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DE866013C - Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk

Info

Publication number
DE866013C
DE866013C DEW3210A DEW0003210A DE866013C DE 866013 C DE866013 C DE 866013C DE W3210 A DEW3210 A DE W3210A DE W0003210 A DEW0003210 A DE W0003210A DE 866013 C DE866013 C DE 866013C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edge
molded sole
sole
molded
over
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW3210A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Wiedner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW3210A priority Critical patent/DE866013C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE866013C publication Critical patent/DE866013C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/06Footwear with health or hygienic arrangements ventilated

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk. Es wurde bereits vorgeschlagen, Schuhwerk in der Weise herzustellen, daß auf das mit dem Rand nach außen an eine Brandsohle angenähte Oberleder eine Kunststoffformsohle aufgeklebtwird, deren hohler, aberoffener Innenteil mit einer elastischen Masse gefüllt ist.
  • Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung dieses Verfahrens insofern, als die mit einem Überschlagrand versehene Formsohle über den vorstehenden Rand des Rahmens oder der Zwischensohle bzw. bei Flexibelschuhen über den Rand des Oberleders und der Brandsohle gelegt und mit ihm gegebenenfalls verklebt wird.
  • Hierdurch wird es möglich, ein festes und dauerhaftes Schuhwerk zu schaffen, das auch für Herbst-und Winterschuhe geeignet ist. Der mit dem vorstehenden Rand des Oberleders bzw. im Rahmen oder der Zwischensohle verklebte Überschlagrand der Formsohle bildet, wenn er mit dieser verklebt wird, eine feste Verbindung, die wasserundurchlässig ist. Dieses Verfahren läßt sich aber nicht nur zur Herstellung von neuem Schuhwerk verwenden, sondern es kann auch für Reparaturzwecke angewendet werden.
  • Die Erfindung betrifft weiterhin eine Formsohle, die insbesondere zur Anwendung des geschilderten Verfahrens geeignet ist, bei der der Überschlagrand dieser Formsohle mit der Vollgummilaufsohle und dem seitlichen Rand derselben aus einem Stück besteht. Bei der Verwendung dieser Formsohle wird der wesentliche Vorteil erreicht, daß hierdurch gleichzeitig eine Verkleidung der seitlichen Schnittflächen des Schuhrahmens bzw. des Zwickumschlages bei Flexibelschuhen erfolgt und somit eine Sohlenbearbeitung wie Stuppen, Putzen, Schleifen und Fräsen erspart wird. Die Seitenfläche dieser Form" sohle gibt einen immer sauberen und glatten Abschluß des Schuhbodens.
  • Beim vorliegenden Erfindungsgegenstand ist der Innenteil der Sohle mit einer weichen, porenhaltigen Füllmasse versehen, und zwar wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, an der Oberseite Luftkammern einzuarbeiten, die nach oben offen sind. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß sich die Sohle gut den Bewegungen des Fußes-anpassen kann, wobei gleichzeitig eine gute Ventilatiön erzielt wird. Um diese Vorteile des Erfindungsgegenstandes besonders gut ausnutzen zu können, ist es vorteilhaft, eine dünne geschmeidige Brandsohle oder Zwischensohle zu verwenden, die gegebenenfalls auch noch mit Perforationen versehen: ist.
  • Es ist weiterhin zweckmäßig, bei der Herstellung der Formsohle in diese gleich eine Gelenkstütze mit einzugießen., die sich dann fest in die Gummimasse einbettet.
  • In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsformen der für das Verfahren gemäß der Erfindung zur Anwendung gelangenden Formsohle dargestellt. Fig. i zeigt einen Schnitt durch einen Schuh, welcher mit einer Formsohle gemäß der Erfindung ausgestattet ist, und Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch eine andere Schuhart.
  • Bei der in Fig. i dargestellten Ausführungsform handelt es sich um einen Schuh, bei dem das Oberleder i in der üblichen Weise über eine Brandsohle 3 gezwickt ist. Der Zwickeinschlag ist auf die Außenseite der Brandsohle übergelegt und dort durch beliebige Mittel, beispielsweise Täckse, Klammern oder Klebstoff, gehalten. Der Zwischenraum zwischen dem Zwickeinschlag kann durch eine Ausballmasse 5 ausgefüllt sein. Auf dem so gezwickten Schuh ist eine Zwischensohle 7 bzw. ein Rahmen aufgenäht oder in, anderer geeigneter Weise befestigt, der über dem Schuhumriß einige Millimeter nach außen vorsteht und so einen Rand 8 bildet.
  • Auf den so vorbereiteten Schuhboden wird die Formsohle 9 gemäß. der Erfindung aufgelegt. Diese besitzt eine Lauffläche ii und senkrechte Seitenränder 13, welche in einen Überschlagrand 15 übergehen. Dieser Überschlagrand wird über den vorstehenden Rand des Rahmens oder der Zwischensohle in der aus der Fig. i ersichtlichen Weise gelegt und dort zweckmäßig angeklebt. Gegebenenfalls kann auch eine Klebverbindung am unteren äußeren Rand der Zwischensohle bzw. des Rahmens mit dem Rand der Oberseite der Formsohle erfolgen. Auf diese Weise wird eine wasserdichte sichere Verbindung zwischen'der Formsohle und dem Schuhboden hergestellt.
  • Wie weiterhin aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist die Formsohle 9 in ihrem Innern mit einer Füllung 17 aus einem elastischen Material, beispielsweise Moosgummi, versehen, in dem von der Oberseite her Luftkammern i9 angebracht sind.
  • Bei der Ausführungsform, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, handelt es sich um einen Flexibelschuh, bei dem der Oberlederrand nach außen umgelegt und mit einer Brandsohle 3 aus dünnem Leder oder Textilstoff vernäht is6. Der Überschlagrand i5 der Formsohle 9 gemäß der Erfindung legt sich über diesen Nährand io und wird in der oben angegebenen Weise mit ihm verklebt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk unter Verwendung einer elastischen, in ihrem Innern porenhaltigen Formsohle, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem Überschlagrand (i5) versehene Formsohle (9) über den vorstehenden Rand (8) des Rahmens oder der Zwischensohle bzw. bei Flexibelschuhen über den Rand (io) des Oberleders und der Brandsohle gelegt und mit ihm gegebenenfalls verklebt wird.
  2. 2. Formsohle für das Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Überschlagrand (i5) der Formsohle (9) mit der Vollgummilaufsohle (ii) und dem seitlichen Rand (i3) derselben aus einem Stück besteht.
  3. 3. Formsohle nach Anspruch 2, bei der der Innenteil der Sohle mit einer weichen, porenhaltigen Füllmasse versehen ist, dadurch! gekennzeichnet, claß, die Füllmasse (i7) an ihrer Oberseite mit Luftkammerni (i9) versehen ist, die nach oben offen. sind. q.. Formsohle nach Anspruch :2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine eingegossene Gelenkstütze aufweist.
DEW3210A 1950-08-08 1950-08-08 Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk Expired DE866013C (de)

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DEW3210A DE866013C (de) 1950-08-08 1950-08-08 Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk

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DEW3210A DE866013C (de) 1950-08-08 1950-08-08 Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE866013C true DE866013C (de) 1953-02-05

Family

ID=7591916

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DEW3210A Expired DE866013C (de) 1950-08-08 1950-08-08 Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk

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DE (1) DE866013C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2918735A (en) * 1956-05-03 1959-12-29 Johnston Percy William Ro Hill Rubber sole attaching means for shoes having a flexible attaching flange
US3098308A (en) * 1957-08-15 1963-07-23 Ro Search Inc Footwear having an outsole of elastomeric material cured directly to the sole
DE1155370B (de) * 1960-02-01 1963-10-03 United Shoe Machinery Corp Verfahren zum Herstellen eines geklebten Schuhes

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