pfropfpolypropylen gemäß der Erfindung erleidet deshalb keine thermische Zersetzung,
auch wenn es aus der Schmelze versponnen wird. Weiterhin besitzt es eine bessere Verträglichkeit
mit nicht modifiziertem Polypropylen. Liegt die Eigenviskosität [it] des Zweigpolymeren im Pfropfpolypropylen
niedriger als 0.2, d. Ii. außerhalb des erlindungsgcniaß
angewendeten Bereichs, so hat die gebildete Faser nur eine geringe Anfärbbarkcit, wogegen bei
einer Eigenviskosität [ι,] von mehr als 2,0 der Farbstoff
bei der Seifenbehandlung aus dem gefärbten Produkt ausgewaschen wird, wodurch es unmöglich
ist. ein leuchtend gefärbtes Produkt zu erhalten. Das Produkt besitzt in diesem F'all eine unerwünscht
jo niedrige Oxydationsheständigkeit und Echtheit gegenüber
Sonnenlicht.
Das Pfropfpolypropylen gemäß der Erfindung ist mit nicht modifiziertem Polypropylen viel verträglicher
als ein Pfropfpolypropylen, bei dem nur Vinylpyridin
als Pfropfsubstanz verwendet wurde: es erleidet keine thermische Zersetzung. Beim Spinnen
und Recken tritt kein Fadenbruch auf und beim Recken entstehen keine Risse. Weiterhin kann der übcrgangspunkl
zweiter Ordnung beim Zweigpolymer crfolgreich herabgesetzt werden, wenn die Zusammensetzung
und das Molekulargewicht des Zweigpolymers aul die angegebenen Bereiche beschränkt wird. Wird
also das Pfropfpolypropylen gemäß der Erfindung mit nicht modifiziertem Polypropylen vermischt, so
besitzen die Farbstoffabsorplionsstcllen der gebildeten Faser eine größere Beweglichkeit, weshalb d·. Anfärbbarkeit,
die Färbegeschwindigkeit und die Leuchtkraft des gefärbten Produktes gegenüber Pfropfpolypropylen,
bei dem nur Vinylpyridin verwendet wurde wesentlich besser sind.
Da das im Zweigpolymer enthaltene Vinylpyridin isoliert vorliegt, haben die Pfropfpolypropylen-Fasem
gemäß der Erfindung eine wesentlich bessere Oxydationsbeständigkeit. Lichtechtheit und Beständigkeil
gegen spontane Oxydation als Polypropylen, auf da* nur Vinylpyridin aufgepfropft v.urde. Unter »spontaner
Oxydation« versteht man den oxydativen Abbat von Polypropylenfasern ohne Stabilisatoren bei höheren
Temperaturen als 130 C. wobei ein Temperatur· anstieg auftritt.
Bei der Herstellung der Fasern kann das Pfropf
polypropylen entweder allein oder, falls erforderlich zusammen mit Stabilisatoren mit nicht modifizierterr
Polypropylen vermischt werden. Das Mischverfahrer ist nicht besonders kritisch, und man kann entwedei
nach dem Pulvermischverfahren oder mit einerr Grundansatz arbeiten. Das gebildete Gemisch kanr
direkt oder in Form von Schnitzeln mit Hilfe einei
669
Slr:muprev,c .ms der S1 hnu-l/i.· \cisp<M!nL':i uerden
I)Ii' Λπρ;ι »sun!! de-· GeIuIt-. .in /A\ei>.;p>
>h nieren ι-ι
wel it. n. ti ι - r. W'Tiii iiian ein I'll t
<pl ρ· Ί \ pi up-, :L-n mil
hohem l'ipiplXerli.ilim-. mil nieh: im n.1 it i/hm iciii l'ulspn'pslen
niis'.lu. als suiii in.hi imi einem I1I-..pipoly
propylen mit ein.-m / \\ ■■ ι.·ρ;
>i \ ιιι.:ιλ·π l! _·!ι.! I i \mi
1 bis 15 Gewichtsprozent ausgehen würde. Weiterhin
gehen bei den aus dem Gemisch aus Pfropfpolypropylen und nicht modifiziertem Polypropylen erhaltenen
Fasern, die Pur das Polypropylen charakteristischen Eigenschaften nicht verloren: die lasern
haben vielmehr eine ausgezeichnete Anfürhbarkeit und Stabilität.
Frlindungsgemäß verwendbare Vinylpyridine sind /..H. 2-V'inylpyridin, 3-V'mylpyridin, 4-Vinylpyridin.
2 - Methyl - 5 - vinylpyridin, 4 - Methyl - 5 - vinylpyridin.
5 - Äthyl - 2 - vinylpyridin. 2 - lsopropenyl - pyridin. 3-Isopropenylpyridin und 4-Isopropenylpyridin.
Typische Heispiele für Acrylate und Methacrylate,
die mit den Vinylpyridine!! plropfmischpolymerisiert werden können, sind: Melliylacrylal. Athylacrylat.
l'ropylacrylat, Bulylacrylat. 2-Athylhexylacrylat.
Cyclohexylaerylat. I.aurylaerylat. Stearylacrylal. Methylmethacrylat.
Athylmethacrylat. Propyliuethacrylat
Biitylmethaerylal. Cyelohexylmethaerylai. js
Laurylmethacrylat und Stearylmelhacrylai.
Andererseits snul heim Färben der iiut aniäi bharen
Polypropylciifasern gemäß der I rltndimg keine besonderen
Einschränkungen beim Einleiten, beim
eigentlichen Färben und bei der Seifenbehandlung y>
erforderlich. Als Farbstoffe kann man erfiiidiingsgemiili
saure Farbstoffe, saure Bei/enl.nhv.offr. Melallkomplexfarbstoffe
und Dispersionsfarbstoffe verwenden, wobei saure Farbstoffe. Mekillkoniple\farhstol'fe
und Dispcrsionsfarben bevorzugt werden. Die \erbesserten
Polypropylenlasern gemäß dor Frlindimg haben an sich schon eine ausgezeichnete Farbechtheit.
Um jedoch die Lichtechtheit von leicht gefärbten Gegenständen zu verbessern, kann man die Fasern
vor. während oder nach dem liiihen mit einer Lösung
oder mit einer emulgierten Dispersion von Organophosphorverbindungen.
wie sie vorstehend durch die allgemeinen Formeini, II und 111 gekennzeichnet
sind, behandeln Oiesc Organophosphorveibmdungen
können entweder allem oder im Gemisch verwendet werden.
Im allgemeinen ist die Sonnenlichtechtheit des gefärbten
Gegenstandes durch seine Farbstoffkonzentration bestimmt. Bei der allgemein üblichen technischen
Arbeitsweise treten bei tief gefärbten Gegenständen, die aus einem Färbebad mit einer FarbstolT-konzentration
von gewöhnlich 5l\> des Fasertewichtes
erhalten wurden, keine Schwierigkeiten auf: es kann jedoch äußerst schwierig sein, die Sonnenliehtechtheit
bei schwach gefärbten Gegenständen, die aus einem Färbebad mit einer Farbstoffkonzentration
von etwa 0.5% des Fasergewichtes erhalten wurden, aufrechtzuerhalten. Dieser Nachteil kann jedoch leicht
mit Hilfe der genannten Organophosphorverbindungen beseitigt werden. Hierbei können die Polypropylenfasern
vor. während oder nach dem Färben mit den Organophosphorverbindungen. die als Lösung
oder als emulgierte Dispersion vorliegen, behandelt werden.
Gewöhnlich werden die Organophosphorverbindnnijen
bei einer Farbstoffkonzentration im Bereich
von 0.05 bis 50°o. vorzugsweise von 0.5 bis 30"0.
auf die Fasern aufgebracht.
Üoispiv'l,· l'iir Ιχ·\.Μζιιμΐ wiw-.-ndete 1 ai I-Klulie sind:
■νιιικ· Kn"I-Kioik· |( . I
< "kior ln,.le\l
ι. .
C.
C.
C.
C.
S11Ui e'j.-lb 2ι>
|C 1 -Nt | s VUU).
S.mienu M>
i( . I -Nr 2(,1JO-Si.
Sauruul Säurerot 1W (C. L-Nr. 23 285),
Säureblau 45 (C. L-Nr. 63 010).
Säureblau S2.
Säureblau 127 (C. L-Nr. 61 135).
Säuregrün 25 (C. L-Nr. 61 570).
Saure Beizenfarbstoffe
C. I. Beizengelh 5 (C. L-Nr. 14 130). C. I. Beizengelb 42 (Az.ofarbstolT).
C. I. Beizenrot 3 (C. L-Nr. 5S 005). C. 1. Beizenrot 37 (Azofarbstoffe Cl. Ikizenblau7 (CL-Nr. 171MO).
Metallkomplexfar'nstoffe . I. Säuregelb 70 (Azofarbstoffe
. I. Säuregelb 99 (C L-Nr
I. Säuregelb III.
I.Säuregelh 116. . I. Säu-erot 1X3 ((
. L Säureroi 209, . i. Säure i'vit 21
. Säuieblau 15SA (C L-Nr. 15 050),
. Säureblau 127 (C L-Nr. 61 135),
. Säureblau 170.
C C C C C C C C. C C.
. L-Nr. ISSOO),
Dispersionsfarbstoffe . Dispersionsgelb I (C. L-Nr. 10 345).
. Dispersionsgelb 3 (C. L-Nr. 11 H55).
. Dispersionsorange 3 (C. I.-Nr. 11 005).
. Dispersionsrot I |('. L-Nr. 11 110).
. Dispersionsrot 7 (C. L-Nr. Il 150). . Dispersionsrot 17 (C. L-Nr. 11 210).
. Dispersionsblau I (C. L-Nr. 64 500). . Dispersionsblau 6 (C . L-Nr. 62 050).
. Dispersionsblau 14 (C. L-Nr. 61 500).
Weiterhin läl.U sich die Gleichmäü'sikeit der Färbung
der Fasern gemäß der Erfindung durch nichtionische, ν berflächenaktive Mitte! und oder durch Organophosphorverbindungen
verbessern, da sich die Farbstoff-Absorptionsstellen der Fasern besser verteilen lassen,
auch wenn der Gehalt von Vinylpyridin in der Masse gering ist
Eine weitere Wirkung des nichtionischen oberflächenaktiven Mittels ist seine Fmulgatorwirkung be
der Herstellung des Pfropfpolypropylens.
Nichtionische oberflächenaktive Mittel sind z. B.
Polyoxyäthylenalkylamin. Poly oxyä thylcnalk) lather,
Polyoxyäthylenalkylphenoläther. Polyoxyäthylenalkylester. Sorbitana'kylester,
Polyoxyäthylensorbitanalkylester, Polyoxyäthylen. Polyoxypropylen,
Polyoxyisobutylen. Mischpolymerisate von Äthylenoxyd und Propylenoxyd usw.
Von diesen oberflächenaktiv en Mitteln werden Pol; äthylenglykol, Polypropylenglykol und Mischpol·
rncrisate von Äthylenoxyd und Propylenoxyd b sonders bevorzugt.
Wird das Pfroplpolymerisat in Gegenwart miiulestcns
einer der vorstehend angegebenen C)ri_;inoph<
>sphorverbindungen mit dem nichlioniseheii oberflächenaktiven Mittel vermischt, se tritt eine synergislisclie
Wirkung /.wischen dem Pfropfpolv propylen ιιικΙ >
den /ugemischten Verbindungen auf. wobei eine gefärbte
Faser mit stark verbesserter Soiinenlichtechlheit •nd Leuchtkraft erhalten wird.
Auch wenn die nichtionischen oberflächenaktiven
Mittel bzw. die Organophosphorvcrbindungen un-Ibhhngig
voneinander oder im Gemisch aus jeweils tincm oder mehreren Bestandteilen zugesetzt werden,
lind die Wirkungen besser, als wenn das Pfropfpolypropylen
allein verwendet wird.
Als bevorzugte Mischverfahren gemäß der Erfin- 1:5
llung gelten:
(1) Das Pfropfpolypropylen wird mit nicht modifiziertem Polypropylen vermischt.
(2) Das Pfropfpolypropylen und die nichtionischen oberflächenaktiven Mittel werden mit nicht modifiziertem
Polypropylen vermischt.
(3) Das Pfropfpolypropylen, die nichtionischen oberflächenaktiven Mittel und die Organophosphorverbindungen
werden mit· nicht modifiziertem Polypropylen vermischt.
Ik i spie le IVi r erlim! imgsgemäß verwendbare (»rganuphosphonei
bindungen sind nachstehend angegeben:
(C'.il 1,,OKI1OH
(C H 0) P C4H9-CH-CH2O
C2H5
C2H5
(I)BIIl'
(Trilaurylphos
(T. C). P.)
(TEHP
Ii
CgH1,
(Tri-(nonylphenyl)-phosphit)
C4H9-CH-CH2O \ P-O- (EHPP)
C7H
2 "5
(C12H25S)3P
(TLTTP)
P-O
(p,p'-Methylen-bis-[bis-(p-nonylphenyl)-phenylphosphit])
-O—P
ο-Λ, >-c,Hw
19 -Λ
P-O
O —P
CH.,
; (p,p'-Butylen-bis-[bis-(p-nonylphenyl)-pheny!phosphit])
Von diesen Örganophosphorverbindungen werden erfindungsgemäß bevorzugt Triocatadecylphosphit,
p-Nonylphenylphosphit und Triauryltrithiophosphit verwendet. Sie können allein oder im Gemisch verwendet
werden.
Falls erforderlich, kann man neben den vorstehend angegebenen Zusätzen ein Antioxydans, wie tetrakis-[3-(4-Oxy-3,5-ditert.-butylphenyl)-propionyI
oxymethyl]-methan, l,3,5-tris-(4-Oxy-3,5-ditert.-butylbenzyl) - 2,4,6 - trimethylbenzol und 4.4' - Thiobis-(5
- methyl - 2 - tert. - butylphenol), ein Peroxydzersetzungsmittel,wie
Dilaurylthiodipropionat.ein Ultraviolett-Absorptionsmittel,
wie 2-Oxy-4-octylbenzophenon, 4-Dodecyloxy-2-oxybenzophenAn. 2-Oxy-
4 - octadecyloxybenzophenon oder 2 - [2 - Oxy
5 - (1.1.3,3 - tetramethylbutyl) - phenyl] - 5 - chlorbenzt riazol.
Metallsalze von höheren Fettsäuren, wie CaI-ciumstearat oder Zinkstearat, Organozinnverbindungen,
Titandioxyd, Fluoreszens-Aulhellungsmittel. antistatisch
machende Mittel und Polyäthylen mit niedrieem Molekulargewicht zusetzen.
Die nachstehenden Beispiele erläutern die Erfindung.
Polypropylenpulver mit einer Eigenviskosität vor 2,0 wurde 2 Stunden bei 110'C in Luft erhitzt, um
peroxydiertes Polypropylen mit einem Hydroperoxyd gehalt von 0,05 Gewichtsprozent und einer Eigenvis
kosität von 1,5 herzustellen. Dieses peroxydierte Polypropylen wurde in Methanol mit 2-Methyl-5-vinyl
pyridin und Methylacrylat zusammengebracht, wöbe verschiedene Pfropfpolypropylene mit der ·η Tabelle
angegebenen Zusammensetzung der Zweigpolymen erhalten wurden. Diese Pfropfpolypropylene wurdet
nicht modifiziertem Polypropylen zugesetzt, so dal der Gehalt an Zweigpolymeren die in 1 abelle 1 ange
gebenenen Werte erreichte; dann wurden diese Mi schungen bei 250 C aus der Schmelze versponnei
und auf 80% des maximalen Reckverhältnisses (nach stehend MDR genannt) gereckt. Die gebildeten Faser
wurden unter den nachstehend angegebenen Bedin
1 G69
μιιημοι auf ihre ()x\ilalionshcstiinclit!ku!t mid Anfiirbbarkeit
untersucht, wobei die in Tabelle I anget;ebenen
Itücbnisse erhalten wurden.
Prüfung auf Uxyilationsheslüiuligkeil s
Wie in 1·' i μ. I angegeben ist. wird der untere Teil 1
eines Reaktionsrohres mit einem VoI umen von 11K) cm1
mit Caleiumoxyd gefüllt; darüber wird eine Probe3
über Glaswolle 2, die /.wischen I und 3 liegt, eingefüllt.
Die bei einer bestimmten Temperatur aufgenommene Sauerstoffringe wird mit Hilfe eines Manometers 4
in Abhängigkeit von der Zeit gemessen. Die Bczugszahlcn 5, 6, 7 und 8 beziehen sich auf einen Quecksilbervorrat,
ein Hei/mcdium, ein ölbad bzw. auf die SauerstofTatmosphäre. Im allgemeinen absorbiert
eine Probe, die keinen Stabilisator enthält, bei hohen
Tempenuurcn Sauerstoff. In diesem Fall kann die
Stabilität der Probe durch Ermittlung des Wertes von tang u eines Winkels n bestimmt werden, der
durch Extrapolieren des Astes (A) der Absorbtionskurve von F i g. 2 zur /-Achse erhalten wird. Im allgemeinen
ist die Oxydalionsbcständigkcit gut, wenn eine Probe einen verhältnismäßig niedrigen Wert
von tang « hat.
eprobe
1 ine Probe wurde unter den nachstehend angegebenen
Bedingungen gefärbt, und an der uefärbten
Probe wurden der (irad der Farbstoffersehopfung
und die Sonnenliehlechtheit festgestellt.
!•ärbcbedingungcn:
Farbstoff-
konzentration .. 5% des Fasergewichts, saurer Farbstoffe. I. Säurebiau
45(CL-Nr. 63 010)
Badverhältnis 1 : 50
Färbetemperatur
und Färbcdauer 98"C bzw. 90 Min.
und Färbcdauer 98"C bzw. 90 Min.
Grad der Farbstoffersehopfung
C'olorimctrisch in der Restlösung mit 50%iget
wäßriger Pyridinlösung als Lösungsmittel gemessen (Meßinstrument: Gitterspektrometer)
Lichteehtheit:
Fadc-O-Mcter-Methodc nach JIS-L-1044 (1959)
Fadc-O-Mcter-Methodc nach JIS-L-1044 (1959)
| Zusammensetzung | Eigenviskosität | Gehalt an Zwcig- | Gehalt an Zwcig- | ()xydaiHiii>- | Ergebnisse | Licht | |
| der Zweigpolymeren (%l | der Zweig- | polymerem im | polymcrem. | bestiindigkcil | des I'ärbeversuches | echtheit | |
| Ver | pulymeren [>,] | Pfropfpoly | bezogen auf das | bei 189" C | t-'arbslolT- | (Kennwert | |
| such | 2-Methyl-5-vinyl- | propylen (%l | gesamte Poly | lang 11 | erschöpfung | ||
| pyridin 55 | propylen (%) | (cc min g) | (%) | 5 | |||
| 1 | Methylacrylat 45 | 0,63 | 24 | ||||
| desgl. 46 | 5.5 | 1.60 | 91 | 5 bis 6 | |||
| desgl. 54 | 0,71 | 35 | |||||
| 2 | desgl. 35 | 6,5 | 1,54 | 99 | 5 bis 6 | ||
| desgl. 65 | 0,95 | 39 | |||||
| 3 | desgl. 26 | 8,6 | 1,62 | 88 | 4 | ||
| desgl. 74 | 0,95 | 35 | |||||
| 4 | desgl. 51 | 11,5 | 2,00 | 73 | 3 | ||
| desgl. 49 | 2,10 | 55 | |||||
| 5 | desgl. 51 | 6,0 | 2,05 | 98 | 3 | ||
| desgl. 49 | 0.45 | 6,0 | |||||
| 6 | desgl. 55 | 6,0 | 1,63 | 68 | 2 | ||
| desgl. 45 | 0,63 | 24 | |||||
| 7 | 0,5 | 2,18 | 32 | ||||
Die Ergebnisse von Tabelle 1 zeigen, daß alle er- Oxydationsbeständigkeit und Lichtechtheit hab
findungsgemäß erhaltenen Proben (Versuche I, 2 55 und die Proben nach Versuch 6 eine schlecht«
Anfärbbarkeit und, in Form des gefärbten Produkt eine geringe Lichteehtheit hat, obwohl ihre Oj
und 3) eine ausgezeichnete Oxydationsbeständigkeit und Anfärbbarkeit besitzen, während die gefärbten
Kontrollproben (Versuche 4, 5 und 7) eine geringe dationsbeständigkeit gut ist.
Peroxydiertes Polypropylen, das in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 erhalten wurde, wurde mit
den in Tabelle 2 angegebenen Vinylpyridinen und Acrylaten oder Methacrylaten umgesetzt, wobei die
in Tabelle 2 angegebenen Pfropfpolypropylene erhalten wurden. Dann wurden die Pfropfpoiypropylene
zu Fasern geformt und einem Ausfärbeversuch u einem Oxydationsbeständigkeitsversuch unter c
gleichen Bedingungen wie im Beispiel 1 unterworl wobei als saurer Farbstoff C. I. Säurerot 66 (C. L-'
26 905) verwendet wurde. Die Versuchsergebni sind in Tabelle 2 angegeben.
i ahei.e _
/ ■« .m^p- 'i. nieren ·. '
tj-.imli Γ
7Ί ι'1!"1'« !en '
Meitv.lacr.'iat
2-Vuv. ipvridin
Bu;-.!ac'-.h.:
Bu;-.!ac'-.h.:
Ii -» 1.52
!.(■'2
!.(■'2
Ils (ι
-L-v- !i\ip'. ndin 4S
OMl
1XI
.-■ h;> Ί
! au; \ !iiiciliacr;. Uiϊ 5
111
Πιο !-.riiebni-'se Mm I a'ncilo 2 /ciiicn. dali die crdunysijcüi.üj
erhaltenen lasern (Versuche !. 2. 3
d -Ii im Vergleich mil den KiMiirollpmlvii i'-'erehe
5. d und 7) cmc .iusüc/^ielinte ' )\\daiiiMissiiindäs:kei'
und l;arheeiii!ieu Hufeisen.
B c i -s ρ i e 1 2'
In der v.lciijicn V\'eisc wie im Beispiel 1 «unten
■rsehiedene l't'nipfpnUpropvlcne hcrneslelll. die iu
und nii"hii«ini>eiie ob., Mäche:;.tkmc Mule! mumc
iieüebenenl'alW Si,ibi'ii>a'mren wurden uichi. modi-Γι/icr''-m
l'oi;· propylen /ugesct/i. und die ί !«.mir-die
wurden aus ά.τ Schmelze icrspomicn and .uil 1U)",
λ- MDK uereeki. Hie gebildeten lascrr. wurden dein
deichen l-jibcveisuch wie im Bcnpicl 1 unierv,--"!cn.
mit ^c;- \lT.vciehung. d;iB die !"arbsiiillLonZcntration
2"·, ile-- bascrecviclitcN i'Ctruu. wobei die in labelled
aiucuclicnc!', !-''--'.cbnisse erhallen wurden.
Tabeile 3
ι (ich.ili .11'
(icliali .in
111!CI l.H
"*all;" [ P"l"iie,ei:, , P"':·^^"'; : olvrilaclien.lit
<.Ut /ttfiü- i im l'fnipl- '^/,'llii ..ii, Miiiclund
1- irbe'-er-u
üpl'unii j eihtheil ■ L-.hlheil
".ιΙ ί iKenr.^eil) iKairraoru
2-Vin>lp>ridin Sd
Methslaervlai 20
Methslaervlai 20
| 2-Mei!iyl-5-sinyl- | / S |
| p\ridin | 2.5 |
| l.aur\lmeihaerylai | |
| 2-\leih\l-5-vin\l- | NO |
| pyiidm | 20 |
| Alh>laci\lai | SO |
| desgl. | 20 |
| desgl. | SO |
| des iil. | 20 |
| desgl. | |
| 2 Meth\l-5-vin\l- | 100 |
| pwidin | |
0.65
ι). 5:s
O.M
2.M)
.11
40
| 4.0 | l'oUallnlen- I | 4 S |
| i uhk'ol().5 ; I " ' I |
||
| 4.0 | i ! l'dlvallnlcn- j |
|
| gl>kolo.s j | ||
| 4.0 | l'oUatlv.len- | 100 |
| glvkol 0.5 | ||
| 4.0 | Ich It | Sl |
| 4.0 | ; l'ol\aih\ len- | 100 |
| ghkol 0.5 | ||
| 4.0 | l'ul\ath\!en- | 100 |
| i'Kkol 0.5 |
·. i .r.v:
duktc-
duktc-
w u:\ic .!ic W ;;s, !κ-eii'.lic·! Je- ee'a
eh d.-r NL-'.'. -de J !s-;oi- B1 -Z «
eh d.-r NL-'.'. -de J !s-;oi- B1 -Z «
•.•!ebm-er; s -·:ι labile ϊ . r -tv
dnne.-iicmah .-!-...!tene-. Proben
■■nid 4, durch.'eg ai-sgweichne:
den Kop.iroüpr.-ben i\ -jr-uehe ς ;,
\· --Γ.', ending -. ■·!! irLi;;.■ -Pii-.-'nen
ι Ν1ι;;-:ι-, err.:i.;i;'-.-:-j.- λ c-;;c i
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869 497
U c ι s ρ I c i 4
1 - wurden m vier gleichen We:-; wie im Beispiel 1
'um '.er-i-liiedeiie IM; -ntpols pr· ·ρ·. :en.. erhallen, die in
\ er- ; i a'VÜe 4 :in'._ct:cK-n --ind. I ):csc !"j i-ptpolv propyleiie
::;d. wu:\i.-.i /U ! a-ern i."cii>rm; iipd dann :n dei -!eiei;.-n
■ i .·ν V. ji-_- w :e im Bj:--piel ! .-::!.-m; i al :ve\ ei'siich unler-
;·.■;·. wiM'ien. .ν,'Λ d ■; N:-.w jie'nu!!;.·. da;>
die ! .!r'^-iof!ivon/en-
_-.jb- :ra;ioii Z ;!.-- I a-ei -vw ich'.- bell iisi. i s winden die
ι ■. It: I.i.'i'j!ie4 .!!leee.-bene:! T; j...-biiis-.e erhalten.
!'.tl-e:ie 4
:■- ■;;- mcreni
--.: J.-.··. ! .irbc-L-' .ti. 1C-
, i I! i
■:.. i rμt^i·■!^■.e '. Ti ! i'~. Me 4 /ei-.1..1·! d.di die er-I
: ineseem;i!v-r!!alle;;en |-.i -. ι-'. :\ ei-ut!ie I. j ;r-d. .;ι
ι . ην er. ausj;c/eie!inel-nid. \eruliehon ηιιί den K.ui-■
'::■; i 'hj'l i\ erMiehe 4 und ~·!.
Heispie! γι \i i'111 I eile l'oK prop·., lenp.iil·. er um eiiier 1 men-
\ -si·.. i-ii,i; \ on I.'i wurden in 4i'"i 1 eilen .-üvr I ι -en
w.il'ii ueii i i'-^Liii'.: \nn Pi · I \ >
i ι ii \! ^" η n i ^ m-I :iiü einem
N ; 'i-.'ku'i.'.i L'cw lehl von elv.a mIOII thsperiiierl i)ie Di-
>persi')i-. w urdenii! 0.2 feilen Hen/o-.lpL-rowd \er-el/l
ir.'.d -t ' ii ant ion in I ul'l Hei vn (' ^eiüiiri. -.ι,Ίνί lIiI
l'ül·-. pi'u;v, len-l'ero\\d ir.r. einem i l\di opeiowdechall
\ι-η Ί.Μ5'. und einer l-iyeir» ί-ko-iiai \on i .4
erliaiien .unie. 10(1 1 eile d^^e- pcr<
>\\dicncn l'ol\-
pi-i;p\ieiis 'Mirden in Z(Mi !eilen einer wal'riLien l-nml-Miiii
mn 5 Teilen l'ohaliivlcndvkol di-peryie!;. Der
Dispersion wurden weiterhin In Teile I -sii:>,i.ure /ujesei/l,
um einen Brei /u bilden. Dem Brei wurden 40 Teile 2-Ymylp\rktin. 10 leite I ..iur>
Inieihaei >lai
ti η d 0.5 Teile Teno-uli.il /uyesei/l. und die I 'insei/mn;
wurde >Slunden bei "0 C- durehyeiuhi I, wahrend
Slicksiol'l einyeleilel wunle. Das gebikleie lOlunerisai
wiiido iihliliriiTl. mil ^"ri^cr. w.'iHrii'iT i)\aN;iurclosuni!.
dann /weimal nut Wasser üewa--ehen und
-ehlieiilieh getrocknet, wobei Hl Teile IMi opipolv propylen
erhalten wurden. Nach dei Slicksioli.malw·
halte das so erhaltene l'olvmerisal einen Z-\ in\lp\ndiiiijehall
\on Mt"» und einen I am \lmelhaei >lal
L'chalt von >.S"ii.
Weiterhin betrujj die im l'ol\ merisal einve-i. lilossene
l'ol\ atlnlenuUkolmetiLie Z. I"...
Dieses l'iropipoU propvlen wurde mehl modili/iei-,em
ΙΌΙ\ prop-, leu mr einer Ti'eeio iskosiial von 1.5
/iiijeset/i. so daU sieh ^\i:\ ( leh.il' an Z-\ iiulp\ ι 'din
.ml '!s-',, bc/ooeii auf ihe iH-s.inile 1ΌΚ prop\ ien-
; i.'.s-e. erniedrigte. Die PoK props ienma-se wurde,
'all- crloiderlie'n. mil einem Stabilisator versetzt
.::n: iLiim bei ZZO C /u Pillen geformt. Die-e Pillen
v.iarden bei ZM) (.' aus der Schmelze \ersponnen und
'.'.nie;' den in 1 aheile 5 angcecK-nen Bedingungen ger-.jL.kt:
die Gebildete Taser wurde ilaiin geslriekt. Das
TLieh wurde nut dem sauren Taibsioil Cl. Saureroi Mi
,( . L-Nr Ζ(>ι)0ς) gefärbt, wobei eine l;arhsiofpKon-/Linrali-.iii
son Z".. des Faseruew lehls. cmc Schwelel-
-■äurckon/eiiiralion -.on 0.5 g Liier, ein Bad\erhallniso:i
I : 50. eine Tarbetemperatiir son l)S C sowie
eine l';irheil;iuer \on ')(>
Minuten angeisciKlet wurden. Nach de' Seifenhehandluug in an sich bekannter
W eise wurde das Tuch auf seine Anliirbhurkeit geprüfi.
wobei die in Tabelle 5(Ai angegebenen Tagebnisse
erhallen wurden.
Tabelle 5 (Al
H-ihrrj'.iniicn
Il Vi c,
.iiii-i.ΊΪ
l-'iirhuni:
| NlDR | ■ I) 4 | 1JS | i nein |
| MI)K | ■ O.fi | 100 | i nein |
| NIDR | ■ ()-7 ; | UiO | nein |
| NlI)R | ■ o.s | IOD | , nein |
| NIDR | ■ o.') | 100 | ' nein |
(Bi /um \eit:leieh wurde ausschließlich ZAinslp\rtilin
aiii PoK props len in der gleichen Weise wie
im Beispiel I aui-epfropii. wobei ein Pfroplpolsprop'Jen
mil ti.Z' .. Pohathv lcnglvkol und Z4..V',,
Z-\'iinlp\ridin erhallen wurde Dieses Plropl'pols propylen
wurde niklii niodiTi/ieriem Pols pi opylen /uuesei/i.
so d ill sii Ii tier (ichall an Z-Y'unlps riilin aiii
-V.v ■ erniedrigte, und d.i- Genii-ch wi.i'dc /u emu"
Fa.ser gei'M'i.il. Die laser wurde einciii I arlv\ei'-ue!i
uiiu-r den gleichen Bedingungen wie im FaIIi -ι
unterworfen, wobei die m Tabelle 5 ι Bi angegebenen
F rgcbiHssc erhalten wurden.
ι abeiIe 5 ι Bl
Hie ! igchni-sc von labellc 5ιΑι und 5ιΒι /eigen,
dali die eiTiiidimg-gem.il.i erhaltenen l;a>cin j I'abelie ς
i\ij im \ ei gleich mn den Kcntrnllproben [Iabelle
ςιΒι] .lu^ge/eichnei sind, ila mc weder ^üie uiigleichni.il.iige
i arbsiotrerNchnpfung noch eine iingleielv
maU.iie ί .irhuii;_; infolge der unieischiediiehen Rcck-
| MDR - | 0.4 | M) | !■eol | iac lit | ei |
| MDR ■ | 0 (Λ | "1O | beol | v.«.:it | et |
| MDR ■ | f i_ | M) | beul | \iehi | |
| MDR · | o.s | Sf | nein | ||
| N!DR | S4 | ctvv. | el | ||
| beul | xicli! | ||||
He.s ρ i e 1 d
Is wurden verschiedene Pfropfp.il\propslene in der
gleichen V\ ei>e w ie im H- i^picl 1 hergesielll. die in der
labeile i' .uiüegeben sind. Die Pfropipolv propvlene
und die in ('.!belle'■» angegebenen /usät/e wurde!'
niclii modi!i/iei tem [\M\prop\len /uueset/i. und die
('■emi>ehe 'Minien 7U Fasern gelormi. Die 1 aNcrn
\svirden .mV ihre AnflirbVv.vkuii und Liehieehtheii wie
nach Beispielen i und 5 geprüft v.obei die in labelled
angegebenen Ireebni-se erhallen wurden.
l'abelle
/ ΐΐ>;ι·ηπκ'Γι 1OL-1Li!!L
eier /vci^
ρ*'!1, inoi L-I
ρ*'!1, inoi L-I
| C!l.: | ;: .πι | em | \ | IH!. |
| '. mer | i ι | 2 (ι | ||
| -Oil | .!Ul' ι | |||
h prop) ion
\;.ιΙ.ιγ·-
'.4 ( icw ic
pro/en
pro/en
Mine:
■ 0.5 we\wchi-|-
■ 0.5 we\wchi-|-
I 2-\'in\lp\ridin
Athvihewlacrv lat
: des HI.
desül.
desul.
0.7I
0.71
0.7I
0.71
0.7I
RA-IOIO
RA-IOlO '
R.\-i0|0 '
RA-I
R.\-i0|0 '
RA-I
RA-IOlO '
RA-IOIO !
RA-IOIO !
TLTTP j
DPPD j
TdP ''
TdP ''
desgl. I Polyälhvlen-I glvkol
desul. ' Pol\prop\len-
; ülvkol
; ülvkol
In tier labeile 6 bedeutet Γί.ΤΤΡ Ί"rilaiir\ltritliinphosphit.
DPPD Dipheinlpentaerwhrikliphosphit
und TOP l'rioetatlecNlphospliii.
V ClMlL1I
ilc-
| li'cr-i'ln'ipliini; | I IlIiICi Il I MCI I |
| l"i'l | ι kciitmei 11 |
| 95 | 4 |
| 9-4 j | 4 |
| 97 ; | 4 |
| KX) | 5 |
| KHI | 5 |
| 84 ! | 1 |
Die F.rgebnisse \on Tabelle 7 /eigen, daß die erlindungsgemäl.i
erhaltenen Fasern (Versuche 1 bis 5) sowohl hinsichtlich ihrer Anfärbharkeit als auch ihrer
I ichtechtheit ausgezeichnet sind.
Pfropfpolypropylen mit 16 Gewichtsprozent Zweipol;, meiern, das 4-Vinylpyridin und Äthylaerylat in
einem Gew ichlsverhältnis von 75:25 enthielt und eine F.igemiskositäl 11,] von 0.62 aufwies, wurde in der
gleichen Weise wie im Beispiel I hergestellt. KX) Teile dieses Pfropfpolypropylens wurden mit 2(X) Teilen
nicht r.io.lili/ierteni Polypropylen. 0.5 Teilen p-Nonvlpheinlpliosphit
und einem Stabilisator vermischt, und das Gemisch wurde bei 220 C /u Pillen geformt.
Die Pillen wurden bei 250 C au.s der Schmelze versponnen und bei 130 C auf 80"n des maximalen
Reckverhältnisses (MDR) gereckt. Die erhaltene Faser hatte eine Trockenfestigkeit von 5.2 g d und eine
TrockcndehiHing von 24"».
Die so erhaltene laser wurde mit den in Tabelle S angegebenen Farbstoffen gefärbt, wobei die in Tabelle
S angegebenen F.rgebnisse erhalten wurden. Die Färbung wurde unter folgenden Bedingungen durchgeführt:
Farhsloffkon/eniration ΓΌ des Fasergewichts.
Schwelelsäurekon/eiMralion 0.5 g Liter. Badverhältnis
1:5().
669
I':: ·>ρ!ρ. ·:\ pr.'p>
:·_·Γι ν:.11-..ι:!ι·η,',ι ! .i-Ji mi!
-uIcü '.τ.;; !ende 1
.-Sf iv.rverr.iui.in.sj
( ! >..iii:er.>; W-
n ! - v-r. 2<
> 4n>i
( I "v.uiero! '·/'·)
< ί Saiirjbl.ni 4^
(■ I - \ ι· (ο ι'! 111
I I "VIUI".."Pi1IiI i 2"·'
4 hi
4 7
05
4S
05
4S
ιKennu, r!ι
2 bis
6 3. s C4.4
l· i a'reiie s ist die Uuehtkraitim 1 all \on( . I.Säu- 12S Teile Propfpoly niere
n· ' '6 1JiHi ( .! Siuircro! 44 durch den /V-Wert
.. -egeben. wenn der )-Weri luc',, ist. und im Falle ;o
ti·.·- C 1 Saurehlau 45 und Cl Säureblau 120 durch
i\--η V-. crt /V. wenn der V-Wert 5"., beträgt.
D;e l.rgebnis^e \ on Tabelle S /eigen, daß bei Zu-
>.·■/ einer Phosphi.rvcrbindunü die larheehiheil und
1 euclitkralt der Fase, gemäß der Frtindimg noch wei-U-r
'.; r^ie-ssei! werden
ι·-, iistallines Poly j">i"op\ lenpuUer mit einer Figen-
\:sko"»iial Non 2.0 wurde mit ■ -Strahlen \on !.0 Mrad
!•■estrahit. wobei peroxydiertes Polypropylen mil einem
I I idri'perovydgehiili \on 0.05 Ciew ichlspro/eiit und
.me! l.igeiniskositä! \on i .3 ei hallen wurcie !uOTeile
,Siemes perii\ydiertcn Polypropylens. 60 'Teile 2-Meili
>'-:"-\in\lpyndin und 6.(1 T eile Meihylacrylat nur- ys
den mn 150 Teilen Benzol in ein mn einem Rührer
■.ersehenes Reaktionsyefaß eingelullt und 6 Stunden
>vi so C' in einer Stieksioffatmosphäre polymerisiert.
Das erhaltene Poly merisalinnsprodukt wurde in eine
große Menge Methanol eingegossen, abliltriert. mit
Mciluinol L'.ewasehen und dann netrocknet. wobei
rha'f .1 wurden. Durch
AiiiiKse wurde befunden. dal.( das Pfropl'pol\ niere
einen üehali an 2-Meih\l-5-\inylp\ ridin von 1! Gewichtsprozent
und an Metii\laer_\la! ion 10 ue-
\\ iehispro/ent aufwies.
Das PlYopfpuKpropylen und die in Tabelle 4 aniieuebenen
Phosphor\ erbindungen w urden nicht modit'i/ieriem
Polypropylen zugesetzt. Lind die Gemische
wurden in der gleichen Weise wie im Beispiel 7 zu lasern geformt. Diese Fasern wurden unter folgenden
Bedingungen mit dem sauren Farbstolf C . I. Saureblau
45 (C". 1.-Nr. 63 OJOi gelarbl: 1 arbsloifkon/cntration
l"o des Fasergewichis. Schwefelsäurekonzentration
0.5 g Liter. Badxerhaltnis 1:50. Farbeteinperalur
OS C. I arhetlaiier OO Minuten. Dann wurden sie in
einem Bad. das 0.5 g Liter Pol_\o\yiith>lenole>lather
und 0.5 g I Natriumcarbonat enthielt, unter folgenden
Bedingungen entschweißt: Badverhältnis 1:50. 1 ntschwcißlemperaUir 70 C". Fntschweißdauer 20 Minuter..
Die Fasern wurden dann einem Anlarbeversiich ui.lerworlen. wobei die in Tabelle V angegebenen Fruebnisse
erhalten wurden, wobei die Leuchtkrall durch den Wen Pc dargestellt ist. wenn der
>-Wert 10",, ist.
3 ;
4 i
5 !
, I
Keine
I )ibutylhydrogenphosphit
Octadecylphosphil 0.5".,
p-Nonylphenylphosphit 0.5"n
Trilaurylirithiophosphit 0.5"·,
3.0-Dipheno\y-2.4.X.10-tciraoxa-3.0
diphosphor-
1 0.5",,
Telrakis-(p-n«Mi\ IpJienyM-p-niethylen-phenyldiphosphit
0.5", „
Ιμ .Il
5.6
5.5 5.S 5.4 5.7
ι'Ί. ι
l-.r.uchnis-e ilcs I .iihciersuLlics
1 cuehikraft 1 Kennwert 1
lurhsion- j 1.,ChICChIhCiI
ersdiupfunii j
("öl
SO
02
02
00
HS
04
00
HS
04
00
03
4 bis 5
4 bis 5 4
.5
4 his 5
63.5
67.2
66.8 66.0 67.0 67.5
67.2
Die l.ruehnisse von Tabelle 0 /eigen, daß die eiTmdungsgemaß erhaltenen Fasern (Versuche 2 bis 7) eine
Anlaihiiarkeit und l.euchtkral't besitzen
Ii e ι s ρ ι ο I ')
Kristallines Pol) ρη>ρ\ leu mil einer I -.igeiiv isko -il.ii son 2.0 winde mit ; -Siralilen von O.I. I.Il und \0 Mi d
in I nil bei Raumtemperatur be-tiahli iinil d.inn in Melh.inol mil einem Gemisch .ms 2-Mcihvl-^-viiivlpvridin
und Bulvlai.rvl.il in Beriilirun«.1. gebracht, wobei drei Pfroplpolvpropvleiie mit der in labcllelo
angegebenen /asanimeiiseizuiiL1 erhallen wurden
labclle IΠ
| Straliluiigs- | !•.menscliaflen dc-. St;iiiiui|ii>' | M1. | vprtipvlcns | !•iucnsctullen tics /ueijipohpn | (ichall an /ncippolymercm |
IfI)IeIIs | |
| ihc | incngc lMradl |
I Isdropcroxyd- gchall ("1.1 |
1.6 | I-.IwM.. | 2-Melh\l-v\in\l- pendln lltiul.icrvlal IC icuiclilsvcrluillms) |
IS | I-(| des /.wcigpolvmcrci |
| Λ | 0.1 | 0.03 | 1.2 | O.SO | 65 35 | 21 | 0.X2 |
| B | 1.0 | 0.06 | 0.75 | 0.60 | 65 35 | 26 | 0.61 |
| C | 3.0 | 0.12 | 0.3X | 65/35 | 0.45 |
Die so erhaltenen drei Pfropfpolypropylene wurden mit nicht modifiziertem Polypropylen mit einer Kigenviskosität
von 1.5 vermischt, so daß der Gehalt
an 2-Mcthyl-5-vinylpyridin jeweils auf 3.5 Gewichtsprozent erniedrigt wurde. Die Gemische wurden mit
27OC aus der Schmelze versponnen und auf NO" „
des maximalen Reckverhältnisses gereckt. Die gebüdeten
lasern wurden auf ihre Anfärbbarkeil und die Änderung der Fasereigenschaften durch Bestrahlung
mit eiu,in Kohlelichlbogen-Fade-O-Meler wie nach
O1I Gewichtsprozent Stabilisator und 0.2 Gewichts- 25 Beispiels untersucht, wobei die in Tabelle Il augeprozent
Dilauryllhiodipropionat vermischt und bei gehenen Irgebnisse erhalten wurden.
220 C zu Pillen geformt. Die Pillen wurden bei
220 C zu Pillen geformt. Die Pillen wurden bei
l'rohc
Λ
B
C
B
C
l-arhsioffcrsthöpfunp
100
98
98
Änderung der I rocfconfesiigkei! bei der
l-'adc-O-Meter-Bestrahlung
Änderung der Trockciulehnung bei der
!•.ide-O-Mcler-HcsIrahliiiis:
!•.ide-O-Mcler-HcsIrahliiiis:
OStd.
4.8 g d
4.6 g d
4.6 g d
4.3 cd
KKI Std.
4.9 g d 4.5 g d 3.0 ι·, il
3.9 g el
3.2 g d
1.7«d
1.7«d
nstd.
26°',,
25%
25%
25%
IllilStd.
2S%
25"»
27%
25"»
27%
2(Kl SuI.
30%
19%,
7%.
Die Ergebnisse von Tabelle 11 zeigen, daß die erfindungsgemäß
erhaltenen Fasern Λ und B auch hinsichtlich ihrer WitterungsbesUindigkeit im Vergleich
mit der Kontrollprohe (" ausgezeichnet sind.
Pfropfpolypropylen mit 16 Gewichtsprozent eines Zweigpolymeren, bestehend aus 2-\1ethyl-5-vin\lpyridin
und Propylacrylat in einem Gewichtsverhältnis von 75:25 und einer F-.igenviskosität von 0.38 wurde
in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 hergestellt. KM) Teile dieses Plropfpolypropylens wurden mit
200 Teilen nicht modifiziertem Polypropylen und Stabilisatoren vermischt, und das Gemisch wurde bei
220 C zu Pillen geformt. Die Pillen wurden hei 270 C aus der Schmelze versponnen und bei 130 C
auf 70% des maximalen Reckverhältnisses gereckt Die so erhaltenen Fasern wurden in einem Bad. das
2% des Fasergewichts an Pol}oxyäthylenoleylather
und 0.5 Gewichtsprozent des Fasergewichts an Natriumpyrophosphat enthielt, bei einem Badverhältnis
von 1:50 15 Minuten bei 70 C entschweißt, dann gründlich mit Wasser gewaschen und getrocknet.
Dann wurden die getrockneten Fasern in einem Bad. das 2 g Liter Schwefelsäure enthielt, bei einem Badverhältnis
von 1 :50 30 Minuten bei 50 C vorbehandelt,
mit Wasser gewaschen und unter den nachstehenden Bedingungen geiarbi.
Die Färbung wurde in einem Färbebad durehge führt, das 0.5% des l'a>ergewichts an einem säuret
F'arbstof! C . I. Säurerot 66. 2" 1. des lasergewichls at
Schwefelsäure und 10"» des Fasergewichls an Tri nonylphenylphosphit enthielt. Das Badverhältnis he
trug 1:50. Die Färbelemperalur wurde von 3'* C all
mählich auf den Siedepunkt erhöht. Weiterhin wurde um eine gleichmäßige Färbung zu gewährleisten, dii
Farbetemperatur weitere 90 Minuten auf dem Siede punkt gehalten, wobei die Fasern gründlich gerühr
wurden
Die gefärbten Gegenstände wurden dann au dem Färbebad herausgenommen, mit Wasser ge
waschen und dann in einem Seifenbad, das 2.5% de Fasergewichts an Polyoxyäthylenoleyläther und 0.5"
des Fasergewichts an Natriumcarbonat enthielt, ht
einem Badverhältnis von 1:50 20 Minuten bei 70 ( behandelt.
Schließlich wurden die gefärbten Gegenstand gründlich mit Wasser gewaschen, getrocknet und au
ihre Sonnenlichtechtheit geprüft. Hierbei wurden di in Tabelle 12 angegebenen F.rgebnisse erhalten. Zur
Vergleich sind in Tabelle 12 Sonncnlichtechtheits versuche mit gefärbten Gegenständen angegeben, di
nach den gleichen Entschweiß-. Färbe- und Seifen behandlungsmelhoden wie in diesem Beispiel behan
delt wurden, ausgenommen, daß ein Färbebad ohn
Tr!nc!P.\!pheriy!phosphit verwendet wurde.
\ Vl -III Il
( I S.iiirerm U
K I \| .Vi1H)^
ilcMil.
.1 Ih-Ile I
1Ml I .κ In'kiit /uri'si'1/tr
Pll>i--phiM \l'l lllllllllllU
* nit nt \ Iphenv I- I'hosphil
Die Ergebnisse von Tabelle 12 /eigen. dal.t gefärbte
Ciegenstäiule mil einer besseren l.ichteehtheit erhalten
herden können, wenn das liirbebad eine Phosphorverbindung
>.*nlhäll. verglichen mit dem l'arhehad ohne
l'hosphorverhindung.
Uc i s ρ i e I Il
Die im Beispiel IO erhaltenen Fasern wurden in der
{!eichen Weise behandelt wie dort angegeben, entlchvvcil.lt
uiul dann unter den naelislehenden Medintungen
gefärbt. Die Färbung wurde in einem liirbead. das 0.5% des l'asergewiehts an C I. Dispersionshlau
(i und 0.5% des l'asergewiehts an einem nichtionilclien
oberflächenaktiver! Mittel entliiell. bei einem
I .iili-.|i<lk'i ι In i
KH)
Hadverhiiltnis von 1:5() in der gleichen Weise wie im
Heispiel 10 durchgeführt, und die gefärbten Fasern
wurden in der gleichen Weise, wie dort angegeben, einer Scilcnbchaiuilung unterzogen.
is Die so erhaltenen gefärbten Gegenstände wurden
in einem Had. das 15"» des Fasergewichts an Trilauryltrithiophosphit
enthielt, bei einem Hadvcrhältnis von 1:50 30 Minuten hei 100"C behandelt, dann
gründlich mit Wasser gewaschen und getrocknet. Die Ergebnisse der Lichlechthcitsmessungen sind in Tabelle
13 angegeben. Zum Vergleich ist in Tabelle 13 die l.iehicehtheit eines Gegenstandes angegeben, der
in einem Had behandelt wurde, das kein Trilauryltrithiophosphil enthielt.
| Tabelle 13 | l'iirhsinfTcrscliöpriing | l.ichicchihci I K CIlIUN CC! I |
|
NiitrliholKiiiillunt!
nut ΙΊιο,ρΙΐιίΓνοΓΗιηιΙιιημ |
fi4 | 4 2 bis 3 |
| Trilaurxltrithiophosphit | ||
Cl. Dispersionsblau 6
desgl.
desgl.
Die Ergebnisse von Tabelle 13 zeigen, da 1.1 ein mit einem Had mit Phosphorverbindungen behandelte
Jiefärbter Gegenstand eine bessere Lichtechlheil besitzt als ein gefärbter Gegenstand, der ohne diese Nach
behandlung erhallen wurde.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- ! r-..serr>. ue-'ohe:v.: .;u~ eiiu-iv: (n.'"--, Poi\ ρ:''.'p\ lon ΐιΓκ; eirep.i Ptrophv.si hp λ ·■. d.i* .!Un cuier !1IiIw-1I ι;ρ\ienhai:;";-.-·!!^ ;-.-.:· ρίπ·; '''n V'i'ep'i·. !ι-'η .H:> \ in\ !ρ·. . : dm- '!'!-. ia;- oJer Nk'-hav.;"'-L::f:P,he:'.-.':'. bi>:e:v. :ü h;^v:'M-K.'■■:;.ii \ ■. η ·■'·.! his "!.■' ι;:ί\·. ;.:-·. üt ·_■·.■(" c".-.·' 'fails / !'-..!.'Mo'.! O.iM M^ ~_') ( '·,·. . pr·.-/uTii ^ine- r.ich.M-.-nise-hep. > "ic; :*,.^'w N!::-.> urv .«der :'iir.de>ler.s l-: :·.-.-' M^.ip. piv ■."·. J! "hindup-.:. Λι bei vji!> Ptιop:':: ■ -.eh:"-· ■'. »at Hi h:-· 5ίΜ ic·.· khlspro/en: c.·^ /λ;, -ι.-.p. er' '■.''.. ..ias /ι; ;0 1^i-. 1^' ("ie« !..-h>;T' :.Vy.v. ir,- ι s Ji η-j!1, und /".!"'»bis '·"·!.·..■■.>■..■("..■ pi-i ..;'..! /ii C|' '"is ΙΊΗλ \', ι ■_ π ί - ρ; ι -· '.τ.! :..-· τ-, .κ:: i Ni-ji^.^ryla'en atii jeb.i - ' -ί. -.·:-;^ :i.:i ': \;v.prüch !. d.idurc" iicl-.jn;:· d.i:i --.' .ii> 'vchiniaisch·.^ ^'"ί-\:'\·χ··.^ί'-Μ:!'.'' Γ. -Ί . ..'X i.ilii\ iv.'P..:ik)i.i:V,!n. ί ·. ■! y1'. ■■
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3286866 | 1966-05-23 | ||
| JP3286866 | 1966-05-23 | ||
| DEM0072260 | 1966-12-30 |
Publications (2)
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|---|---|
| DE1669497A1 DE1669497A1 (de) | 1970-12-03 |
| DE1669497C true DE1669497C (de) | 1973-05-30 |
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