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DE1668280A1 - Verfahren zur Herstellung von Dihydromyrcemol und seinen Estern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dihydromyrcemol und seinen Estern

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Publication number
DE1668280A1
DE1668280A1 DE19671668280 DE1668280A DE1668280A1 DE 1668280 A1 DE1668280 A1 DE 1668280A1 DE 19671668280 DE19671668280 DE 19671668280 DE 1668280 A DE1668280 A DE 1668280A DE 1668280 A1 DE1668280 A1 DE 1668280A1
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DE
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acid
catalyst
amount
reaction
formic acid
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DE19671668280
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DE1668280B2 (de
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Blumenthal Jack Herbert
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International Flavors and Fragrances Inc
Original Assignee
International Flavors and Fragrances Inc
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C29/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring
    • C07C29/09Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by hydrolysis
    • C07C29/095Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by hydrolysis of esters of organic acids
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters
    • C07C67/04Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or symmetrical anhydrides onto unsaturated carbon-to-carbon bonds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

International FLarora ft Fragrances I nc, Hew York, KoY. PV. St. A. Verfahren zur Herateilung τοη Dihydromvroenol und seinen Estern
Di« Erfindung besieht aich auf neue Verfahren fUr die Verarbeitung τοη TerpenderiTsten und inebeaondere auf ein verbeaaertea Verfahren sur Herstellung τοη Dihydromyrcenol.
Verfahren sur Herstellung τοη Dihydromyrcenol, das auch ala 2,6-Diaiethyl-7-ooten-2-ol beseiohnet wird, aua rerachiedenen Terpenen und TerpenderiTaten sind bekannt» So enthält die ÜSA-Patenta<5hrift 2 902 510 Beispiele, in denen die Herstellung τοη Mischungen des Alkohols alt snderen Substanzen be- W schrieben ist. lach den bekannten Verfahren ist es «war nöglioh» Dihydroeyrcenol eu erseugen und das so gebildete Dihydroaiyroenol τοη dee Reaktionsgeaiach absutrennen und su reinigen, doch sind ie allgemeinen die bei den bekannten Reaktionen srsielten Umwandlungen sienlich gering, nämlich in der .Größenordnung τοη 20 - 22 5·. Eine weitere Schwierig-
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kelt, die wenigstens genau so stark ins Gewicht fällt wie die geringen Umwandlungen besteht darin, daß zur Erzielung dieser geringen Umwandlungen zu Dihydromyrcenol Zeitspannen in der Größenordnung von 3 bis 6 Tagen erforderlich sind.
Es wurde nun ein Verfahren gefunden, daß mit geringen Mitteln und einfach durchführbar ist und rasch »erläuft und wobei Dihydromyrcenol in guten Ausbeuten erhalten wird.
Dös erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von Dihydroayrcenol ist dadurch gekennzeichnet, daß man ein Gemisch oua Dihydroayrcen, Aaeisensäure und einem sauren Katalysator bei einer nicht wesentlich über 4O0C liegenden Temperatur während eine* Zeiträume hält, der zur Bildung des Dihydromyrcenoln und/ oder Dihydroayrcenylforalats ausreicht, zur Bildung merklicher Mengen unerwünschter Vebenprodukte, zum Beispiel cyclischer Substanzen, Jedoch nicht genügt* ;. Die gewünschten Dihydromyrcenylrer bindungen (Dihydroayrcenol und/oder seine Seter) werden dann auf beliebige hierf'ir geeignete Weise aus dem Reaktionsgemisch gewonnen. Sie eingesetzte Menge an saurem Katalysator liegt beträchtlich unter der der Ameisensäure und beträgt im allgemeinen nicht mehr als 20 £ der Menge an Ameisensäure. Die Prozentsätze des verwendeten sauren Katalysators beziehen sich alle auf die jeweila vorhandene Menge an Ameisensäure. Wenn -lichte anderes
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angegeben tat, beziehen eich eile Teile, Verhältnisse und ProEenteätre auf das Gewicht.
Ee hat eich ge«βigt, daß die erfindungsgemäße Herstellung von Dihydroayrcenol gute Umwandlungen des Dlhydronyrcens eum Alkohol ergibt. Der hierin verwendete Ausdruck "Umwandlung" bedeutet das mit 100 aultipllslcrte Verhältnis der erzeugten Dihydroxy ruenyl verbindung sub Ausgangsoaterial ( Dihydromyrcen) in Ml.
Eb wurde gefunden, daß erfindungsgemäB gute Umwandlungen in kureer Zeit erhalten werden, wenn die Bildung τοη cyclischen Stoffen verhindert oder bei einem niedrigen Wert gehalten wird. Die in der Hauptsache gebildete cyclische Verbindung 1st 3,3-TriBethylcyolohexylaethylforBiat. Die Bildung dieser cyclischen Verbindung in Merklichen Mengen tritt etwa bei dem Zeitpunkt der oaxiaalen Uawandlung von Dihydroeyrcen su der Dihydro-■yroeny!verbindung auf. Die weitere Fortaetsung der Umsetsung des Dihydroayroena sdt des Geaiach su· ABeisensäure und Nineralaäure m tfihrt lediglich sur Bildung der cyclischen Stoffe und nicht su einer Verbesserung der Uawandlung; la Gegenteil die in des Reaktlocsgealsch Torbandene Hange an Dihydroayrcenylverbindung niaart aufgrund ihrer Uawandlung su cyclischen Stoffen alt der forteeteung der Heaktion ab. AIa beträchtliche Menge an cyoiiechen
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BAD ORIGINAL
Stoffen 1st tine Menge von mehr als 8 - 10 % anzusehen und die Menge an cyclischen Stoffen wird vorzugsweise bei einem Wert von unter 5 H0 insbesondere bei 1 bis 2 # gehalten, wenn stärker saure Katalysatoren verwendet werden.
Die cyclischen Stoffe erscheinen in GasflUsaigkeitseromatograusen als ein Peak, der sich jenseits der Peaks erstreckt, die dem Dihydromyrcenol und Dihydromyroenylformiat entsprechen. Die Chromatograrnrne werden vorzugsweise unter Verwendung von Helium als Trägergas mit einen Polyäthylenglycol von hohem Molekulargewicht, zum Beispiel Carbov/ax "20 M" als flüssige Phase erhalten.
Das erfindungsgtmäße Verfahren führt daher zu hohen Umwandlungen zu Dihydroayrcenylverbindungeh, wobei gleichzeitig die Bildung von cyclischen Stoffen bei einem Minimum gehalten oder verhindert wird, dl« Dihydroayroen ohne Gewinn rerbrauchen, die Abtrennung von Dihydroeyrcenol aus des Reaktionsgemische er- «efcw·»·^ und dl« Umwandlung su Dlhydromyrcenol verringern. Dl· Bildung soloher oyollsohen 8toffe wird durch Abbrechen der Uaeetiung bei oder vor dem Zeitpunkt bei einem Minimum gthalten, wo dl·«· cyclisch·a Stoff« in beträchtlichen Mengen aufzutreten beginnen, was weiter unten noch näher erläutert
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wird.
Si· ait dem Auadruok "Dihydromyreen" bee·lehnete Verbindung ist auoh als 2,6-Dimethyl-2,7-octadien bekannt. Diese Verbindung kann entweder ale chemisch reine Subetana oder ale im Handel 'erhältlicher Stoff, der etwa 90 bia 95 £ Dihydromyrcen enthält, Jn daa Reaktionsgemisch eingeführt werden.
Die Ameisensäure tonn man in das Reaktionagemiach entweder ale*rein· Subatans oder ate waaeerhaltigea Produkt, daa zweckmäßigerweiee wenigetene 90 Ameisensäure enthält, in das Raaktionagemiach eingeführt werden· Das bei dem erfindungagemäQen Verfahren gebildete Rohprodukt besteht hauptsächlich aus dem Ameisensäureester· Die Menge an vorhandenem Dihydromyrcenol steigt jedooh in direkte« Verhältnis zu dem Wassergehalt des"Reaktionsgemische·. Zusamaen mit der Ameisensäure können kleiner· Mengen Essigsäure rerwendet werden, doch ist die Verwendung Ton Am«is«nsäur« selbst berorsugt.
Di· bei de« erfindungsgemäS«n Verfahren angewandt· Temperatur soll sweokmäiigerweise · 400C nicht übersteigen. Bei höheren Tempersturen treten cyclische Stoff« auf« eh· gute Umwandlung«ri too Bihydromyrcen iu Bihydromyroenol ersielt werden. Andererseits ist die Reektionee»schwindigkeit trots der durch den sauren Katalysator bedingten hohen Aktivität
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bei Temperaturen unter etwa O0C ziemlich gering. Es ist daher zweckmäßig, dae erfindungsgeinäße Verfahren bei Temperaturen la Bereich Yon 0 bia etwa 4O0C durchzuführen« Da optimale Ausbeuten oder Umwandlungen in minimalen Zeitspannen bei Temperaturen im Bereich von etwa 10 bis 300C ereielt werden, ist dieser Temperaturbereich besondere bevorzugt.
Die erfindungsgemäß rerwendeten Katalysatoren aind "saure Katalysatoren"ρ die verhältnismäßig stark sind. Diese sauren Katalysatoren sind insbesondere starke Frotonsäuren (Protondona tor säuren). Hierzu gehören u.a. Mineralsäuren wie Schwefelsäure, Polyphosphorsäure und Perchlorsäure, Sulfonsäuren wie alkyl- oder aryl-substitüierte Säuren, zum Beispiel Methansulfoneäure, Bensoleulfonsäure und Toluolsulfonsäure, saure Ionenaustauscherharze wie sulfonlerte Polymere und aprotische Lewissäuren, wie Bortrifluorid, Stanniohlorid. Ameisensäure und andere Carbonsäuren vergleichbarer Stärk« sind als Säurekatalysatoren für die erfindungsgeaäßtn Zwecke nicht geeignet. Die bei dem Verfahren eingesetzte Menge an saurem Katalysator steht in Besiehung zu der Temperatur, bei der die Reaktion durchgeführt wird. Im allgemeinen können Katalysatormengen von bis zu 10 bis 20 bei Temperaturen von etwa O0C und der im Fall einiger der Langsamer wirkenden sauren Katalysatoren verwendet werden. Gegen
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daa obere Ende dee Temperaturbereiche zu , beispielsweise bei etwa 3O0C, kann man 1 i> oder weniger dee Katalysators einsetzen. Es let daher zweckmäßig, etwa 0,5 bis 15 # und besonders berorzugt etwa 1 bis 10 f> des sauren Katalysators zu Terwjnden.
Die Eur Durchführung der Reaktion erforderliche Zeit besteht in umgekehrtem Verhältnis zu der Temperatur und läßt sich bei der praktischen Durchführung des erfindungsgemäQeη Verfahrens
hne weiteres ermitteln« indem kleine Mengen des Reaktionsgeoisches auf die Gegenwart von cyclischen Stoffen analytisch untersucht werden, die, sobeLS sie auftreten, die Umwandlung EU Dihydromyrcenol verringern. Die Reaktion kann «war so gesteuert werden, daß die Bildung von cyclischen Stoffen ▼ollständig unterbunden wird, doch hat sich gezeigt, daß im allgemeinen optimale Umwandlungen dann erhalten werden, wenn geringe Mengen bie eu einigen wenigen Prozenten cyclische Verbindungen la Reaktlonsgealech vorliegen.
Dl· erforderliche Zelt steht gleichfalls 1* umgekehrten Verhältnis su der angewandten KatalyaatorkcBantration. So werden beispielsweise gut· Uawandlugen von Über 30 % In 21 Stunden bei 25 - 300C alt 1 % Schwefelsäure und gleichwertige Umwandlungen in etwa einer Stuade alt 7,5 % Schwefelsäure bei der gleichen Temperatur erzielt. Gute Umwandlungen werden ferner bei 5 - 100C In atwa 5 Stunden alt Schwefelsäure in einer
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!Concentration von 10 jC erhalten, weahalb voreugeweiee mit Reaktlonaseiten τοπ weniger ale etwa 24 Stunden gearbeitet wird. Reaktionszeiten von weniger sie 12 Stunden sind besonders bevorzugt. Im allgemeinen werden unter Bedingungen, unter welchen gute Umwandlungen von Pihydromyrcen zu Dihydromyrcenyl"»erbindungen erhalten werden und unter denen die Bildung von cyoliechen Stoffen weltgehend unterdrückt wird, Reaktionäre!ten von wenigetena einer Stunde angewandt. Die bei der Durchführung dee erflndungegeiiäBen Verfahrene bevorzugt angewandten Reaktlonaselten liegen daher in Bereich von etwa einer bia 12 Stunden.
Daa erflndungtgeaäße Verfahren kann bei Unter- oder überdrucken durchgeführt werden, doch let ea om einfachsten, daa Verfahren bei Ateosphärendruck durchsufUhren. Daa Dihydromyrcen, die Ameisensäure und der Katalysator können in jeder beliebigen Reihenfolge aiteinander vermischt werden, doch wird Vorzugs- ■ weiae ao gearbeitet, dafi der aaure Kotalyaator nicht direkt alt des Dihydroayroen vemiacht wird. Da β Verhältnis von Di hy d rosy roe η BU AaelaenaAure kann innerhalb elnea weiten Bereiche sohwanken, und aan kann einen mäßigen Überschuß eines jeden der beiden Stoff« gegenüber de· anderen anwenden.
In Verbindung alt den Beatandteilen dea Reaktionsgemischea kann Baa einen Inerten Träger oder ein inertes Verdünnungsmittel ein-MtMHf wenn ea erwüneoht iet, die Teeperaturänderung klein su halten oder dl« Viskosität der Reiktionamiachung eu ändern.
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Im allgemeinen sind solche Maßnahmen unnötig, und ea iat bevorzugt, daa Verfahren ohne Verdünnungsmittel oder Träger durchzuführen.
Doβ Dihydromyrcenol wird hauptsächlich in Form seines Esters mit Ameisensäure erhalten. Der Alkohol selbst kann aus dem Bater durch Verseifen oder Hydrolyse gewonnen werden. Die Verseifung erfolgt durch Behandlung des Esters mit wässrigem oder alkoholischem Alkali, Hydroxyden oder Carbonaten. /1-kalialkoholate τοπ niedrigen Alkoholen, zum Beispiel Alkalimethylate und -äthylate sind für diesen Zweck bevorzugt.
Das Dihydromycenylprodukt kann von dem nichtumgeaetzten Kohlenwasserstoff und anderen Stoffen vor der Hydrolyse abgetrennt werden, oder man kann daa Dihydromyrcenol nach der Hydrolyse aus dem dabei erhaltenen Reaktionsgemisch isolieren. Daa rohe Dihydroeyrcenol oder ein Ester mit Ameisensäure können nach beliebigen hierfür geeigneten Arbeitsweisen gereinigt werden, sum Beispiel durch Destillation.
Es ist in allgemeinen zweokmäßig, daa Reaktionsgemisch nach dem Ende der Umsetzung mit Wasser ssu waschen und die organische Schicht abzutrennen. Die wässrige Schicht kann dann mit einem organischen Lösungsmittel wie Benzol extrahiert werden, wo-
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durch der größte Teil dea darin noch vorhandenen organischen Produkte und Auagangaaateriela gewonnen werden kann. Die organiaoh« Schicht wird dann einer Lösungsmittelextraktion sur Gewinnung der Dihydromyrcenylprodukte oder vorzugsweise einer fraktionierten Destillation unterworfen, wodurch das gereinigte Dihydromyrcenylprodukt erbalten wird.
Dia folgenden Beiapiele erläutern die Erfindung, ohne äe eu beschränken.
Beispiel 1
Ein Gemisch aus 150 g 90 £-lger Ameisensäure und 7,5 g Schwefelsäure wird auf 150C gekühlt. Barauf werden 220 g Dihydromyrcen ■it einer Reinheit rom 94 £ langsam innerhalb von 15 Hinuten unter standigen Rühren und Kühlen zur Aufrechterhaltung ainer Temperatur im Bereich von 15 - 200C zu dem Gemisch gegeben. Die Gemisch wird dann gerührt, während die Temperatur bei etwa 200C gehalten wird, bis sich dae cyclische Produkt EU bilden beginnt, was am Aul treten des diesem Produkt entsprechenden Peaks auf einemGasflUs^igkeitachromatograna (GOL) erkennbar ist. Dies ist nach etwa 5 Stunden der IvIl. Die angewandte chromatographische Säule ist etwa 2,4 m lang und hat einen Durchmesser von etwa 6,3 mm. Als stationär flüssige Phase wird "Carbiwax 20 M" Polyäthylenglyool auf einem Träger als siliconbehandelter "Chromosorb V-
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Erde ait tiner Teilchengröße too etwa 0,17 bis 0,25 mn (60/80 eeah) verwendet.
Zur Gewinnung dee Dihydrooyrcsnols wird daa Reaktionsgeaieoh in ilη gleichgroßes Volumenwaseer gegossen und sur Phaeentrennung atehengelaeaen. Sie wäaerige Schicht wird mit 10 om Benzol extrahiert, und der Extrakt wird mit der organischen Schicht vereinigt. Die vereinigten Extrakte werden einmal Bit der Hälfte ihrea Volumens an Waeser gewaschen und dann durch RUekfluSsieden mit einem Gemiech aus 100 g Methanol, 45 g 50 £-igem Katriuiihydroxyd und 32 g Wasser während 2 Stunden unter Aufrechterhaltung eines pH-Werta von etwa 10 hydrolysiert. Hacfa ier Hydrolyse wird doa Gemisch abgekühlt und Bit 100 om* Waaeer versetzt. Das Methanol wird durch Destillation bei Ataosphärendruok bie zu einer Oefäöteaperatur von 900C surUckgewonnen. Man erhält 193 g Produkt mit einea Gehalt von 57,4 g Dlhydronyrcen^l, waa einer Umwandlung von 47 £ entspricht. Daa GLC ergibt die Gegenwart von 1 «6 ^ dee cyclischen Stoffe. Boa rohe Gemiech wird sur Gewinnung von reinen Dihydromyrcenol fraktioniert.
Wir dl« vorstehend beschriebene Arbeitsweise unter Verwendung von Ameisensäure allein ohne Zusatz von Schwefelsäure wiederholt« dann führt eine Reaktionszeit von 72 Stunden bei
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25 - 3O0C eu einer Umwandlung ron Dihydromyrcen zu Dihydromyrcenol τοη nur θ f6.
Beispiel 2
600 g einer 97,6 c£-igen Ameieenaäure wird bei 5°C mit 12 g Methaneulfoneäure unter Kühlen und Rühren versetzt, worauf 880 g Dihydrotayrcen innerhalb von 30 Minuten bei 5 - 100C Eugegeben werden. Daβ Gemisch wird 1,5 Stunden bei 100C gerlihrt und dann zur Neutralisation des Katalysators mit 10,5g Vatriumforaiat versetzt. Die nichtumgesetzte Ameisensäure und eine geringe Menge niohtumgeeetztes Dihydrom.rcen werden bei 20 um Hg bis zu einer Gefäßtemperatur von 600C abdestilliert.
Der Rückstand wiegt 930 g und ergibt bei der Analyse 59 % Dihydromyrcenylformiat (Umwandlung 50 #). Das GLC zeigt die Gegenwart von Dihydromyrcenol, Dihydromyrcenylformiat und cyclischen! Produkt ia Verhältnis von 8 : 87 : 5 an.
Beispiele 3-10
Die in Beispiel 1 beschriebene Arbeitsweise wird bei ver-
■it
■chiedenen Temperaturen und/verschiedenen Konzentrationen von. Ameisensäure und Katalysator wiederholt, wobei die im folgenden zusammengestellten Ergebniese erhalten werden.
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BelopieX lately«ator * Τβαρ.
(0C)
Zeit
(Stdn.
Ameieen-
) säure
Umwandlung
su Dihydrooyr-
oenol (Jt)
Cyclischer
Alkohol in
i> τοπ Di-
hydroeyr-
eecol
«
3
96*-ige Schwefelsäure 5 20 5.5 90 47 1,6
4 70jt>ig· Perchlorsäure 7.5 20 3 90 34 1*5
5 96jUige Schwsfslsäurs 1 20 1 99 44 1
O
ο
6 BFj-Xtherat 1 20 4 99 37 1
IO
OB
7 Polypho s phorsäure 10 20 1 99 50 6,7

-a
8 Methansulfonsäure 3 10 3 99 64 8
/2097 9 Amberlyet Hr. 15
SuIfoneäureharz
(Hohn k Haas)
20 20 1 99 37 7,5 1
VjI
1o Stanniehlorid 5 20 1 99 45 5,6
σ» cn oo

Claims (8)

  1. .1. Verfahren zur Herstellung von Dihydromyrcenol und Estern dieses Alkohols, dadurch gekennzeichnet, daß nan ein Gemisch aus Dihydromyrcen, Ameisensäure und einem sauren Katalysator bei einer Beaktionstemperatur, die etwa 400C praktisch nicht Übersteigt, hält, wobei die Menge der katalytisch wirksamen Säure bis zu etwa 20 # der einge
    setzten Menge Ameisensäure beträgt und die Reaktions abbricht, sobald erhebliche Mengen cyclischen Materials gebildet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Reaktionsdauer τοη etwa 1 bis 12 Stunden anwendet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man d~n Katalysator in einer Menge von etwa 1 bie 10 5$ anwendet.
  4. 4· Verfahren nach einea der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Reaktionstemperatur τοη etwa 10 - 300C anwendet.
  5. 5. Verfahren nach eines der vorhergehenden Anspruch·, dadurch gekennzeichnet, daß man ale Katalysator eine Mineralsäure, eine organische Sulfonsäure, ein sulfonaaurea Ionenaus-
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    - 15 tauscherhare oder eine aprotieche Lewieaäure verwendet.
  6. 6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenmeichnet, deß sen els Katalysator Schwefelsäure verwen det.
  7. 7. Terfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennselchnet, daß man den im Produkt enthaltenen
    Dihydromyrcenylester tür Gewinnung von weiterem Dihydromyrctnol hydrolysiert.
  8. 8. Terfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche« dadurch gekenme lehnet, da θ man die Umaeteung abbricht, wenn die rfenge an gebildetem cyclicchem Produkt 8 - 10 Übersteigt.
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BR6793781D0 (pt) 1973-01-02
BE704940A (de) 1968-04-11
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