[go: up one dir, main page]

DE1665193B1 - Elektrischer Schnappschalter fuer Druckbetaetigung - Google Patents

Elektrischer Schnappschalter fuer Druckbetaetigung

Info

Publication number
DE1665193B1
DE1665193B1 DE19681665193D DE1665193DA DE1665193B1 DE 1665193 B1 DE1665193 B1 DE 1665193B1 DE 19681665193 D DE19681665193 D DE 19681665193D DE 1665193D A DE1665193D A DE 1665193DA DE 1665193 B1 DE1665193 B1 DE 1665193B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
snap
control lever
spring
contact
return spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681665193D
Other languages
English (en)
Inventor
Takeo Nakagawa
Masayasu Wakita
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Panasonic Electric Works Co Ltd
Original Assignee
Matsushita Electric Works Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Matsushita Electric Works Ltd filed Critical Matsushita Electric Works Ltd
Publication of DE1665193B1 publication Critical patent/DE1665193B1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/02Details
    • H01H13/26Snap-action arrangements depending upon deformation of elastic members
    • H01H13/28Snap-action arrangements depending upon deformation of elastic members using compression or extension of coil springs

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schnappschalter für Druckbetätigung mit einem Steuerhebel, dessen eines Ende um einen ortsfesten Drehpunkt schwenkbar und der über eine Schnappfeder mit einem etwa parallel zu und unterhalb von ihm angeordneten, in einem gegenüberliegenden, ortsfesten Drehpunkt schwenkbar gelagerten, umschnappbaren Kontaktarm verspannt ist, welcher an seinem freien Ende zwei Kontaktstücke trägt, von denen das eine mit einem Schließ-Festkontakt und das andere mit einem öffnungs-Festkontakt in Berührung bringbar ist, und mit einer das freie Ende des Steuerhebels beaufschlagenden Rückstellfeder.
  • Bei den bekannten Schnappschaltern dieser Art ist die Stärke der Schnappfeder bestimmend für die Höhe des Kontaktdruckes. Zur Gewährleistung einer mit einem hohen Kontaktdruck gleichzusetzenden, hohen Leistungsfähigkeit muß also bei diesen Schaltern eine relativ starke Schnappfeder Verwendung finden, die in solchen Konstruktionen ihren Gegenpol in der Rückstellfeder besitzt, welche dann also gleichwertig stark auszulegen ist wie die Schnappfeder. Da nun die Rückstellkraft dieser Rückstellfeder unmittelbar eingeht in den zur Betätigung eines solchen Schnappschalters benötigten Kraftaufwand - bei der Druckbetätigung ist die Kraft der Rückstellfeder unmittelbar zu überwinden -, ist die Bereitstellung eines hohen Kontaktdruckes bei diesen bekannten Schnappschaltern gleichzusetzen mit dem Erfordernis eines hohen Kraftaufwandes zum Betätigen des Druckgliedes. Hierfür maßgebend ist der Tatbestand, daß bei den bekannten Schnappschaltern die Drehpunkte für den Steuerhebel und den umschnappbaren Kontaktarm in Verbindung mit den Angriffspunkten der Schnappfeder an diesen so gelegt sind, daß Schnappfeder und Rückstellfeder bis zum Zeitpunkt des Schnappvorganges in gleicher Richtung wirken, der Schnappvorgang aber begleitet wird von einer Richtungsumkehr der Wirkungslinie der Schnappfeder, so daß also nach erfolgtem Schnappvorgang Schnappfeder und Rückstellfeder in unterschiedlichen Richtungen wirken. Die Kräfte der beiden Federn stehen also über einen vollen Schaltzyklus nicht ständig im Ausgleich, und die Rückstellfeder übernimmt bei diesen bekannten Schaltern nur die Funktion einer automatischen Zurückführung des Kontaktarmes in seine Ausgangslage.
  • Die vorstehend abgehandelten Verhältnisse für elektrische Schnappschalter der eingangs genannten Art liegen auch vor bei einem nach dem deutschen Gebrauchsmuster 1899 866 bekannten Schnappschalter, mit dessen Weiterbildung sich die vorliegende Erfindung im wesentlichen unter Zugrundelegung der Aufgabe befaßt, einen elektrischen Schnappschalter für Druckbetätigung dieser Art zur Verfügung zu stellen, der einerseits die Bereitstellung eines hohen Kontaktdruckes zur Gewährleistung einer hohen Leistungsfähigkeit erlaubt und der andererseits unter Einhaltung kleinster Abmessungen mit minimalem Kraftaufwand betätigbar ist. Bei dem Schnappschalter nach diesem Gebrauchsmuster sind die ortsfesten Drehpunkte für den Steuerhebel und für den Kontaktarm auf der gleichen Seite vorgesehen, und die Rückstellfeder und die Schnappfeder sind bis zum Zeitpunkt des Schnappvorganges nach oben, also in der gleichen Richtung, wirkende Druckfedern, deren Federkonstanten sich also bis zum Schnappvorgang wechselseitig addieren, sich hingegen nach erfolgtem Schnappvorgang wechselseitig subtrahieren, weil dann die Schnappfeder in anderer Richtung wirkt als die Rückstellfeder.
  • Die vorstehend vermerkte Aufgabe wird nach der Erfindung bei einem elektrischen Schnappschalter für Druckbetätigung der eingangs genannten Art durch die Vereinigung der folgenden für sich teilweise bekannten Merkmale gelöst: a) der ortsfeste Drehpunkt des Steuerhebels liegt bei Berührung des einen Kontaktstückes mit dem Schheß-Festkontakt oberhalb der Verbindungslinie des ortsfesten Drehpunktes des Kontaktarmes mit dem Angriffspunkt der Schnappfeder an dem Kontaktarm; b) die Rückstellfeder belastet das freie Ende des Steuerhebels von unten her; c) das Druckglied kommt mit dem freien Ende des Steuerhebels von oben her zur unmittelbaren Beaufschlagung; d) die Rückstellfeder ist eine nach oben wirkende Druck- oder Zugfeder, und die Schnappfeder ist eine nach unten wirkende Zugfeder, und e) die auf den Steuerhebel einwirkende Zugkraft der Schnappfeder wirkt ständig in entgegengesetzter Richtung zu der Druck- bzw. Zugkraft der Rückstellfeder und ist kleiner als diese.
  • Mit diesen Maßnahmen, für deren Gesamtheit die Erfindung ihren Patentschutz begehrt, erreicht man eine Unabhängigkeit der zur Druckbetätigung des Schalters aufzubringenden Kraft von der Höhe des durch die Schnappfeder bestimmten Kontaktdruckes, der maßgebend ist für die Leistungsfähigkeit eines solchen Schalters. Selbst wenn dieser Kontaktdruck durch entsprechende Auslegung der Schnappfeder sehr hoch gewählt wird, wird zur Druckbetätigung des Schalters nur eine minimale Betätigungskraft benötigt, weil beide Federn für einen vollen Schaltzyklus ständig in unterschiedlichen Richtungen wirken und ihre Federkonstanten also ständig am Ausgleich stehen.
  • In übereinstimmung mit weiteren Teilmerkmalen der Erfindung kann man die Höhe dieser Betätigungskraft leicht dadurch ändern, daß man für den ortsfesten Drehpunkt des Steuerhebels eine veränderliche Anordnungsmöglichkeit in verschiedenen Höhenlagen vorsieht oder daß man die Rückstellfeder nachstellbar ausbildet. Andererseits kann- einer Veränderungsmöglichkeit des Verschiebeweges des Druckgliedes dadurch bereitgestellt werden, daß für die Schnappfeder verschiedene Festlegungsmöglichkeiten am Steuerhebel vorgesehen werden.
  • Der erfindungsgemäße Schnappschalter wird nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 den Schnappschalter in einem Längsschnitt, F i g. 2 den Schnappschalter in Draufsicht nach der Linie II-11 der F i g. 1, F i g. 3 eine Schemadarstellung in verkleinertem Maßstab zur Veranschaulichung der verschiedenen Schwenklagen von Steuerhebel und Kontaktarm für einen Schaltzyklus, F i g. 4 eine weitere Schemadarstellung zur Veranschaulichung der Kräfteverteilung und F i g. 5 ein Schaubild zur Erläuterung der Kräftemomente, die auf den Steuerhebel wirken.
  • In den F i g. 1 und 2 bezeichnet 1 das in einer Öffnung 3 des Gehäuses 2 verschiebbare Druckglied des Schnappschalters, welches mittels eines Isolierstückest von oben her mit dem freien Ende eines Steuerhebels 4 zur unmittelbaren Beaufschlagung kommt. Das Gehäuse 2 besitzt einen abnehmbaren Deckel 2' und ist an seiner oberen Innenwand mit einem Isolator 2" ausgekleidet. Der Steuerhebel 4 ist mit seinem messerförmig ausgebildeten Ende 4' in einer Kerbe 51 eines gehäusefesten Isolierkörpers 5' gelagert, welche also einen ortsfesten Drehpunkt für diesen Steuerhebel 4 bildet. Der Isolierkörper 5 besitzt weitere Kerben 52' und 53' in unterschiedlichen Höhenlagen, welche zur Lagerung des Steuerhebels 4 herangezogen werden können, um dadurch die über das Druckglied 1 auszuübende Betätigungskraft zu erhöhen.
  • An dem freien Ende des Steuerhebels 4 greift eine nach oben wirkende Druckfeder 6 an, welche als Rückstellfeder des Schalters wirkt. Diese Rückstellfeder 6 stützt sich ab an einer in eine Gewindebohrung 7 des Isolierkörpers 5 eingeschraubte Stellschraube 8, die einen Schlitz 8' zum Ansetzen eines Schraubenziehers bei abgenommenem Gehäusedeckel 2' besitzt. Durch Eindrehen oder Ausdrehen der Stellschraube 8 kann also die Vorspannkraft der mittels eines Ansatzes 4" am Steuerhebel 4 fixierten Rückstellfeder 6 verändert werden, eine Erhöhung dieser Vorspannkraft durch Eindrehen der Stellschraube 8 resultiert in einer Erhöhung der über das Druckglied 1 auszuübenden Kraft zur Betätigung des Schalters. Neben dem Ansatz 4" ist am freien Ende des Steuerhebels 4 ein etwas längerer Ansatz 9 vorhanden, der mit Öffnungen 91', 92 und 93' zum Einhängen des einen Endes einer Schnappfeder 10 versehen ist, deren anderes Ende in eine Öffnung 11' eines Kontaktarmes 11 eingehängt ist. Die Schnappfeder 10 ist eine nach unten wirkende Zugfeder, deren auf den Steuerhebel 4 einwirkende Zugkraft ständig in einer zu der Druckkraft der Rückstellfeder 6 entgegengesetzten Richtung wirkt und kleiner ist als diese. Hierfür maßgebend ist der Tatbestand, daß der Kontaktarm 11 einen dem ortsfesten Drehpunkt .des Steuerhebels 4 gegenüberliegenden ortsfesten Drehpunkt besitzt, der durch eine Kerbe 12' in dem aufrechten Steg eines gehäusefesten Körpers 12 zur Aufnahme des messerförmigen Endes 11" des Kontaktarmes 11 gebildet wird. Im Verhältnis zu diesem ortsfesten Drehpunkt des mit zwei Kontaktstücken 13 an seinem freien Ende bestückten Kontaktarmes 11 liegt der ortsfeste Drehpunkt des Steuerhebels 4 bei Berührung des einen Kontaktstückes 13 mit einem Schließ-Festkontakt 16 oberhalb der Verbindungslinie des ortsfesten Drehpunktes des Kontaktarmes mit dem Angriffspunkt 11' der Schnappfeder 10 an dem Kontaktarm. Die Anschlußklemme für den Schließ-Festkontakt 14 ist mit 14" und der mit dem anderen Kontaktstück des Kontaktarmes 11 zusammenarbeitende Öffnungs-Festkontakt ist mit 15 bezeichnet. 15" bezeichnet schließlich die Anschlußklemme für diesen öffnungs-Festkontakt, und 12" bezeichnet eine dritte Anschlußklemme. Wird die Schnappfeder 10 in eine der beiden anderen öffnungen 92 und 92 des Ansatzes 9 des Steuerhebels 4 eingehängt, dann läßt sich dadurch der Verschiebeweg des Druckgliedes 1 vergrößern. Unter Hinweis auf die weiteren Fi g. 3 bis 5 ist für die Arbeitsweise des vorbeschriebenen Schnappschalters davon auszugehen, daß die Schnappfeder 10 über ihre beiden Enden einander entgegengerichtete Zugkräfte F1 und F2 auf den Steuerhebel 4 bzw. den Kontaktarm 11 ausübt. Die Zugkraft F1 läßt sich vektoriell aufteilen in die Kräfte F* und F1", also in eine in Richtung des Steuerhebels 4 wirkende und eine senkrecht dazu wirkende Teilkraft. Die Teilkraft Ft ' wirkt in einer zu der Wirkungslinie R der Rückstellfeder 6 entgegengesetzten Richtung. Wie die Fi g. 3 ausweisen, die für eine Berührung der Kontaktstücke des Kontaktarmes 11 am Schließ-Festkontakt (F i g. 3 A) bzw. am Öffnungs-Festkontakt (F i g. 3 C) bzw. für einen Zeitpunkt kurz vor dem Eintritt des Schnappvorganges (F i g. 3 B) stehen, herrscht diese Kräfteaufteilung für einen Schaltzyklus nahezu immer vor, der eingeleitet wird durch ein Niederdrücken des Druckgliedes 1. Dabei kommt es also zu einem Verschwenken des Steuerhebels 4 im Uhrzeigergegensinn, wodurch dessen Artsatz 9 nach unten bewegt wird. Diese Bewegung des Ansatzes 9 nach unten bewirkt auch eine Bewegung der Schnappfeder 10 nach unten zur Auslösung des Schnappvorganges, der also ein Verschwenden des Kontaktarmes 11 im Uhrzeigersinn zur Folge hat, wodurch dessen eines Kontaktstück mit dem öffnungs-Festkontakt 15 in Berührung kommt und so lange in dieser Berührungsstellung bleibt, bis die Kraft auf das Druckglied 1 aufgehoben wird. Dies hat dann zur Folge, daß die Rückstellfeder 6 das freie Ende des Steuerhebels 4 nach oben drückt, wodurch dieser im Uhrzeigersinn verschwenkt, dadurch der Ansatz 9 nach oben bewegt und somit auch die Schnappfeder 10 nach oben gezogen wird, so daß das andere Kontaktstück des Kontaktarmes 11 wieder in Berührung kommt mit dem Schließ-Festkontakt.
  • Hinsichtlich der Kräfte- und Kraftinomentverteilung ist unter Hinweis insbesondere auf die F i g. 4 und 5 dabei vors folgenden Vorraussetzungen auszugehen. Ohne Berücksichtigung der in Richtung der Vektorlinie W wirkenden Betätigungskraft ist für die Berührung des einen Kontaktstückes 13 des Kontaktarmes 11 mit dem Schließ-Festkontakt 14 von einem Ausgleichszustand derselben auszugehen. Dieser Ausgleichs- oder Gleichgewichtszustand liegt auch bei jeder beliebigen Schwenklage des Steuerhebels 4 vor, weil das durch die Rückstellfeder 6 einerseits aufgebrachte Drehmoment entgegengesetzt gerichtet ist zu dem durch die Schnappfeder 10 andererseits aufgebrachten Drehmoment. Dabei wird nun die Höhe des Kontaktdruckes bestimmt durch die Stärke der Schnappfeder 10, welche also ihren Gegenpol findet in der Rückstellfeder 6, gegenüber welche sie etwas schwächer ausgeführt ist. Dieser Ausgleichs- oder Gleichgewichtszustand wird nur gestört, wenn auf das Druckglied 1 eine Betätigungskraft in Richtung der Vektorlinie W ausgeübt wird, diese Betätigungskraft kann somit mit einem minimalen Wert angesetzt werden. Es ist dabei für die Schaltcharakteristik des Schalters unerheblich, wo das Druckglied zur Beaufschlagung des Steuerhebels 4 kommt, kommt es in der in Fig.4 gestrichelt eingezeichneten LA ae zur Beaufschlagung, dann wird dadurch nur die Höhe der dort in Richtung der Vektorlinie W wirkenden Betätigungskraft beeinflußt.
  • In dem Schaubild der F i g. 5 sind schließlich in Abhängigkeit von dem auf der X-Achse abgetragenen Verschiebeweg des Druckgliedes die im Uhrzeigersinn wirkenden Drehmomente über dem positiven Zweig der Y-Achse abgetragen, während über deren negativem Zweig die im Uhrzeigergegensinn wirkenden Drehmomente abgetragen sind. Der Linienzug a-b steht für die Änderung des von der Rückstellfeder 6 auf den Steuerhebel 4 ausgeübten Drehmoments, sein Steigungswinkel entspricht der Federkonstante k dieser Rückstellfeder. Der Linienzug c-d-e-j-g-h-c steht für die Änderung des von der Schnappfeder 10 auf den Steuerhebel 4 ausgeübten Drehmoments, der Linienzug i-j-k-l-m-n-i steht andererseits für die Änderung der Resultierenden aus diesen beiden Drehmomenten. Natürlich handelt es sich bei diesen Linienzügen nur im Idealfall um Geraden, üblicherweise werden Kurvenzüge zum Ansatz zu bringen sein, die aber angenähert als gerade angesehen werden können. Der für die Resultierende aus den beiden Drehmomenten stehende Linienzug bestimmt also die Höhe der auf das Zugglied auszuübenden Kraft zur Betätigung des Schalters. Der Verschiebeweg O-qu entspricht dem Verschiebeweg x der F i g. 4, welcher also benötigt wird, um das eine Kontaktstück 13 des Kontaktarmes von dem Schließ-Festkontakt 14 abzuheben. Für dieses Abheben wird andererseits ein Drehmoment der Größe qu-j benötigt, welches also absolut kleiner ist als das Drehmoment qu-e, woraus die Schlußfolgerung resultiert, daß die Kraft zum Niederdrücken des Druckgliedes 1 selbst dann relativ niedrig angesetzt werden kann, wenn die Schnappfeder 10 zur Bereitstellung eines hohen Kontaktdruckes relativ stark ausgelegt ist. Aus diesem Schaubild ist auch herleitbar, daß durch ein Eindrehen der Stellschraube 8, also einer dadurch bewirkten Erhöhung der Vorspannkraft der Rückstellfeder 6, der Linienzug a-b parallel zu sich selbst nach oben verschoben wird und also auch der Linienzug i j-k-l-m-n-i, ohne daß es zu einer Veränderung des Linienzuges c-d-e-f-g-h-c kommt.
  • An Stelle des als Druckknopf ausgebildeten Druckgliedes der vorbeschriebenen Ausführungsform kann auch ein auf einer Welle aufgeteilter Nocken als Betätigungsglied zur Beaufschlagung des Steuerhebels kommen. Die Rückstellfeder 6, die in der vorbeschriebenen Ausführungsform als nach oben wirkende Druckfeder ausgebildet ist, kann auch als nach oben wirkende Zugfeder ausgebildet sein, ohne daß dadurch die beschriebenen Verhältnisse eine Veränderung erfahren würden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Elektrischer Schnappschalter für Druckbetätigung mit einem Steuerhebel, dessen eines Ende um einen ortsfesten Drehpunkt schwenkbar und der über eine Schnappfeder mit einem etwa parallel zu und unterhalb von ihm angeordneten, in einem gegenüberliegenden ortsfesten Drehpunkt schwenkbar gelagerten, umschnappbaren Kontaktarm verspannt ist, welcher an seinem freien Ende zwei Kontaktstücke trägt, von denen das eine mit einem Schließ-Festkontakt und das andere mit einem Öffnungs-Festkontakt in Berührung bringbar ist, und mit einer das freie Ende des Steuerhebels beaufschlagenden Rückstellfeder, gekennzeichnet durch die Vereinigung der für sich teilweise bekannten Merkmale: a) der ortsfeste Drehpunkt (4', 5') des Steuerhebels (4) liegt bei Berührung des einen Kontaktstückes (13) mit dem Schließ-Festkontakt (14) oberhalb der Verbindungslinie des ortsfesten Drehpunktes (12, 12') des Kontaktarmes (11) mit dem Angriffspunkt (11') der Schnappfeder (10) an dem Kontaktarm; b) die Rückstellfeder (6) belastet das freie Ende des Steuerhebels (4) von unten her; c) das Druckglied (1) kommt mit dem freien Ende des Steuerhebels (4) von oben her zur unmittelbaren Beaufschlagung; d) die Rückstellfeder (6) ist eine nach oben wirkende Druck- oder Zugfeder, und die Schnappfeder (10) ist eine nach unten wirkende Zugfeder, und e) die auf den Steuerhebel (4) einwirkende Zugkraft der Schnappfeder (10) wirkt ständig in entgegengesetzter Richtung zu der Druck-bzw. Zugkraft der Rückstellfeder (6) und ist kleiner als diese.
  2. 2. Schnappschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ortsfeste Drehpunkt (4', 5') des Steuerhebels (4) in verschiedenen Höhenlagen angeordnet werden kann.
  3. 3. Schnappschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am freien Ende des Steuerhebels (4) angreifende Rückstellfeder (6) in ihrer Vorspannung einstellbar ist.
  4. 4. Schnappschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstellfeder (6) eine Stellschraube (8) zugeordnet ist.
  5. 5. Schnappschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnappfeder (10) in verschiedenen Lagen an dem Steuerhebel (4) festlegbar ist.
DE19681665193D 1967-02-21 1968-02-19 Elektrischer Schnappschalter fuer Druckbetaetigung Pending DE1665193B1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1109867 1967-02-21
JP2673867 1967-03-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1665193B1 true DE1665193B1 (de) 1971-08-12

Family

ID=26346483

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681665193D Pending DE1665193B1 (de) 1967-02-21 1968-02-19 Elektrischer Schnappschalter fuer Druckbetaetigung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1665193B1 (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2104848A (en) * 1935-11-11 1938-01-11 Hoffman Gas & Electric Heater Electric switch
GB790682A (en) * 1953-07-20 1958-02-12 Igranic Electric Co Ltd Improvements in and relating to electric switches and snap acting mechanisms therefor
DE1899866U (de) * 1962-07-30 1964-09-03 Walter Beck K G Mehrpoliger schnappschalter, insbesondere fuer waschmaschinen.
DE1916385U (de) * 1965-04-01 1965-05-26 J & J Marquardt Spezialfabrik Elektrischer mikroschalter.

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2104848A (en) * 1935-11-11 1938-01-11 Hoffman Gas & Electric Heater Electric switch
GB790682A (en) * 1953-07-20 1958-02-12 Igranic Electric Co Ltd Improvements in and relating to electric switches and snap acting mechanisms therefor
DE1899866U (de) * 1962-07-30 1964-09-03 Walter Beck K G Mehrpoliger schnappschalter, insbesondere fuer waschmaschinen.
DE1916385U (de) * 1965-04-01 1965-05-26 J & J Marquardt Spezialfabrik Elektrischer mikroschalter.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH370471A (de) Druckknopfbetätigter Überstromschalter
DE3236250C2 (de) Temperaturabhängige elektrische Schaltvorrichtung
DE1665193B1 (de) Elektrischer Schnappschalter fuer Druckbetaetigung
DE2705756A1 (de) Druckknopfschalter fuer elektronische tischrechner o.dgl.
DE1665193C (de) Elektrischer Schnappschalter für Druckbetätigung
EP0026449A1 (de) Mehrfach-Druckschalter
DE2057013A1 (de) Schaltgerät mit temperaturabhängigen linearen Stellmotor als Betätigungselement
DE2509159A1 (de) Schwimmerbetaetigte elektrische schaltanordnung
DE3321561A1 (de) Schaltvorrichtung fuer einen temperatur- oder druckschalter
DE2450742C2 (de) Elektrischer Schalter
DE728735C (de) Elektrischer Druckknopfschalter mit zwischen festen Widerlagern eingespannter Schnappfeder
DE20117514U1 (de) Wippenschalter
DE2256279C3 (de)
DE2913913A1 (de) Schnappschalter
DE666338C (de) Elektrischer Selbstschalter mit Druckknopfklinkenfreiausloesung
DE2925653C2 (de) Elektrischer Schalter
DE1515595C3 (de) Elektrischer Sprungschalter
DE10022612C2 (de) Schaltelement
DE2152483A1 (de) Sprungschaltwerk
DE2213718A1 (de) Schaltgeraet
AT250482B (de) Kleinschalter mit Schnappmechanismus
DE3412377C2 (de)
DE2615480C3 (de) Schaltvorrichtung
DE1565511A1 (de) Schaltvorrichtung fuer die Heizwiderstaende eines elektrischen Heisswasserspeichers
AT512814B1 (de) Temperaturempfindlicher elektrischer Schalter