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DE166406C - - Google Patents

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Publication number
DE166406C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
solder
cans
crucibles
soldering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT166406D
Other languages
English (en)
Publication of DE166406C publication Critical patent/DE166406C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/0008Soldering, e.g. brazing, or unsoldering specially adapted for particular articles or work
    • B23K1/001Sealing small holes in metal containers, e.g. tins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zum Löten von Konservenbüchsen und dergl., bei welchem das Zulöten der Büchsen in bekannter Weise in einem Behälter unter Luftabschluß oder unter Anwendung eines sterilisierenden Gases auf elektrischem Wege erfolgt. Das notwendige Lot wird bei dem neuen Verfahren in oberhalb der Zuleitungsstellen angeordneten Tiegeln, welche mittels des elektrischen Stromes in der Weise erwärmt werden, daß sie als Widerstände in den Stromkreis eingeschaltet sind, geschmolzen und aus diesen zu den Lötungsstellen geleitet, um die Öffnungen der Büchsen zu verschließen.
Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Längsschnitt,
ao Fig. 2 einen wagerechten Schnitt und
Fig. 3 einen Schnitt durch den oberen Teil einer Büchse.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist c
ein auf Rollen ruhendes, die Büchsen d tragendes Gestell, welches durch die durch Deckel b verschließbare öffnung in den Behälter a hineingeschoben werden kann.
Über den Büchsen befindet sich eine Platte e, auf welcher für jede derselben ein Tiegel f angebracht ist.
Die Tiegel, deren Böden mit einem kleinen Loch versehen sind, welches gerade über der im Deckel der Büchse befindlichen öffnung h angeordnet ist, sind so groß, daß nur so viel
Lot in dieselben hineingeht, wie eben zum einmaligen Zulöten der Deckelöffnung erforderlich ist.
Das Schmelzen des Lotes geschieht in der Weise, daß die sämtlichen Tiegel in einer elektrischen Leitung g als Widerstände eingeschaltet werden (s. Fig. 2).
Die Verbindung des durch die Wand des Behälters führenden Leitungsdrahtes mit dem Gestell geschieht mit Hilfe von Steckkontakten oder dergl.
Das Füllen der Tiegel mit Lötmetall geschieht gewöhnlich, bevor das Gestell in dem Behälter luftdicht abgeschlossen wird.
Man kann jedoch auch am Behälter über den Tiegeln liegende und durch Hähne verschließbare Kanäle für die Füllung der Tiegel anordnen und durch diese das Lötmetall in die Tiegel einführen.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist rings um das im "Deckel der Büchse befindliche Loch h eine Vertiefung q angeordnet, welche zur Aufnahme des Lotes bezw. der Lötflüssigkeit dient, weil das Lot sich wegen des manchmal vorhandenen Fettes oder dergl. nicht befestigen läßt.
Der Vorgang beim Zulöten ist folgender:
Nachdem die Büchsen gefüllt, die Deckel angelötet und die Vertiefungen q mit Lotwasser gefüllt worden sind, werden dieselben auf das verschiebbare Gestell c gestellt und das Lot in die Tiegel/ gebracht (oder nach Abschluß des Behälters durch in diesen angeordnete, verschließbare Kanäle zugegeben).
Nun schiebt man das Ganze in den Behälter α hinein, welcher dann mittels des Deckels b luftdicht verschlossen wird.
Der Druck im Behälter wird alsdann zur Erhöhung des Kochpunktes vergrößert. Die Vorrichtung wird darauf bis zur gewünschten Temperatur erwärmt, so daß sie, wenn sie nachher abkühlt, von der Luft befreit wird. Die Luft kann event, durch eine sterilisierend wirkende Gasart ersetzt werden.
Hierauf wird der elektrische Strom so lange eingeschaltet, bis die Tiegel sich so weit erhitzen, daß das Lötmetall schmilzt und durch die Löcher der Tiegel nach den Löchern der Büchsen hinabtropft, wo es sich als eine Kappe über das Loch legt und dasselbe verschließt.
Hierauf werden die Büchsen aus dem Behälter genommen, um später in bekannter Weise am Boden und am Deckel eingedrückt zu werden.
Um den um die Büchsen vorhandenen Raum und dadurch die zu entziehende bezw. mit einer sterilisierend wirkenden Gasart zu ersetzende Luftmenge zu vermindern, kann der Behälter a mit einer Flüssigkeit teilweise gefüllt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Löten von Konservenbüchsen und dergl. unter Luftabschluß und auf elektrischem Wege, dadurch gekennzeichnet, daß die das Lot enthaltenden Behälter zur Erhitzung als Widerstände in eine elektrische Leitung eingeschaltet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT166406D Active DE166406C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE166406C true DE166406C (de)

Family

ID=431802

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT166406D Active DE166406C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE166406C (de)

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