DE1665294A1 - Elektrischer Schalter - Google Patents
Elektrischer SchalterInfo
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Description
Dipl-Ing. F.Weickmann, Dr. Ing. A-Weickmann,
D1PL.-PHYS. Dr. K. Fincke Patentanwälte
8 MÖNCHEN 27, MDHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 483921/22 1 665294
Oak Electro/Fetics Corp.?
Crystal lake, 111., U. S. A.
Crystal lake, 111., U. S. A.
Elektrischer Schalter
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schalter, der insbesondere
in Miniaturgröße hergestellt werden kann.
0Q988S/Q716
1 6 6 ii 2 ε 4
Die bisher bekannten Sehalterkonstruktionen sind für die Herstellung elektrischer Schalter mit erheblich verminderten
Abmessungen nicht geeignet. Die jeweiligen Schalterelemente, die für Schalter mit normalen Abmessungen einfach hergestellt
werden können, sind in Miniaturausführung relativ schwierig auf wirtschaftliche Weise herzustellen· Durch die
große Anzahl an in den bisher bekannten Schalterkonstruktionen verwendeten Elementen ist der Zusammenbau schwierig, und ferner
steigt die Wahrscheinlichkeit dafür, daß ein Fehler und ein schlechter elektrischer Eontakt zwischen den Schaltelementen
auftritt. Es ist ferner schwierig, eine starke Rastwirkung zu erzielen, die in vielen Anwendungsfällen eines Miniaturschalters
wünschenswert ist.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen im Aufbau verbesserten und stark vereinfachten elektrischen Schalter zu
schaffen. Dieser Schalter soll in Miniaturgröße herstellbar sein.
Gemäß der Erfindung wird ein elektrischer Schalter vorgeschlagen, der sich durch einen vereinfachten Aufbau auszeichnet,
welcher den Bau eines Schalter in HLniaturgrüße gestattet. Der
Schalter gemäß der Erfindung besitzt einen guten elektrischen Kontakt und, sofern erwünscht, eine gute Rastwirkuu^, Darüber
hLnauB ist eine Vielzahl von Schalteranordmmt;en möglich.
009885/07 I6
ORIGINAL KS
Gemäß einem Merkmal des elektrischen Schalters gemäß der .Erfindung wird eine elektrisch leitende Kug^l als Brtiokenelement
zwischen elektrisch©*! Kontakten verwendet. Gemäß
einem weiteren Merkmal des erfindungsgemäßes elektrischen
Schalters wird eine Vielzahl länglicher elektrisch leitender Teile, wie Drähte,als elektrische Schaltkontakte verwandet.
Gemäß einem noch weiteren Merkmal des erfindungsgemäßen elektrischen
Schalters hat dieser bei minimaler Anzahl an Elementen nur einen minimalen Raumbedarf. Gemäß einem noch anderen Merkmal
des erfindungagemäßea elektrischen Schalters werden für die elektrischen Kontakte lederärähte verwendet, und ferner
wird eine bewegbare elektrisch leitende Kugel als elektrisches Brückenelement zur Verbindung von Kontakten verwendet»
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung eirgöben sich aus
der Beschreibung von in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele.
Pig. 1 zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schalters
in Perspektivansicht.
Fig„ 2 zeigt den in Fig. 1 dargestellten Sühalter in auseinandergezogenem
Zustand«
Fig. 3 zeigt den in I?ig. 1 dargestellten Schalter in einer
Schnittseitenansicht.
Fig. 4 zeigt den in Fig. 1 dargestellten Schalter in einer Schnittdraufsicht.
Fig. 5 zeigt ähnlich wie Fig. 4 einen Schalter mit einer modifizierten
Schaltkontaktanordnung.
009885/0716 obqinal inspects)
Fig. 6 zeigt eine weitere Modifikation des Schalters gemäß Pig. in einer Teilschnittansicht.
Fig. 7 zeigt schematisch eine weitere Möglichkeit der Anordnung'
von Schaltkontakten.
Fig. 8 zeigt einen die in !ig. 7 dargestellten Kontakte enthaltenden
Schalter in auseinandergezogener Darstellungs-weise. Pig. 9 zeigt eine Teilschnittansicht des in Fig. 8 dargestellten
Schalters.
Pig. 10 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Schalters in einer Teilschnittansicht. Pig. 11 zeigt den in Pig. 10 dargestellten Schalter in einer
Schnittseitenansicht·
Pig. 12 zeigt ähnlich wie Pig. 5 einen Schalter in Draufsicht, mit einer modifizierten Rastkonstruktion.
Fig. 13 zeigt eine ummantelte SchalwTonstruktion in einer
Schnittseitenansicht.
Obwohl in den Zeichnungen verschiedene Ausführungsformen der
Erfindung gezeigt sind, welche nachstehend im einzelnen be-•chrieben
werden, sind noch weitere Ausführungsformen der Erfindung möglich. Ee sei an dieser Stelle daher darauf hingewiesen,
daß die hier betrachteten Ausführungsformen lediglich
eur Erläuterung der Prinzipien der Erfindung dienen und daß
die Erfindung auf diese Aueführungeformen in keiner Weise beschränkt ist.
In den Figuren 1 bis 4 ist eine Ausführungsform der Erfindung bei einem elektrischen Drehschalter dargestellt. Dabei stellt
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eine Vielzahl elektrisch leitender Drähte 20, die sich von einer Grundplatte 21 erheben, die elektrischen Kontakte des
betreffenden Schalters dar. Pie Enden 22 der durch die Grundplatte 21 hindurchlaufenden Drähte 20 stellen Anschlußklemmen
des betreffenden Schalters für den Anschluß an eine äußere elektrische Schaltung (nicht dargestellt) dar. Zwischen benachbarten
Drähten 20 und einem Mittelkontaktdraht 25 ist eine Kugel 24 aus einem elektrisch leitenden Material festgeklemmt.
Anstelle der Kugel 24 könnte auch ein aus einem elektrisch leitenden Material bestehendes Gleitteil (nicht dargestellt) verwendet
werden.
Die Drähte 20 sind auf der Grundplatte 21 ringförmig angeordnet; sie verlaufen konzentrisch zu dem Draht 25· Durch die Kugel 24
wird eine elektrische Verbindung zwischen benachbarten Drähten hergestellt. Die Kugel 24 wird mit Hilfe eines Kugelmitnehmers
auf der Ringbahn herum bewegt und mit den verschiedenen elektrischen Kontakten in Eingriff gebracht.
Der Mitnehmer 26 ist ein zylindrischer Körper aus einem Isoliermaterial
mit einer darin vorgesehenen Ausnehmung 28, die im allgemeinen kugelförmig ausgebildet ist. Die Ausnehmung 28 enthält
hier zwei gegenüberliegende Seitenwände 29 und eine Rücken-
wand 30, wie dies am besten aus Fig. 4 ersichtlich ist. Die Breite der Ausnehmung 28 ist ein wenig größer als der Durchmesser
der Kugel 24; die Oberflächen der Wände 29 liegen an der Kugel an. Ein Schraubenzieherschlitz 32 in dem Mitnehmer 26
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gestattet die Ausführung einer konzentrisch au dem Draht 25
erfolgenden Drehbewegung d·· Mitnehmer«. Dabei gelangt die Kugel 24 jeweils mit benachbarten Drähten 20 in Singriff. Der
Draht 25 ist federnd ausgebildet und dient hier sowohl als elektrische Eontaktklemme als auch als eigentliches Federelement,
welches die Kugel mit den Drähten 20 in Kontakt hält. Bei diesem Schalter ist also zwischen dem Hitteldraht 25 und
jeweils zwei benachbarten Drähten 20 ein Brüekenverbindungselement
vorgesehen. Selbstverständlich braucht der Draht 25 nicht als elektrische Anschlußklemme verwendet zu werden, wenn bei
gewissen Arten von Schalteranordnungen nur der Ring der länglichen elektrischen Kontakte 20 zu verwenden ist.
Um die mechanische Spannung in dem Draht 25 zu verteilen und
die Lebensdauer des Schalters zu erhöhen, kann ein Hittelteil
der Grundplatte 21 ausgenommen sein, wie dies Fig. 3 erkennen läßt. Hierdurch steht eine größere Länge des Drahtes 25 frei.
Die Ausnehmung 33 kann mit einem Material ausgefüllt werden, das stärker federt als das die Grundplatte 21 bildende Material,
so daß die Spannung auf den Draht 25 dort verteilt wird, wo dieser Draht in die Grundplatte 21 eintritt. In ähnlicher Weise
kann der Draht 25 auch verjüngt werden, um die Spannung zu verteilen
und einen Schalter mit größerer Lebensdauer zu schaffen.
Vie aus Figuren 1 und 3 hervorgeht, ragen die oberen Enden der Drähte 20 über das Oberteil des Mitnehmers 26 hinaus; sie sind
zur Mitte des Mitnehmers 26 hin umgebogen und bilden somit eine
20 Einfassung für diesen Mitnehmer. Die unteren Enden 22 der Drähte/
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ORIGINAL !KSPZO
können unmittelbar in eine gedruckte Schaltungsplatte eingesetzt und in diese eingelötet werden.
Bei der oben beschriebenen Schalterkonstruktion ist eine minimale Anzahl leicht herstellbarer Einzelteile vorgesehen. Diese
Schalterkotistruktion eignet sich gut für eine wirtschaftliche Herstellung eines Schalters in Miniaturgröße. Der in Figuren
bis 4 dargestellte Schalter wurde unter Verwendung von goldplatierten
Drahtsaiten mit einem Durchmesser von ca. 0,38 mm und unter Verwendung einer Kugel mit einem Durchmesser von
ca. 1,17 mm hergestellt. Der erläuterte Schalter ist nicht nur auf eine Miniaturgröße beschränkt, sondern kann wegen seines
einfachen und extrem kompakten Aufbaus in jeglichen Größen hergestellt
werden.
In Fig. 5 ist ein gegenüber dem oben erläuterten Schalter modifizierter Schalter dargestellt» der einen wirksamen Rastmechanismus
besitzt. Anstelle der elektrischen Eontakte 20 sind hier auf einem Außenkreis liegende elektrische Kontaktdrähte
oder -stifte 36 vorgesehen. Ein zweiter, einen geringeren Durchmesser
besitzender Kreis von Rastdrähten 37 verläuft konaen-4.
t^9|;fiu ersterem Kyeie aaf der Grundplatte 21· Die Drähte
l- *i*<
$.* äquidistftttten Abständen au jeweils benachbarten Stif-
tdB 36 Angeordnet} sie brauchen nicht aus einem elektrisch,
leitenden Material zu bestehen. Da die Drähte 37 hier nicht als elektrische Anschlußkontakte verwendet werden, kann der Kugelmitnehmer
26 aus einem elektrisch leitenden Material bestehen.
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BAD OR5Q5NAL
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Bei der dargestellten Konstruktion sind fünf Paare von Schaltkontakten
vorgesehen, wobei jedem Paar ein einziger Stift 36 zugehörig ist. Der Draht 25 wird dabei als gemeinsamer elektrischer
Anschlußkontakt verwendet.
Durch die Drähte 37 ist ein wirksamer Rastmechanismus für die Kugel 24 gebildet. Die Rastwirkung kann durch Verwendung von
solchen Drähten 37 schwergängiger gemacht werden, die bezogen auf die anderen Drähte 36 und 25 einen dickeren Durchmesser
oder eine größere Steifigkeit besitzen. Der Abstand der Rastdrähte kann ebenfalls verändert werden, um die Rastwirkung zu
verändern. Wenn die Kugel 24 durch Drehung des Mitnehmers 26 außer Eingriff mit einem Stift 36 bewegt wird, geben die
Drähte 25 und 37 nach und gestatten einen Durchtritt der Kugel, die damit in die nächste Raststellung einrastet.
Um die Anzahl an Schaltkontakten zu erhöhen, kann eine größere Anzahl von in jeweils gleichem Abstand voneinander angeordneten'
Drähten kreisförmig um den gemeinsamen Draht 25 herum angeordnet werden. Wird die Anzahl an Kontakten beträchtlich erhöht,
so muß der Durchmesser des Kreisringes vergrößert werden und damit auch der Durchmesser der Kugel 24.
Die in Pig. 6 dargestellte Schalterkonstruktion gestattet die Anzahl an Kontakten zu erhöhen, ohne dabei eine größere Kugel
verwenden zu müssen. Von dem Mitteldraht 25 wird dabei eine elektrisch leitende Kappe 39 getragen, die eine abgeschrägte
Umfangsoberfläche 40 besitzt, an der eine Kugel 24 anliegt.
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Die Kugel liegt auf einer O-förmigen Unterlegscheibe 41 auf, ■
die durch Einger 42 von der Grundplatte 21 abgehoben ist. Der
Kugelmitnehmer 26 ist zwischen einem oberen Träger 44 aus einem ' elektrischen Isoliermaterial und der Grundplatte 21 drehbar angeordnet.
Die leitende Kappe für den Draht 25 kann in einer der in Figuren 4 und 5 gezeigten Ausführungsformen verwendet werden.
Pur gewisse Anwendungsfälle ist eine gesonderte elektrische
Verbindung mit jedem einzelnen Stift 36 wünschenswert. Die in Pig. 7 dargestellte Schalterkontaktanordnung läßt eine unbeschränkte
Anzahl von Kontaktpaaren zu. Die Stifte 36. bilden dabei jeweils den einen Kontakt des jeweiligen Kontaktpaares· Der
andere Kontakt ist durch einen Stift oder Draht 46 gebildet, der radial nach innen gegenüber dem jeweiligen Draht 36 versetzt angeordnet
ist. Die Drähte 46 sind auf einem Kreis angeordnet, der einen geringeren Durchmesser besitzt als die Kreise» auf denen
die Drähte 36 oder 37 angeordnet sind. In Pig· 7 sind die einzelnen
Paare der Schalterkontakte 36-46 jeweils durch gleiche Zahlen bezeichnet. Die Kugel 24 befindet sich in dem Zwischenraum
zwischen den Kreisringen der Drähte 36,37 und 46.
Die Kugel rastet in ihrer jeweiligen Ruhestellung entweder in einer Außenstellung zwischen benachbarten Rastdrähten 37 und
den Drähten 36,46, wie z.B. in der Stellung 48 in Fig· 7» oder in einer Innenstellung, wie z.B. in der Stellung 49 zwischen
einem Rastdraht 37 und benachbarten Drähten 46, ein. Wenn die Kugel 24 in entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn verlaufender
Richtung bewegt wird, beispielsweise von der Stellung 48 in
009885/07Ϊ6 .v*—ted
ORlGiNALtNSF^TED
Pig. 7 aus, dann rastet die Kugel in eine Innenraststellung
zwischen Kugelkontakten 37»46 utid 46f ein. Venn die Kugel 24
weiter in entgegengesetzt dta Uhrzeigersinn Terlaufender Richtung
bewegt wird, gelangt sie in die in Pig· 7 dargestellte Außenstellung 48'. Der Weg der Kugel 24 entspricht somit einem
Zlck-zaok-Muster auf einem konzentrisch zu den Kugelkontakten verlaufenden Kreis.
Sie Kugel 24 ist in der Außenstellung sicherer eingerastet als
in der Innenstellung. Sie Ursache hierfür liegt in dem größeren Abstand zwischen auf den Außenkreisen angeordneten benachbarten
Drähten. Durch Verwendung von Brähten 46 mit geringerem Durchmesser
oder geringerer Steifheit kann eine gleichmäßige Rastwirkung erzielt werden. Semgegenüber kann auf der gegenüberliegenden
Seite der Kugelbahn eine elektrisch isolierte Kugel verwendet werden, die in einer Außenstellung einrastet, wenn
die Kugel 24 in einer Innsnstellung einrastet.
In figuren 8 und 9 ist ein Schalter dargestellt, in welchem die in Fig. 7 dargestellte Kugelkontaktanordnung verwendet ist. Bei
dieser Ausführungsform ist ein elektrisch isoliertes Abstandsstück 50 in die Mitte des aus den Kontakten 46 bestehenden
Kontaktringes eingesetzt. Sas Abstandsstück 50 ist mit Rippen versehen, die in Richtung auf die Zwischenräume zwischen jeweils
benachbarten elektrischen Kontakten 46 zulaufen. Diese Rippen ' verhindern, daß die Kugel 24 in der Innenetellung einrastet und
benachbarte elektrische Kontakte 46 überbrückt. Somit sind die Paare getrennter Schalterkontakte vollkommen unabhängig voneinan-
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Der Kugelmitnehmer ist hier als zylindrische Hohlkapsel 54 ausgebildet und befindet: sich in dem Zwischenraum zwischen
den Eontakten 46 und den Eontakten 36, 37. Diametral gegenüber der Eugel 24 ist eine Ifylonkugel 55 vorgesehen, die die Rastwirkung
ausgleicht. Selbstverständlich kann die Kugel 55 oder können weitere Kugeln (nicht dargestellt) aus einem elektrisch
leitenden Material bestehen, um den Schalter mit zusätzlichen Brückenkontakten auszustatten.
Der in Figuren 8 und 9 dargestellte Schalter kann noch modifiziert
werden; dies ist in Figuren 10 und 11 gezeigt. Bei diesem modifizierten Schalter ist ein einziges gemeinsames Anschlußteil
57 anstelle einzelner, voneinander unabhängiger Anschlüsse vorgesehen. Der gemeinsame elektrische Anschluß 57 ist auf der
Grundplatte 21 mit Hilfe von Federdrähten 58 federnd angeordnet, so daß er die Eugel 24 in festem Eingriff mit den Kontakten 36
vorspannt. Die Drähte 58 ragen mit ihrem jeweiligen oberen Ende durch die Grundplatte 21 hindurch und dienen zum Anschluß einer
äußeren elektrischen Schaltung.
Das gemeinsame Anschlußteil 57, das aus Messing bestehen kann, ist hohl. Dadurch wird die wirksame Masse vermindert. Das Anschlußteil
57 besteht somit aus einem leichten, im wesentlichen ü-förmigen Zylinder, der durch eine Außenseitenwand 60 einen
Boden 61 und eine innere Seitenwand 62 bestimmt ist. In den Boden 61 sind die Pederdrähte 58 eingebettet. Die KugeMitnehmerhülse
54 wird mit Hilfe einer durch in dem Zylinder 57 und der Grundplatte 51 vorgesehene Mittelöffmmgen hindurch-
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1665284
ragendenWelle 64 gedreht. Die Grundplatte 21 besitzt ferner ;
eine ringförmige Außenwand 65, die eine größere Tiefe besitzt als der Schaltermechanismus. An der Wand 65 ist eine Abdeckung
befestigt, die den Schaltermechanismus einschließt.
Es ist nun nicht erforderlich, daß die Kugel 24 an den Rastdrähten
37 anliegt, um eine zufällige Drehung des Mechanismusses zu verhindern. In Pig. 12 ist eine Modifikation des in Fig. 5
dargestellten Schalters gezeigt, bei welchem anstelle des Einrastens durch die Kugel 24 hier die Drähte 37 in in dem Kugelmitnehmer
26 vorgesehene Ausnehmungen 70 einrasten. Diese Ausnehmungen 70 befinden sich im Außenumfang des Kugelmitnehmers 26;
in sie rasten die Hastdrähte 37 ein und halten somit den Kugelmitnehmer in der jeweiligen Stellung. Die übrige Außenumfangsfläche
71 des Mitnehmers 26 besitzt einen Durchmesser, der etwas größer ist als der Durchmesser des Kugelmitnehmers 26
gemäß Pig. 5. Dadurch kann der Kugelmitnehmer in der in Pig. 12 dargestellten Raststellung einrasten.
Da die Kugel 24 bei Verwendung von Kontaktdrähten 36,37 mit gleichen Abmessungen notwendigerweise kleiner ist als die
Kugel 24 bei dem Schalter gemäß Pig. 5, muß der effektive Durchmesser des Mittelkontaktdrahtes 72 proportional größer
sein. Dies kann durch Verwendung eines Drahtes 72 mit größerem Durchmesser als dem Durchmesser der Drähte 36 oder 37 oder durch
Befestigen einer elektrisch leitenden Kappe, die der in Pig. 6 gezeigten Kappe 39 ähnlich ist, auf dem Mitteldraht 72 erreicht
werden.
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Die verschiedenen vorstehend betrachteten Schalter können mit
einer Ummantelung versehen werden, wie dies die in Pig. 13 dargestellte
Schalterkonstruktion zeigt. Die in Pig. 13 dargestellte Schalterkonstruktion entspricht vom Aufbau her der
in Pig. 3 dargestellten Schalterkonstruktion; in Abweichung von den in Pig. 3 dargestellten Verhältnissen sind hier die
oberen Enden der Drähte 20 nicht über dem Oberteil des Kugelmitnehmers 26 umgebogen.
Der Schalter ist in einem zylinderförmigen Hohlmantel 75 aus
einem Isoliermaterial eingeschlossen. Eine in der Oberseite des Mantels 75 befindliche kreisförmige Öffnung" gibt das Schraubenziehereinstellstück
32 des betreffenden Schalters frei. Bin zwischen dem drehbaren Eugelmitnehmer 26 und dem Mantel 75 festgeklemmter
kreisförmiger Ring 76 gewährleistet eine Dichtung zwischen dem Mantel und dem Schaltmechanismus. Ein äußerer
Stahlmantel 78 umgibt den Innenmantel 75 und stellt einen
Schutzüberzug dar. Der Stahlmantel 78 ist an dem Plastikmantel mittels einer Schicht 79 aus einem Kunstharz, wie Silikongummi,
angeklebt. Damit ist der Schaltmechanismus vor Schlageinwirkung ebenso gut geschützt wie vor Peuchtigkeit und athmosphärischen
Einflüssen. Jeder der in Piguren 1 bis 12 dargestellten Schaltmechanismen kann in der in Pig. 13 dargestellten Art eingekapselt
werden.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß die beschriebenen elektrischen
Schalter durch Zahnräder oder auch durch konzentrisch aueinander
angeordnete Hohlwellen einfach miteinander gekuppelt werden können. 009885/0716
Claims (12)
1. Elektrischer Schalter mit wenigstens zwei Schalterkontakten,
die durch Bewegung eines Einstellgliedes miteinander verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Schalterkontakt
als Kontaktdraht (20;36) ausgebildet ist, daß der andere Schalterkontakt als Brückenkontakt (24) ausgebildet
ist, und daß der Brückenkontakt (24) bei Verbindung mit dem Kontaktdraht (20;36) mit einem Kontaktteil (25;46;57) verbunden
ist, und zwar derart, daß zumindest dieses Kontaktteil (25;46;57) oder dieser Kontaktdraht (20;36) aus seiner
Normallage herausgebogen ist und einen Kontaktdruck zwischen dem Brückenkontakt (24) und dem Kontaktdraht (20;36) bewirkt.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Kontaktdrähten (20;36) vorgesehen ist, welche
auf einem Kreis angeordnet sind und daß das Kontaktteil (25; 46;57) sich in diesem Kreis befindet.
3. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktteil (46;57) auf einem Kreis mit einem bezogen auf
den Durchmesser des die Kontaktdrähte (36) enthaltenden Kreises unterschiedlichen Durchmesser angeordnet ist und
daß eine Vielzahl von auf einem weiteren Kreis jeweils zwischen benachbarten Kontaktdrähten (20) angeordneten
Rastdrähten (37) vorgesehen ist, welche den Brückenkontakt (24) Jeweils mit nur einem Kontaktdraht (36) in
Kontakt bringen und halten. (?ig. 5,7,9,10)
009885/0718
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4. Schalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastdrähte (37) auf einem Kreis angeordnet sind, dessen
Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser des Kreises, auf dem die Kontaktdrähte (36) angeordnet sind, a"ber
größer als der Durchmesser des Kreises, auf dem das Kontaktteil (46j57) angeordnet ist.
5. Schalter nach einem der Ansprüche 3 oder 4ι dadurch gekennzeichnet,
daß das Kontaktteil durch eine Vielzahl von Drahtelementen (46) gebildet ist, deren jedes Drahtelement (46)
einen individuellen elektrischen Kontakt für einen zugehörigen Kontaktdraht (36) darstellt.
6. Schalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Drahtelementen (46) elektrische Isoliervorrichtungen (51)
vorgesehen sind, die eine Verbindung jeweils benachbarter Drahtelemente (46) durch den Brückenkontakt (24) verhindern,
so daß jedes Drahtelement (46) einen unabhängigen elektrischen Kontakt für einen zugehörigen Kontaktdraht (36) darstellt.
7. Schalter nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Einstellglied (26) an den Rastdrähten (37) anliegt. (Pig. 5)
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8·, Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kontaktteil durch einen Draht (25) gebildet ist, der in der Mitte des die Kontaktdrähte (20) enthaltenden Kreises
angeordnet ist und für diese Kontaktdrähte (20) einen gemeinsamen elektrischen Kontakt darstellt.
9. Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht (25) so ausgebildet ist, daß er an der Austrittsstelle aus einer ihn und die jeweiligen Kontaktdrähte (20)
tragenden Platte (21) eine verminderte Federspannung besitzt (Pig. 3,13)
10. Schalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (21) mit einer den das Kontaktteil darstellenden
Draht (25) aufnehmenden öffnung versehen ist, die an der Austrittsstelle (33) des Drahtes (25) einen erweiterten
Abschnitt (33) besitzt, in welchem der betreffende Draht (25) freigegeben ist.
1.1. Schalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende des jeweiligen Kontaktdrahtes
(20;36) über das Einstellglied (26) hinausragt und auf dieses hin abgebogen ist.
12. Schalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Brückenkontakt durch eine Kugel (24)
gebildet ist.
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1,3.. Schalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch·
gekennzeichnet, daß sämtliche Schalterelemente mit einem Isoliermantel (75) überzogen sind, daß dieser Isoliermantel
(75) mit einem Mantel (78) aus einem schlagfesten Material überzogen ist, und daß beide Mäntel (75,78) mittels
einer Klebschicht (79) miteinander verklebt sind. (Pig. 13)
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