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DE1668687C3 - Neue 1 8-Methyt-Salpha-H-androstane, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie diese enthaltende Arzneimittel - Google Patents

Neue 1 8-Methyt-Salpha-H-androstane, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie diese enthaltende Arzneimittel

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Publication number
DE1668687C3
DE1668687C3 DE19681668687 DE1668687A DE1668687C3 DE 1668687 C3 DE1668687 C3 DE 1668687C3 DE 19681668687 DE19681668687 DE 19681668687 DE 1668687 A DE1668687 A DE 1668687A DE 1668687 C3 DE1668687 C3 DE 1668687C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
methyl
acetoxy
water
solution
acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681668687
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English (en)
Inventor
Hans Detlef Dr.; Stein beck Hermann Dr.; Wiechert Rudolf Dr.; 1000 Berlin Berndt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer Pharma AG
Original Assignee
Schering AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to DE1968SC042018 priority Critical patent/DE1668687B2/de
Application filed by Schering AG filed Critical Schering AG
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Priority to CH1036572A priority patent/CH536825A/de
Priority to CH193569A priority patent/CH528492A/de
Priority to CH1036872D priority patent/CH538461A/de
Priority to AT948770A priority patent/AT307632B/de
Priority to AT903171A priority patent/AT310961B/de
Priority to AT903371A priority patent/AT310962B/de
Priority to AT128369A priority patent/AT293635B/de
Priority to AT948870A priority patent/AT307633B/de
Priority to CH1036772A priority patent/CH535754A/de
Priority to FI690383A priority patent/FI46157C/fi
Priority to CH1036972A priority patent/CH547270A/de
Priority to DK70069AA priority patent/DK121553B/da
Priority to CS1163A priority patent/CS151503B2/cs
Priority to IL31653A priority patent/IL31653A/xx
Priority to US00801158A priority patent/US3812165A/en
Priority to SE11219/71A priority patent/SE363319B/xx
Priority to SE11220/71A priority patent/SE363320B/xx
Priority to NO00708/69A priority patent/NO130112B/no
Priority to SE11221/71A priority patent/SE363321B/xx
Priority to SE2457/69A priority patent/SE346104B/xx
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Priority to BR206616/69A priority patent/BR6906616D0/pt
Priority to NL6902874.A priority patent/NL162082C/xx
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Description

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worin R ein Wasserstoffatom oder den Acylrest einer aliphatischen Carbonsäure mit 1-11 Kohlenstoffatomen und A-B die Gruppierung -CH2-CH2-, -CH = CH-,
CH,
-C = CH-
OR'
-CH-CH2-
(R' = Wasserstoff oder der Acylrest einer aliphatischen Carbonsäure mit 1 — 11 Kohlenstoffatomen) bedeuten, Verfahren zu ihrer Herstellung sowie Arzneimittel, die diese Verbindungen als Wirkstoff enthalten.
Als Acylrest R sollen die Säurereste der Säuren verstanden sein, die in der Steroidchemie bekannterweise zur Veresterung freier Hydroxylgruppen verwendet werden. Bevorzugt geeignet sind die Reste aliphatischer Carbonsäuren mit insbesondere 1 — 11 Kohlenstoffatomen im Säurerest, wie beispielsweise Essigsäure, Propionsäure, Capronsäure, Undecylsäure u. ä. Selbstverständlich können disse Säuren auch ungesättigt, verzweigt, mehrbasisch oder in üblicher Weise substituiert sein; beispielsweise genannt seien Trimethylessigsäure, t-Butylessigsäure, Phenylessigsäure, Cyclopentylpropionsäure, Halogenessigsäure, Aminoessigsäure, Oxypropionsäure, Benzoesäure, Bernsteinsäure, Adipinsäure u. ä.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen neuen Verbindungen erfolgt zweckmäßigerweise aus einem 18-Methyl-4-androsten-3-on der Formel
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worin R die obengenannte Bedeutung besitzt, indem man nach an sich bekannten Methoden die 4,5ständige Doppelbindung reduziert, gewünschtenfalls anschließend in !^-Stellung dehydriert, gewünschtenfalls zusätzlich noch in 1-Stellung eine Methylgruppe einführt und je nach der Bedeutung von R eine freie 1'-Hydroxylgruppe acyliert oder eine 17-Acyloxygruppe verseift.
Die lot-Hydroxylgruppe wird zweckmäßigerweise derart eingeführt, daß man nach üblichen Methoden an die ^'-Doppelbindung HO-HaI (Hai = ein Halogenatom), z.B. mittels N-Bromsuccinimid oder N-Chloracetamid, anlagert und anschließend das 2ständige Halogenatom reduktiv entfernt Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß man nach Epoxydierung der 4'-Doppelbindung den Inständigen Epoxyring, gegebenenfalls nach intermediärem Schutz der 3-Ketogruppe, mit z.B. komplexen Metallhydriden, wie Lithiumaluminiumhydrid, reduktiv aufspaltet Zwecks Vermeidung des intermediären 3-Ketonschutzes ist die Reduktion mit Lithium in flüssigem Ammoniak bevorzugt In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß bei άζτ nachträglichen Veresterung der 17-Hydroxylgruppe die Ια-Hydroxylgruppe ebenfalls acyliert wird.
Die nach an sich bekannten Methoden durchführbare Reduktion dir 4,5ständigen Doppelbindung erfolgt zweckmäßigerweiie mittels Lithium in flüssigem Ammoniak, weil hierbei eine maximale Ausbeute an gewünschter 5«-H-Verbindung erzielt wird. Das schließt jedoch nicht aus, daß die Reduktion der 4,5-Doppelbindung auch durch Wasserstoffanlagerung in Gegenwart geeigneter Metallkatalysatoren, wie z. B. Palladium, vorzugsweise auf einem Träger wie Kohle niedergeschlagen, erreicht werden kann.
Die gewünschtenfalls anschließende Dehydrierung in 1 ^-Stellung erfolgt ebenfalls nach an sich bekannten Arbeitsmethoden. Eine bevorzugte Ausführungsform ist, daß man zunächst in 2-Stellung ein Halogenatom, vorzugsweise Brom, einführt und dieses anschließend in bekannter Weise, z. B. mittels Calciumcarbonat/Lithiumbromid in Dimethylformamid, als Halogenwasse rstoff wieder abspaltet. Die Einführung der 1,2-Doppelbindung ist aber auch möglich mittels seleniger Säure oder Dicyano-dichlorbenzochinon oder mittels dafür bekannter mikrobiologischer Arbeitsmethoden.
Schließlich erfolgt auch die Einführung des 1-Methylgruppe nach Methoden, wie sie dem Fachmann dafür allgenein bekannt sind. Beispielsweise angeführt seien hier die Arbeitsmethoden gemäß DT-PS 10 23 764, DT-PSIl 17 113und DT-PSIl 35 900.
Nach diesen Arbeitsvorschriften (vgl. auch Zeitschrift f. Naturforschung, 19b, 944, 1964) wird zunächst an die 1,2-ständige Doppelbindung Diazomethan angelagert. Dazu wird die entsprechende zl'-Verbindung z.B. in eine gekühlte ätherische Diazomethanlösung eingetragen, wobei sich die Substanz in der Geschwindigkeit wie die Umsetzung erfolgt löst. Nach längerem Stehen der Reaktionslösung, z.B. 20-60 Stunden, fällt dann die Pyrazolinverbindung aus. Aus der so erhaltenen 1,2-Pyrazolinverbindung wird dann der Stickstoff unter Ausbildung der letztlich gewünschten l-Methyl-41-Gruppierung abgespalten. Die Stickstoffabspaltung erfolgt nach an sich bekannten Methoden. So kann man beispielsweise die Pyrazolinoverbindung direkt einer thermischen Zersetzung, zweckmäßigerweise im Hochvakuum, unterwerfen. Eine bevorzugte Ausführungsform ist, die umkristallisierte Pyrazolinverbindung bei einem Druck von etwa 0,01 bis 0,001 mm 30-60
Minuten auf 200-2600C zu erhitzea Aus der erhaltenen Schmelze wird die ja'-l-Methylverbindung schließlich durch z. B. Chromatographie an AI2O3 oder Silicagel isoliert und gereinigt Eine weitere Methode zur Stickstoffabspaltung besteht darin, daß man sie in S einem organischen Lösungsmittel, wie z. B. Tetrachlorkohlenstoff oder Chloroform, in Gegenwart eines Adsorptionsmittel in saurem Reaktions-Milieu z. B. bei Raumtemperatur oder erhöhter Temperatur, z. B. dem Siedepunkt des Lösungsmittels, durchführt. Als Adsorptionsmittel dienen die in der Adsorptionschroniatographie üblichen Adsorptionsmittel wie AI2O3, Kieselgel, Bleicherden u-ä-, die man, um das notwendige saure Reaktionsmilieu zu gewährleisten, vor der Umsetzung in bekannter Weise einer Säurebehandlung unterwirft 1
Eine vorteilhafte Methode zur Stickstoffabspaltung besteht darin, daß man die 1,2-Pyrazoünverbindung mit einer organischen Base, wie insbesondere Chinolin, Isochinolin, Chinaldin, Collidin, Lutidin, Ν,Ν-DünethyI-anilin, Anilin, und/oder deren Geroischen und gegebenenfalls in Anwesenheit eines Verdünnungsmittels, wie z. B. Tetralin oder Dekalin, behandelt Bei Verwendung hochsiedender Basen liegt die Reaktionstemperatur über etwa 140° C, vorzugsweise 170-2400C, und bei Verwendung unter 140° C siedender Basen erfolgt die Stickstoffabspaltung unter Druck bei vorzugsweise etwa 2000C Bei allen Methoden erfolgt die Stickstoffabspaltung vorzugsweise in Anwesenheit eines inerten Schutzgases, wie z. B. Stickstoff oder Argon, u;n die Bildung unerwünschter Zersetzungsprodukte zu vermeiden.
Eine weitere Möglichkeit zur Einführung der 1-Methyl-id1-Gruppierung besteht darin, daß man das primär erhaltene ^ß-Acyloxy-ie-methyl-Sa-androst-len-3-on gemäß DT-PS 11 54 467 über die l-Hydroxy-2-halogenverbindung mittels reduktiver Eliminierung des 2ständigen Halogens, z. B. mittels Zinkstaub in Alkohol oder mittels katalytischer Hydrierung, z. B. in Gegenwart von Pd/CaCO3 und Natriumacetat und etwas Essigsäure, in das la-Hydroxy-^jJ-acyloxy-lS-methyl-5«-androstan-3-on überführt und dieses z.B. gemäß DTPS 11 52 103 in 3-Stellung ketalisiert die 1-Hydroxyverbindung in einem geeigneten Lösungsmittel, z. B. in Aceton, Eisessig, Tetrahydronfuran-Eisessig, Pyridin, Dimethylformamid u. ä, mit Chromsäure oxydiert, die entstandene 1-Ketogruppe dann mit Methylmagnesiumhalogenid in üblicher Weise umsetzt und das erhaltene Grignardprodukt einer Säurebehandlung, z. B. mit methanolischer Salz- oder Schwefelsäure, unterwirft, wobei die 3-Ketalgruppe hydrolysiert und gleichzeitig die 1 ständige Hydroxylgruppe zusammen mit einem 2ständigen Wasserstoffatom unter Bildung einer Δ '-Doppelbindung als Wasser abgespalten wird.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind stark anabol wirksame Substanzen, die sich insbesondere auch durch eine hohe Dissoziation der gewünschten anaboler Hauptwirkung zur unerwünschten androgenen Nebenwirkung auszeichnen, wie die nachfolgende Tabelle am Beispiel der erfindungsgemäßen Verbindungen IV, VI und VlI im Vergleich zu den bekannten Verbindungen I bis III und VIII zeigt Die erfindungsgemäße Verbindung V besitzt neben der ausgeprägten anabolen Wirkung zusätzlich eine starke androgene Wirkung. Die aufgeführten Vergleichsversuche wurden im üblichen Samenblasen- und Levator-ani-Test nach subcutaner Applikation des Wirkstoffes an der Ratte ermittelt.
Lfd. Nr.
Dosis Organgew. 529
mg/Tier/Tag (mg/kg/Körpergewicht)
Levator-ani Samenblase
401
1,0 55 371
1,0 51 284
1,0 51 ΛΟ0
1,0 51 132
1,0 70 248
1,0 50 412
1,0 52
1,0 50
I 170- PropionyIoxy-4-androsten-3-on
I1 170-Acetoxy-5a-androstan-3-on
III 17/£-Acetoxy-l-methyl-5<%-androst-l-en-3-on
IV 170- Acetoxy-18-methyl-5a-androstan-3-on
V 170-Acetoxy-18-methyl-5«-androst-l -en-3-on
VI 170-Acetoxy-1 ,le-dimethyl-Soc-androst-1 -en-3-on
VII la-Hydroxy-170-acetoxy-18-methyl-5«-androstan-3-on
VIII 1 α,170-Dihydroxy-5a-androstan-3-on
Im medizinischen Gebrauch können die erfindungsgemäßen Verbindungen als oral applizierbare Arzneimittel oder als Spritzpräparate angewandt werden.
Zur Herstellung oral anwendbarer Arzneimittel werden die erfindungsgemäßen Wirkstoffe mit den in der galenischen Pharmazie üblichen Trägersubstanzen und Geschmackskorregentien verarbeitet und dann in die letztlich gewünschte Darreichungsform, wie z. B. Tabletten, Dragees, Pulver, Kapseln u. ä, gebracht.
Die Herstellung der Spritzpräparate erfolgt durch Lösen des Wirkstoffes in* vorzugsweise ölen, wie insbesondere Sesamöl oder Rizinusöl, nach den in der galenischen Pharmazie üblichen Methoden. Gewünschtenfalls können zur Steigerung der Löslichkeit den Lösungsmitteln noch Verdünnungsmittel bzw. Lösungs-Vermittler, wie z. B. Benzylbenzoat, zugesetzt werden. Die Lösungen werden dann unter sterilen Bedingungen in z. B. 1- bis 2-ml-Ampullen abgefüllt
Geeignetes Ausgangsmaterial zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen ist wie bereits oben gesagt, 170-Hydroxy-18-methyl-4-androsten-3-on und dessen 17-Ester. Die racemische Form des Ausgangsproduktes ist bekannt (entspr. J. Med. Chem, 10, 446 [1067]), sollen die erfindungigemäßen Verbindungen in ihrer optisch aktiven Form vorliegen, erfolgt deren Herstellung aus dem entsprechenden optisch aktiven Ausgangsprodukt, das z. B. wie folgt erhalten werden kann:
5 g 17-Acetoxy-18-methyl-5(10)-östren-3-on (F. 145-146°C; hergestellt aus S-Methoxy-^/J-acetoxy-18-methyl-13,5(10),8,14-östrapentaen durch katalytische Hydrierung der 414-Birch-Reduktion und anschließender 170-Acetylierung zur entsprechenden 3-Methoxy-4^(10)-170-acetoxy-Verbindung vom Schmelzpunkt 136,5 -139° C und 3-Enolätherspaltung, werden in 50 ml Tetrahydrofuran und 5 ml Wasser mit 0,5 g Natriumbor-
hydrid 30 Minuten bei Raumtemperatur reduziert. Das Reaktionsgemisch wird dann mit 2 n-H2SO4 schwach angesäuert, die Substanz in Eiswasser gefällt und der entstandene Niederschlag abgesaugt, neutral gewaschen und getrocknet. Das Rohprodukt wird an etwa 500 g neutralem Aluminiumoxid mit Hilfe der Gradientenchromatographie (Hexan-20% Essigester) aufgetrennt in 17jj-Acetoxy-18-methyl-5(10)-östren-3/J-ol (nach einmaliger Umkristallisation aus Hexan-Aceton: F. 103-1040C) und 17j3-Acetoxy-18-methyl-5(10)-östren-3-ol (nach Umkristallisation aus Hexan-Aceton: F. 103,5-105° C).
10 g 17/?-Acetoxy-18-methyl-5(10)-östren-3-ol, in 70 ml 1,2-Dimethoxyäthan gelöst, werden zu einer Suspension aus 50 ml abs. Äther, 10 ml Methylenjodid und 10 g Zink-Kupfer-Paar (E. L e G ο f f, J. Org. Chem., 29, 2048/1964) zugetropft. Man destilliert 2 Stunden unter Rückfluß, verdünnt mit 250 ml Chloroform und 50 ml Methanol und filtriert schließlich nicht gelöstes Metall ab. Das Filtrat wird mit wäßriger Ammoniumchloridlösung, wäßriger Natriumthiosulfatlösung und Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und zur Trockne eingedampft Der Rückstand wird aus Diisopropyläther umkristallisiert. Man erhält so 8,8 g
njJ-Acetoxy-ie-methyl-S.lOjS-methylen-S/J-östran-3j3-ol,F.131-131,5°C.
In 25 ml Aceton werden 330 mg 17^-Acetoxy-lS-methyl-5,10]S-methylen-5/?-östran-3j3-ol mit 0,5 ml Oxydationslösung nach Jones (267 g C1O3, 230 ml konz. Schwefelsäure, mi» Wasser auf 1000 ml aufgefüllt) 5 Minuten bei Raumtemperatur oxydiert. Man fällt in Eiswasser, nimmt den entstandenen Niederschlag in Chloroform auf und wäscht die abgetrennte organische Phase mit wäßriger Natriumbicarbonatlösung und Wasser. Nach dem Trocknen über Natriumsulfat wird die Chloroformlösung bis zur Trockne eingeengt Man erhält so 300 mg 17/?-Acetoxy-18-methyl-5,10/i-methylen-50-östran-3-on, F. 141 - 144°G Soll zur Herstellung der Verfahrensprodukte ein Ausgangsprodukt mit einer 17ständigen freien Hydroxylgruppe verwendet werden, wird die 17j8-Acetoxygruppe des 17/)-Acetoxy-18-methyl-5,lO0-methylen-50-östran-3-on in üblicher Weise zur 170-Hydroxylgruppe verseift
Das in erster Stufe entstandene Zwischenprodukt 17j3-Acetoxy-18-methyl-5(10)-östren-3«-ol kann noch in an sich bekannter Weise in nß-Acetoxy-ie-methyl-5(10)-östren-3jS-ol umgewandelt werden und geht somit nicht für die Herstellung der letztlich gewünschten Ausgangsprodukte verloren: .
3 g". 17ß-Acetoxy-18-Tnethyl-5(10)-östren-3a-ol werdehin30 ml abs. Pyridin gelöstund unter Eiskühlung mit 3 ml Memansulfochloridhrersetzt Man läßt die Lösung etwal6Stunden bei Ö°G stehen, fäflfdann/in Eiswasser, rührt noch'--\\Stunde nach und setzt 190ml eiskalte 2 H-H2SO* zu und destilliert den entstandenen Niederschlagib: Nach aem Waschen nut Wasser wird dieser in Benzol-gelöst und die" mit wäßriger, Natriiimhydrögencarbonatlösurig-und -Wasser neutral gewaschene und über Natriumsulfat'. getrocknete; Benzollösung wird schließlich zur Trockne' eingedampft. Der Rückstand wird aus Isopropylätherunikristallisiert - ' -■--' Das ot .erhältene-^-Mesyloxy-lT/i-acetoxy-ie-methyl-5(10)-östren (2£g; R .145-1460C) und 4 g Tetraäthylammomumformiat werden in 100 ml abs. Aceton etwa 16 Stunden unter Rückfluß erhitzt Nach Zugabe von 500 ml Benzol wird die Lösung mit Wasser neutral gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und zur Trockne1 eingeengt Als Rückstand erhält man ein öl, das aus 3/3-Formyl-oxy-17j3-acetoxy-18-methyl-5(10)-östren und einem Diengemisch besteht. Dieses Gemisch wird in 200 ml Methanol gelöst, die Lösung mit 20 ml gesättigter wäßriger Natriumhydrogencarbonatlösung versetzt und 30 Minuten in Gegenwart einer Stickstoffatmosphäre unter Rückfluß erhitzt. Man engt die Lösung dann auf das halbe Volumen ein, fällt in Eiswasser, filtriert den entstandenen Niederschlag ab und nimmt diesen in Methylenchlorid auf. Die mit Wasser neutral gewaschene und über Natriumsulfat getrocknete Methylenchloridlösung wird zur Trockne eingeengt. Der Rückstand wird schließlich an 250 g Kieselgel mit Hilfe der Gradientenchromatographie (Hexan-20%-Aceton) aufgetrennt. Man erhält so weiteres 17/3-Acetoxy-18-methyl-5(10)-östren-3^-ol, F. 103-1040C. 300 mg n^-Acetoxy-ie-methyl-S.lOjJ-methylen-5/?-östran-3-on werden in 30 ml Essigsäure/konz. Salzsäure (3 :2) 1 Stunde auf dem Dampfbad auf etwa 70° erwärmt. Man fällt anschließend in Eiswasser und extrahiert mit Methylenchlorid. Die mit wäßriger Natriumhydrogencarbonatlösung und Wasser neutral gewaschene, über Natriumsulfat getrocknete organische Phase wird zur Trockne eingedampft. Der verbleibende Rückstand wird in 20 ml Methanol gelöst, 3 ml Wasser und 100 mg Kaliumcarbonat hinzugefügt und diese Lösung wird dann 90 Minuten in Gegenwart einer Stickstoffatmosphäre unter Rückfluß erhitzt. Danach wird auf das halbe Volumen eingeengt und in Eiswasser gefällt und mit Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten Methylenextrakte werden mit Wasser neutral gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und schließlich bis zur Trockne verdampft. Der Rückstand wird aus Diisopropyläther umkristallisiert. Man erhält so 206 mg nß-Hydroxy-lS-rnethyM-androsten-S-on, F. 175/176,5-177,5°C;UV(Methanol):624o = 16300.
100 mg njS-Hydroxy-ie-methyl^-androsten-S-on werden mit 0,4 ml abs. Pyridin und 0,2 ml Acetanhydrid
16 Stunden bei Raumtemperatur acetyliert. Danach wird die Reaktionslösung im Vakuum bis zur Trockne eingeengt. Der verbleibende Rückstand wird aus Diisopropyläther umkristallisiert Man erhält so 98 mg
17 β- Acetoxy-1 S-methyM-androsten-S-on, F. 114-116oC;UV(Methanol):e240 = 15 900.
100 mg \7ß-Hydroxy- 18-methyl-4-androsten-3-on werden mit Propion-säureanhydrid verestert Nach entsprechender Aufarbeitung erhält man 85 mg 17^-Propionyloxy-i 8-methyl-4-androsten-3-on, F.
119-12O0C (aus Diisopropyläther); UV (Methanol): «2«= 15 800. '"- ■■_ ~
100 mg- lyß-Hydroxy-ie-metiiyl^androsten-S-on werden in 0,4 ml abs.-Pyridin gelöst und mit 0,2 ml n-Heptylsäureanhydrid versetzt Nach 24stündigem Stehen bei Raumtemperatur wird das Reaktionsgemisch mit Eiswasser gefällt und mit Äther extrahiert Die abgetrennte-Ätherlösung wird nacheinander mit 1 n-HGl-Lösung, wäßriger Natriumhydrogencarbonatlösung und Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet- Nach Verdampfen _ des Lösungsmittels erhält man 17ß;Heptanoyloxy-18-methyl-4-androsten-3-on als öl; UV (Methanol): E240 = 15 200.
Beispiel 1
Zur Lösung von 1500 ml flüssigem Ammoniak und 43g Lithium wird bei-— 70eC die Lösung von 15g lJß-Acetoxy-ie-methyM-androsten-S-on in 200 ml abs. Äther/abs. Dioxan {1:1) zugetropft Man rührt weitere 30 Minuten bei -700C, gibt ,dann innerhalb' von 30 Minuten 30 g festes Ammoniumchlorid zu, bis die blaue
609685/50
Farbe verschwunden ist und läßt Ammoniak verdampfen. Nach Zugabe von 500 ml Äther wird die Lösung nacheinander mit 1 n-HCI, Wasser, wäßriger Natriumhydrogencarbonatlösung und Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und nach Filtration bis zur Trockne eingeengt. Der Rückstand wird an 500 g Kieselgel adsorbiert und nach Gradientenelution (Hexan/Aceton-10%) erhält man 9 g 170-Acetoxy-iemethyl-5<x-androstan-3-on, das nach Umkristallisation aus Diisopropyläther bei 158,5- 159,5° C schmilzt
Beispiel 2
1,5 g 17/?-Acetoxy-18-methyl-5&-androstan-3-on werden in 20 ml Methanol gelöst, die Lösung mit 3 ml Wasser und 1,5 g Kaliumcarbonat versetzt und 90 Minuten unter Rückfluß und in Gegenwart einer Stickstoffatmosphäre erhitzt. Man fällt anschließend in Eiswasser und filtriert den entstandenen Niederschlag ab, der mit Wasser gewaschen und bei 60° C im Vakuum getrocknet wird. Nach dem Umkristallisieren aus Diisopropyläther erhält man 1,02 g 17j3-Hydroxy-18-methyI-5«-androstan-3-on vom Schmelzpunkt 171/171,5-172° C.
Beispiel 3
305 mg ^ß-Hydroxy-ie-methyl-Sa-androstan-S-on erwärmt man zusammen mit 1,5 ml abs. Pyridin und 0,61 ml Propionsäureanhydrid 90 Minuten auf dem Dampfbad. Anschließend wird das Reaktionsgemisch in Eiswasser eingegossen und mit Methylenchlorid extrahiert Die abgetrennte Methylenchloridlösung wird nacheinander mit 1 n-HCl, Wasser, wäßriger Natriumhydrogencarbonatlösung und Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und nach Filtration bis zur Trockne eingeengt und der Rückstand aus Hexan/Aceton umkristallisiert Man erhält so 270 mg 17/?-Propionyloxy-18-methyl-5«-androstan-3-on vom Schmelzpunkt 141/141.5-142,50C
Beispiel 4
10 mg 17jS-Hydroxy-18-methyl-5«-androstan-3-on werden in 0,4 ml abs. Pyridin gelöst und mit 0,2 ml n-Heptylsäureanhydrid versetzt Nach 24stündigem Stehen bei Raumtemperatur wird das Reaktionsgemisch mit Eiswasser gefällt und mit Äther extrahiert. Die abgetrennte Ätherlösung wird nacheinander mit 1 n-HCl-Lösung, Wasser, wäßriger Natriumhydrogencarbonatlösung und Wasser gewaschen und über Naüiümsulfat ι getrocto^ Nach;; Verdahipiföiitedes ; Lösungsmittels iertaUjm&il20ing3l7J(?-Hi^i^Öylpxy^
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und ie>c|r^ei£^
wäscht^fctÄsm^na^emandermit wäßlrigeiNatriumhydrogencarbonatlösung und Wasser, trocknet sie über Natriumsulfat und engt sie im Vakuum zur Trockne ein. Der Verdampfungsrückstand wird an 1 kg Kieselgel adsorbiert. Nach Gradientenchromatographie mit Methylenchlorid/2% Methanol erhält man 14 g 170-Acetoxy-18-methyl-5oc-androst-l-en-3-on; F. 128/129 bis 130,5° C; UV (Methanol): ε229 = 10 500.
Beispiel 6
|° 10 g ^^-Aceioxy-ie-methyl-Sa-androst-l-en-S-on werden in 180 ml Methanol gelöst, die Lösung mit 18 ml Wasser und 12,5 g Kaliumcarbonat versetzt und 90 Minuten unter Rückfluß und Stickstoff gekocht Man fällt die Substanz langsam in Eiswasser, filtriert sie ab,
' 5 wäscht sie mit Wasser, trocknet sie und kristallisiert das erhaltene ^jS-Hydroxy-ie-methyl-Sa-androst-l-en-3-on aus Hexan/Diäthyläther um: K, = 7,8 g; F. 147/148- 1490C; UV (Methanol): C230 = 9850.
B e i s ρ i e I 7
Analog Beispiel 3 wird 1 g 17^-Hydroxy-18-methyl-5«-androst-l-en-3-on mit Propionsäureanhydrid verestert. Nach entsprechender Aufarbeitung erhält man 670 mg ^/J-Propionyloxy-ie-methal-Sa-androst-l-en-
3-on; F. 113-115°C (aus Hexan/Diäthyläther): UV (Methanol): £23o = 10 700.
Beispiele
100 mg 17j9-Hydroxy-18-methyl-5α-androst-l-en-3-on werden in 0,4 ml abs. Pyridin mit 0,2 ml n-Heptylsäureanhydrid 16 Stunden bei Raumtemperatur verestert Nach entsprechender Aufarbeitung erhält man 115 mg W-Heptanoyloxy-ie-methyl-Sa-androstl-en-3-on als öl. UV (Methanol):6230 = 9400.
Beispiel 9
7,9 g ^-Acetoxy-lS-methyl-Sa-androst-l-en-S-on ™ μ m 316 ml Dioxan gelöst und mit 79 ml Wasser, /,9 g N-Bromsuccinimid und 7,9 ml 70proz. Perchlorsäure versetzt. Man rührt die Lösung 2,5 Stunden bei Raumtemperatur und fällt die Substanz in Eiswasser/ Natnumhydrogencarbonat Das Reaktionsprodukt wird mit Methylenchlorid extrahiert und die Lösung mit waßnger Natriumhydrogencarbonatlösung und Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und im vakuum zur Trockne eingeengt Nach Kristallisation aus Hexan/Aceton erhält man 63 g 2-Brom-1 «-hydroxy-■tfjkaoetoxy.-l.e-methyl·- " " ;:v.;224^225^|z^e|^t,,....i^,,,,^,,.,,.^^!^
& ;-;::#^^?i#TOnii |^s2i^|öth^bx^^i
- ~~ ·■■—«-« οι«« gcjAOTinen, ms aie Derecnneic-Menge Wasserstoff aufgenommen isfc-Man ffltnertdeiß
37,5 mg p-Toluolsulfonsäure werden 5 Stunden am Rückfluß unter Stickstoff, Rühren und Wasserabscheidung erhitzt. Die Benzolphase wird mit Wasser neutral gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum zur Trockne eingeengt Man erhält 1,7 g rohes 3,3-Äthylendioxy-170-acetoxy-18-methyl-5«-androstanl«-ol, das als Rohprodukt in 38 ml Aceton mit 1,4 ml Chromsäurelösung (Chromsäurelösung: 267 g Chromtrioxid, 230 ml konz. Schwefelsäure mit Wasser auf 1000 ml auffüllen) 5 Minuten bei 10° oxydiert wird. Man rührt die Oxydationslösung in Eiswasser ein, nimmt den Niederschlag in Methylenchlorid auf und wäscht die Methylenchloridlösung mit wäßriger Natriumhydrogencarbonatlösung und Wasser, trocknet sie über Natriumsulfat und engt sie zur Trockne ein. Das verbleibende rohe 3,3-Äthylendioxy-170-acetoxy-18-methyl-5«-androstan-1-on (1,65 g) wird in 115 ml abs. Benzol gelöst und bei Raumtemperatur in eine Grignardlösung — hergestellt aus 2,62 g Magnesiumspänen, 50 ml abs. Diäthyläther und 7,35 ml Methyljodid - getropft. Nach 4stündigem Rühren bei Raumtemperatur wird mit wäßriger Ammoniumchloridlösung versetzt, die organische Phase abgetrennt und die wäßrige Phase noch zweimal mit Benzol extrahiert. Die vereinigten Benzollösungen werden mit Wasser neutral gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und zur Trockne eingeengt. Der verbleibende Rückstand (1,7 g) wird in 100 ml Methanol mit 17 ml 8volumenprozentiger Schwefelsäure 35 Minuten am Rückfluß erhitzt. Die Lösung wird dann in Eiswasser, das Natriumcarbonat enthält, eingerührt, die Substanz in Methylenchlorid aufgenommen und die Methylenchloridlösung mit Wasser neutral gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und zur Trockne eingeengt. Der Rückstand wird mit 10 ml abs. Pyridin und 5 ml Acetanhydrid 17 Stunden bei Raumtemperatur acetyliert, dann wieder in Eis wasser gefällt und der Niederschlag in Diäthyläther aufgenommen. Man wäscht die Ätherlösung nacheinander mit 1 n-HCl, Wasser, wäßriger Natriumhydrogencarbonatlösung und Wasser und trocknet sie über Natriumsulfat. Nach Verdampfen des Lösungsmittels wird der verbleibende Rückstand an 100 g Kieselgel adsorbiert Durch Gradientenelution mit Hexan/10%-Aceton erhält man 855 mg njJ-Acetoxy-Ue-dimethyl-Sa-androst-l-en-3-on, F. 107-HO0C (aus Hexan/Aceton); UV (Methanol): 8242 - 13 000.
Beispiel 11
3 g 17/^Hydroxy-18<nethyl-5Ä-androst-l en-3-on werden in 300 τη! ätherische. Diazomethanlösung, hergestellt durch Zersetzung von 50g"Nhrosomethylharristoff, eingetragen! Nach/3 Tagen-Stehen bei Raumtemperatur zerstört %an ,überschüssiges !Diazo-, methan mit etwas EsngsSurVurid engt die Lösung zur Trockne ein. Das erhaltene rahe ttß-Hydroxy-ie-me thyl-3Ä-androstano[2,l«-c]-2r-pyrazolino-3-on wird in 50 ml Chinolin 30 Minuten auf 170° erhitzt Man rammt das ReaToionspfodukt-, inOÄther ™if, wäscht die Ätherlösung nacheinander mit 4 n-HCl, Wasser, wäßriger 'Natnumhydrogencärbohatlösung und,- Wässer, trocknet sie über'Natriumsulfat and engt sie zur Trockne ein. Der yerdampfungsrückstandl wir3 mit 12 ml abs. Pyridin und 6 nil Acetanhydrid 16Stundenbei Raumtemperatur acetyliert Man fSHt'das Reaktionsprodukt in Eiswasser, iümmtdie Substanz in Methylenchlo- rid auf und wäscht die^MeÜiylencTiloridlösung nacheinander mit 1 n-HCl, Wasser, wäßriger Natriumhydrogencarbonatlösung und Wasser. Nach dem Trocknen über Natriumsulfat wird das Lösungsmittel verdampft und der Rückstand an 300 g Kieselgel adsorbiert Nach Gradientenelution mit Hexan/10%-Aceton erhält man 310 mg 17/?-Acetoxy-l,18-dimethyl-5a-androst-l-en-3-on, F. 106-1090C (aus Hexan/Aceton); UV (Methanol): £242 = 12 900.
Beispiel 12
500 mg njS-Acetoxy-l.ie-dimethyl-Sa-androst-l-en-3-on werden in 150 ml Methanol und 3 ml Wasser mit 700 mg Kaliumcarbonat 2 Stunden unter Stickstoff am Rückfluß erhitzt. Das Reaktionsprodukt wird in Eiswasser gefällt, abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Nach Kristallisation aus Hexan/Diäthyläther erhält man 320 mg 17jS-Hydroxy-l ,18-dimethyl-5<xandrost-l-en-3-on, F. 158-159°C; UV (Methanol): 6243= 13 200.
Beispiel 13
300 mg njS-Hydroxy-l.ie-dimethyl-Sa-androst-l-en-3-on werden in 10 ml tys. Pyridin mit 5 ml Propionsäureanhydrid 16 Stunden bei Raumtemperatur verestert. Nach Fällung des Reaktionsproduktes mit Eiswasser wird die Substanz mit Diäthyläther extrahiert und die Ätherlösung nacheinander mit 1 n-HCl, Wasser, wäßriger Natriumhydrogencarbonatlösung und Wasser gewaschen. Nach dem Trocknen über Natriumsulfat verdampft man das Lösungsmittel und erhält 17-Propionyloxy-l,18-dimethyl-5a-androst-l-en-3-on als öl; UV (Methanol): 6242 = 12 700.
Beispiel 14
Analog Beispiel 4 werden 100 mg 17/?-Hydroxy-l,18-dimethyl-5«-androst-l-en-3-on mit n-Heptylsäure verestert. Nach entsprechender Aufarbeitung erhält man 125 mg 17j9-Keptanoyloxy-1,1 e-dimethyl-Sct-androst-1 en-3-on als ÖL UV (Methanol): 6242 = 12 000.
Beispiel 15
Unter Eiskühlung läßt man zu 18,5 g 17^-Acetoxy-18-methyl-5«-androstan-3-on in 200 ml abs. Tetrahydrofuran die Lösung von 2,72 ml Brom in 29 ml Eisessig innerhalb von 15 Minuten tropfen. Nach 10 Minuten wird das Reaktionsprodukt in Eiswasser gefällt und in Methylenchlorid aufgenommen. Man wäscht die organische Phase mit wäßriger Natriumhydrogencarbonatlösung und Wasser, trocknet sie über Natriumsulfat und engt sie zur Trockne ein. Nach Umkristallisation des Rückstandes aus Hexan/Aceton erhält man 15,6 g 2a-Brom-l 7ß-acetoxy:18-methyI-5«-androstan-3-on; F. 182-183°C - -- ·
Eme~Mischung aus 15,6 g ^-Brom-iyß-acetoxy-lS-methy)-5a-androstän-3-oh, 2OT ml .Dimethylformamid, 6,75 g Calciumcarbonat und 3£3 g Lithiumbromid wfrd unter Stickstoff'5 Stunden auf 115° C erhitzt Man fällt das Reaktionsprodukt danach in Eiswasser, säuert die Losungmit 2 n-HCl an und extrahiert den Niederschlag mit Methylenchlorid.- Die organische Phase wird mit wäßriger Natriumhydrogencarbonatlösung und Wasser gewaschen, über Natriumsulfat, getrocknet und im Vakuum zur Trockne eingedampft Nach Kristallisation des Rückstandes aus Hexan/Aceton erhält man 9,8 g nß-Acetoxy-ie-meAvl-Sa-androsM-en-S-on; F.
129-l30eC;UV(MethänoI):62z> = 10500.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Verbindungen der allgemeinen Formel
    ;o
    worin R ein Wasserstoffatom oder den Acylrest einer aliphatischen Carbonsäure mit 1 — 11 Kohlenstoffatomen und A-B die Gruppierung -CH2-CH2-,-CH-CH-,
    CH,
    -C = CH-
    OR'
    -CH-CH2-
    (R' = Wasserstoff oder der Acylrest einer aliphatischen Carbonsäure mit 1-11 Kohlenstoffatomen) bedeuten.
  2. 2. 17 β- Acetoxy-1 ,le-dimethyl-Sa-androst-1 -en-3-on. .
  3. 3. 1«-Hydroxy-17j3-acetoxy-18-methyl-5a-androstan-3-on.
  4. 4. Arzneimittel enthaltend Verbindungen gemäß Anspruch 1 - 3.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung neuer 18-Methyl-5«- H-androstan-derivate der allgemeinen Formel
    45
    worin R ein Wasserstoffatom oder den Acylrest einer aliphatischen Carbonsäure mit 1 -11 Kohlen-Stoffatomen und A-B die Gruppierung -Ch2-CH2-, -CH = CH-,
    CH3
    -C = CH-
    OR'
    -CH-CH2-Wasserstoff oder der Acylrest einer aliphati-
    60 sehen Carbonsäure mit 1 — 11 Kohlenstoffatomen) bedeuten, dadurch gekennzeichnet, daß man in an äich bekannter Weise die 4,5-ständige Doppelbindung eines 18-Methyl-4-androsten-3-ons der allgemeinen Formel
    worin R ein Wasserstoffatom oder einen Acylrest bedeutet, reduziert, gewünschtenfalls anschließend in 1,2-SteIlung dehydriert und gewünschtenfalls zusätzlich noch in 1-Stellung eine Methylgruppe einführt und je nach der Bedeutung von R eine freie 17-Hydroxygruppe acyliert oder eine 17-Acyloxygruppe verseift
  6. 6. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen gemäß Anspruch 1 mit A - B in der Bedeutung einer
    OR'
    -CH — CH2-Gruppierung,
    dadurch gekennzeichnet, daß man an die Doppelbindung des d'-Primärproduktes gemäß Anspruch 5 in an sich bekannter Weise HO · Hai (Hai = ein Halogenatom) anlagert, dann das 2ständige Halogenatom reduktiv eliminiert und gewünschtenfalls abschließend die !«-Hydroxylgruppe — gegebenenfalls gemeinsam mit einer freien 17-Hydroxylgruppe — acyliert
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man die 4,5ständige Doppelbindung mit Lithium in flüssigem Ammoniak reduziert.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man die Einführung der Inständigen Doppelbindung mittels Halogenierung, vorzugsweise Bromierung in 2-Stellung und anschließender Halogenwasserstoffabspaltung, oder mittels seleniger Säure bewirkt.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Einführung einer 1-Methylgruppe die in 1,2-Stellung ungesättigte Verbindung in an sich bekannter Weise mit Diazomethan behandelt und aus der entstandenen 1,2-Pyrazolin-Verbindung in an sich bekannter Weise Stickstoff abspaltet
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Stickstoffabspaltung die Pyrazolinverbindung einer thermischen Behandlung, vorzugsweise im Hochvakuum, unterwirft, oder in einem organischen Lösungsmittel mit Adsorptionsmitteln in saurem Reaktionsmilieu oder mit einer organischen Base bei erhöhter Reaktionstemperatur behandelt.
    U. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Einführung einer zusätzlichen 1-Methylgruppe das entsprechende 4'-3-Keto-steroid zunächst in die l-Hydioxy-2-chlor- bzw. -bromverbindung überführt, dann das 2ständige Halogen reduktiv eliminiert, die 3-Ketogruppe
    lcetalisiert und die 1-Hydroxylgruppe oxydiert, die erhaltene 1-K.etoverbindung mit einem Methylmagnesiumhalogenid nach Grignard umsetzt und das Umsetzungsprodukt schließlich einer Säurebehandlung unterwirft
    Die Erfindung betrifft neue 18-Methyl-5a-H-androstan-Derivate der allgemeinen Forme!
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