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DE1667566U - Vorrichtung zur bestimmung der gleiteigenschaften von fadenfuehrern mittels einer pendelbewegung. - Google Patents

Vorrichtung zur bestimmung der gleiteigenschaften von fadenfuehrern mittels einer pendelbewegung.

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Publication number
DE1667566U
DE1667566U DE19521667566 DE1667566U DE1667566U DE 1667566 U DE1667566 U DE 1667566U DE 19521667566 DE19521667566 DE 19521667566 DE 1667566 U DE1667566 U DE 1667566U DE 1667566 U DE1667566 U DE 1667566U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
pendulum
thread guide
sliding properties
determining
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19521667566
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Degussa GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Degussa GmbH filed Critical Degussa GmbH
Priority to DE19521667566 priority Critical patent/DE1667566U/de
Publication of DE1667566U publication Critical patent/DE1667566U/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Fishing Rods (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
  • Guides For Winding Or Rewinding, Or Guides For Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung anr Bestiaaong der Gleiteigenschaften von hden-
    fShrom aittela einer Pendelbewegung.
    In neuerer Zeit werden in zunehmendem Maße in der Textilindustrie
    FadenfahreraushartenkeraaiaehenKassen,entsprechend etwa Här-
    te 9 der BBrteakala naehmcha, benutzt. Sie beatehen in den mei-
    sten Milan ana Alaminiuatoxyd oder solches im wesentlichen ent-
    haltenden maaaen md werden zweckmäßig nach den Arbeitsmethoden
    der 03tydjMzaaik, aleo arch Pressen oder Gießen und nachfolgende
    Verfeattgong darch Sintern bei hohen Temperaturen hergestellt. For
    die Sebranehaeigenschaften dieser hdenfShrer kommt es neben einer
    hohen Abriebfestigkeit im wesentlichen auf eine hohe Oberflächen-
    güte an, eineBeaehädigang des Fadens beim Überlauf über die
    Fadenfahrer nverhindern wodurch der Faden z. B."flugig"werden
    wurde. Im praktischen Betrieb hat sich gezeigt, daß ea erforder-
    lich ist, den Bearbeitungazustand der Oberfläche des Fadenführers
    ggf. der Art des jeweils verarbeiteten Fadens anzuspaasen. Es hat
    bisher aber an der Möglichkeit gefehlt, exakte vergleichende
    Prüfungen aber das gegenseitige Verhalten der Fadenführerober. -
    fläche und des Fadens durchzuftihreng um so auf einfache Weise im
    voraus das ffir einen bestimmten Faden geeignete Natarial festste
    len : n Nane.
    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur vergleichen-
    den Bestiazang der Sieiteigenschaften von FadenfShrem durch Mes-
    sung des Reibungswiderstandes zwischen einem bewegten FadenfUhrar
    und einen darüber gespannten Faden, wobei als Meßgröße die Dämpfung
    eines den zu untersuchenden Fadenfahrer tragenden Bendels heran-
    gezogen wird. Die Bewegung des Fadenführers relativ sum Faden wird
    also durch ein Pendel bewirkt nnd dessen Dämpfung gemessen. Man
    kann mit dieser Vorrichtung durch eine einfache Prüfung von Faden-
    fuhren ait verschiedenen Oberflächenzuständen die jeweils für den
    zu verarMtanden Faden erforderliche Oberflächengute im voraus
    festlegen.
    Die Vorriontang enthält ein Pendel, dessen Pendel-tange über
    denAafhangangapankt hinweg verlängert ist u'c. d.'ckmäßig am
    bei. dieser Verlängerung den zu prufenden trägt.
    Xr dl harr wird dann ein Faden derart . spannt, daß
    er an seinem einen Ende festgelegt und mit -.-. ieren, durch
    ein Gewicht belasteten Ende über eine Rolle lauf l Zwischen der
    festen Binepannang and der Halle befindet sich der am oberen
    Ende der Penddatange befestigte Padenführer. Sobald nun das
    Pendel in SohwiagaBgen versetzt wird, gleitet der Padenführer
    ad der Ud der unter dem unter Spannung gehalte-
    neU Faden, M daS dae Pendel im Maße der auftretenden Reibungs-
    kräfte eine mehr oder weniger starke Bremsung erf..'-r-"Pur die
    praktische Prdfoag verfahrt man zweckmäßiger ei-,. da das
    Pendel in eine beatiaate, für alle Versuche ste3- :"le :'. ohbleibende
    Anfangsstellung gebr » ht-wird. und dann-auss-c--äw-,-f-ir-Dabei
    gibt die Zahl der Auasohläge bis zum völligen Stlland des
    "Pendele ein relatives Maß fUr die Oberflächengüte des Fadenfüh-
    jMMMi&bezug aufden jeweils eingespannten Prüffadeno Die Vor-
    riehtong liefert also keine Absolut-Werte :, gibt jedoch das Ver°
    halten der Fadenfahreroberfläohe im Vergleich zum jeweils benutz-
    ten Faden bei stets vergleichbaren Versuchsbedingungen richtig
    wieder
    Die Vorrichtung igeau der Erfindung ist und bie-
    tet den Vorteil, daS die zur Prüfung sefir klein
    gehalten werden kann. Außerdem wird die durch de ? l"mg er-
    4elle Bremswirkung ohne Benutzung mechanischer J P. '.. cl unmit-
    telbar auf das Pendel abertragen so da& ? nr : t ?. i : unkon-
    trollierbarenBinfiaase auf das Verauchssrbr -wanden aindo
    Lediglich ander das belastete Ende dea acj.'iden Rolle
    treten gerime ibumpkräfte au : fi die wer-
    den. können# notera dafay Sorge getragen 4.-, daß der Weg
    deaFadenB berdie Rolle klein 1st gegenüber dsr Amplitude des
    Mit d m Paden in Berahrong stehenden Padenführe ? &. Schließlich be-
    aStigt die Prafapparatur keinen besonderen Antriebe so daß die
    dem Padenfnhrar vermittelte Bewegungsenergie'- ? iaher Anfangs-
    atellung des Pendels tets die gleiche i . nkcntrol-
    Hörbaren. Veränderungen unterliegt.
  • Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird nachstehend der grundsätzliche Aufbau einer Vorrichtung an Hand der schematischer Abb. 1 beschrieben:
    In der Abbildung bedeutet 1 ein Pendele dessen starre Pendel-
    stange 2 imL Aufhängungspunkt 3 befestigt und über 3 hinaus um
    den Abgeheilt 4 verlängert ist. Am oberen Ende des Pendels
    genabMhaittes 4 ist der zu prüfende Fadenführer 5 befestigt.
    Etwa inderHShe des Aufhängungspunktes 3 befindet sich eine
    feste Anfamhm» 6 für den Faden 7, der über den Fadenführer 5
    gelegt und durch das an seinem anderen Ende befindliche Se-
    - wicht imteaBaBnang gehalten wird. Zwischen dem Fadenführer 5
    unddemSewichtSsteräden'Toer'oie-feste Rolle 9 ge-
    fuhrt. Sobald das Pendel in Schwingungen versetzt wird, legt
    der FadenfS&rer einen durch das Verhältnis der Pendelstangen-
    abschnitte 2 und 4 bestimmten Weg in Berührung mit dem gespannten Faden 7 zurück.
  • Wie schon oben erwähnte tat der Reibungswiderstand der Rolle 9 möglichst klein zu halten, was durch entsprechende Auswahl des Abstandes der Punkte 6 und 9 von dem Fadenführer 5 bewirkt wer-
    den kann. Es hat sich als zweckmäßig erWieSeIlf) diesen Abstand
    so zu wählen, daß der Weg des Fadens über die Rolle etwa 1/20 von dem Weg beträgt, den der Fadenführer bei seiner Schwingung maximal zurücklegt.
  • Durch entsprechende Befestigung des Fadenführers an der Pendelstange ist es möglich, die Oberflächengüte an beliebigen Stel-
    lenbeispielsweise in Kerben, Einschnitten oder Nuten zu messen9
    also imer dag wg der Fadenführer im praktischen Betrieb durch dr.
    l'aden belastet wird.
    Die Vorrichtungen gemäß der Erfindung können im einzelnen eine
    vielfältige Ausgestaltung erfahren,, dnd aber im Rahmen de : : r-
    fladaag stets nach den vorstehenden, an Hand der Abbildung erläu-
    testen Ornndaätzen aufgebaut.
    zu hat « ich geaMigt, daB die in einer entsprechenden Vorrichtung,
    ermittelten Koßergebnisee nicht nur überraschend gut reproduzier-
    ter <ind, aondem auch die Empfindlichkeit der Meßmethode im Hin-
    blick aaf die Eigenschaft verschiedenartiger Päden im Zusammen-
    hang mit » euedenartig bearbeiteten Padenoberflächen gut
    - » b « o AU Uispiel wird suä hat das Prüfergebnis für
    wiaa leatopff&den ait einem FadenfUhrer aus Sintertonerde
    iaMMOhidenen OberflSeheMMMatänden wiedergegeben. Die Zahl-
    wwrte « ffl « ten « o Aambl der 3 bis zum völligen
    StiHttZtd dM Pendele n*zw bei jeweils zwei gleichen Mess a-
    gwn< JMP « H'<KdpK&aWWrt entspricht dem Fadenführer
    t »aerMbearbdteter Oberfläche, d. h. s0, wie er im Brenn-
    fa aafKUt* Die werte unter II beziehen sich auf einen Faden-
    Ohzrt<rdareh eiaw cheaiaohe Behandlung vergütet wurde9 wä
    na4 4er rper uate'III eiDer 8orgfäl tigen mechanischen
    Poliwraag anterworfen war :
    X II III
    5 305 22, 5
    235 30, 5 22, 5
    In steigt aich hier also, da8 die Parallelmessungan vollkommen
    reproduzierbare Werte ergeben und daß außerdem für den gemes-
    nema Nyloataden der Fadenfuhrer mit chemisch vergüteter Ober-
    flache M beaten geeignet ist, während die mechanische Politur
    gegBBSber dea normalen onbehandelten Zustand praktisch keine
    VereMeraBg erbracht hato
    In ahnlicher Wei8e aind im folgenden die für einen NShseidenfa-
    den ermittelten Werte aufgefahrt, wobei die Zahlen unter 1 bis
    111 wieder= der vonebiedenen Art der Oberflächenbehandlung des
    Fndenfahrera entsprechen.
    Na handelt aich hier na einen mit tiefem Schlitz versehenen Ea-
    denfChrer bei dem die Polierbehandlung nach III nur im Grund des
    Schlitzea darohgefOhrt worden waro Es ergaben sich folgende Me8-
    wertet
    I ß m
    23 36, 5 37, 5
    24. 5 36. 5'7, 5
    Aaoh hief INSt sich die gnte Beprodnzierbarkeit deutlich er-
    kwnnen. Weiterhin zeigt aich aS im vorliegenden Fäll die ae-
    taniM&w Poliiar die bamte Oberfiacheng&te lieferte die jedoch
    der chemischen Nachbehandlang nur wenig Sherlegen 1at. Der nn-
    z mit izormler Oberfläche zeigt Infolge
    der amMHro<m<mftn Oberflächengate die stärkste Seibong. and da-
    mit d : Lie gerifflte bis sam Stillstands

Claims (1)

  1. 5 hut h u t z pi, a pt. r ü c h a L t
    I " 1. Vorrichtung zur vergleichenden Bestimmung der Gleitaigenschaf- ten von Fädenfuhrem durch Messung des Reibungawiderstandes "r u"d zwischen einem bewegten Padenfahrer und einem über diesen gespanntem Faden, gekennzeichnet archein Pendel, das die Bewegung des Ea. denfuhrera bewirkt JddeBsen Dämpfung als meßgröße diente zu
    2. Vorrichtang zur Durohfahrung des Verfahrens nach Anspruch 1, beatehead im wesentlichen aue einem Pendel mit über den Auf- hngMngepankt hinana verlängerter Pendelatange, an deren obe- ren Udo der anprSfende hdenfahrer derart aufgenommen ist, daß der Padenfahrer in aeiner gesamten Schwingungaamplitude mit dem darüber laufenden, an seinem einen Ende befestigten und durch Gewichtsbelastung am anderen Ende gespannten. Über - eine Rolle geführten Faden in Berührung steht.
DE19521667566 1952-07-16 1952-07-16 Vorrichtung zur bestimmung der gleiteigenschaften von fadenfuehrern mittels einer pendelbewegung. Expired DE1667566U (de)

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DE1667566U true DE1667566U (de) 1953-11-26

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DE19521667566 Expired DE1667566U (de) 1952-07-16 1952-07-16 Vorrichtung zur bestimmung der gleiteigenschaften von fadenfuehrern mittels einer pendelbewegung.

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