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DE1665953C - Verfahren zum Bestucken einer Isolierstoffplatte mit einstückig hergestellten Kontaktstucken - Google Patents

Verfahren zum Bestucken einer Isolierstoffplatte mit einstückig hergestellten Kontaktstucken

Info

Publication number
DE1665953C
DE1665953C DE19671665953 DE1665953A DE1665953C DE 1665953 C DE1665953 C DE 1665953C DE 19671665953 DE19671665953 DE 19671665953 DE 1665953 A DE1665953 A DE 1665953A DE 1665953 C DE1665953 C DE 1665953C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
insertion opening
rivet
insulating plate
piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671665953
Other languages
English (en)
Other versions
DE1665953B2 (de
DE1665953A1 (de
Inventor
Heinz Ernst Johannes 8501 Heroldsberg Kroll
Original Assignee
Sei Kontakt Bauelemente GmbH, 8500 Nürnberg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sei Kontakt Bauelemente GmbH, 8500 Nürnberg filed Critical Sei Kontakt Bauelemente GmbH, 8500 Nürnberg
Publication of DE1665953A1 publication Critical patent/DE1665953A1/de
Publication of DE1665953B2 publication Critical patent/DE1665953B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1665953C publication Critical patent/DE1665953C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bestükken einer Isolierstoffplatte mit einstückig hergestellten Kontaktstücken, die jeweils aus einem hindurchsteckbaren, in Form einer Kontaktfahne ausgebildeten Teil und einem einsteckbaren, durch teilweise Verformung in der Einstecköffnung befestigbaren Teil bestehen. Das Bedürfnis für die Erfindung besteht insbesondere bei Drehschaltern mit scheibenförmigem keramischem Scator und Rotor, sofern diese in Miniaturbauweise hergestellt werden sollen. Solche Schalter finden weitverbreitete Anwendung, ?- B. als Wellenbereichsschalter in Funkgeräten.
Die Verwendung keramischen Materials hai gegenüber Hartpapier den Vorteil einer größeren Feuchtigkeitsbeständigkeit und geringerer Hochfrequenzverluste. Eine Schwierigkeil ist aber in der Ungenau igkeit der Abmessungen der keramischen Teile infolge der veränderlichen Schrumpfung beim Sintern zu sehen. Hieraus ergibt sich der Nachteil, daß die ortsfesten Kontaktteile in keramischen Statorplatten häufig keinen festen Sitz haben. Dies ist besonders dann der Fall, wenn die feststehenden Kontaktteile als Rundniete ausgeführt sind, die in eine Bohrung der Kontaktfahne eingesetzt und dann in üblicher Weise mit der Kontaktfahne und der Keramikplatte vernietet werden. Abgesehen davon, daß diese Ausführungsform zwischen dem Kontaktniet und der Lötfahne einen nicht zu vernachlässigenden Übergangswiderstand aufweist, der sich durch Korrosion unkontrollierbar erhöht, ist sie gegenüber Verdrehung und Lockerung besonders anfällig. Für ein einwandfreies Arbeiten eines Schalters ist es jedoch erforderlich, daß die feststehender Kontaktteile einen verdrehungssicheren und festen Sitz haben.
Diese Nachteile können an sich vermieden werden, wenn gemäß einem bekannten Vorschlag einstückig hergestellte Kontaktstücke verwendet werden, die jeweils aus einem hindurchsteckbaren, in Form einer Kontaktfahne ausgebildeten Teil und einem einsteckbaren, durch teilweise Verformung in der Einstecköffnung befestigten Teil bestehen (deutsche Auslegcschrift 1 227 121). Es ist jedoch nicht möglich, Statorplatten in Miniaturbauweise mit solchen feststehenden Kontaktteilen zu bestücken, da hierbei die Einstecköffnungen in der Statorplatte sehr klein gehalten sind, um genügend viele Kontakte unterzubringen, aber trotzdem die einzelnen Lötfahnen zum mühelosen Anlöten von Kontaktzuleitungen genügend groß ausgebildet sein müssen.
Es ist auch bereits bekannt, einstückige Kontaktstücke mit rechtwinklig abgebogenen Ansätzen zu versehen, welche den Kontaktteil überragen und zur Befestigung der Kontaktstücke in der öffnung einer Isolierstoffplatte dienen (britische Patentschrift 978 373).
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, diese Schwierigkeiten zu beseitigen, und schlägt zu diesem Zweck bei einem Verfahren der eingangs erwähnten Art vor, daß die den befestigten Kontaktteil seitlich überragende Kontaktfahne vor dem Hindurchstecken auf einen der Einstecköffnung entsprechenden Querschnitt gefaltet und nach dem Hindurchstecken wieder in die ursprüngliche Form gebracht wird, so daß sie in der Gebrauchslage auch die Einstecköffnung seitlich überragt.
In weiterer vorteilhafter Augestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß das Kontaktstück aus massivem Feinsilber besteht und daß es ein rechteckiges, insbesondere quadratisches Profil aufweist. Die Kontaktfahne soll mit einem Loch versehen werden, das sich annähernd über die gesamte Breite der Einstecköffnung erstreckt.
Um ein möglichst großes Kontaktstück trotz kleiner Einstecköffnung in der Isolierstoffplatte zu erhalten, ist es weiterhin von Vorteil, wenn die Kontaktfahne vor dem Hindurchstecken auf einen U-förmigen Querschnitt gebracht wird, welcher der Querschnitts-
form des Kontaktniets bzw. der Eins:ecköffnung angepaßt ist.
Nachdem der Kontaktniet bis an die Ansclilagnasen eingesteckt worden ist, wird er durch Verformung seines von den Anschlagnasen abgewandten, aus der Isolierstoffplatte herausragenden Endes formschlüssig nach Art einer Vernietung in der Einstecköffnung befestigt.
Durch das Verfahren gemäß der Erfindung ist ein Bestücken von Isolierstoffplatten mit feststehenden Kontaktstücken selbst dann möglich, wenn die Einstecköffnungen nur noch einen Durchmesser unter 1 mm, z. B. 0,8 mm, haben. Darüber hinaus zeichnet eich das erfindungsgemäße Verfahren durch seine Einfachheit und somit durch die Möglichkeit aus, auch in der Massenherstellung verwendet zu werden. So läßt sich die an dem Kontaktstück angebrachte Faltung beim Ausformen des Kontaktstückes in einem Arbeitsgang herstellen, ebenso wie die Auffaltung des Kontaktstückes in einem Arbeitsgang mit der Befestigung, z. B. nach Art einer Vernietung, durchgeführt werden kann. Schließlich gewährleistet das Verfahren nach der Erfindung einen besonders festen, verdrehungssicheren Sitz der Kontaktstücke, selbst bei größeren Fertigungstoleranzen der Isolierstoffplatte.
Weitere Einzelheiten der Erfindung seien an Hand einer Zeichnung erläutert, die in
F i g. 1 als Ausführungsbeispiel ein einstückig hergestelltes Kontaktstück zeigt, wie es zum Bestücken einer Isolierstoffplatte verwendet wird, während
F i g. 2 die einzelnen Arbeitsgänge zum Bestücken dieser Isolierstoffplatte mit solchen Kontaktstücken veranschaulicht.
Das Kontaktstück 1 besteht aus einem in Form einer Kontaktfahne 2 ausgebildeten Teil und einem durch Verformung befestigbaren Teil nach Art eines Kontaktniets 3, der an seinem freien Ende mit seitlich vorstehenden Anschlagnasen 4 versehen ist. Die den Kontaktniet 3 in der Gebrauchslage seitlich überragende Kontaktfahne 2 weist zum Anlöten von Kontaktzuleitungen ein Loch 5 auf, das sich annähernd über die gesamte Breite des Kontaktniets erstreckt und somit Abmessungen besitzt, die zum mühelosen Anlöten der Kontaktzuleitungen erforderlich sind.
Zur verdrehungssicheren Befestigung des Kontaktniets 3 hat dieser einen rechteckigen, insbesondere quadratischen Querschnitt, der der Einstecköffnung 6 der Isolierstoffplatte 7 angepaßt ist. Es ist daher zweckmäßig, das Kontaktstück 1 aus Profilmaterial gleichen Querschnitts auszuformen, indem an einem entsprechenden Drahtstück, z. B. aus Feinsilber, die Kontaktfahne 2 und die Anschlagnasen 4 angeformt Kontaktniets entsprechenden
U-Form, gefaltet werden
hat
Kontakt
„ zurA"gÄnsihlatnasen4 mit der Unter-
eTe9 deSierstoffplatte hindurchgesteckt werfen. Auf diese Weise ergibt sich die in Fig. 2 mit A1 ^ennSknete Anordnung. In einem«^ beilsaane erfolgt das Verformen des Kontaktniets 3
„ nach A?t ener§ Vernietung. Zu diesem Zweck wird
dTvon den Anschlagnasen 4 abgewandte auS der Isolierstoffplatte 7 herausragende Ende 10 dei Kontaktniets 3 in üblicher Weise mit der Isolierstoffplattc vernS, wie es aus der mit A.2 gekennzeichneten
ao Anordnung (Fig. 2) ersichtlich ist Be1 einer derartigen Befestigungsart wird somit ein fester S U auch bei größeren Toleranzen der Isolierstoffplatte bewerkstelligt. Schließlich werden in einem weiteren Arbeitsgang die eingefalteten Teile 8 de.Kontakt-
a5 fahne 2 wieder in ihre Ausgangslage gebracht so daß sie in der mit B (Fig. 2) gekennzeichneten Gebrauchslage die Einstecköffnung 6 seitlich überragen und das Anlöten von Kontaktzuleitungen ohne Schwierigkeit ermöglichen. .
,o Die Isolierstoffplatte 7 kann Bestandteil emc, Drehschalters oder eines sonstigen elektrischen Apparates sein. In diesem Falle bilden die Kontaktstücke 1 die feststehenden Kontaktteile des Schalters, auf denen ein beweglicher Schaltteil gleite.: z.weck-
» mäßigerweise sind dann die Endbereiche der Anschlagnasen 4 an ihrer Stirnseite 11 etwas abgeschrägt, um dem beweglichen Schaltteil bei seiner Bewegung über die ortsfesten Kontaktteile hinweg das Auflaufen auf die Stirnseiten zu erleichtern.
Verzeichnis der verwendeten Bezeichnungen
Kontaktstück
Kontaktfahne
Kontaktniet
Anschlagnase
Loch
6 Einstecköffnung
7 Isolierstoffplatte
8 überragendes Teil
9 Unterseite der Isolierstoffplatte
10 herausragendes Ende des Kontaktniets
11 Stirnseite der Anschlagnase
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Bestücken einer Isolierstoffplatte, insbesondere Statorplatte eines Stufendrehschalters, mit einstückig hergestellten Kontaktstücken, die jeweils aus einem hindurchsteckbaren, in Form einer Kontaktfeder ausgebildeten Teil und einem einsteckbaren, durch teilweise Verformung in der Einstecköffnung befestigbaren Teil bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die den befestigbaren Kontaktteil (1) seitlich überragende Kontaktfahne (2) vor dem Hindurchstecken auf einen der EinstecKÖffnung (6) entsprechenden Querschnitt gefaltet und nach dem Hindurchstecken wieder in die ursprüngliche Form gebracht wird, so daß sie in der Gebrauchslage auch die Einstecköffnung (6) seitlich überragt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eingesteckte Kontaktteil so durch teilweise Verformung nach Art einer Vernietung befestigt wird und zu diesem Zweck als Kontaktniet (3) ausgebildet ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der an seinem freien Ende mit seitlich vorstehenden Anschlagnasen (4) versehene Kontaktniet (3) bis an die Anschlagnasen (4) eingesteckt und dann durch Verformung seines von den Anschlagnasen (4) abgewandten, aus der Isolierstoffplatte (7) herausragenden Endes (10) formschlüssig in der Einstecköffnung (6) befestigt wird,
4. Verfahren nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Kontaktniets (3) von im wesentlichen rechteckiger, insbesondere quadratischer Querschnittsform die Kontaktfahne (2) vor dem Hindurchstecken auf einen U-förmigen, der Querschnittsform des Kontaktniets (3) angepaßten Querschnitt gefaltet wird.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Verwendung einer mit einem Loch (5) versehenen Kontaktfahne, das sich annähernd über die gesamte Breite der Einstecköffnung (6) erstreckt.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch die Verwendung eines durch Ausformung hergestellten Kontaktstückes (1) aus rechteckigem, insbesondere quadratischem Profilmaterial, so
7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch die Verwendung eines aus massivem Feinsilber bestehenden Kontaktstückes (1).
55
DE19671665953 1967-05-31 1967-05-31 Verfahren zum Bestucken einer Isolierstoffplatte mit einstückig hergestellten Kontaktstucken Expired DE1665953C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES0110087 1967-05-31
DES0110087 1967-05-31

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1665953A1 DE1665953A1 (de) 1971-02-11
DE1665953B2 DE1665953B2 (de) 1972-08-24
DE1665953C true DE1665953C (de) 1973-05-10

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