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DE1667042C - Beluftungsvornchtung fur Flüssigkeiten - Google Patents

Beluftungsvornchtung fur Flüssigkeiten

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Publication number
DE1667042C
DE1667042C DE19671667042 DE1667042A DE1667042C DE 1667042 C DE1667042 C DE 1667042C DE 19671667042 DE19671667042 DE 19671667042 DE 1667042 A DE1667042 A DE 1667042A DE 1667042 C DE1667042 C DE 1667042C
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DE
Germany
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impeller
air
liquid
container
ventilation
Prior art date
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Expired
Application number
DE19671667042
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English (en)
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DE1667042A1 (de
DE1667042B2 (de
Inventor
Heinrich Dipl Ing Dr techn 5300 Bonn Ippendorf Enenkel Anton Dr 5302 Bonn Beuel Ebner
Original Assignee
Fa Heinrich Frings, 5300 Bonn
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Filing date
Publication date
Priority claimed from AT321766A external-priority patent/AT269083B/de
Application filed by Fa Heinrich Frings, 5300 Bonn filed Critical Fa Heinrich Frings, 5300 Bonn
Publication of DE1667042A1 publication Critical patent/DE1667042A1/de
Publication of DE1667042B2 publication Critical patent/DE1667042B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1667042C publication Critical patent/DE1667042C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

stens zwölf Leitschaufeln (11) besitzt, deren Innenkanten vom Flügelradumfang nur um ein die freie Rotation eerade noch ermöglichendes MaB abstehen und mit den durch die Innenkanten gelegten Radialebenen einen Winkel von 25 bis 35'einschließen, und daß bei sich ändernden Flüssigkeitshöhen an die Luftansaugleitung (!0) außerhalb des Behälters (14) eine Vorrichtung zur
SSeinereinsteIlbarenLuftmenge
e,ner zentralen, feststehenden ^^ bonden ist ^X^ÄÄgen befestigten, den Stator mit zwl.Jcn^n der radiaier, Richtung unter senkrechten, jl"^.1.^^, abNveichenden Leitschaufeln.
S einem spitzt^i ^ uftaustrittsöiTnungen, den vor-
wobei die von'^n FIäcnen und den um das ^lagerten. ^' RoUnionszNlinder gcbiiJcten
Flügelrad ^ hcr teilweise abgedeckt sind. Kamn'„ Γ ,· nn< >n Belüftungsvorrichtungen arbei-
Fast alle neKJ - - Gebläse oder einem
ten m Kombination mithin ^ ^ ^
ten m h ^ ^ ^
Kompressor, ei , - - Flücsikejt zu verteilen. Fs komprimierte LU" n "' rri(rntunEen, die die Luft gibt nur wenige Hl mn * helQftenden Flüssig-
,5 flbs^Uf ™g^^n Blasen verteilen. Zu d,esen keit gleicnmaiM-, '" p.ate,uschrift 9h\ 795 und
gehört die in Her α«.u} beschriebenen österre.ch.scnen Pauntscnntt
Vorrichtung. ^ nach obcn gerlch
Diese \ orricntuhl ^ ^ ^ Flügelrad bc-
tete hohle Antraos c - - mit sechzchn urili
festigt ist Ls s,nd ^ ^ u- . Der das fh^... sechs Luftaus ntts«^m.ngcn <.,^ ^, ^ rad umgebende Stat or Ils ^, w , ap )hrJ;
ringe η acht senkaxh ,U M^ ^ ' . wink ; äußeren Fnd. m tu "^ J"^ wjnkd u,n cl,A von ?O einschließen was unem gedachte
58 an ihrem mne . , ^J^^ufe,n ^nd mch Radnlebene ^^^^^h^ser des Flu.,' ^ ^^^h^ untere Ringscheibe;,.
lObis 15 ηΓ
unten Diese
die Belüftung von Bth
Flussigkeitsmha mit. m.a p x n7,a'
Bei der notwendigen h$»J^
keit der Welle von 14 :(™"rtjn""B h£hlcn Wello
ist einem Antrieb^ von oben mittels einer Sohlen vvu«.
panisch damit e.M ^ fuhrung größerer Beliiftun^einheiten mui«
! Vo^htung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Flügelrades (9) vier senkrecht, StabilisierungsHächen (.2) radial tung einen gewissen ^ Jj
Es ergab steh also die Aufgabe, mit ^^^™^
TÄSSÄ. n,ch einem der Ansprüche . oder 2, dadurch ^kennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Konstanthaltung der Luftmenge aus einem mit einer Drosselstelle (30) versehenen Raum besteht, in dem eine durch ein Gestänge (22) mit einer Drosselplatte (23) und einer Gegenleder (24) verbundene Membran (23) angeordnet lst-
«^ spezifischen
ergPb sich be, «^
^t der dam.t emelbaren ^
5<> heit und gleichmäßiger Verteilung d« der Flüssigkeit der dnngen^ Bedarf rung dl^'teterra^^
BehaUer Weuer
Die Erfindung betrifft eine Belüftungsvorrichtung lir Flüssigkeiten, bestehend aus einem nahe am loden eines Behälters angeordneten, um eine vertiale Achse rotierenden hohlen Flügelrad mit vier ,is acht Flügeln, die umfangseitig der Drehrichtung ntgegengesetzt Luftaustrittsöffnungen aufweisen und leren den Luftaustrittsöffnungen vorjielagerte, senkechte Flächen mit den durch die Flügelspitzen geegten Radialebenen spitze Winkel einschließen, wo-,ei das Flügelrad an einer durch den Behälterboden -ef μ.-irten Antriebswelle befestigt und nach oben mit der Verbesserung dieser Belüftungsvorrichtung zu-
gründe. . . D
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit einer Be-
lüftungsvorrichtung der eing!2p s.^.SC5^e a n uf G d ae"r tung, die dadurch gekennzeichnet ist, Jß die ^ de
6o Antriebswelle sitzende ^^nabe zu ejnemau fwarts in die LuftansaugleUung,ragenderrund[tW* mit e;ner Labynnthd.chtungi abgedichtoten zylinder verlängert ist, und daiß das ™"&l teilweisen Abdeckung außJJ e'ne" °^
65 ren Ring tragt daß feme de ^0.^ t Leitschaufeln besitzt, deren Innenkanten mn: « me, n die freie RotaUon gerade noch f™^!"«5,J^!j abstehen und mit den durch die Innenkanten gelegten
Fadialebenen einen Winkel von 25 bis ?5 einschließen, und daß bei sieh ändernden Flüssigkeitshöhen an die Luftansaugleitunü außerhalb des Behälters eine Vorrichtung zur Konstanthaltung einer einstellbaren Lufimenge. angeschlossen ist.
Tm den spezifischen Kraftbedarf zu <enken. ist es notwendig, die durch das Flügelrad venip-nclre Flüssigkeitsbewt'gung genauestens zu kontrollieren und zu verhindern, daß Flüssigkeit in das Innere des Flügelrades gelangt. Letzteres gelingt, indem die jiLif dci An'' ."bswelle sitzende Flüsielnabe zu einem aufwärts in e Luftansaiiglcitung ragenden Hohlzv linder verlängert ist. der gegen die^e nut einer labyrinthdichtung abgedichtet wird.
Im deutschen Gebrauchsmuster I 7>J5M4 ist eine \ Errichtung zur Feinstverteilung von Gasen in Flüssigkeiten beschrieben, bei der die Nabe eines relativ i.injsam drehenden, mehrflügeligcn \erteilers an ihrer (i'vrseite einen Hohlzapfen trägt, der mittels einer v-.-pfbuchse mit Packungen oder mit cldMis.h euch- 2c '.:\'en Simmerringen gegen den Hohlkörper ibgc-.i . viel ist. Dieser Vorrichtung muß komprimierte 1 ;;:': zugeführt werden. Die Stopfbuchse hat dort den /..eck, hei größerem Durchsatz das tintweichen von I :ί· /u verhindern, wodurch diese nicht mehr durch iLn rotierenden Verteiler verteilt würde.
Die Labyrinthdichtung in der Lriinduru'sgemalkn '·. orrichtung hat hingegen den Zweck, das Ansingen τι Flüssigkeit in das Innere des Flügelrades zu \er-Luft-Flüssigkeits-Mischung verteilt sich gleichmäßig über den gesamten Behälterquerschnitt. Die Austrittsgesehwindigkeit richtet sich nach dem Durchmesser de? zu belüftenden Behalters und wird von der Formgebung des Flügelrades bestimmt.
In der österreichischen Patentschrift 189 148 wird wohl eine Variationsmöglichkeit der Anzahl der Leitflächen als gegeben angeführt, es ist jedoch nur ein einziges Beispiel mit acht Leitflächen angeführt, was insbesondere im Zusammenhang mit der Anzahl der dort angeführten sechzehn LuftaustrittsörTnungen gesehen werden muli. Dort beträgt also die Anzahl der leitflächen die Hälfte der Luftaustrittsöffnungen, während gemäß der Erfindung die Anzahl der Leit- >5 !lachen mindestens das Doppelte der Luftaustrittsöffnungen beträgt. Dadurch wird die gleichmäßige Verteilung des Lufi-Flüssigkeits-Gemisches über den ganzen Tankquerschnitt wesentlich begünstigt.
Durch die Konstruktion der -^lüftungsvorrichtung bedingt, ändert sich die Ausstrah'.ungsgesehwmdigkett der Mischung aus feinsten I uftblasen und Flüssigkeit mit dem Verhältnis der vom Flügelrad bewegten Flüssigkwüsmenge zur angesaugten Luftmenge. Z\se\.KS gleichmäßiger \usluftung des Behälters muß dieses Verhältnis konstant gehalten werden. F-. ändert sich aber in Abhängigkeit van der Hohe der Flüssigkeitssinle. in der die Luft verteilt werden muß. Bei niedrigerer Flüssigkeitssäule erhöht sich die angesaugte Luftmenge Wenn im praktischen Betrieb die ikiäl häfi Ädn un
g g p
indem, wodurch sich uL r-ngesaiiLite Luftmenge ver- 3° Höhe der Flüssigkeitssäule häufig Änderungen unter-
worfen werden muß, wird die !^lüftungsvorrichtung mit einer außerhalb des Behälters in der Luftleitung eingebauten Vorrichtung zur Konstanthaltung einer einstellbaren Luftmenge ausgerüstet.
Dm das Einströmen der Flüssigkeit in das Flügelrad gleichmäßig zu gestalten und eine Rotation der Behälterflüssigkeit zu verhindern, was zur gleichmäßigen Belüftung notwendig ist, werden nach einer Ausführungsform der Erfindung oberhalb des Flügel-
Die Vorrichtung zur Konstanthaltung einer einstellbaren Luftmenge besteht aus einem mit einer Drosselstelle versehenen Raum, in dem eine durch
ingcrn und der Kraftbedarf erhöhen würde. Die vom Rotor geförderte F'lüssigkeitsmenge wird durch die Größe der Kammern bestimmt, welche von den Luft-.üistrittsöfTnunge, . den ihnen vorgelagerten, senkrjchten Flächen und dem um das Flügelrad gcdachten Rotationszylinder gebildet werden. Durch teilweise Abdeckung dieser Kammern vom Flügelumfang her ist es möglich, die geförderte Flüssigkeitsmenge
/u verringern, ohne dadurch die angesaugte Luft- o__
menge zu verkleinern, was zu einer Herabsetzung des 40 rades vier senkrechte Stabilisierungsflächen radial an-
spczifischen Kraftbedarfs führt. Diese teilweise Ab- geord-.et. deckung der Flügelradkammern wird nach der Erfindung mittels eines oberen und eines unteren, am Flügelrad angeordneten Ringes durchgeführt, welche
Anordnung einwärts verbreiteten Flachringen des 45 ein Gestänge mit einer Drosselplatte und einer Gegen-Stators gemäß der deutschen Patentschrift 961 795 feder verbundene Membran angeordnet ist, so daß gegenüber eine wesentliche Verbesserung hinsichtlich beim Auftreten eines stärkeren Sogs die Membran des spezifischen Kraftbedarfs und der Blasenvertei- die Drosselplatte zur Drosselstelle hin und beim lung ergibt. Bei der erfindungsgemäßen Ausführung Nachlassen des Sogs die Feder die Drosselplatte von enden die Flachringe des Stators innen in der gleichen 5° de/ Drosselstelle weg bewtgt. Mit Hilfe dieser VorEntfernung vom Flügelradumfang wie die Leit- richtung gelingt es, bei verschiedenen Füllhöhen die schaufeln. angesaugte Luitmenge und damit auch das Verhältnis
Überdies ist eine Vergrößerung der Luftmenge Flüssigkeit zu Luft im Flügelrad konstant zu halten,
ohne Veränderung der geförderten Flüssigkeitsmenge wodurch die Gleichmäßigkeit der Belüftung auch bei
dadurch erzielbar, daß im Stator Leitschaufel vor- 55 variierenden Füllhöhen gewährleistet wird,
gesehen werden, deren Innenkanten vom Flügelrad- Vorteilhaft wird der das Flügelrad antreibende
umfang nur um ein die freie Rotation noch ermög- Motor mit einer verlängerten Welle versehen, auf
liebendes Maß abstehen. Vorzugsweise beträgt diese welcher das Flügelrad direkt befestigt wird. Die
Distanz weniger als 1 rom. Welle wird gegen den Behälter mittels einer Gleit-
Eine Verbesserung der Luftvcrteilung wird da- 60 ringdichtung abgedichtet. Dadurch ergibt sich die durch erzielt, daß wenigstens zwölf Leitschaufeln Möglichkeit einer einwandfreien mechanischen Übervorgesehen werden, die mit den durch die Innen- tragung größerer Kräfte, was zur Herstellung größerer kanten gelegten Radialebenen einen Winkel von 25 Aggregate erforderlich ist.
bis 35° einschließen. Die Anordnung der Leitschau- Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird nachfein unter diesem Winkel ergibt einen guten und 65 stehend an Hand eines in der Zeichnung dargestell-
stauungsfreien Abtransport der vom Rotor gebildeten ten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigt
Luft-Flüssigkeits-Mischung aus dem Bereich des Be- F i g. I einen axonometrischen Teilschnitt Her
lüfters. Die aus dem Stator etwa radial austretende wesentlichsten Teile der Belüftungsvorrichtung,
Fig. 2 einen waagerechten Schnitt durch den Stator mit dem Rotor,
Fig. 3 einen Schnitt durch einen zu belüftenden Behälter mit einer Belüftungsvorrichtung nach F i g. 1 und
Fig. 4 einen Schnitt durch die Vorrichtung zur Konstanthaltung der Luftmenge in schematischer Dantellung. .
Die Belüftungsvorrichtung besteht aus einem nahe am Boden eines mit Flüssigkeit gefüllten Behälters 14 (F i g. 3) angebrachten, auf einer von unten durch die Behälterwand tretenden Welle 17 montierten, nach oben mit einer feststehenden Luftansaugleitung 10 verbundenen hohlen Flügelrad 9 und einem das Flügelrad umgebenden Stator 6.
Das Flügelrad 9 besitzt sechs senkrechte, radial angeordnete Luftaustrittsöffnungen 2 (Fig. 1). Die diesen in Drehrichtung vorgelagerten senkrechten Flächen 3 schließen mit den Radien spitze Winkel ein. Oben und unten ist der Hohlkörper des Flügelrades durch sechszackige Flächen 1 geschlossen. Die Rotornabe ist nach oben zu einem in die Luftansaugleitung 10 ragenden und gegen diese mit einer Labyringdichtung 13 abgedichteten Hohlzylinder verlängert. Zur teilweisen Abdeckung der von den Luftaustrittsöffnungen 2, den vorgelagerten senkrechten Flächen 3 und dem um das Flügelrad 9 gedachten Rotationszylinder gebildeten Kammern trägt das Flügelrad außen je einer1 oberen und einen unteren Ring 4 und S. Der Stator 6 besteht aus einem oberen und einem unteren Flachring 7 und 8 und sechzehn dazwischen befestigten Leitschaufeln 11. Die Innenkanten dieser Leits^haufeln 11 und die Flachringe 7 und 8 stehen vom Flügelradumfang nur um ein die freie Rotation noch ermöglichendes Maß ab; im vorliegenden Fall um 0,75 mm. Legt man durch die Innenkanten der Leitschaufeln Radialebenen, so schließen die Leitschaufeln mit diesen einen Winkel von 30° ein. Der Stator 6 trägt oberhalb des Flügelrades 4 senkrechte, bis über die Luftaustrittsöffnungen radial einwärts ragende Stabilisierungsflächen 12, von deneninFig. I die zwei vorderen aus Deutlichkeitsgründen nicht dargestellt sind.
F i g. 5 zeigt, daß der zu belüftende Behälter 14 bis zum Niveau 15 mit der zu belüftenden Flüssigkeit gefüllt ist. Der die Belüftungsvorrichtung antreibende Motor 16 ist an einem Bodenflansch des Behälters montiert. Die verlängerte Welle 17 ist gegen den Behalter 14 mit Hilfe einer Gleitringdichtung X8 abgedichtet. Das sich mit 1400 bis 1800 Umdr./Min. drehende Flügelrad 9 erzeugt in seinem Hohlkörperteil einen Unterdruck, durch den Luft über die Luftansaugleitung 10 von außen angesaugt wird. Ein Kreiselstrommesser 20 dient zur Anzeige der angesaugten Luftmenge. Eine Vorrichtung 19 dient zur Konstanthaltung der Luftmenge. Die Luft tritt durch die öffnungen 2 (F i g. I) aus dem Flügelrad aus. Die P.üssigkeit fließt von oben und unten in die Flügelradkammern ein und wird nach außen gefördert. Die Mischung von Luft und Flüssigkeit tritt zwischen den Leitschaufeln 11 und dem oberen und unteren Flachring7 und 8 des Stators nach außen. Das Flüssig keits-Luft-Gemisch wird durch den Stator in viele Segmente aufgeteilt, wodurch eine sehr gleichmäßige Verteilung über de,j Querschnitt des Behälters 14 erreicht wird. Durch Wahl der Neigung der Flächen 3 gegen den Radius kann die Geschwindigkeit, mit der das Flüssigkeits-Luft-Gemisch nach außen befördert werden soll, beeinflußt werden. Dadurch wird es möglich, Behälter verschiedene·· Durchmesser auszulüften.
In der Fig. 4 ist die Vorrichtung 19 zur automatischen Konstanthaltung der Luftmenge bei verschiedenen Füllhöhen dargestellt. Diese Vorrichtung bcsteht aus einem geschlossenen, mit einer Drosselstelle 30 versehenen Raum, der an die Luftansaugleitung 10 angeschlossen und in dem eine Membran 21 angeordnet ist, die durch ein Gestänge 22 mit einer Drosselplatte 23 und einer Gegenfeder 24 verbunden ist. Beim Auftreten eines stärkeren Sogs, wie es beim Absenken des Flüssigkeitsspiegds im Behalter der Fall ist. bewegt die Membran 21 die Drw-
seiplatte 23 gegen die Drosselstelle 30, während beim Nachlassen des Sogs, wie es beim Steigen des Flüssigkeitsspiegels im Behälter auftritt, die Federkraft die Drosselplatte 30 wcgbewcgt. Durch diese Vcrändcrungen des Durchslrömquerschnitts an der Drossel-'
ao stelle 30 wird die angesaugte Luftmenge trotz Vc r änderung der Sogstärke konstant gehalten und damit die Gleichmäßigkeit sowohl der LuftblasengroLk .ils auch der Verteilung derselben über den Behalvr querschnitt aufrechterhalten.
Vorzugsweise wird jeder Behälter mit einem on zigen Belüftungsaggregat ausgerüstet. Wenn es atvr notwendig ist. Behälter mit sehr großen Durchmessern gleichmäßig zu belüften, so ist es in einfächer Weise möglich, diesen Behälter nicht nur ' ·ι' einem, sondern mit mehreren Belüftungsaggrega: η gemäß der Erfindung auszurüsten.
Vorzugsweise wird die Vorrichtung zur Belüftung von Gärflüssigkeitt-n oder Abwässern eingesu/t Selbstverständlich ist es aber möglich, das Was ^
durch jede andere Flüssigkeit und die Luft durch c^ beliebiges anderes Gas zu ersetzen. Die Vorrichtu;^: gestattet dann, beliebige Gas-FlüssigkeitsReaktiontn mit großer Reaktionsgeschwindigkeit durchzufühn r. Diese Reaktionen können auch unter erhöhu-m Druck ausgeführt werden. Es muß dabei nur darauf geachtet werden, daß das Gas dem Innern des Behälters unter dem gleichen Druck zugeführt wird Durch die feine und gleichmäßige Verteilung de-Gases in der Flüssigkeit ist es auch vorteilhaft, die
beschriebene Belüftungsvorrichtung beispielsweise
zur Flotation von Feststoffen einzusetzen. Sch':cßiich
erscheint die Vorrichtung ohne jede Einschränkung
· überall dort anwendbar, wo eine gleichmäßige und
feine Verteiluug eines Gases in einer Flüssigkeit
durchgeführt werden muß.
Um einen Behälter mit einem bestimmten Durchmesser gleichmäßig zu begasen, ist im allgemeinen ein Flügelraddurchmesser erforderlich, der etwa den achten bis fünfzehnten Teil des Behälterdurchmessers
beträgt. Die Größe variiert mit der gewünschten Gasmenge. Da der spezifische Kraftbedarf mit zunehmender Flüssigkeitssäule ansteigt, ist im allgemeinen eine Flüssigkeitssäule von 3 bis 4 m am wirtschaftlichsten. Aus besonderen Gründen kann sie
jedoch auch unter- und überschritten werden
Nachstehende Versuche zeigen den mit der Erfindung gegenüber dem Stand der Technik erzielten Effekt.
Versuch 1
In einem Tank wurde ein Belüfter gemäß άυτ deutschen Patentschrift 961 795 eingebaut. Es wurde das Flügelrad gemäß Fig. 8 mit sechs Luftaustritts-
öffnungen gewählt. Der Belüfter besitzt eine nach pben gerichtete hohle Antriebswelle, auf der das Flügelrad befestigt ist. Der das Flügelrad umgebende Stator besitzt zwischen den beiden Flachnngen acht senkrechte Leiisdiaufeln, welche an ihrem äußeren Ende mit einer Radialebene einen Winkel von 30 einschließen, was einem Winkel von etwa 58 an ihrem inneren Ende mit einer dort gedachten Radialebene entspricht. Das Flügelrad besitzt einen Durchmesser von 180 mm, der Stator einen Außendurcnmesser von 330 mm. Die Leitschaufeln sind 6 mm vom Außendurchmesser des Flügelrades entfernt. Die obere und untere Ringscheibe des Stators überdecken das Flügelrad von oben und unten.
Bei Füllung des Tanks mit Wasser wurden nachfolgende Zahlen erzielt:
Tankdurchmesser 2200 mm
Füllhöhe 3000 mm
Angesaugte Luftmenge 4Om3Zh
Kraftbedarf 4,8 kW
Spezifischer Kraftbedarf 1,20 kWh/10 m* Luft
Um die Qualität der Belüftung genauer definieren zu können, wurde in diesem Tank unter diesen Voraussetzungen eine Serie von submersen Essiggarun- »5 gen durchgeführt. Da die Essigbakterien auf die Qualität der Belüftung sehr empfindlich sind, er-
t . ■·. .__:_!« -7-uior. »in MaR für die Gleich-
mäßigkeit und Feinheit der erzielten Belüftung
Maximal erreichbare Essigsäurekonzentration 10,1 /0
Maximale Versäuerungsgeschwindigkeit 0.10·/.
Mit durch die Innenkante der Leitschaufeln gelegten senkrechten Radialebenen schlossen die Leitschaufeln einen Winkel von 30° ein. Bei Füllung mit Wasser wurden nachstehende Ergebnisse erzielt:
Tankdurchmesser 2200 mm
Füllhöhe 3200 mm
Ansaugleistung 50 m3/h '
Kraftbedarf 4,0 kW
Spezifischer Kraftbedarf 0,8 kWh/10 m»
Die Überprüfung der Qualität der Belüftung mit Hilfe einer Serie von submersen Essiggärungen ergibt folgende Zahlen:
Maximal erzielte Essigsäurekonzentration 13,7°/o
Maximale Versäusrungs-
geschwindigkeit 0,15 %> Essigsäure/
Stunde
Ausbeute an Essigsäure, bezogen auf Alkohol 97 %>
Durchschnittliche Gärleistung
des Apparates 343 1 Alkohol/
24 Stunden
Kraftverbrauch, um 1001 Alkohol zu vergären 28 kWh
Der Versuch zeigt die wesentliche und unerwartete Verbesserung hinsichtlich des spezifischen Kraftbedarfs, insbesondere der Qualität der Belüftung untder damit erzielten Gärleistung, Ausbeute und maximalen Säurestärke.
Versuch 3
Ausbeute an Essigsäure, bezogen auf Alkohol 9O»/o
Durchschnittliche Gärleistung des Appu. utes
K-aftbedarf, um 1001 Alkohol
24 Stunden
zu vergaren
48 kWh
Versuch 2
gernaß *Γ
Boden des
Ein Tank wurde mit einer Belüftungsvorrichtung gemäß der Erfindung ausgerüstet. Das nahe am 35 Boden des Behälters angeordnete, um eine vertikale Achse rotierende hohle Flügelrad hatte die in F i g. 1 abgebildete Form mit sechs Luftaustrittsöffnungen. Das Flügelrad war an einer durch den Behälterboden geführten Antriebswelle befestigt und nach 40 oben mit einer zentralen feststehenden Luftansaugleitung verbunden. Die von den Luftaustrittsöffnungen, den vorgelagerten senkrechten Flächen und dem um das Flügelrad gedachten Rotationszylinder gebildeten Kammern waren von außen her dadurch wurde mit einer Belüftungsvorrichtung 45 teilweise abgedeckt, daß das Flügelrad einen oberen t Das nahe ar" und einen unteren Ring trug. Die auf der Antriebsum eine vertikale welle sitzende Flügelnabe war zu einem aufwärts in hatte die in F i g. 1 die Luftansaugleitung ragenden und gegen diese mit sechs Luftaustrittsöffnungen. einer Labyrinthdichtung abgedichteten Hohlzylinder einer durch den Behälterboden 50 verlängert. Das Flügelrad war von einem Stator umbefestigt und nach oben mit geben, dessen obere und untere Ringe das Flügelrad . ·. nicht überdeckten und der weiterhin sechszehn senkrechte Leitschaufeln besaß, deren Innenkanten vom Flügelradumfang 0,75 -nm abstanden.
Durchmesser des Flügelrades .... 250 mm Außendurchmesser de* Stators .. 360 mm
Mit durch die Innenkanten der Leitschaufeln gelegten senkrechten Radialebenen schlossen die Leit-
emer zentralen feststehenden Luftansaugleitung ver bunden. Die von den Luftaustnttsoffnungen den vorgelagerten senkrechten Flächen und dem um das Flügelrad gedachten Rotationszylinder gebildete Kammern 4ren von außen her dadurch teilweise abgedeckt, daß d-s Flügelrad einen oberen und «nen unteren Ring trug. Die auf der -^tnebswel e: sit^nde - 60 schaufeln einen Winkel von 30° ein.
Flügelrad war von einem Stator umgeben dessen obefe und untere Ringe das Flügelrad nicht überdeckten und der weiterhin zwölf senkrech eLe.t-.häufeln besaß, deren Innenkanten vom Flügelraderzielt:
Beim DurchErgebnisse
umfang 0.75 mm abstanden.
Durchmesser des Flügelrades . Außend:;rchmevser des Stators
180 mm 330 mm
Tankdurchmesser 3990 mm
Füllhöhe 49j0 mm
Flügelraddurchmesser 250 mm I.uftansiiugleistung .... 20Om3 h
Kraftbedarf i 7 kW
her Kraftb-d3rf 0.8. kWh 10.
3C
9 ^ ίο
Die Überprüfung der Qualität der Belüftung mit einer Leistung von 240 1 Alkohol in 24 Stunden auf Hilfe einer Serie von submersen Essiggärungen er- 14001 Alkohol in 24 Stunden. Alle Belüfter der vorgibt folgende Zahlen: stehenden drei Versuche drehen sich mit 1450 Umdr./
Min. Diese erfindungsgemäße stabile Konstruktion
Maximal erzielte Essigsäure- 5 ermöglicht drstmals eine weitgehende Vergrößerung
konzentration 13,5% der Anlage.
Maximale Versäueiungs- Die größeren Gärbehälter besitzen gleichzeitig eine geschwindigkeit 0,15% Essigsäure/ größere Füllhöhe, um das notwendige Flüssigkeits-Stunde volumen unterzubringen. Obgleich im Versuch 3 die
Ausbeute 96% io Füllhöhe auf 4 m angehoben ist, weist dieser Gär-
Mittlere Gärleistung des Appa- apparat einen niedrigeren spezifischen Kraftbedarf
rates 1400 1 Alkohol/ auf als der kleine Apparat gemäß Versuch 1 ent-
24 Stunden sprechend dem Stand der Technik.
Kraftbedarf, um 1001 Alkohol Es war nicht möglich, aus den Angaben der deut-
zu vergären 29 kWh 15 sehen Patentschrift 961 795 auf die Maßnahmen zu
schließen, die notwendig sein würden, um diesen
Der Versuch zeigt die gegenüber dem Stand der wesentlichen technischen Fortschritt erzielen zu
Technik mögliche Vergrößerung einer Gäranlage von können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    I. Bclüftunesvirrichtune für Flüssigkeiten, bestehend aus einem nr.ne am Boden eines Behälters anseordneten um ein j vertikale Achse rotierenden hohlen F,.t:elrad mit vier bis acht Flügeln. die umfangseitia der Drehrichtung entgegengesetzt Luftaustriilsöiinunsien aufweisen und deren den Luftaustrittsöffnungen vorgelagerte senkrechte Flächen mit den durch die FKigcI-spitzen aelesten Radialebenen spitze Winkel einschließen, wobei das Flügelrad an einer durch den Behälterboden Geführten Antriebswelle befestigt und nach oben mit einer zentralen feststehenden Luitansaueleitung verbunden ist. scwie aus einem das Flügelrad umgebenden Stator mit zwischen 7*ei i'.aehringen befestigten senkrechten. jeweils von der radialen Richtung unter einem spitzen Winkel abweichenden Leitschaufeln, wubei die von den I.uftautrittsrtffnungen. den vorgelagerten senkrechten Flächen und den um das Flügelrad ^-dachten Rotationszylinder gebildeten Kammern \on außen her teilweise abgedeckt sind. dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Antriebswelle (17) sitzende Flügelnabe zu einem aufwärts in die Luftansaugleitung (10) ragenden und ge.cn diese mit einer Labyrinthdichtung (!3) abgedichteten Hohl/ylinder ver-,ängert ist. und claß das Flüge.ad (9MUr teil-
DE19671667042 1966-04-05 1967-03-18 Beluftungsvornchtung fur Flüssigkeiten Expired DE1667042C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT321766A AT269083B (de) 1966-04-05 1966-04-05 Belüftungsvorrichtung für Flüssigkeiten
AT321766 1966-04-05
DEF0051864 1967-03-18

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1667042A1 DE1667042A1 (de) 1971-06-03
DE1667042B2 DE1667042B2 (de) 1972-10-26
DE1667042C true DE1667042C (de) 1973-05-17

Family

ID=

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3336468A1 (de) * 1983-10-06 1985-04-18 Nakano Vinegar Co., Ltd., Handa, Aichi Vorrichtung zur aeroben fermentierung
DE3517879A1 (de) * 1985-05-17 1986-11-20 Ytron Dr. Karg GmbH, 7151 Affalterbach Zyklon-mischvorrichtung zum kontinuierlichen mischen von pulverigen stoffen mit fluessigkeiten
DE3616680A1 (de) * 1985-06-05 1986-12-11 Heinrich Frings Gmbh & Co Kg, 5300 Bonn Belueftungsvorrichtung fuer fluessigkeiten
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