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DE1669261C - Abziehbares Überzugsmittel auf der Grundlage von Polyäthylen, Weichmachern und üblichen Zusätzen - Google Patents

Abziehbares Überzugsmittel auf der Grundlage von Polyäthylen, Weichmachern und üblichen Zusätzen

Info

Publication number
DE1669261C
DE1669261C DE19661669261 DE1669261A DE1669261C DE 1669261 C DE1669261 C DE 1669261C DE 19661669261 DE19661669261 DE 19661669261 DE 1669261 A DE1669261 A DE 1669261A DE 1669261 C DE1669261 C DE 1669261C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plasticizers
coating agent
polyethylene
agent based
common additives
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19661669261
Other languages
English (en)
Other versions
DE1669261A1 (de
Inventor
Stanislaw Dr Maciesjewski Mieczyslaw Dr Ing Zubala Marian Warschau Porejko
Original Assignee
Pohtechnika Warszawska, Warschau
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pohtechnika Warszawska, Warschau filed Critical Pohtechnika Warszawska, Warschau
Publication of DE1669261A1 publication Critical patent/DE1669261A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1669261C publication Critical patent/DE1669261C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Pu ■■- uuesencie. \ rhmUnvi he/iehl MeIi auf ein aiviehhares I hcr/ii^i- ιηιΙΊοΙ auf der C irundlage von l'i'l-.ailnleii. Weichmachern, und üblichen Zusätzen.
i ι 1^ ί bcr/iigsiiniiel der Lrlmdung isi dazu bestimint, lgegenstände insbesondere während des 1 ninsnrU's und der Lagerung vor korrosion und mechanihen Beschädigungen 7U schül/cn
I ni die Metallerzeugnisse mit diesem Überzug /u
vi-Jien. taucht man dieselben in das geschmolzene Min etwa IMO bis I1JO C und kühlt sie dann nach I lei ausnähme aus dem Rad ab.
I )ei.,riiL.e K.orroMonsschut/initiel wurden zunächst hauptsächlich aus Wachs, chloriertem Paraffin oder ail·.!1 aus HitumenstofTen hergestellt. Diese Schutziniiiel iia-.i'.Mi jedoch nicht die nötige mechanische I esüükeit und waren gegen den Lin!luli von abwechselnden niedrigen und höheren Temperaturen nicht beständig.
I in I orischritt auf diesem (iebiet bedi'uleic eine kiTrosiousichut/masse. welche auf der ( Wundläge '.on Cellulose- nnil Polystv rol-Veibmdungcii hergestellt wird. Bedeutung hat Athvlcellulose mit Weichmachern (wie Phthalal. Sebacal) sow'e (Ilen (wie Mineral- und Pflanzenöle). Wachsen, llar/en und einer Reihe anderer Bestandteile ei langt.
1 in Nachteil der CeIIuI.>sederi\ate ist deren begrenzte thermische und chemische Beständigkeit. At'u !cellulose unterliegt bei einer Temperatur über |s() ( der Zersetzung. Die Polvstvrolmasse dagegen weist nur eine äußerst geringe festigkeit gegen die I inwirk ing organischer Lösungsmittel auf.
Mit dem erlindungsgcmällcn iiber/ugsniittel werden diese Nachteile überwunden.
(iegeiisiand der I rlindiing ist somit ein ab/iehbares (iber/ugsiniltel auf tier (inmdlage son Pol\:itln!en. Weichmachern und üblichen /usät/en. welches daili'/vh gekenn/eichnet ist, dall das ί Iber/iigsmillei als Weichmacher I)ioct\lphthalat in einer Menge son 'JD bis 'JS (iewiclitsteilen enlhäll.
ί dierraschenderweise wurde i'jf siuleii, dall das erlindungsgemälle (iber/.ngsniittel gegen lemperaluiunlerschiede und gegenüber der hinwirkung organischer Lösungsmittel relativ beständig ist.
In der französischen Patentschrift lJ:>7 /42 werden /war iiber/iige aus einem (iemisch \on Polsätlnlen und amorphem Paraffin beschrieben, derartigen Überzügen werden jedoch nicht die hohen antikorrosiven Vorteile eines Polyüthylenüber/uges der Irfuulung verliehen, da sie nicht nur eine geringere Llasti/iiäl aufweisen, sondern sich das Polyälhvlen auch lediglich in der Paraffmilher/.iigsschieht suspendieri, das Polvälhvleii daher nicht als Bindemittel fungieren kann.
Aus der hrili-chen PaU-ntschrift 7()4dl6 ist i'eriier ■ •in Verfahren /ur 1 leistellunu von Polväthvlenfolien
bekannt, die geringe Mengen (etwa H)0.,,) Mineralöl entliallen. Die durch Auspressen hergestellte Folie weist selbstklehende Ligenschaften auf und haftet auf verschiedenen glätten Oberilächen. Als i'her/'igsmitiel im Sinne der vorliegenden I-rlindiing ist diese-. Material jedoch nicht geeignet.
Die fran/ösische Patentschrift I 255 954 beschreibt Ciemische von Polvätlnlen und Wachsen. Oic Wachse spielen hier aber nicht wie bei der vorliegenden Lrlindung die Ilaupirolle, sondern ihnen ist nur eine liilfsrolle insofern /ugedacht. als sie das aus dem eigentlichen Lber/ug ausgeschiedene Polymere verdichten sollen.
Die /Übereilungen der französischen Patcischnfi ! IM) 47.1 bestehen aus Polyällivlen und niedenm·'1,-:- kiilaren Kohlen-.vasserslolTen. liier ist da·. Polyälhvlen im beirächthclien ί berschul.l vorhanden. Überzüge lassen sieh hiermit nach dem !'!maischverfahren wegen eier hohen Schmelzfähigkeit nicht herstellen.
Iu den deutschen Patentschriften I 104 17^ und ! I ς.Λ· S1JO. der österreichischen Palentschrift 22S 4T-. der USA.-Patentschrift 2 ι>(>2 4Λ4 und insbesondere der belgischen Palenischrifl dM) 702 v^erden zwar Ciemische von Polymerisaten, in der zulelzt genannten Patentschrift auch Polväihvlenen. und Weichmachern beschrieben, alle diese Ciemische enthalten jedoch einen MengenaiHeil an Weichmachern \on 50 oder weniuer als 50 C rewichlspro/.eiit. Diese Ciemische lassen sieh nicht durch einfaches l.intauchen auf die zu überziehenden üegenstäiide aufbringen; man muH 'elmehr den LiIm auf andere umständlichere Art und Weise, wie (iiellen, Sprit/en. Pressen usw.. aufbringen. Bei einer solchen Arbeitsweise ist es aber nicht möglieh, einen dünnen, gleichmäßigen und vor allen; zusammenhangenden LiIm /u erhallen, der eiiK ■■> wirksamen Schulz, darstellt.
Das erfmdi'iigsgemäl.le Üher/ugsinittel wird in der Weise hergestellt, dal.l die einzelnen Komponenten unier ständigem Mischen bei einer Temperatur von etwa ISO C bis /ur Lösung des Polyäthylens erhitzt werden und anschließend die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt wird.
Beispiele für übliche /i:\alze sind Substanzen wie: (Kydaiionsinhibitoren. fettsaure Sal/.e. Korrosionsinhibitoren, synthetische und natürliche Polymere. Harze. Wachse. Stabilisatoren und farbstoffe.
Is können außerdem auch noch Pigmente und Lüllstoffe zugegeben werden.
Das folgende Beispiel erläutert die Lrlindung.
Beispiel
In den Reaktor gibt man 1JO kg DioctyIphthalal sow it1 10 kg IOI)UlInIcIi und e.rhil/1 das (ian/e urier ständigem Mischen bei einer Temperatur von etwa 1X0 C. bis sich das Polyäthylen vollkommen auflöst. Danach wird die Masse in spezielle Behälter gegeben u; d bis auf Zimmertemperatur abgekühlt.
Die hervorragende Schutzwii kling der erlinditngsgemäßen Überzüge gegen Korrosion im Vergleich zu den nach der französischen Patentschrift 957 742 (Beispiel 2) hergestellten zeigen folgende Versuche:
is wurden jeweils') Stahlplatte!) mit einem Überzug nach der französischen Patentschrift (5" „ Polyäthylen und 'J5"„ amorphes Paraffin) bzw. mit einem erlindiingsgemäßen Überzug (5"„ Polyäthylen und ')>"'„ DioclvlphthalaU versehen. Anschließend wurden die I-ilnie mit einem Messer jeweils angeschnitten und
. 669 261
die Proben in einem säurehallinen Bad ize'ancrl. Jeweils schon nach 4 lagen eine deutliche korrosion aal-
nach einigen Tagen wurden je drei Prüflinge dem Bad uiesen. wahrend hei den ertindimg»sgemal.i behandelten
entnommen und die Oberfläche der Prüflinge nach Prülplaiien nach lütagiger Lagerung noch keine
der Beseiiigiing des Überzuges begiiiaehiet. Korrosion festgestellt werden konnte.
Ls wurde feslgestellt. daß die nach der wMcru.ihii- 5 Dies beweist eindeuiig die I berlegenheii der er-
ten französischen Patentschrift hehandelien l'ntlhiiüe tindungsiiemäßen l:ber/üge.

Claims (1)

  1. P a tent ii 11 - ρ r nc h:
    Alviehb.iTes Überzugsmittel auf der (irundlagc ■.on !Ίι|\ Γιΐ!ι> Ilmi. Wcii.hiiiai.horn ι: nc! üblichen /u-.ät/en. d a d u r C Ii ·ι e k e η η / e i e h net. il.il> da-. Überzugsmittel als Weichmacher Dioctylphiiialat in einer Menue \on 'h) his ')5 (iewichisteilen einhält.
DE19661669261 1965-10-07 1966-10-06 Abziehbares Überzugsmittel auf der Grundlage von Polyäthylen, Weichmachern und üblichen Zusätzen Expired DE1669261C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
PL11112765 1965-10-07
PL111127A PL53778B1 (de) 1965-10-07
DEP0040513 1966-10-06

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1669261A1 DE1669261A1 (de) 1970-10-29
DE1669261C true DE1669261C (de) 1973-05-30

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7271209B2 (en) 2002-08-12 2007-09-18 Exxonmobil Chemical Patents Inc. Fibers and nonwovens from plasticized polyolefin compositions
US7531594B2 (en) 2002-08-12 2009-05-12 Exxonmobil Chemical Patents Inc. Articles from plasticized polyolefin compositions
US7619026B2 (en) 2002-08-12 2009-11-17 Exxonmobil Chemical Patents Inc. Plasticized polyolefin compositions
US7622523B2 (en) 2002-08-12 2009-11-24 Exxonmobil Chemical Patents Inc. Plasticized polyolefin compositions

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