DE1667071A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Einspruehen einer Fluessigkeit in pulverfoermige Stoffe oder Granulate - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Einspruehen einer Fluessigkeit in pulverfoermige Stoffe oder GranulateInfo
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- B01J—CHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
- B01J2/00—Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
- VERFAN@@@@@@@ UND VORRIOHTUNG ZUM EINSPRÜCHEN ETNER @@@@SSIGEEIT IN PULVERFÖRMIGE STOFF ODER GRANU@ATE Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einsprühen und Feinverteilen einer Flüssigkeit in pulverförmige Stoffe zum Zwecke der Veränderung verschiedener Eigenschaften, die die pulverformigen Stoffe oder Granulat vorher nicht aufweisen, z. B. kann durch die Flüssigkeit eine Reaktion hervorgerufen werden, oder die feinpulvrigen Stoffe können entstaubt oder granulie--t werden, oder aber mit einer aromatischen Flüssigkeit oder mit einer Farblösung gemischt werden.
- In allen diesen und anderen Fällen besteh stets die Forderung, eine möglichst feine Verteilung der Flüssigkeit zu erreichen. Es sind Verfahren und Vorrichtungen bekannt, bei denen die Flüssigkeit in einen pneumatisch oder aber mechanisch beschleunigten Naterialstrom eingesprüht wird. Es sind auch Verfahren bekanntgeworden, bei denen das Einsprühen mittels Sprühdüaen in einen rotierenden Luft-Mateial-Strom erfolgt, wobei die besprühte Teile gegen den aufsteigenden Gasstom die Behandlungskammer verlassen und die unbeaprühten zurück in den Sprühbereich geführt werden. Solche Verfahren und die Vorrichtung zur Druchführung solcher Verfahren sind sehr kostpielig.
- Die e Verrichtung gen zur Druchführung der beaknnten Verfahren dins sehr au@wendig, weil hierzu großräumige Versprühkammern erforderlich sind. Selbst bei den Snrühtürmen ist ein Absetzen an den Wänden oder am konischen Auslauf nicht immer'zu. vermeiden, se daß die Sprückammern häufig gereinigt werden müssen, Ein weistere nachteil besteht t darin, daß durch diese Absetzerscheinungen es nicht ausgeschlossen ist, daß auch während des Sprühvorgangss abgesetzte Teile abfallen und daher Klümpchen bilden.
- Darüberhinaus können bei den bekannten Verfahren die Flüssigkeiten nur bis zu einem bestimmetn Prozetsatz eingesprüht werden.
- Wird der Anteil der Flüssigkeit überschritten. er,., v ergrößertm sich die Absetzerscheinugen so sehr, daß die Arbeitsweise in Frage gestellt ist. Es ist auch eine Verfahren bekanntegworden, bie welchem die pulverförmigen Stoffe in eine senkrechte Kammer mit einem schnell rotierendan Schläerwerk, bes'ehend aus Nesserschlägern, geführt werden, wobei das Einsprühen der Flüssigkeit in den Zulaufstrom eroflgt und die Klumpenbildung ldung druch die Messerschläger bei hoher Drehzahl verhindert wird. Auch hierbei entsthet eine rotierende Begung innerhalb des Schlägerwerks, Der Kraftaufwand dieses Verfahrons ist sehr hoch.
- Erfindungsgemäß werden ide bekannten rnulatfjrigStoffenein--3Rba-cionsbeaGv.~~'n~.~.-.,-..~I..v..r~W.,i.~~ vermieden, daß den pulverförmigen oder granulatförmigen Stoffen eine Rotationsbewe gug @@@@lt wird, im Beriech der höchsen der Bewegunstricht von der Flüssigkeit besprüht werden, um anschließend der tirkung eines rotierenden Doppelwirbels ausgesetzt zu werden, der sich aus einer waagrecht rotierenden Grurdströmung in der Form eines Hohlkegelringes und einer dieser Strömung überlagerten Sekundärströmung besteht, die planetenartig den Hohlkegelring umströmt.
- Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die mit Flüssigkeit benetzten Teilchen durch die Zentrifugalkraft ausgeschieden werden und am konischen Kegelboden entlard zum Ausgang geführt werden, während die wengier benetzten Teile der planetenartigen Sekundärbewegung folgend im Kreislauf den einströmenden benetzten Schleier der pulverförmigen Stoffe zugeführt werden, sich fortwähred mit ihnen vermischen und bei einer bestimmten Sättigung ausgeschieden werden. Die kreisende Hauptbewegung des Hohlkagelringes verhindert ein Abuse'zen der mit Flüssigkeit gesättigen Teilchen in der Behanldungskammer und bewirkt ein fortwährendes Reinigen der Inenwand. Es hat sich gezeitt, daß selbst bei einem Anteil von 40% Fett ein Abacken oder Absetzen vermieden wurde.
- Ein weiterer wesentlicher Vorteil bestehtdarin,daßdurchdiesesVerfahren eine schonende Behandlung der pulverförmigen Stoffe möglich ist, und daß selbst grobe Beimengungen in pulverförmigen Trockenstoffen, wie sie in der Nahrugsmittelirdustrie zum Beispiel bei pulverförmigen Supengemischen vorkommen,'schonend bedhalelt werden. Ein Einfluß auf die Wirkgrößen während der Behandlung erfolgt durch eine Drehzahlregelung des Flügelrades 8, des Zerteilorgares 9 und durch eine Druckregelung an der. Sprühdüsen.
- Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht im wesentlichen aus einer an einer senkrecht rotierenden Welle angeordneten Verteilerscheibe, die in einer geschlossenen Kamer mit einem zentralen Einlauf im Oberteil, und einem zentralen Auslauf am Enfe des konisch ausgebildeten Bodens rotiert. Der Verteilerteller besitzt radiale Schaufeln mit einem konischen Boden und wird vorteilhaft von oben angetrieben. Zum gleichmäßigen Speisen mit pulverförmigem Gut ist über dem Einslauf ein es see lement vorgesehen, mit dessen Hilfe bekannter Weise abgeführt werden. bekannterUeiceabjcführtwerden. der Erfindung.
- Figure 2 zeigt ainen Schnitt @/D druch r..,b.'J1-fahrens.
- G@mäß der dargesteltan AusführungseinerkonischenKaiserieinczentralen eine c, koniscen Kammer 1 mit eineom zentralen Zulauf im Oberteil 2 und einem zentrelen Aus lauf 3. Der Boden der Behandlungskammer ist konisch nach unten sich. verjungend. ausgeführt. In dem oberen glefchfalls konisch ausgebildeten Deckel befinden sich eine oder mehrere in Abstand angeordnete S'prühdüsen t, die mit einer ringförmig angeordneten Flüssigkeitsleitung. 12 über Handventile 13 und Verteilerleitungen 14 verbunden sind. In der Behandlungskammer 1 ist ein Verteilerteller 4 waagrecht angeordnet, der über die Antriebselemente 5, den motor 6 und der Welle 7 drehbar vorgesehen ist. An der unteren Seite des Verteilertellers 4 befinden sich eine Anzahl von radialen Flügeln 8, deren Bodenseite mit einem konischen Mantel 9 so abgedeckt ist, daß in der lTitte die Flügel offen sind. Der zweokmäßigerweise zylindrisch ausgeführte Einlauf 2 ist nach oben verlängert. Im verlängerten Teil befinden sich mehrere Schläger 10. Die Zuführung des Schüttgutes erfolgt über eine Zuführeinrichtung 9. Über diese werden die pulverförmigen Stoffe in gleichbleibender Venge dem senkrechten zentralen Zulauf 2 zugeführt. Schlager 10 haben die Aufgabe, eventualle Zusammenballungen zu zerstörten.
- Da3 auf den rotierenden Verteilerteller4 gelangende Schütthguyt verteilt sich gelichmäßig auf den Vertielerteller in der Weise, da:!ich.'!.ut'd(j:;iTeileriuHaterialchleier lé Idet, der im Bereich seiner, Gräßten Um-@angsgesowindlgkeit von am Umfiag des Deckslgenase in Abstand angeordenten Srpünd@@@@@@ @@@ über die Zlseitung 12 und die Verteilerleitung 14 beprüat wird. Der gleichmäßig besprünte Materialschleier wird nunmehr durch tangentiales Abschleudern der mischenden Wirkung eines rotierenden Hohlkegelringes ausgesetzt, der durch die rotierende Schaufel 8 erzeugt wird. Die mischende Wirkung wird dinsrsodere durch eine die rotierende Grundstrcr : tung des Hohlkegelringes überlagerte Sekundärströmung daruch vergrößert, daß diese Planetenartig den Hohlkegelring umströmt.
- Beispiel 1 : In den Einlauftrichte der Zuteileinrichtung 9 wurde eine Mischung von puvlerförmigen Nahrungsmitteln zur Herstellung von Suppen eingefüllt undglicehmäßig dem Strouteller zugeführlt.
- Über die Spründüsen 11 wurde eine aus verschiedenen Fetten bestenende Flässigkeit einegesprührt. Es hat sich gexeigt, daß auch bei bei geringer Rotationsgescnwindigkeit zur Schonung der groben Beimenguneng, wie Pilze, tTudeln, usw., eine sehr gute lischwirkung der Flüssigkeit mit den pulverförmigen Trockenstoffen erreicht wurde, selbst bei einem Fettanteil von 20 und 30 r,"..
- Beispiel 2: Der Vorrichtung warde Kartoffelstärke mit einer Feuchtigkeit von 20% zugeführt und über Düsen 11 wurde eine Farblösung eingestrünt. Auch hier zeigte es sich, daß das Fertigprodukt homogen gemischt war und dienn vollkommen gleichmäßigen Farbton hatte.
- Beispiel 3: Der Vorrichtung wrude Kakaopulver augeführt und Wasser eingespriünt. auch hier seigte sich eine aboslut gleich-@ :) @@ verteilung und @@@@@@@@erung.
- Bei allen drei Beispielen zeigten sich keinerlei Klumpenbildung und keine Ablagerungen in der Behandlungszone.
- Eine weitere vorteilhafte Anwendung besteht darin, mittels dieses Verfahrens Vormischungen mit Flüssigkeiten heraustellen, die über einen znahgechaltenten Luftmischer anderen Trockenstoffen beigemischt werden.
- In einem solchen n Fall wird die Vorrichtung vor den Einlauf des Chargenmischers oder auch eines anderen kontinuierlichen Mischers geschaltet und im folgenden D ; lischer mit zusätzlichen Komponenten, die sich mit Flüssigkeit direkt schlecht oder garnicht mischen lassen, gemischt.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Verfhren zum Feinverteilen von Flüssigkeiten in puverförmige Stoffe oder Granulate, worbei die flüssigen Stoffe druch Einsprühen der Flüssigkeit in einen bewegten Materialstrom der puverförmigen Stoffe erfolgt, dadruch gekannzeichnet, daß die Flüssigkeit auf einen rotierenden Materialschleier über senkrecht zu seiner Bewegunsgrichtung ausgerichtete Sprhdüsen im Bereich der höchsten Geschwindikeit aufgesprüht wird und @nschloeßend der mischenden Wirkung eies rotierenden Doppelvirbels ausgeesetzt wird, der aus einer wasgrecht rotierencdee Grundströmung in der Form eines Hohlkegelringes und einer diese Strömung überlagernden Sekundärströmung besteht, die poalwntenartig den Hohlkegelring zumströmt.
- 2. Verfahren anch Anspruch 1, daruch gekennzaiechnet, daß die ausreiched besprühten Teile durch die Eauptströmung ausgeschieden wrden, währand die unbesprühten Teile der sekundären Bewegung folgend so lange im Kreislauf der rotier@@den Grundströmung zugeführt werden, bis sin druch das wiederholte in Berührung bringen mit den besprühten Teilchen so viel Flüssigkeit aufgeonmmen haben, daß sie von der Hauptströmung ausgeschieden wrden.
- 3. Vorfahren ach Anspruch 1 und 2, dadruchh, geknnzeichnet, daß der krelstnde Hchlkegelring als drundströmug mit der uberlag@@@@@@@ planebenartieg S@@@@@@undär-@@römmung druch. ein senkrecht angeovwtes und rotierendes Schaufelrad in Zusammenwirkung mit einem konischen das Schaufelrad umgebenden allseits geschlossenen Gehäuse bewirkt wird.
- 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 - 3, gekennzeichnet durch eine konische Kammer (1) mit einem zentralen Einlauf im Oberteil (2) und einem zentralen Auslauf (3) im konischen Boden, in deren Achse ein rotierendes Flügelrad (8) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die obere geschlossene Seite des Flügelrades als Verteilerelement zum Verteilen der pulverförmigen Stoffe ausgebildet ist, daß im Oberteil des Gehauses eine oder mehrere Sprühdüsen (11) im Abstand so angeordnet sind, daß der Sprühkegel den Pertipeherisbereinch des Verteilerelements erreicht.
- 5. V nachAnspruch1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugöffnung des Flüglerades (8) der Auslauföffnung (3) im konischen Boden zugekehrt ist.
- 6. vorrichtung nach Anspruch 1 - 4, dadruch gekennzeichnet, daß im Zualfrohr auf der Welle (7) Schlägerelemente (10) dadurch sehen sind. auf(-r''Jlle(7)chlägoFelemente.(10) daruch gekannzeichnet, daß die sprühdüsen über Vertellerleitungen (14) ein handventil (13) mit einro gemeinsamen Ringleitung (12) ver- L eerseite
Priority Applications (1)
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| DE1967G0050880 DE1667071B2 (de) | 1967-08-16 | 1967-08-16 | Vorrichtung zum einspruehen einer fluessigkeit in pulverfoermige stoffe oder granulate |
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| DE1967G0050880 DE1667071B2 (de) | 1967-08-16 | 1967-08-16 | Vorrichtung zum einspruehen einer fluessigkeit in pulverfoermige stoffe oder granulate |
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| DE1667071A1 true DE1667071A1 (de) | 1971-09-09 |
| DE1667071B2 DE1667071B2 (de) | 1976-11-11 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1667071B2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2554032A1 (de) * | 1975-12-02 | 1977-06-08 | Buettner Schilde Haas Ag | Vorrichtung zum aufspruehen einer fluessigkeit auf pulverfoermige stoffe oder granulate |
| EP1955759A3 (de) * | 2007-02-02 | 2009-02-25 | Ensio Miettinen | Verfahren und Vorrichtung zum Befeuchten von staubenden Material |
-
1967
- 1967-08-16 DE DE1967G0050880 patent/DE1667071B2/de active Granted
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2554032A1 (de) * | 1975-12-02 | 1977-06-08 | Buettner Schilde Haas Ag | Vorrichtung zum aufspruehen einer fluessigkeit auf pulverfoermige stoffe oder granulate |
| EP1955759A3 (de) * | 2007-02-02 | 2009-02-25 | Ensio Miettinen | Verfahren und Vorrichtung zum Befeuchten von staubenden Material |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1667071B2 (de) | 1976-11-11 |
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