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DE1665034C - Elektrischer Widerstand mit stabförmi gern Tragkörper fur den Widerstandsdraht - Google Patents

Elektrischer Widerstand mit stabförmi gern Tragkörper fur den Widerstandsdraht

Info

Publication number
DE1665034C
DE1665034C DE1665034C DE 1665034 C DE1665034 C DE 1665034C DE 1665034 C DE1665034 C DE 1665034C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
support body
connecting wire
resistor according
channels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Dipl Ing 3550 Marburg Kanter
Original Assignee
Monette Kabel u Elektrowerk GmbH, 3550 Marburg
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft einen elektrischen Wider- Drahtschlinge zusammengeschlossen ist, die, in den stand mit einem stabförmigen Tragkörper, auf dem Rinnen gelagert, das von der Quürbohrung und den der Widerstandsdraht schraubenförmig aufgewickelt Rinnen umgrenzte Kernstück des Tragkörpers so fest ist und der in der Nähe seiner beiden Enden je eine umschließt, daß sowohl bei axialer als auch bei radidurchgehende Querbohrung besitzt, durch die der je- 5 aler Fortführung des Anschlußdrahtes eine sichere weilige Anschlußdraht hindurchgeführt ist. Befestigung des letzteren an dem Tragkörper vorliegt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Be- Durch die Erfindung wird also eine formschlüssige festigung der Anschlußdrähte für den Widerstands- Verbindung des Anschlußdrahtes mit dem Tragkördraht an den Enden des stabförmigen Tragkörpers per erreicht, die bereits als solche, d. h. ohne Verso zu gestalten, daß sie besonders sicher ist und daß ίο wendung von Kitt od. ä., eine hervorragende mcchadie zu ihrer Herstellung erforderlichen Arbeitsgänge nische Widerstandsfähigkeit gegenüber an den Anweitgehend automatisch durchgeführt werden kön- schlußdrähten einwirkenden Kräften aufweist. Eine nen. Insbesondere soll die Befestigung der Anschluß- Axialbohrung in dem Tragkörper ist dabei überdrähte an dem Tragkörper formschlüssig sein und flüssig.
nicht nur auf Haftreibungskräften oder auf der Haft- 15 Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind
wirkung von Kitt- oder Glasurschichten beruhen. in den Unteransprüchen beschrieben.
Zur Lösur.;, der gestellten Aufgabe benutzt die Er- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispieie der
findung QuerDohrungen, die den stabförmigen Trag- Erfindung dargestellt.
körper in der Nähe seiner Enden durchdringen und Fig. 1 ist die Längsansicht eines Endes des Trag-
durch welche die jeweiligen Anschlußdrähte hin- 20 körpers;
durchgesteckt sind. Das Hindurchführen der An- Fig. 2 ist ein Längsschnitt nach der Linie H-II
schlußdrähte durch Querbohrungen des Tragkör- der Fig. 1;
pers ist an sich bekannt. Bei einer bekannten Fig. 3 ist die Stirnansicht nach der Linie III-III
Konstruktion dieser Art (deutsche Patentschrift der Fig. 2;
765 751) weist der Tragkörper außer den Quer- 25 Fig. 4 ist ein Schnitt gemäß Fig. 2 mit Aufsicht bohrungen eine Axialbohrung auf. und die Fest- des axial angeordneten und durch Verdrillung belegung des durch die Querbohrung !,indurchgeführten festigten Anschlußdrahts;
Anschlußdrahtes in der Querbohrung wird dadurch Fig. 5 ist die entsprechende Stirnansicht;
erreicht, daß der Anschluß'raht im Bereich der Fig. 6 ist ein Schnitt gemäß Fig. 2 mit Aufsicht Axialbohrung eine Auslegung oder eine durch Stau- 30 auf den radial angeordneten und durch Verdrillui.g dien hergestellte Verdickun^. aufweist. Dadurch befestigten Anschlußdraht;
allein läßt sich aber eine feste, spielfreie Verbindung Fig. 7 und 8 sind Axialschnitte durch je ein Trag-
des Anschlußdrahtes mit dem Tragkörper noch körperendstück mit Aufsicht auf die axial angeord-
nicht erreichen. Um bei auftretenden Kräften den neten und durch Verlötung oder Verschweißung be-
Anschlußdraht in dem Tragkörper unverrückbar 35 festigten Anschlußdrähte.
festzuhalten, muß dort vielmehr zusätzlich von der Wie aus Fig. 1 bis 3 ersichtlich, hat der abgebro-
Kraftübertragung durch Kitt- oder Glasurschichten chen dargestellte Teil des stabförmigen Tragkörpers 1
Gebrauch gemacht werden. nahe dem einen Ende eine Querbohrung 2 sowie zwei
Bei einer anderen bekannten, im Grunde auf der- von derselben ausgehende längsverlaufende offene selben Wirkung beruhenden Konstruktion (franzö- 40 Rinnen 3, welche durch eine in der Stirnwand 4 besische Patentschrift 836 909) sind an Stelle der Quer- findliche offene Rinne miteinander verbunden sind, bohrungen Querschlitze benutzt, die in Form offener An dem auf diese Weise entstandenen Tragkörper-Rinnen über die Stirnflächen des mit Axialbohrung kernstück 10 wird der Anschlußdraht 6 in nachversehenen Tragkörpers hinweggehen. Jeder An- stehend noch näher geschilderter Weise befestigt,
schlußdraht liegt in einem solchen Querschlitz und 45 Im einfachsten Falle könnten die Querbohrung 2 weist eine U-förmige Ausbiegung auf, die in die Axial- kreisrunden Querschnitt und die Rinnen 3 und 5 bohrung hineingreift und an deren Innenwandung an- halbrunden Querschnitt haben entsprechend der liegt. Auch hier ist eine Verkittung unumgänglich, Stärke des verwendeten Anschlußdrahts. Vorzugsda sonst der Anschlußdraht aus dem Tragkörper her- weise Wird jedoch ein Anschlußdraht verwendet, der ausgezogen werden könnte. 50 auf seiner ganzen Länge oder zumindest auf dem
Offene Querschlitze der genannten Art hat man zur Schlingenbildung verwendeten Längenteil einen
auch schon bei aus Draht gewickelten Widerständen planparallelen oder rechteckigen Querschnitt auf-
mit in die Axialbohrung des Tragkörpers eingekitte- weist, welchem die Querbohrung und die Rinnen an-
ten Anschlußdrähten dazu benutzt, um darin ein gepaßt sind.
Zwischenleiterstück unterzubringen, welches von dem 55 Der Tragkörper könnte den üblichen kreisrunden
eigentlichen Anschlußdraht radial bis über die Querschnitt haben. Wenn jedoch, wie bei der in
Wickelfläche hinaus nach außen führt (schweizerische F i g. 2 und 3 dargestellten AusfUhrungsform, der Patentschrift 242 718). Tragkörper 1 planparallele Flanken IMl aufweist,
Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, so ist das vorteilhafter, und zwar sowohl für die Herdaß die Oberfläche des Tragkörpers an jedem seiner 60 stellung des Grundkörpers im Preßverfahren: als auch Enden zwei von den beiden Austrittssteilen der dort fUr die bei der Fertigstellung des Widerstandes ausbefindlichen Querbohrung ausgehende, in Längsrich' zuführenden Montagearbeiten, tung des Tragkörpers verlaufende offene Rinnen auf· Im allgemeinen herrscht das Bestreben, diese weist, welche durch eine quer über die betreffende Arbeitsvorgänge möglichst weitgehend automatisch Stirnwand des Tragkörpers verlaufende offene Rinne es oder wenigstens in gewissen Phasen halbautomatisch miteinander verbunden sind, und daß der durch die auszuführen, und auf dieses Ziel ist auch die Bauart Querbohrung hindurchgeführte vordere Teil des An· des nachstehend weiter beschriebenen Widerstandes schlußdrahtes mit dessen rückwärtigem Teil zu einer gerichtet. Von einer Darstellung der anzuwendenden
Arbeitsmittel kann abgesehen werden, denn deren Gestaltung, Anordnung und Wirkungsfolge kann dem sachkundigen Ermessen der im Vorrichtungsbau erfahrenen Fachleute überlassen bleiben, denen die Fig. 4 bis 8 genügend Veranschaulichung und An-Weisung vermitteln.
In die im dargestellten Falle mit Breitloch-Querschnitt ausgeführte Querbohrung 2 (Fig. I) ist der planparallel breitgedrückte Anschlußdraht 2 so weit eingeschoben, daß die Länge seines hindurchgeschobenen Teiles 6' zur Schlingenbildung ausreicht. Während der Tragkörper 1 an seinen Planflanken 11-11 zwischen Klemmbacken od. dgl. einer Montagevorrichtung in der richtigen Lage eingespannt ist, kann das Durchschieben des Anschlußdrahtes 6 und das darauffolgende Umbiegen und Einlegen der Drahtteile 6' und 6" in die Längsrillen 3 sowie die Querrille 5 durch geeignete Werkzeuge, z. B. automatisch und taktmäßig arbeitende Biegebacken, erfolgen. Auch für die Bildung der in F i g. 4 bis 6 gezeigten Verdrillungswindung 6'" stehen geeignete Werkzeuge zur Verfugung, wie solche z. B. für die Herstellung der aus Draht gebildeten gelenkigen Verschlußhebel von Mineralwasserflaschen bekannt sind.
Die Anschlußdrahtteile 6' und 6" können auch, wie in F i g. 7 und 8 gezeigt, parallel aneinandergedrückt und durch Verlötung oder Verschweißung verbunden werden. Durch eine gemäß Fig. 8 aufgeschobene Metallmanschette 7 kann die Lot- oder Schweißverbindung verstärkt bzw. versteift werden.
Obwohl bei stabförmigen Widerständen die Anschlußdrähte vorwiegend axial angeordnet sind, kann man dieselben auch — mit nur geringen Änderungen der Montage-Hilfsmittel — radial an dem beschriebenen und dargestellten Grundkörper anbringen, was in F i g. 6 gezeigt ist. Eine dazu analoge Umgestaltung üer Anordnungen gemäß F i g. 7 und 8 bedarf keiner besonderen Veranschaulichung.
Es hat sich ferner als vorteilhaft erwiesen, wenn der Anschlußdraht 6 stärker, vorzugsweise doppelt so stark, ist wie die Tiefe der Rinnen 3 und 5. Die in F i g. 4 bis 8 erkennbare Überhöhung gegenüber dem Umfang des Tragkörpers 1 entspricht dann etwa der Stärke der Bewicklung desselben mit dem Widerstandsdraht 8, dessen Ende 8' gegen ein Anschlußdrahtteil 6' ode; 6" angedrückt und mit demselben verschweißt werden kann. Hilfsweise kann auch, wie an sich bekannt (am 13. Mai 1953 ausgelegte Unterlagen der deutschen Patentanmeldung R 7533 21 c, 54/01), ein in seiner Mitte aufgepunkteter und beiderseits etwas aufgebogener Blechstreifen 9 als Wickelstützpunkt für das Widerstandsdrahtendc 8' verwendet werden.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Elektrischer Widerstand mit einem stabförmigen Tragkörper, auf dem der Widerstandsdraht schraubenförmig aufgewickelt ist und der in der Nähe seiner beiden Enden je eine durchgehende Querbohrung besitzt, durch die der jeweilige Anschlußdraht hindurchgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Tragkörpers (1) an jedem seiner Enden zwei von den beiden Austrittsstellen der dort befindlichen Querbohrung (2) ausgehende, in Längsrichtung des Tragkörpers (1) verlaufende offene Rinnen (3) aufweist, welche durch eine quer über die betreffende Stirnwand (4) des Tragkörpers verlaufende offene Rinne (5) miteinander verbunden sind, und daß der durch die Querbohrung (2) hindurchgeführte vordere Teil (6') des Anschlußdrahtes (6) mit dessen rückwärtigem Teil (6") zu einer Drahtschlinge zusammengeschlossen ist, die, in den Rinnen (3, S) gelagert, das von der Querbohrung (2) und den Rinnen (3, 5) umgrenzte Kernstück (10) des Tragkörpers (I) so fest umschließt, daß sowohl bei axialer als auch bei radialer Fortführung des Anschlußdrahtes (6) eine sichere Befestigung des letzteren an dem Tragkörper (1) vorliegt.
2. Widerstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtschlinge durch mindestens eine Verdrillungswindung (6'") geschlossen ist.
3. Widerstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtschlinge durch Verlötung oder Verschweißung der parallel aneinandergedrückten Anschlußdrahtteile (6', 6") geschlossen ist.
4. Widerstand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf die parallel aneinandergedrückten Anschlußdrahtenden eine Metallmanschette (7) aufgeschoben ist.
5. Widerstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußdraht (6) stärker, vorzugsweise doppelt so stark ist wie die Tiefe der Rinnen (3, 5).
6. Widerstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußdraht (6) zumindest auf dem zur Schlingenbildung verwendeten Längenteil einen planparallelen oder rechteckigen Querschnitt aufweist, welchem die Querbohrung (2) und die Rinnen (3, S) angepaßt sind.
7. Widerstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (1) planparallele Flanken (11) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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