DE1667566U - Vorrichtung zur bestimmung der gleiteigenschaften von fadenfuehrern mittels einer pendelbewegung. - Google Patents
Vorrichtung zur bestimmung der gleiteigenschaften von fadenfuehrern mittels einer pendelbewegung.Info
- Publication number
- DE1667566U DE1667566U DE19521667566 DE1667566U DE1667566U DE 1667566 U DE1667566 U DE 1667566U DE 19521667566 DE19521667566 DE 19521667566 DE 1667566 U DE1667566 U DE 1667566U DE 1667566 U DE1667566 U DE 1667566U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- thread
- pendulum
- thread guide
- sliding properties
- determining
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 3
- 238000013016 damping Methods 0.000 claims description 2
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims description 2
- 230000000052 comparative effect Effects 0.000 claims 1
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 6
- 238000005498 polishing Methods 0.000 description 2
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 2
- CYTYCFOTNPOANT-UHFFFAOYSA-N Perchloroethylene Chemical compound ClC(Cl)=C(Cl)Cl CYTYCFOTNPOANT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000005299 abrasion Methods 0.000 description 1
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 1
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 210000002374 sebum Anatomy 0.000 description 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 238000004381 surface treatment Methods 0.000 description 1
- 239000004753 textile Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Fishing Rods (AREA)
- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
- Guides For Winding Or Rewinding, Or Guides For Filamentary Materials (AREA)
Description
-
Vorrichtung anr Bestiaaong der Gleiteigenschaften von hden- fShrom aittela einer Pendelbewegung. In neuerer Zeit werden in zunehmendem Maße in der Textilindustrie FadenfahreraushartenkeraaiaehenKassen,entsprechend etwa Här- te 9 der BBrteakala naehmcha, benutzt. Sie beatehen in den mei- sten Milan ana Alaminiuatoxyd oder solches im wesentlichen ent- haltenden maaaen md werden zweckmäßig nach den Arbeitsmethoden der 03tydjMzaaik, aleo arch Pressen oder Gießen und nachfolgende Verfeattgong darch Sintern bei hohen Temperaturen hergestellt. For die Sebranehaeigenschaften dieser hdenfShrer kommt es neben einer hohen Abriebfestigkeit im wesentlichen auf eine hohe Oberflächen- güte an, eineBeaehädigang des Fadens beim Überlauf über die Fadenfahrer nverhindern wodurch der Faden z. B."flugig"werden wurde. Im praktischen Betrieb hat sich gezeigt, daß ea erforder- lich ist, den Bearbeitungazustand der Oberfläche des Fadenführers ggf. der Art des jeweils verarbeiteten Fadens anzuspaasen. Es hat bisher aber an der Möglichkeit gefehlt, exakte vergleichende Prüfungen aber das gegenseitige Verhalten der Fadenführerober. - fläche und des Fadens durchzuftihreng um so auf einfache Weise im voraus das ffir einen bestimmten Faden geeignete Natarial festste len : n Nane. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur vergleichen- den Bestiazang der Sieiteigenschaften von FadenfShrem durch Mes- sung des Reibungswiderstandes zwischen einem bewegten FadenfUhrar und einen darüber gespannten Faden, wobei als Meßgröße die Dämpfung eines den zu untersuchenden Fadenfahrer tragenden Bendels heran- gezogen wird. Die Bewegung des Fadenführers relativ sum Faden wird also durch ein Pendel bewirkt nnd dessen Dämpfung gemessen. Man kann mit dieser Vorrichtung durch eine einfache Prüfung von Faden- fuhren ait verschiedenen Oberflächenzuständen die jeweils für den zu verarMtanden Faden erforderliche Oberflächengute im voraus festlegen. Hörbaren. Veränderungen unterliegt.Die Vorriontang enthält ein Pendel, dessen Pendel-tange über denAafhangangapankt hinweg verlängert ist u'c. d.'ckmäßig am bei. dieser Verlängerung den zu prufenden trägt. Xr dl harr wird dann ein Faden derart . spannt, daß er an seinem einen Ende festgelegt und mit -.-. ieren, durch ein Gewicht belasteten Ende über eine Rolle lauf l Zwischen der festen Binepannang and der Halle befindet sich der am oberen Ende der Penddatange befestigte Padenführer. Sobald nun das Pendel in SohwiagaBgen versetzt wird, gleitet der Padenführer ad der Ud der unter dem unter Spannung gehalte- neU Faden, M daS dae Pendel im Maße der auftretenden Reibungs- kräfte eine mehr oder weniger starke Bremsung erf..'-r-"Pur die praktische Prdfoag verfahrt man zweckmäßiger ei-,. da das Pendel in eine beatiaate, für alle Versuche ste3- :"le :'. ohbleibende Anfangsstellung gebr » ht-wird. und dann-auss-c--äw-,-f-ir-Dabei gibt die Zahl der Auasohläge bis zum völligen Stlland des "Pendele ein relatives Maß fUr die Oberflächengüte des Fadenfüh- jMMMi&bezug aufden jeweils eingespannten Prüffadeno Die Vor- riehtong liefert also keine Absolut-Werte :, gibt jedoch das Ver° halten der Fadenfahreroberfläohe im Vergleich zum jeweils benutz- ten Faden bei stets vergleichbaren Versuchsbedingungen richtig wieder Die Vorrichtung igeau der Erfindung ist und bie- tet den Vorteil, daS die zur Prüfung sefir klein gehalten werden kann. Außerdem wird die durch de ? l"mg er- 4elle Bremswirkung ohne Benutzung mechanischer J P. '.. cl unmit- telbar auf das Pendel abertragen so da& ? nr : t ?. i : unkon- trollierbarenBinfiaase auf das Verauchssrbr -wanden aindo Lediglich ander das belastete Ende dea acj.'iden Rolle treten gerime ibumpkräfte au : fi die wer- den. können# notera dafay Sorge getragen 4.-, daß der Weg deaFadenB berdie Rolle klein 1st gegenüber dsr Amplitude des Mit d m Paden in Berahrong stehenden Padenführe ? &. Schließlich be- aStigt die Prafapparatur keinen besonderen Antriebe so daß die dem Padenfnhrar vermittelte Bewegungsenergie'- ? iaher Anfangs- atellung des Pendels tets die gleiche i . nkcntrol- - Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird nachstehend der grundsätzliche Aufbau einer Vorrichtung an Hand der schematischer Abb. 1 beschrieben:
abschnitte 2 und 4 bestimmten Weg in Berührung mit dem gespannten Faden 7 zurück.In der Abbildung bedeutet 1 ein Pendele dessen starre Pendel- stange 2 imL Aufhängungspunkt 3 befestigt und über 3 hinaus um den Abgeheilt 4 verlängert ist. Am oberen Ende des Pendels genabMhaittes 4 ist der zu prüfende Fadenführer 5 befestigt. Etwa inderHShe des Aufhängungspunktes 3 befindet sich eine feste Anfamhm» 6 für den Faden 7, der über den Fadenführer 5 gelegt und durch das an seinem anderen Ende befindliche Se- - wicht imteaBaBnang gehalten wird. Zwischen dem Fadenführer 5 unddemSewichtSsteräden'Toer'oie-feste Rolle 9 ge- fuhrt. Sobald das Pendel in Schwingungen versetzt wird, legt der FadenfS&rer einen durch das Verhältnis der Pendelstangen- - Wie schon oben erwähnte tat der Reibungswiderstand der Rolle 9 möglichst klein zu halten, was durch entsprechende Auswahl des Abstandes der Punkte 6 und 9 von dem Fadenführer 5 bewirkt wer-
so zu wählen, daß der Weg des Fadens über die Rolle etwa 1/20 von dem Weg beträgt, den der Fadenführer bei seiner Schwingung maximal zurücklegt.den kann. Es hat sich als zweckmäßig erWieSeIlf) diesen Abstand - Durch entsprechende Befestigung des Fadenführers an der Pendelstange ist es möglich, die Oberflächengüte an beliebigen Stel-
lenbeispielsweise in Kerben, Einschnitten oder Nuten zu messen9 also imer dag wg der Fadenführer im praktischen Betrieb durch dr. l'aden belastet wird. Die Vorrichtungen gemäß der Erfindung können im einzelnen eine vielfältige Ausgestaltung erfahren,, dnd aber im Rahmen de : : r- fladaag stets nach den vorstehenden, an Hand der Abbildung erläu- testen Ornndaätzen aufgebaut. zu hat « ich geaMigt, daB die in einer entsprechenden Vorrichtung, ermittelten Koßergebnisee nicht nur überraschend gut reproduzier- ter <ind, aondem auch die Empfindlichkeit der Meßmethode im Hin- blick aaf die Eigenschaft verschiedenartiger Päden im Zusammen- hang mit » euedenartig bearbeiteten Padenoberflächen gut - » b « o AU Uispiel wird suä hat das Prüfergebnis für wiaa leatopff&den ait einem FadenfUhrer aus Sintertonerde iaMMOhidenen OberflSeheMMMatänden wiedergegeben. Die Zahl- wwrte « ffl « ten « o Aambl der 3 bis zum völligen StiHttZtd dM Pendele n*zw bei jeweils zwei gleichen Mess a- gwn< JMP « H'<KdpK&aWWrt entspricht dem Fadenführer t »aerMbearbdteter Oberfläche, d. h. s0, wie er im Brenn- fa aafKUt* Die werte unter II beziehen sich auf einen Faden- Ohzrt<rdareh eiaw cheaiaohe Behandlung vergütet wurde9 wä na4 4er rper uate'III eiDer 8orgfäl tigen mechanischen Poliwraag anterworfen war : X II III 5 305 22, 5 235 30, 5 22, 5 In steigt aich hier also, da8 die Parallelmessungan vollkommen reproduzierbare Werte ergeben und daß außerdem für den gemes- nema Nyloataden der Fadenfuhrer mit chemisch vergüteter Ober- flache M beaten geeignet ist, während die mechanische Politur gegBBSber dea normalen onbehandelten Zustand praktisch keine VereMeraBg erbracht hato In ahnlicher Wei8e aind im folgenden die für einen NShseidenfa- den ermittelten Werte aufgefahrt, wobei die Zahlen unter 1 bis 111 wieder= der vonebiedenen Art der Oberflächenbehandlung des Fndenfahrera entsprechen. Na handelt aich hier na einen mit tiefem Schlitz versehenen Ea- denfChrer bei dem die Polierbehandlung nach III nur im Grund des Schlitzea darohgefOhrt worden waro Es ergaben sich folgende Me8- wertet I ß m 23 36, 5 37, 5 24. 5 36. 5'7, 5 Aaoh hief INSt sich die gnte Beprodnzierbarkeit deutlich er- kwnnen. Weiterhin zeigt aich aS im vorliegenden Fäll die ae- taniM&w Poliiar die bamte Oberfiacheng&te lieferte die jedoch der chemischen Nachbehandlang nur wenig Sherlegen 1at. Der nn- z mit izormler Oberfläche zeigt Infolge der amMHro<m<mftn Oberflächengate die stärkste Seibong. and da- mit d : Lie gerifflte bis sam Stillstands
Claims (1)
-
5 hut h u t z pi, a pt. r ü c h a L t I " 1. Vorrichtung zur vergleichenden Bestimmung der Gleitaigenschaf- ten von Fädenfuhrem durch Messung des Reibungawiderstandes "r u"d zwischen einem bewegten Padenfahrer und einem über diesen gespanntem Faden, gekennzeichnet archein Pendel, das die Bewegung des Ea. denfuhrera bewirkt JddeBsen Dämpfung als meßgröße diente zu 2. Vorrichtang zur Durohfahrung des Verfahrens nach Anspruch 1, beatehead im wesentlichen aue einem Pendel mit über den Auf- hngMngepankt hinana verlängerter Pendelatange, an deren obe- ren Udo der anprSfende hdenfahrer derart aufgenommen ist, daß der Padenfahrer in aeiner gesamten Schwingungaamplitude mit dem darüber laufenden, an seinem einen Ende befestigten und durch Gewichtsbelastung am anderen Ende gespannten. Über - eine Rolle geführten Faden in Berührung steht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19521667566 DE1667566U (de) | 1952-07-16 | 1952-07-16 | Vorrichtung zur bestimmung der gleiteigenschaften von fadenfuehrern mittels einer pendelbewegung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19521667566 DE1667566U (de) | 1952-07-16 | 1952-07-16 | Vorrichtung zur bestimmung der gleiteigenschaften von fadenfuehrern mittels einer pendelbewegung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1667566U true DE1667566U (de) | 1953-11-26 |
Family
ID=32003630
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19521667566 Expired DE1667566U (de) | 1952-07-16 | 1952-07-16 | Vorrichtung zur bestimmung der gleiteigenschaften von fadenfuehrern mittels einer pendelbewegung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1667566U (de) |
-
1952
- 1952-07-16 DE DE19521667566 patent/DE1667566U/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2909092C2 (de) | ||
| DE2054505A1 (de) | Verfahren und Testgerat zur Harte messung | |
| DE1667566U (de) | Vorrichtung zur bestimmung der gleiteigenschaften von fadenfuehrern mittels einer pendelbewegung. | |
| DE462889C (de) | Vorrichtung zum Ausstreichen eingerollter Gewebekanten | |
| DE2307824A1 (de) | Walzenmessvorrichtung | |
| DE2129579C3 (de) | Vorrichtung zum Prüfen und Aufzeichnen von Dehnungscharakteristiken dehnbarer Stoffe | |
| DE1025306B (de) | Oberwalzentrag- und -belastungsarm fuer Streckwerke von Vorspinn- und Feinspinnmaschin | |
| DE872669C (de) | Verfahren zum Messen kleiner Laengenaenderungen eines Prueflings unter gleichzeitiger Beruecksichtigung etwa auftretender Biegungen | |
| DE375675C (de) | Verfahren zur betriebsmaessigen Messung der Riemenspannungen | |
| DE661638C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Untersuchung der strukturellen Eigenschaften von Teigen durch Dehnung | |
| DE1473720A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung des Geschmeidigkeitsgrades schmiegsamer Materialien | |
| DE622324C (de) | Vorrichtung fuer Dauerbiegepruefungen an streifen- oder fadenfoermigen Koerpern | |
| DE2254026C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur schnellen Messung der Einkräuselung texturierter Garne | |
| DE427723C (de) | Anzeigevorrichtung fuer Drehrollen | |
| DE872599C (de) | Verfahren zur Messung elektrischer Widerstaende | |
| DE367391C (de) | Einrichtung zur Bestimmung von Dehnungen und Spannungen fester elastischer Koerper | |
| CH544310A (de) | Vorrichtung zur Untersuchung dehnbarer Textilmaterialien | |
| DE742157C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen der Bauschelastizitaet von Fasergut | |
| DE915091C (de) | Erhoehung der Widerstandsfaehigkeit von kaltverformten Stahlstaeben gegen Biegebeanspruchung | |
| DE636550C (de) | Verfahren zum Bestimmen der Dauerfestigkeit von Werkstoffen | |
| DE826075C (de) | Pruefgeraet fuer flexible Erzeugnisse | |
| AT347017B (de) | Geraet zur streckgymnastik der fingermuskulatur | |
| DE448682C (de) | Einrichtung zum Pruefen von im Betrieb befindlichen Foerderseilen o. dgl. | |
| DE683090C (de) | Messgeraet fuer die Schneiderei | |
| AT32263B (de) | Festigkeitsprüfer. |