DE1669261C - Abziehbares Überzugsmittel auf der Grundlage von Polyäthylen, Weichmachern und üblichen Zusätzen - Google Patents
Abziehbares Überzugsmittel auf der Grundlage von Polyäthylen, Weichmachern und üblichen ZusätzenInfo
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Description
Pu ■■- uuesencie. \ rhmUnvi he/iehl MeIi auf ein
aiviehhares I hcr/ii^i- ιηιΙΊοΙ auf der C irundlage von
l'i'l-.ailnleii. Weichmachern, und üblichen Zusätzen.
i ι 1^ ί bcr/iigsiiniiel der Lrlmdung isi dazu bestimint,
lgegenstände insbesondere während des 1 ninsnrU's
und der Lagerung vor korrosion und mechanihen Beschädigungen 7U schül/cn
I ni die Metallerzeugnisse mit diesem Überzug /u
vi-Jien. taucht man dieselben in das geschmolzene
Min etwa IMO bis I1JO C und kühlt sie dann
nach I lei ausnähme aus dem Rad ab.
I )ei.,riiL.e K.orroMonsschut/initiel wurden zunächst
hauptsächlich aus Wachs, chloriertem Paraffin oder ail·.!1 aus HitumenstofTen hergestellt. Diese Schutziniiiel
iia-.i'.Mi jedoch nicht die nötige mechanische
I esüükeit und waren gegen den Lin!luli von abwechselnden
niedrigen und höheren Temperaturen nicht beständig.
I in I orischritt auf diesem (iebiet bedi'uleic eine
kiTrosiousichut/masse. welche auf der ( Wundläge
'.on Cellulose- nnil Polystv rol-Veibmdungcii hergestellt
wird. Bedeutung hat Athvlcellulose mit Weichmachern (wie Phthalal. Sebacal) sow'e (Ilen (wie
Mineral- und Pflanzenöle). Wachsen, llar/en und einer Reihe anderer Bestandteile ei langt.
1 in Nachteil der CeIIuI.>sederi\ate ist deren begrenzte thermische und chemische Beständigkeit.
At'u !cellulose unterliegt bei einer Temperatur über
|s() ( der Zersetzung. Die Polvstvrolmasse dagegen
weist nur eine äußerst geringe festigkeit gegen die I inwirk ing organischer Lösungsmittel auf.
Mit dem erlindungsgcmällcn iiber/ugsniittel werden
diese Nachteile überwunden.
(iegeiisiand der I rlindiing ist somit ein ab/iehbares
(iber/ugsiniltel auf tier (inmdlage son Pol\:itln!en.
Weichmachern und üblichen /usät/en. welches daili'/vh
gekenn/eichnet ist, dall das ί Iber/iigsmillei
als Weichmacher I)ioct\lphthalat in einer Menge son
'JD bis 'JS (iewiclitsteilen enlhäll.
ί dierraschenderweise wurde i'jf siuleii, dall das
erlindungsgemälle (iber/.ngsniittel gegen lemperaluiunlerschiede
und gegenüber der hinwirkung organischer
Lösungsmittel relativ beständig ist.
In der französischen Patentschrift lJ:>7 /42 werden
/war iiber/iige aus einem (iemisch \on Polsätlnlen
und amorphem Paraffin beschrieben, derartigen Überzügen werden jedoch nicht die hohen antikorrosiven
Vorteile eines Polyüthylenüber/uges der Irfuulung
verliehen, da sie nicht nur eine geringere Llasti/iiäl
aufweisen, sondern sich das Polyälhvlen auch lediglich
in der Paraffmilher/.iigsschieht suspendieri, das
Polvälhvleii daher nicht als Bindemittel fungieren kann.
Aus der hrili-chen PaU-ntschrift 7()4dl6 ist i'eriier
■ •in Verfahren /ur 1 leistellunu von Polväthvlenfolien
bekannt, die geringe Mengen (etwa H)0.,,) Mineralöl
entliallen. Die durch Auspressen hergestellte Folie
weist selbstklehende Ligenschaften auf und haftet auf verschiedenen glätten Oberilächen. Als i'her/'igsmitiel
im Sinne der vorliegenden I-rlindiing ist diese-.
Material jedoch nicht geeignet.
Die fran/ösische Patentschrift I 255 954 beschreibt
Ciemische von Polvätlnlen und Wachsen. Oic Wachse
spielen hier aber nicht wie bei der vorliegenden Lrlindung
die Ilaupirolle, sondern ihnen ist nur eine
liilfsrolle insofern /ugedacht. als sie das aus dem
eigentlichen Lber/ug ausgeschiedene Polymere verdichten
sollen.
Die /Übereilungen der französischen Patcischnfi
! IM) 47.1 bestehen aus Polyällivlen und niedenm·'1,-:-
kiilaren Kohlen-.vasserslolTen. liier ist da·. Polyälhvlen
im beirächthclien ί berschul.l vorhanden. Überzüge
lassen sieh hiermit nach dem !'!maischverfahren wegen
eier hohen Schmelzfähigkeit nicht herstellen.
Iu den deutschen Patentschriften I 104 17^ und
! I ς.Λ· S1JO. der österreichischen Palentschrift 22S 4T-.
der USA.-Patentschrift 2 ι>(>2 4Λ4 und insbesondere
der belgischen Palenischrifl dM) 702 v^erden zwar
Ciemische von Polymerisaten, in der zulelzt genannten
Patentschrift auch Polväihvlenen. und Weichmachern beschrieben, alle diese Ciemische enthalten jedoch
einen MengenaiHeil an Weichmachern \on 50 oder weniuer als 50 C rewichlspro/.eiit. Diese Ciemische
lassen sieh nicht durch einfaches l.intauchen auf die zu überziehenden üegenstäiide aufbringen; man
muH 'elmehr den LiIm auf andere umständlichere Art und Weise, wie (iiellen, Sprit/en. Pressen usw..
aufbringen. Bei einer solchen Arbeitsweise ist es aber nicht möglieh, einen dünnen, gleichmäßigen und
vor allen; zusammenhangenden LiIm /u erhallen, der
eiiK ■■>
wirksamen Schulz, darstellt.
Das erfmdi'iigsgemäl.le Üher/ugsinittel wird in der
Weise hergestellt, dal.l die einzelnen Komponenten unier ständigem Mischen bei einer Temperatur von
etwa ISO C bis /ur Lösung des Polyäthylens erhitzt werden und anschließend die Masse auf Zimmertemperatur
abgekühlt wird.
Beispiele für übliche /i:\alze sind Substanzen wie:
(Kydaiionsinhibitoren. fettsaure Sal/.e. Korrosionsinhibitoren,
synthetische und natürliche Polymere. Harze. Wachse. Stabilisatoren und farbstoffe.
Is können außerdem auch noch Pigmente und Lüllstoffe
zugegeben werden.
Das folgende Beispiel erläutert die Lrlindung.
In den Reaktor gibt man 1JO kg DioctyIphthalal
sow it1 10 kg IOI)UlInIcIi und e.rhil/1 das (ian/e urier
ständigem Mischen bei einer Temperatur von etwa 1X0 C. bis sich das Polyäthylen vollkommen auflöst.
Danach wird die Masse in spezielle Behälter gegeben u; d bis auf Zimmertemperatur abgekühlt.
Die hervorragende Schutzwii kling der erlinditngsgemäßen
Überzüge gegen Korrosion im Vergleich zu den nach der französischen Patentschrift 957 742
(Beispiel 2) hergestellten zeigen folgende Versuche:
is wurden jeweils') Stahlplatte!) mit einem Überzug nach der französischen Patentschrift (5" „ Polyäthylen
und 'J5"„ amorphes Paraffin) bzw. mit einem erlindiingsgemäßen
Überzug (5"„ Polyäthylen und ')>"'„
DioclvlphthalaU versehen. Anschließend wurden die I-ilnie mit einem Messer jeweils angeschnitten und
. 669 261
die Proben in einem säurehallinen Bad ize'ancrl. Jeweils schon nach 4 lagen eine deutliche korrosion aal-
nach einigen Tagen wurden je drei Prüflinge dem Bad uiesen. wahrend hei den ertindimg»sgemal.i behandelten
entnommen und die Oberfläche der Prüflinge nach Prülplaiien nach lütagiger Lagerung noch keine
der Beseiiigiing des Überzuges begiiiaehiet. Korrosion festgestellt werden konnte.
Ls wurde feslgestellt. daß die nach der wMcru.ihii- 5 Dies beweist eindeuiig die I berlegenheii der er-
ten französischen Patentschrift hehandelien l'ntlhiiüe tindungsiiemäßen l:ber/üge.
Claims (1)
- P a tent ii 11 - ρ r nc h:Alviehb.iTes Überzugsmittel auf der (irundlagc ■.on !Ίι|\ Γιΐ!ι> Ilmi. Wcii.hiiiai.horn ι: nc! üblichen /u-.ät/en. d a d u r C Ii ·ι e k e η η / e i e h net. il.il> da-. Überzugsmittel als Weichmacher Dioctylphiiialat in einer Menue \on 'h) his ')5 (iewichisteilen einhält.
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| PL111127A PL53778B1 (de) | 1965-10-07 | ||
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| DE1669261A1 DE1669261A1 (de) | 1970-10-29 |
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7271209B2 (en) | 2002-08-12 | 2007-09-18 | Exxonmobil Chemical Patents Inc. | Fibers and nonwovens from plasticized polyolefin compositions |
| US7531594B2 (en) | 2002-08-12 | 2009-05-12 | Exxonmobil Chemical Patents Inc. | Articles from plasticized polyolefin compositions |
| US7619026B2 (en) | 2002-08-12 | 2009-11-17 | Exxonmobil Chemical Patents Inc. | Plasticized polyolefin compositions |
| US7622523B2 (en) | 2002-08-12 | 2009-11-24 | Exxonmobil Chemical Patents Inc. | Plasticized polyolefin compositions |
Cited By (5)
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|---|---|---|---|---|
| US7271209B2 (en) | 2002-08-12 | 2007-09-18 | Exxonmobil Chemical Patents Inc. | Fibers and nonwovens from plasticized polyolefin compositions |
| US7531594B2 (en) | 2002-08-12 | 2009-05-12 | Exxonmobil Chemical Patents Inc. | Articles from plasticized polyolefin compositions |
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| US7622523B2 (en) | 2002-08-12 | 2009-11-24 | Exxonmobil Chemical Patents Inc. | Plasticized polyolefin compositions |
| US7632887B2 (en) | 2002-08-12 | 2009-12-15 | Exxonmobil Chemical Patents Inc. | Plasticized polyolefin compositions |
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