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DE1665615C - Wahlweise zusammensetzbare Steckfassung - Google Patents

Wahlweise zusammensetzbare Steckfassung

Info

Publication number
DE1665615C
DE1665615C DE1665615C DE 1665615 C DE1665615 C DE 1665615C DE 1665615 C DE1665615 C DE 1665615C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plug
socket according
insulating
insulating material
basic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Josef; Krautwald Herbert; Schedele Helmut; 8000 München Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Publication date

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Description

I 665 615
Die Erfindung bezieht sich auf eine wahlweise zusammensetzbare Steckfassung für unterschiedlich ausgebildete Mehrfachstecker, insbesondere für steckbare Relaissockel, aus einer der Zahl eier Steckerstifte entsprechenden Anzahl durch Kontaktfedern bestückbarer Isolierstoffkammern, wobei jeweils eine oder mehrere dieser Kammern durch ein Aneinanderreihen von zwei gleichen Isolierstoff-Grundbausteinen mechanisiert und justierfrei herstellbar sind.
Die meisten, herkömmlichen Fassungen, insbesondere für Relais, bestehen aus einem einzigen Isolierstoffteil, in dem sich eine bestimmte Anzahl von Kontaktfedern befindet. Werden für eine umfangreichere Kontaktbestückung zusätzlich noch Fassungsfedern benötigt, dann muß ein entsprechend größeres Isolierstoffteil verwendet werden, was jeweils die Herstellung eines neuen Werkzeugs erfordert. Es wird deshalb angestrebt, eine Steckfassung so zu gestalten, daß die notwendigen Isolierstoff teile unabhängig von der erforderlichen Kontaktfcderbestükkung immer mit einem einzigen, stets gleichen Werkzeug gefertigt werden können. Dieser Forderung trägt eine Steckverbindung bereits weitgehend Rechnung, welche in der britischen Patentschrift 990 416 beschrieben ist. Die Steckfassung besteht hierbei aus einzelnen Isolierstoff-Bauteilen, die alle dieselbe Gestalt aufweisen und formschlüssig aneinandergereiht sind. Diese Isolierstoffbauteile, die je nach Anzahl eine kleinere oder größere Steckfassung bilden, werden durch einen oder zwei Montfoebolzen, gegebenenfalls auch durch eine Klammer oder ein Gehäuse, zusammengehalten. Dies bringt aller tings den Nachteil mit sich, daß Fertigungstoleranzen, die bei derartigen Kunststoff-Spritzteilcn fast immer vorhanden sind, summiert werden; die Passung zwischen der Steckfassung und ihrem Gegenstück, etwa einem Relais, wird um so ungenauer, je mehr Verbindungen vorhanden sind.
Das gleiche Problem der Aufrcihungstoleranzen ergibt sich bei einer Steckfassung gemäß der britisehen Patentschrift 836 606, bei der ebenfalls einzelne Isolierstoff ;lc formschlüssig aneinandergereiht und durch einen gemeinsamen Bolzen zus-mmengehaltcn werden. In tier britischen Patentschrift 350 990 schließlich ist die Befestigung m Reihenklemmen auf einer U-förmigen Schiene mit elastischen Schenkeln gezeigt. Die cinzc' ;n Isolierstoffbauteile sind hierbei aber seitlich verschiebbar auf der Trageschiene gelagert, so daß diese Befestigung für den vorliegenden Zweck einer Steckfassung nicht ausreicht. Bei einer derartigen Steckfassung wird gefordert, daß die einzelnen Isolierstoffbautcilc Kammern für die Kontaktfedern bilden, welche einerseits genau an die zugehörigen Steckerstifte angepaßt sind und andererseits dem eingesteckten Bauteil einen stabilen Sitz bieten.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Steckfassung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei der die einzelnen Isolierstoff-Bauteile in einem einfachen Montagevorgang zu einer stabilen Einheit verbunden werden können, ohne daß hierbei Aufreihungstoleranzen auftreten können, Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die mit je einem Zapfen versehenen Isolierstoff-Grundbausteine als Anreihbatisleinc auf eine entsprechende Durchbrüchc aufweisende U-förmige Montageschiene mit federnden Schenkeln aufsteckbar und in der Sollstclking mit dieser verrastbar sind, Dadurch ist es möglich, die Steckfassung wahlweise zu beliebigen Einheiten mittels einer Rast- und Preßverbindung zusammenzusetzen. Die Zapfen der Isolierstoffteile, die in die Durchbrüche der Montageschiene eingeführt werden, verhindern das Entstehen von Aufreihungstokranzen. Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Durchbrüche in der U-förmigen Montageschient: den jeweils vorgegebenen Arireihabstand zweier Isolierstoff-Grundbausteine besitzen.
ίο Zur besseren Montage der Isolierstoffteile sind die Zapfen konisch geformt. Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Rastung der V-förmig zueinander stehenden Schenkel der Kontaktfedern hinter gegenüber der Kammerwand durch Nasen ver-
kleinerten Einstecköffnungen erfolgt. Der Isolierstoff-Gr.mdbaustein kann als Spritz- oder Preßteil hergestellt sein. Um eine gute Zugänglichkeit beim Löten für die Fassungsfederenden zu erreichen, besteht die Möglichkeit, daß in die Kammern Kontaktfedern mit
ao einseitig angebrachtem Lötanschluß, abwechselnd um 180° gedreht, eingesetzt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, insbesondere zum Anschluß der Fassung in eine geätzte Leiterplatte, jeweils eine der beiden Teilkammern abwechselnd mit einer Kontaktfeder passender Federbreite zu bestücken.
Zum Erreichen einer direkten formschlüssigen Verbindung zwischen den Isolierstoff-Grundbausteinen können dii-se zylindrisch geformte Zapfen und dazu passend angeordnete Vertiefungen mit Längs-
rippen aufweisen. Zur Aufnahme eines der Halterung, beispielsweise eines Relais, dienenden Sicherungsbügels kann man an beiden Außenseiten der Isolierstoff-Grundbausteine noch zusätzlich Aussparungen vorsehen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein einzelnes Isolierstoffteil (fsolierstoff-Grundbaustein) nach der Erfindung,
F i g. 1 a den Schnitt A-B gemäß F i g. 1,
Fig. 2 zwei zu einer Einheit zusammengefügte Isolierstoffteile, die zur Bildung von in einer Ebene liegenden Fassursskammun ausreichen,
F i g. 2 a den Schnitt C-D gemäß der F i g. 2,
Fig. 3 eine breite Fassungsfeder mit einseitig angebrachtem Lötanschluß,
Fi^ 3b eine schmale Fassungsfeder für geätzte Schaltungen.
Uas in Fig. 1 dargestellte IsolierslofTteil 3 besitzt einen Zapfen 3 a, der fertigungsmäßig in den Durclibruch einer Montageschiene eingeführt wird. Der in Fig. la dargestellte Schnitt A-B gibt den an dem Isolierstoffkörper 3 vorgesehenen zylindrisch geformten Zapfen 3 e wieder, der in eine entsprechend angeordnete Vertiefung 3/ beim Zusammenfügen mit einem weiteren Isolierstoff teil eindrück bar ist.
In P i g. 2 sind auf einer Montageschiene 5, weiche die Durchbruche 5 <j besitzt, zwei solcher gleichgeformten und je mit einem Zapfen 3 a versehenen
Isolierstoffteile 3 als Anreihbaustcinc aufgesteckt. Aus dieser Darstellung ist auch ersichtlich, daß beim völligen Aufstecken und dadurch bedingten Erreichen der Sollstellung die federnden Schenkel Sb der U-förmigen Montageschiene 5 hinter Vorsprün-
gen ib der Isolierstoffteile 3 verricgelbar sind. Außerdem kann man erkennen, daß durch die beiden Isolierstoffteile 3 insgesamt drei in einer Ebene liegende Kammern 3 c gebildet werden, in welche dann
Jie Kontaktfedern eingesetzt werden können. A:!s Jer in Fig. 2 a gezeigten Schnittdamellung C-D ergibt sich, daß die Kontaktfeder 2 bzw. 2' hinter einer gegenüber .'er Kammerwand durch Nasen 3d verdeinerten Einstecköffnung einrastbar ist.
Wie bereits erwähnt, entstehen beim Aneinandereihen von zwei Isolierstoff körpern drei Kammern 3 t, in die entweder breite Kontakifedern mit einseitiger Lötfahne nach F i g. 3 a oder schmale Kontaktfedern nach F i g. 3 b eingeführt werden können. Das Maß α ίο jer Kontaktfeder bzw. 2' ist kleiner als die Kammerjffnung b der aneinandergereihten Isolierstoff teile 3, so daß die Kontaktfeder ohne weiteres von oben bis hinter die Nasen 3d eingeschoben werden kann T i g. 2 a). Durch die Rastung der Kontaktfeder kann ;ine zusätzliche Befestigung der Feder entfallen, wie ;ie beispielsweise bei bekannten Fassungen durch verdrehen der Federenden oder durch Hinzufügen iiner Abdeckplatte erfolgen muß. Im übrigen wird durch die vorstehenden Nasen 3d auch erreicht, daß ao :in Fehlstecken der in die Fassung einzuführenden <ontaktmesser ausgeschlossen ist. Um dem Teilungsibstand für geätzte Leiterplatten Rechnung zu tragen, kann man abwechselnd jeweils nur eine Teilkammer 3c' bzw. 3c" mit einer schmalen Kontakt- :"eder 2' bestücken. Verwendet man dagegen eine <ontaktfeder mit einseitigem Lötanschluß, wie sie η F i g. 3a dargestellt ist, so werden diese Kontaktedern wegen der besseren Zugänglichkeit beim Jiten von Reihe zu Reihe um 180° verdreht zwiichen die Isolierstoffteile 3 in die von diesen gebildeen Kammern 3c eingesetzt.
Damit beim Aneinanderfügen der Isolierstoffeile 3 keine Aufreihungstoleranzen entstehen könlen, sind die Zapfen 3a in die eng tolenerten Durchbrüche 5 α der U-förmigen Montageschiene 5 nit ihren genauen Teilungsabsländen eingesetzt. Durch die Tatsache, daß die am Isolierstoffkörper 3 befindlichen Zapfen 3 a konisch geformt sind, lassen .ich diese bei der Montage ohne Schwierigkeit in Jie Durchbrüchc der Montageschiene einführen. Zur Stabilität des kompletten, aus mehreren Bausteinen Dcstchenden Fassungskörpers trägt vor allerr die Tatsache bei, daß die seitlich federnden Schenkel Sb :lcs Trägers 5 hinter Vorsprüngen 3 b der Isolierstoffeile 3 verriegelbar sind. Neben einer dadurch mögichen Rastverbindung werden die Isolierstoffteile 3 luch noch durch eine Preßverbindung zusammengehalten, wodurch eine absolut sichere Lageiifixieung der Isolierstoffteile nach allen Richtungen ge-.vährleistct wird. Zum Erreichen dieser Prcßverbin-Jung dienen die zylindrisch geformten Zapfen 3e am Isolierstoffteil, die in entsprechend angeordnete Vertiefungen 3/ des benachbarten Isolierstoffteils eindrückbar sind, Diese Zapfen befinden sich an beiden Außenseiten, wodurch sich eine gute formschlUssige Verbindung der jeweils aneinandergereihten Isolieritoffkörper erreichen läßt. Die an den Außenseiten noch zusätzlich vorhandenen Aussparungen 3g (Fig. 1 und 2) dienen zum Ebihängen eines SieherungsbUgels, damit sich beispielsweise ein in die Fassung eingestecktes Relais nicht lösen kann.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Wahlweise zusammensetzbare Steckfassung für unterschiedlich ausgebildete Mehrfachstecket·, insbesondere für steckbare Relaissockei, aus einer der Zahl der Steckerstifte entsprechenden Anzahl durch Kontaktfedern bestückbarer Isolierstoffkammern, wobei jeweils eine oder mehrere dieser Kammern durch Aneinanderreihen von zwei gleichen Isolierstoff-Grundbausteinen mechanisiert und justierfrei herstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die mit je einem Zapfen (3 ä) versehenen Isolierstoff-Grundbausteine (3) als Anreihbausteine auf eine entsprechende Durchbräche (5 a) aufw·. iende U-förmige Montageschiene (S) mit federnden Schenkeln (56) aufsteckbar und in der Soll-Stellung mit dieser verrastbar sind.
2. Steckfassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche (5 α) in der U-förmigen Montageschiene (5) den jeweils vorgegebenen Anreihabstand (t) zweier Isolierstoff-Grundbausteine (3) besitzen.
3. Steckfassung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur besseren Montage der Isolierstoff-Grundbausteine (3) die Zapfen (3 a) konisch geformt sind.
4. Steckfassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastung der V-förmig zueinander stehenden Schenkel der Kontaktfedern (2, 2') in an sich bekannter Weise hinter gegenüber der Kammerwand durch Nasen (3d) verkleinerten Einstecköffnungen erfolgt (Fig. 2a).
5. Steckfassung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierstoff-Grundbaustein (3) als Spritz- oder Preßteil herstellbar ist.
6. Steckfassung nach Anspruch 1 oicr einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß in die Kammern (3c) Kontaktfedern (2) mit einseitig angebrachtem Löfanschluß, abwechselnd um 180° gedreht, einsetzbar sind.
7. Steckfassung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anschluß in eine geätzte Leiterplatte jeweils eine der beiden Teilkammern (3 c', 3 c") abwechselnd mit einer Kontaktfeder (2') passender Federbreite bestückbar ist.
8. Steckfassung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erreichen einer direkten fortnschlüssigen Verbindung zwischen den Isolierstoff-Grundbausteinen (3) diese zylindrisch geformte Zapfen (3 c) und dazu passend angeordnete Vertiefungen (3/) mit Längsrippen aufweisen.
9. Steckfassung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Außenseiten der Isolierstoff-Grundbausteine (3) Aussparungen (3 g) zur Aufnahme eines der Halterung, beispielweise eines Relais, dienenden SichsrungsbUgcts vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007044857A1 (de) * 2007-09-20 2009-04-23 Continental Automotive Gmbh Verbindungselement

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007044857A1 (de) * 2007-09-20 2009-04-23 Continental Automotive Gmbh Verbindungselement

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