DE1665958A1 - Hochbelastbare Kontaktanordnung - Google Patents
Hochbelastbare KontaktanordnungInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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- H01H50/54—Contact arrangements
-
- H—ELECTRICITY
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Description
- Hochbelastbare Kontaktanordnung Die Erfindung bezieht sich auf eine hochbelastbare Kontaktanordnung, insbesondere auf eine Umschaltkontaktanordnung für Relais. Beim Aufbau von Leistungsrelais, die höhere Ströme zu schalten haben, ergibt sich die Schwierigkeit, daß die bewegliche Kontaktfeder hinsichtlich ihrer Federeigenschaften vielfach nicht optimal gewählt werden kann. Dies hängt damit zusammen, daß die bewegliche Kontaktfeder stromführend ist r und daher bei ihrer Auswahl nicht nur auf ihre Federeigenschaft, sondern vor allem auf ihre elektrische Zeitfähigkeit Rücksicht genommen werden muß. Auch die Wärmeleitfähigkeit einer derartigen Kontaktfeder spielt beider Schaltung größerer Ströme eine nicht zu vernachlässigende Rolle, da die am Schaltkontakt entstehende Wärme in ausreichendem Umfang abgeführt crerden muß.
- Aufgabe vorliegender Erfindung ist, eine hochbelastbärc Kontaktanordnung zu schaffen, bei welcher der Werkstoff der beweglichen Kontaktfeder ausschließlich unter Berücksichtigung ihrer mechanischen Eigenschaften gewählt werden kann. Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß die bevregliche Kontaktfeder mit einer schlingenförmigen Stromzuführung geringer Steifigkeit und hoher elektrischer Zeitfähigkeit verbunden ist. Eine derartige getrennte Stromzuführung ermöglicht es, daß die Kontaktfeder selbst. strommäßig nicht belastet wird, wobei durch entsprechende Dimensionierung dieser Stromzuführung das Kräftespiel der Kontaktanordnung nur unwesentlich beeinflußt wird. Es ist dabei -vorteilhaft, für die Stromzuführung einen Werkstoff zu wählen, der neben hoher elektrischer Leitfähigkeit auch eine hohe Wärmeleitfähigkeit besitzt. Damit läßt sich nicht nur die Eigenerwärmung der Stromzuführung gering halten, sondern es kann auch die Wärme von den Kontakten in günstiger Weise abge= leitet werden.
- Eine zweckmäßige Vleiterbildung der Erfindung sieht vor, die Verbindung der bcvieglichen Kontaktfeder mit der Stromzuführung an dem der Kontaktfeder zugeordneten Kontaktclement-herzustellen. Dabei ist es vorteilhaft, der schlingenförmigen -Stromzuführung eine nach der Kontaktseite hin offene U-form zu geben. Die eigentliche Verbindung zwischen der beweglichen Kontaktfeder und der Stromzuführung kann naturgemäß auf unterschiedliche Weise geschehen, wobei das Verschweißen ' oder Vernieten die am häufigsten angewendeten Verbindungsformen darstellen. Es ist zweckmäßig, die Stromzuführung an ihrem der Verbindungsstelle abgewandten Ende schuhartig auszubilden, so daß der innerhalb des Relaisgehäuses befindliche Teil des betreffenden Ansahlußmessers krallenartig umfaßt wird.
- Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus nachfolgender Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.
- Es zeigen Fig. 1 ein elektromagnetisches Relais, bei dem die Erfindung !Anwendung findet, Fig. 2' in schaubildlicher Darstellung eine Teilansicht des Relais mit den für die Erfindung wichtigen Einzelheiten. In der Fig.1 ist ein mit Stecksockel versehenes elektromagnetisches Relais gozeigt, das eine hochbelastbare Kontaktanordnung nach der Erfindung aufweist. Dabei handelt es sich um eine Umschaltkontaktanordnung, die durch die festen Kontaktelemente 3a und 4a und durch das an der beweglichen Kontaktfeder 2 befestigte Kontaktelement 2a gebildet wird. Um die Kontaktfeder 2 strommäßig nicht zu belasten, ist dieser eine U-förmige Stromzuführung 1 zugeordnet, wobei die Verbindung mit der Kontaktfeder 2 in der Nähe des Kontaktelements 2a, beispielsweise durch Schweißung, hergestellt ist. Am entgegengesetzten Ende 1a ist die Stromzuführung, die eine nur geringe Steifigkeit aufweist, schuhartig ausgebildet, wodurch das Anschlußende des innerhalb des Relaisgehäuses 6 befindlichen Teils des Anschlußmessers 5 krallenartig umfaßt werden kann.
- Erhält die Erregerwicklung 9 ihren Betriebsstrom, so bewegt sich der durch eine Rückzugsfeder 10 in seiner Ruhestellung fixierte linker 7 in Pfeilrichtung nach unten, so daß die bewegliche Kontaktfeder 2 mit ihrem Kontaktelement 2a von dem festen Kontaktelement 4a auf das feste Kontaktelement 3a umschaltet. wurch das Vorhandensein der getrennten Stromzuführung 1 ergibt sich dabei, daß der über die Kontaktelemente geführte Strom nicht über die bewegliche Kontaktfeder 2 fließen muß. Die Halterung der beweglichen Kontaktfeder 2 am linker 7 ist dabei elektrisch isolierend. Der vom Relais zu schaltende Sekundärstromkreis führt vom Anschlußmesser 5 über die Stromzuführung 1 und dem Kontaktelement 2a entsprechend der jeweiligen Stellung des Ankers 7 zu den Kontaktelementen 3a bzvi. 4a und damit zu den An;;clilußmessern 3 bzvi. 4.
- In der rig.2 ist schaubildlich nur die erfindungsgemäße Kontaktanordnung allein gezeigt, wobei die nur schematisch' dargestellte Befestigung der beweglichen Kontaktfeder 2 an dem Anker 7 entsprechend der Fig.1 ausgeführt sein kann. In dieser Darstellung, die gleiche Bezugszeichen vrie Fig.1 aufweist, läßt sich im einzelnen die Anordnung der Stromzuführung 1 mit ihrem schuhartig ausgebildeten Ende 1a- erkennen. Die betriebsmäßige Bewegungsrichtung der bevieglichen Kontaktfeder 2 mit ihrem Kontaktelement 2a is't auch hier durch einen Pfeil gekennzeichnet, Bei den Anschlußmessern 3,4 und 5 kann angenommen werden, daß sie in einem Sockel des Relaisgehäuses 6 cirigebettet sind und mit ihren dem Inneren des Relaisgehäuses zugewandten Enden als Träger für die Kontaktelemente 3a und 4a sowie für die schlingenförmige-Stromzuführung 1 dienen. Diese Figur zeigt auch deutlich, daß die am Schaltkontakt 2a entstehende Wärme mit Hilfe der Stromzuführung 1-weitgehend abgeleitet werden kann. Die Wärmeableitung ist naturgemäß umso besser, je größer der Querschnitt der Stromzuführung 1 ist. Damit das Kräftespiel der Kontaktanordnung aber möglichst wenig beeinflußt wird, wählt man für die Stromzuführung einen Werkstoff geringer Steifigkeit. ..
Claims (7)
- P a t e n t a n s p r ü c h e-1. Hochbelastbare Kontaktanordnung, insbesondere Umschaltkontakt anordnung für Relais, dadurch gekennzeichnet, daß die bevregliche Kontaktfeder (2) -mit einer schlingenförmigen Stromzuführung (1) geringer Steifigkeit und hoher elektrischer Zeitfähigkeit verbunden ist.
- 2. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Stromzuführung (1) ein Werkstoff hoher Wärmeleitfähigkeit gewählt ist.
- 3. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der beweglichen-Kontaktfeder (2) mit der Stromzuführung (1) an dem Kontaktelement (2a) der beweglichen Kontaktfeder (2) hergestellt ist.
- 4. Kollt aktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schlingenförmige Stromzuführung (1) eine nach der Kontaktseite offene U-Form aufweist.
- 5. Kontaktanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen der beviegliehgn Kontaktfeder (2) und der Stromzuführung (1) durch Versohweißen hergestellt Ist.
- 6. Kontaktanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen der beweglichen Kontaktfeder (2) und der Stromzuführung (1) durehVernieten hergestellt ist.
- 7. Kontaktanordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die-Stromzuführung (1) an ihrem der Verbindungsstelle abgewandten Ende (1a) schuhartig ausgebildet ist und den innerhalb des Relaisgehäuses (6) befindlichen Teil des Anschlußmessers (5) krallenartig umfaßt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DES0110271 | 1967-06-12 |
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| Publication Number | Publication Date |
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|---|---|---|---|
| DE19671665958 Pending DE1665958A1 (de) | 1967-06-12 | 1967-06-12 | Hochbelastbare Kontaktanordnung |
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|---|---|
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-
1967
- 1967-06-12 DE DE19671665958 patent/DE1665958A1/de active Pending
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