DE1666377U - Polstersohle, insbesondere einlegesohle. - Google Patents
Polstersohle, insbesondere einlegesohle.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B17/00—Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
46 Sa 53/1 to Dw,
Sojniica K-G-.- Head & (Jo.,. G-us terath-IEal Kreis Trier
Polstersohle, insbesondere Einlegesohle
Bi e bisher bekannten PolstersOHLen neigen, soweit sie aus
la.s er stoff en bestehen, zur Terfilzung und werden schon nach,
verhältnissiässig kurzer Zeit deshalb unbrauchbar, weil sie
ihre Elastizität verlieren und aus diesem ffrunde zur Ausübungeiner
Pumpwirkung nicht mehr in der Lage sind*
Andere, aber in der Wirkung ähnliche Hachteile weisen
lolstersohlen. aus Schaum— r Schwamm— r Ifoos— oder Zellguuani
aurr weiX bei diesen Sohlen die Verbindungen zwischen &exL
einzelnen. ZelXen. nicht gross genug sind,- um eine ausreichen.—
de Pumpwiricung sicherzustellen f so daß also hier bereits
bei neuer Sohle die Burchlüftung: ungenügend ist.
G-emäss der !feuerung solL nun eine Fölstersohle^ die sich,
insbesoniere als Einlegesohle verwenden lässt Ψ dasebes.
aber auch als ±tl der Schuhkonstruiction vorgesehene Polstersohle,
z.B, für Hausschuhe und dergleichen, in. Srage kommt f
aus einer Polsterschicht aus fasern bestehen, die z.B. durch
Mischen
■ .■ . · 2 -
Mischen mit Latex, durch franken oder Hindurehs äugen von
Latex oder Latexschaum einze&n und weitestgehend mit einer Latexschicht umgeben sind. Bei der anschliessenden Vulkanisation
eines derartigen Fasergebildes -verbinden sich die einzelnen Fasern an ihren Berührungspunkten und bilden
ein verhältnismässig starres und elastisches Grefüge.
Das Tränken von Fasern mit Latexschaum oder Latex und die
anschliessende Vulkanisation in der Weise, daß die Fasern
mit Latexhüllen umgeben und an ihren Berührungsstellen miteinander
durch Vulkanisation verbunden sind, ist bereits bekannt, und zwar hat man dieses Mittel zur Herstellung von
Möbelpolsterstoffen verwendet, um den Bestandteil an hochwertigem Rosshaar in der Mischung herabzusetzen und minderwertige
Fasersorten, wie Kapok und dergleichen, zu hohen Anteilen verarbeiten zu können, wobei die eingelagerten
Sosshaarstoffe im (refuge die Elastizität erhielten.
Die Feuerung besteht min darin, daß dieses Gfefüge als Polst«
schicht- für Sohlen übernommen wird, weil es sich gezeigt
hat, daß bei Auswahl hochwertiger und starker Stoffe, inabesondere
tierischer Fasern und soweit Pflanzenfasern benutzt werden., vorzugsweise starker und widerstandsfähiger
lasern, wie z.B* Eokosfasern, sich ein Gebilde ergibt r
das den hohen Belastungen, wie sie durch die (Jehbewegung
hervorgerufen werden, in überraschender Weise standhält. Es hat sich gezeigt, daß selbst an den Stellen höchster
Druck- und Biegangsbeanspruchung die Elastizität selbst
über lange Zeit hin ohne weiteres erhalten bleibt und damit
ein. Höchstmass an Atmung: erzielt werden kann«
Die
Sie Bolsterschicht lässir sich, jedoch gemäss der Feuerung
nicht allein verwenden, sondern es ist erforderlich, sie in an sich, bekannter Weise mit einer Obersohle zu verbinden, die wiederum aus bekannten Stoffen, bestehen mag. Die
Yerbindung soll dabei in einfacher' und zweckmässiger Weise
durch. Tulkanisation erfolgen,, so daß also herstellungsmässig
gesehen es sich empfiehlt r die Polsterschicht durch.
Mischen von Fasern mit Latex herzustellen und schon vor
der Tulkanisation die Obersohle aufzubringen,, die dann in der ■Vulkanisation selbst mit der P ölst er schicht unmittelbar
verbunden wird«
Es ist nicht unbedingt no tig r daß die °bersohle luftdurchlässig
ist,, weil die Sohle durch Form und Abmasse sowie
durch, "besondere Mittel, die nicht Gegenstand der !Feuerung
sind,- die Pumpwirkung über die Randteile- in. den aberhalb
der- Qbersohle gelegenen* fur die Aufnahme des Fusses bestimmten
Eeil u&ertreten lässt* Zur Yerbesserung der- Pump—
wirkung- indessen empfiehlt es sich Ψ die Obersohle luftdureh.-
lässig; auszubilden r wobei es nickt unbedingt· erförderlidx
ist* den Werkstoff der Obersohle als solches: luftdurchlässig
vorzusehen, sondern es käimen ohne weiteres in an sich, be-"
kannten Weise in &e^ Ö&erso&Le Lochungen irt gewissen, ü—
ständen, und toel gewissem Burchmesser vorgesehen werden«
Mae besomd'ere Burehlässigkei-te ergiBir sich Jedoch, bei deir
Terwendung: an sick durchlässiger Stoffe, wie z:.B. von Ces—
tilstoffen, so daß gemäss weiterer Ausbildung der !Teuerung·
die Ob-ersohle aus ^Textilstoff bestehen möge*
Die
Die Verbindung zwischen der Obersohle und der Polsterschich·
lässt siciL dadurcii noch inniger gestalten, daß man ror
dem Vereinigen beider Schichten die Qbersohle an ihrer der
Polsterschicht zugewandte! Seite mit latex überstreicht und
auf diese Weise eine ausgesprochene Latexverbindungsschicht zwischen Obersohle und Polsterschicht schafft*
Bei Verwendung von !Textilstoff en für die Ob er sohle könnte
hierbei die gefahr bestehen, dass die Durchlässigkeit des Obersohlenstoffes durch das Aufbringen einer Latexschicht
unwirksam gemacht wird, um dies zu verhindern,, wird
weiterhin vorgesehen, daß anstelle einer Latexschicht eine Schaumlatexschicht als Terbindungsschicht vorgesehen wird,,
weil während des Auftragens und anschliessenden Vulkanisierens
die- Bläschen des Schaumlatex nicht unter besonderem
Gegendruck stehen, zerplatzen und auf diese il7eise die aus
gummi bestehende endgültige Terbindungs schicht in voll befriedigendem
Umfange porös istv
Der Feuerungsgedanke sei anhand der beigefügten Modelle erläutert,
die indessen lediglich als Beispiele gelten mögen.
Bas l&ister X zeigt ein gemisch, aus- tierischen Fasern uncl
künstlichen, fasern r nämlich natürlichem und künstlichem
Hosshaar. Sie Fasern sind zunächst gemischt, dann in.
Tliesform gebracht. 'Ans Chiles send ist das Tües durch Latex
geführt und der überschüssige Latex abgesaugt. Das Ylies
is-fc weiterhin mit einer Bahn aus Baumwollköper dubliert^
wobei die der Polsterschichi» zugekehrte Seite des GFewebes
mit
mit Sdiaumlatex kaschiert wurde. Seliließlicli ist das so er-IialterLe
plattenf öriaige Erzeugnis milkani3ert und die dem
Modell entsprechende SoIiIe ausgestanzt.
EntspreclLendes- gilt für Muster IX, "hei dem jedoch als Aus—
gange5-toff Kokosfasern Terwandt 7,Turden,
Claims (4)
1. Polstersohle, inabesondere Einlegesohle, gekennzeichnet durch eine Polsterschicht aus natürlichen
oder künstlichen tierischen oder pflanzlichen Fasern, die in an sich bekannter Weise mit latex so umhüllt und vulkanisiert
sind,, daß die "fasern an den Berührungspunkten miteinander
verbunden sind, sowie durch eine durch Tulkanisation mit der Polsterschicht verbundene Qbersohle,
2. Polstersohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Obersohle luftdurchlässig ist.
5# Polstersohle nach Anspruch 2r gekennzeichnet
durch eine Obersohle aus textilstoff♦
4. Polstersohle nach einem oder mehreren der Ansprüche
1■ — 3 , dadurch gekennzeichnet , daß die Ober— sohle an ihrer der* Polsterschicht: zugewandten Seite mit;
üatex bestrichen, und übfer diese Latex-Terbindungsschicht
mit der Polsterschicht verbunden ist.
1■ — 3 , dadurch gekennzeichnet , daß die Ober— sohle an ihrer der* Polsterschicht: zugewandten Seite mit;
üatex bestrichen, und übfer diese Latex-Terbindungsschicht
mit der Polsterschicht verbunden ist.
5v Polstersohle naelt Anspruch 4-* lefceaazeiaJrn
e ir durch eine Cfkersoiile aus einheitlichem (imgeloclitem)
textilstoff und eine poröse Terbindungsschicht aus Schaumlatexv
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1953R0007122 DE1666377U (de) | 1953-08-11 | 1953-08-11 | Polstersohle, insbesondere einlegesohle. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1953R0007122 DE1666377U (de) | 1953-08-11 | 1953-08-11 | Polstersohle, insbesondere einlegesohle. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1666377U true DE1666377U (de) | 1953-11-05 |
Family
ID=32008125
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1953R0007122 Expired DE1666377U (de) | 1953-08-11 | 1953-08-11 | Polstersohle, insbesondere einlegesohle. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1666377U (de) |
-
1953
- 1953-08-11 DE DE1953R0007122 patent/DE1666377U/de not_active Expired
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